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#1 RE: Presseartikel von Christine 13.09.2013 11:24

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09.06.2012 Regensburg

Wo ist Maria Baumer?

Spurlos verschwunden: Verzweifelte Suche nach Landesvorsitzenden der Landjugendbewegung

Der Diözesanverband der Katholischen Landjugendbewegung Regensburg ist alarmiert: Offenbar ist die neue Landesvorsitzende der KLJBs, Maria Baumer, verschwunden. Aufrufe auf Facebook, Baumers Aufenthaltsort sofort zu melden, wenn man sie sieht, sind bislang ins Leere gelaufen.

„Die KLJBlerin Maria Baumer (26) aus dem Diözesanverband Regensburg wird vermisst“, heißt es auf der Facebook-Seite der Katholischen Landjugend. Und weiter: „Maria wurde zuletzt am Samstag, 26.5. um etwa 10:00 Uhr in Regensburg gesehen. Möglicherweise wollte sie über Nürnberg nach Hamburg reisen. Es ist aber nicht bekannt, ob sie in Nürnberg oder Hamburg angekommen ist“, heißt es dazu in dem Sozialen Netzwerk. Auch die Ermittlungen der Polizei ergaben bisher keinen Anhaltspunkt zu ihrem Verbleib.

Der Aufruf soll dazu führen, dass endlich Spuren von Maria gefunden werden: „Marias Angehörige, Freunde und Bekannte suchen verzweifelt nach ihr. Bitte helft auch Ihr mit und verbreitet diese Suchmeldung. Falls jemand einen Hinweis zu Marias Verbleib liefern kann, wendet Euch bitte an Marias Familie unter der Nummer 0160/96074782!“

Erst im Mai war die aus Muschenried im Landkreis Schwandorf stammende Baumer zur neuen Landesvorsitzenden der Landjugendbewegung gewählt worden. Baumer gilt als bodenständig und zuverlässig.

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/re...;art1172,118299


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Jung, erfolgreich — und plötzlich verschwunden
Von Anita Hirschbeck | Veröffentlicht am 12.07.2012

Seit Ende Mai fehlt jede Spur von Maria Baumer. Das Verschwinden der 26-Jährigen ist mysteriös: Erst kurz zuvor hatte die Katholische Landjugendbewegung sie in ihren Vorstand gewählt.

Nur wenige Tage zuvor hatte sich die junge Frau in Passau zum Vorstandsmitglied der Katholischen Landjugendbewegung Bayern (KLJB) wählen lassen. Laut Informationen des „Münchner Merkur“ sei sie nach der Wahl fröhlich und ausgelassen gewesen.

Freiwillige Auszeit, Gewaltdelikt, Selbstmord?

Vergangenen Freitag ging die Kripo Regensburg mit einer Vermisstenmeldung an die Öffentlichkeit, nachdem die polizeiinternen Ermittlungen kein Ergebnis brachten. „Wir haben nach wie vor keinerlei Anhaltspunkte. Vielleicht wollte sie sich eine Auszeit nehmen. Vielleicht handelt es sich aber auch um ein Gewaltdelikt“, sagt Polizeisprecher Michael Rebele gegenüber Welt Online.

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Selbst einen Suizid schließen die Ermittler nicht aus. Der scheint einerseits unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, dass Baumer gerade ein neues Amt übernommen hat. Noch dazu hat sie ihr Studium an der Universität Bayreuth erst vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen und schon einen Arbeitgeber gefunden, bei dem sie demnächst hätte anfangen sollen. Alles sieht nach Erfolg und Zufriedenheit aus.

Andererseits können „neue Herausforderungen und Aufgaben zu hohem Erwartungsdruck führen“, gibt Rebele zu Bedenken.

Maria Baumer lebte bisher mit ihrem Verlobten in Regensburg. Ursprünglich stammt sie aus Muschenried, einem Dorf im Kreis Schwandorf. Sie ist etwa 1,80 Meter groß und wiegt 94 Kilo. Sie hat schulterlange, braune Haare und trägt eine Kette mit einem Kreuzanhänger. Wahrscheinlich hat sie einen schwarzen Rucksack bei sich. Hinweise können bei jeder Polizeidienststelle oder unter 0941 / 5 06 28 88 abgegeben werden.

https://www.welt.de/regionales/muenchen/...rschwunden.html

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Kriminalpolizeiinspektion
Regensburg
- Ermittlungsgruppe Maria-


Vermisstensuche:
Seit dem Morgen des 26.05.2012 ist Frau Maria Veronika B a u m e r
*16.01.1986 in Oberviechtach
deutsch, weiblich, Geoökologin zuletzt wohnhaft: 93049 Regensburg Dechbettener Straße 45
aus ihrem gewohnten Lebensumfeld verschwunden.
Die Umstände des Verschwindens sind in vielen Teilen unklar. Alle bisherigen Ermittlungen
inklusive einer intensiven Öffentlichkeitsfahndung
- u. a. über die Fernsehsendung
Aktenzeichen XY ungelöst -
führten zu keiner Klärung des Verbleibs von Frau BAUMER.
Zwischenzeitlich hat die Staatsanwaltschaft Regensburg ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes eingeleitet.
Die Vermisste war sozial sehr eingebunden, engagierte sich seit Jahren ehrenamtlich und war
am Wochenende vor ihrem Verschwinden zur Landesvorsitzenden der KLJB gewählt worden.
Frau Baumer galt als äußerst zuverlässig und pflegte immer einen engen Kontakt zu Familie.
Aufgrund ihrer Einstellung zum katholischen Glauben kann allerdings nicht ausgeschlossen
werden, dass sich die Vermisste in ein Kloster zurückgezogen hat. Möglicherweise sogar
unter anderem Namen.
Aus diesem Grund bitte ich Sie um Mithilfe bei der Suche nach Frau Maria Baumer.
Für die weiteren Ermittlungen sind Antworten auf folgende Fragen von
immenser Bedeutung.
-
War Frau Maria Baumer nach dem 26.05.2012 in ihrem Kloster aufhältlich?
-
In welchem Zeitraum war Frau Maria Baumer in ihrem Kloster aufhältlich
?
-
War Frau Maria Baumer alleine in ihrem Kloster?
-
Gab Frau Maria Baumer an, wohin Sie gehen wollte?
-
Wo ist Frau Maria Baumer jetzt aufhältlich?
-
Arbeitet Frau Maria Baumer als Missionarin auf Zeit?
-
Wie ist eine Kontaktaufnahme mit Frau Maria Baumer möglich?
-
Möchte Frau Maria Baumer Kontakt zur Familie?
-
Darf der Aufenthaltsort von Frau Maria Baumer der Familie mitgeteilt werden?


Sollte Frau Maria Baumer wünschen, dass ihr Aufenthaltsort auch der Polizei gegenüber nicht
angegeben werden soll, so bestünde die Möglichkeit, diesen Umstand vertraulich dem
Seelsorgeamtsleiter des Bistums Regensburg, Herrn Domkapitular Prälat Hubbauer,
mitzuteilen.
Sollte kein Kontakt von Frau Baumer zu ihrem Kloster bestanden haben, ist eine
Rückmeldung nicht erforderlich.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Keil, KHK


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Vermisste Maria Baumer tot/ Haftbefehl gegen 28-jährigen

Pressemitteilung

vom: 12.09.2013

Suche nach Maria Baumer hat ein Ende – Vermisste tot in Waldstück aufgefunden – Haftbefehl gegen 28-jährigen Tatverdächtigen ergangen

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Regensburg und des Polizeipräsidiums Oberpfalz

Die umfangreiche und langwierige Fahndung nach Maria Baumer aus Regensburg hat ein Ende. Die im Mai 2012 von ihrem Verlobten als vermisst gemeldete Frau ist tot. Im dringenden Tatverdacht sie getötet zu haben, steht ein 28-jähriger Mann aus Regensburg.

Pilzsucher fanden am Sonntag, 08. 09. 2013, gegen 13.00 Uhr, in einem Waldgebiet, südlich von Bernhardswald/Lkr. Regensburg, skelettierte Leichenteile. Der Finder meldete dies der Polizei. Sehr schnell lag der Schluss nahe, dass es sich dabei um die sterblichen Überreste der bei ihrem Verschwinden 26-Jahre alten Geoökologin handeln könnte. Deren Untersuchung der sterblichen Überreste am Institut für Rechtsmedizin der Universität Nürnberg/Erlangen bestätigten diese Vermutung.

Polizeilich bekannt wurde der Vorfall durch die Vermisstenanzeige des Verlobten am 29.05.2012 bei der Polizeiinspektion Regensburg Süd. Dabei gab dieser an, dass Maria Baumer in den Vormittagsstunden des 26.05.2012, während seiner Abwesenheit, aus der gemeinsamen Wohnung verschwunden sei. Damit verlor sich die Spur der jungen Frau.

Aus dem bis dato gewonnenen Sachstand war bekannt, dass sich Maria Baumer und ihr Verlobter mit Familienangehörigen am Abend des 25.05.2012 auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Bereich von Bernhardswald aufgehalten hatten und von dort in den Nachtstunden die Rückfahrt nach Regensburg antraten.

Im März dieses Jahres wurden die Ermittlungen in Richtung eines möglichen Tötungsdeliktes präzisiert, da es über den 10-monatigen Zeitraum trotz aller Bemühungen kein „Lebenszeichen“ von Maria Baumer gab. Zugleich wurde bei der Kripo Regensburg, die seit Ende Juni 2012 den Vermisstenfall bearbeitet, eine eigene Ermittlungsgruppe „EG Maria“ geschaffen.

In den mehr als 15 Monaten seit der Anzeigenerstattung waren auf Grund der bundesweiten intensiven Öffentlichkeitsfahndung Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. So nach einer Sondersendung von Aktenzeichen XY.

Demnach war eine Frau mit dem Aussehen von Maria Baumer im Sommer des vergangenen Jahres im Ennepe-Ruhr Kreis mehreren Personen aufgefallen. Sie äußerte dabei auf dem Jakobsweg unterwegs zu sein. Wiederholte Suchmaßnahmen, auch mit Spezialhunden in diesem Bereich und darüber hinaus sowie weitere Zeugenvernehmungen in der Region waren die Folge. Fahndungsplakate in vier Sprachen wurden gedruckt und entlang des Jakobswegs mit Zielrichtung Santiago de Compostela verteilt. Die Fahnder der Kripo wollten keine Möglichkeit unversucht lassen.

Andere Hinweise gingen in Richtung einer Tramperin an der BAB A 93 bei Weiden oder zuletzt in den Raum Nürnberg, wo sie einen Gesprächstermin gehabt haben soll. Wie nun feststeht mussten die Hinweise „im Sande verlaufen“.

Abseits der Hinweise aus der Bevölkerung liefen die internen Ermittlungen der „EG Maria“. So nahm man Anfang August dieses Jahres ein Waldstück, das an der Wegstrecke Bernhardswald – Regensburg, im Bereich von Rossbach liegt, oberflächlich in Augenschein, allerdings ohne verwertbare Ergebnisse.

Ein 28-jähriger Regensburger steht nun im dringenden Tatverdacht sie getötet zu haben. Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg nahmen ihn am 11.09.2013 in den Nachmittagstunden fest. Der Beschuldigte hat bislang keine Angaben zu den Tatvorwürfen gemacht und einen anwaltlichen Beistand hinzugezogen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg erließ die Richterin am Amtsgericht Regensburg, heute am späten Nachmittag Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags. Der 28-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen zu dem Tatgeschehen und den Hintergründen zu der Tat dauern an. So wurde am heutigen 12.09.2013 durch Kräfte der Bayer. Bereitschaftspolizei die Gegend um den Auffindeort akribisch in Augenschein genommen. Ziel sollte es sein, weitere sterbliche Überreste oder persönliche Gegenstände der Toten zu finden. Dabei wurden zwar Gegenstände gefunden, deren Untersuchung und Zuordnung wird aber noch geraume Zeit in Anspruch nehmen. Weitere Auskünfte dazu sind deshalb derzeit nicht möglich.

Die Ermittlungsgruppe bedankt sich bei allen Zeugen, die sich bisher mit dem Ziel der Unterstützung der Ermittlungsarbeit an die Polizei wandten. Dies gilt auch für die geleistete Unterstützung durch die Medien.


http://www.regensburg-digital.de/vermiss...rigen/12092013/

#2 RE: Presseartikel von 14.09.2013 13:40

Vor TV-Heuchel-Auftritt zu? Maria Baumers Tod Hat ER seine Verlobte umgebracht?

Das Todes-Rätsel um? Maria Baumer (†26)?: Jetzt? wurde ihr Verlobter (28) verhaftet?

„Ich versuche, ihr durch Gebete Kraft zu schicken“, sagte Christian F. (28) in der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ über das Verschwinden seiner Verlobten Maria Baumer (†?26). Jetzt fand man ihre Leiche – und er wurde verhaftet

14.09.2013 - 00:44 Uhr

Von C. ATTENBERGER und J. VÖLKERLING?

Regensburg – Christian F. (28) zündete eine Kerze für Maria an, sagte in die TV-Kamera: „Ich versuche, ihr durch Gebete Kraft zu schicken und den Wunsch, dass sie sich meldet.“ Seine Augen waren traurig. Er suchte schließlich seine Verlobte, in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“.?

WAR DAS ALLES NUR HEUCHELEI?

Seit Donnerstagnachmittag sitzt Christian F. in U-Haft. Totschlags-Verdacht. Er soll seine Verlobte getötet haben.?

Seit Mai 2012 war Maria Baumer verschwunden. Am 25. Mai 2012 war die gläubige junge Frau (Vorsitzende der katholischen Landjugend) in Bernhardswald Reiten. Danach grillte sie mit Freunden und ihrem Verlobten Christian.

? Nur 10 Kilometer entfernt wurden nun Teile ihres Skeletts in einem großen Waldstück gefunden, das sich von Bernhardswald nach Donaustauf erstreckt.?

Christian F. sagte damals, Maria sei erst am 26. Mai aus der gemeinsamen Wohnung in Regensburg verschwunden. Als er am Morgen vom Joggen zurück kam, sei sie weg gewesen.

Sie habe einen Rucksack mitgenommen, zwei T-Shirts, Hosen. Danach habe sie zwei­mal angerufen, um 14 und 16.30 Uhr. „Ich brauche eine Auszeit“, habe sie gesagt. Und: „Ich komme Pfingstmontag zurück.“

Der Fall Maria Baumer
Pilzsammler entdeckt skelettierte Leiche der vermissten Marie Baumer in einem Waldstück bei Regensburg


Die 26-jährige Maria Baumer war seit Pfingsten 2012 vermisst.
Diese Anrufe sind nicht belegt. Michael Rebele, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz: „Die Verbindungsdaten waren nicht mehr greifbar. Es könnte auch sein, dass diese Telefonate nie geführt wurden.“?

Die Polizei prüft nun, ob Christian F. europaweit falsche Spuren legte, die darauf hindeuten sollten, dass Maria untergetaucht ist.

Bei den Skelett-Teilen wurden keinerlei Kleidungsstücke gefunden. Auch kein Rucksack. Und die übrigen Knochenteile? Möglicherweise von Tieren aus dem Wald verschleppt. Rebele: „Wir suchen den Bereich akribisch ab.“

Die Hoffnung der Polizei: Ein Knochenteil finden, das Verletzungsspuren zeigt. Nur so wird man wissen, wie Maria getötet wurde. Ihr Verlobter schweigt seit seiner Festnahme.


http://www.bild.de/news/inland/mord/das-...82408.bild.html

#3 RE: Presseartikel von Christine 18.09.2013 09:05

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17.09.2013, 18:51 UHR
Haftbeschwerde im Fall Baumer

Der Anwalt des 28-jährigen Tatverdächtigen geht gegen den richterlichen Beschluss vor – und will die Freilassung seines Mandanten aus der JVA.

Der 28-jährige Tatverdächtige legt über seinen Anwalt Haftbeschwerde ein.

REGENSBURG. Haftbeschwerde im Fall Maria Baumer: Wie Anwalt Michael Haizmann der MZ bestätigt, wird er gegen die Inhaftierung des 28-jährigen Tatverdächtigen vorgehen. Der Verlobte der tot in einem Wald bei Bernhardswald aufgefundenen Frau sitzt seit vergangenem Donnerstag in der Justizvollzugsanstalt in Straubing in Untersuchungshaft. „Noch diese Woche“ werde er ein entsprechendes Schreiben an das Gericht auf den Weg bringen, kündigt der Anwalt an. Zu den Inhalten will er sich noch nicht näher äußern, lässt aber durchklingen, dass die Grundlage für die Inhaftierung seiner Einschätzung nach wenig Substanz hat. Die Chance, dass seiner Beschwerde stattgegeben werde, schätzt Haizmann deshalb „auf jeden Fall gut“ ein.

Zwei Zeiträume sind von Interesse

Die Polizei hat unterdessen am Dienstag einen Fragenkatalog zum Fundort der Leiche und zu einem möglichen Aufenthalt von Maria Baumer in Nürnberg ausgearbeitet. Speziell geht es um verdächtige Beobachtungen, die Zeugen vielleicht im Zeitraum zwischen dem 25. Mai und Mitte Juni 2012 sowie im Zeitraum zwischen April und September 2013 im Kreuther Forst, einem Waldgebiet südlich von Bernhardswald, gemacht haben könnten. Der 25. Mai 2012 war der letzte Tag, an dem Maria Baumer von mehreren Zeugen gesehen wurde. Sie verbrachte nach der Arbeit Zeit auf dem Reiterhof der Familie ihres Verlobten, dort fand am Abend auch ein Grillfest statt. Danach verschwand sie spurlos. Der zweite Zeitraum, über den die Polizei Nachforschungen anstellt, steht im Zusammenhang mit der Auffindesituation, sagt Polizeisprecher Stefan Hartl. Aus ermittlungstaktischen Gründen könne er dazu aber keine näheren Angaben machen. Das Waldstück, in dem die skelettierte Leiche gefunden wurde, liegt in der Nähe der Gemeindeverbindungsstraße von Bernhardswald nach Donaustauf. Bislang konnte die Polizei nicht sicher klären, ob der Fundort auch der Ort ist, an dem Maria Baumer starb.

Weiterhin sucht die Polizei auch Hinweise auf Personen, die in diesen beiden Zeiträumen Grabungsarbeiten in diesem Waldstück durchgeführt haben oder Werkzeuge wie Schaufel, Spaten oder Pickel mit sich führten. Auch eine Reihe von persönlichen Gegenständen von Maria Baumer wird noch vermisst. Die Polizei fragt deshalb, ob Zeugen in diesem Wald Frauenbekleidung, Damenschuhe, einen schwarzen Rucksack, eine Kette mit Kreuzanhänger oder eine Geldbörse gefunden haben. Zudem wird der markante Schlüsselbund der Toten vermisst. Es handelte sich um einen metallenen Anhänger der Comic-Figur „Snoopy“ und an ihm befand sich ein Schlüssel mit orangener Grifffläche.

Gab es Termin in Nürnberg?

Weiterhin verfolgt die Polizei auch noch die Spur von Maria Baumer nach Nürnberg. Ihrem Verlobten soll sie bei einem Telefonat am Samstagmorgen erklärt haben, dass sie zu einem Termin nach Nürnberg fahren will. Bislang gibt es für diesen Anruf keine Belege. Für die Ermittlungsgruppe „Maria“ sei es deshalb von großer Bedeutung, ob Maria dort tatsächlich einen Termin vereinbart hatte bzw. ob dieser Termin tatsächlich stattfand, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Die bei der Leiche gefundenen Gegenstände – ein Spaten und eine Trinkflasche – werden derzeit vom Landeskriminalamt untersucht.

Zeugen können sich an die Kripo Regensburg, Tel. 0941/506-2888 oder jede andere Polizeidienststelle wenden. (ig)

http://www.mittelbayerische.de/nachricht...all-baumer.html

#4 RE: Presseartikel von Christine 25.09.2013 09:46

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Artikel vom 24. September 2013 15:11
Fall Maria Baumer
Anwalt legt Haftbeschwerde ein

Autor: dpa/lby

Traurige Gewissheit: Die seit Mai 2012 vermisste Maria Baumer ist tot. (Foto: Privat)
Im Fall der nach 16 Monaten entdeckten Leiche einer 26-Jährigen aus der Oberpfalz hat der Verteidiger des Tatverdächtigen Haftbeschwerde eingereicht. «Die Indizien, die gegen meinen Mandanten vorliegen, können wir widerlegen», sagte Rechtsanwalt Michael Haizmann aus Regensburg am Montag. Er bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Zudem fehle das Motiv: «Warum sollte mein Mandant die Frau, die er heiraten wollte, aus heiterem Himmel umbringen?» Damit bestätigte der Anwalt auch, dass es sich bei dem Verdächtigen um den 28 Jahre alten Verlobten des Opfers handelt.

Zudem sei eine konkrete Todesursache nicht festzustellen, sagte Haizmann. Der Rechtsanwalt geht davon aus, dass in einigen Tagen über die Haftbeschwerde entschieden wird. Pilzsammler hatten am 8. September die skelettierte Leiche der 26-Jährigen aus Regensburg entdeckt. Wenige Tage später wurde der 28-Jährige wegen des Verdachts des Totschlags verhaftet.


http://www.idowa.de/home/artikel/2013/09...hwerde-ein.html

#5 RE: Presseartikel von Christine 26.09.2013 18:00

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26.09.2013 Regensburg
Mord?
Obduktionsbericht: Der Tod Maria Baumers ist weiterhin ungeklärt

Die Todesursache, an der Maria Baumer starb, ist weiterhin unklar. Das Obduktionsgutachten gibt keine Antwort darauf, wie sie starb.

Ob Maria Baumer tatsächlich getötet wurde und vor allem wie, das kann anhand der Knochen, die Pilzesammler am 8. September im Wald bei Bernhardswald fanden, nicht mehr sagen. Offenbar kommt der Obduktionsbericht nicht zu einem eindeutigen Ergebnis, sondern muss bei der wichtigsten Frage von allen, wie Baumer ums Leben kam, eine klaffende Lücke auch für die Ermittler hinterlassen. Das erfuhr das Wochenblatt aus Kreisen der Ermittler.

Diese können sich bislang nur auf Indizien verlassen, halten aber offenbar an der These fest, dass der Verlobte Baumers sie umgebracht haben muss. Unmittelbar nach dem Fund der sterblichen Überreste Baumers nahm man den ehemaligen Medizin-Studenten fest. Der Verdacht gegen den Mann gründet indes auf Spuren, die man so, aber auch ganz anders interpretieren könnte. So hatte die Polizei nach Informationen des Wochenblattes Gegenstände von Christian F. verlangt, an denen DNA-Spuren der verschwundenen Maria Baumer zu finden seien. F. übergab offenbar eine Zahn- und eine Haarbürste, die sie gemeinsam benutzt haben sollen. Dass lediglich DNA von ihm, nicht aber von Baumer darauf gefunden wurde, werten die Ermittler offenbar als belastendes Indiz.

Dass man auf dem Skelett Baumers Löschkalk fand, kann man so erklären, wie die Ermittler, nämlich dass ein Täter versucht hatte, die Leiche so schnell wie möglich verschwinden zu lassen. Doch auf jedem Bauernhof im Umkreis findet man wohl Löschkalk, also nicht nur am Hof des Bruders von Christian F., so wie in diesem Fall geschehen. Zudem ist das Kalkwerk Regensburg zumindest nicht aus der Welt.

Fragen gestellt, um den Verlobten zu belasten?
Offenbar vermuten die Ermittler, dass der Fahndungsdruck der Polizei nach dem verschwinden Baumers – man hatte sogar am Jakobsweg nach ihr gefahndet –, den Täter dazu veranlasst haben könnte, die Leiche zu vergraben. Dass zudem Zeugen Baumer immer wieder gesehen haben wollen, wird derzeit offenbar beiseite geschoben – in anderen Fällen stricken Staatsanwälte aus solchen Zeugenaussagen ganze Anklagen. So könnte man den Fragenkatalog der Polizei nun auch werten, der insbesondere aufklären soll, ob Baumer tatsächlich nach Nürnberg gefahren ist.

Andererseits: Christian F. müsste doch auch Zeugen benennen können, die am Tag des Verschwindens am 26. Mai 2012 sagen können, was er getan hat. Und schließlich stellt sich die Frage, warum die Spürhunde am Jakobsweg ausgeschlagen haben sollen – hat F. selbst Fährten von Baumer gelegt? War er nicht dort, um Plakate zu kleben?

F.s Anwalt Michael Haizmann indes hat auf mehr als 20 Seiten am Montag Haftbeschwerde eingereicht. Er will sich dazu nicht weiter äußern, sagt aber klipp und klar: „Meinem Mandanten fehlt das Motiv. Sie wollten heiraten, hatten am Vorabend noch einen heiteren Abend. Warum sollte er sie dann umbringen?“

Vielleicht hatte Baumer ja ein Geheimnis, das sie ihm offenbarte. Oder auch nicht – und tatsächlich nach Nürnberg fuhr. Nachdem das Wochenblatt ein anonymes Schreiben inhaltlich veröffentlich hatte, interessierte sich auch die Polizei dafür. Baumers Familie indes drohte mit einer Strafanzeige wegen „Verunglimpfung des Andenkens Toter“.

Doch was, wenn am Ende ein Unschuldiger für ihren Tod verantwortlich gemacht wird?

Mehr Fragen als Antworten.
Autor: Christian Eckl



http://www.wochenblatt.de/nachrichten/re...;art1172,201965

#6 RE: Presseartikel von Christine 10.10.2013 13:33

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Fall Maria Baumer
Verdächtiger Verlobter kommt nicht frei
Das Landgericht Regensburg hat den Antrag auf Haftbeschwerde im Fall Maria Baumer abgelehnt. Der Verlobte der lange Zeit vermissten und dann tot aufgefundenen Frau muss in Untersuchungshaft im Gefängnis in Straubing bleiben.

Stand: 02.10.2013

Der Regensburger sei "aufgrund der derzeitigen Ermittlungslage" weiterhin dringend tatverdächtig, die 26-Jährige aus dem Kreis Schwandorf getötet zu haben, sagte ein Justizsprecher dem BR. Außerdem bestehe Fluchtgefahr. Details wollte der Sprecher nicht nennen - um keine Möglichkeiten zu liefern, "die Verdachtsmomente zu relativieren".

Der Anwalt des 28-Jährigen, Michael Haizmann, hält den Gerichtsbeschluss für nicht sehr überzeugend. Der Verteidiger will möglicherweise eine weitere Haftbeschwerde beim Oberlandesgericht Nürnberg einreichen.

15 neue Hinweise
Die Ermittlungen gegen Marias Verlobten laufen weiterhin auf Hochtouren. Derzeit wertet die Kriminalpolizei 15 neue Hinweise aus, die nach einem Aufruf der Polizei vergangene Woche eingegangen sind.

Nach Maria Baumer aus Muschenried im Kreis Schwandorf war nach ihrem Verschwinden über ein Jahr gesucht worden. Mehrfach hatte auch ihr Verlobter in dieser Zeit Interviews gegeben und die Hoffnung ausgedrückt, dass die junge Frau noch lebe. Anfang September wurden ihre sterblichen Überreste in einem Wald im Landkreis Regensburg gefunden, Baumers Verlobter wurde kurz danach verhaftet.

Angeklagter wird psychiatrisch betreut
Der im Fall Baumer beschuldigte und inhaftierte 28-jährige Verlobte befindet sich derzeit in psychiatrischer Betreuung in der Justizvollzugsanstalt Straubing. Das dortige Haus drei ist auf die Betreuung labiler Untersuchungshäftlinge eingerichtet. Zunächst war der Mann in Regensburg in Haft.


http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/m...er-tot-100.html

#7 RE: Presseartikel von Christine 06.11.2013 17:35

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6. November 2013 16:09
Fall Maria Baumer

Verlobter aus Untersuchungshaft entlassen


Maria Baumer galt 16 Monate als vermisst, ehe ihre Leiche in einem Wald entdeckt wurde. Wenig später kam ihr Verlobter in Untersuchungshaft. Nun ist der 28-Jährige wieder ein freier Mann - und die Ermittler stehen vor einem Neuanfang.

Im Fall der toten Maria Baumer aus Regensburg ist der Verlobte aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das Landgericht habe der erneuten Haftbeschwerde des Verteidigers entsprochen, teilte ein Gerichtssprecher am Mittwoch mit. Aufgrund einer Neubewertung der bisherigen Ermittlungsergebnisse sei kein dringender Tatverdacht mehr gegeben.

Pilzsammler hatten das Skelett von Maria Baumer Anfang September in einem Wald bei Regensburg gefunden. Die 26-Jährige war seit Mai 2012 vermisst worden. Die Todesursache konnte nach Angaben der Polizei nach so langer Zeit nicht mehr festgestellt werden. Trotzdem war der 28 Jahre alte Verlobte des Opfers wenig später verhaftet worden.

Der Verteidiger des 28-Jährigen hatte seine Beschwerde vor allem auf zwei Säulen gestützt. "Es konnte nicht festgestellt werden, ob die Frau umgebracht wurde. Die Umstände ihres Todes sind gänzlich unbekannt", sagte Rechtsanwalt Michael Haizmann der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Zudem fehle das Motiv: "Die beiden hatten eine harmonische Beziehung und wollten heiraten." Die Staatsanwaltschaft hatte sich bislang nicht dazu geäußert, warum der 28-Jährige ins Visier geraten war. Der Mann selbst hatte sich nach Angaben seines Anwaltes nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Nun stehen die Ermittler vor einem Neuanfang. "Wir haben die Entscheidung des Gerichts zur Kenntnis genommen, und die Ermittlungen gehen weiter", sagte Markus Pfaller, stellvertretender Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg. Maria Baumer hatte kurz vor ihrem Verschwinden einen neuen Job angetreten. Zudem war sie eine Woche zuvor zur Landesvorsitzenden der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) gewählt worden. Mit ihrem Verlobten hatte sie zusammengelebt.

An dem Tag, an dem die Einladungen zur Hochzeit verschickt werden sollten, verschwand die 26-Jährige und ließ ihr Handy und den Verlobungsring zurück. Der Verlobte hatte behauptet, nach dem Verschwinden der jungen Frau noch zweimal mit ihr telefoniert zu haben. Dabei soll sie gesagt haben, dass sie eine Auszeit nehmen wolle. Er stellte schließlich eine Vermisstenanzeige.

Auch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" war nach Maria Baumer gesucht worden. Zeugen wollten sie an unterschiedlichen Orten gesehen haben - in Nürnberg, im Ruhrgebiet und auf dem Jakobsweg. Sämtliche Spuren verliefen im Sand - damals war die 26-Jährige bereits tot und in dem Wald verscharrt.


http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-m...assen-1.1812048

#8 RE: Presseartikel von Christine 29.12.2013 17:16

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REGENSBURG-STADT 29.12.2013, 12:00 UHR
Der rätselhafte Tod von Maria Baumer
Die Oberpfälzerin war fast eineinhalb Jahre verschwunden. Dann fand man sie tot in einem Wald. Einzelheiten konnten bis heute nicht geklärt werden.

Es gibt keinen Todestag auf dem Sterbebild von Maria Baumer. Bis heute ist nicht geklärt, wann, wie und wo sie starb. Foto: Archiv
VON ISOLDE STÖCKER-GIETL, MZ

BERNHARDSWALD. Es ist wie mit einem Puzzle, bei dem Teile verloren gegangen sind. Wenn man es zusammensetzt, wird kein Bild daraus. Der rätselhafte Tod der 26-jährigen Maria Baumer ist so ein Puzzle. In den Ermittlungen zu dem Verbrechen, das die Menschen in diesem Jahr weit über die Oberpfalz hinaus erschüttert hat, gibt es entscheidende Lücken. Nichts passt zusammen. Und nichts macht Sinn. Wie, wo und warum – keine Antworten auf Fragen. Der Verlobte. Zu Unrecht verdächtigt? Nur eines ist klar: Maria Baumer ist tot. Und irgendjemand trägt die Schuld daran.

Es passte einfach nicht zu ihr

Im September dieses Jahres lösten Pilzsammler den Vermisstenfall. Die monatelang verfolgte Spur zum Jakobsweg hatte sich als falsch erwiesen. Maria Baumer aus Muschenried war nicht auf einem religiösen Ego-Trip, wie ihr manche unterstellten, sie lag in einem präparierten Grab in einem Waldstück bei Bernhardswald (Lkr. Regensburg). Seit Pfingstsamstag 2012 war die 26-Jährige verschwunden. Niemand konnte sich einen Reim darauf machen. Es passte einfach nicht zu ihr. Die engagierte Katholikin hatte gerade ihr Studium beendet und einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Eine Woche vor ihrem Verschwinden ließ sie sich zur Landesvorsitzenden der Katholischen Landjugendbewegung in Bayern wählen. Auch privat lief es allem Anschein nach gut. Sie war verlobt, wollte im 8. September 2012 ihren Lebensgefährten, mit dem sie seit vier Jahren zusammen war, heiraten. Von außen betrachtet hatte sie ihr Leben im Griff. Es gab keinen Grund, alle Brücken hinter sich abzubrechen. Die Eltern, die Geschwister waren überzeugt, dass Maria so einen radikalen Bruch mit der Familie nicht vollziehen würde. Warum auch?

In der Regel tauchen die meisten vermissten Menschen nach kurzer Zeit von selbst wieder auf. Doch Maria Baumer meldete sich nicht mehr. Den letzten Kontakt hatte sie mit ihrem Verlobten. Zwei Telefonate soll sie am Pfingstsamstag mit ihm geführt haben. Sie sei in einem verwirrten Zustand gewesen, sprach von einer Fahrt nach Nürnberg, dann von Hamburg, sagte der 28-Jährige später. Als die Polizei dies Monate danach überprüfen will, können die Daten nicht mehr rekonstruiert werden. Auch andere wichtige Informationen fehlen bis heute. Am Tag vor ihrem Verschwinden war Maria mit ihrem Verlobten auf dem Reiterhof von dessen Bruder. Es war das letzte Mal, dass sie von mehreren Zeugen gesehen wurde. Bei der Toten wurden keine Kleidungsreste gefunden, die Hinweise darauf hätten geben können, ob es dieselbe Kleidung war, die sie auf dem Reiterhof trug. Fuhr sie von Bernhardswald aus noch mit ihrem Auto, einem Ford, zurück nach Regensburg? Die Angaben des Verlobten dazu sind nicht überprüfbar. Das Auto wurde nach MZ-Informationen nie auf Spuren untersucht. Der Schlüsselbund fehlt bis heute.


http://www.mittelbayerische.de/region/re...mer.html#999661

#9 RE: Presseartikel von Christine 29.12.2013 17:18

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29.12.2013


Mysteriöser Brief am Laptop

Nach MZ-Informationen wurden auf dem Laptop von Maria Baumer am Morgen des Pfingstsamstags noch zwei Briefe geschrieben. Sie wurden angeblich später gelöscht. Der Wortlaut eines der Briefe: „Ich liebe dich, es tut mir leid. Denk daran, was wir uns versprochen haben.“ In der Nachttischschublade fand der Verlobte später den Ring von Maria sowie ihr Handy. Also doch eine Art freiwilliger Abschied am Samstagmorgen gegen 10 Uhr, so wie es der Verlobte in seinen Zeugenaussagen stets gesagt hatte? Oder wollte hier jemand genau diesen Eindruck vermitteln?

Im Umfeld des Krankenpflegers hegt man den Verdacht, dass ein unbekannter Dritter dem 28-Jährigen das Verbrechen in die Schuhe schieben will. Derjenige könnte die Spur ganz bewusst in diese Richtung lenken und dafür auch entsprechende Vorkehrungen treffen. Was die Ermittlungsbehörden von solchen Mutmaßungen halten, das lässt sich nicht erfahren. Der Fall ist so brisant, dass die Medien so gut wie keine Auskünfte mehr dazu erhalten. Weder zu dem Spaten mit zehn DNA-Spuren und einem Haar, der in der Nähe des Leichenfundortes lag, zu den Löschkalkanhaftungen an der Leiche oder den Ergebnissen der rechtsmedizinischen Untersuchungen. Staatsanwalt Markus Pfaller teilte Mitte Dezember auf MZ-Nachfrage lediglich mit, dass die Ermittlungen weiter in alle Richtungen laufen. Ob und wann mit neuen Erkenntnissen zu rechnen ist, sagte er nicht.

Polizei unter enormem Druck

Die Polizei steht im Fall Maria Baumer unter enormem Druck. Schnell musste ein Tatverdächtiger präsentiert werden. Schließlich hatte der Fall nach der Ausstrahlung in der Sendung „Aktenzeichen xy“ bundesweit Interesse erregt. Vier Tage nach dem Fund der Leiche saß der Verlobte in Untersuchungshaft. Die Ermittlungsbehörden sehen ein Motiv. Sie halten einen Streit zwischen dem Paar für wahrscheinlich. Ihre Theorie: Der 28-Jährige wollte sein Studium der Medizin abbrechen. Dies habe zu einer tödlichen Auseinandersetzung geführt. Dem widersprach der Verlobte stets. Er habe diese Entscheidung erst Monate nach dem Verschwinden von Maria getroffen.


http://www.mittelbayerische.de/region/re...mer.html#999661

#10 RE: Presseartikel von Christine 29.12.2013 17:19

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29.12.2013


„Die beiden haben sich geliebt und wollten heiraten“, hielt Anwalt Michael Haizmann stets dagegen. Weniger als acht Wochen brauchte der Verteidiger, um den 28-Jährigen aus der Untersuchungshaft zu holen. Er zerpflückte die 2000 Seiten dicken Ermittlungsakten. „Der Nachweis eines vorsätzlichen Tötungsdeliktes ist nicht zu führen“, stellte er fest und bezog sich dabei auf die gänzlich unklaren Todesumstände. Das Landgericht Regensburg sah dies am 6. November bei der Beurteilung der zweiten Haftbeschwerde genauso und erklärte, dass es keinen hinreichenden Tatverdacht mehr gegen den 28-Jährigen gebe.

Medien urteilten vor einem Gericht

Der Verlobte hat sich seit seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft an einen unbekannten Ort zurückgezogen. Seine Familie und sein Anwalt bitten darum, ihn zur Ruhe kommen zu lassen. Aufgrund seines Auftritts bei „Aktenzeichen xy“ war er massiv angegriffen worden. Ein „perfides Spiel“ warf man ihm vor, sprach von einem „TV-Heuchel-Auftritt“ und einer gespaltenen Persönlichkeit. Auch die Medien urteilten noch vor einem Gericht.

Ob es im Fall Maria Baumer noch irgendwann zu einem Prozess kommen wird, das ist völlig offen. Anwalt Haizmann rechnet – zumindest was seinen Mandanten betrifft – nicht mehr damit. „Ich bin zuversichtlich, dass die Ermittlungen irgendwann ohne Ergebnis eingestellt werden.“ Und Maria Baumers Familie? Wie es heißt, hätten sich die Eltern und Geschwister immer wieder positiv über den Verlobten geäußert. Auch sie glauben nicht, dass er die 26-Jährige getötet hat. Vielleicht müssen sie mit der Ungewissheit leben lernen. Manche Puzzles bleiben für immer unlösbar.


http://www.mittelbayerische.de/region/re...mer.html#999661

#11 RE: Presseartikel von Christine 08.01.2014 17:39

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07.01.2014 Regensburg

Ermittlungen in alle Richtungen:
Die Akte Maria Baumer bleibt geöffnet, der Fall "gerät nicht in Ermittlungsvergessenheit"


Der Fall der Maria Baumer – er begann als Vermisstenfall und gipfelte dann in einem Tötungsdelikt – hat die Polizei das gesamte Jahr 2013 beschäftigt. Am 26. Mai 2012 war die damals 26-Jährige aus Regensburg spurlos verschwunden, auch 2013 wurde gefahndet. Dann der Schock: Am Sonntag, 8. Dezember, fanden Pilzsammler die sterblichen Überreste der Frau in einem Waldstück bei Bernhardswald. Und auch jetzt, Anfang 2014, wird weiterermittelt, wie es zum Tod der jungen Frau kommen konnte.

Es ist einer dieser Fälle, der auch Journalisten nicht kalt lässt. Auch wir verfolgen solche Fälle über Wochen, Monate. Auch wir machen uns Gedanken, was passiert sein könnte.

Das Verschwinden Maria Baumers war von Beginn an mysteriös. Sie galt als zuverlässig und lebenslustig, nichts deutete darauf hin, dass sie freiwillig ihr Leben lassen würde. Maria wollte heiraten, der Termin stand fest, es sollte der 8. September 2012 sein. Doch aller Wahrscheinlichkeit nach war sie an diesem Tag bereits tot.

Die Ermittlungen, die die Kripo in Regensburg angestrengt hatte, waren vielfältig, bis nach Spanien wurden Spuren verfolgt, denn Maria hatte angedeutet, so schilderte ihr Verlobter, sie wolle den Jakobsweg gehen. Auf diesem Weg fahndete die Polizei, fand Zeugen, die Maria gesehen haben wollen. Doch alle Hinweise und Zeugenaussagen verliefen im Sand, alle Hinweise auf den Aufenthaltsort der jungen Frau erwiesen sich als haltlos. Auch Spuren ins Bergische Land, nach Hamburg und nach Nürnberg erwiesen sich als erfolglos. Suchhunde wurden eingesetzt, Fahndungsplakate wurden gedruckt und am Jakobsweg verteilt, in der Hoffnung, die junge Frau lebend zu finden. Eine der Spuren sollte am Ende eine sein, die hätte weiterhelfen können: In einem Waldstück bei Bernhardswald hatte die Polizei mehrfach Suchhunde eingesetzt. Doch diese fanden nichts. Pilzsammler entdeckten die grausige Wahrheit. Maria Baumer ist tot!

Dort, bei Bernhardswald, hatte Baumer zusammen mit ihrem Verlobten den Abend auf einem Reiterhof verbracht. Laut Aussagen des Verlobten seien beide dann nach Regensburg gefahren, am Morgen sei er zum Joggen gegangen, als er zurückkam, war Maria verschwunden. Hierfür gibt es keine Zeugen. Am 12. September dann die Festnahme, die Polizei geht damals davon aus, dass der Verlobte Maria getötet hat. Ein Kampf um die Freiheit des Mannes beginnt, Anwalt Michael Haizmann gelingt es, seinen Mandanten aus dem Gefängnis zu holen. Und die Gerüchteküche kocht: Wer hat Maria getötet? War es doch der Verlobte?

Aktuell laufen die Ermittlungen ungebremst weiter, so Dr. Wolfhard Meindl von der Staatsanwaltschaft Regensburg auf Wochenblatt-Anfrage. Man sei dabei, "alles, was man an Ermittlungsergebnissen gewonnen hat, neu zu bewerten". "Es ist nichts ausgeschlossen", sagt Meindl. Nach wie vor wird auch in Richtung des Verlobten ermittelt, er stehe weiter unter Tatverdacht. Mitte Dezember hatte ein Gespräch zwischen Staatsanwaltschaft und Kripo stattgefunden, man habe der Polizei das Signal gegeben, "keine Denkmöglichkeit auszuschließen".

Und: „Kapitaldelikte werden nicht zu den Akten gelegt“, sagt Meindl. Noch heute ermittelt die Polizei zu Fällen aus den 90er Jahren. Dies werde auch im Fall Maria Baumer so sein, der Fall "gerät nicht in Ermittlungsvergessenheit", so Meindl.

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/re...;art1172,220679

#12 RE: Presseartikel von Christine 15.01.2014 17:41

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Mittwoch, 15.01. - 17:37 Uhr

Fall Maria Baumer: Kripo bittet um Hinweise
Autos und Spaten geben noch Rätsel auf


REGENSBURG - Im September fanden Spaziergänger bei Bernhardswald den Leichnam der vermissten Maria Baumer. Zur Ermittlung der Todesumstände bittet nun die Kripo Regensburg um Hinweise der Bevölkerung.


Maria Baumer war seit Mai 2012 vermisst, im September 2013 fanden Spaziergänger ihre Leiche. © Polizei Oberpfalz
Am Sonntag, 8. September 2013 fanden Spaziergänger in einem Waldgebiet südlich von Bernhardswald im Landkreis Regensburg menschliche Überreste. Wie die Untersuchungen dazu ergaben, handelt es sich dabei um die seit Mai 2012 vermisste Maria Baumer aus Muschenried im Landkreis Schwandorf.


Die Kripo Regensburg bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer hat den blauen Ford Focus am Pfingstwochenende 2012 beobachtet? © privat
Zur Klärung der Tatumstände haben die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg weitere Fragen. zur Klärung bitten sie um die Mithilfe der Bevölkerung:


Auch um Hinweise zu diesem Toyota Yaris bittet die Kripo. © privat

Wer hat am 25./26. Mai 2012 (Pfingstwochenende) in der Dechbettener Straße in Regensburg, unweit der Brauerei Bischofshof, verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit einem blauen Ford Focus mit Schwandorfer Kennzeichen bzw. einem grauen Toyota Yaris mit Regensburger Kennzeichen gemacht?

Wer hat Personen beobachtet, die sich an den Fahrzeugen aufhielten und insbesondere Gegenstände ein- oder ausgeladen haben?

Noch immer fehlen die Wertgegenstände (Geldbeutel, Schlüsselbund, Kette mit markantem Kreuzanhänger) von Maria Baumer sowie die Bekleidung, die sie am Tag ihres Verschwindens trug.


Die Polizei bittet Käufer, die so einen Spaten bei Bauhaus Regensburg erworben haben, sich zu melden. © privat

Des weiteren werden Personen, die im Zeitraum vom Juni 2011 bis Juni 2013 bei der Firma Bauhaus Regensburg einen Spaten gekauft und bar bezahlt haben, gebeten, sich bei der KPI Regensburg zu melden. Es handelt sich um einen Spaten der Marke Gardol, Typ Federspaten, Preis 17,95 bzw. 18,95 Euro.


Erinnert sei nochmals, dass zur Klärung der Straftat eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt ist, die unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt wird.

Sachdienliche Hinweise, insbesondere zu den oben gestellten Fragen, nimmt die Kripo Regensburg unter der Rufnummer (0941) 506-2888 oder jeder andere Polizeidienststelle entgegen.


http://www.nordbayern.de/region/neumarkt...ssPage=UmVnaW9u


Die Fotos der gesuchten Gegenstände befinden sich unter der Rubrik "Fotos" hier in diesem Thema.

#13 RE: Presseartikel von Christine 21.01.2014 18:34

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Ermittlungsstand im Fall Maria Baumer


21. Januar 2014 15:41
Seit der vergangenen Woche verfolgt die Polizei im Fall der toten Maria Baumer eine neue Spur. Sie will wissen, ob am Pfingstwochenende 2012 in der Nähe der Brauerei Bischofshof verdächtige Wahrnehmungen gemacht wurden. Und zwar in Zusammenhang mit einem blauen Ford Focus mit Schwandorfer Kennzeichen und einem grauen Toyota Yaris mit Regensburger Kennzeichen. Auch ein Spaten spielt dabei eine Rolle, die der Täter bei der Firma Bauhaus in Regensburg gekauft und für die Tat verwendet haben könnte. Nach wie vor sind 5.000 Euro als Belohnung ausgesetzt. Zu dem zuletzt genannten Aufruf hat sich laut Polizeisprecher Michael Rebele noch niemand gemeldet. Auch der frei gelassene ehemalige Verlobte von Maria Baumer steht noch im Visier der Ermittlungen, wie Rebele heute gegenüber OTV mitteilte. Nach jetzigem Stand der Dinge ist an eine schnelle Aufklärung des Falls nicht zu denken. (tb)


http://www.otv.de/mediathek/video/ex-ver...g/#.Ut6u1UQwcY0

#14 RE: Presseartikel von Christine 27.01.2014 13:29

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OBERPFALZ & BAYERN 27.01.2014, 13:02 UHR

Fall Baumer: Fragenkatalog ohne Resonanz

Die Polizei sucht Beobachtungen im Zusammenhang mit den Fahrzeugen von Maria Baumer und ihrem Verlobten. Doch bislang meldeten sich keine Zeugen.


Die Polizei hat im Fall Maria Baumer auf ihren neuen Fragenkatalog bisher keine Hinweise erhalten.
REGENSBURG. Niemand hat etwas gesehen: Im Fall Maria Baumer hat die Polizei eineinhalb Wochen nach der Veröffentlichung eines weiteren Fragenkatalogs „keinerlei Hinweise“ erhalten. Pressesprecher Michael Rebele sagte auf MZ-Nachfrage, dass es keine Resonanz gegeben habe: „Die Bilanz ist gleich null.“ Es geht konkret um das Pfingstwochenende, 25./26. Mai 2012. An diesem Wochenende verschwand die 26-Jährige spurlos aus der Wohnung, die sie gemeinsam mit ihrem Verlobten in der Dechbettener Straße bewohnt hatte. Ihr blauer Ford Focus Kombi mit Schwandorfer Kennzeichen parkte vor der Tür. Ebenso wie der silberne Toyota Yaris des Verlobten. Die Polizei fragt nach verdächtigen Beobachtung im Zusammenhang mit den beiden Fahrzeugen – doch niemand scheint etwas gesehen zu haben. Maria Baumer war mit dem Kombi einen Tag vor ihrem Verschwinden auf dem Reiterhof ihres zukünftigen Schwagers. Bislang konnte nicht ermittelt werden, ob sie den Wagen in der Nacht selbst vor dem Wohnhaus parkte. Nach den Aussagen des Verlobten kehrte das Paar noch in der Nacht gemeinsam heim, am nächsten Morgen sei die 26-Jährige dann verschwunden. Der Ford Focus hat inzwischen einen neuen Besitzer. Die Familie verkaufte den Wagen Monate nach dem Verschwinden von Maria Baumer, ohne offenbar diesen vorher auf Spuren untersuchen zu lassen.

Rätsel gibt auch weiterhin der Spaten auf, den die Ermittler neben den sterblichen Überresten der Frau fanden. Die Polizei sucht Personen, die im Zeitraum vom Juni 2011 bis Juni 2013 bei der Firma Bauhaus Regensburg einen Federspaten der Marke Gardol, zum Preis von 17,95 bzw. 18,95 Euro gekauft und bar bezahlt haben. Bislang meldete sich niemand, der ein solches Arbeitsgerät erworben hatte. Nach MZ-Informationen fanden sich an dem neben der Leiche gefundenen Spaten zehn DNA-Spuren sowie ein Haar. Zu den Untersuchungen dieses genetischen Materials machten die Ermittlungsbehörden bislang keine Angaben. Ebenso wenig ist bislang klar, was mit den persönlichen Gegenständen der Getöteten passierte. Die Kleidung sowie der Schlüsselanhänger mit Snoopy-Figur sind bis heute verschwunden. Der Zeugenaufruf der Polizei erbrachte auch hierzu keine neuen Erkenntnisse.


http://www.mittelbayerische.de/nachricht...e-resonanz.html

#15 RE: Presseartikel von Christine 16.02.2014 18:28

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16. Januar 2014 12:13 Uhr

FALL MARIA BAUMER

Polizei erhofft sich von neuen Fotos Hinweise: Frage nach dem Spaten

Vor zwei Jahren später verschwand Maria Baumer aus Regensburg. 2013 wurde ihre Leiche gefunden. Der Fall ist für die Ermittler kompliziert. Sie brauchen jeden Strohhalm. Von Ina Kresse


Plötzlich verschwand Maria Baumer aus Regensburg - am 25. Mai 2012. Ihre Familie und ihr Verlobter machten sich große Sorgen. Über ein Jahr später, im September 2013, stießen Pilzesammler auf eine skelettierte Leiche im Kreuther Forst südlich von Regensburg. Es war die Leiche von Maria Baumer.

Fall Maria Baumer immer noch ungelöst

Nach fast zwei Jahren ist der Tod der jungen Frau immer noch ungeklärt. Der Verlobte von Maria Baumer musste Ende letzten Jahres aus der Haft entlassen werden, gilt aber immer noch als verdächtig, wie Polizeihauptkommissar Michael Rebele gegenüber AZ-Online sagt. Aber den Ermittlern fehlen offenbar wichtige Fakten zu dem mysteriösen Tod der 26-Jährigen. Fakten, die etwa die Schuld des Verdächtigen beweisen könnten. Oder Fakten, die die Ermittler auf eine neue Spur bringen könnten.


Die Kripo hat nun drei Bilder veröffentlicht. Sie zeigen das Auto Maria Baumers, ein blauer Ford Focus mit Schwandorfer Kennzeichen. Auf dem anderen Bild ist das Automodell zu sehen, das damals ihr Verlobter fuhr - ein Toyota Yaris. Außerdem wird noch ein Spaten gezeigt.

Die Kripo wendet sich mit folgenden Fragen an die Bevölkerung:

- Wer hat am 25./26. Mai 2012 (Pfingstwochenende) in der Dechbettener Straße in Regensburg, unweit der Brauerei Bischofshof, verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit einem blauen Ford Focus mit Schwandorfer Kennzeichen bzw. einem grauen Toyota Yaris mit Regensburger Kennzeichen gemacht?

- Wer hat Personen beobachtet, die sich an den Fahrzeugen aufhielten und insbesondere Gegenstände ein- oder ausgeladen haben?

- Außerdem bittet die Polizei, Personen, die im Zeitraum vom Juni 2011 bis Juni 2013 bei der Firma Bauhaus Regensburg einen Spaten gekauft und bar bezahlt haben, sich bei der KPI Regensburg zu melden. Es handele sich um einen Spaten der Marke Gardol, Typ Federspaten, Preis 17,95 bzw. 18,95 Euro.

Ermittler: "Wir müssen und wollen alles versuchen"

Die Chance, dass sich Menschen solange an Details zurückerinnern, ist gering. Das weiß auch Ermittler Michael Rebele. "Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Und wir müssen und wollen alles versuchen", sagt er fast inbrünstig.

Maria Baumer und ihr Verlobter hatten in der Dechbettener Straße in Regensburg zusammen gewohnt. Mit der Veröffentlichung der Fotos von den Autos der beiden erhofft sich die Kripo neue Ansatzpunkte. "Das ist kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit. Da nimmt man jeden Strohhalm." So könnte auch dieser bestimmte Spaten eine Rolle spielen. Denn Maria Baumers Leichnam war zum Teil vergraben worden. "Man recherchierte, dass so ein Spaten möglicherweise verwendet wurde."

Das Schicksal der Maria Baumer - ein komplizierter Fall

Natürlich seien immer wieder Hinweise zum Fall der getöteten Maria Baumer eingegangen, so Michael Rebele. Auch nachdem die Leiche der 26-Jährigen gefunden worden war. Aber bislang hatten diese keinen durchschlagenden Erfolg gebracht. "So einen komplizierten Fall habe ich noch nie erlebt", gesteht der Polizeihauptkommissar. "Wir haben weder den Todeszeitpunkt, noch die Todesart, noch den unmittelbaren Ort des Geschehens. Das ist sehr außergewöhnlich."

Maria Baumers Leiche war bereits in solch einem Zustand, dass die Todesursache in der Gerichtsmedizin nicht mehr festgestellt werden konnte. Auch fehlen noch immer die Wertgegenstände (Geldbeutel, Schlüsselbund, Kette mit markantem Kreuzanhänger) von Maria Baumer sowie die Bekleidung, die die 26-Jährige am Tag ihres Verschwindens getragen hatte.

Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt

Für Hinweise, die zur Klärung der Straftat betragen, ist eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt. Sachdienliche Hinweise, insbesondere zu den oben gestellten Fragen, nimmt die Kripo Regensburg unter der Rufnummer: 0941/506-2888 oder jeder andere Polizeidienststelle entgegen.

Die Ermittlergruppe umfasst inzwischen acht Polizisten. Angefangen hatte man damals, so Michael Rebele, mit zwei bis drei Ermittlern. Aber da sei man auch noch von einem Vermisstenfall ausgegangen.


http://www.augsburger-allgemeine.de/baye...id28454472.html

#16 RE: Presseartikel von Aggie 27.02.2014 00:25

[Korrektur meines vorigen Posts; Zeit zum Editieren war abgelaufen]

Hier ist eine interessante Passage aus einem Artikel in der "Welt", der zu einem relativ frühen Zeitpunkt (12.07.2012) nach Maria Baumers Verschwinden geschrieben wurde:
http://www.welt.de/regionales/muenchen/a...rschwunden.html

Zitat
12.07.2012
Jung, erfolgreich — und plötzlich verschwunden

Seit Ende Mai fehlt jede Spur von Maria Baumer. Das Verschwinden der 26-Jährigen ist mysteriös: Erst kurz zuvor hatte die Katholische Landjugendbewegung sie in ihren Vorstand gewählt.
Von Anita Hirschbeck

Zitat
Es ist ein früher Vormittag im Mai, ein junger Mann in Regensburg telefoniert mit seiner Verlobten. Sie reden über dieses und jenes, ein ganz normales Gespräch eben. Drei Tage später wird er der Polizei jedes noch so kleine Detail dieses Gesprächs erzählen müssen, denn der Plausch am Handy ist das letzte Lebenszeichen von seiner Verlobten Maria Baumer. Die 26-Jährige ist seit dem 26. Mai spurlos verschwunden.



Ein ganz normales Telefongespräch am frühen Vormittag soll es da zwischen dem Verlobten und Maria an jenem 26. Mai 2012 gegeben haben?
Handelt es sich hier um die "Erstversion" der Geschichte des Verschwindens von Maria?
Vielleicht bekam die Polizei bei der Vermisstenmeldung diese Erstversion ebenfalls zu hören?
Vielleicht war das der Grund, warum auf der offiziellen Polizeiseite "9 Uhr" als der Zeitpunkt genannt wurde, an welchem Maria angeblich den letzten unmittelbaren Kontakt mit Angehörigen hatte?
Das "ganz normale" Telefonspräch an jenem frühen Vormittag, der "Plausch am Handy" widerspricht jedenfalls auffallend dem, was der TV einige Monate später in der XY-Sendung (28.11.2012) erzählte.

#17 RE: Presseartikel von 05.03.2014 18:52

Hier ist ein Presseartikel über das Suchen nach Maria mit Leichenspürhunden bei Bernhardswald vom 05.08.2013:

05.08.2013
Oberpfalznetz.de
http://www.oberpfalznetz.de/nachrichten/3800313-510-


Leichenspürhunde suchen nach Maria Baumer

Grabungen bei Bernhardswald (Lk. Regensburg) blieben aber erfolglos


Zitat
Regenburg/Bernhardswald. (hek) Wo ist Maria Baumer? Vergangene Woche suchte die Polizei mit Leichenspürhunden ein Waldstück nahe Bernhardswald (Landkreis Regensburg) ab. Nachdem die Tiere angeschlagen hatten, sei auch gegraben worden, bestätigt Pressesprecher Stefan Hartl vom Polizeipräsidium Oberpfalz auf Nachfrage unserer Zeitung.

Gefunden habe man aber nichts, stellt Hartl klar. Zu den Hintergründen, warum die Polizei dort mit speziell ausgebildeten Leichenspürhunden gesucht hat, will sich Hartl aber nicht äußern. Wie bereits berichtet, hat sich Maria am Vorabend ihres Verschwindens in dieser Region aufgehalten. Seit Pfingstsamstag vergangen Jahres ist die damals 26-jährige Geoökologin aus dem Landkreis Schwandorf spurlos verschwunden. Inzwischen schließt die Polizei auch ein Gewaltverbrechen nicht mehr aus. Die Kripo Regensburg hat vor einigen Wochen die Ermittlungen intensiviert und die Ermittlungsgruppe (EG) „Maria” eingerichtet.

Mit einer Belohnung von 5000 Euro und einer mehrsprachigen Plakat-Aktion entlang des Jakobsweges vom Ennepe-Ruhr-Kreis bis nach Santiago de Compostela, hofft sie auf neue Hinweise. Denn, eine mögliche Spur könnte zum Jakobsweg führen. Nach mehreren konkreten Zeugenhinweisen hatte die Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis sogenannte Mantrailing-Hunde entlang des Pilgerpfades eingesetzt, die tatsächlich eine Witterung aufgenommen haben. Möglicherweise war Maria im vergangenen Frühsommer im Ruhrgebiet auf dem Jakobsweg unterwegs. Trotzdem ist der Verbleib der jungen Frau bis heute ungeklärt.

Hartl zu einem ersten Resümee der Plakataktion: „Wir haben bisher keinen einzigen Hinweis bekommen.” Das deckt sich auch mit unseren Recherchen. Aus Pilgerkreisen war zu erfahren, dass Maria bisher von niemanden auf einem der Pilgerpfade durch Frankreich oder Spanien gesehen worden war. Nicht einmal ein „das könnte sie gewesen sein” gäbe es.

Keine heiße Spur

Die Ermittlungen der Polizei gehen nach wie vor in alle Richtungen. „Wir haben keine heiße Spur – nix konkretes“, so Hartl Auch Spekulationen wonach Maria Opfer des Regensburger Serienvergewaltigers geworden sein könnte, schließt die Polizei aus. Der Mann, der nur unweit von Bernhardswald gewohnt und in Regensburg Hausmeisterarbeiten verrichtet hatte, hatte sich im vergangenen September das Leben genommen. Zerschlagen hat sich hingegen die Spur in Weiden. Dort war eine Tramperin unterwegs, die mit Maria große Ähnlichkeit hatte. Eingesetzte Mantrailing-Hunde konnten keine Witterung aufnehmen.

Kurz darauf meldete sich die Oma der Tramperin bei der Polizei und klärte die Verwechslung auf. Kurz nach Marias Verschwinden gab es auch einen Zeugenhinweis, wonach sie sich in einem Kloster aufhalten könnte. Dass die Polizei auch diese Spur noch einmal aufgegriffen hat, davon ist Hartl nichts bekannt.

In den vergangenen Wochen waren Marias Facebook-Accounts mehrmals aktiviert gewesen. In diesem Zusammenhang hat unsere Zeitung erfahren, dass auch verschiedene Personen aus Marias Umfeld Mails von Maria erhalten haben. Treibt hier jemand ein böses Spiel mit den Angehörigen?

#18 RE: Presseartikel von populous 10.03.2014 14:59

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25.09.2013, 17:26 UHR
Warum musste Maria Baumer sterben?

Maria Baumer ist gefunden – doch der Fall ist nicht gelöst. Die Polizei arbeitet mit Profilern, um die Lücken, die der mysteriöse Tod aufwirft, zu schließen.
Der Tod von Maria Baumer bleibt rätselhaft. Die Polizei sucht fieberhaft nach Antworten, während der Tatverdächtige nur eines will: sofort raus aus der Untersuchungshaft. Denn er hält sich für unschuldig.
Der Tod von Maria Baumer bleibt rätselhaft. Die Polizei sucht fieberhaft nach Antworten, während der Tatverdächtige nur eines will: sofort raus aus der Untersuchungshaft. Denn er hält sich für unschuldig.
VON ISOLDE STÖCKER-GIETL, MZ

REGENSBURG. Es gibt keine Todesursache und es gibt keinen Todestag. Es gibt nur die Gewissheit, dass Maria Baumer starb. Doch mit dem Fund ihrer Leiche ist der Fall nicht gelöst, er scheint sogar immer mysteriöser zu werden. Und es gibt immer mehr Fragen zu dem Mann, den Maria geliebt hat: ihren 28-jährigen Verlobten. Seit 11. September sitzt er in Untersuchungshaft. Jetzt schweigt er. Doch als Maria Baumer verschwand, hat er viel geredet. In Sozialen Netzwerken, im Bayerischen Fernsehen und in einer Sondersendung von „Aktenzeichen XY“. Die Ermittler glaubten an ein Ablenkungsmanöver. Doch können sie das dem Mann auch beweisen?

Schenkt man nämlich dem Anwalt des Tatverdächtigen Glauben, dann hat die Polizei bislang nur wenig Substanzielles vorzuweisen. Ein Konstrukt aus Indizien, in dem Anwalt Michael Haizmann schon manches allein beim Aktenstudium widerlegt haben will. Haizmann geht sogar so weit, ein Tötungsdelikt infrage zu stellen. „Die Auffindesituation ist ein Indiz für eine Gewalthandlung, belegt aber nicht zwingend eine Gewalthandlung.“

Verlobungsring im Nachtkästchen

Wer den Fall über die vergangenen 16 Monate mitverfolgt hat, der findet jene Ungereimtheiten, die nun wohl Dreh- und Angelpunkt der Ermittlungen sind. Es geht zum Beispiel um die beiden Telefonate, die der 28-Jährige mit Maria Baumer noch am Tag ihres Verschwindens geführt haben will. Ihr Handy hatte die junge Frau in der Nachttischschublade zurückgelassen, so sagte es der Verlobte bei „Aktenzeichen XY“. Ein Widerspruch ergab sich bereits dadurch, dass der 28-Jährige von zwei Telefonaten berichtete, während die Polizei stets von einem Anruf und einer Sms sprach. Für beides gibt es keine Bestätigung. Ein Anruf aus einer Telefonzelle oder mit einem Prepaid-Handy auf das Mobiltelefon des Verlobten konnte nicht mehr ermittelt werden. Damit sind auch alle Angaben des Verlobten für den Tag des Verschwindens nicht überprüfbar.

Trotzdem geht die Polizei weiterhin der Frage nach, ob Maria Baumer am Pfingstsamstag noch nach Nürnberg zu einem Termin unterwegs war. Ermittelt wird auch hier auf Grundlage der Angaben des Verlobten. Inwieweit sich inzwischen Zeugen gemeldet haben, die einen Termin der 26-Jährigen in Nürnberg bestätigen können, gibt die Polizei nicht bekannt. So wie sie alle eingehenden Hinweise rund um den vergangene Woche erstellten Fragenkatalog derzeit geheim hält.

Ungeklärt bleibt auch, wie Maria Baumer am Tag ihres Verschwindens bekleidet war. Am Fundort der Leiche wurden weder Kleider noch Schuhe gefunden. Die Polizei tappt bei dieser Frage im Dunklen, bittet deshalb um Zeugenhinweise. Interessant ist dabei vor allem der Umstand, ob jene Bekleidung, die Maria Baumer am Freitag beim Grillfest auf dem Reiterhof ihres zukünftigen Schwagers trug, später in der Schmutzwäsche lag. Für diese Bekleidungsstücke gäbe es Zeugen. Sie hätten also identifiziert werden können, wenn Maria Baumer sie in der Nacht zu Samstag abgelegt hat. Ist diese Kleidung allerdings verschwunden, dann könnte man davon ausgehen, dass die junge Frau in der Nacht nicht mehr in der gemeinsamen Wohnung in Regensburg war.

Die Polizei sagt auf diese Frage, dass nach der Kleidung von Maria Baumer gesucht werde. Sie räumt ein, dass nicht näher eingegrenzt werde, ob es sich um die Bekleidung vom Freitag, über deren Zusammenstellung nichts bekannt ist, oder jene vom Samstag – der Verlobte spricht von fehlenden T-Shirts und langer Trekkinghose – handelt.

Während der Schlüsselbund der Toten mit Snoopy-Anhänger bis heute nicht auffindbar ist, war der Verlobungsring seit dem Verschwinden der jungen Frau in der Nachttischschublade. Fraglich ist, ob sie ihn dort selbst abgelegt hat. Der Verlobte sprach von einer Auszeit, um die ihn Maria telefonisch gebeten habe. Der Annahme, dass es in der Beziehung gekriselt haben könnte, hält Anwalt Haizmann entgegen: „Die Beziehung war intakt, die Hochzeit geplant.“ Nur der Ring in der Schublade passt nicht zu dieser Erklärung.

Nach dem Verschwinden der frisch gewählten KLJB-Landesvorsitzenden blieb der Fall monatelang in diesem Ermittlungsstadium stecken. Dann ging der Verlobte mit Marias Zwillingsschwester ins Studio von Aktenzeichen XY, um die ZDF-Zuschauer um Hilfe zu bitten. Die Polizei hatte schon damals den Lebensgefährten unter genauer Beobachtung, ließ aber die Öffentlichkeit in dem Glauben, dass man sich das Verschwinden der jungen Frau überhaupt nicht erklären könne.

Vergebliche Suche am Jakobsweg

Und so wurde die Spur zum Jakobsweg zum Hoffnungsschimmer für alle, die um das Leben der 26-Jährigen bangten. Vier Zeugen wollten Maria Baumer im Juni 2012 im Ennepe-Ruhr-Kreis gesehen haben. Fast ein Jahr später suchte die Polizei dort mit Mantrailer-Hunden die Gegend ab. Gleich zweimal. Und jedes Mal schlugen die Hunde an. Doch die Polizei wollte dies nicht als sichere Spur werten, denn die Hunde könnten irren, hieß es. Hatte man zu diesem Zeitpunkt schon einen ganz konkreten Verdacht gegen den Verlobten? Dafür spricht, dass der Verlobte auf Facebook die vielen Vernehmungen durch die Polizei anprangerte. Noch am Tag bevor die Leiche gefunden wurde schrieb er: „Da ist es schwer, alle paar Wochen bei der Polizei neue Aussagen zu machen, klar, es gehört dazu, und wir sind dankbar, dass sich eine Ermittlungsgruppe Maria angenommen hat. Aber versteht doch auch uns Angehörige und Freunde einmal, dass es Grenzen gibt, die schon mehrfach übertreten wurden, von euch, von den Beamten, klar weil sie ihre Arbeit machen und in alle Richtungen ermitteln.“

Und die Ermittlungen liefen nun auf Hochdruck, das bekam wohl auch der 28-Jährige zu spüren. Ende Juli kamen die Spürhunde schon wieder zum Einsatz. Diesmal an ganz anderer Stelle. In einem Waldstück bei Bernhardswald. Warum die Polizei dort suchte und auch Grabungen durchführte, das hat sie bis heute nicht bekanntgegeben. Offiziell wurde der MZ auch nie bestätigt, dass sich ein naher Angehöriger in seinen Aussagen in Widersprüche verwickelt hatte. Es muss in diesem Waldstück wohl eine Spur zu Maria gegeben haben. Die Hunde haben sie gerochen, die Ermittler haben sie erahnt.

Auch wenn es seitens der Polizei keine Auskunft dazu gibt, so liegt die Vermutung nahe, dass die 26-Jährige nicht dort starb, wo später ihre sterblichen Überreste von Pilzsammlern gefunden wurden. Dafür spricht auch, dass die Polizei Zeugen sucht, die seit April 2013 Beobachtungen rund um den Auffindeort zehn Kilometer von Bernhardswald entfernt gemacht haben. Hatte möglicherweise jemand Angst bekommen und die sterblichen Überreste umgebettet?

Die Polizei hat Fallanalytiker, sogenannte Profiler, angesetzt, um die Lücken im Fall Maria Baumer zu schließen. Doch diese Ermittlungsarbeit läuft derzeit unter höchster Geheimhaltungsstufe ab. So wie auch Fragen rund um den am Auffindeort entdeckten Spaten und die Trinkflasche abgeschmettert werden. Im Moment wird noch nicht einmal bekannt gegeben, ob die Gegenstände überhaupt im Zusammenhang mit dem Tod der jungen Frau stehen.

Durchgesickert ist vergangene Woche, dass an der Leiche von Maria Baumer Löschkalkanhaftungen gefunden wurden. Auch dazu schweigt die Polizei. Möglicherweise ist dies der wichtigste Hinweis auf ein Tötungsdelikt. Denn wie der Münchner Rechtsmediziner Prof. Dr. Wolfgang Eisenmenger der MZ sagte, wurde Löschkalk verwendet, um in Massengräbern Verwesungsprozesse zu beschleunigen. Falls dieses Ziel jemand bei Maria Baumer verfolgt hat, so dürfte das gelungen sein.

Jetzt liegt es an den Ermittlern. Vielleicht gelingt es ja doch noch, den trauernden Angehörigen irgendwann zu erklären, wie, wann und warum Maria sterben musste.

http://www.mittelbayerische.de/nachricht...ben.html#965361

#19 RE: Presseartikel von Christine 14.03.2014 10:58

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Freitag, 14.03.2014

RÄTSELHAFTE KRIMINALFÄLLE
Maria Baumer, Ölfleckattentate, Christian Hübl: Ungelöste Fälle
Der Tod von Maria Baumer, die Ölfleckanschläge, der Aufenthalt von Christian Hübl: In Bayern und der Region gibt es einige Fälle, die weiter Rätsel aufgeben. Von Daniela Deeg


Wieso musste Maria Baumer sterben? Bei dieser Frage tappen die Ermittler weiterhin im Dunkeln. Vor fast zwei Jahren verschwand die 26-jährige Studentin aus Regensburg spurlos. Ihre Familie und ihr Verlobter machten sich Sorgen. Im September 2013 dann fanden Pilzsammler ihre skelettierte Leiche in einem Waldstück südlich von Regensburg. Ihr Verlobter wird verhaftet, Ende des vergangenen Jahres allerdings mangels Beweisen wieder frei gelassen. Der Sprecher der Regensburger Staatsanwaltschaft, Wolfhard Meindl, betont im Gespräch mit unserer Zeitung jedoch, dass die Ermittler ihn deshalb nicht für unschuldig halten.

Gegenüber AZ-Online sagte er: "Er wird weiterhin als Beschuldigter geführt." Mitte Januar hatte die Polizei Fotos vom Auto Marias, ihres Verlobten und eines Spatenmodells, mit dem die Leiche verscharrt worden sein soll, veröffentlicht und um Hinweise gebeten. Darauf seien aber keine konkreten Hinweise eingegangen, so Meindl. Über die nächsten Schritte der Ermittlungen will der Staatsanwalt sich nicht äußern. Für die Ermittler bleibt der Fall weiterhin rätselhaft. Im Januar sagte Polizeihauptkommissar Michael Rebele vom Polizeipräsidium Oberpfalz: "Wir haben weder den Todeszeitpunkt, noch die Todesart, noch den unmittelbaren Ort des Geschehens. Das ist sehr außergewöhnlich."


http://www.augsburger-allgemeine.de/baye...id29170662.html

#20 RE: Presseartikel von 18.03.2014 19:31

WAZ.de

http://www.derwesten.de/staedte/gevelsbe...-id8036554.html

VERMISST

Mutter der vermissten Maria Baumer hat noch Hoffnung
06.06.2013 | 21:30 Uhr


Gevelsberg/Schwelm. Seit einem Jahr wird die 27-jährige Maria Baumer aus Muschenried im Landkreis Schwandorf (Oberpfalz) vermisst. Bei der Suche nach der Geo-Ökologin führt die heißeste Spur nach Gevelsberg und Schwelm. Mantrailing-Hunde haben die Witterung aufgenommen. Die Mutter der Vermissten hofft weiterhin auf ein Lebenszeichen.


Wo ist Maria Baumer? Seit einem Jahr gibt es von der 27-jährigen Geo-Ökologin aus Muschenried im Landkreis Schwandorf (Oberpfalz) kein Lebenszeichen.

Am Pfingstsamstag 2012 war sie spurlos verschwunden. Die heißeste Spur führt aktuell nach Gevelsberg und Schwelm . Darüber sprach unsere Zeitung mit der Mutter der jungen Frau.

Die Polizei geht davon aus, dass die Vermisste im Juni vergangenen Jahres im Ruhrgebiet und im Rheinland auf dem Jakobsweg unterwegs war.Mehrere Mantrailing-Hunde haben unabhängig voneinander die Witterung von Maria Baumer aufgenommen. Wie es nun mit der Suche nach Maria weiter geht, darüber berät nun die Regensburger Kripo. Fest steht: „Es wird weiter nach ihr gesucht“, sagt Michael Rebele vom Regensburger Polizeipräsidium. Erleichterung auch in Muschenried? – Nein.

Familie ist weiterhin zuversichtlich

Wir erreichen Mama Baumer am Telefon. „Ja, wir sind dankbar für die Entwicklung, aber es ist keine Erleichterung für uns“, fasst sie die momentane Situation zusammen. Tief holt sie Luft und ergänzt: „Aber die Zuversicht ist gewachsen, dass sie noch lebt.“ Es sei allen nach wie vor ein Rätsel, warum Maria verschwunden ist. Denn niemand hätte etwas dagegen gehabt, wenn sie den Jakobsweg hätte gehen wollen, stellt die Mutter klar. Und: „Maria hätte es sich auch nicht verbieten lassen“.
Erleichtert sei sie allerdings dahingehend, dass nun die Verdächtigungen gegen Marias Verlobten und seine Familie hoffentlich ein Ende haben. Nach dem Verschwinden der Oberpfälzerin gab es in mehreren Internetforen eine regelrechte Hetzjagd gegen den Verlobten, die Schwester und einige Familienangehörige, klagt Mama Baumer.

Familie des Verlobten überlegt rechtliche Schritte

„Das war ganz schwer und hat uns allen sehr, sehr weh getan.“ – Vor allem die Gerüchte, die auf der Seite „Allmystery“ kursierten. Die Familie überlegt sogar, ob sie gegen die Schreiber strafrechtliche Schritte einleitet. „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum“, sagt die Mutter der Vermissten. Bei einer Strafanzeige müsste der Forum-Betreiber die Namen der User herausgeben. Der „Allmystery“-Thread wurde inzwischen geschlossen.

Froh sei die Familie darüber, dass nicht zuletzt durch diese heiße Spur im EN-Kreis die Suche nach Maria weiter gehen wird. Der größte Wunsch der Familie lautet: „Wir wünschen uns nichts sehnlicher, als dass Maria bald nach Hause kommt oder es wenigstens ein Lebenszeichen gibt.“

Karin Heindl

#21 RE: Presseartikel von 18.03.2014 22:59

Auch das gehörte m. E. zur Polizeistrategie im Fall Maria Baumer:


http://www.mittelbayerische.de/region/re...d-vermisst.html

#22 RE: Presseartikel von Aggie 19.03.2014 00:21

Zitat von Mainacht
Auch das gehörte m. E. zur Polizeistrategie im Fall Maria Baumer:


http://www.mittelbayerische.de/region/re...d-vermisst.html


Ist Jennifer Rankl inzwischen wieder aufgetaucht?

#23 RE: Presseartikel von Christine 19.03.2014 11:58

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Bei den Fahndungen der Polizei ist sie nicht mehr gelistet.

#24 RE: Presseartikel von zumsel 19.03.2014 12:28

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http://www.ramasuri.de/168117/nachrichte...-wird-vermisst/


Seit einer Woche wird Jennifer R. aus Bernhardswald bei Regenstauf vermisst. Sie hat die elterliche Wohnung ohne eine Nachricht verlassen.

Seit dem ist ihr Aufenthaltsort nicht bekannt. Eventuell könnte sich das Mädchen in Nürnberg aufhalten. Jennifer Rankl ist etwa 1 Meter 60 groß, hat kurze mittelblonde Haare die sie ab und zu als Punkerfrisur trägt. Das Erscheinungsbild ist laut Polizei burschikos. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Update: Die Vermisste ist wieder da.

ich musste auch lange suchen und habe das update fast übersehen, deshalb dick und fett und in rot

#25 RE: Presseartikel von Christine 11.04.2014 16:20

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11.04.2014, 15:05 UHR

Fall Maria Baumer bleibt rätselhaft
In dem Todesfall hat die Polizei weiter keine heiße Spur. Der zunächst unter Tatverdacht stehende Verlobte geht inzwischen wieder seiner Arbeit nach.

Die Ermittlungen im Fall Maria Baumer laufen weiterhin schleppend. Foto: Archiv
REGENSBURG. Der Fall Maria Baumer bleibt rätselhaft. Im Mai jährt sich das Verschwinden der damals 26-Jährigen zum zweiten Mal. Vor über einem halben Jahr wurden ihre sterblichen Überreste in einem Wald bei Bernhardswald von Pilzsammlern gefunden. Doch noch immer gibt es keine Klarheit über ihr Schicksal. „Wir haben keine neuen Erkenntnisse“, bestätigt Staatsanwalt Marcus Pfaller auf MZ-Nachfrage. Todeszeitpunkt, Todesursache oder Todesumstände sind ungeklärt. Worauf sich derzeit die Ermittlungen konzentrieren – darüber gibt die Staatsanwaltschaft keine Auskunft.

Ein wichtiger Ermittlungsansatz bleibt nach Recherchen der MZ die Fundstelle, in dem im Sommer stark frequentierten Erholungsgebiet. Mehrere Schuhabdrücke wurden dort sichergestellt. Dabei handelt es sich wohl nicht um ein und denselben Schuh, wie die MZ erfahren hat. Die Abdrücke konnten bisher nicht zugeordnet werden. Es gilt jedoch als wahrscheinlich, dass an dieser Stelle circa im April 2013, also knapp ein halbes Jahr vor dem Fund der Leiche, gegraben wurde. Die Polizei hatte in einem ersten Fragenkatalog auch nach Beobachtungen zu diesem Zeitpunkt gefragt. Doch Zeugen meldeten sich nicht. Wie lange Maria Baumer an der Stelle vergraben war, ist nicht bekannt. Möglicherweise wurden ihre sterblichen Überreste im April 2013 dorthin verbracht. Denkbar wäre aber auch, dass Neugierige dort Untersuchungen anstellten und sich später aus Furcht nicht an die Polizei wandten.

Weiterhin unklar bleibt auch, ob die zehn DNA-Spuren sowie das an dem Spaten gefundene Haar Personen zugeordnet werden konnten. Nach MZ-Informationen gilt es als gesichert, dass keine der Spuren vom Verlobten von Maria Baumer stammt. Der Krankenpfleger bleibt aber weiterhin im Fokus der Polizei, wenngleich es offiziell heißt, dass wieder in alle Richtungen ermittelt wird. Nach seiner Zeit in Untersuchungshaft hat der 30-Jährige inzwischen seine Arbeit wieder aufgenommen. (ig)


http://www.mittelbayerische.de/nachricht...aetselhaft.html

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