#1 RE: Presseberichte von 30.01.2015 20:41

Mordfall Christine Piller - Kripo ermittelt 30 Jahre nach der Tat weiter

Polizei Heilbronn

Mordfall Christine Piller - auch nach fast 30 Jahren ermittelt die Kripo weiter

Im Mordfall der aus Aglasterhausen/Neckar-Odenwald-Kreis stammenden, damals 19-jährigen Christine Piller, die am 22. März 1986 tot in einem Waldgebiet auf Gemarkung "Eichwald", Gemeinde Gundelsheim, aufgefunden wurde, ermittelt die Heilbronner Kriminalpolizei nach wie vor weiter.

Die junge Frau war am 23. Januar 1986 letztmals lebend gesehen worden, nachdem sie gegen 18 Uhr ihre Arbeitsstätte, ein Modegeschäft in der Mosbacher Innenstadt, verlassen hatte. Zusammen mit einer Arbeitskollegin ging sie zu Fuß zum ehemaligen Parkplatz "Alter Bauhof". Dort stieg sie in ihren goldbraun-metallic-farbenen Ford Fiesta, amtliches Kennzeichen MOS - AJ 406, und fuhr über die damalige Ausfahrt zur Straße "Am oberen Graben" aus dem Parkgelände. Um 18:15 Uhr hätte sie in Mosbach-Neckarelz eine ihr bekannte Person abholen sollen. Dort traf sie jedoch nicht ein.

Über die weitere Fahrtstrecke liegen keine Erkenntnisse mehr vor. Nach einer Presseveröffentlichung aufgrund der erstatteten Vermisstenanzeige wurde ihr Pkw zwei Tage später, also am 25. Januar 1986, gegen 9:30 Uhr, im Keltenweg in Mosbach-Neckarelz festgestellt. Wie die späteren Ermittlungen hierzu ergaben, dürfte das Fahrzeug dort aber bereits am Tag des Verschwindens von Christine Piller, also am 23. Januar 1986, vor 21:00 Uhr, abgestellt worden sein. Wie die Obduktion des Leichnams ergab, wurde Christine Piller erstochen.

Die Ermittlungen der damaligen Sonderkommission "Piller" führten nicht zur Klärung des Falles. Bereits seit längerer Zeit werden die Akten der ehemaligen Sonderkommission nochmals eingehend überprüft und ausgewertet, ergänzend hierzu werden weitere kriminaltechnische Untersuchungen durchgeführt.

Auch nach nochmaliger Auswertung der mehreren hundert Spuren ist nach wie vor unklar, welchen Fahrtweg Christine Piller nach dem Verlassen des Parkplatzes nahm und wo sie sich anschließend aufhielt. Die Kriminalpolizei Heilbronn wird daher im Rahmen ihrer Ermittlungen auch sicherlich nochmals auf die eine oder andere Person zugehen, die bereits nach der Tat vernommen wurde.

Man erhofft sich davon vielleicht doch noch weitere Hinweise oder Anhaltspunkte, die bei der Aufklärung dieses schrecklichen Verbrechens helfen könnten. Gleichzeitig bitten die Ermittler weitere mögliche Zeugen, sich zu melden, wobei jeder noch so unwichtig erscheinende Hinweis vielleicht doch hilfreich sein könnte.

Wer Angaben zu Christine Piller, eventueller Begleitpersonen oder deren Fahrzeug nach Verlassen des Parkplatzes "Alter Bauhof" in Mosbach am 23.01.1986, kurz nach 18:00 Uhr bis zum Abstellen im Keltenweg in Neckarelz vor 21:00 Uhr machen kann, sollte sich unter Telefon 07131 104-4444 bei der Kriminalpolizei Heilbronn melden. Polizei

http://www.main-netz.de/nachrichten/blau...art3924,3452866

#2 RE: Presseberichte von 30.01.2015 20:44

Vage Hinweise nach Mord vor 29 Jahren

Gundelsheim/Mosbach Am Donnerstag, 23. Januar 1986, verliert sich die Spur der damals 19-jährigen Christine Piller aus Aglasterhausen. Passanten entdeckten Leiche sieben Wochen später in Gundelsheim. Jetzt prüft Mordkommission neue Spuren.

Von unserem Redakteur Jürgen Kümmerle

Ein Mordfall, der mittlerweile knapp 30 Jahre zurückliegt, beschäftigt die Heilbronner Polizei noch immer. Am 22. März 1986 war die damals 19-jährige Christine Piller im Wald bei Gundelsheim erstochen gefunden worden. Eine Traueranzeige, die in der vergangenen Woche in der Heilbronner Stimme und verschiedenen anderen Zeitungen erschien, ruft das Verbrechen wieder in Erinnerung.

Jetzt wenden sich Staatsanwaltschaft und Polizei Heilbronn mit einer Pressemitteilung an die Bevölkerung. Die Ermittler haben neue Hinweise. „Hinweise, die so unsicher und diffus sind, dass wir sie im Moment noch nicht an die Öffentlichkeit transportieren können“, sagt Harald Schumacher, Sprecher des Polizeipräsidiums Heilbronn.
Parkplatz Dennoch bitten die Ermittler um Mithilfe.

23. Januar 1986

Am Donnerstag, 23. Januar 1986, fuhr die 19-jährige Piller mit ihrem Ford Fiesta von ihrem Wohnort Aglasterhausen nach Mosbach. Die junge Frau arbeitete beim Modehaus Sessler neben dem Rathaus. Kurz nach 18 Uhr lief sie mit ihrer Kollegin zum ehemaligen Parkplatz Alter Bauhof. „Sie fuhr vom Parkplatz weg. Dann verliert sich die Spur“, sagt Mario Rapp von der Mordkommission des Polizeipräsidiums Heilbronn heute.

Ulrich Eiermann kann sich auch knapp 30 Jahre nach dem Mord an Piller nicht erklären, was damals nach Feierabend passierte. Eiermann ist Inhaber von Sessler Moden.

Rekonstruktion eines ungeklärten Mordfalls (2:12)
„Wir sind abends noch kurz zusammengestanden. Sie hat Kleiderbügel mitgenommen, weil sie ihren Kleiderschrank daheim umräumen wollte“, sagt er. Nichts Ungewöhnliches sei ihm aufgefallen. „Sie war ganz normal. Es gab keine Anzeichen, dass sie irgendwo hin wollte.“

Dennoch stellten die Ermittler damals etwas Ungewöhnliches fest. Bis heute ist unklar, wo und mit wem Piller an jenem 23. Januar ihre Mittagspause verbrachte. „An diesem Tag weiß man es nicht“, sagt Rapp. Wo oder mit wem war sie unterwegs, fragen die Fahnder? Die Frage bleibt unbeantwortet.

Zwei Tage nach dem Verschwinden Pillers ergaben sich erste Hinweise. Zeugen meldeten, dass der gesuchte Ford der Frau in der Keltenstraße in Mosbach-Neckarelz stehen würde. Weitere sieben Woche später entdeckten Passanten die Leiche Pillers in einem Wald in der Nähe von Gundelsheim.

Todeszeitpunkt unbekannt

Unklar ist bis heute, wann die 19-Jährige getötet wurde. „Dazu können wir nichts sagen“, sagt Thomas Nohe von der Mordkommission im Gespräch vor wenigen Tagen. Man könne sich jedoch nicht vorstellen, dass sie zwei oder drei Wochen irgendwo festgehalten wurde.


Alfred Kulka war einer der Ersten, der an jenem Märztag alarmiert wurde. „Ich kann mich sehr gut an den damaligen Leichenfundort erinnern“, sagt er heute. Der Heilbronner war damals Kommissar vom Dienst und Mitglied der Sonderkommission.

DNA-Spuren

Bereits seit längerer Zeit prüft die Kripo die Akten der ehemaligen Soko. „Die Untersuchungsmöglichkeiten ändern sich“, sagt Dieter Rückheim von der Mordkommission heute. Die Ermittler nutzen die Möglichkeiten moderner kriminaltechnischer Untersuchungen. „Spuren, die damals erhoben wurden und in punkto DNA noch nicht auswertbar waren, werden jetzt erneut untersucht“, sagt Rapp.

Die Ermittler schöpfen Hoffnung nach den neuen Hinweisen. Auch, wenn die Tat Jahrzehnte zurückliegt. „Jeder Kriminalbeamte lebt schlecht mit dem Umstand, dass es einen ungeklärten Mordfall gibt“, sagt Edwin Lust, Leiter der Mordkommission.

Zeugentelefon: 07131/104-4444

http://www.stimme.de/heilbronn/nachricht...rt16305,3293449

#3 RE: Presseberichte von 02.02.2015 18:10

Mord bei Gundelsheim
Nach 30 Jahren: Neue Hinweise im Fall Piller

Neue Spuren gibt es in einem Mordfall, der vor 30 Jahren Aufsehen erregt hatte. Damals war die 19-jährige Christine Piller verschwunden und später in einem Waldstück tot aufgefunden worden.

Am Wochenende meldete die Polizei, sie habe erste neue Hinweise in dem Mordfall erhalten. Nachdem die Beamten mit einem Zeugen-Aufruf am 30. Januar an die Öffentlichkeit gegangen waren, hatten sich mehrere Anrufer gemeldet, die laut Polizei zu neuen Ermittlungsansätzen führen könnten. Diese würden zur Zeit aber noch geprüft. Zudem würden in den nächsten Tagen auch weitere Zeugen dazu befragt werden. Zuvor waren die Ermittlungen knapp 30 Jahre nach der Tat wieder aufgenommen worden. Da Mord nicht verjähre, arbeiteten Ermittler alte Fälle turnusmäßig auf. Dabei hätte man neue Erkenntnisse gewonnen.

Gesucht werden weiter unter anderem zwei Plüschtiere aus dem Besitz des Mordopfers, ebenso ein rotbraunes Schlüsselmäppchen sowie Schuhe, die Christine Piller zuletzt getragen hatte. Auch Zeugen von damals sollen erneut befragt werden.

Nach Dienstschluss verschwunden

Die junge Frau aus Aglasterhausen war im Januar 1986 auf dem Nachhauseweg von der Arbeit verschwunden. Sieben Wochen später entdeckten Zeugen ihre Leiche im Wald bei Gundelsheim. Christine Piller war erstochen worden.

Die Polizei hofft nun vor allem auf Hinweise, welchen Fahrweg Piller damals von ihrer Arbeitsstelle in der Mosbacher Innenstadt nahm und wo sie sich zuletzt aufhielt. Neue Erkenntnisse versprechen die Ermittler sich auch durch moderne kriminaltechnische Untersuchungsmethoden.

Bilder: Die Polizei sucht Hinweise zu Gegenständen

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw...8oii/index.html

#4 RE: Presseberichte von Christine 03.02.2015 10:28

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HEILBRONN
Neue Spuren in altem Mordfall

Nach 29 Jahren glaubt die Polizei an die Aufklärung eines Mordfalls. Neue Hinweise von Zeugen könnten zu dem Täter führen, der im Januar 1986 Christine Piller bei Mosbach umgebracht hat.

HANS GEORG FRANK | 03.02.2015 0 0 0

"Kleine Fragmente" berechtigen das Heilbronner Polizeipräsidium zu der Hoffnung, doch noch den Mörder von Christine Piller zu schnappen. Die Verkäuferin aus Aglasterhausen (Neckar-Odenwald-Kreis), damals 19 Jahre alt und in einem Mosbacher Modehaus beschäftigt, ist vor 29 Jahren getötet worden. Zwei Monate nach der Vermisstenmeldung war ihre Leiche am 22. März 1986 im Eichwald zwischen Gundelsheim und Mosbach gefunden worden. Die junge Frau war erstochen worden, stellten Rechtsmediziner fest. Ihr Auto, ein braunmetallic-farbener Ford Fiesta, war bereits zwei Tage nach ihrem Verschwinden im Mosbacher Stadtteil Neckarelz entdeckt worden.

Die "Sonderkommission Piller" konnte den Mörder nicht ausfindig machen. Jetzt aber, nach fast drei Jahrzehnten, hat die Polizei Hinweise, die als Ansatz für neue Ermittlungen ausreichen, obwohl sie offiziell als "vage" eingeschätzt werden. Wie bei ungeklärten Verbrechen üblich, so sei auch der Fall Piller turnusmäßig überprüft worden, sagte ein Polizeisprecher. Dabei gehe es um eine neue Bewertung vorhandener Erkenntnisse und Beobachtungen, ebenso um den Einsatz weiterentwickelter Techniken.

Obwohl sich die Polizei erst am Wochenende an die Öffentlichkeit gewandt hat, gibt es offenbar bereits erste Spuren. "Wir müssen uns noch relativ bedeckt halten", gab sich der Polizeisprecher gestern aus taktischen Gründen sehr wortkarg.

Die Reaktionen zeigten, dass das Kapitalverbrechen auch nach so langer Zeit nicht in Vergessenheit geraten ist. Zwischen Mosbach und Heilbronn können sich allem Anschein nach viele Menschen sehr gut an den ungeklärten Fall erinnern. Von ihnen erhofft sich die Polizei weitere Aussagen über verdächtige Wahrnehmungen. Nach wie vor ungeklärt sei der Verbleib mehrerer Gegenstände, die sich im Besitz von Christine Piller befunden hätten, gab die Polizei bekannt. Es handle sich dabei um einen etwa zehn Zentimeter kleinen, hellbraunen Plüschhund, der einem Snoopy ähnelt, einen etwa 20 Zentimeter großen, hellbraunen Plüschbär mit weißen Brustbereich mit Aufhängefaden, ein rotbraunes Schlüsselmäppchen mit mehreren Schlüsseln, einen schwarzen, geflochtenen Gürtel und einen roten Cowboyanhänger sowie die Schuhe der Frau, die sie am Tag ihres Verschwindens getragen hat. Die Polizei nimmt an, dass diese Gegenstände vom Täter in einer schwarzen Plastik-Kleidertüte abtransportiert worden sind.

Lebt der Täter noch in der Gegend, dürfte ihm eine Traueranzeige aufgefallen sein, die in drei Tageszeitungen erschienen ist. "Ermordet! Warum! Von wem?" steht neben dem Bild des Opfers. Dazu weitere Fragen: "Warum musstest Du sterben? Wer ist Dein Mörder?"

Im Bereich der früheren Polizeidirektion Mosbach, die dem neuen Präsidium in Heilbronn zugeschlagen worden ist, gibt es einen weiteren Mord an einer jungen Frau, der nicht geklärt worden ist. Gabriele Pfeiffer, eine 27-jährige Erzieherin aus Hohenlohe, ist am 18. Juni 1994 beim Dorffest in Ravenstein-Erlenbach getötet worden. Sie lag erwürgt in einem Bach. 600 Männer sind zu einem DNA-Test vorgeladen worden waren, der Mörder war dadurch nicht zu überführen, weil wegen einer Panne nicht alle Proben ausgewertet werden konnten. Auch diesen Fall wird die Polizei demnächst wieder aufgreifen.


http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwe...art4319,3026190

#5 RE: Presseberichte von 19.02.2015 12:54

Ungeklärter Mordfall
Wer tötete Christine Piller?

Von Verena Mayer 19. Februar 2015 - 10:19 Uhr

Vor 29 Jahren ist im Odenwald eine junge Frau erstochen worden. Der Täter ist bis heute unentdeckt. Nun sucht die Polizei neue Hinweise.


Mosbach - Vielleicht weist der Cowboy den Weg zum Mörder. Er müsste eigentlich auffallen in seinem knallroten Hemd und seiner stahlblauen Jeans. Über der rechten Schulter einen Sattel, in der linken Hand ein Brandeisen. Sehr lässig und – sehr süß. Der Cowboy misst sechs Zentimeter mit Hut. Vor ungefähr 30 Jahren waren die kleinen Rinderhirten ein Werbegeschenk der Firma Levis. Einer von ihnen baumelte an Christine Pillers Schlüsselbund, bis sie umgebracht wurde.

Im März 1986 ist Christine Pillers Leiche in einem Wald bei Gundelsheim gefunden worden. Der Schlüsselbund war verschwunden, auch vom Cowboy gab es keine Spur. Vielleicht hat ihn der Mörder behalten.

Sollte das dann nicht jemand bemerkt haben: Wenn einer plötzlich einen Schlüsselanhänger hat, den die Polizei öffentlich sucht? Das könnte ein wertvoller Hinweis sein, auch 29 Jahre nach dem Verbrechen.

Die Ermittler in Heilbronn haben den Fall nie zu den Akten gelegt, natürlich nicht. Mord verjährt nicht. All die Jahrzehnte haben sie versucht, die vielen Puzzleteile, die sie während der Fahndung gesammelt haben, zu einem Bild zusammenzusetzen. In den vergangenen Wochen sind sie dabei auf Erkenntnisfetzen gestoßen. Es handle sich noch um recht ungesicherte Informationen, ganz zarte Ermittlungsansätze, wie die Beamten nicht müde werden zu betonen. Nur keine zu hohen Erwartungen wecken.

Sie kommt nie am Treffpunkt an

Auf jeden Fall suchen sie jetzt wieder Puzzleteile. Die Kommissare werten jede Spur von damals neu aus. Die Spezialisten im Landeskriminalamt unterziehen alle Fundstücke neuen, hochmodernen Analysen. Und die Ermittler suchen neue Zeugen. Vielleicht lassen sich die Lücken in dem Bild doch noch schließen.

Der Tag, an dem Christine Piller zum letzten Mal lebend gesehen wird, ist der 23.?Januar 1986. Gemeinsam mit einer Kollegin verlässt die 19-Jährige am Abend dieses Donnerstags das Mosbacher Modehaus, in dem sie arbeitet. Auf dem Parkplatz verabschieden sich die Frauen voneinander. Christine Piller steigt in ihren goldbraun-metallic-farbenen Ford Fiesta und macht sich auf den Weg nach Neckarelz. Dort ist sie um 18.15?Uhr mit dem Bruder ihres Freundes verabredet. Sie hat ihm versprochen, dass sie ihn mit heim nach Aglasterhausen nimmt. Doch Christine Piller kommt nie am Treffpunkt an.

Ihre Mutter ahnt sofort, dass etwas Schlimmes passiert sein muss. Ihre Tochter bleibt nicht über Nacht weg, ohne Bescheid zu geben. Doch als Frau Piller am Morgen des 24. Januar in Christines Zimmer schaut, ist es leer. Die Mutter ruft beim Freund ihrer Tochter an. Dort ist sie nicht. Sie wählt die Nummern von Christines Freundinnen. Sie ist bei keiner. Auch ihr Chef im Modehaus in Mosbach weiß nicht, wo Christine sein könnte. Früher zur Arbeit ist sie zumindest nicht gekommen.

Ein unauffälliges Leben

Das Bild, das sich die Polizisten von Christine Piller machen, hat keinen schwarzen Fleck, nicht mal einen Schatten. Christine Piller ist eine fröhliche und freundliche junge Frau, die ein unauffälliges Leben führt. Nach ihrem Hauptschulabschluss absolvierte sie eine Lehre zur Einzelhandelskauffrau. Im Modehaus Sessler fand sie danach eine unbefristete Stelle. Christine Piller ist Mitglied bei der DLRG in Aglasterhausen, sie hat einen jüngeren Bruder und wohnt noch zu Hause bei ihren Eltern. Im folgenden Frühjahr will sie sich mit ihrem Freund verloben, mit dem sie damals seit fast zwei Jahren zusammen ist.

„Das war eine ganz normale und völlig intakte Familie“, sagt Thomas Nohe. Der Kriminalhauptkommissar gehörte zur Sonderkommission, die nach Christine Pillers Verschwinden gegründet wurde. Die Polizisten hörten bei ihren Befragungen kein schlechtes Wort über die junge Frau. Bei ihrer Fahndung stießen sie auf keine unbekannte Seite. Ein Mensch, der so zuverlässig ist und so ordentlich lebt, taucht nicht einfach unter. „Das passte überhaupt nicht“, sagt Nohe, der rasch ahnte, dass die Mutter recht haben würde: Etwas Schlimmes musste passiert sein.

Die Kommissare vernehmen jeden, der Christine Piller kennt: Wann haben Sie die Frau zum letzten Mal gesehen? Wo ist das gewesen? Ist Ihnen etwas an ihr aufgefallen? War sie anders als sonst? Christines Tante sagt aus, sie habe ihre Nichte am Morgen des 23.?Januar auf dem Weg zur Arbeit gesehen. Ihr Auto sei ihr entgegengekommen. Und auf dem Beifahrersitz, meint die Tante, saß eine ihr nicht bekannte Person. Eine Spur?

Mickymaus-Aufkleber auf der Heckklappe

Die Polizisten verteilen Plakate und machen Lautsprecherdurchsagen: Gesucht wird die 19?Jahre alte Christine Piller. Sie ist 1,70 Meter groß, schlank, hat lange, braune Haare und trug zuletzt einen schwarzen Rock, Stiefeletten Größe 37, ein schwarzes Polohemd, eine gelbe Strickjacke und einen geflochtenen Ledergürtel. Die Zeitungen drucken das Foto, auf dem Christine Piller unschuldig lächelt. Und sie veröffentlichen ein Bild von ihrem Ford Fiesta, auf dessen Heckklappe ein Mickymaus-Aufkleber pappt. Am Samstag, 25.?Januar, erscheint der Fahndungsaufruf in den Medien, am selben Morgen meldet sich ein Zeuge. Er hat das Auto in einem Wohngebiet in Neckarelz gesehen.

Neckarelz, das Örtchen also, wo Christine Piller den Bruder ihres Freundes abholen wollte, aber nie angekommen ist. Der Fiesta steht ungefähr 800 Meter vom damaligen Treffpunkt entfernt, und zwar, wie sich herausstellt, seit jenem Donnerstagabend.

Das kleine Auto ist auf eigentümliche Weise leer und doch nicht leer. Die Polizisten finden auf dem Rücksitz Christines Handtasche samt Papieren und Geld, im Kofferraum liegt ihr Mantel. Der Plüschteddy, der seinen Platz auf der Hutablage hatte, hingegen fehlt. Ebenso ein kleiner Stoffhund, der am Innenspiegel klemmte. Und der Schlüsselbund mit dem Cowboy-Anhänger taucht auch nirgends auf.

Unerträgliche Gewissheit für die Familie

Die Strecke zwischen dem Fundort Neckarelz und dem Wohnort Aglasterhausen misst ungefähr 15?Kilometer und ist von Wäldern gesäumt. Wochenlang durchforsten Hunderte von Menschen die Umgebung. An der Suche beteiligen sich viele Freiwillige. Aglasterhausen ist eine kleine Gemeinde im Odenwald. In den insgesamt vier Teilorten leben weniger als 5000 Einwohner, die in mehr als 30 Vereinen engagiert sind. Hier kennt so gut wie jeder jeden. Das Verbrechen an Christine Piller lässt keinen unberührt. Doch trotz der riesigen Hilfsbereitschaft und trotz der ausgesetzten Belohnung von 10?000 Mark, bringt die Suche keinen Erfolg. Die Mitbürgerin bleibt verschwunden, spurlos.

Acht Tage, nachdem Familie Piller ihre Tochter als vermisst gemeldet hat, entdecken Passanten am Straßenrand in der Nähe des Mosbacher Berufsschulzentrums den schwarzen Rock, den Christine Piller am Tag ihres Verschwindens getragen hat. Er bringt die Ermittlungen nicht weiter. Doch er erstickt die letzten Funken Hoffnung. Sieben weitere Wochen später wird aus der unvorstellbaren Vermutung eine schier unerträgliche Gewissheit.

Am Vormittag des 22. März 1986 suchen zwei Männer in einem Waldstück bei Gundelsheim einen Holzlagerplatz. Sie haben einige Festmeter ersteigert und wollen die Ware abholen. Doch bevor sie ihr Holz finden, entdecken sie die Leiche von Christine Piller. Die Obduktion ergibt, dass sie erstochen wurde. Sehr wahrscheinlich an dem Abend, an dem sie verschwand. Mehr gibt die Polizei nicht bekannt. Täterwissen!

Mehrere Hundert Hinweise, aber keine heiße Spur

Gundelsheim ist zehn Kilometer entfernt von Neckarelz und liegt in der entgegengesetzten Richtung von Aglasterhausen. Dort hatten die Fahnder bis dahin nicht gesucht. Wieder rücken Hundertschaften aus und durchkämmen den Wald. Auf jeden der wenigen Anwohner prasseln die gleichen Fragen ein: Haben Sie etwas beobachtet? Ist Ihnen etwas aufgefallen? Haben Sie diese Frau schon mal gesehen? In den Zeitungen erscheinen Fotos des Stoffhundes, der am Innenspiegel klemmte, des Cowboys, der am Schlüsselbund hing, der Stiefeletten, des Gürtels. Vielleicht kennt jemand jemanden, der seit Kurzem solche Gegenstände hat.

Die Polizisten gehen mehreren Hundert Hinweisen nach. Konkreter wird Kriminalhauptkommissar Nohe nicht. Sie könnten ja wieder relevant werden. Doch damals führen sie zu keiner heißen Spur. Im Mai 1986 räumen die 25 Beamten das Gundelsheimer Rathaus, das sie für ihre Ermittlungen in Beschlag nehmen durften. Die Soko Piller wird aufgelöst. „Wir mussten erkennen, dass wir nicht weitermachen konnten“, sagt Thomas Nohe, der heute den Arbeitsbereich Kapitaldelikte im Heilbronner Polizeipräsidium leitet. Dies sei einer der enttäuschendsten Momente dieses Falls gewesen. Bald liegt er 29 Jahre zurück.

Im Januar dieses Jahres wendet sich die Heilbronner Polizei wieder an die Öffentlichkeit. In einer Pressemitteilung steht: „Die Kriminalpolizei wird im Rahmen ihrer Ermittlungen nochmals auf die eine oder andere Person zugehen, die bereits nach der Tat vernommen wurde. Gleichzeitig bitten die Ermittler weitere mögliche Zeugen, sich zu melden, wobei jeder noch so unwichtig erscheinende Hinweis vielleicht doch hilfreich sein könnte.“

Aufruf in den Medien

Die Polizisten hoffen, dass sie endlich erfahren, wie Christine Pillers Fiesta am 23. Januar nach Neckarelz gekommen ist. Auf welcher Route? Mit welchem Fahrer? Auffallend unklar ist auch, wie Christine Piller ihre Mittagspause an jenem Tag verbrachte. Normalerweise ist sie immer von irgendjemandem irgendwo gesehen worden – dieses Mal nicht. Und was hat es mit dem Beifahrer auf sich, den die Tante am Morgen des 23. Januar gesehen haben will? Niemand weiß, ob es ihn wirklich gab. Thomas Nohe sagt, dass es nach dem jüngsten Aufruf in den Medien erstaunlich viele Hinweise gab. Details gibt er wieder nicht preis. Das könnte ja den Täter warnen.

Der Kommissar weiß, dass er und seine Kollegen gegen die Zeit arbeiten. Die Zeugen werden älter, der Täter wird es auch. Doch sollte es wirklich möglich sein, dass der Mord im Umfeld des Täters unbemerkt geblieben ist? „Wenn wir keine Hoffnung hätten, würden wir nicht ermitteln“, sagt Thomas Nohe. Kleiner Cowboy, hilf!

Am 23. Januar dieses Jahres erschien in verschiedenen Lokalzeitungen im Neckar-Odenwald-Kreis eine Traueranzeige. Neben einem Foto von Christine Piller stand geschrieben: „Ermordet! – Warum? – Von wem? Diese Fragen quälen uns, nicht nur an deinem heutigen Todestag. Wir werden dich nie vergessen.“

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt...2e8ebcce79.html

#6 RE: Presseberichte von 02.04.2015 09:54

POL-HN: Pressemitteilung des PP Heilbronn, Stand: 09.20 Uhr Heilbronn/Aglasterhausen: Mordfall Piller - Zeugenaufruf führt zu weiteren Ermittlungen

02.04.2015 – 09:20
Heilbronn (ots) - Heilbronn/Aglasterhausen: Mordfall Piller - Zeugenaufruf führt zu weiteren Ermittlungen

Ein von der Heilbronner Polizei vor einigen Wochen in den örtlichen Medien gestarteter Zeugenaufruf im Zusammenhang mit dem nach wie vor ungeklärten Mord an Christine Piller, führte die Beamten der Kripo nun zu weiteren Ermittlungsansätzen.

Seit der Veröffentlichung gingen bei der Polizei rund 25 Hinweise ein.

Diese führten zur Identifikation von Personen, die im Gesamtkomplex bislang noch nicht bekannt waren. Derzeit muss davon ausgegangen werden, dass den Kriminalbeamten trotz intensiver Ermittlungen noch nicht alle Personen bekannt sind, welche Mitte der 80er Jahre zum Freundes- oder Bekanntenkreis um Christine Piller gehörten.

Es zeigte sich bei manchen Hinweisen auch, dass die nun ermittelten Frauen und Männer ihre eigenen Wahrnehmungen vor 29 Jahren hinsichtlich Bedeutung und Wichtigkeit teilweise falsch bewertet hatten oder aus persönlichen Gründen zur damaligen Zeit den Kontakt mit der Polizei vermeiden wollten.

Weitere Überprüfungen im Zusammenhang mit zusätzlichen Spurenerkenntnissen oder anderen technisch-fortgeschrittenen Auswertemöglichkeiten sind derzeit noch im Gange. Aus ermittlungstaktischen Gründen können keine weiteren Einzelheiten genannt werden.

Christine Piller wurde am 23. Januar 1986 letztmals lebend gesehen, nachdem sie gegen 18.00 Uhr ihre Arbeitsstätte, ein Modegeschäft in der Mosbacher Innenstadt verlassen hatte. Der genaue Tagesverlauf, konnte bisher nicht in allen Einzelheiten geklärt werden. Neben der Mittagspause, hatte sie zusätzlich die Möglichkeit, am Vor- oder Nachmittag eine 10-minütige Pause einzulegen. Diese wurde von ihr gelegentlich dazu genutzt, um kurz in die Innenstadt zu gehen.

Ob Christine Piller diese Zeit auch am Tag ihres Verschwindens in Anspruch nahm und sich möglicherweise in der Nähe ihres Arbeitsplatzes mit einer unbekannten Person traf, ist unklar. Die derzeitigen Ermittlungen werden dahingehend erschwert, dass einige Zeugen bereits verstorben sind.

Auch trägt die Vielzahl von Wohnortwechseln noch lebender Personen nicht dazu bei, die momentanen Überprüfungen in einer räumlich überschaubaren Region zu halten.

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falles führen, stellten die Staatsanwaltschaft Heilbronn und die Gemeinde Aglasterhausen im Jahr 1986 insgesamt 10.000.-DM (5.000 Euro) als Belohnung zur Verfügung. Eine Rücknahme dieser in Aussicht gestellten Beträge erfolgte nicht.

Sachdienliche Hinweise zum Mordfall Christine Piller nimmt die Heilbronner Kriminalpolizei unter der Tel.Nr.: 07131 104-4444 entgegen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 07131 104-1011 gerne zur Verfügung.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Heilbronn
Telefon: 07131 104-9
E-Mail: heilbronn.pp@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

#7 RE: Presseberichte von Christine 27.01.2016 09:41

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Mordfall Piller: Der Fall liegt auf Eis, die Hoffnung bleibt

Auch 30 Jahre nach der Tat ist der Mord an Christine Piller aus Aglasterhausen ungeklärt - Aktuelle Fälle haben Vorrang

26.01.2016, 06:00 Uhr

Von Heiko Schattauer

Aglasterhausen/Heilbronn. "Man darf nichts unversucht lassen, den Fall doch noch zu klären", hat Harald Schumacher, seinerzeit Pressereferent des Polizeipräsidiums Heilbronn, vor ziemlich genau einem Jahr gesagt. Bezogen war seine Aussage auf den noch immer ungeklärten Mordfall Christine Piller, den man Ende Januar 2015 und somit 29 Jahre nach der schrecklichen Tat noch einmal in den Fokus der Öffentlichkeit rückte. Vor wenigen Tagen nun jährte sich das Verbrechen - die 19-Jährige aus Aglasterhausen war ab 23. Januar 1986 vermisst und Wochen später erstochen aufgefunden worden - zum 30. Mal. Im Gespräch mit der Rhein-Neckar-Zeitung erklärt Kriminalhauptkommissar Thomas Nohe, warum aus neuen Hinweisen noch keine echten Erkenntnisse geworden sind und warum er immer noch an eine Aufklärung des Mordfalls glaubt.

Vor wenigen Tagen jährte sich der Mordfall Piller zum 30. Mal. Nachdem man im Vorjahr noch einmal öffentlichkeitswirksam die Ermittlungen intensiviert hatte, ist es schnell wieder sehr ruhig geworden. Haben sich doch nicht die neuen Anhaltspunkte ergeben, die man sich erhofft hatte?

Aufgrund der Öffentlichkeitsarbeit gingen mehrere Hinweise ein, die zu weiteren Ermittlungen führten, die noch nicht abgeschlossen sind. Es stehen noch zahlreiche Vernehmungen aus, die aufgrund der aktuellen Fälle bisher allerdings nicht durchgeführt werden konnten. Hinweisgeber, die Verständnis zeigen, wurden vertröstet.

Im Nachgang der Zeugenaufrufe war immer wieder - allerdings stets vage - von neuen Hinweisen die Rede, die man erst einordnen und verifizieren müsse. Was ist aus diesen (neuen) Hinweisen geworden?

Es ergaben sich Hinweise bzw. Erkenntnisse auf Personen aus dem weiteren und näheren Umfeld von Christine Piller, bei denen es weiterer Abklärungen bedarf. Diese wurden teilweise auch vorgenommen. Aber wie schon gesagt: Aufgrund aktueller Fälle liegen einige Hinweise auf ‚Eis‘, die noch überprüft werden müssen.

Auch von den inzwischen (und im Vergleich zu 1986) verbesserten analytischen Möglichkeiten in Bezug auf die Auswertung von Spuren wurde in diesem Zusammenhang gesprochen. Welche Ergebnisse ließen sich diesbezüglich gewinnen?

Es wurden weitere Untersuchungen mehrerer Beweismittel veranlasst. Die Untersuchungsergebnisse liegen noch nicht (vollständig) vor. Es stehen noch einige Untersuchungsergebnisse aus. Auch in diesem Zusammenhang ist wiederum darauf hinzuweisen, dass aktuelle Fälle Altfällen vorgezogen werden.

Also könnte man - provokativ gefragt - im Mordfall Piller schon weiter sein, wenn man mehr Ressourcen hätte?

Ja, das ist so. Wir sind personell nicht in der Lage, um Leute permanent an Altfällen arbeiten zu lassen, wenn aktuelle Kapitalverbrechen zu klären sind. So hat die im April eingerichtete Soko "Hof" (Prostituiertenmord Heilbronn, Anm. der Redaktion) eigentlich alle Kräfte beschäftigt - und tut dies eben immer noch.

Totschlag in besonders schweren Fällen verjährt nach 30 Jahren. Spielt das im Fall Piller eine Rolle bzw. war es Intention, den 29 Jahre alten Fall 2015 wieder ins Bewusstsein zu rücken?

Eine Verjährungsfrist für Totschlag ist irrelevant und war auch nicht die Intention der Öffentlichkeitsarbeit. Die Klärung des Falles steht im Vordergrund. Im Übrigen gehen wir davon aus, dass es sich um einen Mord handelt - und Mord verjährt nie.

Wird denn auch nach 30 Jahren und mehr weiter ermittelt. Und wenn ja, in welcher Intensität?

Ermittelt wird nach bestehenden Möglichkeiten, die derzeit nicht gegeben sind.

Es wird demnach aktuell auch nicht ermittelt?

Nein, der Fall liegt derzeit auf Eis.

Also steht der Mordfall Piller auf der Prioritätenliste nicht wirklich oben...

Doch. Was die Altfälle anbelangt, steht der Mordfall Piller auf der Liste auf Platz eins. Aber wie gesagt, die aktuellen Fälle haben eben noch Vorrang.

Ganz direkt gefragt: Glauben Sie, der ungeklärte Mordfall Piller kann doch noch geklärt werden?

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aufgrund der Gesamterkenntnisse besteht eine begründbare Zuversicht zur Klärung des Falles.


http://www.rnz.de/nachrichten/mosbach_ar...rid,164545.html


#8 RE: Presseberichte von eugene1975 27.01.2016 12:59

Hello
Auch wenn der Rock gefunden wurde, bei fehlenden Schuhe
geht bei mir immer die Lampe auf Schuh Fetischist an. Denn
dahinter verbirgt sich fast immer ein krankes Gehirn.

SChlüssel und Schuhe, dazu Geraffel, beliebte Souveniers
dieser Tätergruppe.

le e

#9 RE: Presseberichte von Christine 27.01.2016 14:48

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Es kann natürlich auch sein, das sie dermaßen gestrampelt hat, das sie die Schuhe verloren hat.

Oder aber er hat sie an den Füssen geschleift und die Schuhe gingen auf die Art und Weise verloren.

Da sind verschiedene Optionen möglich.

#10 RE: Presseberichte von wetterfrosch 10.09.2020 23:50

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Baden-Württemberg

Diese Mordfälle im Südwesten sind bislang ungelöst

red/dpa, 05.04.2020 - 10:27 Uhr

In Baden-Württemberg sind mehrere Morde bis heute nicht geklärt – manche von ihnen liegen sehr lange zurück. Hier gibt es einen Überblick.

Stuttgart - Mehrere Morde im Land sind bis heute nicht geklärt - einige von ihnen liegen lange zurück. Vor mehr als 40 Jahren, am 4. April 1978, wurde die damals 13 Jahre alte Schülerin Zeljka Ivekic tot in der Badewanne der elterlichen Wohnung in Villingen-Schwenningen entdeckt. Einen Unfall konnten die Ermittler ausschließen. Immer wieder ging der Fall durch die Medien, alle Spuren führten aber bisher ins Leere.

Am 23. Januar 1986 verließ die 19-jährige Christine Piller ihren Arbeitsplatz in einem Mosbacher Modegeschäft und stieg gegen 18.00 Uhr in ihr Auto. Bei einem für 15 Minuten später verabredeten Treffen in Neckarelz kam sie nicht an. Ihre Leiche wurde im März 1986 in einem Waldstück bei Gundelsheim (Kreis Heilbronn) gefunden.

Im Mai 2013 wurden ein Italiener und seine thailändische Frau auf einem Aussiedlerhof im Norden Mannheims erschossen. Weil der Mann polizeibekannt war, ermittelten Beamten zwischenzeitlich auch im Umfeld der organisierten Kriminalität – bis heute ohne Ergebnis.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/i...1e6ce7c172.html

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