Mann (31) liegt tot auf dem Fahrersitz: Ehepaar festgenommen
Bad Zwischenahn - Ein 31 Jahre alter Mann ist in Bad Zwischenahn (Niedersachsen) mit tödlichen Stichverletzungen in einem Auto gefunden worden.
Polizei und Rettungskräfte waren in der Nacht zu Freitag zunächst zu einem Verkehrsunfall mit einem anschließenden Streit zwischen drei Menschen gerufen worden, wie die Polizei Oldenburg mitteilte.
Am Tatort fanden sie das Opfer auf dem Fahrersitz eines Autos, wo der Mann trotz Wiederbelebungsversuchen starb.
Ein 42-Jähriger und dessen 28 Jahre alte Ehefrau wurden am Tatort vorläufig festgenommen.
Bei dem Mann sei zudem ein Taschenmesser sichergestellt worden. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, war noch unklar. Den ursprünglich gemeldeten Verkehrsunfall bestätigten die Ermittler nicht.
Zeugen zufolge könnte auch noch eine weitere Person an dem Vorfall beteiligt gewesen sein, wie es hieß. Dabei handele es sich um einen 36-Jährigen, der sich zur Tatzeit am Tatort aufgehalten habe, seither aber flüchtig sei.
Ob der möglicherweise verletzte Mann ein Mittäter oder ein weiteres Opfer ist, werde noch ermittelt.
Auf der Suche nach dem 36-Jährigen setzte die Polizei auch einen Hubschrauber und einen Hund ein. Eine am Tatort gefundene Spur habe zu einer Asylbewerberunterkunft geführt.
Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Noch bis Freitagvormittag war die Polizei mit der Spurensicherung am Tatort beschäftigt.
************************************************************************* *Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht* Mark Aurel *What goes arount - comes arount * Critical questioning never harms* *********************************************************************************** *Hervorhebung in Kommentaren durch den Verfasser *Äusserungen zu Fällen sind rein spekulativ*
Neue Folge Tatort Nordwesten Frisör aus Oldenburg musste wegen einer Handydatei sterben Karfreitag 2020 wurde ein Mann auf offener Straße in Bad Zwischenahn getötet – wegen einer Datei auf seinem Handy. Die neue Folge des True-Crime-Podcasts Tatort Nordwesten erzählt die ganze Geschichte.
Julian Reusch 03.04.2023, 08:26 Uhr Oldenburg/Bad Zwischenahn - Feras Serdar Kheder aus Bad Zwischenahn lebte seinen Traum als Frisör. Sein Laden in Oldenburg lief gut, die Kunden kamen gern. Doch Karfreitag im Jahr 2020 nahm sein Leben ein jähes Ende. Der 31 Jahre alte Familienvater wurde im Diekweg erstochen. Die zwei späteren Täter rammten sein Auto, überfielen ihn am Steuer und rammten ihn ein Messer in den Hals.
Es stellt sich heraus: Wegen einer Datei auf seinem Handy wurde Feras getötet. Für die Polizei, die zunächst von einem einfachen Verkehrsunfall ausging, entwickelte sich eine Ermittlung, die brisante Details zum Vorschein brachte.
In der neuen Folge von Tatort Nordwesten, dem True-Crime-Podcast der NWZ, spricht Moderator Julian Reusch mit NWZ-Redakteur Arne Jürgens über die ganze Geschichte und alle Hintergründe der Tat. Zu hören ist das Ganze überall dort, wo es Podcasts gibt und natürlich auch im NWZ-Webplayer.
Nach Tod von Oldenburger Friseur Urteil gegen Täter jetzt rechtskräftig Das Urteil gegen zwei Männer, die im April 2020 einen Friseur in Bad Zwischenahn erstochen haben, ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof hat die Revision der Angeklagten verworfen.
Franz-Josef Höffmann 21.07.2021, 19:42 Uhr Oldenburg/Bad Zwischenahn - Rechtskräftig geworden ist das Urteil gegen die beiden Männer, die am 9. April 2020 in Bad Zwischenahn den Oldenburger Friseur Feras Serdar Kheder (31) erstochen haben. Der Bundesgerichtshof hat die Revision der Angeklagten als unbegründet verworfen. Das bestätigte am Mittwoch das Oldenburger Landgericht.
Wie berichtet, hatte die Schwurgerichtskammer des Oldenburger Landgerichtes unter Vorsitz von Richter Sebastian Bührmann im November vorigen Jahres den 42-jährigen Haupttäter wegen Totschlags zu neun Jahren Gefängnis verurteilt, einen 36-jährigen Mitangeklagten wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu vier Jahren Gefängnis.
Hintergrund der Tat war, dass die zwei versuchen wollten, von dem Friseur die Handys zu bekommen, auf denen sich Sexvideos der Exfrau des Haupttäters befunden haben sollen. Dabei stachen sie den Oldenburger nieder.