Ab 1. Mai: Bund schafft Papierfotos für Pässe und Ausweise ab Wer künftig die Fotos macht und wie sie an die Behörde gehen
29.03.2025 - 12:06 Uhr Audioplayer überspringen
Kleines Foto, große Änderung! Vom 1. Mai 2025 an ist das Passfoto auf Papier passé. Sie brauchen dann ein digitales Foto und einen QR-Code. Zehn Millionen Deutsche beantragen jedes Jahr einen neuen Personalausweis oder Reisepass. Das Foto dafür muss künftig unter Aufsicht erstellt und direkt an die zuständige Behörde übermittelt werden. Das soll sicherer sein und besser vor Manipulation schützen.
ZitatWo bekomme ich ab 1. Mai mein Passfoto? ► Im Fotostudio, wenn der Fotograf an das System angeschlossen ist. „Das Foto wird dort aufgenommen und sicher per Cloud übertragen. Der Kunde erhält einen QR-Code, mit dem das Bild im Bürgeramt abgerufen werden kann“, sagt Henning Arndt, Bundesinnungsmeister und Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Centralverband Deutscher Berufsfotografen.
ZitatNur lizenzierte Fotografen mit spezieller Software und Technik dürfen Passfotos künftig direkt an die Behörden schicken. Wer die Fotos nur gedruckt ausgibt, ist ab 1. Mai raus. Ein Passfoto beim Fotografen sollte es für 9 bis 13 Euro geben.
Zitat► Im Drogeriemarkt. Drogerie-Riese dm führt im Mai einen neuen Service ein, Rossmann und Müller arbeiten an entsprechenden Lösungen.
Künftig nehmen Drogerie-Mitarbeiter das Foto auf und senden es per Cloud an die Behörde. Der Kunde erhält einen QR-Code, den er beim Termin auf dem Amt vorlegt.
„Ein relevanter Teil der Passfotos in Deutschland wird in unseren dm-Märkten erstellt. Diesen Service möchten wir den Kunden auch in Zukunft anbieten“, sagt Sebastian Bayer, dm-Geschäftsführer, zu BILD. Kosten: um die 8 oder 9 Euro. ....
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