Mutter unter Verdacht: Zwei Babyleichen in Tüten in der Badewanne
19.11.2024 - 15:24 Uhr Wittenberg (Sachsen-Anhalt) – Schrecklicher Fund in Sachsen-Anhalt. In einer Wohnung wurden in der Nacht von Sonntag auf Montag zwei tote Säuglinge entdeckt.
ZitatBei der Mieterin und mutmaßlichen Mutter handelt es sich um eine 29-Jährige. Sie wurde wenige Stunden zuvor mit Unterleibsschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert.Nach BILD-Informationen wollte ihr eine Verwandte daraufhin Kleidung bringen und ging in die Wohnung in der Collegienstraße. In der Badewanne fand sie mehrere Tüten.
Die Frau, offenbar die Großmutter, öffnete die erste – und entdeckte ein totes Baby. Sofort alarmierte sie die Polizei. Die Ermittler rückten an, fanden eine zweite Säuglingsleiche. [b]Es handelt sich nach BILD-Informationen um zwei Mädchen, vermutlich Zwillinge.....
Zitat Wie Staatsanwaltschaft Frank Pieper gegenüber BILD bestätigt, haben die beiden Mädchen nach der Geburt gelebt. Der Haftantrag gegen die Mutter wurde gestellt.
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Prozess in Dessau: Mutter soll Baby-Zwillinge in Müllsäcken in Badewanne gelegt haben 15.08.2025 11:42 Polizei fand tote Babys: Mutter soll Zwillinge in Müllsäcken in Badewanne gelegt haben Von Inga Jahn
Dessau-Roßlau - Weil sie ihre neugeborenen Zwillinge getötet haben soll, muss sich Jessica H. (30) vor dem Landgericht in Dessau-Roßlau verantworten.
Die 30-Jährige habe beabsichtigt, dass die zwei Mädchen kurz nach der Geburt sterben, sagte der Staatsanwalt beim Auftakt des Prozesses am Freitag.
Laut Anklage soll sie die Säuglinge in ihrer Wohnung in ein Handtuch gewickelt, in Müllsäcke gesteckt und in die Badewanne gelegt haben.
Nach Verlesung der Anklage äußerte sich die Frau aus Wittenberg zu den Vorwürfen. Sie gab an, mehrere Jahre Crystal Meth konsumiert zu haben. Erinnerung an die Zeit vor, während und nach der Geburt der Zwillinge habe sie nicht.
Über ihren Verteidiger erklärte sie, sie sei "völlig verzweifelt darüber, was passiert ist. Für sie ist das eine ganz schlimme Sache". Es tue ihr "unsäglich leid".
Angeklagte war nicht zum ersten Mal schwanger
Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau Totschlag in zwei Fällen vor. Die Mädchen sind dem Ergebnis einer Obduktion zufolge wegen fehlender Sauerstoffzufuhr gestorben. Sie seien aber nach der Geburt lebensfähig gewesen.
Auch der Vater der Kinder war am Freitag zur Verhandlung gekommen.
Die Polizei hatte die toten Babys im vergangenen November in der Wohnung heute 30-Jährigen in Wittenberg gefunden. Die Mutter der Angeklagten hatte die Beamten verständigt. Die Frau sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
Vor den Zwillingen hatte die 30-Jährige nach eigenen Angaben bereits drei Kinder auf die Welt gebracht. Zwei von ihnen hätten bei ihr gelebt.
Landgericht Dessau-Roßlau Tote Zwillings-Babys: Verteidigung kündigt Revision an 10. Januar 2026, 10:19 Uhr
Im Prozess um die getöteten Zwillingsbabys in Wittenberg hat die Verteidigung Revision angekündigt. Die Mutter war zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Laut Gericht hatte die Frau ihre Töchter in Müllsäcke gesteckt und ersticken lassen.
von MDR SACHSEN-ANHALT
Teilen Das Urteil gegen eine Frau, die ihre Zwillingsbabys nach der Geburt getötet haben soll, wird auf Rechtsfehler überprüft. Der Verteidiger der 30 Jahre alten Wittenbergerin habe Revision eingelegt, teilte ein Sprecher des Landgerichts in Dessau-Roßlau mit. Somit muss sich das Oberlandesgericht in Naumburg mit dem Fall befassen.
Urteil zu neun Jahren Haft Die Frau war vor dem Landgericht Dessau-Roßlau wegen Totschlags in zwei Fällen zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie die neugeborenen Mädchen in ihrer Wohnung in Müllsäcke gesteckt und anschließend in eine Badewanne gelegt hat. Dort erstickten die Kinder dann. Bis zur rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
Angeklagte nach eigenen Angaben drogenabhängig Eigenen Angaben nach hat die Wittenbergerin seit einigen Jahren regelmäßig Crystal Meth konsumiert. Vor den Zwillingen hatte sie bereits drei Kinder auf die Welt gebracht. Zwei von ihnen lebten bei ihr. Ihr drittes Kind habe sie zur Adoption freigegeben, nachdem sie diese Schwangerschaft verheimlicht, das Kind aber im Krankenhaus entbunden hatte. Auch die Schwangerschaft der Zwillinge hatte sie verheimlicht.
Frau kam nach Geburt ins Krankenhaus Den Kindern hatte die Frau eigenen Angaben nach die Namen Clara und Hannah gegeben – nachträglich, denn als sie sich für die Namen entschied, lag die 30-Jährige im Krankenhaus. Sie hatte nach der Geburt der Mädchen ihre Mutter gerufen, weil sie medizinische Hilfe benötigte. Im Krankenhaus wurde dann der Anklage nach festgestellt, dass die Frau schwanger gewesen war. Die Großmutter fand die Kinder dann in der Badewanne und rief die Polizei.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Babys bereits tot. Ergebnisse einer Obduktion zeigten später, dass die Mädchen nach der Geburt gesund waren und etwa 45 Minuten gelebt hatten.