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A u s l a n d - Sexualdelikte
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Italien-Rom: 25.10.2025 | Junge Frau (18) von fünf marokkanischen Migranten vergewaltigt | Ihr Freund musste hilflos alles ansehen
In Italien herrscht Entsetzen. Wie erst jetzt durch die italienische Polizei und Medien berichtet wurde, kam es am 25. Oktober in der Hauptstadt Rom zu einer schrecklichen Tat: Eine 18-Jährige wurde von einer ganzen Gruppe Männer vergewaltigt, bei denen es sich teilweise um marokkanische Migranten handeln soll. Ihr Partner musste alles mit ansehen.
Das Opfer und ihr Freund hatten sich zuvor in einem Auto in einem Park im Stadtteil Tor Tre Teste zurückgezogen, um dort in Ruhe Intimitäten auszutauschen. Doch sie wurden gestört: Fünf Männer umstellten den Wagen schließlich, schlugen eine Scheibe ein und zerrten die 18-Jährige nach draußen.
Vor dem Auto fielen die Männer schließlich über die junge Frau her und vergewaltigten sie – ihr Freund wurde währenddessen festgehalten und musste alles mitansehen.
Drei Verdächtige schon gefasst: Sollten sie kastriert werden? Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, hatte die Polizei die Gruppenvergewaltigung vor einem Monat nicht öffentlich gemacht. Tatsächlich konnten die italienischen Beamten inzwischen drei Verdächtige festnehmen, die jetzt in Untersuchungshaft sitzen. Die mutmaßlichen Täter der Gruppenvergewaltigung sollen auch schon von dem Paar identifiziert worden sein.
Die Suche nach den verbleibenden zwei Tätern läuft noch, den drei Gefassten soll der Prozess gemacht werden. Italiens Vize-Premier Matteo Salvini und seine Partei Lega fordern in einem radikalen Vorschlag die chemische Kastrierung der mutmaßlichen Vergewaltiger – ebenso wie für alle Sexualstraftäter und Pädophile.
Fall erinnert an „Das Monster von Florenz“ auf Netflix Der Fall aus Rom erinnert an das „Monster von Florenz“ – eine True-Crime-Geschichte, die auch in der gleichnamigen Netflix-Serie (2025) erzählt wurde. Der oder die Täter wird für acht Doppelmorde in der Provinz Florenz zwischen 1968 und 1985 verantwortlich gemacht.
Das Muster war immer das gleiche: Der Killer lauerte jungen Paaren auf, die sich in ihren Autos auf Landstraßen zurückgezogen hatten, um dort miteinander intim zu werden. Dann tötete er die Paare, wobei die Frauen oft noch verstümmelt wurden. Die Taten galten als sexuell motiviert.
Drei Nordafrikaner nach Überfall festgenommen: Floh der Hauptvergewaltiger von Rom längst ins Ausland?
René
Garzke
27.11.2025 - 08:37 Uhr
Rom (Italien) – Es war der blanke Horror, den eine junge Frau (18) nach Angaben der Polizei in einem Park von Rom erlebte: In einem Auto hatte sie sich mit ihrem Freund (24) zurückgezogen, plötzlich wurde der Wagen von einer Gruppe Migranten umstellt. Die Männer schlugen die Scheibe ein, zogen die Frau heraus – und vergewaltigten sie. Ihr Freund wurde von den Tätern festgehalten, musste mit ansehen, wie sie weggerissen wurde.
Die Polizei nahm anschließend drei Verdächtige fest, sie sitzen in Untersuchungshaft. Es soll sich um Nordafrikaner handeln, laut Medienberichten um zwei Marokkaner und einen Tunesier. Ihre Fingerabdrücke fanden die Ermittler am Auto des Paares. Den Männern wird eine Gruppenvergewaltigung und schwerer Raub vorgeworfen; sie hatten ihren Opfern die Handys abgenommen.
Doch der Haupttäter ist nach der Tat Ende Oktober womöglich längst ins Ausland geflohen. Die gesicherten Spermaspuren passen zu keinem der Festgenommenen. Diese beschuldigen einen weiteren Tunesier (20) des sexuellen Übergriffs. Auch das Paar hatte ursprünglich von fünf Angreifern berichtet. Die Polizei sucht deshalb laut der Zeitung „Corriere della Sera“ in ganz Italien und außerhalb des Landes nach den zwei flüchtigen Komplizen.
Vergewaltiger drohte: „Komm mit mir, oder ich bringe dich um“ Medienberichten zufolge soll es der flüchtige Haupttäter gewesen sein, der dem Mädchen kurz vor der Vergewaltigung drohte: „Komm mit mir, oder ich bringe dich um!“ Danach soll er sie zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr gezwungen haben. Mindestens ein weiterer Täter habe Schmiere gestanden. Womöglich hätte er auch mitgemacht, wäre die Bande nicht bei ihrem Überfall gestört worden. In der Nähe postierte Wachschutz-Mitarbeiter hatten die Schreie des Freundes der Frau gehört und die Polizei alarmiert. Doch die eingetroffene Streife konnte nur einen der Täter vor Ort festnehmen, die anderen zwei erst später.
Italiens Vize-Premier Matteo Salvini von der rechten Lega-Partei zeigte sich am Dienstag schockiert: „Am Tag der Beseitigung von Gewalt gegen Frauen erreichen uns solch schreckliche Nachrichten.“ Seine Partei hat einen radikalen Vorschlag ins Parlament eingebracht: Sie will Sexualstraftäter und Pädophile chemisch kastrieren lassen. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (48) äußerte sich bis zum Donnerstagmorgen nicht zu dem Fall.