Häftling entkommt Bewachern trotz Handfesseln – nun sucht Großaufgebot nach ihm Stand:29.01.2026, 08:23 Uhr
Von: Florian Dörr, Nora Kraft
Die Polizei sucht in Limburg unter Hochdruck nach einem Strafgefangenen. Die Bevölkerung wird dringend davor gewarnt, Anhalter mitzunehmen.
Limburg – Update vom Donnerstag, 29. Januar, 8.21 Uhr: Die Suche nach einem geflüchteten Häftling geht mit hoher Intensität weiter.
Wie die Polizei Westhessen mitteilte, konnte der Mann bislang nicht aufgegriffen werden.
Ein Polizeisprecher betonte: „Unserer Bewertung nach besteht für die Öffentlichkeit keine Bedrohung durch diese Person.“
Der Häftling nutzte am Mittwoch (28. Januar) einen medizinischen Termin für seine Flucht.
Während der Begleitung zu einer Klinik gelang es ihm, seinen Aufsehern zu entkommen, obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch Handfesseln trug, wie die Behörden berichteten.
Großaufgebot sucht nach entflohenem Häftling Das Entkommen löste eine umfangreiche Suchaktion aus. Mehrere Polizeistreifen mit Verstärkung der Bereitschaftspolizei beteiligen sich an der Fahndung.
Zusätzlich kommt ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die Beamten appellierten an die Bevölkerung, im Bereich Limburg keine unbekannten Personen im Fahrzeug mitzunehmen und bei auffälligen Beobachtungen umgehend die Notrufnummer 110 zu kontaktieren.
Polizei sucht mit Großaufgebot nach entflohenem Strafgefangenen – er trägt noch Handfesseln
Erstmeldung vom Mittwoch, 28. Januar, 16.15 Uhr: In Limburg läuft derzeit eine intensive Fahndung nach einem entflohenen Strafgefangenen. Der Mann entkam am Mittwochmittag, 28. Januar, gegen 13.30 Uhr seinen Bewachern, als er für einen Arzttermin zum Krankenhaus an der Straße „Auf dem Schafsberg“ begleitet wurde.
Besonders brisant: Der Gefangene war zum Zeitpunkt seiner Flucht noch an den Händen gefesselt. Trotz dieser Sicherheitsmaßnahme gelang es ihm, seinen Bewachern zu entkommen und zu flüchten. Über den Vorfall berichtete das Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden.
Strafgefangener entflohen – Polizei setzt Hubschrauber ein Die Polizei reagierte umgehend auf die Flucht und leitete eine Großfahndung ein. Mehrere Streifenwagen, Kräfte der Bereitschaftspolizei und ein Hubschrauber sind im Einsatz, um den flüchtigen Strafgefangenen zu fassen.
Die Behörden warnen die Bevölkerung eindringlich davor, im Raum Limburg Anhalter mitzunehmen.
Bei verdächtigen Beobachtungen sollten Bürger umgehend den Notruf 110 wählen. (nok/pm)
07.02.2026 12:01 Gefesselt aus Krankenhaus geflohen: Entwichener Strafgefangener endlich gefasst Von Christine Schultze
Frankfurt am Main/Limburg - Neun Tage nach seiner Flucht während eines Arztbesuchs im mittelhessischen Limburg ist ein Patient aus dem Maßregelvollzug festgenommen worden.
Die Polizei schnappte den 28-Jährigen am Freitagabend im Frankfurter Nordend, wobei er keinen Widerstand leistete, wie die Behörde mitteilte.
Der Mann sei zunächst in Polizeigewahrsam genommen worden und werde von dort wieder an die Klinik überstellt, sagte ein Polizeisprecher.
Am 28. Januar war der Mann während des Arztbesuchs in einem Krankenhaus in Limburg entkommen.
Obwohl er zu dem Zeitpunkt an den Händen gefesselt war, konnte er seinen Bewachern dort entweichen.
Die Flucht löste einen größeren Polizeieinsatz aus. Nach dem Mann suchten zunächst mehrere Streifen, die von der Bereitschaftspolizei unterstützt wurden. Auch ein Hubschrauber war an dem Einsatz beteiligt.
Die Polizei hatte darum gebeten, im Raum Limburg keine Anhalter mitzunehmen und bei verdächtigen Wahrnehmungen den Notruf 110 anzuwählen. Eine Gefahr für die Bevölkerung ging nach Einschätzung der Polizei von dem Mann nicht aus.