Serientäter: Chinesischer Vergewaltiger in Frankfurt festgenommen
Polizei fasst Serientäter: Chinesischer Vergewaltiger in Frankfurt festgenommen Er fiel bei Wohnungsbesichtigungen über seine Opfer her
15.11.2024 - 11:01 Uhr
Frankfurt (Main) – Sein Vorgehen war besonders hinterhältig. In Frankfurt fahndete die Staatsanwaltschaft seit Anfang Oktober nach einem Serientäter, der seit Januar vier Frauen (19-33) vergewaltigt haben soll. Jetzt die erlösende Nachricht: Sie haben ihn!
ZitatAm Donnerstagmittag nahmen die Ermittler nach BILD-Informationen einen Chinesen (43) fest. Nachdem Dapeng Z. zu seiner Arbeitsstelle bei einem Automobilkonzern in Raunheim (Kreis Groß-Gerau) gekommen war, schlugen die Fahnder zu, führten den Mann ab.Staatsanwaltschaft bestätigt Festnahme
Dapeng Z. soll noch vor dem Wochenende dem Haftrichter vorgeführt werden. Auf BILD-Anfrage sagt Oberstaatsanwalt Dominik Mies (47): „Ich habe im Oktober gesagt, dass wir alles dafür tun werden, den Tatverdächtigen zu identifizieren. Wir haben unser Versprechen gehalten und so vermutlich verhindert, dass es weitere Opfer schwerer Straftaten gibt.“
ZitatDie miese Masche des Vergewaltigers: Über die Online-Plattformen „Xiaohongshu“ und „WeChat“ soll Z. chinesische Staatsbürgerinnen angeschrieben haben, die Nachmieter oder Käufer für ihre Wohnungen suchten oder einfach nur Übernachtungsmöglichkeiten anboten.
Als er die Frauen anschrieb, soll er sich selbst ebenfalls als Frau ausgegeben haben – so fühlten sich die Opfer sicherer. Kam es dann zum Besichtigungstermin in der Wohnung, schlug der Täter eiskalt zu. Seit Januar soll Dapeng Z. vier Frauen vergewaltigt haben.
Zwei Fälle wurden der Polizei in Frankfurt angezeigt und jeweils ein Fall in Göttingen und Mannheim, so die Staatsanwaltschaft.
************************************************************************* *Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht* Mark Aurel *What goes arount - comes arount * Critical questioning never harms* *********************************************************************************** *Hervorhebung in Kommentaren durch den Verfasser *Äusserungen zu Fällen sind rein spekulativ*
Prozess vor Schwurgericht Vergewaltigungen und versuchter Mord: Urteilsverkündung 06. Februar 2026 03:30 Uhr
Kopiere den aktuellen Link
Jahrelang soll ein Mann immer wieder Frauen betäubt und missbraucht haben. Seine Taten hielt er auf Bildern und Videos fest.
Ein mutmaßlicher Serienvergewaltiger soll Frauen betäubt und seine sexuellen Fantasien an ihnen ausgelebt haben - am Nachmittag (15.00 Uhr) will die Schwurgerichtskammer des Frankfurter Landgerichts das Urteil gegen den Mann verkünden. Die Anklage lautet auch auf versuchten Mord, da er Frauen durch die Sedierung in Todesgefahr gebracht haben soll.
Auf eine lebenslange Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung hat die Staatsanwaltschaft plädiert, die besondere Schwere der Schuld solle festgestellt werden. Die Verteidiger stellten keinen konkreten Antrag. Der 44 Jahre alte Chinese hatte beim Prozessauftakt im Oktober die Taten im Wesentlichen eingeräumt.
Stundenlange Videos
Er soll von Januar 2020 bis November 2024 etlichen Frauen Schlaf- und Betäubungsmittel in teils lebensbedrohlichen Dosen verabreicht und sie vergewaltigt haben. Der Anklage zufolge hielt er seine Taten in Hunderten Fotos sowie stundenlangen Videoaufnahmen fest und teilte diese teilweise in Chatgruppen. Zudem seien bei ihm Videos und Bilder gefunden worden, die den schweren sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen.
06.02.2026 18:10 765 Frauen betäubt und stundenlang vergewaltigt: Serientäter verurteilt Von Sabine Maurer
Frankfurt am Main - Ein 44-jähriger Serienvergewaltiger, der Frauen betäubt und dann missbraucht hat, ist am Freitag zu 14 Jahren Haft verurteilt worden.
Das Frankfurter Landgericht sprach ihn unter anderem wegen mehrfachen versuchten Mordes, besonders schwerer Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung schuldig.
Der Mann sei für die Allgemeinheit gefährlich, daher werde zudem Sicherungsverwahrung angeordnet, sagte der Vorsitzende Richter der Schwurgerichtskammer. An seine Opfer muss der Verurteilte Beträge in jeweils fünfstelliger Höhe zahlen.
Mehr als drei Jahre lang hatte der chinesische Staatsangehörige im Rhein-Main-Gebiet sowie in Nürnberg, Göttingen und Mannheim Frauen massiv betäubt und sie dann über Stunden vergewaltigt.
Bei einer Vergewaltigung in Nürnberg lag das Baby der Frau im selben Zimmer. Vier der Frauen brachte der Mann durch die Sedierung in Todesgefahr. Laut Urteil filmte er die Taten und teilte die Aufnahmen - versehen mit prahlerischen Bemerkungen - später im Chat mit Gleichgesinnten.
Pralinen oder Getränke mit Schlafmittel vergiftet
Die Serie hatte dem Urteil zufolge Anfang 2021 begonnen. Zunächst vergewaltigte der heute 44-Jährige Frauen aus seinem Freundes-, Kollegen- und Bekanntenkreis, die ihm vertrauten. Dazu versah er etwa Pralinen oder Getränke mit Schlafmittel.
Als die Frauen bewusstlos waren, versetzte er sie mit weiteren Mitteln in eine teils tiefe Narkose. Zwei der betäubten Frauen konnten sich nicht mehr an die Taten erinnern und erfuhren erst durch die Ermittlungen des hessischen Landeskriminalamts, was ihnen angetan worden war.
Zudem nahm der Vergewaltiger Kontakt zu ihm unbekannten Frauen auf, die Wohnungen oder Zimmer vermieteten. Er überwältigte und betäubte sie, indem er ein mit einem Narkosemittel getränktes Tuch in ihr Gesicht hielt. So ging er auch bei seinem letzten Opfer vor, einer jungen Wissenschaftlerin aus Mannheim, die ihre Wohnung untervermieten wollte.
Zwölf Stunden war sie an dem Tattag, dem 31. August 2024, bewusstlos. Als sie wieder zu sich kam, rief sie die Polizei. Knapp drei Monate später wurde der Täter festgenommen.
Kinderpornografie bei dem Täter entdeckt Die Empathielosigkeit des Mannes sei erschreckend, sagte der Richter in seiner Urteilsbegründung. Kaum zu ertragen seien ebenfalls die bei ihm auch gefundenen kinderpornografischen Dateien, auf denen die Folter von Kleinkindern zu sehen sei.
Mit dem Urteil blieb das Landgericht unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die auf eine Haftstrafe von 15 Jahren, die Feststellung der besonderen Schuld und Sicherungsverwahrung plädiert hatte.
Die Rechtsanwälte des teilweise geständigen, nicht vorbestraften Mannes hatten keinen Antrag gestellt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.