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#51 RE: Presseberichte von wetterfrosch 15.03.2020 17:31

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Gentest im Fall Claudia Ruf 600 Ergebnisse stehen noch aus

p10.03.20, 10:42 Uhr

Euskirchen-Oberwichterich/Hemmerden - Der Massen-Gentest im Mordfall Claudia Ruf, mit dem die Polizei hofft, die über 20 Jahre zurückliegende Tat doch noch aufzuklären, ist bereits zu zwei Dritteln ausgewertet. Ein Treffer war bislang nicht dabei. Doch die Ermittler machen weiter. Auch Tote sollen überprüft werden.

Beim Massen-Gentest im Mordfall Claudia Ruf sind zwei Drittel der in Betracht kommenden 1900 Männer bereits getestet worden. Ein Treffer sei bei den 1300 ausgewerteten Proben nicht dabei gewesen, sagte ein Sprecher der Bonner Polizei auf dpa-Anfrage. 600 Ergebnisse stehen also noch aus. Insgesamt seien bereits mehr als 1500 Speichelproben genommen worden. 200 seien somit noch in der Auswertung.

Die damals elfjährige Claudia Ruf war 1996 in ihrem Heimatort Hemmerden südwestlich von Düsseldorf entführt, sexuell missbraucht und umgebracht worden. Ihre Leiche wurde 70 Kilometer entfernt auf einem Feldweg in Euskirchen bei Bonn gefunden. Die Suche nach dem Mörder war wieder aufgerollt worden, weil Profiler neue Ansätze bei dem Fall entdeckt hatten. Dies führte zum dritten Massen-Gentest in dem Mordfall.

Von den Männern, die aus Sicht von Profilern als Täter in Betracht kommen, seien bereits 150 tot. In ihrem Fall soll die DNA-Probe eines nahen Verwandten Gewissheit verschaffen.

In einer ersten Phase hatten die Ermittler Ende November 2019 rund 900 Männer zur Speichelprobe gebeten, die noch in Grevenbroich-Hemmerden wohnen, dem Ort, an dem die elfjährige Claudia Ruf 1996 entführt wurde. Bis auf einen Mann, der beruflich länger im Ausland unterwegs war, hätten bereits alle eine Probe abgegeben.

Die zweite Phase des Tests ist bereits in vollem Gang: Rund 900 Männer, die nicht mehr in Grevenbroich-Hemmerden leben, damals aber Bezüge dorthin hatten, sollen ebenfalls eine Speichelprobe abgeben. (red/dpa)

https://www.rheinische-anzeigenblaetter....ch-aus-36392392

#52 RE: Presseberichte von wetterfrosch 20.03.2020 00:21

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19. März 2020 um 09:09 Uhr

Neue Episode zum Mordfall Claudia Ruf

Crime-Podcast „Akte Rheinland“ kommt vorerst wöchentlich

Bonn. Wegen der aktuellen Ereignisse rund um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wird der neue Crime-Podcast des General-Anzeigers, „Akte Rheinland“ vorerst wöchentlich veröffentlicht. Deshalb gibt es an diesem Donnerstag bereits die neue Episode.

Von Anna Maria Beekes

Im Jahr 1996 war Claudia Ruf elf Jahre alt, ein fröhliches, unbeschwertes Mädchen, das mit seinen Eltern und den zwei Geschwistern in Grevenbroich-Hemmerden lebte. Damals wie heute war Hemmerden ein kleiner Ort mit Dorfcharakter, etwa 2500 Menschen leben dort. Unter ihnen könnte sich – wenigstens im Mai 1996 – ein Mörder befunden haben.

Denn die elfjährige Claudia Ruf verschwand am 11. Mai 1996, wurde zwei Tage später vergewaltigt, erdrosselt oder erwürgt und danach auf einem Feldweg in Euskirchen-Oberwichterich abgelegt und angezündet. Bis heute wurde ihr Mörder nicht aufgespürt.

Robert Scholten ist auch 24 Jahre später überzeugt: „Wir werden ihn kriegen.“ Der Sprecher der Polizei Bonn ist in der neuen Episode des Crime-Podcasts des General-Anzeigers, „Akte Rheinland“, zu Gast. Scholten berichtet von seiner Arbeit als Pressesprecher einer großen Polizeibehörde im schnelllebigen Mediengeschäft, vor allem aber vom aktuellen Stand im Mordfall Claudia Ruf.

Denn der Fall ist im vergangenen Jahr als sogenannter „Cold Case“ neu aufgerollt worden: Die Profiler der Operativen Fallanalyse beim Landeskriminalamt NRW und die Mordermittler der Polizeien in Bonn und Neuss haben das Verfahren neu bewertet: Eine alte Spur soll mit neuesten Methoden dafür sorgen, dass der Mörder seiner gerechten Strafe zugeführt wird.

Bei einem Massen-DNA-Test haben rund 1800 Männer in Grevenbroich-Hemmerden, Claudia Rufs Wohnort, Speichelproben abgegeben. Diese sollen mit einer alten Spur des mutmaßlichen Täters abgeglichen werden. Nicht einmal der Tod würde diesen davor schützen, überführt zu werden: Auch die DNA-Probe eines nahen Verwandten könnte zu einem Treffer führen.

Das erklärt Robert Scholten im Podcast „Akte Rheinland“. Außerdem stellt er dar, wie die Polizei Tausende von Hinweise katalogisieren und die vielversprechenden herausfiltern kann. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erfahren, was es mit dem sogenannten Aktenbock auf sich hat und was unter dem „virtuellen Briefkasten“ zu verstehen ist, den die Ermittler bei der Suche nach dem Mörder Claudia Rufs erstmals benutzten. Scholten berichtet von der früheren Arbeit in dem bis heute ungelösten Fall – von den Ermittlungen, den Erkenntnissen und Enttäuschungen. Und darüber, warum die Polizei heute davon ausgeht, dass der Täter aus dem Nahbereich des Mädchens kam und nicht der Fremde von außerhalb war.

Auch Claudia Rufs Vater hat sich in einer Videobotschaft zu Wort gemeldet, als die Ermittlungen wieder aufgenommen wurde. Er spricht davon, dass er selbst behütet in Hemmerden aufwuchs, dort später ein Haus baute und seine eigene Familie gründete. „Ich dachte, dass auch meine Kinder in diesem Dorf behütet aufwachsen könnten“, sagt Friedhelm Ruf, „das war leider nicht so.“ Nun bestünde die große Chance, dass das Schicksal seiner Tochter Claudia aufgeklärt werden könnte. „Bitte helfen Sie der Polizei. Bitte helfen Sie mir“, sagt er und appelliert dann indirekt an den Mörder: „Er muss sich endlich erklären. Er hat sich lange genug hinter uns allen verstecken können.“

https://www.general-anzeiger-bonn.de/reg...5267?output=amp

#53 RE: Presseberichte von Helios 07.04.2020 15:44

Ermittlungen im Mordfall Claudia Ruf gehen weiter
Von Christoph Hensgen

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Der Mordkommission fehlen noch knapp 300 Speichelproben
Mittlerweile 2.400 Männer, die als Täter in Betracht kommen
Corona-Pandemie behindert die Arbeit der Ermittler
24 Jahre nach dem Mord an der damals elfjährigen Claudia Ruf hat die Polizei von 2.000 Männern eine Speichelprobe genommen. 1.400 – also etwa drei Viertel davon – sind ausgewertet worden. Ein Treffer war bislang nicht dabei. Doch die Bonner Ermittler glauben weiter fest daran, dass sie den Mörder überführen werden.

Weitere Speichelproben nach Lockerungen in der Corona-Krise
Die Corona-Pandemie erschwert und verzögert die Suche nach dem Mörder von Claudia Ruf. Reinhold Jordan, Leiter der Mordkommission, und sein Team haben die Entnahme weiterer Speichelproben verschoben. Bisher fehlen noch knapp 300 DNA-Proben, so Jordan.

Lokalzeit aus Bonn | Heute, 19.30 - 20.00 Uhr | WDR
Zahl der Männer, die ins Raster passen, ist deutlich gestiegen
Aber nicht nur die Corona-Krise sorgt dafür, dass die Ermittlungen sich hinziehen. Als im November der Massenspeicheltest startete, war die Polizei von 1.900 Männern ausgegangen, die als Täter in Betracht kommen könnten. Mittlerweile ist die Zahl auf 2.400 gestiegen.

1.900 DNA-Tests im Mordfall Claudia Ruf | mehr
Mordfall Claudia Ruf: 15 Hinweise nach ZDF-Sendung | mehr
Neuer Ermittlungsansatz seit Herbst 2019
Claudia Ruf war 1996 in Grevenbroich-Hemmerden entführt, sexuell missbraucht und ermordet worden. Die Polizei konnte damals DNA des Mörders sicherstellen.

24 Jahre später gibt es von Claudias Mörder noch immer keine Spur. Neben einem neuen Ermittlungsansatz stärkt eine Gesetzesänderung die Hoffnung, den Täter endlich zu finden: sogenannte "Beinahe Treffer". Wenn durch den Speicheltest ein enger Verwandter des Mörders ermittelt wird, dürfen LKA-Experten im Labor jetzt auch diese "Beinahe Treffer" verwerten und an die Mordkommission weitergeben.

Gericht zwingt Männer zur Abgabe einer Speichelprobe
Kompliziert bleibt das Aufspüren aller Männer, die ins Raster passen. Einige sind ins Ausland gezogen, andere haben sich bisher geweigert, freiwillig DNA abzugeben. Drei von 15 Männern wurden bereits gerichtlich dazu gezwungen. 200 von denen, die ins Raster passen, sind gestorben. In ihrem Fall braucht die Polizei die DNA-Probe eines nahen Verwandten.

Mordfall Claudia Ruf: Zwei Männer fehlen bei Massen-Gentest | mehr
Mordfall Claudia Ruf: Vater bricht sein Schweigen | mehr
Reinhold Jordan und sein Team bleiben optimistisch: "Wir glauben weiterhin, dass wir Claudias Mörder überführen werden."

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinlan...lungen-100.html

#54 RE: Presseberichte von wetterfrosch 02.05.2020 16:29

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DNA-Reihenuntersuchung - Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen zur DNA-Reihenuntersuchung

Wer wird alles zur DNA-Reihenuntersuchung eingeladen?

Mit Beschluss des zuständigen Amtsgerichts Mönchengladbach werden alle Personen um eine Speichelprobe gebeten, die dem Täterprofil entsprechen. Das heißt, dass nur männliche Personen eingeladen werden, die einen Bezug zu Hemmerden haben und zum Tatzeitpunkt 14-70 Jahre alt waren. Frauen und Männer anderer Altersgruppen werden aus rechtlichen Gründen nicht eingeladen.

Bin ich zur Teilnahme verpflichtet, wenn ich eingeladen werde?

Die Entnahme einer Speichelprobe kann nur dann erfolgen, wenn Sie die Einverständniserklärung unterschreiben. Ihre Mithilfe ist sehr wünschenswert, weil das Verbrechen dadurch aufgeklärt werden kann.

Was geschieht mit meinen Daten, meinem DNA-Profil und meiner Speichelprobe?

Ihre Speichelprobe wird anonymisiert zum Landeskriminalamt NRW gesandt. Nach dem Abgleich mit der tatrelevanten DNA werden die Speichelproben und ihre persönlichen Daten restlos vernichtet. Ihr DNA-Profil wird also nur für diesen Einzelfall verwendet. Es findet weder eine Speicherung noch ein Abgleich mit anderen Fällen statt.

Was passiert, wenn die Untersuchung ergibt, dass ich zum Täter in einem Verwandschaftsverhältnis stehen könnte?

In diesem Fall werden Ermittlungen in Ihrem Verwandschaftskreis erforderlich, die im Einzelfall auch eine persönliche Kontaktaufnahme mit Ihnen beinhalten können.

Warum wird die DNA-Reihenuntersuchung erst jetzt durchgeführt?

Zum Zeitpunkt des Verbrechens waren die wissenschaftlichen Methoden noch nicht so weit, dass die DNA so gut analysiert werden konnte, um den Spurenverursacher oder eine mit ihm verwandte Person erkennen zu können. Dies ist erst jetzt möglich. Zudem hat sich die Gesetzeslage geändert. Erst seit 2017 dürfen Verwandschaftsverhältnisse erkannt und verwertet werden.

Welche Informationen aus der DNA werden verwendet?

Das im Labor erstellte DNA-Profil lässt allein die direkte Spurenzuprdnung sowie die Feststellung von Verwandschaftsverhältnissen zum Spurenverursacher zu. Informationen über körperliche Merkmale (z.B. Haut- oder Haarfarbe) oder Erbkrankheiten der Teilnehmer lassen sich daraus nicht ableiten.

https://bonn.polizei.nrw/mkruf/dna/fragen-und-antworten

#55 RE: Presseberichte von wetterfrosch 11.05.2020 12:25

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Leiter der Mordkommission: Wir kriegen auch die letzten DNA-Proben

Noch fünf Männer müssen zur DNA-Probe gezwungen werden

10.05.2020 - 19:15 Uhr

Seit 24 Jahren ist diese Frage unbeantwortet: Wer hat Claudia Ruf (†11) getötet? Die Schülerin verschwand am 11. Mai 1996 in Grevenbroich-Hemmerden, später wurde ihre verbrannte Leiche gefunden.

Seitdem sucht die Polizei ihren Mörder. Seit November läuft ein Massen-DNA-Test: 2400 Männer werden überprüft. Doch nicht alle machen freiwillig mit.

https://www.bild.de/bild-plus/regional/d...ZQKU1AFKyl0B9gQ

#56 RE: Presseberichte von wetterfrosch 11.05.2020 17:27

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Grevenbroich-Hemmerden

Acht Verweigerer beim Massen-Gentest im Fall Claudia Ruf

11. Mai 2020 um 15:11 Uhr

Grevenbroich/Bonn. Beim Massen-Gentest im Mordfall Claudia Ruf haben bislang acht Männer die Abgabe einer freiwilligen DNA-Probe verweigert.

Drei von ihnen seien bereits per Gerichtsbeschluss dazu verpflichtet worden, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Bonn. Ihre Proben stimmten nicht mit der des Täters überein. Die „Bild“-Zeitung hatte zuerst berichtet.

Inzwischen sei die Zahl derer, die man um Abgabe einer Speichelprobe bitte, auf fast 2400 ausgeweitet worden. 1400 Proben seien bereits ausgewertet, 600 eingesammelt, aber noch nicht ausgewertet. „400 fehlen noch und die machen viel Arbeit“, sagte der Polizeisprecher. Dabei handele es sich etwa um solche Personen, die an einen noch nicht bekannten Ort ins Ausland verzogen sind.

Die damals elfjährige Claudia Ruf war 1996 in ihrem Heimatort Grevenbroich-Hemmerden südwestlich von Düsseldorf entführt, sexuell missbraucht und umgebracht worden. Ihre Leiche wurde 70 Kilometer entfernt auf einem Feldweg in Euskirchen bei Bonn gefunden.

Die Suche nach dem Mörder war wieder aufgerollt worden, weil Profiler neue Ansätze bei dem Fall entdeckt hatten. Dies führte zum dritten Massen-Gentest in dem Mordfall. Von den Männern, die bereits tot sind, soll die DNA-Probe eines nahen Verwandten Gewissheit verschaffen.

(dpa)

https://www.wz.de/nrw/rhein-kreis-neuss/...obox=1589203932

#57 RE: Presseberichte von wetterfrosch 16.06.2020 23:39

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Mordfall Claudia Ruf: Polizei prüft mögliche Verbindungen zum Fall Maddie McCann

Ermittler im Mordfall Claudia Ruf überprüfen jetzt auch den Verdächtigen im Fall Maddie McCann. Die Profiler des Landeskriminalamtes und der Bonner Mordkommission versuchen die Reisewege des 43-Jährigen zurückzuverfolgen.

War der Verdächtige im Fall Maddie im Mai 1996 in Hemmerden, wo die damals elfjährige Claudia Ruf verschwand? Oder war er in Portugal? Da der 43-Jährige schweigt, wird es für die Ermittler schwierig ein Bewegungsprofil rund um die Tatzeit zu erstellen.

Der 43-Jährige aber gerät immer mehr ins Fadenkreuz der Polizei. Sie überprüft ihn in einem ebenfalls 1996 begangenen Mordfall an einem 16-jährigen Mädchen in Belgien und einen Kindsmord zwei Jahre später in Frankfurt. Im Fall Claudia Ruf, die entführt, missbraucht und ermordet worden war, verfolgt die Bonner Polizei weitere 500 Spuren.

Es sind die letzten, die abgearbeitet werden können. Sonst bleibt der Sexualmord Claudia Ruf für immer unaufgeklärt.

Stand: 16.06.2020, 12:57

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinlan...ll-ruf-100.html

#58 RE: Presseberichte von Tumbleweed 17.06.2020 07:41

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Update vom 16. Juni 2020, 20.45 Uhr:

Christian B. gilt aktuell als dringend tatverdächtig im Fall der seit 2007 verschwundenen Maddie McCann. Doch könnte der 43-Jährige auch für einige andere Verbrechen verantwortlich sein? Nachdem Ermittler aktuell bereits Zusammenhänge zum Vermisstenfall Inga, zum verschwundenen Rene und dem getöteten Tristan prüfen, gehen nun auch Ermittler im Fall der getöteten Claudia Ruf einer möglichen Parallele nach.

m Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger bestätigte Robert Scholten, Erster Polizeihauptkommissar bei der Bonner Polizei, dass auch eine Verbindung zu Christian B. nun geprüft werde. „Wir werden weiterhin nichts unversucht lassen, den Mord an Claudia Ruf aufzuklären“, so Scholten. Auch wenn es aktuell keine direkten Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Tatverdächtigen im Fall Maddie gebe, sei eine „Erkenntnisabfrage beim Bundeskriminalamt gestellt“ worden.

Damit soll nun ein Bewegungsprofil erstellt werden, um zu prüfen, ob der 43-Jährige zur Zeit des Verbrechens in der Nähe des damaligen Tatorts gewesen sein könnte.

Die damals elfjährige Claudia Ruf war 1996 in ihrem Heimatort Grevenbroich-Hemmerden südwestlich von Düsseldorf entführt, sexuell missbraucht und umgebracht worden. Ihre Leiche wurde 70 Kilometer entfernt auf einem Feldweg in Euskirchen bei Bonn gefunden. (...)

https://www.tz.de/welt/maddie-mccann-tot...r-13794650.html

#59 RE: Presseberichte von Tumbleweed 17.06.2020 13:38

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Madeleine McCann: Die deutsche Polizei will die mysteriöse Speichelprobe erneut testen
Es ist unwahrscheinlich, dass die portugiesische Polizei die Probe aufgrund gesetzlicher Beschränkungen und der jüngsten Kritik der deutschen Staatsanwaltschaft versendet.


Martin Brunt - Kriminalkorrespondent
Verbrechenskorrespondent @skymartinbrunt

Deutsche Ermittler wollen eine mysteriöse Speichelprobe erneut testen, die in der Ferienwohnung gefunden wurde, in der Madeleine McCann verschwunden ist.

Portugiesische forensische Tests an der Probe ergaben offenbar keine DNA-Übereinstimmung mit dem neuen Verdächtigen, dem deutschen Drifter Christian B.

Die deutschen Behörden sind jedoch der Ansicht, dass ihre Wissenschaftler ihre eigenen Tests durchführen sollten, da die Probe, von der angenommen wird, dass sie auf Madeleines Bett gefunden wurde, potenziell wichtige Beweise sind und sie hoffen, dass sie sie ihrem Verdächtigen zuordnen können.

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die portugiesische Polizei (PJ) die Probe sendet, was teilweise auf die jüngste Kritik des deutschen Staatsanwalts Hans Christian Wolters zurückzuführen ist.

Er sagte letzte Woche, der PJ habe immer noch geglaubt, dass Madeleines Eltern für das Verschwinden ihrer Tochter aus der Wohnung in Praia da Luz im Jahr 2007 verantwortlich seien. Der PJ schloss sie 2008 als Verdächtige aus.
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Es wird davon ausgegangen, dass die deutschen Behörden dieselben forensischen Techniken anwenden würden wie die Portugiesen.

Es kann auch gesetzliche Beschränkungen geben, die es unter solchen Umständen nicht zulassen, dass die Probe zur erneuten Prüfung ins Ausland geschickt wird.

Im Jahr 2012 besuchten Detektive von Scotland Yard ein portugiesisches forensisches Labor, als sie ihre eigenen Ermittlungen einleiten wollten, und ihr Antrag, die in der Wohnung gefundenen Haare erneut zu testen, wurde abgelehnt.

https://news.sky.com/story/madeleine-mcc...sample-12008482
Google Übersetzung

#60 RE: Presseberichte von Tumbleweed 17.06.2020 13:46

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Police untersucht Madeleine McCanns Verdächtigen und findet Badebekleidung für Kinder und 8.000 kranke Bilder

Christian Brueckner sagte, er habe nichts mit dem Verschwinden des britischen Kleinkindes im Mai 2007 in Praia da Luz zu tun, sagte sein Anwalt Friedrich Fulscher

Updated07:20, 17 JUN 2020

Mädchenbadebekleidung und 8.000 Bilder von Kindesmissbrauch wurden von der Polizei gefunden, die gegen Madeleine McCanns Verdächtigen Christian Brueckner ermittelt, der die Beteiligung an ihrem Verschwinden bestritten hat.

Sein Anwalt Friedrich Fulscher sagte, er habe mit dem verurteilten Vergewaltiger gesprochen, der sich derzeit in Einzelhaft in einem deutschen Gefängnis befindet.

Er weigerte sich jedoch, etwas weiter zu sagen als die Ablehnung, als sich herausstellte, dass die Polizei in einem Tiffin Allegro-Wohnmobil, das Brueckner in Deutschland benutzte, Kleidungsstücke für Kinder gefunden hatte, darunter mehrere Badeanzüge für Mädchen.

Sechs USB-Sticks mit 8.000 abscheulichen Bildern von Kindesmissbrauch wurden ebenfalls in den Knochen eines toten Hundes in seinem verlassenen Haus in Deutschland gefunden.

Herr Fulscher wurde direkt gefragt, ob sein Klient etwas mit Madeleines Entführung zu tun habe, und antwortete, dass Brueckner "jede Beteiligung bestritt".

Die Existenz des Wohnmobils im Winnebago-Stil wurde am Montagabend in einer deutschen Fernsehdokumentation enthüllt.

Das Wohnmobil wurde in Portugal nie gesehen, wo er einen Wohnmobil und einen schwarzen Jaguar hatte.

In Portugal beschuldigten Freunde von Madeleines Eltern Gerry und Kate McCann die deutsche Polizei, mit dem Ehepaar mit gebrochenem Herzen „Spiele zu spielen“, indem sie nicht enthüllten, welche Beweise sie dafür haben, dass sie nicht mehr lebt.

Der deutsche Staatsanwalt Hans Christian Wolter bestätigte, er habe dem Ehepaar geschrieben, Madeleine sei tot - ohne jedoch zu verraten, wie dies bekannt sei. Die McCanns sagten, sie hätten den Brief noch nicht erhalten.

Aber eine Quelle in ihrer Nähe sagte, es sei an der Zeit, dass die Staatsanwälte ihnen sagen, was sie wissen. Die Quelle fügte hinzu: "Es ist, als würde Hans Christian Wolter mit den McCanns lustige Spiele spielen, ohne lustig zu sein. Diejenigen, die den McCanns nahe stehen, werden wirklich sauer auf den deutschen Ansatz.

"Wenn dieser deutsche Staatsanwalt darauf besteht, dass Madeleine tot ist, ist es an der Zeit, dass ihren Eltern die Beweise mitgeteilt werden."

Kate und Gerry aus Rothley, Leics, haben über den Streit zwischen den an den Ermittlungen beteiligten Polizeikräften geschwiegen.

Es ist jedoch sehr ungewöhnlich, dass ein enger Mitarbeiter des Paares die Ermittler auf diese Weise kritisiert - und die Frustration hervorhebt, die sie empfinden, da 13 Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter noch keine Antworten gefunden werden müssen.

Die portugiesischen Behörden haben kriminelle Freunde des 43-jährigen Brueckner gebeten, sich zu melden, und ihnen Immunität vor Strafverfolgung versprochen.

Es stellte sich heraus, dass Brueckner am 17. Juli aus dem Gefängnis entlassen werden könnte, wenn der Europäische Gerichtshof seine Verurteilung wegen Vergewaltigung einer 72-jährigen Amerikanerin in Praia da Luz, dem Ferienort, in dem Madeleine (3) im Mai 2007 verschwunden war, aufhebt. (...)

https://www.mirror.co.uk/news/uk-news/po...uspect-22203650

Google Übersretzung

#61 RE: Presseberichte von Tumbleweed 17.06.2020 13:52

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In dem von Brueckner benutzten Wohnmobil wurde eine unzählige Menge gebrauchter Kinderkleidung gefunden (Bild: Daily Mirror).



Die Existenz des Wohnmobils im Winnebago-Stil wurde in einer deutschen Fernsehdokumentation enthüllt (Bild: Daily Mirror)



Im Fahrzeug wurde Kinderkleidung gefunden (Bild: Daily Mirror) Anmerkung: Es wurde auch ein roter Badeanzug mit Freischwimmerabzeichen gefunden.



Gartenhaus Am FullerKamp bei Braunschweig, wo Bruckner eine Zeit lang lebte (Bild: Phil Harris)

#62 RE: Presseberichte von Tumbleweed 21.06.2020 09:58

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Mordfall Claudia Ruf: Gericht verpflichtet Verweigerer zu DNA-Test

Bonn/Grevenbroich - Beim Massen-Gentest im Mordfall Claudia Ruf haben die Ermittler für vier weitere Männer, die die Abgabe einer freiwilligen DNA-Probe verweigern, einen Gerichtsbeschluss erwirken können, der sie dazu verpflichtet.

Das teilte ein Polizeisprecher in Bonn auf dpa-Anfrage mit. Ein fünfter Fall sei noch offen.

Insgesamt acht Männer hatten die Abgabe einer Probe verweigert.

Drei waren bereits per Gerichtsbeschluss zu einer DNA-Probe verpflichtet worden, die dann negativ war.

Fast 2400 sollen insgesamt um eine Probe gebeten werden. Zuletzt fehlten noch 400.

Dabei handelte es sich etwa um Personen, die an einen noch nicht bekannten Ort ins Ausland verzogen sind.

Die damals elfjährige Claudia Ruf war 1996 in ihrem Heimatort Grevenbroich-Hemmerden südwestlich von Düsseldorf entführt, sexuell missbraucht und umgebracht worden.

Ihre Leiche wurde 70 Kilometer entfernt auf einem Feldweg in Euskirchen bei Bonn gefunden.

Fall "Maddie McCann" und Claudia Ruf

Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass auch der Verdächtige im Mordfall Madeleine "Maddie" McCann routinemäßig überprüft werden soll, ob er als Mörder von Claudia Ruf infrage kommt.


https://www.tag24.de/justiz/polizei/mord...na-test-1554136

#63 RE: Presseberichte von Helios 09.07.2020 16:23

Grevenbroich: Mordfall Claudia Ruf 100 DNA-Spuren fehlen noch
09.07.20, 13:44 Uhr

https://www.express.de/duesseldorf/greve...n-noch-36990658

#64 RE: Presseberichte von wetterfrosch 09.07.2020 22:44

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Mordfall Claudia Ruf

100 DNA-Spuren fehlen noch

9. Juli 2020 um 14:15 Uhr

Der DNA-Massentest soll in dem seit 23 Jahre ungeklärten Mordfall an der elfjährigen Claudia aus Grevenbroich den Mörder doch noch enttarnen. Foto: dpa/Roland Weihrauch

Grevenbroich/Bonn. Beim Massen-Gentest im Mordfall Claudia Ruf fehlen den Ermittlern noch die Speichelproben von rund 100 Männern. Diverse internationale Rechtshilfeersuchen seien noch nicht abgeschlossen, sagte ein Sprecher der Bonner Polizei auf Anfrage.

Schwierig sei es, wenn sich die Spur eines Mannes im Ausland verliere. Bei Verstorbenen sei es zudem kriminaltechnisch weitaus komplizierter, über Verwandte eine Täterschaft auszuschließen, wenn nur weibliche Verwandte für eine DNA-Probe zur Verfügung stehen. Dennoch sind die Ermittler zuversichtlich, den Massen-Gentest bis Ende des Jahres abschließen zu können.

Die damals elfjährige Claudia Ruf war 1996 in ihrem Heimatort Grevenbroich-Hemmerden südwestlich von Düsseldorf entführt, sexuell missbraucht und umgebracht worden. Ihre Leiche wurde 70 Kilometer entfernt auf einem Feldweg in Euskirchen gefunden.

Inzwischen habe man die Größe des Tests von 2400 auf 2200 Männer reduzieren können. Davon seien 1400 getestet und als Täter ausgeschlossen worden. Bei 700 stünden die Ergebnisse noch aus. Zehn Männer hätten die Abgabe einer freiwilligen Probe bislang verweigert. Drei davon seien mit richterlichem Beschluss getestet worden und könnten ebenfalls ausgeschlossen werden.

Auch der deutsche Verdächtige im Mordfall „Maddie“ McCann wird auf eine Täterschaft überprüft. „Nach dem aktuellen Ermittlungsstand kommt er nicht infrage“, hieß es am Donnerstag. „Die Ermittlungen dauern aber noch an.“

(dpa)

https://www.aachener-zeitung.de/nrw-regi...LyaOs#park-main

#65 RE: Presseberichte von wetterfrosch 20.07.2020 23:50

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Informationen zum Mordfall Claudia Ruf

Vor 23 Jahren geschah in Grevenbroich-Hermmerden ein bis heute unvergessenes Verbrechen. Die damals elfjährige Claudia Ruf wurde entführt und kurze Zeit später ermordet an einem Feld aufgefunden. Trotz intensiven Ermittlungen durch die Polizei Bonn und Neuss konnte all die Jahre kein Täter ermittelt werden.

Der 11. Mai 1996

Am Samstag, dem 11. Mai 1996, ging die zu diesem Zeitpunkt elfjährige Claudia Ruf gegen 18:15 Uhr zusammen mit ihrem Nachbarshund in ihrem Wohnort Grevenbroich-Hemmerden spazieren. Als der Hund um 18:50 Uhr alleine zurückkehrte, wurden von ihren Eltern und Nachbarn sofort umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Diese wurden durch die örtliche und überörtliche Polizei verstärkt. Über 100 Polizeibeamten und -beamtinnen waren bei diesem Einsatz beteiligt. Die veranlassten Suchmaßnahmen wurden durch die Polizei bis spät in die Nacht fortgesetzt und im Laufe des Sonntagmorgens durch zusätzliche Kräfte der Einsatzhundertschaft verstärkt. Alle durchgeführten Suchmaßnahmen blieben erfolglos.

Der Fund der Leiche

Am Montag, den 13. Mai 1996, fand ein Spaziergänger im circa 70 km entfernten Euskirchen-Oberwichterich die Leiche eines Kindes. Diese wurde auf einem Wirtschaftsweg zwischen den Ortschaften Euskirchen-Oberwichterich und Zülpich-Wichterich entdeckt. Aufgrund der Nähe zu dem Vermisstenfall von Claudia Ruf wurden umgehend Kriminalbeamte und -beamtinnen der Polizei Neuss zu dem Fundort entsandt. Diese stellen fest, dass es sich um die Vermisste handelt und ihr Leichnam auf dem Feldweg mit Benzin übergossen und anschließend angezündet wurde.

Die Wiederaufnahme des Falles

Das Verfahren, bei welchem es bis heute trotz unterschiedlichster Ermittlungen zu keiner Anklage kam, wurde durch die Profiler der Operativen Fallanalyse des Landeskriminalamtes NRW und den Mordermittlerinnen und -ermittlern aus Bonn und Neuss neu bewertet.

Diese Fälle werden allgemein als Cold Cases bezeichnet. Sie werden häufig auch Jahre später noch erneut aufgegriffen und intensiviert bearbeitet – ein Thema, welches auch häufig von der Unterhaltungsindustrie aufgenommen wird, wenn auch oftmals falsch dargestellt. Aufgrund der nicht vorhandenen Verjährungsfrist ist dies besonders bei Mordfällen häufig der Fall.


https://bonn.polizei.nrw/mkruf/informati...hrH4Hppn7P2nWdY

#66 RE: Presseberichte von wetterfrosch 06.09.2020 20:43

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Bonner Polizei Mord an Claudia Ruf – keine Verbindungen zum Fall „Maddie“

p06.09.20, 17:13 Uhr

Bonn/Grevenbroich - Es war nur eine vage Hoffnung: Hat der Tatverdächtige im Fall „Maddie“ etwas mit dem Verschwinden von Claudia Ruf zu tun? Nun gibt es eine klare Antwort der Polizei.

Der Verdächtige im Fall Madeleine „Maddie“ McCann hat nach Erkenntnissen der Ermittler keinen Bezug zum Mord an Claudia Ruf im Jahr 1996. Entsprechende Abgleiche – darunter auch der DNA des Mannes – hätten keine Übereinstimmungen ergeben, teilte ein Sprecher der Bonner Polizei auf Anfrage der Deutschen Presseagentur mit.

Mord an Claudia Ruf (†11): Bonner Polizei rollte Fall erst kürzlich wieder auf

Die damals elfjährige Claudia war in ihrem Heimatort Hemmerden (südlich von Düsseldorf) entführt, sexuell missbraucht und umgebracht worden. Ihre Leiche wurde 70 Kilometer entfernt auf einem Feldweg in Euskirchen gefunden.

Die Suche nach ihrem Mörder war kürzlich wieder aufgerollt worden. Bei einem Massengentest wurden 2200 Männer um eine Speichelprobe gebeten. Sie werden zurzeit noch ausgewertet. Rund 100 Tests stünde noch aus, so der Bonner Polizeisprecher.

Mord an Claudia Ruf (†11): Weitere Männer sollen zur DNA-Abgabe gezwungen werden

Laut Sprecher sollen noch mehrere Männer gerichtlich zur Abgabe einer Speichelprobe gezwungen werden. Sechs neue entsprechende Beschlüsse wurden laut Polizei jüngst erlassen.

Seitdem ein Mann aus Braunschweig offiziell als Mordverdächtiger im Fall „Maddie“ beschuldigt wird, werden deutschlandweit mehrere ungelöste Verbrechen an Kindern von den jeweiligen Behörden auf mögliche Bezüge überprüft.

Auch im Fall Claudia Ruf war dies so, weil es sich beim Verdächtigen um einen offenbar überörtlich agierenden Täter handele, so der Polizeisprecher. Die dreijährige Madeleine McCann war 2007 im Portugal-Urlaub verschwunden. (dpa)

https://www.express.de/bonn/bonner-poliz...ddie---36862378

#67 RE: Presseberichte von Tumbleweed 21.09.2020 18:25

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Upss falscher Thread - hier ist Claudia Ruf @wetterfrosch

#68 RE: Presseberichte von wetterfrosch 21.09.2020 23:44

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@ Tumbleweed habe es leider zu spät gemerkt, aber ich kann es ja leider nicht selbst machen.

LG

#69 RE: Presseberichte von Christine 22.09.2020 09:57

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Ich kopiere es in den richtigen Fall.

#70 RE: Presseberichte von Helios 12.11.2020 15:01

12. November 2020 um 14:40 Uhr

Mordfall Claudia Ruf:
Leiter der Mordkommission: Wir werden niemals aufgeben

Bonn/Grevenbroich Die Polizei sucht weiter den Mörder von Claudia Ruf. Nach einem großen DNA-Test im Heimatort der damals Elfjährigen weitet die Mordkommission ihre Ermittlungen aus. Zugleich erläutern die Ermittler, was die Suche nach dem Täter so schwierig macht.

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Von Christine Bähr

Im Fall der ermordeten Claudia Ruf hat die Polizei ein Jahr nach der Wiederaufnahme ihrer Ermittlungen rund 2250 DNA-Spuren ausgewertet. Der mutmaßliche Täter befand sich nicht darunter. Für die Mordkommission ist das noch lange kein Grund, die Akte der Elfjährigen zu schließen: Von den 15 Männern, die im letzten Jahr einen DNA-Test verweigerten, müssen laut Polizeiangaben noch vier durch einen richterlichen Beschluss überprüft werden.

Claudia Ruf war im Jahr 1996 in Hemmerden (bei Grevenbroich) entführt, sexuell missbraucht und getötet worden. Die Leiche des Kindes wurde dann 70 Kilometer von seinem Heimatort entfernt auf einem Feldweg bei Euskirchen-Oberwichterich aufgefunden.

Wie die Polizei angab, ermittelt die Mordkommission aktuell noch gegen 25 Männer, die ebenfalls DNA-Proben abgeben müssen. Darüber hinaus verfolgt sie 15 Spuren in die USA. Auch bereits verstorbene Männer überprüft das Team. Dies gestaltet sich oft kompliziert, weil deren letzte Wohn- oder Aufenthaltsorte sowie mögliche Angehörige nicht immer zu ermitteln sind. Deswegen liege gegen ungefähr 40 Tote (noch) kein Ermittlungsansatz vor. Ein weiterer schwieriger Aspekt ihrer Ermittlungen ist die Suche nach gut 80 Männern, die seit dem Jahr 1996 weggezogen sind und deren Aufenthaltsort bislang nicht ermittelt werden konnte. Auch der deutsche Verdächtige im Mordfall „Maddie“ McCann war auf eine Täterschaft überprüft worden. Er konnte durch einen DNA-Abgleich als Täter im Fall Claudia Ruf ausgeschlossen werden.

Mordkommission weitet ihren Suchradius aus
Reinhold Jordan, Leiter der Mordkommission „Claudia Ruf“, zeigt sich demnach optimistisch: „Wir werden niemals aufgeben und selbstverständlich weiter ermitteln.“ Nach einer Überpüfung von 2400 Männern, welche damals amtlich in Hemmerden gemeldet waren, konzentrieren sich die Ermittlungen jetzt auf diejenigen, die unangemeldet in dem Ort gewohnt oder sich für längere Zeit dort aufgehalten haben. „Vielleicht wurde eine Garage, ein Hof oder ein Wohnwagen durch Fremde vorübergehend angemietet und zu Arbeiten genutzt“ so Jordan weiter. „Deshalb richten wir noch einmal unseren Appell an alle Bürgerinnen und Bürger von Hemmerden: Melden sie uns diese Personen. Unser Ziel bleibt, möglichst alle Personen mit einem von uns dargestellten Bezug nach Hemmerden zu ermitteln, um diese dann zu überprüfen.“

Auch Robert Scholten, Sprecher der Bonner Polizei, ist 24 Jahre nach der Tat überzeugt: „Wir werden ihn kriegen.“ Das sagte er im Podcast „Akte Rheinland“ des General-Anzeigers Mitte März. Die ganze Folge gibt es hier zu hören:

https://akte-rheinland.de/wir-werden-ihn...ll-claudia-ruf/

Wer einen Hinweis zu dem Mordfall abgeben kann, wird gebeten, sich bei dem Hinweistelefon unter 02131/30025252 zu melden.

https://ga.de/region/koeln-und-rheinland...us_aid-54581415

#71 RE: Presseberichte von Tumbleweed 12.11.2020 17:45

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09.11.2020

'SO BAD' 'Schockierte' Madeleine McCann Polizisten behaupten, deutsche Staatsanwälte hätten 'keine Beweise' Christian B schnappte Kleinkind in durchgesickertem Memo

Beamte der Policia Judiciaria in Portugal, des deutschen BKA und von Scotland Yard trafen sich, um den Stand der Ermittlungen zu erörtern.

Im Juni wurde der verurteilte Vergewaltiger und Pädophile von deutschen Polizisten als Hauptverdächtiger für Madeleines Verschwinden in Portugal vor 13 Jahren identifiziert.

Die Staatsanwälte sagten, sie hätten "konkrete Beweise" dafür, dass sie tot ist, aber seither hat es keine nennenswerte Entwicklung in der Langzeit-Saga gegeben, so dass die Eltern Kate und Gerry einer quälenden Ungewissheit ausgesetzt sind.

Nun hat ein durchgesickertes Memo der Policia Judiciaria, das von der Sun gesehen wurde, abweisende Kommentare in einer internen E-Mail nach der streng geheimen Konferenz in Lissabon enthüllt. Darin behauptete ein nicht identifizierter portugiesischer Offizier, das deutsche BKA habe keine handfesten Hinweise und halte den Verdächtigen nur in der Hoffnung fest, zwei weitere Sexualverfahren gegen ihn durchsetzen zu können.

Er schrieb: ''Es gibt keine Beweise, nur Spekulationen. Als ich den deutschen Fall las, war ich schockiert. Ich hätte nie gedacht, dass das BKA so schlecht ermitteln würde.

"Es ist keine ernsthafte und objektive Untersuchung, sondern nur dazu da, den Verdächtigen um jeden Preis im Gefängnis zu behalten.

Das BKA will die beiden anderen Fälle möglicher sexueller Belästigung untersuchen, so dass der Verdächtige erst Ende des Jahres aus dem Gefängnis kommt und sie den Verdächtigen fallen lassen werden.

Portugiesische Polizisten wurden beschuldigt, die Ermittlungen zu vermasseln, und der leitende Beamte Goncalo Amaral wurde später entlassen, nachdem er eine falsche Theorie verfolgte, dass Kate und Gerry dafür verantwortlich seien.

Christian B. befindet sich derzeit im Gefängnis, nachdem er 2005 für die Vergewaltigung einer 72-jährigen Frau in Praia da Luz verurteilt worden war - zwei Jahre, bevor der britische Jugendliche im Mai 2007 im Alter von drei Jahren aus demselben Ferienort verschwand.

Er wurde zu sieben Jahren verurteilt, legt aber Berufung ein. Der deutsche Staatsanwalt Hans Christian Wolters schlug auf die portugiesische Polizei zurück: "Dazu wollen wir uns nicht äußern.

"Der Angeklagte wird ohnehin die nächsten Jahre im Gefängnis bleiben müssen."

Im vergangenen Monat forderte Christian B's Anwalt Friedrich Fulscher - der darauf besteht, dass sein Mandant unschuldig ist - die Staatsanwälte auf, ihre Beweise offenzulegen, um seinem Mandanten und der Familie McCann gegenüber "fair" zu sein.

Er fügte hinzu: "'Der Staatsanwalt hat uns nichts über die Ermittlungen verraten.

"Sie sind hartnäckig, aber sie jagen jemanden, der ihnen gerade gelegen kommt. (...)

The Sun

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