Polizeieinsatz in Mannheim: Ermittlungen laufen auf Hochtouren In einem Kiosk in der Mannheimer Innenstadt hat es am Samstagabend eine Gewalttat gegeben. Am Tag danach ist es vor Ort ruhig. Die Ermittlungen laufen.
Liste der Share-Möglichkeiten öffnen Teilen Stand 5.10.2025, 9:23 Uhr SWR-Redakteur Simon Ukena Von Autor/in Simon Ukena
Nach einer Gewalttat in der Mannheimer Innenstadt am Samstagabend laufen die Ermittlungen laut Polizei auf Hochtouren. Das sagte ein Polizeisprecher dem SWR am Sonntagmorgen.
Die Tat hatte sich in einem Kiosk am Rande der Quadrate ereignet.
Vor Ort ist mittlerweile alles ruhig.
Der Kiosk ist geschlossen, das Absperrband vom Vorabend ist nicht mehr da.
Rückblende: In einem Kiosk in der Mannheimer Innenstadt war es am Samstagabend kurz vor 19 Uhr zu einer Gewalttat gekommen, bei der ein 39-Jähriger schwer verletzt wurde.
Das teilte die Polizei am späten Abend mit. Zur Versorgung des Verletzten war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Wegen einer anschließenden Fahndung kam es zu Kontrollen an der Konrad-Adenauer-Brücke und der Kurt-Schumacher-Brücke.
Es bestand aber laut Polizei keine Gefahr für die Bevölkerung.
Polizeieinsatz in Kiosk in Mannheimer Innenstadt Gegen 20:30 Uhr wurden die Kontrollen an den Brücken in Richtung Ludwigshafen beendet und die Fahndung aufgehoben, sagte die Polizei dem SWR.
Der Bereich um den Kiosk war zunächst abgesperrt und die Kriminaltechnik war vor Ort. Auch Spuren von Blut waren laut einer SWR-Reporterin vor Ort zu sehen.
Die genauen Umstände der Tat sind noch unklar. Offenbar hatte der Kiosk erst wenige Stunden vor der Tat die Eröffnung gefeiert. Auf der Instagram-Seite des Ladens wurde zur Eröffnungsfeier am Samstag eingeladen. Darauf deuten auch die bunte Dekoration über dem Eingang hin.
von Wolfgang Grünwald Kontrollen an den Rheinbrücken Mannheim: Bluttat in den Quadraten
Eine blutige Gewalttat am Samstagabend hat zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Kurz vor 19 Uhr wurde ein 39-jähriger Mann im Innenstadt-Quadrat G 7 schwer verletzt. Schauplatz war ein Kiosk.
Für die medizinische Versorgung des Opfers kam laut Polizei ein Rettungshubschrauber zum Einsatz Die polizeilichen Maßnahmen – darunter Kontrollen an der Konrad-Adenauer-Brücke und der Kurt-Schumacher-Brücke – führten zu massiven Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet. Die Fahndung wurde gegen 21.27 Uhr eingestellt.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen kann eine Gefährdung für die Bevölkerung ausgeschlossen werden.
Mannheim Gewalttat in Kiosk: 39-Jähriger durch Schüsse lebensgefährlich verletzt, Täter auf der Flucht
Steffen Gierescher 05. Oktober 2025 - 15:40 Uhr
Bei einer Gewalttat in einem Kiosk in der Mannheimer Innenstadt ist ein 39-Jähriger durch mehrere Schüsse von einem Unbekannten lebensgefährlich verletzt worden. Der Angriff hat sich nach Polizeiangaben am Samstagabend kurz vor 19 Uhr im Quadrat G7 ereignet.
Zur medizinischen Versorgung des 39-Jährigen wurde ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Die Polizei hatte unmittelbar nach der Tat eine Großfahndung eingeleitet.
In deren Folge kam es im Stadtgebiet zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen – auch an der Konrad-Adenauer- und der Kurt-Schumacher-Brücke nach Ludwigshafen, wo sich der Verkehr staute. In dem neu eröffneten Kiosk wurden Blutspuren gesichert. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, so ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen laufen „auf Hochtouren“, auch die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet.
Wie die Polizei am Sonntag auf Anfrage erklärte, betrat der bislang unbekannte Täter gegen 19 Uhr den Kiosk und schoss unmittelbar danach mehrfach auf den 39-Jährigen. Der 39-Jährige wurde durch die Schüsse lebensgefährlich verletzt und zur weiteren ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Nach einer Notoperation sei der Gesundheitszustand des Opfers „stabil“.
Der weiterhin nicht gefasste Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
zirka 30 Jahre und etwa 1,80 Meter groß. Er hat dunkle Haare und trug zur Tatzeit einen Dreitagebart. Bekleidet war er mit einer dunklen Jogginghose, einem dunklen Kapuzenpullover sowie weißen Schuhe. Eventuell trug er eine noch eine Steppjacke über dem Pulli.
SWR SWR Aktuell Baden-Württemberg Mannheim 39-Jähriger bei Gewalttat lebensgefährlich verletzt
Schüsse in Mannheimer Kiosk: Suche nach Tatverdächtigem läuft In einem Kiosk in der Mannheimer Innenstadt hat es am Samstagabend eine Gewalttat gegeben. Am Montag laufen die Ermittlungen sowie die Fahndung nach dem Tatverdächtigen weiter.
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Nach einer Gewalttat in der Mannheimer Innenstadt am Samstagabend suchen die Ermittler auch am Montag weiter nach dem Tatverdächtigen. "Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen ist es uns bislang nicht gelungen, den Tatverdächtigen festzunehmen", sagte eine Sprecherin der Polizei dem SWR. Die Tat hatte sich in einem Kiosk am Rande der Quadrate ereignet.
Polizei: Angreifer schoss mehrfach auf sein Opfer Nach bisherigen Erkenntnissen hat ein Unbekannter direkt, nachdem er den Kiosk betreten hatte, mehrfach auf einen 39-jährigen Mann geschossen. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Sonntag mit. Der 39-Jährige wurde dabei lebensgefährlich verletzt und kam in ein Krankenhaus. Nach einer Notoperation sei sein Zustand stabil. "Näheres zum Gesundheitszustand liegt uns nicht vor", sagte eine Sprecherin der Polizei am Montag. Welche Verbindung der Mann zu dem Kiosk hat, war zunächst unklar.
Der genaue Ablauf der Tat sowie die Hintergründe sind noch unklar und werden aktuell ermittelt. Den Beamten zufolge wird wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Aktuell werden die am Tatort gesicherten Spuren analysiert und ausgewertet. Zudem bittet die Polizei die Bevölkerung um Hinweise. Zeugen können sich unter 0621/174 4444 melden.
Polizei veröffentlicht Beschreibung des Tatverdächtigen Laut Polizei ist der Mann etwa 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, hat dunkle Haare und trägt einen Drei-Tage-Bart. Zur Tatzeit trug er eine dunkle Jogginghose, einen dunklen Kapuzenpullover sowie weiße Schuhe. Eventuell trug er noch eine Steppjacke.
Mannheim: Starke Verkehrsbehinderungen wegen Fahndung Die umfangreichen Fahndungsmaßnahmen am Samstagabend - mit zwei gesperrten Rheinbrücken - hatten zu größeren Staus und Verkehrsbehinderungen geführt. Gegen 20:30 Uhr wurden die Brücken wieder für den Verkehr freigegeben.
Nach Gewalttat in Kiosk - Verantwortlichen wollen weitermachen Der Bereich um den Kiosk war zunächst abgesperrt und die Kriminaltechnik war vor Ort. Auch Spuren von Blut waren laut einer SWR-Reporterin vor Ort zu sehen.
Offenbar hatte der Kiosk erst wenige Stunden vor der Tat die Eröffnung gefeiert. Auf der Instagram-Seite des Ladens wurde zur Eröffnungsfeier am Samstag eingeladen. Darauf deuten auch die bunte Dekoration über dem Eingang hin.
Die Verantwortlichen des Kiosks wollen nach der Tat weitermachen. Das geht aus einem Beitrag hervor, den der Kiosk nach dem Vorfall auf seiner Instagram-Seite veröffentlicht hat. Sie schreiben von einem schwierigen Start, den sie sich so "niemals hätten vorstellen können". "Trotz dieses schlimmen Ereignisses geben wir nicht auf", heißt es weiter.
Nach Schüssen in Mannheimer Kiosk: Polizei nimmt Mann fest Gut zwei Wochen nach Schüssen in einem Mannheimer Kiosk mit einem Verletzten wurde jetzt ein tatverdächtiger Mann festgenommen. Viele Fragen sind aber noch offen.
Teilen Stand 16.10.2025, 11:28 Uhr
Die Polizei hat am Donnerstag die Festnahme eines 26-jährigen Mannes gemeldet, der im Verdacht steht, am Abend des 4. Oktober einen Mann in einem Kiosk in der Mannheimer Innenstadt niedergeschossen zu haben. Das 39 Jahre alte Opfer wurde lebensgefährlich verletzt, sein Gesundheitszustand sei aber nach einer Notoperation stabil. Der Tatverdächtige hatte laut Polizei kurz nach Betreten des Kiosks mehrfach auf den 39-Jährigen geschossen.
Schüsse in Kiosk: Mann in Untersuchungshaft Der Schütze flüchtete, die Polizei leitete eine Fahndung ein - zunächst ohne Erfolg. Am Donnerstag teilten die Ermittler mit, es habe sich ein "dringender Tatverdacht gegen einen 26-Jährigen" ergeben. Gegen ihn habe das Amtsgericht am Montag (13. Oktober) einen Haftbefehl "wegen des Verdachts des versuchten Mordes" erlassen. Der Mann befinde sich in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen den Schüssen in dem Kiosk und dem Tatmotiv dauerten an, teilte die Polizei mit.
Schüsse in Kiosk: Polizei gibt keine weiteren Auskünfte Zur Nationalität oder der Frage, ob der Verdächtige polizeibekannt war und in welcher Beziehung er zu dem Opfer stand, seien derzeit keine Auskünfte möglich. Auch dazu, ob das Opfer Kunde oder der Besitzer des Kiosks war, sagte ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) nichts.
Nach Schüssen in Mannheimer Kiosk: Anklage wegen versuchten Mordes Gegen einen 26 Jahre alten Mann, der Anfang Oktober auf einen 39-Jährigen in einem Mannheimer Kiosk geschossen haben soll, ist jetzt Anklage erhoben worden.
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Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat am Freitag mitgeteilt, dass sie gegen einen 26-jährigen Mann Anklage erhoben hat - wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung.
Der Mann steht im Verdacht, am Abend des 4. Oktober 2025 mit einer Schusswaffe in einem Kiosk in Mannheim auf einen 39-Jährigen zwei Schüsse abgefeuert zu haben.
Das Opfer wurde dabei lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Der 26-Jährige Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Die Polizei hatte ihn rund zwei Wochen nach der Tat festgenommen.
Schüsse in Kiosk: Festnahme rund zwei Wochen später Der Tatverdächtige hatte laut Polizei kurz nach Betreten des Kiosks auf den 39-Jährigen geschossen. Der Schütze war daraufhin geflüchtet, die Polizei leitete eine Fahndung ein - zunächst ohne Erfolg. Fast zwei Wochen später teilten die Ermittler mit, es habe sich ein "dringender Tatverdacht gegen einen 26-Jährigen" ergeben. Gegen ihn hatte das Amtsgericht am 13. Oktober einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen.
War Opfer Kunde oder Besitzer des Kiosks? Zur Nationalität oder der Frage, ob der Verdächtige polizeibekannt war und in welcher Beziehung er zu dem Opfer stand, gibt es bislang von der Polizei keine Angaben. Auch nicht dazu, ob das Opfer Kunde oder der Besitzer des Kiosks war.
8.4.2026, 7:46 Uhr Schüsse in Mannheimer Kiosk: Prozess beginnt Nach den Schüssen in einem Mannheimer Kiosk im vergangenen Oktober muss sich ab heute ein 27 Jahre alter Mann vor dem Mannheimer Landgericht verantworten. Dem 27-Jährigen wird unter anderem versuchter Mord vorgeworfen.
Er soll Anfang Oktober auf einen Kioskbesitzer geschossen haben, dessen Kiosk in den Mannheimer Quadraten am Tag der Tat zum ersten Mal geöffnet hatte. Bei der Tat handelt es sich laut Anklage offenbar um einen Auftrag. Wer genau als Auftraggeber dahinter stecke, sei bislang noch unklar.
Nach den Schüssen sei der Angeklagte geflüchtet. Er konnte laut Staatsanwaltschaft rund zwei Wochen später festgenommen werden und sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Das Opfer wurde im Brustbereich lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Er tritt im Prozess als Nebenkläger auf. Ein Urteil wird Mitte Mai erwartet.