Fahndung in EssenDieser Mann verletzte zwei Frauen Der Mann ist der Polizei bereits bekannt, wurde schon mal erkennungsdienstlich erfasst
Der Mann ist der Polizei bereits bekannt, wurde schon mal erkennungsdienstlich erfasst
Von: BIANCA WEINER 25.11.2022 - 13:48 Uhr
Essen – Diesen Mann jagt jetzt die Polizei, nachdem er zuvor zwei Frauen schwer verletzt hat.
Am frühen Freitagmorgen griff er in Essen-Altendorf die beiden an. Gegen 6.30 Uhr riefen Zeugen innerhalb weniger Minuten den Notruf und berichteten von einer verletzten Frau an der Haskenstraße und einer Frau an der Helenenstraße. Der Mann hatte die Frauen angegriffen und soll sie dann schwer mit einem Gegenstand verletzt haben. Eine der Frauen sei nach dem Angriff nicht ansprechbar gewesen.
Wer ihn sieht, ruft bitte die Polizei an
Nach BILD-Informationen sei es weder ein Raub noch ein versuchtes Sexualdelikt. Auslöser sollen mögliche psychische Probleme des Angreifers sein. So wird der junge Mann beschrieben
Zitat1,80 Meter groß, schlank, schwarze Haare, nordafrikanisches Erscheinungsbild. Er soll mit einer schwarzen, glänzenden Jacke, einer Sporthose und Turnschuhen bekleidet sein, die Blutanhaftungen haben können.
Bitte wenden Sie sich sofort über die 110 an den Notruf, wenn Sie glauben, den Tatverdächtigen erkannt zu haben. Sprechen Sie den Mann nicht an!
************************************************************************* *Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht* Mark Aurel *What goes arount - comes arount * Critical questioning never harms* *********************************************************************************** *Hervorhebung in Kommentaren durch den Verfasser *Äusserungen zu Fällen sind rein spekulativ*
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Gewaltausbruch Versuchter Mord - Gewalt gegen zwei Frauen erschüttert Essen Essen. Wegen versuchten Mordes sitzt ein 22-Jähriger hinter Gittern. Er soll Passantinnen in Altendorf brutal attackiert haben. Polizei nennt Details. 30.11.2022, 14:02 Uhr
Vier Tage nach zwei unfassbar brutalen Angriffen auf zwei Passantinnen in Essen-Altendorf hat die Polizei am Dienstag erste Details zu dem Gewaltausbruch eines 22-Jährigen bekannt gegeben. Der polizeibekannte Verdächtige, nach dem mit einem Foto gefahndet wurde, konnte noch am Tattag gefasst werden. Er sitzt nun wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Eine Mordkommission ermittelt.
Es war ein Albtraum, der am frühen Freitagmorgen mit zwei schwer verletzten Fußgängerinnen endete: Innerhalb weniger Minuten gingen auf der Leitstelle der Polizei gegen 6.30 Uhr zwei Notrufe ein. Zeugen meldeten je eine verletzte Frau an der Haskenstraße und der Helenenstraße.
An der Kreuzung Altendorfer Straße fanden die alarmierten Beamten eine 22-Jährige mit einer Kopfverletzung. Ein Rettungswagen versorgte sie und brachte sie anschließend in ein Krankenhaus. Die Zeugen berichteten, dass das Opfer des gleichaltrigen Verdächtigen zu Fuß auf der Altendorfer Straße unterwegs war. Als der Mann sie in Höhe der Sparkasse angesprochen habe, sei sie vor ihm in Richtung Haltestelle geflüchtet.
Behörden machen keine Angaben zum Schlagwerkzeug Der Beschuldigte soll sie verfolgt und gepackt haben, um ihr dann so lange mit einem Gegenstand von hinten auf den Kopf zu schlagen, bis sie zu Boden gegangen sei. Der Angreifer sei anschließend in Richtung Haus-Berge-Straße geflüchtet. Zu dem „Schlagwerkzeug“ machen Polizei und Staatsanwaltschaft keine Angaben.
Nur kurze Zeit später entdeckte eine Zeugin eine leblose Frau an der Kreuzung Haskenstraße/Ehrenzeller Straße. Die 59-Jährige hatte massivste Kopfverletzungen erlitten und lag bewusstlos am Boden. Ein alarmierter Notarzt behandelte die Schwerstverletzte und brachte sie in ein Krankenhaus. „Zu diesem Zeitpunkt konnte eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden“, sagt Polizeisprecherin Sonja Kochem.
Eine Augenzeugin berichtete, dass ein Mann ebenfalls mit einem Gegenstand auf die Passantin eingedroschen habe. Als sie hilflos und verletzt am Boden lag, habe er ihr mehrfach ins Gesicht geschlagen und auch getreten, bevor er in Richtung Borbeck verschwand.
Rettungskräfte gaben den entscheidenden Hinweis Erste Ermittlungen führten schnell zu dem behördenbekannten 22-jährigen Deutschen. Es existierten bereits Fotos von ihm. Mit Aufnahmen aus dem polizeilichen Informationssystem wurde schließlich öffentlich vor dem Tatverdächtigen gewarnt. Die Öffentlichkeitsfahndung führte schließlich zu dem entscheidenden Hinweis, der die Festnahme des Mannes noch am gleichen Tag in Bottrop möglich machte.
Rettungskräfte, die den Gesuchten in ein Krankenhaus gebracht hatten, weil es ihm nach Polizeiangaben nach den Gewaltausbrüchen nicht gut ging, erkannten ihn auf den Fahndungsfotos wieder und alarmierten die Polizei in Recklinghausen, die auch für das Bottroper Stadtgebiet zuständig ist.
Welche anderen Delikte vor den beiden Angriffen in Altendorf auf das Konto des brutalen Schlägers gehen, sagt die Polizei nicht. Sein Motiv ist unklar, heißt es. Ob eine psychische Erkrankung vorliegt oder er womöglich unter der Wirkung von Drogen stand, ist nicht bekannt. Die Ermittlungen der Mordkommission laufen.