#1 RE: Presseartikel von Christine 07.07.2013 09:53

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#2 RE: Presseartikel von Christine 07.07.2013 09:58

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17. Dezember 2010 - 19:19 Uhr


Nach 31 Jahren geht die Suche nach Reginas Mörder weiter
Von Stefan Schneider

1979 war die 17-Jährige missbraucht und zerstückelt worden. Jetzt wurden 300 Verdächtige zum Abgleich ihrer DNA gebeten.



17 Jahre alt wurde Regina Neudorf. Im Mai 1979 wurde sie von einem Unbekannten missbraucht und ermordet. Die zerstückelte Leichte fand ein Reiter auf einem Feld. Quelle: Stadtarchiv Velbert?/?Repro: Simone Bahrmann

Velbert/Wülfrath. Wer hat Regina Neudorf getötet? „Diese Frage können wir trotz neuester kriminaltechnischer Untersuchungen nicht beantworten“, sagt die Wuppertaler Staatsanwältin Friedel Heuermann. „Wir hatten unsere Hoffnungen in die DNA-Tests gesetzt. Doch die Abgleiche haben keinen einzigen Treffer ergeben.“ Damit tappt die Polizei auch 31 Jahre nach dem Mord an der 17-jährigen Wülfratherin im Dunkeln.

„Mord verjährt nicht. Daher haben wir den Fall neu aufgerollt.“

Rüdiger Ihle, Staatsanwalt

Es war ein besonders grausamer Fund, der am 26. Mai 1979, einem Samstag, gemacht wurde. Auf einem einsamen Feld an der Grenze zwischen den Velberter Ortsteilen Neviges und Langenberg entdeckte ein Reiter die Leiche einer jungen Frau – Arme und Beine waren vom Torso abgetrennt worden. Es waren die sterblichen Überreste von Regina Neudorf aus Wülfrath.

Nach einem Discobesuch wurde Regina zum letzten Mal gesehen

Drei Tage zuvor war die junge Frau gegen 1.15 Uhr zuletzt von Freunden in Wülfrath-Flandersbach gesehen worden. Sie hatten in Velbert eine Disco besucht und waren auf dem Heimweg, als sich die 17-Jährige verabschiedete.

Was danach geschah, kann bis heute nur gemutmaßt werden. Wahrscheinlich ist, dass Regina noch in jener Nacht ihren Mörder traf. Wo der Unbekannte sie getötet und ihre Leiche verstümmelt hat, ist nicht bekannt. Die Polizei ging damals davon aus, dass der Fundort nicht der Tatort war. Die Anordnung von Torso, Armen und Beinen ließ einen Polizeibeamten damals zu Protokoll geben: „Auf dem Feld hat er die Leichenteile einfach aus dem Wagen geschmissen.“

Was jedoch schnell feststand, war, dass nur ein Fachmann als Täter in Frage kommt. Denn die Art und Weise, wie Arme und Beine vom Körper getrennt worden waren, deutete auf jemanden hin, der weiß, wo und wie die Schnitte anzusetzen sind: Die Polizei konzentrierte sich daher sofort auf Metzger und Kopfschlächter als Täterkreis.

Vor 30 Jahren gab es noch keine DNA-Abgleiche

„Mord verjährt nicht. Daher haben wir den Fall neu aufgerollt“, sagte im November vergangenen Jahres Staatsanwalt Rüdiger Ihle. „Zumal uns heute ganz andere Methoden zur Verfügung stehen. DNA-Proben beispielsweise.“ So wurden zwar Blut- und Spermaspuren an der Leiche gesichert. Aber so etwas wie DNA-Abgleiche gab es vor 30 Jahren nicht.

300 Verdächtige waren 1979 ins Visier der Fahnder gerückt. Ein 30-Jähriger landete sogar in Untersuchungshaft. „Mangels Beweisen musste er jedoch wieder auf freien Fuß gelassen werden“, so Kripo-Hauptkommissar Hermann Grüne. Der inzwischen pensionierte Beamte war damals Chefermittler der Soko „Neudorf“ und hautnah dran an dem Fall. „Alle 300 potenziell in Frage kommenden Personen haben wir wiedergefunden – sofern sie noch nicht verstorben waren“, hatte er im Vorjahr die Hoffnung, den Mörder nach dieser langen Zeit doch noch zu fassen.

Eine Hoffnung, die sich nicht erfüllt hat. Denn obwohl nach und nach alle Verdächtigen zur Speichelprobe gebeten wurden, konnten die Blut- und Spermaspuren niemandem zugeordnet werden. „Das heißt aber nicht, dass wir die Akte ,Neudorf’ schließen“, sagt Staatsanwältin Heuermann.

Anfang des nächsten Jahres werde sie sich daher mit der Ermittlungsgruppe zusammensetzen und beraten, wie der Fall weiter behandelt wird.


http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-...weiter-1.528092

#3 RE: Presseartikel von 18.04.2017 16:34

OLIZEI METTMANN

POL-ME: Suche nach dem Mörder von Regina Neudorf geht weiter - Velbert / Wülfrath / Bonn / Wuppertal - 1704075
18.04.2017 – 11:22
1 WEITERER MEDIENINHALT
POL-ME: Suche nach dem Mörder von Regina Neudorf geht weiter - Velbert / Wülfrath / Bonn / Wuppertal - 1704075

Foto der 1979 getöteten 17-jährigen Regina Neudorf aus Wülfrath Bild-Infos Download
Mettmann (ots) - Vor nun schon bald 28 Jahren machte ein Reiter, auf einem einsamen Feld zwischen den Velberter Ortsteilen Neviges und Langenberg, einen grausigen Fund. Am Samstag, dem 26. Mai 1979, wurde dort die zerstückelte Leiche der damals 17 Jahre alten Regina Neudorf, an einer Zuwegung zu einem Gehöft, nahe der Windrather Straße in Velbert-Neviges aufgefunden. Arme und Beine der Toten lagen abgetrennt neben dem Torso.

Letztmalig lebend gesehen wurde die 17-jährige Verkäuferin aus Wülfrath von Zeugen zwei Tage zuvor. Am nächtlichen Donnerstagmorgen des 24. Mai 1979, gegen 00.30 Uhr, verließ Regina Neudorf eine damals an der Friedrichstraße 102 in Velbert-Mitte ansässige Diskothek mit dem Namen "Oldtimer". Ohne Begleitung machte sich die junge Frau zu Fuß auf den nächtlichen Heimweg ins benachbarte Wülfrath. Gegen 01.15 Uhr wurde die 17-Jährige dabei noch auf dem Flandersbacher Weg in Velbert, circa 2,6 Kilometer von ihrer Wohnanschrift im Wülfrather Ortsteil Flandersbach entfernt, von Bekannten gesehen. Zu diesem Zeitpunkt war die Wülfratherin offenbar immer noch alleine und zu Fuß auf direktem Weg nach Hause. Anschließend verliert sich ihre Spur.

Auf Grund der kriminalpolizeilichen Ermittlungen kann bis zum heutigen Tag davon ausgegangen werden, dass es sich bei dem Fundort der Toten, in der ländlichen Außenbürgschaft von Velbert-Neviges, nahe der Gebietsgrenze zu Wuppertal, nicht um den Ort ihrer Tötung handelt. Die fachmännische Art und Weise, wie die Gliedmaßen der Toten bereits vor dem Ablegen am Fundort abgetrennt wurden, deuten zudem daraufhin, dass es sich bei dem Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Jäger, Metzger oder Kopfschlächter gehandelt haben könnte.

Neueste Ermittlungsmethoden führen inzwischen dazu, dass man den Täter im Fall Regina Neudorf auch mit einem späteren Tötungsdelikt aus dem Jahr 1984 im nordrhein-westfälischen Bornheim (Rhein-Sieg-Kreis / Region Köln/Bonn) in Verbindung bringen kann. Dort wurde in den frühen Abendstunden des 19. August 1984, an der Landstraße 192 zwischen Wesseling und Bornheim, die damals 20-jährige Psychologiestudentin Ulrike Hingkeldey aus Bonn tot aufgefunden.

Die damaligen Ermittlungen ergaben, dass die aus Wuppertal stammende 20-Jährige bereits am Tag zuvor als Anhalterin zu Angehörigen nach Wuppertal reisen wollte. Letztmalig lebend gesehen wurde sie dabei am Vortag an einem Tankstellengelände am Autobahnverteiler Köln-Süd, wo die Studentin zwischen 20.30 Uhr und 20.50 Uhr auf eine Mitfahrgelegenheit wartete. Dort stieg sie schließlich in ein sportliches, vermutlich rotes Fahrzeuges mit Wuppertal Kennzeichen ein. Auch in diesem Fall konnte bis heute kein Täter zweifelsfrei identifiziert werden.

Mord verjährt nie ! Vor diesem Hintergrund gehen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen im Fall Regina Neudorf auch nach 28 Jahre immer noch weiter und aktuell in eine neue Runde. In der kommenden Woche, am Mittwochabend des 26. April 2017, sollen die heutigen Erkenntnisse der Kriminalpolizei zum Tod der 17-jährigen Regina Neudorf aus Wülfrath, zusammen mit den Fakten aus dem Mordfall Ulrike Hingkeldey, in einem Filmbericht der Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst", im ZDF-Fernsehprogramm ab 20.15 Uhr ausgestrahlt werden.

Durch Zusammenführung der Ermittlungsergebnisse aus beiden Mordfällen ergibt sich heute ein klareres Bild vom Täter und eine daraus resultierende Chance, dass Zuschauer der Sendung auch heute noch einen entscheidenden Hinweis liefern können.

Solche Hinweise aus der Bevölkerung nehmen, über die abendlichen Erreichbarkeiten der Ermittler im Münchner Fernsehstudio hinaus, das im Fall Regina Neudorf zuständige Kriminalkommissariat 11 im Polizeipräsidium in Düsseldorf, Telefon 0211 / 870-0, die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, aber auch jede andere Polizeidienststelle im Land entgegen. Das zuständige Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei im Fall Ulrike Hingkeldey ist unter der Rufnummer 0228 / 15-0 erreichbar.

Hinweis an die Medien:

Für eine auch wiederholte Berichterstattung, im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten, insbesondere aber für eine aktuelle Vorankündigung zeitnah zur Ausstrahlung des ZDF (in der Sendung "Aktenzeichen XY-ungelöst" am 26.04.2017, 20.15 Uhr), wären die ermittelnden Kriminalkommissariate 11 in Düsseldorf und Bonn dankbar.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028

#4 RE: Presseartikel von wetterfrosch 26.10.2017 01:08

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27.04.2017

Aktenzeichen XY: Frau erkennt brutalen Killer im TV wieder

Mainz/Velbert - Am Mittwochabend könnte der Mann entlarvt worden sein, der vor fast 40-Jahren mindestens eine Teenagerin in Nordrhein-Westfalen vergewaltigte, ermordete und zerstückelte. Eine Frau sah das Phantombild - und wusste sofort, wer darauf zu erkennen ist.

Es war der 23. Mai 1978, als die 17-jährige Regina Neudorf mit ihrer Freundin eine Disco im Nachbarort Velbert besucht. Als die beiden Mädchen in Streit geraten, beschließt die junge Frau zu Fuß nach Hause zu laufen. Doch dort kommt sie nie an.

Am nächsten Tag findet ein Reiter ihre Leiche: Zerstückelt in einem Waldstück.

An ihren Körperteilen befand sich Sägemehl und Tierblut. Alles deutet darauf hin, dass der Täter nicht zum ersten Mal einen Körper zerteilt. Es könnte sich um einen Metzger oder Schlachter handeln, so die Vermutungen der Beamten. Um die 300 Fleischer im Umkreis wurden überprüft - ohne Erfolg.

Fünf Jahre später war Ulrike Hingkeldey zu Fuß an einer Straße unterwegs, wollte per Anhalter zu ihren Eltern fahren. Ein anderer Tramper beobachtete, zu wem die Studentin ins Auto stieg. Am nächsten Tag wurde ihre Leiche gefunden.

Mithilfe der Zeugenaussage des Anhalters gelang es der Polizei damals, ein Phantombild zu erstellen.

Es zeigt einen Mann mit Schnauzer und blonden Locken, der inzwischen rund 60 Jahre alt sein dürfte. Damals soll er einen roten oder rotbraunen Sportwagen gefahren haben.

In der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" wurden beide Fälle am Mittwochabend neu aufgerollt. Das liegt vor allem daran, dass die beiden Mädchen wahrscheinlich von ein und demselben Serienkiller getötet wurden. Rund 30 Jahre nach den Morden fand man an den Leichen die gleiche DNA-Spur.

Kriminalhauptkommissar Franz Wirges: „Der Täter hat eine absolut verrohte Persönlichkeit”.

Ein entscheidender Anruf könnte diesen nun, nach 38 Jahren überführen. Denn unter den 30 Hinweisen, die während der Sendezeit abgegeben wurden, war auch die Aussage einer Frau aus NRW.

Sie behauptete, den Mann auf dem Phantombild zu kennen: Er sei Metzger gewesen, fuhr in den Achtzigern einen Sportwagen und sei brutal und skrupellos gewesen. Dann nannte sie seinen Namen.

Wird der Fall nun, nach fast 40 Jahren, endlich gelöst? Die Familien der beiden jungen Frauen, die viel zu früh sterben mussten, könnten vielleicht endlich Ruhe finden.

https://www.tag24.de/nachrichten/zdf-akt...ld-anruf-243350

#5 RE: Presseartikel von wetterfrosch 26.10.2017 01:10

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Polizei Mettmann

POL-ME: Erste Hinweise nach Aktenzeichen "XY ungelöst" - Wülfrath
Velbert
Düsseldorf
Bonn
Wuppertal - 1704138

27.04.2017 – 16:07

Mettmann (ots) - Nach Fernsehausstrahlung der aktuellen Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" im Abendprogramm des ZDF am Mittwochabend des 26.04.2017, ab 20.15 Uhr, in welcher über die schon viele Jahre zurückliegenden Morde an Regina Neudorf im Jahr 1979 in Wülfrath bzw. Velbert und an Ulrike Hingkeldey im Jahr 1985 in Bornheim bei Bonn berichtet wurde, hat die Polizei inzwischen schon zahlreiche Reaktionen und Hinweise aus der Bevölkerung bekommen.

Wurden am Abend der Fernsehausstrahlung im Münchner Sendestudio bereits rund 30 Hinweise registriert, hat sich die Gesamtzahl der zusätzlich in Bonn und Düsseldorf registrierten Hinweise mittlerweile auf rund 80 Hinweise erhöht. Obwohl dabei von Hinweisgebern zum Teil personenbezogene Angaben gemacht wurden, kann aktuell noch von keiner "heißen Spur" gesprochen werden. In der Gesamtheit bieten die Hinweise aber Grundlage und gute Ansätze für neue Ermittlungen der beiden Mordkommissionen in Düsseldorf und Bonn.

Schon unmittelbar nach den intensiven Vorankündigungen zur Fernsehausstrahlung waren erste interessante Hinweise zu den zwei schon viele Jahre zurückliegenden Mordfällen bei der Polizei eingegangen. Die Ermittler in Düsseldorf und Bonn sind sich sicher, dass auch in den kommenden Tagen noch weitere Hinweise folgen werden, wenn heute noch unsichere Hinweisgeber erst einmal einige Nächte über ihren Verdacht geschlafen haben oder einen solchen durch Gespräche im eigenen Umfeld erhärtet haben.

Hinweise aus der Bevölkerung zu beiden Mordfällen nehmen auch weiterhin alle Polizeidienststellen im Land, insbesondere aber das im Fall Regina Neudorf zuständige Kriminalkommissariat 11 im Polizeipräsidium in Düsseldorf, Telefon 0211 / 870-0, und das zuständige Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei im Fall Ulrike Hingkeldey, Telefon 0228 / 15-0, jederzeit entgegen.

Hinweis an die Medien:

Immer wieder wird nach dem in XY gezeigten Phantombild gefragt, welches im Zuge der Bonner Ermittlungen zum Tötungsdelikt Ulrike Hingkeldey erstellt wurde. Dieses soll dem Aussehen des Fahrers eines auffälligen Sportwagens mit Wuppertaler Kennzeichen gleichkommen, bei dem es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um den Mörder der Bonner Studentin handelt - damit auch um den Täter im Fall Regina Neudorf. (Bild in Anlage)

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/mettmann

Original-Content von: Polizei Mettmann, übermittelt durch news aktuell

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/3622528

#6 RE: Presseartikel von wetterfrosch 26.10.2017 01:13

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p07.06.17

„Aktenzeichen XY... ungelöst“ 300 Hinweise nach Doppelmord in NRW eingegangen

Ulrike Hingkeldey, deren Leiche 1984 in Bornheim gefunden worden war, und der 1979 ermordeten Regina Neudorf aus Wülfrath eingegangen. Das teilte die Bonner Polizei auf Anfrage mit.

Die Ermittler hatten sich mehr als 30 Jahre nach den Taten in der Fahndungssendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ erneut an die Öffentlichkeit gewandt.

DNA-Spuren mit neuer Technik ausgewertet

80 Hinweisgeber hatten sich gleich nach der TV-Übertragung gemeldet. Gesicherte DNA-Spuren, die erst mit neuer Ermittlungstechnik ausgewertet werden konnten, weisen jetzt darauf hin, dass ein Täter für beide Mordfälle in Frage kommt.

20 Jahre alt war die Bonner Psychologiestudentin Ulrike Hingkeldey, als sie am 19. August 1984 an der Landstraße 192 zwischen Wesseling und Bornheim tot aufgefunden wurde. Die damaligen Ermittlungen ergaben, dass die junge Frau per Anhalter zu ihren Angehörigen in den Raum Wuppertal reisen wollte. Nach den Polizeiermittlungen wurde die Studentin dann zwischen 20.30 und 20.50 Uhr zum letzten Mal neben dem Tankstellengelände am Verteilerkreis Köln/Süd gesehen, bevor sie in einen sportlichen Wagen einstieg.

https://www.rundschau-online.de/region/b...gangen-27757372

#7 RE: Presseartikel von wetterfrosch 26.10.2017 01:17

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25. Oktober 2017 | 00.00 Uhr

Wülfrath

Dieser Mord ist auch nach XY ungelöst

Wülfrath. Vor 38 Jahren wollte Regina Neudorf von einer Diskothek in Velbert zu Fuß nach Wülfrath. Zwei Tage später wurde ihr zerstückelter Leichnam gefunden. Nach einem DNA-Abgleich war der Fall Ende April in der ZDF-Fernsehfahndung. Von Dirk Neubauer

50 Jahre XY-ungelöst - ein halbes Jahrhundert Fernsehfahndung: Wenn Rudi Czerne heute Abend die Jubiläumssendung anmoderiert (20.15 Uhr, ZDF), dann ist einer der spektakulärsten und grausamsten der 4586 von XY behandelten Fälle immer noch ungelöst. Wie der Sprecher der zuständigen Polizei Düsseldorf, Werner Czogalla, auf Nachfrage der RP erklärte, gibt es keine heiße Spur im Fall der ermordeten und dann zerteilten Wülfratherin Regina Neudorf (17).

Ende April flimmerte der 38 Jahre alte Mord an der 17-Jährigen über die Bildschirme. "Wir wollen dem Täter klar machen, dass dieser Fall nicht ruht. Wir wollen zeigen, dass weiter ermittelt wird. Wir wirbeln also Staub auf", sagte Moderator Rudi Czerne im Zusammenhang mit dieser, auch für XY ungewöhnlich langen Zeit zwischen der Tat und der Ausstrahlung. Und fast sah es nach einem Erfolg aus. Noch während der Sendung meldete sich eine Frau, die angeblich den Namen eines Mannes nannte, auf den die Fahndungsmerkmale zutrafen. "Wir sind allen Hinweisen sorgfältig nachgegangen, es war keine heiße Spur darunter", sagte Polizeisprecher Czogalla.

Der Abgleich der Täter-DNA mit den Datenbanken der Polizei hatte nach vielen ergebnislosen Jahren plötzlich neuen Schwung in die Ermittlungen gebracht. Der Mord an der Wülfratherin konnte in Zusammenhang gebracht werden mit dem Mord an der Psychologiestudentin Ulrike Hingkeldey, der fünf Jahre später zwischen Köln und Bonn geschah. Die DNA der mutmaßlichen Mörder stimmte überein.

Nach dem zweiten Mord konnte die Polizei auf der Basis von Zeugenaussagen ein Phantombild anfertigen. Es zeigt einen etwa 30 Jahre alten Mann mit blondem Lockenkopf und Oberlippenbart. Vor beiden Taten hatte der Unbekannte seine späteren Opfer als Anhalterinnen mitgenommen. Die vor knapp vier Jahrzehnten in Wülfrath lebende Regina Neudorf wollte nach Mitternacht aus einer Diskothek in Velbert zurück nach Wülfrath. Weil sie sich mit ihrer Freundin zerstritten hatte, machte sie sich allein und im Dunkeln auf den Weg. Zuletzt wurde sie gegen 1.15 Uhr auf dem Flandersbacher Weg bei Velbert gesehen. Zwei Tage später fand ein Reiter den Leichnam der Regina Neudorf auf einem einsamen Feld zwischen den Velberter Ortsteilen Neviges und Langenberg. Die Gliedmaßen waren vom Torso abgetrennt, alles in zwei Plastiktüten verpackt.

Die Ermittler suchten nach einem Metzger oder Jäger als Täter. Denn die Schnitte waren fachmännisch gesetzt. Zudem fanden sich Spuren von Tierblut und Sägespänen in den Schnittkanten. Angeblich überprüften die Fahnder rund 300 Personen aus den genannten Professionen im Raum Wuppertal - bislang vergebens. Als nach vielen Jahren die Verbindung zu dem Bonner Mordfall hergestellt war, machten sich die Beamten auf die Suche nach einem roten oder rot-braunen Sportwagen, in dem der Täter angeblich gesessen haben soll. Aber auch das brachte keinen Fahndungserfolg.

Mittlerweile dürfte der Täter mehr als 60 Jahre alt sein. Als letzte Hoffnung bleibt den Freunden und Angehörigen von Regina Neudorf nur noch eine: Mord verjährt nicht.

Quelle: RP

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wuel...t-aid-1.7164898

#8 RE: Presseartikel von wetterfrosch 26.11.2017 23:29

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Zwei Frauen grausam ermordet +++ Fälle bei „Aktenzeichen XY“

Rund 80 neue Hinweise
zu Uralt-Doppelmord in NRW

von: JÖRG LÖBKER veröffentlicht am
27.04.2017 - 16:25 Uhr

http://www.bild.de/regional/duesseldorf/...80054.bild.html

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