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#26 RE: Presseberichte von 12.02.2017 22:08

RIEDEN
Hausdurchsuchung im Fall Simone Strobel
Manfred Schweidler

10. Februar 2017
08:59 Uhr
Aktualisiert am:
10. Februar 2017
17:45 Uhr

Jahrelang haben die Ermittlungen im Fall Simone Strobel, der in Australien getöteten jungen Frau aus Unterfranken, geruht. Kurz vor dem zwölften Jahrestag ihres Todes an diesem Samstag aber hat die australische Polizei das Strandhaus ihres damaligen Freundes in einer vornehmen Gegend in Perth durchsucht.

Sie beschlagnahmte nach Informationen der Redaktion dabei ein etwa 100 Seiten umfassendes Dokument, in dem sich der Tatverdächtige zu dem Fall äußern soll. Offen ist, ob das Dokument für die Ermittlung genutzt werden kann.

Die aus Rieden im Landkreis Würzburg stammende Simone Strobel war im Februar 2005 mit ihrem Freund Tobias, dessen Schwester und einem weiteren Mitreisenden auf einer einjährigen Reise durch Australien. In Lismore war die 25-Jährige von ihren Freunden als vermisst gemeldet worden: Angeblich hatte sie in der Nacht des 11. Februar 2005 nach einem Wortwechsel das Wohnmobil verlassen und war in die Nacht hinaus gestürmt. Die Ermittlern bezweifeln das.

Leiche wurde auf einem Sportgelände entdeckt
Simone Strobel war intensiv gesucht und ihre Leiche sechs Tage später auf einem nur 100 Meter entfernten Sportgelände entdeckt worden, versteckt unter Palmzweigen. Den Ermittlungen zufolge war sie wohl mit einem Kissen oder einer Plastiktüte erstickt worden. Ins Visier der Ermittler geriet der Freund. Er bestritt allerdings vehement, mit dem Tod Simones zu tun zu haben.



Mitreisende angestiftet, einen Streit zu verschweigen?
Tobias M. soll Details der Beziehung verschwiegen, die Polizei in die Irre geführt und auch die Mitreisenden dazu angestiftet haben, einen Streit mit Simone zu verschweigen. Die Indizien reichten für eine Anklage nicht aus. Sowohl Ermittler als auch Simones Angehörige in Rieden registrierten indes mit Befremden, dass sich Tobias M. in keiner Weise an der Aufklärung des Verbrechens an seiner Freundin beteiligte. Vielmehr war er nach Südafrika gegangen und arbeitete dort als Surflehrer. Heute lebt Tobias M. (nach einer schlagzeilenträchtigen Hochzeit in seinem Heimatort im Landkreis Main-Spessart) mit seiner australischen Frau Samantha in deren Heimat in Perth. Er betont auch zwölf Jahre nach Simones Tod seine Unschuld und schweigt.


Allerdings: In einem Verleumdungsprozess, den er in Australien nun selbst angestoßen hat, müsste er sein Schweigen brechen und erklären, was aus seiner Sicht in der Nacht von Simones Tod geschehen ist. Auf diese Erklärung warten nicht nur die Ermittler gespannt: Nach zwölf Jahren quälender Ungewissheit hoffen Simones Eltern Gaby und Gustl Strobel noch immer, dass aufgeklärt wird, wie ihre Tochter im fernen Australien zu Tode kam, und dass ihr damaliger Freund aktiv dazu beiträgt. „Warum schweigt gerade er, wenn er nichts damit zu tun hat?“ fragt Gustl Strobel. „Tobias wäre es Simone schuldig. Es wäre das Mindeste, zur Aufklärung beizutragen.“ Das Schweigen „versteht kein Mensch“, so Simones Vater. „Solange das nicht geklärt ist, haben wir als Eltern keine Ruhe.“

Detailreiches Buch zu Simones Tod
Mit neuen polizeilichen Maßnahmen in Perth war gerechnet worden: Die Existenz umfangreicher Schriftstücke bei Tobias M. war im Zusammenhang mit dem Verleumdungs-Prozess bekannt geworden, den er gegen die Autorin Virginia Peters führt. Sie hatte 2014 ein detailreiches Buch über Simones Tod geschrieben. Tobias M. sah sich darin zu Unrecht verantwortlich gemacht für den Tod seiner damaligen Freundin. In Vorgesprächen zu dem Prozess hatte er zuletzt die Aushändigung der Dokumente, die die Autorin erwähnt hatte, an den Obersten Gerichtshof von West Australien verweigert. Sie gehörten zu seiner schützenswerten Privatsphäre, so seine Argumentation. Über die Durchsuchung an diesem Dienstag berichtete exklusiv der Lismore Northern Star, die Zeitung aus der Stadt, in der Simone Strobel 2005 tot aufgefunden worden war.

Von der Polizeiaktion hatten im Vorfeld auch die hiesige Ermittlungsbehörde gewusst, die den Fall weiter federführend bearbeitet. Die Akte sei nicht geschlossen, Tobias M. und die beiden Mitreisenden gälten nach wie vor als verdächtig, sagt Oberstaatsanwalt Boris Raufeisen in Würzburg. Peter Auffermann, der hiesige Anwalt von Tobias M., sagte auf Anfrage, sein Mandant werde sich nicht äußern. Es habe erhebliche Ermittlungsfehler in den ersten Tagen nach Simones Tod in Australien gegeben, die eine Aufklärung nun erschwerten.

Durchsucht wurden das Strandhaus in Perth, in dem M. mit seiner Frau wohnt, sowie ein Büro in der Innenstadt. Die Dokumente könnten „für die Ermittlung von Interesse sein“, bestätigte Detectiv Sergeant David Mackie, der die Durchsuchung leitete. Die Dokumente seien beschlagnahmt, aber versiegelt worden, weil M.s Verteidiger darauf bestanden habe. Ob man sie verwenden dürfe, müsse nun ein Gericht entscheiden.

http://www.mainpost.de/regional/wuerzbur...;art736,9499005

#27 RE: Presseberichte von 28.02.2017 08:34

RIEDEN/PERTH
Hat Simone Strobels Ex-Freund Angst vor den eigenen Worten?
Manfred Schweidler
Manfred Schweidler
27. Februar 2017
18:20 Uhr
Aktualisiert am:
27. Februar 2017
19:23 Uhr


Seit zwölf Jahren schwebt ein furchtbarer Verdacht wie ein Damoklesschwert über Tobias M.: Hat der junge Mann aus dem Landkreis Main-Spessart auf der gemeinsamen Reise durch Australien 2005 seine Freundin Simone Strobel aus Rieden (Lkr. Würzburg) getötet? Oder wird er zu Unrecht beschuldigt?

Ermittler in Australien und Würzburg sind davon überzeugt, dass er mit Simones Tod zu tun hat. Sie listen eine Reihe von Fakten dafür auf. Doch alle Indizien reichen für einen Anklage bisher nicht aus. Tobias sagt nur, er sei unschuldig – aber er liefert seit zwölf Jahren keine Erklärung darüber hinaus.

Führen die 100 Seiten zur Wahrheit?
Er schweigt gegenüber Simones Eltern Gabi und Gustl Strobel, gegenüber den Ermittlern in Würzburg und Australien, auch gegenüber Journalisten, die ihm Gelegenheit geben, seine Sicht der Dinge zu schildern. Er weigerte sich, 2007 zu einer offiziellen Anhörung über den Stand der Ermittlungen nach Australien zurückzukommen und auszusagen.

Aber zwölf Jahre später könnte seine Version der Ereignisse doch noch publik werden – wenn Ermittler ein 100-Seiten Dokument auswerten dürfen, das sie vor kurzem beschlagnahmten. Der heute in Australien verheiratete Unterfranke hat nämlich mit seiner juristisch geschulten Frau schon vor sechs Jahren insgeheim den Indizien, die gegen ihn sprechen, seine Sicht der Dinge entgegen gestellt – in einem Dokument von 100 Seiten.

Völlig neu ist die Existenz der Verteidigungsschrift nicht. 2011 hatte Tobias die australische Autorin Virginia Peters zum Interview empfangen. Die recherchierte da schon länger für ein Buch zum Tod Simone Strobels mit dem Titel „Haben Sie Simone gesehen?“

Das einzige Interview
Im Unterschied zu Tobias hatte sie die Anhörung zu den Untersuchungen zu Simones Tod 2007 besucht. Sie flog nach Europa, sprach mit Angehörigen, Ermittlern, Journalisten - und schaffte es schließlich mit großer Überzeugungskraft, dass auch Tobias sie empfing. In ihrem 2014 erschienen Buch kann man auf mehreren Seiten lesen: Er tat sich im Gespräch mit ihr schwer, sich an Einzelheiten der sechs Jahre zurück liegenden Ereignisse zu erinnern. Also stützte er sich in dem stundenlangen Gespräch auf das 100 Seiten umfassende Dokument, das seine Version der Ereignisse in Lismore 2005 auflistet.

Schon Jahre vorher in Südafrika habe er begonnen, insgeheim an seiner Verteidigung zu arbeiten, erzählte er. „Meine Frau und ich beschlossen, dass ich aktive Schritte unternehmen sollte, um meinen Namen reinzuwaschen,“ erklärte er dem Obersten Gerichtshof von West Australien. Denn inzwischen geht Tobias juristisch gegen das Buch vor, das – wie die Polizei in Lismore, der Richter der Anhörung von 2007, die Würzburger Kripo und Staatsanwaltschaft sowie Simones Eltern – den Verdacht äußert: Tobias weiß über den Tod Simones mehr, als er sagt.

Richter Kenneth Martin entschied laut australischen Medienberichten: Die Indizien rechtfertigen es, Tobias als Verdächtigen zu bezeichnen. Er verweigerte eine einstweilige Verfügung gegen den Tenor des Buches.

Klein beigeben oder klagen
Nun hat Tobias M. zwei Alternativen: klein beigeben und mit dem Verdacht leben – oder einen Verleumdungs-Prozess führen. Sein Risiko: Wenn er all die Indizien für falsch hält, die im Buch gegen ihn sprechen, müsste er mit einer eigenen Version gegenhalten. Das hieße: sein Schweigen brechen und endlich sagen, was aus seiner Sicht passiert ist, in jener Nacht des 11. Februar 2005 auf dem Campingplatz in Lismore. Darauf hoffen Simones Eltern Gabi und Gustl Strobel seit Jahren.

Die Autorin Virginia Peters will sich mit Blick auf die laufenden Gespräche vor Gericht derzeit nicht äußern. Sie verweist auf das Buch, in dem seitenweise von der Verteidigungsschrift die Rede ist. Das Gericht würde jene 100 Seiten gerne ins Verfahren einführen – und die neue Familie von Tobias kündigte gar an, er werde selbst in naher Zukunft an die Öffentlichkeit gehen. Doch davon ist inzwischen nicht mehr die Rede.

Tobias verweigert jetzt die Herausgabe der Dokumente. „Ich fürchte, ich könnte mich damit selbst belasten,“ argumentierte er laut der Tageszeitung „The Australian“ vor Gericht: „Ich fürchte, dass ich angeklagt werden darf in einem Fall, der auf Indizien aufgebaut ist.“ Er habe das Recht, sich nicht selbst zu belasten. Daher verweigere er die Herausgabe des 100-Seiten-Dokuments.

Kein Kommentar zu Durchsuchung
Dies hat in Würzburg und Australien Ermittler hellhörig gemacht, die nach wie vor Simones Tod aufklären wollen. Deshalb wurde Anfang Februar das Strandhaus von Tobias und ein Büro in Perth nach den Dokumenten durchsucht.

Grundlage war laut australischen Medien „ein auswärtiger Durchsuchungsbeschluss“. Oberstaatsanwalt Boris Raufeisen, der in Würzburg die Ermittlungen leitet, sagte auf Anfrage: Die Akte sei zum Tod von Simone Strobel nicht geschlossen und Tobias der Verdächtige. Er wisse von dem 100-Seiten-Dokument, aber es gebe kein aktuelles Rechtshilfeersuchen aus Würzburg.

Anwalt Peter Auffermann vertritt hier die Rechte von Tobias. Er hatte bereits vor geraumer Zeit bei der Staatsanwaltschaft angeregt, die Ermittlungen gegen Tobias zu beenden. Er sagte auf unsere Anfrage: Sein Mandant werde sich derzeit zum Fall nicht äußern.

Ermittler sind erstaunt
Die Ermittler dürfen die beschlagnahmten Dokumente einstweilen nicht auswerten, bis ein Gericht entschieden hat. Sie sind unter Verschluss. Fallen sie unter die schutzwürdige Privatsphäre von Tobias, unterliegen sie einem Verwertungsverbot. „Aber wir wundern uns, warum er plötzlich fürchtet, sich durch ein Dokument zu belasten, das er zu seiner Entlastung geschrieben hat,“ sagt kopfschüttelnd ein Ermittler.

Simones Eltern hoffen noch immer, die Wahrheit über den Tod ihrer Tochter zu erfahren: „Solange das nicht geklärt wird, ist es gut, dass immer wieder öffentlich daran erinnert wird,“ sagt Simones Vater Gustl Strobel.

http://www.mainpost.de/regional/wuerzbur...pk_campaign=RSS

#28 RE: Presseberichte von 26.05.2017 19:32

RIEDEN
Simone Strobel: Ex-Freund kann Buch nicht stoppen
Manfred Schweidler

26. Mai 2017
18:55 Uhr
Aktualisiert am:
26. Mai 2017
19:22 Uhr


Tobias M. muss auch künftig mit dem Verdacht leben, vor zwölf Jahren seine Freundin Simone Strobel in Australien getötet zu haben. Mit der Klage gegen ein Buch, das diesen Verdacht nährt, scheiterte er jetzt vor dem Obersten Gerichtshof von Westaustralien. M. wurde von Richter Kenneth Martin verurteilt, der Autorin Virginia Peters 120 000 australische Dollar an Gerichtskosten zu zahlen.

M. war zu der von ihm selbst in Gang gesetzten Verhandlung ohne seinen bisherigen Anwalt erschienen, berichten australische Zeitungen. Dort erklärte er: Er könne den Fall nicht weiter führen, er habe kein Geld mehr. In dem jahrelangen Verleumdungsverfahren hat der aus dem Landkreis Main-Spessart stammende Tobias wohl das Vertrauen seiner australischen Familie in seine Unschuld verloren. Denn „Familie und Freunde“ hatten dem Surflehrer bisher die Eine-Million-Dollar-Klage finanziert, wie er berichtete.

Leiden an der Ungewissheit
In Australien und Unterfranken sorgt der Fall seit Jahren für großes Mitgefühl – vor allem deshalb, weil es viel Verständnis für Simones Eltern Gabi und Gustl Strobel in Rieden (Lkr. Würzburg) gibt. Die leiden unter der Ungewissheit, wie ihre Tochter ums Leben kam – und fragen sich, warum Simones langjähriger Freund Tobias sich weigert, an der Aufklärung mitzuwirken.

2005 war die Kindergärtnerin bei einer einjährigen Rundreise durch Australien mit ihrem Freund, dessen Schwester und einem Bekannten bis nach Lismore gekommen. Sie verschwand in der Nacht des 12. Februar unter ungeklärten Umständen vom Campingplatz. Fünf Tage später wurde sie tot nur 80 Meter entfernt gefunden, versteckt unter Palmzweigen. Sie war erstickt worden.

Ihr Freund verstrickte sich in Widersprüche, wurde von der Polizei mit Unwahrheiten erwischt. Er verweigerte von da an jede Zusammenarbeit. Er zog sich nach Südafrika zurück und weigerte sich später, nach Australien zurückzukommen, als in einer Anhörung die Ermittlungsergebnisse erörtert wurden.

Immer stärker wurde der Verdacht, Tobias könne mit dem Tod seiner Freundin zu tun haben. Er selbst beteuert seine Unschuld. In Ermittlungen der Würzburger Staatsanwaltschaft und Kripo wird er bis heute als Hauptverdächtiger geführt, wie dieser Redaktion am Freitag bestätigt wurde. Inzwischen ist Tobias in Australien mit der Tochter eines wohlhabenden Zahnarztes in Perth verheiratet und hat den Nachnamen dieser Familie angenommen.

Die Autorin Virginia Peters griff den Verdacht auf, er könnte Simone umgebracht haben. Peters war (neben seiner heutigen Familie) die einzige, mit der M. über den Fall während ihrer jahrelangen Recherchen sprach. Aber als 2014 ihr Buch „Haben Sie Simone gesehen?“ den Verdacht thematisierte, klagte er vor dem Obersten Gerichtshof von Westaustralien gegen Autorin und Verlag um eine Million australischer Dollar wegen Verleumdung.

Hoffen auf interne Dokumente
Kriminalbeamte wie Hans-Jürgen Kämmer in Würzburg hatten gespannt auf M.'s Auftritt vor Gericht gewartet: Wenn – wie der Verdächtige behauptete – in dem Buch (wie in den Ermittlungen) alles falsch geschildert wurde, hätte er in einem von ihm selbst angestoßenen Prozess endlich schildern dürfen und müssen, was sich aus seiner Sicht vor zwölf Jahren in Lismore ereignet hatte.

Daraus wird nun nichts. Doch die Polizei hofft nun, Zugang zu 100 Seiten interner Dokumente M.'s zu bekommen, die im Prozess zur Sprache kamen. Als sich der Kläger weigerte, sie auszuhändigen, waren sie beschlagnahmt, aber versiegelt worden.

Auf 100 Seiten hatten er und seine Frau offenbar bereits vor Jahren Verteidigungsstrategien und sein Aussageverhalten zum Tod Simones diskutiert. Diese 100 Seiten würden Ermittler gerne lesen, weil M. über den Fall bis heute schweigt.

Autorin Peters zeigte sich erleichtert über den Ausgang des Verfahrens. Es sei „ein Mammut-Kampf“ gewesen, gegen M., aber auch gegen die veralteten australischen Gesetze wegen Verleumdung.

M. äußerte sich auf wiederholte Anfrage über seinen Würzburger Anwalt Peter Auffermann nicht, auch nicht auf dreimalige direkte Frage dieser Redaktion bei seinen Aufenthalten in Deutschland.

http://www.mainpost.de/regional/wuerzbur...pk_campaign=RSS

#29 RE: Presseberichte von Helios 15.10.2020 09:26

Cold Case von 2005

600000 Euro für Hinweise auf Simone Strobels Mörder

15.10.2020 - 08:52 Uhr

https://www.bild.de/regional/frankfurt/f...19470.bild.html

#30 RE: Presseberichte von wetterfrosch 15.10.2020 13:20

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15.10.2020, 08:59 Uhr

Millionen-Belohnung im Mordfall Simone Strobel

Über 15 Jahre nach dem Mord an Simone Strobel aus Rieden hat die australische Polizei jetzt eine Million Dollar Belohnung für Hinweise ausgesetzt. Die Unterfränkin war in Australien einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen.

Die australische Polizei hofft mit einer Belohnung von einer Million Australischen Dollar auf neue Hinweise im Mordfall Simone Strobel. Die damals 25-Jährige Rucksacktouristin aus dem unterfränkischen Rieden war zuletzt lebend am 11. Februar 2005 auf einem Camping Platz in Lismore gesehen worden. Dort hatte sie sich mit ihren drei Begleitern aufgehalten. Sechs Tage später fand man ihren Leichnam in unmittelbarer Nähe des Campingplatzes. Sie lag etwa hundert Meter entfernt, verscharrt unter Palmen.

Mordfall Simone Strobel – Polizei setzt auf die Höhe der Belohnung

Der Polizeichef für den zuständigen Distrikt Richmond, Scott Tanner, geht davon aus, dass Personen in Australien oder auch im Ausland entscheidende Informationen zurückhalten. Er setzt deshalb auf die attraktive Höhe der Belohnung in Höhe von umgerechnet etwa 600.000 Euro, die die Regierung des Distrikts New South Wales zur Verfügung gestellt hat. Die Ermittler hätten über die letzten 15 Jahre unermüdlich Beweise ausgewertet und auch mit Zeugen gesprochen. Doch nun bräuchten sie die zusätzliche Hilfe der Öffentlichkeit. In einer Presseerklärung der australischen Ermittler betont er deshalb, dass die Belohnung sich ausdrücklich nicht nur an Australier richte, sondern auch für entscheidende Hinweise aus anderen Ländern gelte.

Hinweisnummer eingerichtet

Für Hinweisgeber aus Deutschland wurde - neben einem Kontakttelefon in Australien – bei der Kripo Würzburg ein kostenfreies deutschsprachiges Hinweistelefon unter Tel. 0800-7733744 eingerichtet.

Auf der Pressekonferenz in Australien führte Tanner dem Fernsehsender ABC zufolge aus: Ein Geldbetrag in dieser Höhe könne das Leben einer Person entscheidend verändern. Viel wichtiger sei ihm jedoch, dass ein entscheidender Hinweis endlich das Leben der Freunde und Familie von Simone Strobel verändern könne. "Wir schulden es der Familie, diejenigen vor Gericht zu bringen, die für ihren Tod verantwortlich sind."

Hohe Belohnung: Eltern von Simone Strobel sind aufgewühlt und dankbar

Die Eltern von Simone, Gustav und Gabi Strobel, haben erst heute früh von einem Polizeibeamten, der extra persönlich vorbeikam, von der hohen Belohnung erfahren. Auch sie setzen darauf, dass jetzt ein entscheidender Hinweis kommt: Es bedeute ihm sehr viel, sagt Vater Gustav Strobel zu BR24, dass der Fall nicht einfach zu den Akten gelegt wird. Simone habe in Australien solche Spuren hinterlassen, dass es so wichtig genommen wird, den Fall weiterhin zu verfolgen. Darüber sei er sehr dankbar.

Er hoffe, dass die hohe Belohnung nun den ein oder anderen dazu bewege, dass jetzt doch die Wahrheit ans Licht kommen könne. Denn darum ginge es ihm: "Zu erfahren, was ist mit unserer Tochter passiert, damit wir endlich mal zur Ruhe kommen."

Polizei durchsuchte Wohnung ihres Freundes

Als Hauptverdächtiger im Mordfall Simone Strobel galt über lange Zeit der damalige Freund der Unterfränkin. Vor drei Jahren war seine Wohnung im australischen Perth, wo er mit seiner australischen Ehefrau lebt, durchsucht worden. Es gab auch eine Razzia in einem Büro. Den Berichten von australischen Tageszeitungen zufolge war dort unter anderem der Briefwechsel mit seiner neuen Partnerin sichergestellt worden. Sie hatten sich offenbar über das Verschwinden von Simone Strobel am 11. Februar 2005 ausgetauscht. Die Durchsuchung ausgelöst hatte der Hauptverdächtige damals selbst: Er war gerichtlich gegen die Veröffentlichung des Buches einer australischen Autorin zum Tod von Simone Strobel vorgegangen, weil er sich dadurch verleumdet sah.

Sendung

Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 15.10.2020 - 08:30 Uhr

https://www.br.de/nachrichten/bayern/mor...ue1YO1chQ4jT6x0

#31 RE: Presseberichte von Tumbleweed 15.10.2020 13:35

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Donnerstag, 15. Oktober 2020
600.000 Euro für Hinweise - Australien rollt Mordfall an Deutscher neu auf

Die Angehörigen von Simone Strobel erhoffen sich endlich Klarheit: Vor 15 Jahren ist die damals 25-Jährige während einer Australien-Reise ermordet worden. Nun rollen die dortigen Ermittler den Fall neu auf. Mit einer hohen Belohnung hoffen sie, entscheidende Hinweise zu erhalten.

15 Jahre nach dem ungeklärten Mord an einer deutschen Touristin in Australien wird der Fall in dem Land wieder aufgerollt. Die Ermittler des Bundesstaats New South Wales lobten eine Belohnung in Höhe von bis zu einer Million australischer Dollar (knapp 600.000 Euro) für Hinweise aus, die zur Verhaftung und Verurteilung des Täters führen.

Die 25-jährige Lehrerin Simone Strobel aus Unterfranken in Bayern war im Februar 2005 von einem Campingplatz in der ostaustralischen Stadt Lismore verschwunden, wo sie mit ihrem Freund und weiteren Bekannten Halt gemacht hatte. Sechs Tage später wurde ihre mit Palmzweigen bedeckte Leiche auf einem nahegelegenen Sportgelände gefunden.

Die bayerischen Behörden hatten bereits 2014 eine Belohnung von bis zu 10.000 Euro für sachdienliche Hinweise in dem Fall ausgelobt. Als Hauptverdächtigen machte die Polizei früh Strobels damaligen Freund aus. Zeugen wollen in der Nacht ihres Verschwindens einen Streit auf dem Campingplatz gehört haben und Strobel selbst schrieb in ihrem Tagebuch von heftigen Auseinandersetzungen des Paares. Doch ihr ehemaliger Partner sowie zwei Mitreisende schweigen zu den Vorwürfen.

"Seit 15 Jahren versucht die Polizei herauszufinden, was damals passiert ist", sagte nun der Polizeiminister von New South Wales, David Elliott. "Sowohl die Gemeinde Lismore als auch (Strobels) Angehörige in Deutschland verdienen Antworten."

Polizeichef Scott Tanner betonte: "Wir wissen, dass die Wahrheit da draußen ist, und wir wissen, dass es Menschen gibt, die sie zurückhalten." In den vergangenen 15 Jahren seien weitere Beweismittel ausgewertet und Zeugen befragt worden. "Aber wir brauchen auch die Hilfe der Öffentlichkeit, um abschließend festzustellen, was mit Simone passiert ist."

Quelle: ntv.de, hek/AFP/dpa Video N-TV

#32 RE: Presseberichte von wetterfrosch 15.10.2020 23:19

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Audiodatei

O-Ton des Pressesprechers Michael Zimmer, Dauer 1:06 ( .mp3 )

https://polizei.bayern.de/muenchen/news/...dex.html/320236

#33 RE: Presseberichte von wetterfrosch 15.10.2020 23:25

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$1 million reward for information over German backpacker Simone Strobel's murder

Thursday, 15 October 2020 10:38:05 AM

The NSW Government has today announced a $1 million reward for information over the homicide of German backpacker Simone Strobel, on the Far North Coast 15 years ago.

Simone, aged 25, was last seen at the Lismore Tourist Caravan Park on Friday 11 February 2005, after a night out with her then-boyfriend and friends.

Her body was found six days later (Thursday 17 February 2005), concealed under palm fronds at a sportsground less than 100m from the caravan park.

At a coronial inquest in 2007, then-State Coroner, Paul McMahon, ruled there was insufficient evidence to lay charges over Simone's death.

Detectives from Richmond Police District established Strike Force Howea in February 2005 to investigate Simone’s murder – with assistance from their counterparts at the State Crime Command, the Wuerzburg Criminal Police and the Prosecutor´s Office in Wuerzburg.

No one has ever been charged over her death.

Today, the NSW Government has announced a $1 million reward for information which leads to the arrest and conviction of those responsible for Simone’s homicide.

Minister for Police and Emergency Services, David Elliott, said this is a substantial incentive for anyone who comes forward with information about the German school teacher’s death.

“For 15 years, Police have been determined to uncover the truth of what happened to Simone, both the Lismore community and her loved ones in Germany deserve answers,” Mr Elliott said.

“We are committed to providing police with the resources they need to solve cold cases and deliver justice for victims and their families. I would remind the community that any seemingly small piece of information could make a huge difference in this case.”

Richmond Police District Commander, Superintendent Scott Tanner, said police believe there are people here in Australia and overseas in Simone’s home country who are withholding vital information.

“We know the truth is out there, and we know there are people who are holding it back.

“Strike force detectives have worked for more than a decade, trying to piece together Simone’s last movements and who was there in her final moments.

“A million dollars is a significant reward being offered by the NSW Government to help us solve this homicide – the reward is open to any person or resident, including both Australian and German residents.

“We have continued to examine evidence and speak with witnesses over the past 15 years, but we need additional help from the public to finally determine what happened to Simone.

“This is a crime which has stuck with many families who have young relatives travelling the world, the thought of losing them so far away from home is hard to comprehend. Help us to put Simone’s family at ease,” Supt Tanner said.

In 2014, officers from and the Bavarian Office of Criminal Investigation announced a reward of 10,000 Euros for residents of both Germany and Australia who provide information that leads to an arrest and conviction – that reward remains current.

As investigations into Strike Force Howea continue, anyone who may have information about Simone’s disappearance is urged to contact Crime Stoppers on 1800 333 000.

https://www.police.nsw.gov.au/news/news?...CZhbGw9MQ%3D%3D

#34 RE: Presseberichte von wetterfrosch 15.10.2020 23:34

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Seit 15 Jahren herrscht Schweigen um den Mord an Simone Strobel in Australien – nun nimmt die Polizei einen neuen Anlauf

600.000 Euro Belohnung

Seit 15 Jahren herrscht Schweigen um den Mord an Simone Strobel in Australien – nun nimmt die Polizei einen neuen Anlauf

15.10.2020, 13:28 Uhr

Vier junge Deutsche fliegen nach Australien, es ist der Trip ihrer Träume. Eine von ihnen wird ermordet. Die anderen kehren nach Hause zurück. Und schweigen. Die Polizei hat nun eine hohe Belohnung für die Aufklärung der Tat ausgesetzt. Kann das Schweigen gebrochen werden?

15 Jahre nach dem ungeklärten Mord an einer deutschen Touristin in Australien wird der Fall in dem Land wieder aufgerollt. Die Regionalregierung des Bundesstaats New South Wales lobte am Donnerstag eine Belohnung in Höhe von bis zu einer Million australischer Dollar (knapp 600.000 Euro) für Hinweise aus, die zur Verhaftung und Verurteilung des Täters führen.

Die 25-jährige Pädagogin Simone Strobel aus Bayern war im Februar 2005 von einem Campingplatz in der ostaustralischen Stadt Lismore verschwunden, wo sie mit ihrem Freund und weiteren Bekannten Halt gemacht hatte. Sechs Tage später wurde ihre mit Palmzweigen bedeckte Leiche auf einem nahegelegenen Sportgelände gefunden.

Mord an Simone Strobel seit 15 Jahren unaufgeklärt

"Seit 15 Jahren versucht die Polizei herauszufinden, was damals passiert ist", sagte nun der Polizeiminister von New South Wales, David Elliott. "Sowohl die Gemeinde Lismore als auch (Strobels) Angehörige in Deutschland verdienen Antworten."

Polizeichef Scott Tanner betonte: "Wir wissen, dass die Wahrheit da draußen ist, und wir wissen, dass es Menschen gibt, die sie zurückhalten." In den vergangenen 15 Jahren seien weitere Beweismittel ausgewertet und Zeugen befragt worden. "Aber wir brauchen auch die Hilfe der Öffentlichkeit, um abschließend festzustellen, was mit Simone passiert ist."

Die bayerischen Behörden hatten bereits 2014 eine Belohnung von bis zu 10.000 Euro für sachdienliche Hinweise in dem Fall ausgelobt.

stern Crime berichtete in Ausgabe Nr. 5 umfassend über den Mord an Simone Strobel während ihrer Reise mit Freunden: "Mit dem Regen sank auch die Stimmung in der Gruppe, es gibt Schöneres, als den Urlaub im stickigen Van zu verbringen, sie tranken und rauchten Joints. Anfangs, als sie noch sprachen, da erzählten Martin, Monika und Lars, dass Simone ohne Schuhe und Papiere in die Nacht gelaufen sei. Sie hätten nach ihr gesucht. Fünf Tage später fand man Simone Strobels Leiche, versteckt unter Palmenzweigen, neunzig Meter vom Campingplatz entfernt. Seitdem rätseln Polizisten und Staatsanwälte zweier Länder, was geschehen ist in jener Nacht vom 11. auf den 12. Februar 2005. Und warum Simones Freunde so wenig sagen, dass es vielmehr ein Schweigen ist."

Hinweise zu dem Fall nimmt die Kriminalpolizei Würzburg unter der Telefonnummer (0931) 4571732 entgegen.

wue mit AFP

https://www.stern.de/panorama/stern-crim...uf-9453648.html

#35 RE: Presseberichte von wetterfrosch 15.10.2020 23:41

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15. Oktober 2020 - 20:42 Uhr

Gustav Strobel und seine Familie wollen endlich zur Ruhe kommen

15 Jahre nach der Tötung einer unterfränkischen Touristin in Australien haben die Ermittler eine Million australische Dollar für Hinweise ausgelobt. Die umgerechnet etwa 600.000 Euro gebe es für Informationen, mit denen die Verantwortlichen für die Tat verhaftet und verurteilt werden könnten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Unterfranken mit. Was ihr Vater zu dieser überraschenden Entwicklung sagt – in unserem Video.

Polizei in Australien: „Wir wissen, dass die Wahrheit da draußen ist“

Die damals 25 Jahre alte Kindergärtnerin aus dem Landkreis Würzburg war gemeinsam mit ihrem Freund mit einem Working-Holiday-Visum in Australien unterwegs. Anfang 2005 kamen für einige Wochen zwei Bekannte aus Deutschland dazu, die vier hatten sich gemeinsam auf einem Campingplatz in Lismore im Nordosten von New South Wales einquartiert.

Dort war die junge Frau plötzlich verschwunden. Wenige Tage später wurde ihre Leiche nahe des Campingplatzes unter Palmwedeln gefunden. Untersuchungen ergaben, dass sie Opfer eines Verbrechens geworden war.

Simones damaliger Freund gilt bis heute als Verdächtiger.

Belohnung steht auch Deutschen offen

Die australischen Ermittler gehen davon aus, dass es sowohl in Australien als auch in Deutschland Menschen gibt, die wichtige Informationen zurückhalten. Sie teilten mit, dass die Belohnung sowohl Australiern als auch Deutschen offenstehe.

"Wir wissen, dass die Wahrheit da draußen ist", sagte Polizeichef Scott Tanner. "Wir haben in den letzten 15 Jahren immer wieder Beweise geprüft und mit Zeugen gesprochen, aber wir brauchen zusätzlich Hilfe von der Öffentlichkeit, um endlich zu wissen, was passiert ist." Jede scheinbar noch so kleine Information könne in diesem Fall einen Unterschied machen, hieß es.

https://www.rtl.de/cms/australien-2005-g...se-4631537.html

#36 RE: Presseberichte von Christine 16.10.2020 13:53

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Zitat von wetterfrosch im Beitrag #33
$1 million reward for information over German backpacker Simone Strobel's murder

Thursday, 15 October 2020 10:38:05 AM

The NSW Government has today announced a $1 million reward for information over the homicide of German backpacker Simone Strobel, on the Far North Coast 15 years ago.

Simone, aged 25, was last seen at the Lismore Tourist Caravan Park on Friday 11 February 2005, after a night out with her then-boyfriend and friends.

Her body was found six days later (Thursday 17 February 2005), concealed under palm fronds at a sportsground less than 100m from the caravan park.

At a coronial inquest in 2007, then-State Coroner, Paul McMahon, ruled there was insufficient evidence to lay charges over Simone's death.

Detectives from Richmond Police District established Strike Force Howea in February 2005 to investigate Simone’s murder – with assistance from their counterparts at the State Crime Command, the Wuerzburg Criminal Police and the Prosecutor´s Office in Wuerzburg.

No one has ever been charged over her death.

Today, the NSW Government has announced a $1 million reward for information which leads to the arrest and conviction of those responsible for Simone’s homicide.

Minister for Police and Emergency Services, David Elliott, said this is a substantial incentive for anyone who comes forward with information about the German school teacher’s death.

“For 15 years, Police have been determined to uncover the truth of what happened to Simone, both the Lismore community and her loved ones in Germany deserve answers,” Mr Elliott said.

“We are committed to providing police with the resources they need to solve cold cases and deliver justice for victims and their families. I would remind the community that any seemingly small piece of information could make a huge difference in this case.”

Richmond Police District Commander, Superintendent Scott Tanner, said police believe there are people here in Australia and overseas in Simone’s home country who are withholding vital information.

“We know the truth is out there, and we know there are people who are holding it back.

“Strike force detectives have worked for more than a decade, trying to piece together Simone’s last movements and who was there in her final moments.

“A million dollars is a significant reward being offered by the NSW Government to help us solve this homicide – the reward is open to any person or resident, including both Australian and German residents.

“We have continued to examine evidence and speak with witnesses over the past 15 years, but we need additional help from the public to finally determine what happened to Simone.

“This is a crime which has stuck with many families who have young relatives travelling the world, the thought of losing them so far away from home is hard to comprehend. Help us to put Simone’s family at ease,” Supt Tanner said.

In 2014, officers from and the Bavarian Office of Criminal Investigation announced a reward of 10,000 Euros for residents of both Germany and Australia who provide information that leads to an arrest and conviction – that reward remains current.

As investigations into Strike Force Howea continue, anyone who may have information about Simone’s disappearance is urged to contact Crime Stoppers on 1800 333 000.

https://www.police.nsw.gov.au/news/news?...CZhbGw9MQ%3D%3D




Wenn schon, dann auch bitte mit deutscher Übersetzung. Danke!

#37 RE: Presseberichte von wetterfrosch 16.10.2020 16:40

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Der Text ist für User die englisch lesen können, die Seite ist nicht ins deutsche lt Google zu übersetzen. Aber ansonsten sind ja schon genügend deutsche Texte vorhanden.

#38 RE: Presseberichte von Tumbleweed 16.10.2020 16:55

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Hier der Beitrag in deutsch:
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1 Million Dollar Belohnung für Informationen über den Mord an der deutschen Backpackerin Simone Strobel

Donnerstag, 15. Oktober 2020, 10:38:05 Uhr

Die Regierung von New South Wales hat heute eine Belohnung von 1 Million US-Dollar für Informationen über den Mord an der deutschen Rucksacktouristin Simone Strobel an der äußersten Nordküste vor 15 Jahren angekündigt.

Die 25-jährige Simone wurde zuletzt am Freitag, dem 11. Februar 2005, nach einem Abend mit ihrem damaligen Freund und ihren Freunden im Lismore Tourist Caravan Park gesehen.

Ihre Leiche wurde sechs Tage später (Donnerstag, 17. Februar 2005) unter Palmwedeln auf einem Sportplatz weniger als 100 m vom Wohnwagenpark entfernt gefunden.

Bei einer Untersuchung im Jahr 2007 entschied der damalige Gerichtsmediziner Paul McMahon, dass es nicht genügend Beweise gibt, um Anklage gegen Simones Tod zu erheben.

Detektive des Polizeidistrikts Richmond gründeten im Februar 2005 die Strike Force Howea, um den Mord an Simone zu untersuchen - mit Unterstützung ihrer Kollegen beim State Crime Command, der Würzburger Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft in Würzburg.

Niemand wurde jemals wegen ihres Todes angeklagt.

Heute hat die Regierung von New South Wales eine Belohnung von 1 Million US-Dollar für Informationen angekündigt, die zur Verhaftung und Verurteilung der Verantwortlichen für Simones Mord führen.

Der Minister für Polizei und Rettungsdienste, David Elliott, sagte, dies sei ein wesentlicher Anreiz für alle, die Informationen über den Tod des deutschen Schullehrers vorlegen.

"Seit 15 Jahren ist die Polizei entschlossen, die Wahrheit über das, was mit Simone passiert ist, aufzudecken. Sowohl die Lismore-Gemeinde als auch ihre Angehörigen in Deutschland verdienen Antworten", sagte Elliott.

„Wir sind bestrebt, der Polizei die Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die sie zur Lösung von Erkältungsfällen und zur Gerechtigkeit der Opfer und ihrer Familien benötigt. Ich möchte die Community daran erinnern, dass jede scheinbar kleine Information in diesem Fall einen großen Unterschied machen kann. “

Der Superintendent des Richmond Police District, Superintendent Scott Tanner, sagte, die Polizei glaube, dass es hier in Australien und in Übersee in Simones Heimatland Menschen gibt, die wichtige Informationen zurückhalten.

„Wir wissen, dass die Wahrheit da draußen ist, und wir wissen, dass es Menschen gibt, die sie zurückhalten.

"Strike Force Detectives arbeiten seit mehr als einem Jahrzehnt und versuchen, Simones letzte Bewegungen zusammenzusetzen und wer in ihren letzten Augenblicken dort war.

„Eine Million Dollar ist eine bedeutende Belohnung, die von der NSW-Regierung angeboten wird, um uns bei der Aufklärung dieses Mordes zu helfen. Die Belohnung steht jeder Person oder jedem Einwohner offen, einschließlich australischen und deutschen Einwohnern.

„Wir haben in den letzten 15 Jahren weiterhin Beweise geprüft und mit Zeugen gesprochen, aber wir brauchen zusätzliche Hilfe von der Öffentlichkeit, um endlich festzustellen, was mit Simone passiert ist.

„Dies ist ein Verbrechen, das bei vielen Familien mit jungen Verwandten, die um die Welt reisen, stecken geblieben ist. Der Gedanke, sie so weit weg von zu Hause zu verlieren, ist schwer zu verstehen. Helfen Sie uns, Simones Familie zu beruhigen “, sagte Supt Tanner.

Im Jahr 2014 kündigten Beamte des bayerischen Kriminalamtes eine Belohnung von 10.000 Euro für Einwohner Deutschlands und Australiens an, die Informationen liefern, die zu einer Verhaftung und Verurteilung führen - diese Belohnung bleibt aktuell.

Während die Ermittlungen gegen Strike Force Howea fortgesetzt werden, wird jeder, der Informationen über Simones Verschwinden hat, aufgefordert, sich unter der Nummer 1800 333 000 an Crime Stoppers zu wenden.

Personen, die Informationen zu diesem Vorfall haben, werden gebeten, sich an Crime Stoppers zu wenden: 1800 333 000 oder https://nsw.crimestoppers.com.au. Informationen werden streng vertraulich behandelt. Die Öffentlichkeit wird daran erinnert, Verbrechen nicht über die Social-Media-Seiten der NSW Police zu melden.

Police News

Google-Übersetzung

#39 RE: Presseberichte von wetterfrosch 16.10.2020 17:06

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Vielen Dank Tumbleweed

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