Versuchtes Tötungsdelikt Stadtfest Winterhude: Verletzten diese Männer einen 29-Jährigen schwer? Hamburg. Auseinandersetzung nach Straßenfest am Mühlenkamp im September eskalierte. Jetzt sucht die Polizei öffentlich nach Zeugen und Tätern. Kevin Kallenbach Von Kevin Kallenbach, Online-Redakteur 07.11.2025, 10:04 Uhr Straßenfest Mühlenkamp
Nach einem versuchten Tötungsdelikt, das sich bereits im September im Hamburger Stadtteil Winterhude ereignete, hat die Polizei Hamburg nun eine öffentliche Fahndung eingeleitet.
Bei der Tat am 7. September 2025 gegen 1.20 Uhr wurde auf dem Straßenfest am Mühlenkamp ein 29-jähriger Mann schwer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet das spätere Opfer aus noch unbekannten Gründen in eine Auseinandersetzung mit vier bis fünf anderen Männern. Dabei wurde der 29-Jährige zunächst mit einer Flasche geschlagen und anschließend mit einem unbekannten Stichwerkzeug am Hals verletzt.
Polizei Hamburg: Täter greifen am Mühlenkampf jungen Mann an und fliehen anschließend
Die Tatverdächtigen werden als 20 bis 25 Jahre alt und von „südländischer“ Erscheinung beschrieben.
Nach der Tat flüchteten sie in Richtung Hofweg. Einer der Angreifer soll bei der Auseinandersetzung ebenfalls verletzt worden sein. Zwei bis drei unbekannte Frauen versuchten während des Vorfalls schlichtend einzugreifen.
Der Verletzte begab sich selbstständig zu einer nahe gelegenen Rettungswagenbesatzung und wurde anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Lebensgefahr bestand nicht.
Polizei Hamburg fahndet nach Tat am Mühlenkamp sowohl nach Tätern als auch Zeugen
Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten die Täter zunächst nicht gefasst werden.
Da die bisherigen Ermittlungen der Mordkommission (LKA 41) in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft nicht zur Identifizierung der Tatverdächtigen führten, ordnete das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Öffentlichkeitsfahndung mit Lichtbildern und Videosequenzen an.
Die Polizei bittet Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, sich beim Hinweistelefon unter 040/42 86 56 789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden. Besonders die Frauen, die einzugreifen versuchten, werden um Kontaktaufnahme gebeten.