Polizei ermittelt : Frau getötet, Verdächtiger kracht auf Flucht in Lkw
25.01.2025 - 12:23 Uhr
Celle (Niedersachsen) - Nach einem schweren Verkehrsunfall kämpften Sanitäter um das Leben eines Autofahrers. Dass der Verletzte Stunden zuvor einem anderen Menschen, womöglich das Leben genommen hatte, ahnten die Retter zu diesem Zeitpunkt nicht.
Zitat......Schwerverletzter unter Tatverdacht
Nur kurze Zeit später der Verdacht: Der Autofahrer, ein Deutscher, der selbst lebensgefährlich verletzt ist, soll eine 62-jährige Deutsche getötet haben. Laut BILD-Informationen soll es sich um seine Partnerin handeln.
Die leblose Frau war am Freitagmorgen gemeinsam mit ihm in einer Wohnung entdeckt worden. Daraufhin soll der Mann überstürzt die Wohnung verlassen haben und in dem Seat geflüchtet sein....
************************************************************************* *Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht* Mark Aurel *What goes arount - comes arount * Critical questioning never harms* *********************************************************************************** *Hervorhebung in Kommentaren durch den Verfasser *Äusserungen zu Fällen sind rein spekulativ*
27.01.2025 17:33 Nach Mord an Frau (†62) in Peine: Tatverdächtiger im Koma! Von Sophie Marie Kemnitz
Wendeburg - Nach der Tötung einer 62-Jährigen in Wendeburg (Landkreis Peine) kann der mutmaßliche Täter derzeit nicht vernommen werden.
Nach Angaben von Christian Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig soll der 77-jährige Tatverdächtige und Lebensgefährte des Opfers nach einem Unfall in einer Klinik im künstlichen Koma liegen.
Derzeit werde wegen Totschlags ermittelt, teilte Wolters mit. Die Vollstreckung eines Haftbefehls sei zudem erst möglich, wenn sich der Gesundheitszustand des Rentners verbessert habe.
Am Freitag wurde in einem Wohnhaus in der Mühlenstraße in Wendeburg die Leiche der 62 Jahre alten Frau entdeckt. Sie wies mehrere schwere Verletzungen auf, die schließlich zum Tod der Frau führten, so die Polizei Salzgitter.
Der mutmaßliche Täter flüchtete mit einem Auto und baute in der Nähe von Celle einen schweren Verkehrsunfall, bei dem er frontal mit einem Sattelschlepper kollidierte. Der 77-Jährige wurde nach Angaben der Polizei Celle geborgen und vor Ort reanimiert.
Was war das Motiv des Rentners? Eine Befragung sei aufgrund des gesundheitlichen Zustandes des 77-Jährigen derzeit nicht möglich. Nach derzeitigen Ermittlungsstand der Ermittler kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem Unfall auf der B214 um einen Suizidversuch gehandelt haben könnte.
Die Ermittler gehen bei dem Gewaltverbrechen von einer Beziehungstat aus. Zur Art der Verletzungen und den Todesumständen kann Wolters aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit keine weiteren Angaben machen.
Die Polizei sucht weiterhin Menschen, die Angaben zur Tat oder dem späteren Verhalten des Täters machen können. Bei dem Fluchtauto handelt es sich um einen weißen Seat Ibiza. Hinweise nimmt die Polizei Salzgitter unter der Telefonnummer 05341/1897-0 entgegen.
Normalerweise berichtet TAG24 nicht über mögliche Suizide. Da sich der Vorfall aber im öffentlichen Raum abgespielt hat, entschied sich die Redaktion dafür, es doch zu thematisieren.
Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.
POL-SZ: Pressemitteilung der Polizeiinspektion SZ/PE/WF vom 07.02.2025. POL-SZ: Pressemitteilung der Polizeiinspektion SZ/PE/WF vom 07.02.2025. Bild-Infos Download Ein weiterer Medieninhalt Salzgitter, Celle (ots)
Ursprungsmeldung
Polizei findet Leiche einer Frau und ermittelt wegen Mordes.
Die bisherigen Ermittlungen der Polizei in diesem Ermittlungsverfahren hatten ergeben, dass der 77-jährige Tatverdächtige nach seiner Tat am 24.01.2025 vom Tatort geflüchtet ist. Er hatte hierzu einen weißen Seat Ibiza mit einer Peiner Zulassung (PE) benutzt.
Gegen 06:00 Uhr kam es dann zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen dem Pkw und einem Sattelschlepper. Der 77-jährige aus Peine stammende Mann befuhr mit seinem Seat Ibiza die Bundesstraße 214 in Richtung Braunschweig, als er aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr gerät und frontal mit einem litauischen Sattelschlepper zusammenstößt.
Der Tatverdächtige erlitt hierbei schwere Verletzungen.
Die Polizei kann bis heute nicht den Fluchtweg des 77-jährigen Mannes rekonstruieren und ist daher dringend auf Zeugenhinweise angewiesen.
Die Polizei schließt bei den Ermittlungen nicht aus, dass der Fahrer auf der Fluchtstrecke ein auffälliges Fahrverhalten an den Tag gelegt hatte oder auch andere Verkehrsteilnehmende bereits gefährdet haben könnte.
Wir sind dringend auf Hinweisgebende angewiesen und bitte diese, sich unter der Telefonnummer 05341 1897-0 zu melden.
Die Polizei hat diesem Fahndungsaufruf zwei Fotos des Tatfahrzeuges beigefügt.
22.08.2025 14:31 Rentner erdrosselt Partnerin (†62) mit Gürtel - So lange muss er in der Knast Von Christian Brahmann
Braunschweig/Wendeburg - Für den Richter ist klar: "Das war Absicht". Wegen der Tötung seiner langjährigen Partnerin (†62) im Kreis Peine soll ein 78 Jahre alter Mann für achteinhalb Jahre ins Gefängnis.
Das Landgericht Braunschweig verurteilte den Angeklagten am Freitag wegen Totschlags.
Nach Überzeugung der Strafkammer schoss der Deutsche in der Tatnacht im Januar mehrmals mit einer Schreckschusspistole auf die 62-jährige Frau, schlug dann mit einem Gummihammer auf sie ein und erdrosselte das Opfer schließlich mit einem Bademantelgürtel. Zuvor war es zu einem Streit gekommen.
Nach Überzeugung des Gerichts hatte der Angeklagte mehrmals die Möglichkeit, den eskalierten Streit anders zu beenden. "Sie entschieden sich aber, zu töten", sagte der Richter.
Worum es bei der Auseinandersetzung in dem Haus in der Gemeinde Wendeburg (Niedersachsen) eigentlich ging, ließ sich im Prozess nicht klären.
Klar wurde aus Sicht Kammer aber, dass es schön länger in der Beziehung kriselte.
Acht Jahre Haft: Mann bringt Ehefrau um und will dann Suizid begehen
Nach den Schilderungen im Gericht war der Mann verheiratet und hat eine Tochter. Irgendwann habe es ihn aber zu einer anderen Frau und deren Sohn gezogen.
Aus dieser Affäre sei eine langjährige Beziehung entstanden, die aber mit der Zeit Risse bekommen habe. Von Streit und Funkstille berichtete der Richter. Bis der Angeklagte irgendwann befürchtet habe, seine Liebe ganz zu verlieren.
Der im Rollstuhl sitzende Angeklagte hatte in der Verhandlung über seinen Anwalt erklären lassen, dass er sich an die entscheidenden Tage nicht erinnern könne.
Aufgrund einer Vielzahl von Indizien kam das Gericht aber dennoch zu der Überzeugung, dass der Mann der Täter ist und anschließend versuchte, sich mit einem Autounfall das Leben zu nehmen. Mehrere Notoperationen retteten ihn. Als der Sohn seine Mutter am Morgen entdeckte, kam jede Hilfe zu spät.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig; eine Revision ist möglich.