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Köln - Raderberg: 21.12.2021| Raubüberfall auf den Großmarkt Mare Atlantico | 100.000 Euro Beute | Vier Täter beteiligt | Drei TV (44, 45, 52 ) festgenommen
Überfall auf Feinkostgeschäft: Polizei veröffentlicht drastische Bilder Stand:15.09.2022, 16:46 Uhr
Von: Oliver Schmitz, Benjamin Stroka
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Köln: Kurz vor Heiligabend 2021 gab es einen bewaffneten Überfall auf das Feinkostgeschäft „Mare Atlantico“ auf dem Großmarkt. Jetzt werden die Täter mit Fotos gesucht.
Köln – Nach dem brutalen Überfall auf das Feinkostgeschäft „Mare Atlantico“ auf dem Kölner Großmarkt wird jetzt mit Fotos nach den Tätern gefahndet. Am 21. September ist der Raubüberfall außerdem Thema bei der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“. Kurz vor Weihnachten 2021 hatten drei maskierte und schwer bewaffnete Männer den Feinkostgroßhändler auf dem Großmarkt in Köln überfallen und ausgeraubt, berichtet 24RHEIN.
Überfall am Kölner Großmarkt: „Mare Atlantico“ mit Sturmgewehren ausgeraubt Am Tag vor Heiligabend (23. Dezember 2021) stürmten die Männer mit Sturmgewehren und Pistolen bewaffnet gegen 17:30 Uhr den Verkaufsraum des „Mare Atlantico“. Sie bedrohten Kunden und Angestellte, forderten die Herausgabe der Tageseinnahmen. Als die Täter die Beute verstauten, laut Polizeiangaben einen „höheren fünfstelligen Betrag“, schoss einer der Männer mit seiner Pistole. Eine Mitarbeiterin des Feinkostgeschäfts wurde nur knapp verfehlt.
Danach flüchteten die Männer mit einem dunklen PKW über die Autobahn A4 in Richtung Rheinisch-Bergischer-Kreis. Die Ermittler vermuten, dass es sich um einen VW Golf III Kombi gehandelt hat. Seitdem fehlt sowohl von den Tätern als auch von ihrem Fluchtauto jede Spur. Nur das am Auto angebrachte Kennzeichen fand die Polizei später in Höhe der Anschlussstelle Moitzfeld. Dabei handelte es sich um ein Kennzeichen, das vorher in Köln-Seeberg gestohlen wurde.
Jetzt fahndet die Polizei öffentlich mit Fotos nach den drei Männern. Die Bilder zeigen die teils mit Sturmgewehren bewaffneten Täter. Die Ermittler hoffen auf Hinweise zur Identität und/oder dem Aufenthaltsort der Gesuchten. Zudem wird auch das Fluchtfahrzeug weiterhin gesucht. Auch Zeugen, die am Tattag (23. Dezember 2021) etwas Verdächtiges im Bereich des Kölner Großmarktes gesehen haben, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Köln unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail unter poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.
Köln: Überfall am Großmarkt wird Thema bei „Aktenzeichen XY“ Am 21. September ist der Überfall auf das Feinkostgeschäft am Kölner Großmarkt außerdem Thema bei der neuen Folge von „Aktenzeichen XY“. Die Sendung wird um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. (bs und os mit ots)
Kripo Köln bei „Aktenzeichen XY“ Zwei Fälle, viele offene Fragen - Ermittler hoffen im ZDF auf neue Hinweise 4. Mai 2026, 18:13 Uhr
Der zweite Fall Im zweiten Fall bittet Kriminaloberkommissar Chris van de Ven um Hinweise zu einem bewaffneten Raubüberfall in Köln-Raderberg.
Am Abend des 23. Dezember 2021 hatten drei bislang unbekannte Männer den Feinkostgroßhandel „Mare Atlantico“ betreten, dort Anwesende mit Schusswaffen bedroht und mehrere Schüsse in die Luft abgegeben.
Während einer der Täter Bargeld aus einem Rollcontainer entwendete, wartete draußen ein vierter Beteiligter in einem dunklen Fluchtfahrzeug. Die Männer entkamen unerkannt. Hinweise zu beiden Fällen nimmt die Kriminalpolizei unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.
Raub im Feinkostladen Überfall auf Kölner Großmarkt (XY-Sendung vom 6. Mai 2026) Am 23. Dezember 2021 wird ein bekannter Feinkostladen im Kölner Großmarkt von mehreren schwer bewaffneten Tätern ausgeraubt. Jetzt gibt es dazu neue Erkenntnisse.
Inzwischen wird vermutet, dass es sich bei den Tätern um eine überörtlich agierende Bande handeln könnte.
Wegen der professionellen Vorgehensweise der Männer und der Verwendung von Kriegswaffen ist es sehr gut möglich, dass sie auch weitere Taten begangen haben. Außerdem ist nun klar, dass die Täter während des Überfalls eindeutig mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben.
Täterbeschreibungen: 1. Gesuchter: ca. 1,80 m groß und schlank, OP-Maske; Kleidung: Outdoorjacke, Marke „Bergans“ mit auffälligem gelbem Aufsatz, schwarze Jogginghose, Marke „Nike“.
Zastava M70 Sturmgewehr und Scorpion Maschinenpistole mit Schalldämpfer Vergleichsstücke der Tatwaffen: (v.o.) „Zastava M70“ und „Scorpion „-Maschinenpistole.
2. Gesuchter: 1,85 bis 1,90 m groß; Tatkleidung: schwarze Jacke, Marke „North Face“, olivgrüne Arbeitshose mit schwarzen Absetzungen an Knien und rechtem Oberschenkel, durch Mörtel- oder Farbanhaftungen verschmutzt. Bewaffnet war der Mann mit einem Sturmgewehr „Zastava M70“.
3. Gesuchter: bekleidet u.a. mit schwarzem Mantel, schwarzer Hose, schwarzer OP-Maske. Er hatte eine schwarze Umhängetasche mit hellem breitem Riemen dabei. Der Mann stand fast während der gesamten Tat vor dem Laden und war mit einer „Scorpion“-Maschinenpistole mit Schalldämpfer bewaffnet.
Fluchtfahrzeug: blauer VW-Golf-Kombi mit verdunkelten Scheiben hinten. Beim Einsteigen verwendeten die Männer einen Funkschlüssel. Beim Öffnen mit diesem Schlüssel blinkten so genannte Begrüßungsleuchten auf. Es könnte sich also um ein neueres Fahrzeug handeln.
Frage nach Zeugen: Wer kann die Täter identifizieren und weiß etwas über deren Aufenthaltsort?
Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.
18. Juni 2026 | 10:58 Polizei verhaftet drei Verdächtige nach Überfall auf Großmarkt 2021 Durchsuchungen in mehreren Bundesländern PLZ 51103 Polizei Köln
Teilen Polizei Köln Polizisten haben am Donnerstagmorgen (18. Juni) Haftbefehle gegen drei Männer (44, 45, 52) vollstreckt, die am 23. Dezember 2021 ein Feinkostgeschäft am Kölner Großmarkt im Stadtteil Raderberg überfallen haben sollen. Sie sollen mit einem Sturmgewehr, einer Maschinenpistole und einer Schusswaffe Kunden sowie Angestellte bedroht haben und mit mehreren zehntausend Euro in einem blauen Fahrzeug geflohen sein. Ermittler fanden später ein Einschussloch im Kassenbereich.
Auch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" war nach den Tätern gefahndet worden. In dem Ermittlungsverfahren wegen schweren Raubes wirft die Staatsanwaltschaft den Männern außerdem noch weitere Taten vor.
Am Donnerstag durchsuchte die Polizei zeitgleich zwölf Privatwohnungen, Geschäftsräume und Schließfächer in Köln, Leverkusen, Bergisch Gladbach, dem Rheinisch-Bergischen Kreis sowie in Baden-Württemberg und Bayern vollstreckt. Da sowohl bei dem in Hockenheim wohnhaften 44-Jährigen als auch bei dem in Köln-Holweide lebenden 52-Jährigen Hinweise auf den Besitz von Schusswaffen vorgelegen hatten, waren an dem Einsatz auch Spezialeinheiten beteiligt.
Außer dem Überfall auf das Feinkostgeschäft stehen die Männer auch im Verdacht, am 22. März 2023 (Mittwoch) auf dem Friedrich-Ebert-Platz einen Leverkusener Juwelier mit Schusswaffen bedroht und überfallen zu haben. Der 52-Jährige soll darüber hinaus am 16. Juni 2023 eine 84 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung in Engelskirchen ausgeraubt haben.
Im Zuge der heutigen Durchsuchungen sicherten die Ermittler der beim Kriminalkommissariat 14 eingerichteten Ermittlungsgruppe umfangreiche Beweismittel. Darunter befand sich auch eine scharfe Schusswaffe. Ob diese im Zusammenhang mit einer der Taten eingesetzt wurde, ist Gegenstand der fortlaufenden Ermittlungen. Zu Verletzungen kam es nicht. Beim Öffnen mehrerer Wohnungstüren entstand leichter Sachschaden.