Kriminalität Mord aus Habgier in Mettmann: 60-Jährige in U-Haft 06.08.2025, 10:57 Uhr • Lesezeit: 1 Minute Von Yvonne Szabo
Mettmann. Eine 60-jährige Frau steht unter Verdacht, eine 81-Jährige in Mettmann aus Habgier getötet zu haben. Sie wurde am Tatort festgenommen.
Die 60-jährige Frau, die im Verdacht steht, eine Frau in Mettmann getötet zu haben, sitzt nun in U-Haft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen.
Eine 81-Jährige war am Montag nach mehreren Stichverletzungen in ihrer Mettmanner Wohnung verstorben.
Noch am Tatort konnten Einsatzkräfte der Polizei die 60-jährige Deutsche, die sich zunächst als Ersthelferin ausgegeben hatte, als Tatverdächtige ermitteln und festnehmen.
Dem Haftrichter vorgeführt Am Dienstagnachmittag, 5. August, wurde die kriminalpolizeilich bisher nicht in Erscheinung getretene Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt.
Da in der Handtasche der 60-jährigen Deutschen Wertgegenstände des Opfers gefunden worden waren, sah die Staatsanwaltschaft Wuppertal das Mordmotiv „Habgier“ als begründet an.
Der zuständige Haftrichter erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes, der aufgrund der Schwere des Tatvorwurfes sofort vollstreckt wurde. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den näheren Hintergründen der Tat, dauern weiterhin an.
Wuppertal 61-Jährige wegen Mordes vor Gericht Aktualisiert am 10.01.2026, 05:03 Uhr Landgericht Wuppertal
Von Deutsche Presse-Agentur Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Mit 23 Messerstichen soll eine bislang unbescholtene 61-Jährige in Mettmann bei Düsseldorf ihre Bekannte erstochen haben. Vor dem Landgericht Wuppertal beginnt nun der Mordprozess.
Wuppertal - Wegen Mordes aus Habgier muss sich eine 61-jährige Frau am Montag in Wuppertal vor dem Landgericht verantworten. Anfang August vergangenen Jahres soll die bislang unbescholtene Frau eine 81-jährige Bekannte in einem Mehrfamilienhaus in Mettmann bei Düsseldorf aufgesucht haben.
Opfer und Angeklagte sollen sich gut gekannt haben. Die 81-Jährige habe der Frau die Tür geöffnet und sie hereingelassen. In der Küche soll die damals 60-Jährige plötzlich mit einem Bügeleisen auf den Kopf ihrer Gastgeberin eingeschlagen haben, bevor sie zu einem Messer gegriffen haben soll.
Hausnachbarn hörten verdächtige Geräusche und wählten den Notruf. Doch die Rettungskräfte konnten die von 23 Messerstichen tödlich verletzte Seniorin nicht mehr retten.
Mutmaßliche Mörderin gab sich wohl als Ersthelferin aus Die Angeklagte, die ebenfalls in Mettmann lebte, wurde noch am Tatort festgenommen. Dort soll sie sich als Ersthelferin ausgegeben haben. In ihrer Handtasche entdeckten die Ermittler dann Wertgegenstände des Opfers. Sie soll Goldschmuck, persönliche Unterlagen und die Geldbörse des Opfers mit 275 Euro Bargeld an sich genommen haben.
Die Staatsanwaltschaft geht daher von Mord aus Habgier aus. Laut Anklage hatte die Frau finanzielle Probleme und soll sich entschlossen haben, diese notfalls mit Gewalt zu lösen.
Eine 61-jährige Frau soll eine Seniorin mit 23 Messerstichen getötet haben. Am Freitag muss sie sich wegen Mordes verantworten.
Von Wolfram Lumpe
Stimmen die Vorwürfe der Wuppertaler Staatsanwaltschaft, mit denen sich das dortige Landgericht ab heute beschäftigen muss, dann war die Tat nah an einem Gewaltexzess. Die Angeklagte soll die 81-Jährige erst mit einem Bügeleisen geschlagen und dann mit mindestens 23 Messerstichen getötet haben.
Sie sei davon ausgegangen, dass die Frau wohlhabend war. Das habe sie gewusst, weil ihr Lebensgefährte ein Wohnungsnachbar der alten Dame war.
Arglosigkeit ausgenutzt? Man kannte sich, deswegen habe die Seniorin der Angeklagten auch Anfang August völlig arglos die Tür geöffnet und sie hereingelassen. Laut Anklage lag die Seniorin nach dem brutalen Angriff schwer verletzt in ihrer Wohnung, während die mutmaßliche Täterin unter anderem Goldschmuck und persönliche Unterlagen erbeutete.
Schnell unter Verdacht Das fiel offenbar schon direkt nach der Tat auf: Laut Staatsanwaltschaft hatte sich die Angeklagte vor Ort tatsächlich als Ersthelferin ausgegeben - und trug die gestohlenen Gegenstände der 81-Jährigen in ihrer Handtasche. Ursprünglich sollte der Prozess gegen die mutmaßliche Täterin am Montag beginnen, jetzt wurde der Beginn auf Freitag verschoben.
Mehrfamilienhaus mit Garage23 Messerstiche gegen Seniorin: Prozess um Mord in Mettmann09.01.2026 00:38 Min. Verfügbar bis 09.01.2028 WDR Online Bei einer Verurteilung droht ihr eine lebenslange Haftstrafe.
Unsere Quellen: Staatsanwaltschaft Wuppertal Landgericht Wuppertal Sendung: WDR.de, 23 Messerstiche gegen Seniorin: Prozess um Mord in Mettmann, 12.01.2026, 05:59 Uhr