POL-KI: 260612.4 Kiel: Nach versuchtem Mord durch Steinwurf auf Streifenwagen - Foto vom Stein veröffentlicht - Belohnung ausgesetzt - Folgemeldung zu 260602.1 Bild-Infos Download Kiel (ots)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel
In der Nacht vom 1. auf den 2. Juni 2026 gegen 0:45 Uhr kam es auf dem Vorplatz des Mehrfamilienhauses am Kurt-Schumacher-Platz im Stadtteil Mettenhof zum Wurf eines Steins auf die Frontscheibe eines Streifenwagens.
Der Stein durchschlug die Frontscheibe und traf die auf dem Beifahrersitz befindliche 25-jährige Polizeibeamtin an der Hand und am Fuß. Sie ist nicht mehr dienstfähig. Ihr 59-jähriger Kollege blieb unverletzt.
Die Staatsanwaltschaft stufte den Steinwurf als versuchtes Tötungsdelikt ein.
Im Anhang befinden sich Aufnahmen des Steins, welcher nach jetzigem Ermittlungsstand von einem höhergelegenen Balkon des Mehrfamilienhauses auf den Streifenwagen geworfen wurde. Hierbei handelt es sich um ein Teilstück eines Pflastersteins.
Die Polizei hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Kiel die Ermittlungen eingeleitet und sucht Zeuginnen und Zeugen. Insbesondere wird das Gegenstück des Pflastersteins gesucht bzw. Hinweise zu dem Verbleib des Gegenstücks.
Die Staatsanwaltschaft Kiel hat eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zur Ermittlung und rechtskräftiger Verurteilung des Täters führen, ausgelobt. Die Polizei nimmt diese Hinweise unter 0431 160 / 3333 entgegen.
Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
POL-KI: 260602.1 Kiel: Steinwurf auf Streifenwagen - versuchtes Tötungsdelikt - Zeugen gesucht - Belohnung ausgesetzt Kiel (ots)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel Gestern kam es aus einem Wohnhaus heraus zu einem Steinwurf auf einen Funkstreifenwagen. Der Stein durchschlug die Frontscheibe und traf eine Polizeibeamtin. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und sucht Zeuginnen und Zeugen.
In der Nacht vom 1. auf den 2. Juni 2026 gegen 0:45 Uhr befuhr eine Streifenwagenbesatzung des 3. Polizeireviers Kiel den Vorplatz des Mehrfamilienhauses am Kurt-Schumacher-Platz, als unvermittelt ein Pflasterstein auf Kopfhöhe die Frontscheibe des Streifenwagens durchschlug. Im Fahrzeug befanden sich zu diesem Zeitpunkt zwei Einsatzkräfte, welche zuvor zu einer Ruhestörung alarmiert wurden. Der Stein traf die auf dem Beifahrersitz befindliche 25-jährige Polizeibeamtin an der Hand und am Sprunggelenk. Sie ist nicht mehr dienstfähig. Ihr 59-jähriger Kollege blieb unverletzt.
Nach jetzigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der Stein von einem höhergelegenen Balkon des Mehrfamilienhauses auf den Streifenwagen geworfen wurde. Bei dem Stein handelt es sich um ein ca. 10x20x5 cm großes Bruchstück einer Gehwegplatte.
Die Staatsanwaltschaft stufte den Steinwurf als versuchtes Tötungsdelikt ein. Die Polizei hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Kiel die Ermittlungen eingeleitet und sucht Zeuginnen und Zeugen. Es wird eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zur Ermittlung und rechtskräftiger Verurteilung des Täters führen, ausgelobt. Die Polizei nimmt diese Hinweise unter 0431 160 / 3333 entgegen.
Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
260714.1 Kiel: DNA-Reihenuntersuchung in Mettenhof im Zusammenhang mit einem versuchten Mord Polizeidirektion Kiel 14.07.26 Polizei-News: News Reader bietet die neuesten News zu Polizei- und Feuerwehr-Einsätzen aus Ihrer Region.
Kiel Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel In der Nacht vom 1. auf den 2. Juni kam es gegen 0:45 Uhr aus einem Wohnhaus heraus zu einem Pflastersteinwurf auf einen Streifenwagen. Der Stein durchschlug die Frontscheine. Der Stein traf die auf dem Beifahrersitz befindliche 25-jährige Polizeibeamtin an der Hand und am Sprunggelenk. Sie ist nicht mehr dienstfähig. Ihr 59-jähriger Kollege blieb unverletzt. Die Staatsanwaltschaft Kiel bewertet den Steinwurf als versuchtes Tötungsdelikt.
An dem sichergestellten Pflasterstein konnten DNA-Spuren sichergestellt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel ordnete das Amtsgericht Kiel daher die Durchführung einer DNA-Reihenuntersuchung an. Betroffen sind alle Personen, die in dem Mehrfamilienhaus am Kurt-Schumacher-Platz 1 amtlich gemeldet oder tatsächlich wohnhaft sind und die zum Tatzeitpunkt das 14. Lebensjahr vollendet haben.
Seit heute Morgen um 6 Uhr vollstrecken die Einsatzkräfte der Bezirkskriminalinspektion Kiel mit Unterstützung der Bereitschaftspolizeiabteilung aus Eutin den richterlichen Beschluss. Die Maßnahmen finden in dem 25-geschossigen Gebäude statt, in dem mehr als 250 Personen wohnen.
Die Pressestelle der Polizeidirektion Kiel steht für Medienanfragen vor Ort am Kurt-Schumacher-Platz sowie unter den bekannten Rufnummern zur Verfügung.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel Rückfragen bitte an [Auf-/Zuklappen] Polizeidirektion Kiel
260716.1 Kiel: Nachtrag zur DNA-Reihenuntersuchung in Mettenhof im Zusammenhang mit einem versuchten Mord- Folgemeldung zu 260714.1 und 260714.4 Polizeidirektion Kiel 16.07.26 Polizei-News: News Reader bietet die neuesten News zu Polizei- und Feuerwehr-Einsätzen aus Ihrer Region.
Kiel Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel Dienstagmorgen vollstreckten Einsatzkräfte der Bezirkskriminalinspektion Kiel mit Unterstützung der Bereitschaftspolizeiabteilung aus Eutin den richterlichen Beschluss zur Durchführung einer DNA-Reihenuntersuchung, nachdem es in der Nacht vom 1. auf den 2. Juni gegen 0:45 Uhr aus einem Wohnhaus heraus zu einem Pflastersteinwurf auf einen Streifenwagen kam.
Betroffene der Maßnahme waren alle Personen, die in dem Mehrfamilienhaus am Kurt-Schumacher-Platz 1 amtlich gemeldet oder tatsächlich wohnhaft sind und die zum Tatzeitpunkt das 14. Lebensjahr vollendet haben. Die Abgabe der DNA erfolgte auf freiwilliger Basis. Nach erfolgtem Abgleich werden die Proben vernichtet.
Nach Auszählung haben von den 189 im Objekt angetroffenen Personen 178 freiwillig DNA abgegeben. Der nächste Schritt ist die Aufbereitung und Analyse der Speichelproben und der anschließende Abgleich mit der tatrelevanten DNA am Stein. Eine Speicherung oder ein Abgleich mit anderen Fällen findet nicht statt.
Weitere Details werden derzeit nicht bekannt gegeben.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel
Rückfragen bitte an [Auf-/Zuklappen] Polizeidirektion Kiel
Versuchter Mord vor dem Weißen Riesen Steinwerfer von Kiel-Mettenhof gefasst! Polizei nimmt 21-Jährigen fest Der „Weiße Riese” in Kiel Mettenhof ist schon lange ein Brennpunkt Der Weiße Riese in Kiel-Mettenhof gilt als Brennpunkt-Stadtteil. RTL Nord 24. Juli 2026 um 13:07 Uhr von Henrike Laing RTL bei Google bevorzugen
Am Donnerstag klicken die Handschellen! Die Polizei Kiel hat einen 21-jährigen Mann festgenommen. Ihm wird vorgeworfen in der Nacht vom 1. auf den 2. Juni 2026 einen Pflasterstein aus einem Hochhaus in Kiel-Mettenhof auf ein Polizeiauto geworfen zu haben.
Steinwerfer gefasst Am Donnerstag (23. Juli) verhaftet die Polizei Kiel einen 21-jährigen Deutschen in Kiel-Mettenhof. Umfangreiche Ermittlungen hatten laut Polizei ergeben, dass der Mann in Zusammenhang zum Steinwurf stehe. Am Freitag (24. Juli) führten Polizeikräfte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel den Mann einem Haftrichter vor. Dieser erließ Haftbefehl wegen des versuchten Mordes.
DNA-Untersuchung bringt Durchbruch? Der Weiße Riese, wie das Hochhaus genannt wird, ist als sozialer Brennpunkt in Kiel bekannt. Allein im vergangenen Jahr hat es in dem 22-stöckigen Gebäude laut Polizei 107 Einsätze gegeben. Darunter Körperverletzungen, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Ruhestörungen. Aus genau diesem Grund fahren auch in der Nacht zum 2. Juni zwei Beamte zu dem Mehrfamilienhaus. Plötzlich fliegt ein schwerer Stein durch die Windschutzscheibe des Streifenwagens. Er trifft die 25-jährige Polizeibeamtin auf dem Beifahrersitz an der Hand und am Sprunggelenk. So, dass sie nicht mehr weiterarbeiten kann.
Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat als versuchten Mord ein. Am Dienstag (14. Juli) folgt im Kieler Hochhaus Weißer Riese eine Großaktion der Polizei. Auf 22 Etagen mit insgesamt 242 Wohnungen gehen die Beamten von Tür zu Tür und bitten die Bewohner um freiwillige DNA-Proben.
Verwendete Quellen: Polizei Kiel, eigene RTL-Recherche