Leiche in der Neuen Donau Mordverdacht nach Obduktion bestätigt 20. August 2025, 14:10 Uhr MeinBezirk Wien zu Favoriten
Nachdem eine Leiche in der Neuen Donau am Dienstagnachmittag von einem Passanten gefunden wurde, ermittelt die Polizei auf Hochtouren. Eine Obduktion bestätigte ein Gewaltdelikt als Grund für den Tod des etwa 40-jährigen Mannes.
WIEN/FLORIDSDORF. An der Neuen Donau fand ein Passant beim lockeren Spaziergang eine Leiche, die im Wasser trieb. Dies sorgte für einen Großeinsatz der Polizei. Zuerst waren die näheren Umstände nicht bekannt, auch wusste man nicht, welches Geschlecht die Person hatte.
Am Abend veröffentlichte die Polizei dann mehr Details: Es handelt sich um einen circa 40-jährigen Mann, der wohl aus dem Obdachlosenmilieu stammen soll. Man ermittelte in "alle Richtungen", Fremdverschulden konnte man aufgrund von schweren Kopfverletzungen und Schleifspuren im Nahbereich des Auffindungsortes am Ufer nicht ausschließen. MeinBezirk berichtete, siehe unten.
Eine gerichtsmedizinische Untersuchung der Leiche wurde durch die Staatsanwaltschaft (StA) Wien angeordnet. Wie es am Mittwoch heißt, wurde durch die Obduktion ein Gewaltdelikt bestätigt. "Die Identitätsfeststellung des Opfers, das dem Obdachlosenmilieu zuordenbar war, ist noch im Gange", meint ein Polizeisprecher.
Ermittlungen auf Hochtouren Der etwa 40-Jährige wies eindeutige Merkmale stumpfer Gewalt im Kopfbereich auf. Derzeit laufen "umfangreiche Ermittlungen" des Landeskriminalamtes Wien, um die näheren Hintergründe der Tat aufzuklären, heißt es abschließend.
Nach Fund von Wasserleiche: Mann starb durch stumpfe Gewalt Nach dem Fund eines Toten im Wasser der Neuen Donau in Wien-Floridsdorf am Dienstag ist von einem Gewaltverbrechen auszugehen. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Mordes.
Redaktion 20. August 2025 15:49
APA/TOBIAS STEINMAURER Der etwa 40-jährige Mann wies eindeutige Merkmale stumpfer Gewalt im Kopfbereich auf, wie die Obduktion am Mittwoch ergab. Die Identität des Toten, der schon länger im Wasser getrieben sein dürfte, ist noch unklar.
Am Ufer wurden außerdem Schleifspuren gefunden, bestätigte Sprecher Philipp Haßlinger am Mittwoch Medienberichte. Derzeit laufen umfangreiche Ermittlungen des Landeskriminalamtes Wien in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Wien, um die näheren Hintergründe der Tat aufzuklären. Es wurden umfangreiche Spurensicherungen durchgeführt.
Einsatzkräfte hatten die Leiche in der Neuen Donau bei der Nordbrücke geborgen, nachdem Passanten am Nachmittag den Fund gemeldet hatten. Die Polizei hat den Fundort am Mittwoch gegenüber der APA konkretisiert. Die Berufsfeuerwehr Wien brachte die Leiche bei der Donauinsel an Land. Der Mann soll mutmaßlich dem Obdachlosenmilieu zuzuordnen sein.
Opfer war obdachlos Mord an Neuer Donau: Jetzt gibt es eine Festnahme Wien 27.08.2025 11:29
Nach dem Fund einer männlichen Leiche an der Neuen Donau vergangenen Mittwoch kommen nun neue Details ans Licht. So wurde etwa die Identität des Opfers geklärt. Außerdem hatte die Wiener Polizei soeben einen 42-jährigen Mann festgenommen, der im Zusammenhang mit dem Tod des 37-Jährigen stehen soll.
Wie berichtet, wurde am 20. August die Leiche eines Mannes im Wasser entdeckt. Schon bald erhärtete sich der Verdacht: Der 37-Jährige war nicht einfach ertrunken – er wurde Opfer eines Gewaltverbrechens.
Die Obduktion brachte Schreckliches ans Licht: Der Mann erlitt massive Verletzungen durch stumpfe Gewalt am Kopf – ein klarer Hinweis auf ein brutales Tötungsdelikt.
Nun konnte das Landeskriminalamt Wien das Opfer identifizieren: Es handelt sich um einen 37-jährigen Mann aus dem Obdachlosenmilieu. Nach tagelangen Ermittlungen gelang der Polizei ein erster Fahndungserfolg: Ein 42-jähriger Pole wurde festgenommen. Er soll in direktem Zusammenhang mit dem Tod des Wieners stehen.
Verdächtiger in Justizanstalt Doch der Verdächtige schweigt – in seiner Vernehmung zeigte er sich laut Wiener Polizei sich nicht geständig. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt eingeliefert.