Völlig eskaliert Brutales Vorgehen: 23-Jähriger verletzt Polizisten in Köln schwer
09.12.19, 15:02 Uhr
Köln -
Krasser Fall von Gewalt gegen Polizisten am Sonntagabend in Köln: Dort hat ein alkoholisierter Mann einen Beamten bei einem Einsatz in Altstadt-Nord angegriffen und schwer verletzt. Der 23-Jährige sorgte mit seiner Attacke dafür, dass der Polizist in einem Krankenhaus behandelt werden musste und bis auf weiteres nicht arbeiten kann. Köln: 23-Jähriger attackiert Polizist und verletzt ihn schwer
Gegen 19 Uhr hörten die Einsatzkräfte einen dumpfen Knall vom Heck des Streifenwagens, als sie auf der Straße „Am Hof“ in Richtung Hohe Straße fuhren. Sofort erkannten sie einen kräftigen rund zwei Meter großen Mann, der in Richtung eines dortigen Brauhauses wegrannte.
Nach kurzer Verfolgung stoppten die Polizisten den Flüchtenden. Bei der anschließenden Personenkontrolle packte der 23-Jährige plötzlich einen der Beamten und schleuderte ihn gegen eine Gebäudewand. Der Uniformierte schlug mit dem Kopf gegen die Fassade und zog sich dadurch schwere Verletzungen zu. Kölner Randalierer beleidigt Beamte, auch seine Begleiter eskalieren
Die Beamten überwältigten den 23-Jährigen und legten ihm Handschellen an. Mehrere Passanten hatten das Geschehen beobachtet und unterstützen die Polizisten. Fortwährend beleidigte der mittlerweile Gefesselte die Beamten, leistete weiter Widerstand, sperrte sich und versuchte sich zu befreien. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,2 Promille.
Zwischenzeitlich hatten sich mehrere Begleiter des 23-Jährigen genähert. Auch sie verhielten sich aggressiv und versuchten ihren Freund zu befreien. Sofort hinzugerufene Unterstützungskräfte beruhigten die Situation. Köln: Randalierer muss sich nun in Verfahren verantworten
Der Abend endete für den Frechener in einer Ausnüchterungszelle. Jetzt muss er sich allerdings in einem Verfahren wegen Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Gegen seine Unterstützer leiteten die Polizisten Verfahren wegen des Verdachts der versuchten Gefangenenbefreiung ein. (tw)
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