Tötungsverbrechen! Familienmitglied (55) festgenommen: Verletztes Baby stirbt nach dramatischem Notruf
Mandy
Kynast
Johannes
Proft
26.11.2025 - 17:29 Uhr
Ilberstedt (Sachsen-Anhalt) – Was hat sich in diesem gelben Einfamilienhaus abgespielt?
Nach einem verzweifelten Anruf in der Notrufzentrale starb hier ein erst fünf Monate altes Mädchen. Die Ermittler sind sicher: Es kam gewaltsam zu Tode – und es gibt einen Verdächtigen aus der eigenen Familie.
Wie jetzt bekannt wurde, war die Polizei am Montagabend nach Ilberstedt im Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt) geschickt worden.
Laut Einsatzleitstelle waren am Notruftelefon panische Schreie zu hören. Es sei lediglich die Adresse zu verstehen gewesen und dass ein Baby bewusstlos geworden war.
Retter reanimierten Mädchen eine Stunde lang Polizei und Rettungsdienst rückten mit einem Großaufgebot aus. Ein Notarzt landete per Hubschrauber auf einem nahegelegenen Sportplatz, eilte zu dem Einfamilienhaus, aus dem der Hilferuf kam. Nach Informationen der „Mitteldeutschen Zeitung“ kämpften die Einsatzkräfte eine Stunde lang um das Leben des Kindes, bis es noch vor Ort im Rettungswagen für tot erklärt wurde.
Was zuvor mit dem Mädchen geschehen war, ist unklar. Eine Obduktion wurde angeordnet. Ersten Ermittlungen zufolge wies der kleine Körper Verletzungen auf. Wie BILD erfuhr, stammen diese offenbar weder von einem Unfall noch von der Reanimation.
Verwandter des Babys festgenommen Der Magdeburger Oberstaatsanwalt Frank Baumgarten bestätigte gegenüber BILD am Mittwoch: „Wir gehen davon aus, dass es sich um ein Tötungsverbrechen handelt. Es konnte ein Tatverdächtiger ermittelt und festgenommen werden.“
Er wurde mittlerweile einem Haftrichter vorgeführt und in ein Gefängnis gebracht. „Der 55-jährige Mann, der jetzt in der JVA sitzt, ist ein Familienmitglied“, erklärte Polizeisprecherin Tracy Hering am Nachmittag.
Nach BILD-Informationen soll es sich bei dem Festgenommenen um den Opa des Mädchens handeln. Die Mutter soll zusammen mit einem weiteren, älteren Kind in dem Haus bei ihrem Vater gelebt haben. Erst vor einigen Monaten sei die junge Frau wieder dort eingezogen, berichten Nachbarn.
Kriminalität: Baby im Salzlandkreis gestorben Aktualisiert am 26. November 2025, 14:59 Uhr Quelle: dpa Sachsen
Hinweis DIE ZEIT hat diese Meldung redaktionell nicht bearbeitet. Sie wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen.
Ein fünf Monate altes Baby ist in Ilberstedt gestorben. Wie die Leitstelle des Salzlandkreises mitteilte, ging der Notruf am Montagabend ein. Der Anrufer habe geschrien, man habe lediglich die Adresse und die Information erhalten, dass es sich um ein bewusstloses Kind handele.
Rettungskräfte rückten aus und versuchten das Baby im Haus zu reanimieren. Es starb jedoch noch an der Einsatzstelle im Rettungswagen. Eine Sprecherin der Polizeiinspektion Magdeburg bestätigte, dass die Ermittlungen zu dem Fall laufen. «Wir prüfen, ob es sich um Fremdverschulden oder einen Unglücksfall handelt», sagte sie. Ob es sich bei dem toten Säugling um einen Jungen oder ein Mädchen handelt, dazu machte die Polizei keine Angaben. Details wie diese seien Teil der laufenden Ermittlungen, hieß es. Zuvor hatte die «Mitteldeutsche Zeitung» berichtet.
16.01.2026 12:05 Er soll Enkelin getötet haben: Häftling tot in Gefängniszelle entdeckt Von Alana Specht
Burg - Schock-Entdeckung im Gefängnis: Ein Häftling wurde tot in seiner Zelle aufgefunden. Bis zu seinem Tod saß er in Untersuchungshaft.
Der 55 Jahre alte Deutsche wurde am Donnerstagmorgen in seiner Einzelzelle in der JVA Burg bei Magdeburg tot entdeckt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur.
Die Beamten gehen derzeit davon aus, dass sich der Häftling selbst umgebracht hat. Die Ermittlungen wurden eingeleitet.
Der Mann saß in Untersuchungshaft, da er wohl Ende November seine gerade einmal fünf Monate alte Enkelin getötet haben soll.
Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass das Verfahren gegen den 55-Jährigen nun abgeschlossen ist.
Am 24. November wurden Rettungskräfte nach Ilberstedt (Salzlandkreis) alarmiert, da ein Baby bewusstlos geworden war. Man habe versucht, das Mädchen zu reanimieren, leider ohne Erfolg. Der 55-jährige Tatverdächtige und Opa der Kleinen wurde schon am Folgetag festgenommen.