#1 RE: Presseberichte von Christine 16.11.2014 09:46

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KRIMINALITÄT: Vor 25 Jahren wurde die Leiche der Lindenfelser Schülerin gefunden / Suche nach Täter blieb erfolglos

Der Tod von Jutta Hoffmann bleibt ein ungelöstes Rätsel


LINDENFELS. Ein Schuh auf einem Waldweg, widersprüchliche Zeugenaussagen, zwei mysteriöse Fremde: Der Fall Jutta Hoffmann ist vielen Lindenfelsern bis heute ein Rätsel. 25 Jahre ist es her, dass der Tod der Schülerin traurige Gewissheit wurde: Am 10. Februar 1988 fanden Ermittler die Leiche des seit Juni 1986 als vermisst gemeldeten Mädchens.

Im heutigen Archiv der Staatsanwaltschaft Darmstadt lagern 20 Aktenordner mit Material zur damaligen Spurensicherung. Auch wenn die Suche nach dem Täter erfolglos blieb und es keinen Beschuldigten gab, ist das Todesermittlungsverfahren - so die formelle Bezeichnung - im Fall Jutta Hoffmann nach wie vor nicht offiziell eingestellt worden. Im Jahr 1990 wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft die letzten Akteneinträge zur Spurensicherung übermittelt.

Der Fall wurde Ende der 80er Jahre bundesweit wahrgenommen, das ZDF strahlte die Suchmeldung unter dem Titel "Waldbad Lindenfels" in seiner Reihe "Aktenzeichen XY" aus. Von Anfang an gab das Verschwinden der damals 15-jährigen Jutta Hoffmann Rätsel auf: Am 29. Juni 1986, dem Tag des Endspiels der Fußball-WM, wurde das Mädchen zum letzten Mal gesehen, als sie gegen 17.45 Uhr das Schwimmbad verließ und auf einem Waldweg Richtung Ortsmitte lief.

Eine halbe Stunde später fand eine Zeugin im oberen Drittel des Waldwegs einen weißen Damenhalbschuh, der jedoch bei der späteren Fahndung nicht mehr aufzufinden war. Eine auf dem Weg liegende Badematte nahm die Zeugin mit.

Weitere Hinweise lieferten Zeugen, die sich an diesem Abend auf dem Parkplatz des Friedhofs aufhielten: Sie entdeckten einen weiteren weißen Schuh - dieser war bei einer späteren Suche ebenfalls verschwunden. Die Zeugen bemerkten außerdem zwei Männer in einem dunklen Ford mit Alzeyer Kennzeichen - an anderer Stelle war von einem Aschaffenburger Kennzeichen die Rede.

Im Verlauf der Ermittlungen machte manche Theorie die Runde: So war unter anderem die Rede davon, dass Jutta Hoffmann von "Ausländern" entführt worden sei. Auf die Suchmeldung hin meldeten sich Anrufer, die das Mädchen in verschiedenen Städten gesehen haben wollten. Gefunden wurde die Leiche schließlich ganz in der Nähe der Stelle, wo die Schülerin damals verschwunden war - obwohl das entsprechende Waldstück bei der Suche nach der Vermissten bereits durchkämmt worden war. Die Polizei ermittelte deshalb damals vor dem Hintergrund, dass der Täter möglicherweise eine Beziehung zu Lindenfels oder seinem Opfer gehabt haben könnte.

Wie sehr der Fall Jahre später noch die Öffentlichkeit beschäftigte, zeigte sich zuletzt 2005: Der Astrologische Gesprächskreis des Kur- und Touristikservice befragte die Sterne zum Fall Jutta Hoffmann, und Inge Morckel und Kurt Schröder hatten damals die Hoffnung, dass sich in nächster Zeit etwas bewege. Demnach habe das Geschehen zu einer Zeit stattgefunden, als der Pluto "19 Tage rückwärts lief". Die 19 Tage setzten die Astrologen mit 19 Jahren gleich. Somit hätte das Verbrechen erst nach diesen 19 Jahren eine Chance, aufgeklärt zu werden. Dennoch gab es auch im Jahr 2005 keine neuen Erkenntnisse in dem Fall.

In den Neuen Medien bleibt das Schicksal von Jutta Hoffmann präsent: Auf der Video-Plattform Youtube wird die "Aktenzeichen XY"-Sendung nach wie vor angeklickt. In Kommentaren geht es immer wieder um die Frage der vielen Ungereimtheiten, mit denen der Fall nach wie vor ungelöst bleibt.

© Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 09.02.2013



http://www.morgenweb.de/region/bergstras...ratsel-1.905947

#2 RE: Presseberichte von 16.03.2017 16:16

Mord am Freibad weiter ungeklärt
LINDENFELS, 30.06.2016

Nach dem Verschwinden von Jutta Hoffmann konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Suche nach dem Mädchen. Erst knapp zwei Jahre später wurde die Leiche des Opfers gefunden.

Lindenfels. Das Verschwinden von Jutta Hoffmann treibt immer noch viele Menschen um, auch in der digitalen Welt. Auf der Internetplattform Youtube weisen die Videos der Sendung „Aktenzeichen XY?.?.?. ungelöst“ vom 10. Juli 1987, in der die Polizei öffentlich zur Mithilfe bei der Aufklärung des Falls aufrief, zusammen über 25?000 Klicks auf. Der jüngste Kommentar unter den Beiträgen ist gerade einmal einen Monat alt, darin stellt der Autor Mutmaßungen darüber an, ob der oder die Täter aus Lindenfels oder von außerhalb kamen.

Rückblick: Die 15-jährige Schülerin Jutta Hoffmann war am 29. Juni 1986 nach einem Schwimmbadbesuch nicht wieder nach Hause gekommen. Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelten in verschiedene Richtungen – ein Teil davon war die besagte Fernsehsendung.

Trauriger Fund

Am 10. Februar 1988 dann die traurige Gewissheit: Ermittler fanden die sterblichen Überreste des verschwundenen Mädchens – unweit des Lindenfelser Freibads, in einem Waldstück, das die Polizei vorher erfolglos durchkämmt hatte.

Am Tag des Verschwindens von Jutta Hoffmann war ganz Deutschland im Fußballfieber. Das WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien stand auf dem Spielplan. Die junge Frau nutzte den Tag, um Abkühlung im Lindenfelser Freibad zu finden.

Eine Mutter mit Kind war möglicherweise die letzte Person, die Jutta Hoffmann sah, bevor sie auf den Täter traf. Sie begegnete ihr gegen 17.45 Uhr auf einem Waldweg zwischen Schwimmbad und Ortsmitte. Das Mädchen befand sich offenbar auf dem Heimweg.

Verschwundene Schuhe

Wenige Minuten zuvor hatte die Frau auf diesem Weg zwei Männer gesehen. Die Polizei schloss damals nicht aus, dass die beiden etwas mit dem Verbrechen zu tun haben könnten. Fast sicher ist, dass Jutta Hoffmann dort Opfer eines Verbrechens wurde.

Eine halbe Stunde später fand eine andere Passantin einen weißen Damenschuh und eine Badematte auf dem Boden. Die Badematte nahm sie an sich. Der Schuh wurde bei den späteren Ermittlungen nicht wiedergefunden.

Zeugen fanden auf einem Parkplatz am Friedhof einen weiteren weißen Schuh – auch dieser verschwand später. Sie bemerkten außerdem zwei Männer, die sich am Kofferraum eines dunklen Ford zu schaffen machten. Die Rede war von einem Aschaffenburger oder einem Alzeyer Autokennzeichen.

Die Männer werden als 30 bis 35 Jahre alt, schlank und gepflegt beschrieben, mit kurzem, krausem und dunklem Haar. Einer soll grobporige oder narbige Haut gehabt haben.

Kurze Zeit später hörte eine Zeugin auf dem Friedhof einen Schrei. Sie versuchte, sich das Kennzeichen des dunklen Ford zu merken. Als sie es später notierte, brachte sie aber wohl Zahlen und Buchstaben durcheinander. Das Kennzeichen, dass sie der Polizei übermittelte, führte zu keiner heißen Spur.

Am Tag des Verschwindens von Jutta Hoffmann wurde an der B?47 eine junge Frau gesehen. Die Polizei ging damals zwar nicht davon aus, des es sich dabei um das Opfer handelte, erhoffte sich aber von der Person Hinweise. Sie hat sich jedoch nie bei den Ermittlern gemeldet.

Dafür reagierten viele andere auf die Suchmeldung. Mit der „Aktenzeichen“-Sendung hofften die Ermittler, Zeugen von außerhalb ansprechen zu können, die in den Sommermonaten Ausflüge in den Odenwald unternommen hatten.

Keine brauchbaren Hinweise

Es meldeten sich Anrufer, die Jutta Hoffmann nach ihrem Verschwinden in verschiedenen Städten gesehen haben wollten. Theorien, sie sei von „Ausländern“ entführt worden, machten die Runde. Ein entscheidender Hinweis war allerdings nicht dabei.

Im Archiv der Staatsanwaltschaft in Darmstadt stehen 20 Aktenordner mit Dokumenten zu dem Fall. Seit 1990 ist kein Eintrag mehr hinzugefügt worden. „Derzeit werden aufgrund der mangelnden neuen Erkenntnisse in dem Verfahren keine Ermittlungen getätigt“, erklärte Pressesprecherin Nina Reininger. Das bedeute aber nicht, dass das Verfahren eingestellt sei: „Da von einem Mord ausgegangen wird, tritt keine Verjährung ein“, betont die Staatsanwältin. kbw

https://www.wnoz.de/Mord-am-Freibad-weit...db6544289529-ds

#3 RE: Presseberichte von 01.09.2017 23:35

Das sollte man vielleicht auch mal festhalten, ist allerdings kein Artikel:

1986
....
Außerdem wurde von der Feuerwehr Lindenfels anlässlich der 650-Jahr-Feier der Stadtrechte der Stadt Lindenfels unterhalb des Schwimmbads das Kreisjugendzeltlager ausgerichtet. In vielen Arbeitsstunden wurde der Zeltplatz von den Feuerwehrkameraden unter Mithilfe der Stadt hergerichtet. Das Zeltlager und die Wettbewerbe, die auch den nahen Sportplatz und das Schwimmbad sowie die Litzelröder Höhe mit einbezogen, konnten als gelungen bezeichnet werden. Leider wurde das frohe Fest überschattet durch das tragische Verschwinden von Jutta Hofmann aus Lindenfels. Die Suche nach ihr beanspruchte viele Stunden der Kameraden, die dies für die Familie aber gerne taten. Leider wurde unsere Mitbürgerin später ermordet aufgefunden, was uns alle sehr betroffen machte.
...

aus der Chronik der Feuerwehr Lindenfels
http://www.feuerwehr-lindenfels.org/cms/...nt.php?idcat=62

#4 RE: Presseberichte von Christine 03.09.2017 13:42

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#5 RE: Presseberichte von Christine 03.09.2017 13:45

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#6 RE: Presseberichte von Christine 04.09.2017 14:12

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#7 RE: Presseberichte von 22.10.2017 09:57

Bis heute ungelöst
Aktenzeichen XY

20.10.2017

Heute vor 50 Jahren strahlte das ZDF die erste Folge der Sendung "Aktenzeichen XY . . . ungelöst" aus. Mehr als 4500 Fälle wurden seitdem vorgestellt, knapp 2000 davon aufgeklärt - ein Mord aus Lindenfels allerdings bis heute noch nicht. Am 29. Juni 1986 verschwand die 15-jährige Schülerin Jutta Hoffmann nach einem Badeausflug ins städtische Schwimmbad. Im Februar 1988 wurde ihre Leiche gefunden, ein Täter allerdings nicht. ...

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morg...id,1134003.html

#8 RE: Presseberichte von eugene1975 28.06.2018 22:23

Quelle: 175 Jahre BA

Und D N A Spuren, sehr interessant.


#9 RE: Presseberichte von Christine 01.07.2018 15:43

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@eugene

Für was stehen die Buchstaben BA ?

Weisst du von wann der Artikel ist?

#10 RE: Presseberichte von eugene1975 01.07.2018 16:00

hello Christine
Das ist der Bergsträßer Anzeiger. Vermutlich aus 2015-2016, näheres erfahre ich die Tage da der Redakteur bis heute noch im Urlaub weilt.

Somit ist der Fall doch nicht ganz versandet. Es gibt noch weitere Artikel die aber keine anderen Infos enthalten.

Ich sagte doch, erst andere Infos sammeln ... und nicht nur widerkeuen.

#11 RE: Presseberichte von Christine 01.07.2018 17:29

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OK, danke für die Info.

Falls du das Datum noch erfährst, schreibe es bitte noch hierher. Würde mich mal interessieren.

#12 RE: Presseberichte von Christine 12.07.2018 14:43

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Zeitungsbericht 1. Juli 1986


https://www.dropbox.com/sh/3rq2017aeqrzd...ew=Jutta+BA.pdf

#13 RE: Presseberichte von 23.01.2019 21:28

Zitat von Christine
Zeitungsbericht 1. Juli 1986



Da sind insgesamt 6 Artikel untereinander!

2. Juli 1986
3. Juli 1986
11. Juli 1986
12. Feb. 1988
sowie einer ohne Datum

#14 RE: Presseberichte von Christine 27.01.2019 13:29

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Zeitungsartikel vom 2. Juli 1986 (Mittwoch)





Zeitungsartikel vom 2. Juli 1986 (Mittwoch)





Seit Sonntag 17:45 Uhr vermisst
Fiel 15jährige Verbrechen zum Opfer?




Bitte auf das Vorschaubild für eine größere Darstellung klicken.

#15 RE: Presseberichte von Christine 27.01.2019 13:58

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Donnerstag, 3 Juli 1986
Polizei hat noch keine heiße Spur
Feuerwehr pumpt alten Brunnen aus
Spezialhund im Einsatz







#16 RE: Presseberichte von Helios 16.06.2019 12:26

AKTENZEICHEN XY
Mord am Schwimmbad: Kamen die Täter aus Alzey?

In 53 Jahren „Aktenzeichen XY... ungelöst“ erregten einige Fälle besonderes Aufsehen. Der Mord an der 15-jährigen Jutta H. im Jahr 1986 erschütterte viele Menschen. Das Mädchen traf in der Nähe eines Schwimmbads auf ihre Mörder.
Von Michael Meister

veröffentlicht am 16.06.2019 10:51



Seit 1967 unterstützt das ZDF mit der Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ Ermittler dabei, Verbrechen aufzuklären. Seitdem wurden mehr als 4600 Fälle gezeigt, in denen auch besonders tragische Verbrechen im Fokus standen. In unserer Serie stellen wir Euch die bewegendsten Fälle vor. Der Mord an der 15-jährigen Jutta H. im Sommer 1986 gibt der Polizei bis heute Rätsel auf — genauso wie ein Auto mit Alzeyer Kennzeichen.

Alleine auf dem Heimweg
Am Sonntag, den 29. Juni 1986, dem Tag des Fußball-WM-Endspiels zwischen Deutschland und Argentinien (2:3), besuchte Jutta H. gemeinsam mit ihrer Mutter das Freibad in Lindenfels (Hessen). Die Anlage liegt etwas außerhalb des Orts in einem Waldgebiet. Juttas Mutter blieb an diesem Nachmittag nur bis etwa 15 Uhr im Bad. Ihrer Tochter bot sie an, sie später abzuholen. Gegen 17:45 Uhr verließ dann auch Jutta das Bad. Das Angebot ihrer Mutter, sie abzuholen, nahm sie nicht in Anspruch. Und auch auf ihre Freunde, die erst eine halbe Stunde später heim gingen, wollte sie nicht warten.

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Sie ging also alleine zu Fuß. Um vom Schwimmbad in die Ortsmitte zu gelangen, gibt es zwei Wege — eine asphaltierte Autostraße und einen steil ansteigenden Waldweg. Jutta benutzte fast immer den Waldweg, auf dem sie etwa 15 Minuten zu gehen hatte. Auf diesem Weg muss das Mädchen dann Opfer eines Verbrechens geworden sein. Das ergibt sich ziemlich eindeutig aus Zeugenbeobachtungen. Vor Jutta ging nämlich eine Spaziergängerin mit ihrer kleinen Tochter an diesem Nachmittag denselben Weg.

Zwei angsteinflößende Männer
Es war ungefähr 17:50 Uhr, als der Spaziergängerin zwei fremde Männer begegneten, die ihr unheimlich vorkamen. Ängstlich schaute sich die Frau daher nach weiteren Spaziergängern um. Zu ihrer Beruhigung stellte sie fest, dass sie nicht alleine war. In einiger Entfernung folgte ihr ein Mädchen — mit großer Wahrscheinlichkeit Jutta H. Da die Frau mit dem Kleinkind nur recht langsam vorankam, hätte Jutta H. sie auf dem weiteren Weg eigentlich überholen müssen. Das ist aber, wie sie später der Polizei berichtete, nicht passiert.

Eine halbe Stunde später machte eine Urlauberin auf demselben Weg eine andere merkwürdige Entdeckung. Am Wegrand fand sie einen weißen Schuh und eine Badematte. Beides, so stellte die Kripo später fest, gehörte Jutta H. Die Frau nahm die Badematte mit, den Schuh ließ sie liegen. Kurze Zeit darauf, so sagten andere Zeugen übereinstimmend aus, war der Schuh dann aber ebenfalls verschwunden.

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Auto mit Alzeyer Kennzeichen
Auf dem Waldweg, den Jutta H. benutzte, zweigt ein schmaler Pfad ab, der zum städtischen Friedhof führt. Dort registrierten um die gleiche Zeit Friedhofsbesucher einige Ungereimtheiten, die die Polizei später mit dem Verschwinden des Mädchens in Zusammenhang brachte. Auf dem Parkplatz vor dem Friedhof sahen Zeugen, wie zwei Männer hektisch am Kofferraum eines Autos mit Alzeyer Kennzeichen herumhantierten. Als die Zeugen näher kamen, verschwanden die Männer. Direkt neben dem Auto entdeckte eine Zeugin dann einen weißen Damenschuh, ließ ihn aber liegen.

Auf dem Friedhof waren die beiden Männer, die an dem Wagen standen, aber nicht. Die Zeugin hörte plötzlich einen lauten Schrei, kümmerte sich aber nicht weiter darum. Als sie wieder auf den Parkplatz zurückkam, war der weiße Damenschuh verschwunden. In diesem Moment startete der Wagen mit Alzeyer Kennzeichen, in dem die zwei Männer saßen, die zuvor am Kofferraum gestanden hatten. Da die Zeugin keinen Stift und Zettel dabei hatte, notierte sie sich das Kennzeichen erst zu Hause. Dabei konnte sie sich aber nicht mehr an alle Zahlen korrekt erinnern, so dass die Kripo bei der Überprüfung der Daten nicht weiterkam.

Die Polizei ging bereits wenig später nach dem Verschwinden von Jutta H. davon aus, dass das 15-jährige Mädchen Opfer eines Verbrechens geworden ist. Nicht ganz zwei Jahre später bestätigte sich schließlich der schlimme Verdacht. Jutta Hs Leiche wurde in einem Waldstück in der Nähe des Schwimmbads, unweit von der Stelle, an der sie das letzte Mal lebend gesehen wurde, gefunden. Jutta Hs. Mörder sind bis heute nicht gefasst. (df/ts)

https://merkurist.de/mainz/aktenzeichen-...r-aus-alzey_4ng

#17 RE: Presseberichte von Christine 24.09.2019 13:55

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