#1 RE: Presseartikel von 28.12.2015 18:00

GRAUSIGER FUND
Spaziergänger finden Leiche

27.12.2015
Spaziergänger haben an Sonnabend in Dessau-Roßlau in der Nähe des Freibades einen Toten entdeckt. Polizei geht von Verbrechen aus.

Dessau-Roßlau (dpa) l In Dessau-Roßlau haben Spaziergänger am Sonnabend in einem Gebüsch einen Toten entdeckt. Die Polizei geht nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen von einem Gewaltverbrechen aus. Die Obduktion lasse den Schluss zu, dass der etwa 30 Jahre alte Mann Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, sagte ein Polizeisprecher.

Seine Identität war zunächst unklar. Ermittler prüften nun offene Vermisstenfälle ab, sagte der Polizeisprecher.

Die Leiche wurde am Sonnabend im Norden von Dessau gefunden. Auf der Suche nach Spuren waren am Sonntag am Fundort Spürhunde im Einsatz. Zudem bittet die Polizei um Hinweise. Zeugen, die seit Dienstag etwas Verdächtiges rund um das Freibad Stillinge beobachtet haben, sollten sich melden.

http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt...r-finden-leiche

#2 RE: Presseartikel von 30.12.2015 10:24

Nach Leichenfund in den Dessauer Stillingen
Freunde nehmen Abschied
28.12.2015 16:51 Uhr | Aktualisiert 29.12.2015 16:06 Uhr

Der Tote von den Stillingen ist offiziell noch immer nicht identifiziert. An der Fundstelle haben jedoch offenbar Freunde des Opfers bereits Grablichter aufgestellt.

DESSAU.
Im Fall des Toten von den Dessauer Stillingen haben sich Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit neuen Informationen zurückgehalten. Spaziergänger hatten die Leiche am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Nähe des Freibades im Dessauer Norden gefunden. Nach der Obduktion geht die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus.

Spurensuche nach Leichenfund in Dessau

„Der Tote ist immer noch nicht endgültig identifiziert“, sagte Maik Strömer, Sprecher der Polizeidirektion Ost. Das scheint vor allem ein formales Problem: Am Fundort der Leiche hatten Freunde des Opfers am Montag sieben Grablichter und ein Foto eines jungen blonden Mannes aufgestellt - verbunden mit Botschaften wie „Unsere Toten sind nicht abwesend, sondern nur unsichtbar“ oder „Wir lieben dich für immer“.

Auf MZ-Anfrage bestätigte Polizeisprecher Strömer zumindest, dass im Zusammenhang mit dem ausgebrannten Auto aus dem Hinteren Tiergarten ein 29-jähriger Mann vermisst wird. Am vergangenen Dienstag war das Fahrzeug gegen 19.15 Uhr dort auf dem Dach liegend entdeckt worden - ohne Insassen.

Die Polizei geht inzwischen von einem Zusammenhang zwischen beiden Taten aus - und hat das ausgebrannte Auto beschlagnahmt und zur weiteren Spurensicherung abtransportiert. Den Toten von den Stillingen hatte die Polizei auf etwa 30 Jahre geschätzt.

Aufruf
Staatsanwaltschaft und Polizei bitten um Mithilfe bei der Aufklärung der Gewaltstraftat von den Stillingen. Wer hat im Zeitraum vom 22. bis 26. Dezember verdächtige Wahrnehmungen im Umfeld des Freibades gemacht? Zeugen, die Hinweise zur Aufklärung der Straftat geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeidirektion Ost unter (0340) 60?00?291 zu melden.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten sich am Sonntag mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit gewandt - und nach verdächtigen Wahrnehmungen in der Zeit vom 22. bis zum 26. Dezember gefragt. Ob sich neue Zeugen gemeldet haben, auch dazu wurden keine Angaben gemacht. Die Leiche des Opfers war am 26. Dezember abseits eines Weges zwischen den Gleisen der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn und dem Parkplatz von den Stillingen gefunden worden. (mz/sb)


http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/nach...l#plx1232447270

#3 RE: Presseartikel von 04.01.2016 08:23

Dessauer Leiche zweifelsfrei identifiziert
Opfer stammt aus Landkreis Wittenberg
30.12.2015 14:03 Uhr | Aktualisiert 30.12.2015 15:52 Uhr


Der vor einigen Tagen in Dessau gefundene Tote ist zweifelsfrei identifiziert. Es handelt sich um einen 29-Jährigen aus dem Landkreis Wittenberg. Einen Zusammenhang zu dem Vermisstenfall im Hinteren Tiergarten bestätigt die Polizei weiterhin nicht.

DESSAU/WITTENBERG.
Die am zweiten Weihnachtsfeiertag im Stadtteil Dessau-Nord gefundene Leiche ist identifiziert. Bei dem Mann handele es sich um einen 29-Jährigen aus dem Landkreis Wittenberg, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch gemeinsam mit. Das habe eine rechtsmedizinische Untersuchung ergeben. Einen Zusammenhang zur Vermisstenmeldung eines 29-Jährigen nach dem Fund eines ausgebrannten Autos im Hinteren Tiergarten in Dessau wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bestätigen.

Vor einer Woche war im Hinteren Tiergarten in Dessau ein völlig ausgebranntes und auf dem Dach liegendes Auto gefunden worden - ohne Insassen. Bestätigen wollte die Polizei bislang nur, dass das Auto auf einen Halter aus dem Landkreis Wittenberg zugelassen, dieser aber nicht gefahren ist. Die Fundorte der Leiche und des ausgebrannten Fahrzeugs liegen etwa vier Kilometer auseinander.

Am Fundort der Leiche trauern seit Montag Freunde und Familie um den Toten. Dort sind Grablichter und das Foto eines blonden jungen Mannes aufgestellt. Das Opfer wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag gefunden, lag dort aber offenbar aber schon mehrere Tage.

Das legt der Fahndungsaufruf der Polizei nahe, in dem um Hinweise für den Zeitraum vom 22. bis 26. Dezember gebeten wird. Der Mann aus dem Hinteren Tiergarten war seit dem 22. Dezember vermisst worden.

Ob es sich bei dem Toten tatsächlich um den Vermissten handelt, sollen weitere Ermittlungen klären, sagte Polizeisprecher Maik Strömer. (mz/jgü)


http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/dess...l#plx1908163301

#4 RE: Presseartikel von 10.02.2016 17:43

Nach mysteriösem Mord in Dessau
Bringt neue Spurensuche an den Stillingen die Ermittler weiter?
09.02.2016 16:51 Uhr | Aktualisiert 10.02.2016 11:15 Uhr


Am zweiten Weihnachtsfeiertag war in den Stillingen bei Dessau eine Leiche gefunden worden. Genauere Details um Gewaltverbrechen waren der Öffentlichkeit nicht bekannt. Jetzt wurde die Spurensuche erneut aufgenommen.

DESSAU .
Im Mordfall von den Dessauer „Stillingen“ steht der Durchbruch weiter aus. „Es gibt derzeit nichts Neues“, sagte Ralf Moritz, Sprecher der Polizeidirektion Ost, bestätigte aber zugleich, dass es vergangene Woche rund um das Freibad im Dessauer Norden noch einmal eine intensive Spurensuche gegeben hat. Wonach genau gesucht wurde, dazu machte Moritz keine Angaben. Schon im Dezember war man dort mehrfach mit Hunden und Metalldetektoren vor Ort gewesen.

Keine Sonderkommission

Die Leiche von den „Stillingen“ war am zweiten Weihnachtsfeiertag von Spaziergängern gefunden. Die Polizei sprach früh von einem Gewaltverbrechen, ohne Details zur Tat zu nennen. Bis heute gibt es keine Bestätigung dafür, dass der 29-jährige aus dem Landkreis Wittenberg erschossen wurde. Mysteriös bleiben vor allem die Zusammenhänge mit einem ausgebrannten Auto, dass schon am 22.?Dezember im Vorderen Tiergarten gefunden wurde.


Die Ermittlungen im Mordfall werden im Fachkommissariat 2 der Polizeidirektion Ost in Dessau geführt. Auf das Einrichten einer Sonderkommission hatte die Polizei verzichtet. Bis auf einen Zeugenaufruf in den Tagen danach hatten die Ermittler keinerlei Infos zu dem Fall herausgegeben. Zuletzt hatte der MDR den Fall bei „Kripo Live“ vorstellen wollen. Die Kriminalpolizei hatte das abgelehnt. Zu vieles sei noch unklar. (mz)


http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/nach...l#plx1612398945

#5 RE: Presseartikel von 29.04.2016 09:00

Dessau-Roßlau -
Der Mord an der Dessauer Stillinge bleibt ein Rätsel. Auch vier Monate nach der Tat warten die Ermittler weiter auf den Durchbruch. „Es gibt zur Zeit keine neuen Erkenntnisse, die man öffentlich machen kann“, sagte Maik Strömer, Sprecher der Polizeidirektion Ost.

„Es werden derzeit kleinste Puzzleteile zusammengetragen“, erklärte Olaf Braun, Sprecher der Staatsanwaltschaft in Dessau. „Die Ermittlungen gestalten sich aber schwierig.“ Es lasse sich derzeit kein Zeitpunkt nennen, wann man ein Ergebnis präsentieren könne.

Keine offizielle Bestätigung bis heute

Die Leiche an der Stillinge war am zweiten Weihnachtsfeiertag von Spaziergängern zwischen dem Freibad und den Gleisen der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn gefunden worden. Die Polizei sprach früh von einem Gewaltverbrechen, ohne Details zur Tat zu nennen.

Bis heute gibt es keine offizielle Bestätigung dafür, dass der 29-Jährige aus dem Landkreis Wittenberg erschossen wurde. „Wir werden all das nicht kommentieren, weil es sich um Täterwissen handelt“, sagte Braun auf MZ-Anfrage.

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Die faktische Nachrichtensperre von Polizei und Staatsanwaltschaft hatte in den vergangenen Wochen für zahlreiche Gerüchte gesorgt. Bis auf einen Zeugenaufruf in den Tagen unmittelbar nach dem Fund des Toten haben die Ermittler bislang keinerlei Infos zu dem Fall herausgegeben. Im Februar hatte der MDR den Fall bei „Kripo Live“ vorstellen wollen. Die Polizei hatte das abgelehnt

Mysteriös bleiben in dem Mordfall vor allem die Zusammenhänge mit einem ausgebrannten Auto, das schon am 22. Dezember im Vorderen Tiergarten gefunden wurde. Ob das Fahrzeug ein Tatort war, ob mit dem Anzünden Spuren verwischt werden sollten - all das sind Fragen, auf die die Ermittler Antworten finden müssen. (mz)

http://www.naumburger-tageblatt.de/mitte...aetsel-23973308

#6 RE: Presseartikel von 15.08.2016 17:39

Mord zu Weihnachten Gewaltsamer Tod gibt Ermittlern weiter Rätsel auf
Von Steffen Brachert 15.08.16, 14:45 Uhr

Dessau -
Acht Monate nach dem mysteriösen Mord an den Dessauer Stillingen haben Polizei und Staatsanwaltschaft erstmals Details des Verbrechens genannt. „Die Tat lässt Hinrichtungscharakter erkennen“, erklärte der Dessauer Staatsanwalt Olaf Braun.

MZ-Informationen, dass das 29-jährige Opfer erschossen worden sein soll, wollen Polizei und Staatsanwaltschaft aber weiter nicht bestätigen. Wahrscheinlich sei allerdings, dass der aus dem Oranienbaumer Stadtteil Goltewitz stammende René A. eine größere Summe Bargeld bei sich hatte, die nun fehlt. Ob das Geld Motiv für den Mord war, ist offen.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag entdeckt worden

Die Leiche war am zweiten Weihnachtsfeiertag zwischen den Gleisen der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn und dem Freibad Stillinge entdeckt worden. Die Polizei hatte früh von einem Gewaltverbrechen gesprochen, ohne Details zur Tat zu nennen.

Ungeklärt ist vor allem der Zusammenhang mit einem ausgebrannten schwarzen Ford Focus, der schon am 22. Dezember im Hinteren Tiergarten in Dessau gefunden wurde. Mit diesem soll René A. unterwegs gewesen sein.

„Das Opfer ist mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits am 22. Dezember 2015 getötet worden“, sagte Dessaus Polizeisprecher Ralf Moritz und präsentierte am Montag zahlreiche Fotos von Funden, die rund um Weihnachten in der Nähe des Tatorts gemacht wurden.


Tatortfotos nur durch einen Zufall entstanden

Am 22. Dezember hatte ein Spaziergänger an den Stillingen eine Matratze, eine Metallspüle und Verpackungsmüll entdeckt, sich über den Dreck in der Landschaft geärgert - und diese Hinterlassenschaften fotografiert.

Ein „glücklicher“ Umstand, der aber noch nicht für einen Durchbruch bei den Ermittlungen gesorgt hat. Die Polizei beschäftigt vor allem eines: Die Metallspüle war Tage später verschwunden.

Ob es dabei einen Zusammenhang mit dem Mord gibt - oder die Spüle einfach nur von einem Buntmetallsammler mitgenommen wurde, ist unklar. Außerdem hofft die Polizei auf Hinweise, zu Gemüsescheiben und eine E-Shisha, die ebenfalls an den Stillingen gefunden wurden.

Zumindest die Matratze muss im Zusammenhang mit der Tat stehen. „Sowohl das Fahrzeug als auch die Matratze am Fundort der Leiche wurden mit Brandbeschleuniger in Brand gesetzt.“ Von wem, das ist die große Frage.

Zehn konkrete Fragen der Ermittler

Polizei und Staatsanwaltschaft haben zehn konkrete Fragen formuliert.

Welche Lebensgewohnheiten sind zu René A. bekannt?

Womit bestritt der Mann seinen Lebensunterhalt?

Wo und unter welchen Umständen wurde Renè A. im Zeitraum vom 20. bis 22. Dezember 2015 gesehen?

Welche Personen- und Fahrzeugbewegungen sind am 22. Dezember an den Stillingen und im Hinteren Tiergarten festgestellt worden?

Das sind vier der Fragen, auf die sich Polizei und Staatsanwaltschaft Antworten erhoffen.

Vor allem aber geht es um die Funde am Tatort.

Wer kann Angaben zur Ablage und Herkunft der am 22. Dezember festgestellten Matratze, Metallspüle und des Verpackungsmülles machen?

Wer weiß, wo die Metallspüle abgeblieben ist?

Wer hat Informationen zur Ablage und Herkunft der am 26. Dezember am Leichenfundort festgestellten Gemüsescheiben und der E-Shisha?


Viele Fragen gibt es aber auch noch rund um den schwarzen Ford Focus, der Baujahr 2005 ist, das amtliche Kennzeichen WB-RG 2011 trug und am 22. Dezember völlig ausgebrannt und auf dem Dach liegend gefunden wurde.

Wo ist das Auto am 22. Dezember 2015 gesehen worden? Wer hat am Abend des 22. Dezember im Bereich des Tiergartens, der Ludwigshafener Straße an der Tannenheger Brücke und der Einfahrt in den Tiergarten an der B185 eine oder mehrere Personen gesehen, die durch stark verschmutztes Schuhwerk aufgefallen sein könnten?

Polizei und Staatsanwalt wollen zudem wissen: Wer kann Angaben zum Erwerb oder der Verwendung des Brandbeschleunigers machen? Welcher Brandbeschleuniger genutzt wurde, dazu wurden keine Angaben gemacht, was die Antwort schwierig macht: Doch vielleicht hat ja jemand an einer Tankstelle am 22. Dezember eine kleinere Menge Benzin gekauft? (mz)

Neuer Inhalt
Der ausgebrannte Ford Focus.
Foto: Polizei
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Straftat geben können, werden gebeten, sich unter der kostenfreien Rufnummer 0800/ 6000-670 oder

per E-Mail an lfz.pd-ost@polizei.sachsen-anhalt.de bei der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost zu melden.

– Quelle: http://www.mz-web.de/24565164 ©2016

#7 RE: Presseartikel von 17.08.2016 09:47

Stillinge-Mord Polizei erhofft sich von MDR-Sendung „Kripo live“ neue Hinweise
17.08.16, 06:00 Uhr

Dessau -
Im Fall um den Mord an den Dessauer Stillingen intensiviert die Polizei die Suche nach Hinweisen. Nach dem Zeugenaufruf vom Montag, in dem erstmals Details zu dem Verbrechen bekannt geworden sind, erhofft sie sich nun von der MDR-Sendung „Kripo live“ neue Erkenntnisse. Nach dem Zeugenaufruf vom Montag gibt es bislang keine Fortschritte. „Es sind keine neuen, zielführenden Hinweise eingegangen“, sagt Ralf Moritz, Sprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost.


Dessauer Staatsanwalt zu Gast in MDR-Sendung „Kripo live“

Am heutigen Mittwoch dreht der MDR an mehreren Orten für die Sendung am Sonntag um 19.50 Uhr. Der Dessauer Staatsanwalt Olaf Braun ist als Studiogast eingeladen. Auch er wird noch einmal dazu aufrufen, dass sich Zeugen mit Hinweisen melden. Gedreht wird an den Orten, die mit dem Verbrechen in Zusammenhang stehen oder stehen könnten.

Das ist zum einen der Fundort des 29-jährigen René A., der am zweiten Weihnachtsfeiertag zwischen den Gleisen der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn und dem Freibad Stillinge entdeckt worden war. Zum anderen wird nur wenige Kilometer entfernt im Hinteren Tiergarten gedreht, wo bereits am 22. Dezember ein ausgebrannter schwarzer Ford Focus entdeckt worden war. René A. soll mit diesem Auto unterwegs gewesen sein.

Die Polizei geht davon aus, dass der Mann aus Goltewitz, einem Ortsteil von Oranienbaum, bereits am 22. Dezember ermordet worden sein soll. Staatsanwalt Olaf Braun hatte am Montag erklärt, die Tat lasse „Hinrichtungscharakter“ erkennen. Das Opfer soll eine größere Menge Bargeld bei sich getragen haben. Zur Tatwaffe gibt es bislang keine Angaben.


Im Umfeld des Fundortes der Leiche an den Stillingen waren weitere Gegenstände wie eine Matratze, eine Metallspüle, eine E-Shisha und Verpackungsmüll gefunden worden. Die Matratze am Fundort an den Stillingen und das Auto im Hinteren Tiergarten seien mit Brandbeschleuniger in Brand gesetzt worden, hatte am Montag Ralf Moritz erklärt. Hinweise erhofft sich die Polizei vor allem zu dem ausgebrannten Ford Focus, Baujahr 2005, der auf dem Dach liegend gefunden worden war. Er trug das Kennzeichen WB-RG 2011 und markante Felgen.


Hinweise an die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost unter Tel.:0800/6 00 06 70 oder per E-Mail an lfz.pd-ost@polizei.sachsen-anhalt.de.

– Quelle: http://www.mz-web.de/24599694 ©2016

#8 RE: Presseartikel von 22.08.2016 15:12

Stillinge Mord Freundin des ermordeten René A. spricht bei „Kripo Live“
22.08.16, 09:36 Uhr

Dessau -
Am späten Nachmittag wurde überraschend eine Belohnung von 10.000 Euro ausgelobt, am frühen Abend war der Dessauer Staatsanwalt Olaf Braun am Sonntag zu Gast in der MDR-Sendung „Kripo Live“: Im Fall des weihnachtlichen Stillinge-Mords verstärken Polizei und Staatsanwaltschaft in Dessau die Öffentlichkeitsarbeit, warten aber weiter auf den Durchbruch in den komplizierten Ermittlungen nach der Hinrichtung des 29-jährigen René A. aus dem Oranienbaumer Stadtteil Goltewitz.


Leichnam wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag im Dessauer Freibad Stillinge gefunden

Der junge Mann war am zweiten Weihnachtsfeiertag nahe dem Dessauer Freibad Stillinge ermordet aufgefunden. Vier Tage zuvor hatte man im Hinteren Tiergarten seinen ausgebrannten Ford Focus gefunden. Die Polizei und Staatsanwaltschaft sprachen früh von einem Gewaltverbrechen, in der vorigen Woche erklärten beide, dass die Tat „Hinrichtungscharakter“ hatte.

Acht Monate nach der Ermordung war ein neuer Fahndungsaufruf gestartet worden - mit Fotos von A., seinem Auto und zahlreichen Fundstücken rund um Tatort.

Am Sonntag bei „Kripo Live“ kam erstmalig die Lebensgefährtin von René A. zu Wort, ohne dass allerdings viel Neues bekannt wurde. Klar ist durch die Aussagen der zweifachen Mutter nur geworden, dass A. am 22. Dezember überraschend schon gegen 4 Uhr das Haus verlassen hat - ohne Handy.


Zurückhaltend mit neuen Informationen war auch Staatsanwalt Braun, der zwar noch einmal bestätigte, dass bei A. eine größere Summe Bargeld verschwunden ist, aber nicht sagte, woher das Geld gekommen sei und wohin es verschwunden sein soll. Es könnte aber Motiv der mysteriösen Tat sein. (mz/sb)



– Quelle: http://www.mz-web.de/24624868 ©2016

#9 RE: Presseartikel von Christine 23.08.2016 11:30

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#10 RE: Presseartikel von 23.08.2016 14:19

Stillinge-Mord René kommt nach Mord an Vater zur Welt
Von Steffen Brachert 23.08.16, 09:32 Uhr

Dessau-Roßlau -
Am späten Sonntagnachmittag wurde überraschend eine Belohnung von 10.000 Euro ausgelobt, am frühen Sonntagabend war der Dessauer Staatsanwalt Olaf Braun zu Gast in der MDR-Sendung „Kripo Live“: Im Fall des weihnachtlichen Stillinge-Mords verstärken Polizei und Staatsanwaltschaft in Dessau die Öffentlichkeitsarbeit, warten aber weiter auf den Durchbruch in den komplizierten Ermittlungen nach der Hinrichtung des 29-jährigen René A. aus dem Oranienbaumer Stadtteil Goltewitz.

Am Montag gingen trotz der hohen Belohnung nur wenige konkrete Hinweise auf den Fall ein, dafür kommen neue Details aus dem Umfeld des Opfers bekannt: So war die 25-jährige Lebensgefährtin von René A. zum Zeitpunkt des Mordes in der fünften Woche schwanger. Das Kind ist inzwischen geboren - und heißt René wie der Vater.

Der junge Mann war am zweiten Weihnachtsfeiertag nahe dem Dessauer Freibad Stillinge ermordet aufgefunden. Vier Tage zuvor hatte man im Hinteren Tiergarten seinen ausgebrannten Ford Focus gefunden.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft sprachen früh von einem Gewaltverbrechen, in der vorigen Woche erklärten beide, dass die Tat „Hinrichtungscharakter“ hatte.


Verbunden war diese Feststellung mit einem neuen Fahndungsaufruf - mit Fotos des Ermordeten, von seinem Auto und zahlreichen Fundstücken rund um Tatort. Zehn konkrete Fragen haben die Ermittler formuliert. Die machen vor allem eines deutlich: Auch nach acht Monaten ist noch völlig unklar, was mit René A. an jenem 22. Dezember passiert ist und was er an jenem Tag überhaupt gemacht hat.

Am Sonntag bei „Kripo Live“ war erstmalig die Lebensgefährtin von René A. zu Wort gekommen, ohne dass allerdings viel Neues bekannt wurde. Die zweifache Mutter erklärte aber, dass A. am 22. Dezember überraschend schon gegen 4 Uhr das Haus verlassen hat - ohne Handy. Diesen Fakt bestätigte Staatsanwalt Olaf Braun auf MZ-Nachfrage. Das nicht mitgenommene Handy dürfte ein Grund sein, warum der Weg von A. an jenem Tag für die Ermittler bislang nicht nachvollziehbar ist.

In der MDR-Sendung blieb die Staatsanwaltschaft weiter sehr zurückhaltend mit Informationen zur Tat. So sprach Staatsanwalt Olaf Braun in Leipzig zwar erneut davon, dass René A. an diesem 22. Dezember eine größere Summe Bargeld dabei gehabt haben soll. Welche Indizien es aber für diesen Verdacht gibt, um wie viel Geld es sich handelt, dazu machte Braun auch auf MZ-Nachfrage keine konkreten Angaben.

Staatsanwaltschaft macht keine Angaben zu Bargeld oder Brandbeschleuniger

Nur eines erklärte die Staatsanwaltschaft, nachdem die „Bild“-Zeitung zuletzt über eine Tat im Drogen-Milieu spekuliert hatte: A. sei zuvor nicht im Zusammenhang mit Drogen-Delikten auffällig geworden und auch nicht vorbestraft.

Offen ließ Braun auch eine andere Auffälligkeit: Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nach Hinweisen auf Brandbeschleuniger, mit dem der schwarze Ford Focus im Hinteren Tiergarten, aber auch eine an den Stillingen gefundene Matratze angezündet wurde.

Hat die Leiche von René A. Verbrennungen aufgewiesen? Hatte die Matratze Spuren von René A.? „Das ist Täterwissen. Aus ermittlungstaktischen Gründen“, sagte Braun, „machen wir dazu keine Angaben.“ Der Fall René A. bleibt mysteriös. (mz)

– Quelle: http://www.mz-web.de/24632356 ©2016

#11 RE: Presseartikel von 26.08.2016 15:31

Stillinge-Mord Polizei sucht jetzt auch mit Plakaten nach Hinweisen
26.08.16, 10:03 Uhr

Dessau -
Im Mordfall Stillinge gehen Polizei und Staatsanwaltschaft bei der Fahndung nach den Tätern ungewöhnliche Wege: Seit Freitag wird im Dessauer Norden, im Dessauer Stadtzentrum, aber auch an markanten Punkten in Oranienbaum auf etwa 30 kleinformatigen Plakaten nach neuen Hinweisen gesucht. Unter anderem hängt eines bei McDonald's in der Dessauer Kavalierstraße.

„Wir wollen nichts unversucht lassen“

„Es gibt Leute, die lesen keine Zeitung und sind auch nicht im Internet unterwegs“, sagte Polizeisprecher Ralf Moritz. „Wir wollen nichts unversucht lassen.“ Bei schweren Verbrechen würde auf diese Form der Suche schon mal zurückgegriffen.

So nach dem Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim in Tröglitz oder nach dem Verschwinden der kleinen Inga bei Stendal.

Das Plakat zeigt ein Bild von René A., dessen Auto mit den markanten Felgen und eine E-Shisha, die in Tatortnähe gelegen hatte.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag ermordet aufgefunden worden

Der 29-jährige René A. war am zweiten Weihnachtsfeiertag an den Dessauer Stillingen ermordet aufgefunden worden. Die Tat hatte „Hinrichtungscharakter“, erklärte die Staatsanwaltschaft vergangene Woche. Dass der Mann aus Goltewitz von hinten erschossen wurde, will allerdings niemand offiziell bestätigen.

Acht Monate nach der Tat hatten die Ermittler vorige Woche einen neuen Fahndungsaufruf gestartet - und zehn detaillierte Fragen zu René A., zu seinem Ford Focus und zu zahlreichen Fundstücken rund um den Tatort. Entscheidende Hinweise sind bislang allerdings nicht eingegangen.

Hatte René A. eine größere Menge Bargeld bei sich?

René A. hatte am 22. Dezember 2015 gegen 4 Uhr seine Wohnung in Goltewitz bei Oranienbaum verlassen. Ohne Handy. Was der 29-Jährige an diesem Tag getan hat, ist auch deshalb noch unklar.

Am Abend wurde sein Auto ausgebrannt im Vorderen Tiergarten entdeckt worden. Von A. fehlte jede Spur. Seine Leiche wurde vier Tage später vier Kilometer entfernt an den Stillingen entdeckt.

Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, Renè A. könnte als Drogenkurier unterwegs gewesen sein. Polizei und Staatsanwaltschaft ließen das unkommentiert. Allerdings gehen sie davon aus, dass A. eine größere Menge Bargeld bei sich hatte. Von dem fehlt jede Spur. (mz/sb)

– Quelle: http://www.mz-web.de/24649606 ©2016

http://www.polizei-web.sachsen-anhalt.de...lobungstext.pdf

#12 RE: Presseartikel von 22.12.2016 09:07

29-Jähriger hingerichtet Bringt „Aktenzeichen XY“ Hinweise zum Mordfall Dessau?
Von Steffen Brachert 22.12.16, 06:00 Uhr

Dessau -
Der Tipp kam am zweiten Weihnachtsfeiertag. An den Stillingen, einem See im Dessauer Norden, wurde ein Mann erschossen und angezündet. „Unbekannter Toter in Dessau gibt Rätsel auf“ lautete die MZ-Schlagzeile vom 28. Dezember. Ein Jahr später sind die Rätsel nicht geringer geworden. Die Mörder des 29-jährigen René A. sind noch nicht gefunden.

Die Ermittler sind damals wie heute wortkarg. Klar ist: René A. ist mit großer Wahrscheinlichkeit am 22. Dezember ermordet worden - am Donnerstag genau vor einem Jahr.


Der 29-Jährige hatte damals in der Vorweihnachtszeit sein Haus im Oranienbaumer Stadtteil Goltewitz verlassen. Mit einer größeren Summe Bargeld. Mit unbekanntem Ziel. Wo sich A. genau aufgehalten hat, ist bislang unklar: Ein Handy, das ein Bewegungsprofil ermöglicht, hatte der Mann nicht dabei - oder es wurde nicht gefunden.

Am Abend des 22. Dezember wurde dafür der Ford Focus von A. entdeckt - im Vorderen Tiergarten, einige Kilometer vom Fundort der Leiche entfernt und völlig ausgebrannt.

Stillinge-Mord in Dessau: „Tat lässt Hinrichtung erkennen“

Im August hatten sich Polizei und Staatsanwaltschaft das letzte Mal an die Öffentlichkeit gewandt, zehn Fragen zu dem Mord und zu zahlreichen Fundstücke in der Nähe des Tatorts formuliert und 10.000 Euro Belohnung ausgelobt.

Sogar Flugblätter wurden im Stadtgebiet verteilt. „Die Tat lässt Hinrichtungscharakter erkennen“, hatte der Dessauer Staatsanwalt Olaf Braun damals erstmalig erklärt, ohne aber einen Schuss oder das Anzünden der Leiche zu bestätigen.

Vier Monate später fällt die Bilanz des Fahndungsaufrufes ernüchternd aus. Zwar hat es einige Hinweise gegeben, vor allem zu den Lebensumständen des jungen Mannes.

Doch Tipps zu dem schwarzen Ford Focus mit dem Kennzeichen WB-RG 2011 und den auffälligen Felgen blieben rar. Wer den Wagen in den Vorderen Tiergarten gefahren und angezündet hat, ist weiter offen.

Ebenso, woher der Brandbeschleuniger stammt, mit dem das Auto und die Matratze angezündet wurden. Auch darauf hatte sich eine der zehn Fragen bezogen.

Mordfall René A. in Dessau: Fall von organisierter Kriminalität?

Eine konkrete Spur im Mordfall René A. will Staatsanwalt Braun nicht bestätigen. „Es gibt noch mehrere Ermittlungsansätze.“ Konkreter wird er nicht. Trotzdem ist eine neuerliche Offensive geplant: Nachdem Polizei und Staatsanwaltschaft den mysteriösen Fall im August schon in der MDR-Sendung „Kripo Live“ präsentiert haben, hat man nun Kontakt zur ZDF-Redaktion von „Aktenzeichen XY“ aufgenommen. „Wir hoffen“, sagt Braun, „dass wir in der Februar-Sendung dabei sind.“ Der Fall soll über Mitteldeutschlandundefined hinaus bekannt gemacht werden.

Der Fall hat noch viel offene Fragen: Die „Bild“-Zeitung hatte im August spekuliert, dass René A. als Drogenkurier unterwegs war. Die kaltblütige Hinrichtung und der verschwundene größere Geldbetrag lassen Kontakte in den Bereich der Organisierten Kriminalität vermuten.

Der Dessauer Staatsanwalt Olaf Braun will diese Gerüchte nicht kommentieren. „Wir schließen nichts aus. Wir ermitteln weiter in alle Richtungen.“ Woher die Hinweise der Ermittler auf den größeren Geldbetrag stammen, bleibt damit unklar, auch um wie viel Geld es überhaupt geht.

Dass der Fahndungsaufruf vom August, acht Monate nach dem Auffinden der Leiche, zu spät kam, will Braun nicht stehen lassen. „Es wurden am Anfang andere Ermittlungsansätze abgearbeitet.“ Verbrechen würden nicht wie in einem „Tatort“ einfach und schnell aufgeklärt. Wie viele Polizisten derzeit an dem Fall René A. arbeiten, ließ Braun offen. „Was an Beamten benötigt wird, wird eingesetzt.“

(mz)

– Quelle: http://www.mz-web.de/25356906 ©2016

#13 RE: Presseartikel von 08.02.2017 07:50

MORD IN DESSAU
Ermittlungen zur Hinrichtung am Stilinge-See

08.02.2017

Weihnachten 2015: In Dessau wurde am Stillinge-Freibad ein 29-Jähriger gefunden. Das Tötungsverbrechen ist noch unaufgeklärt.

Von Matthias Fricke ›

Dessau l Mehr als zwei Jahre sind vergangen, seit dem René A. ermordet auf einem Parkplatz aufgeunden wurde. Die Polizei hat nicht aufgegeben nach den Tätern zu suchen:

Am 26. Dezember 2015 wurde die Polizei durch Zeugen über einen Leichenfund an den Stillingen in Dessau-Nord informiert. Rechtsmedizinische Untersuchungen hatten zeitnah ergeben, dass es sich bei dem Toten um den 29-jährigen René A. aus Oranienbaum, Ortsteil Goltewitz, handelt und er Opfer eines Tötungsverbrechens geworden war.

Polizei sucht Zeugen

Intensive Ermittlungen haben bislang nicht zur Feststellung von Tatverdächtigen geführt. Daher bitten Staatsanwaltschaft und Polizei die Bevölkerung erneut um Hinweise. Das Opfer ist mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits am 22. Dezember 2015 getötet worden.

Die Tat, die möglicherweise im Umfeld des Parkplatzes an den Stillingen begangen worden ist, lässt Hinrichtungscharakter erkennen. Am 22.12.2015 wurden durch Spaziergänger in der Nähe des Leichenfundortes eine Matratze, eine Metallspüle und Verpackungsmüll gesehen und fotografiert.

Am frühen Abend des gleichen Tages wurde der Polizei ein Fahrzeugbrand im Hinteren Tiergarten in Dessau-Roßlau gemeldet. Der dort ausgebrannte Pkw Ford Focus dürfte zuletzt durch René A. genutzt worden sein. Sowohl das Fahrzeug als auch die Matratze am Fundort der Leiche wurden mit Brandbeschleuniger in Brand gesetzt. Sehr wahrscheinlich führte Rene A. kurz vor seinem Tod eine größere Menge Bargeld bei sich. Folgende konkrete Fragen richten Staatsanwaltschaft und Polizei an die Öffentlichkeit:

Fragen zum Opfer

Welche Lebensgewohnheiten sind zu René A. bekannt?

Womit bestritt René A. seinen Lebensunterhalt?

Wo und unter welchen Umständen wurde René A. im Zeitraum vom 20. bis 22. Dezember 2015 gesehen?

Welche Personen- und Fahrzeugbewegungen sind am 22. Dezember an den Stillingen und im Hinteren Tiergarten festgestellt worden?

Wer kann Angaben zur Ablage und Herkunft der am 22.12.15 festgestellten Matratze, Metallspüle und des Verpackungsmülles machen?

Wer kann Angaben zum Verbleib der im Bild dargestellten Metallspüle machen?Wer kann Angaben zu dem ausgebrannten Pkw Ford Focus, amtliches Kennzeichen WB-RG 2011, machen?

Wo ist dieser am 22. Dezember 2015 gesehen worden?

Wer kann Angaben zum Erwerb oder der Verwendung des Brandbeschleunigers machen?

Wer hat am Abend des 22. Dezember im Bereich des Tiergartens, der Ludwigshafener Straße (Tannheger Brücke) bzw. der Einfahrt in den Tiergarten an der B 185 eine oder mehrere Personen gesehen, die durch stark verschmutztes Schuhwerk aufgefallen sein könnten?

Hinweise zum Fall nimmt die Polizeidirektion Ost in Dessau auf unter: 03406/000291. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist eine Belohnung von 10.000 Euro augesetzt.

http://www.volksstimme.de/mord-in-dessau...am-stilinge-see

#14 RE: Presseartikel von 08.02.2017 07:51

Fahndung in ZDF-Sendung Stillinge-Mord ist Thema bei „Aktenzeichen XY“
27.01.17, 12:16 Uhr

Dessau -
Der Mord von den Dessauer Stillingen ist am 8. Februar Thema in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“. Das erklärte der Dessauer Staatsanwalt Olaf Braun der MZ.

Die Ermittler hatten sich in den vergangenen Wochen dafür stark gemacht, den Fall dort vorstellen zu dürfen, um ihn überregional bekannt zu machen. Bis heute gibt es noch zu viele Rätsel und offene Fragen. Klar ist bislang nur: Das Opfer René A. wurde hingerichtet - und offenbar danach auch angezündet. Er könnte zuvor als Drogenkurier unterwegs gewesen sein.

Viele offene Fragen zum Schicksal von René A.

Die Leiche des 29-jährigen René A. war am 26. Dezember 2015 an den Dessauer Stillingen gefunden worden. Der Mord selber hat wahrscheinlich schon am 22. Dezember stattgefunden. Damals hatte A. sein Haus im Oranienbaumer Stadtteil Goltewitz verlassen. Mit einer größeren Summe Bargeld. Mit unbekanntem Ziel.

– Quelle: http://www.mz-web.de/25624732 ©2017

#15 RE: Presseartikel von 08.02.2017 07:52

VERBRECHEN
40 ungeklärte Mordfälle seit 1990

08.02.2017

In Sachsen-Anhalt gibt es 40 ungeklärte Morde seit 1990. Einer wird am Mittwoch (20.15 Uhr) bei "Aktenzeichen XY... ungelöst" vorgestellt.

Von Matthias Fricke ›

Dessau-Roßlau l Wenn Moderator Rudi Cerne in der ZDF-Fahndungssendung Aktenzeichen „XY... ungelöst“ heute Abend ab 20.15 Uhr ein Millionen-Publikum um Mithilfe bei der Klärung von Verbrechen bittet, wird auch ein Fall aus Sachsen-Anhalt mit dabei sein. Es ist der Mord an dem 29-jährigen Familienvater René A. Seine Leiche fanden Spaziergänger an einem Parkplatz des Wald­bades „Stillinge“ vor zwei Jahren zu Weihnachten. Staatsanwalt Olaf Braun aus Dessau sieht in der Tat einen „Hinrichtungscharakter“. Die Dessauer Ermittler erhoffen sich nun neue Hinweise.

Bekannt ist: Am frühen Morgen des 22. Dezember, gegen 4.30 Uhr, verlässt der 29-Jährige seine Wohnung im Oranienburger Stadtteil Goltewitz. Er hat eine größere Bargeldsumme dabei, nimmt aber das Handy nicht mit. An diesem Abend gegen 18 Uhr sehen Anwohner im nahen vorderen Tiergarten ein brennendes Auto. Es ist der Ford Focus mit den auffälligen grünen Alufelgen von René A. Seine 25-jährige Lebenspartnerin, die zu diesem Zeitpunkt von ihm ein zweites Mal schwanger ist, hat weder eine Erklärung dafür, noch weiß sie, wo der 29-jährige an diesem Tag hin wollte. Später ergeben Ermittlungen, dass sich der Dessauer im Drogenmilieu bewegt haben soll.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag wird dann der Vermisstenfall zur Mordsache. Die Leiche des jungen Mannes wird auf dem Parkplatz des Freibades „Stillinge“ in Dessau gefunden. Ob dies auch der eigentliche Tatort ist, wollen die Ermittler nicht sagen. Allerdings findet die Spurensicherung neben einer angebrannten Matratze auch eine elektrische Wasserpfeife. Die könnte der Täter verloren haben.

Weil das Opfer sein Handy nicht mitgenommen hat, ist der Weg an jenem 22. Dezember 2015 für die Polizei nur schwer nachvollziehbar. „Deshalb hoffen wir auch weiter darauf, dass Zeugen den jungen Mann oder das Auto an jenem Tag noch irgendwo gesehen haben“, sagt Staatsanwalt Braun. Die Polizeidirektion Ost in Dessau (Telefon 0?34?06?00?02?91) hat inzwischen für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen eine Belohnung von 10?000 Euro ausgesetzt.

Der Stillinge-Mord aus Dessau ist nur einer von 40 ungeklärten Tötungsverbrechen, die dem Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt seit 1990 bekannt sind. Getötet wurden dabei 41 Menschen. 14 weibliche und 25 männliche Personen, darunter auch ein Kind und zwei Neugeborene. Bei zwei Leichen konnte das Geschlecht nicht mehr sicher identifiziert werden. Das prominenteste Opfer ist der Manager der „Kastelruther Spatzen“. Er wurde 1998 in Magdeburg getötet.

http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt...aelle-seit-1990

#16 RE: Presseartikel von 09.02.2017 14:05

Aktenzeichen XY Neue Hinweise zum Stillinge-Mord?
09.02.17, 09:37 Uhr
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Dessau -
Im Mordfall von den Dessauer Stillingen prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft nach der ZDF-Sendungen „Aktenzeichen XY“ alle eingegangenen Hinweise. In der Sendung selbst war von einem Anrufer gesprochen worden, der an einer Tankstelle in Dessau in den letzten Tagen eine, laut Aktenzeichen-Experten, „interessante Beobachtung“ gemacht haben will. Fakt ist: An der Einfahrt zu den Stillingen liegen gleich zwei Tankstellen.

Mord wird mit Profischauspielern nachgestellt

Das ZDF hatte den Mord an dem Goltewitzer Renè A. am Mittwoch aufwändig dargestellt: Mit Profischauspielern wurden die Tage vor dem 22. Dezember 2015 in einem langen Einspielfilm dargestellt. Dabei fielen drei Dinge auf: Erstmalig wurde offiziell bestätigt, dass René A. im großen Stil mit Drogen handelte.

Der 29-Jährige soll dafür in regelmäßigen Abständen in das holländische Enschede gefahren sein. Eine solche Tour war auch am 22. Dezember 2015 geplant. Dort aber kam A. nie an. Am zweiten Weihnachtsfeiertag wurde seine Leiche an den Stillingen gefunden. Hingerichtet und angezündet.

Die Staatsanwaltschaft Dessau hatte der Tat im August vergangenen Jahres - bei einem neuen Zeugenaufruf - erstmalig „Hinrichtungscharakter“ bescheinigt. Davon war am Mittwoch nicht die Rede.

Wusste die Lebensgefährtin von den Drogentouren?

Dafür wurde die ehemaligen Lebensgefährtin von René A. erstmalig als Mitwisserin der Drogentouren dargestellt. Und: In dem ZDF-Film wurde erwähnt, dass die Leiche von René A. schon am Morgen des 22. Dezember an den Stillingen gelegen hat. Bislang konnte man davon ausgehen, dass A. nach dem Verlassen seines Hauses im Oranienbaumer Stadtteil Goltewitz gegen 4.30 Uhr zu einer Drogentour aufgebrochen war - und möglicherweise bei der Rückkehr etwas schief gelaufen ist. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten das stets offen gelassen.


Wenn A. aber gar nicht weit kam, bleibt die Frage, warum der junge Familienvater nach Dessau gefahren ist - oder ob er abgepasst und dorthin gefahren wurde. Eine größere Geldsumme - offensichtlich für die Drogen - ist seither jedenfalls verschwunden. Wolffersdorff nannte es das „bestimmende Motiv“ der Tat.

In der Sendung selbst war der ermittelnde Dessauer Staatsanwalt Gunnar von Wolffersdorff zu Gast. In der Sendung wurde angedeutet, dass A. möglicherweise anderen Drogenhändlern in die Quere gekommen sein könnte. Gezielt wurde gefragt, ob es Streit gegeben habe, ob A. Angst gehabt hatte oder bedroht wurde und ob die Lebensgewohnheiten des 29-Jährigen ausspioniert wurden. Das lässt die Möglichkeit offen, dass A. am 22. Dezember gezielt abgepasst wurde.

Belohnung von 10.000 Euro gilt weiter

Wolffersdorff erneuerte den Hinweis auf die Belohnung von 10 000 Euro - und erklärte, dass der Finder einer Metallspüle nichts zu befürchten habe. Es gibt Fotos vom 22. Dezember, wo auf der Matratze, unter der der ermordete A. offensichtlich gelegen hatte, eine Metallspüle liegt. Am 26. Dezember, als die Leiche von Spaziergängern gefunden wurde, fehlte diese.

Seltsam bleiben die Tatumstände auch nach der Schilderung des Falls bei „Aktenzeichen XY“. Fragen zur möglichen Tatwaffe - Marke, Kaliber - wurden zum Beispiel gar nicht gestellt.

– Quelle: http://www.mz-web.de/25701546 ©2017

#17 RE: Presseartikel von 14.08.2017 10:25

Mysteriöser Tod eines Familienvaters, Besitzer von Familienerbstücken gesucht
Gewaltsamer Tod eines Familienvaters gibt Ermittlern weiterhin Rätsel auf

Rund zwanzig Monate nach dem Fund der Leiche eines Familienvaters in Dessau-Roßlau wendet sich die Polizei erneut an die Öffentlichkeit. Der 29-jährige René A. aus Oranienbaum, Ortsteil Goltewitz, war am 26. Dezember 2015 tot in Dessau-Nord gefunden worden. Polizeiangaben zufolge ließ die Tat Hinrichtungscharakter erkennen.

Rechtsmedizinische Untersuchungen ergaben, dass René A. mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits am 22. Dezember getötet worden war. Am diesem Tag war etwa drei Kilometer vom Fundort der Leiche entfernt auch das ausgebrannte Auto des Toten, ein schwarzer Ford-Focus mit dem Kennzeichen WB-RG 2011, gefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass das Opfer am Tattag sehr viel Bargeld bei sich hatte. Für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von insgesamt 10.000 Euro ausgelobt.

Hinweise bitte an die Kripo Dessau-Roßlau, Tel.: 0800 6000 670.

http://www.mdr.de/kripo-live/ermordeter-...gesucht100.html

#18 RE: Presseartikel von wetterfrosch 02.04.2018 23:49

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Zwei Jahre nach Stillinge-Mord Viele Fragen offen - 10.000-Euro-Belohnung steht noch

Von Steffen Brachert

p22.12.17, 07:00 Uhr

Dessau - Die letzte offizielle Information stammt von Anfang Februar. Gunnar von Wolffersdorff, der ermittelnde Dessauer Staatsanwalt, war damals bei „Aktenzeichen XY“ im ZDF. Trotz eines Millionen-Publikums blieben die Reaktionen rar: Es gab nur wenige Hinweise.

Anrufer meldet „interessante Beobachtung“

Ein Anrufer wollte an einer Tankstelle etwas gesehen haben. Das immerhin wurde in einer ersten Reaktion als „interessante Beobachtung“ eingestuft. Zehn Monate später ist klar: Der Mord von den Dessauer Stillingen ist ungelöst - und bleibt voller Rätsel.

Am 22. Dezember 2015 - genau heute vor zwei Jahren - war René A. am frühen Morgen in Goltewitz gestartet. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 29-Jährige ins holländische Enschede fahren wollte, um Drogen zu kaufen. Es gilt als sicher: A. hatte eine größere Summe Bargeld dabei. Die aber fehlte, als am zweiten Weihnachtsfeiertag die Leiche von A. zwischen den Gleisen der Wörlitzer Eisenbahn und den Stillingen gefunden wurde.

René A. wurde erschossen und angezündet

Erschossen und angezündet unter einer Matratze. Die Staatsanwaltschaft selbst hatte der Tat Monate später „Hinrichtungscharakter“ bescheinigt.

In der ZDF-Sendung wurde damals angedeutet, dass A. anderen Drogenhändlern in die Quere gekommen sein könnte. Gezielt wurde gefragt, ob es Streit gegeben habe, ob A. Angst gehabt hatte oder bedroht wurde und ob jemand mitbekommen habe, dass die Lebensgewohnheiten des 29-Jährigen ausspioniert wurden.

Das lässt die Möglichkeit offen, dass A. am 22. Dezember ganz gezielt abgepasst wurde. Sein Auto wurde am Abend ausgebrannt im Vorderen Tiergarten gefunden.

„Aktenzeichen XY“ hat für keinen Durchbruch gesorgt

Für einen Durchbruch hat der Auftritt bei „Aktenzeichen XY“ nicht gesorgt. „Wir ermitteln da in einem sehr schwierigen Umfeld“, sagt Olaf Braun, Sprecher der Dessauer Staatsanwaltschaft, ohne Details zu nennen.

Doch klar dürfte sein: Im Drogenhändlermilieu ist man nicht eben auskunftsfreudig. Da ist die organisierte Kriminalität nicht weit. Da geht es um viel Geld.

Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt

Die im Frühjahr ausgelobte Belohnung von 10.000 Euro hat jedenfalls nichts genutzt. Die Summe ist weiter abrufbar, auch wenn ein neuer Zeugenaufruf vorerst nicht geplant ist.

Ob Zeugen aus dem Umfeld von A. aus Angst vor den Tätern schweigen, wollte Braun nicht bestätigen. „Das ist spekulativ.“ Man arbeite aber weiter an dem Fall, versicherte der Staatsanwalt. „Es gibt Hinweise, die noch abzuarbeiten sind. Wir haben weiter Hoffnung, dass der Fall noch aufgeklärt wird.“ (mz)

https://www.mz-web.de/dessau-rosslau/zwe...t-noch-29334470

#19 RE: Presseartikel von wetterfrosch 03.01.2019 19:18

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Ermittlungen im Stillinge-Fall Mord an Goltewitzer gibt immer noch Rätsel auf

Von Michael Hübner

p15.08.18, 10:49 Uhr

Goltewitz - Zweieinhalb Jahre nach dem Tod des 29-jährigen Goltewitzers René A. in Dessau gibt der Fall den Ermittlern weiter Rätsel auf. Noch immer fehlt eine heiße Spur zum Mörder. Laut Staatsanwaltschaft wurde der Mann im Dezember 2015 an einem See im Dessauer Norden erschossen.

Die Ermittler hoffen auf neue Zeugenhinweise, erklärt ein Staatsanwalt jetzt gegenüber Medien. Für die Aufklärung des Falls sind 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt.

René A. wird hingerichtet

Die Geschichte ist einem Millionenpublikum bekannt. Über das Verbrechen berichteten der MDR in „Kripo live“ und das ZDF in „Aktenzeichen XY“. Die TV-Sender haben an Originalschauplätzen gedreht. Mit Profischauspielern wurden die Tage vor dem 22. Dezember 2015 - dem Tattag - in einem langen Einspielfilm dargestellt.

Dabei wird bestätigt, dass A. im großen Stil mit Drogen handelte. Der 29-Jährige soll dafür in regelmäßigen Abständen in das holländische Enschede gefahren sein. Eine solche Tour war auch am 22. Dezember 2015 geplant. Dort aber kam A. nicht an. Am zweiten Weihnachtsfeiertag wurde seine Leiche an den Stillingen gefunden.

Hingerichtet und angezündet. Die Staatsanwaltschaft hatte der Tat „Hinrichtungscharakter“ bescheinigt. In dem ZDF-Film wurde erwähnt, dass die Leiche von René A. vielleicht schon am Morgen des 22. Dezember an den Stillingen gelegen hat. Die Ermittler gehen davon aus, dass A. nach dem Verlassen seines Hauses in Goltewitz gegen 4.30 Uhr zu einer Drogentour aufgebrochen war - und möglicherweise bei der Rückkehr etwas schief gelaufen ist.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten den Verlauf des Tages stets offen gelassen. Weil A. sein Telefon zu Hause gelassen hatte, ist unklar, wann er wo war. Warum ist der junge Familienvater nach Dessau gefahren? Oder wurde er abgepasst und ist dorthin gefahren worden?

Eine größere Geldsumme - offensichtlich für den Kauf einer größeren Menge Cannabis - ist jedenfalls seit dem Mord verschwunden. Bei „Aktenzeichen XY“ wurde es als das „bestimmende Motiv“ benannt. Es wurde aber auch angedeutet, dass A. möglicherweise anderen Drogenhändlern in die Quere gekommen sein könnte.

Auto wird angezündet

Im Umfeld des Fundortes der Leiche an den Stillingen waren weitere Gegenstände wie eine Matratze, eine Metallspüle und Verpackungsmüll gefunden worden.

Die Matratze und das Auto im Hinteren Tiergarten in Dessau seien mit Brandbeschleuniger in Brand gesetzt worden. Hinweise erhofft sich die Polizei vor allem zu dem ausgebrannten Ford Focus, Baujahr 2005, der auf dem Dach liegend gefunden worden war. Er trug ein Wittenberger Kennzeichen und hatte markante Felgen. (mz)

https://www.mz-web.de/landkreis-wittenbe...el-auf-31111632

#20 RE: Presseartikel von wetterfrosch 03.01.2019 19:28

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19-Jähriger 2017 verschwunden Wurde der Dessauer von mehreren Männern getötet?

Von Ralf Böhme

p22.06.18, 16:08 Uhr

Dessau - Vermisst! Die Anzeige bei der PolizeiBlauchlicht-Meldungen aus Sachsen-Anhalt stammt vom 22. März 2017. Jetzt verdichten sich die Hinweise, dass der seitdem gesuchte 19-Jährige aus Dessau das Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist.

15 Monate nach seinem rätselhaften Verschwinden sind vier deutsche Beschuldigte aus Dessau-Roßlau in den Fokus der kriminalpolizeilichen Ermittlungen gerückt.

Gegen drei der vier Männer wurde am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau Haftbefehl erlassen. Auf Nachfrage sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Frank Pieper: „Klar, da besteht ein dringender Tatverdacht.“

Der polizeiliche Zugriff erfolgte umgehend. Das Trio sitzt nun in Untersuchungshaft. Es gibt offenbar ernsthafte Gründe für die Annahme, dass das Verschwinden des Mannes mit dem Tunnel im Ohr auf ihr Konto geht. Als Tunnel wird ein schmückender und besonders großer Durchschuss des Ohrläppchens bezeichnet.

Beschuldigte sind getrennt voneinander in Haft

Nach ihrer Festnahme wurden die Beschuldigten getrennt und in verschiedenen Haftanstalten untergebracht. So sollen gegenseitige Absprachen unterbunden werden.

Zeugen hatten das 19-jährige Opfer am 20. März 2017 das letzte Mal gesehen. Ihren Angaben zufolge soll der Dessauer mit seinem Fahrrad vermutlich in einen Zug an Bahnstation im Stadtteil Alten gestiegen sein. Seitdem fehlte jede Spur.

Mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen wollten Polizei und Staatsanwaltschaft keine weiteren Angaben machen. Zur Begründung führten sie das Alter der Beschuldigten an. Es liegt zwischen 16 und 22 Jahren. Für die Minderjährigen gelten teils besondere Bestimmungen aus dem Jugendstrafrecht.

Haben Beamte auch die Leiche des Vermissten?

Offen bleibt zunächst auch, ob möglicherweise die Leiche des Vermissten gefunden worden ist. Auch diese Frage ließ der Sprecher der Staatsanwaltschaft unbeantwortet.

Lange Zeit tappten die Ermittler im Dunkeln. Erst Anfang Juni hatte die Polizei ihren Fahndungsaufruf erneuert, um weitere Hinweise zum Verschwinden des Gesuchten zu bekommen.

Die Polizei beschrieb den jungen Mann damals unter anderem mit diesen detaillierten Angaben: etwa 1,83 Meter groß und von kräftiger Gestalt, dunkelbraune Haare, an den Seiten kurz und oben lang. Besonderes Merkmal: Tunnel im Ohr.

Außerdem wurde ihm ein weißes Mifa-Fahrrad zugeordnet. Ob es nach der Veröffentlichung konkrete Hinweise an die Polizei gab, ist nicht bekannt.

Allein 2016 gab es in Sachsen-Anhalt mehr als 2000 Vermisste

Grundsätzlich sind Vermisstenfälle keine Seltenheit. Das Landeskriminalamt (LKA) in Magdeburg erfasst sämtliche Verfahren in Sachsen-Anhalt.

Mehr als 2000 Fälle wurden allein 2016 registriert: 197 Kinder, 1603 Jugendliche und 269 Erwachsene tauchten wieder auf oder wurden auf verschiedene Weise von den Behörden ausfindig gemacht. 2015 gab es mehr als 1500 Fälle. (mz)

https://www.mz-web.de/dessau-rosslau/19-...oetet--30666698

#21 RE: Presseartikel von wetterfrosch 03.01.2019 19:33

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19-Jähriger 2017 verschwunden Polizei sucht Hinweise an Dessauer Bahnstrecke

Von Lisa Garn

p26.06.18, 07:00 Uhr

Dessau - Im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen an einem 19-jährigen Dessauer hat es am Freitagnachmittag einen Polizeieinsatz gegeben. Dabei wurde ein Gebiet entlang der Bahnstrecke zwischen dem Bahnhof Alten und der Straße Hinteres Loos abgesucht.

Nach MZ-Informationen sollen Einsatzkräfte Knochen entdeckt haben. Ob diese in Verbindung zum Fall stehen, ist offen. Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau blieb allerdings bei ihrer restriktiven Öffentlichkeitsarbeit in dem Fall: „Ich kann nicht bestätigen, dass eine Durchsuchung im Zusammenhang mit dem Fall stattgefunden hat“, erklärt Sprecher Olaf Braun.

Vier Tatverdächtige im Alter von 16 bis 22 Jahren aus Dessau-Roßlau sind ermittelt worden

Der 19-jährige Dessauer war im März vergangenen Jahres als vermisst gemeldet worden. Nun wird gegen vier Tatverdächtige im Alter von 16 bis 22 Jahren aus Dessau-Roßlau ermittelt. Sie stehen im Verdacht, den jungen Mann getötet zu haben. Am Freitag wurde gegen drei Beschuldigte Haftbefehl erlassen. Sie sitzen in Untersuchungshaft, einer der Verdächtigen ist auf freiem Fuß.

Bislang hatte die Staatsanwaltschaft nicht bestätigt, die Leiche des Opfers gefunden zu haben. Woraus sich der dringende Tatverdacht ableitet, dazu machte Sprecher Olaf Braun am Montag „aus ermittlungstaktischen Gründen“ keine Angaben. Er spricht von einem „sehr diffizilen Fall“. Es würden keine weiteren Informationen heraus gegeben.

Zeugen hatten den 19-Jährigen am 20. März 2017 das letzte Mal gesehen

So wird nicht beantwortet, wie alt die Beschuldigten im Einzelnen sind. Wie viele von ihnen noch minderjährig sind, auch dazu gibt es keine Angaben. Aus dem Alter der Beschuldigten ergebe sich ein besonderes Schutzinteresse, so Braun.

Lange Zeit hatte es im Fall des Vermissten keine Spur gegeben. Zeugen hatten den 19-Jährigen am 20. März 2017 das letzte Mal gesehen. Er soll mit seinem Fahrrad vermutlich in einen Zug an der Bahnstation im Stadtteil Alten gestiegen sein. Ob er tatsächlich einstieg, dazu gibt es bislang keine Angaben. Obwohl am Bahnhof eine Überwachungskamera installiert ist und auch Züge mit dieser Technik ausgestattet sind.

Auf der Facebook-Seite des Dessauers stammt der letzte Eintrag vom 3. März dieses Jahres. Freunde hatten ihm zum Geburtstag gratuliert. Im Juli 2017 hat sich seine Mutter an ihn gewandt: „Bitte melde dich mal“, schrieb sie. Und: „hdl mutti“. (mz)

https://www.mz-web.de/dessau-rosslau/19-...trecke-30681368

#22 RE: Presseartikel von wetterfrosch 03.01.2019 19:42

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Mysteriöses Gewaltverbrechen Beschuldigte geben Hinweise – Großaufgebot suchte Leiche

Von Lisa Garn

p09.08.18, 07:00 Uhr

Dessau - Es sind Spuren im Niemandsland. Mitten in einem Waldgebiet zwischen Alten und Kühnau liegen dutzende gefällte Bäume, sind zugeschüttete Löcher zu sehen und mit Zahlen markierte Baumstämme.

Es ist die Stelle, an der Montag vor einer Woche nach aufwändiger Suche die Leiche eines 19-jährigen Dessauers gefunden wurde. Er war seit März 2017 vermisst worden. Ende Juni wurden plötzlich vier Tatverdächtige vermeldet - es fehlte aber eine Leiche. Um die zu finden, waren viele hundert Quadratmeter Wald mit einem Großaufgebot an Personal und TechnikAnzeige: Mit einem Klick zupassenden Produkten bei Amazon [powered by kontextR] abgesucht worden.

Die Polizei ermittelt wegen gemeinschaftlichen Totschlags gegen vier junge Männer aus Dessau

Nach dem Fund der Leiche gab es am Dienstag die traurige Gewissheit: Die Obduktion hatte das Ergebnis, dass es sich zweifelsfrei um den 19-Jährigen handelt. „Es hat sich auch bestätigt, dass Gewalt angewandt worden ist“, sagte Frank Pieper, Sprecher der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau, auf MZ-Anfrage. Nähere Details zu den festgestellten Verletzungen wollte er nicht bekannt geben, „weil es sich um Täterwissen handelt“.

Die PolizeiBlauchlicht-Meldungen aus Sachsen-Anhalt ermittelt wegen gemeinschaftlichen Totschlags gegen vier junge Männer aus Dessau im Alter von 16 bis 22 Jahren. Drei von ihnen sitzen in Untersuchungshaft. Einer blieb bisher auf freiem Fuß - ob das auch nach dem Fund der Leiche so bleibt, dazu machte Pieper keine Angaben.

Hinweise auf den Ort, an dem die Leiche vor eineinhalb Jahren im Wald verscharrt worden war, kamen von den Beschuldigten selbst. „Mindestens zwei von ihnen haben die Stelle grob gezeigt, an der das Opfer vergraben wurde“, sagte Pieper. Aber der Bereich sei nur ungefähr eingrenzbar gewesen.

Landeskriminalamt, Bereitschaftspolizei, aber auch Spürhunde waren vor Ort im Einsatz

Das hat die Suche verkompliziert. Unter anderem Landeskriminalamt, Bereitschaftspolizei, aber auch Spürhunde waren vor Ort. Auch Geologie-Experten wurden hinzugezogen. Ebenso war der Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz. Experten prüften das Areal auf Sprengkörper, bevor mit schwerem GerätAnzeige: Mit einem Klick zupassenden Produkten bei Amazon [powered by kontextR] tiefer gegraben werden konnte, heißt es im Technischen Polizeiamt.

Wie tief die Grabungen reichten und wie groß das Areal genau war, dazu äußerte sich die Staatsanwaltschaft auf Anfrage nicht. Auch über die eingesetzte Personalstärke bei der Suche wollte sie keine Zahlen heraus geben. Nach MZ-Informationen soll der Bereich in dem Waldstück nachts bewacht worden sein. Wegen leichtsinniger Spaziergänger, aber auch weil mögliche weitere Mittäter ebenfalls die Leiche hätten suchen können.

Gedenkfeier für 19-Jährigen in der kommenden Woche geplant

Der Ermittlungsdruck war und ist hoch. Nach dem Fund der Leiche soll nun möglichst schnell Anklage erhoben werden, sagte Staatsanwaltschaftssprecher Pieper. Dies müsse noch in diesem Jahr geschehen. „Drei der Beschuldigten sitzen seit Ende Juni in Untersuchungshaft.

Rechtlich muss spätestens nach sechs Monaten eine Anklage erhoben und dem Oberlandesgericht vorgelegt werden. Es hebt Haftbefehle gnadenlos auf, wenn es Ermittlungslücken gibt“, erklärt Pieper. „Es gilt hier also ein Beschleunigungsgebot, die Ermittler arbeiten unter Hochdruck.“

Die Mutter des 19-Jährigen hat sich am Dienstag noch einmal über die Facebook-Seite ihres Sohnes geäußert: „Wenn die Sonne des Lebens untergegangen ist, leuchten die Sterne der Erinnerung.“ In der kommenden Woche soll in der Laurentiushalle eine Gedenkfeier stattfinden. (mz)

https://www.mz-web.de/dessau-rosslau/mys...leiche-31081400

#23 RE: Presseartikel von wetterfrosch 03.01.2019 19:49

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Tote, Randale, brennende Polizeiautos Diese Kriminalfälle geben der Polizei Rätsel auf

Von Dörthe Hein

p02.01.19, 08:10 Uhr

Magdeburg/Halle (Saale) - In Sachsen-Anhalt gibt es seit 1990 fast 40 ungeklärte Tötungsdelikte. Das sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts in Magdeburg auf Anfrage. Darunter seien sehr alte Fälle, die wohl noch bis in die DDR-Zeit zurückreicht, aber auch solche, die in jüngerer Zeit für Schlagzeilen sorgten.

Auch wenn die Ermittlungsarbeit nicht mehr auf Hochtouren läuft, verfolgen Polizei und Staatsanwaltschaften laut Behörde die Fälle weiter. „Das lässt einen nicht in Ruhe“, sagt Klaus Wiechmann, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Wenn Zeit sei, setze sich ein Kollege an die Akten, um den Fall mit einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Aufwendige Ermittlungen bringen oft Erfolge, manchmal führen sie dennoch nicht zum Täter. Ein paar Fälle aus dem Aktenschrank der Ermittler, die die Öffentlichkeit besonders beschäftigt haben.

Hinrichtung?

Weihnachten 2015 wird in einem Gebüsch am Freibad Stillinge in Dessau-Roßlau die Leiche eines 29-jährigen Mannes gefunden. Die Polizei spricht bei dem brutalen Verbrechen von einer Hinrichtung. Vor seinem Tod soll der Mann eine größere Menge Bargeld dabei gehabt haben. 10 000 Euro Belohnung sind ausgesetzt für Hinweise, die zum Täter führen. Polizei und Staatsanwaltschaft wollten sich zuletzt nicht zum Stand der Ermittlungen äußern.

https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/tot...el-auf-31814492

#24 RE: Presseartikel von Helios 29.12.2019 10:57

KRIPO LIVE 29.12.2019 19:50 UHR MDR-FERNSEHEN-PROGRAMM

Die Fälle der Sendung:

* Dessau-Roßlau:
10.000 Euro Belohnung für Hinweise zur Aufklärung des Mordes an René A.

https://www.mdr.de/tv/programm/sendung865818.html

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