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#26 RE: Presseberichte von Rosenrot 14.03.2018 13:26

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Unter diesem Link findet man auch ein Exposé mit genauen Angaben und Fotos des Hauses:

https://www.zvg-portal.de/index.php?butt...501&land_abk=by

Der Teilungsversteigerungstermin war heute früh.

#27 RE: Presseberichte von wetterfrosch 14.03.2018 21:08

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Verschwundene Postbotin: Anwesen von Heidi D. versteigert

Baufirma aus München kauft Haus in Fischbach für 180.000 Euro - vor 8 Stunden

NÜRNBERG - Zum ersten, zum zweiten, zum dritten! Am Mittwochvormittag ist das Haus der Fischbacher Postbotin, die am 13. November 2013 spurlos verschwand, unter den Hammer gekommen.

Am Tag ihres Verschwindens ging Heidi D. zum Joggen in den Wald - und ist bis heute nicht zurückgekehrt. Die Kripo Nürnberg schließt ein Gewaltverbrechen an der bekannten Fischbacher Zustellerin nicht aus.

Ihre Papiere, Geld und das Handy ließ sie im Haus in der Pellergasse liegen. Auch ihr Wagen stand vor der Türe. Im vergangenen Dezember griff die Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" den Fall auf.

In einem Filmbeitrag wird die Beziehung zu ihrem Lebenspartner kurz vor ihrem Verschwinden als brüchig dargestellt. Die Postbotin war auf der Suche nach einer neuen Wohnung und wollte das Haus, das ihr zur Hälfte gehört, verkaufen. Überdies schaltete sie Kontaktanzeigen, um Männer kennenzulernen.

Noch immer keine heiße Spur

Es kam auch zu Treffen, nach Ermittlungen gibt es da aber keine heiße Spur. Heidi D. wollte ihren 50. Geburtstag, der wenige Wochen nach ihrem Verschwinden gewesen wäre, kräftig feiern.

Alles Hinweise, die aus Sicht der Ermittler einen Selbstmord als eher unwahrscheinlich (aber nicht ausgeschlossen) erscheinen lassen. Heidi D.s Schwester, Petra Prado, verwaltet das Vermögen der Vermissten.

Auf ihre Initiative hin, sollte das Haus, in dem der Lebensgefährte von Heidi D. noch wohnt, versteigert werden. Ein Gutachter hat den Verkehrswert der Immobilie auf 313.000 Euro geschätzt.

Die Hälfte der Summe des versteigerten Objekts landet auf dem Konto von Heidi D, das nach wie vor existiert und ihre Schwester führt. Der Versteigerungstermin war für Mittwochvormittag angesetzt, der Sitzungssaal am Amtsgericht in der Flaschenhofstraße war brechend voll.

Was vielen nicht klar war: Auf dem Zweifamilienhaus (130 Quadratmeter) mit Grundstück (650 Quadratmeter) ist eine Grundschuld in Höhe von 150.000 Euro eingetragen. Wer das Anwesen erwirbt, muss auch die Grundschuld an die Gläubigerbank zahlen, so der vorsitzende Richter.

Eine halbe Stunde hatten die Interessenten Zeit, um Gebote abzugeben. Auch Heidi D.s Schwester steigerte mit. Am Ende stieg sie aber aus, den Zuschlag erhielt ein anderer: Ein Vertreter der Avuma Konzeptbau aus München bot zuletzt 180.000 Euro.

http://www.nordbayern.de/region/nuernber...igert-1.7345959

#28 RE: Presseberichte von Helios 14.05.2018 11:37

Vermisste Postbotin Heidi D.: Großeinsatz in Fischbach
Polizei durchsucht mit Leichenspür- und Archäologie-Hunden das Anwesen - vor 1 Stunde

NÜRNBERG - Seit Montagmorgen ist ein Großaufgebot der Polizei in der Pellergasse in Nürnberg-Fischbach vor Ort. Die Einsatzkräfte durchsuchen das Anwesen, in dem die seit 2013 vermisste Postbotin Heidi D. gelebt hatte. Bei der Aktion kommen auch Leichenspür- und sogenannte Archäologie-Hunde zum Einsatz.

Seit 6 Uhr am Montagmorgen ist ein großes Aufgebot der Polizei in der Pellergasse 6 im Nürnberger Stadtteil Fischbach zu Gange. Beamte der Mordkomission der Kriminalpolizei Nürnberg, der Bereitschaftspolizei und des LKA durchsuchen das Anwesen, in dem Heidi D. gewohnt hatte. Von der Postbotin fehlt jede Spur, sie war vom Joggen nicht mehr nach Hause gekommen - seit dem 13. November 2013 gibt es kein Lebenszeichen von ihr. Im vergangenen Dezember griff die Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" den Fall auf.

Bereits im August 2015 hatten die Ermittler das Haus durchforstet - nun haben sich durch die Ermittlungen der Kripo neue Ansatzpunkte ergeben, aufgrund derer die Staatsanwaltschaft eine erneute Hausdurchsuchung anordnete. Die Beamten durchsuchen aktuell das Anwesen, zwei Laubhütten im Garten sowie die Garage werden komplett ausgeräumt und die Gegenstände auf einen Lkw verladen.


Bei der Aktion kommen auch Leichenspürhunde zum Einsatz, die nach ersten Erkenntissen wohl auch reagierten. Zusätzlich sind Archäologie-Hunde vor Ort, die Tiere aus dem Raum Miesbach sind auf den Fund von Knochen spezialisiert. Bisher will die Polizei nicht an die Bausubstanz des Hauses ran, allerdings hätten die Einsatzkräfte bei Bedarf die Möglichkeit, Stücke aus dem Mauerwerk zu entnehmen. Vor Ort sind zudem Spezialkräfte der Technischen Universität München, welche das Mauerwerk mit Ultraschall durchsuchen können.



Die Pellergasse ist für den normalen Autoverkehr derzeit komplett gesperrt, lediglich die Linienbusse befahren die Straße. Mehrere Schaulustige verfolgen von den umliegenden Balkonen aus die Vorgänge in der Pellergasse.

Im März 2018 war das Haus von Heidi D. unter den Hammer gekommen - eine Baufirma aus München erwarb das Anwesen in Fischbach für insgesamt 330.000 Euro. Nach wie vor wohnt der Lebensgefährte von Heidi D. in dem Haus, er war im Zuge der Ermittlungen immer stärker in den Fokus geraten.

http://www.nordbayern.de/region/nuernber...hbach-1.7587415

#29 RE: Presseberichte von wetterfrosch 14.05.2018 20:56

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Polizeieinsatz in Fischbach bei Nürnberg

Suche nach vermisster Postbotin Heidi D. geht am Dienstag weiter

Den ganzen Montag über lief ein Großeinsatz der Polizei in Fischbach bei Nürnberg. Beteiligt waren unter anderem das Polizeipräsidium Mittelfranken, das Landeskriminalamt und die TU München. Es ging dabei um die seit 2013 vermisste Postbotin Heidi D.

Von: Claudia Grimmer

Stand: 14.05.2018

Die Einsatzkräfte durchsuchten seit 6.00 Uhr am Montagmorgen ein Anwesen in Fischbach. Dort lebte die Postbotin Heidi D., die seit 2013 vermisst wird. D. war damals vom Joggen nicht mehr zurückgekommen. Vor Ort waren mehrere Dutzend Einsatzkräfte, darunter Leichenspürhunde und Hunde, die darauf spezialisiert sind, Knochen zu finden. Bereits im Jahr 2015 war dort eine Hausdurchsuchung veranlasst worden.

Neue Ansatzpunkte, neuer Großeinsatz

Die Staatsanwaltschaft habe nach neuen Ansatzpunkten eine erneute Hausdurchsuchung im Anwesen angeordnet. Vor Ort befand sich auch der Bekannte von Heidi D., der noch immer im Haus lebt. Durchsucht wurden zunächst das Grundstück selbst sowie Gartenhäuser und eine Garage. Zwei Gartenlauben wurden inzwischen komplett ausgeräumt, nachdem wiederholt Leichenspürhund angeschlagen hatte. Gefunden wurde bisher allerdings noch nichts, sagte Polizeisprecher Bert Rauenbusch am Nachmittag dem BR.

Der Außenbereich sollte am Montag auf alle Fälle komplett abgesucht werden, so Rauenbusch weiter. Am Dienstag geht die Suche im Hauptgebäude selbst weiter. Laut Wettervorhersage könnten die Hunde wegen Regens dann wahrscheinlich ohnehin nicht mehr eingesetzt werden.

"Wir ermitteln ja seit November 2013 in der Vermisstengeschichte Heidi D. Sie ist ja damals von ihrem Lebensgefährten als vermisst gemeldet worden und seit dem nicht mehr aufgefunden worden. Die Nürnberger Mordkommission hat in alle Richtungen ermittelt und immer wieder gab es mal Verdachtsmomente gegen den Lebensgefährten. Jetzt vor kurzer Zeit haben sich diese Verdachtsmomente erhärtet. Deswegen hat die Staatsanwaltschaft eben diesen Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Der Lebensgefährte ist anwesend bei der Durchsuchung. Das Recht hat er ja nach Spezialisten der TU München vor Ort der Strafprozessordnung und macht aber uns keinerlei Schwierigkeiten."

Bert Rauenbusch, Pressesprecher Polizeipräsidium Mittelfranken

Die Technische Universität hat ebenfalls Mitarbeiter geschickt, die das Mauerwerk per Ultraschall nach Hohlräumen überprüfen. Im Einsatz sind auch Biologen, die Bodenproben vom Anwesen nehmen, so die Polizei. Der Verkehr wird entsprechend umgeleitet. Erst im März war das Haus, in dem Heidi D. mit ihrem Freund wohnte, versteigert worden.

https://www.br.de/nachrichten/mittelfran...eidi-d-100.html

#30 RE: Presseberichte von wetterfrosch 14.05.2018 20:59

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Vermisste Heidi D. aus Fischbach: Leichenspürhunde schlagen bei Hausdurchsuchung Alarm

14.05.2018 | 15:28

Heidi D. aus Fischbach bei Nürnberg wird seit November 2013 vermisst.
© http://www.heidi-aus-fischbach-vermisst.de/

Postbotin wird seit 2013 vermisst

Es ist gut viereinhalb Jahre her, dass Heidi. D. aus Fischbach bei Nürnberg verschwand. Die Postbotin kam im November 2013 nicht mehr vom Joggen zurück. Seitdem wird sie vermisst. Jetzt ordnete die Staatsanwaltschaft Nürnberg eine Hausdurchsuchung an: im Haus von Heidi D. und ihrem Lebensgefährten. Dort schlug ein Leichenspürhund Alarm.

Leichenspürhund schlägt Alarm

Es kommt Bewegung in den mysteriösen Fall: Seit Montagmorgen läuft die Durchsuchung eines Anwesens in Fischbach bei Nürnberg, indem Heidi D. vor ihrem Verschwinden lebte. Mit einem Großaufgebot durchsuchten die Polizei Mittelfranken, das Landeskriminalamt und die TU München das Haus, eine Garage und eine Gartenlaube.

In der Laube schlug tatsächlich auch ein Leichenspürhund Alarm, wie Bert Rauenbusch von der Polizei Mittelfranken RTLnext mitteilte. Bisher sei jedoch noch keine Leiche gefunden worden.

Mordkommission durchkämmt Heidi D.s Anwesen

Die Staatsanwaltschaft hat den Polizeieinsatz veranlasst, da sie dort eine neue Spur vermutete. Eine Mordkommission durchkämmt das Gebiet rund um das Anwesen, nimmt insbesondere die Gartenlaube unter die Lupe, in der die Leichenspürhunde reagierten. Es handelt sich um ein großes Grundstück mit viel Bebauung, daher ist die Durchsuchung vorerst auf einen Zeitraum von drei Tagen angesetzt.

Immer wieder Verdachtsmomente gegen den Lebensgefährten

Die Postbotin verschwand offiziell am Nachmittag des 14. Novembers 2013. Ihr Lebensgefährte hatte sie damals als vermisst gemeldet, nachdem sie vom Joggen nicht zurückkam. Die Nürnberger Mordkommission ermittelte im Fall Heidi D. - immer wieder gab es Verdachtsmomente gegen den Lebensgefährten. Ihre Familie stellte damals eine Homepage online, auf der sie auf Heidis Verschwinden aufmerksam machte und Zeugen suchte.

https://rtlnext.rtl.de/cms/vermisste-hei...371.html?c=ddbd

#31 RE: Presseberichte von wetterfrosch 14.05.2018 21:04

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14.05.2018, 14:03 | 01:36 Min

Verdacht gegen Lebensgefährten

Vermisste Postbotin aus Nürnberg: Polizei durchsucht Haus

Im Fall der verschwundenen Postbotin Heidi D. aus Nürnberg hat die Polizei am Montag das Haus der Frau und ihres Lebensgefährten durchsucht.

Nach Angaben des 53-Jährigen, der von der Polizei als Beschuldigter geführt wird, war die damals 49-jährige Mitte November 2013 zum Joggen gegangen und nicht wieder aufgetaucht. Seitdem fehlt von ihr jede Spur.

"Es gibt in dem Fall weniger Anhaltspunkte für ein freiwilliges Verschwinden als für ein Verbrechen", sagte ein Polizeisprecher. Ein latenter Verdacht gegen den 53-Jährigen habe immer bestanden, bisher habe man ihm aber nichts nachweisen können.

Nun habe sich der Verdacht gegen den Lebensgefährten erhärtet, es gebe "konkrete Indizien", wie ein Polizeisprecher FOCUS Online mitteilte. Daher habe die Staatsanwaltschaft die Durchsuchung angeordnet.

Leichenspür- und Archäologiehunde schlugen an

Auch Leichenspürhunde und sogenannte Archäologiehunde sind im Einsatz. Die Hunde schlugen an: "Aktuell werden Gartenhütten ausgeräumt, denn hier schlugen unsere Leichensuchhunde an. Jetzt müssen wir erstmal abwarten, ob wir hier eine Leiche oder Knochen finden", sagt Polizeisprecher Bert Rauenbusch.

Auch Experten der Technischen Universität München und Biologen des Landeskriminalamtes seien dabei, Mauerwerk und Boden zu untersuchen, ob dort möglicherweise einmal eine Leiche lag oder versteckt war. Da das Haus und Gartenhütten sehr vollgestellt seien, können die Maßnahmen bis zu drei Tage dauern, sagte der Sprecher.

https://www.focus.de/regional/nuernberg/...id_8926007.html

#32 RE: Presseberichte von Christine 15.05.2018 10:15

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Suchaktion in Fischbach wird fortgesetzt

Heute wird die Suche nach der vermissten Postbotin Heidi D. aus Nürnberg-Fischbach fortgesetzt. Die Polizei untersucht weiter das Haus, anliegende Gebäude und das Grundstück nach Hinweisen. Unter Verdacht steht der damalige Lebensgefährte der Frau.

Von: Claudia Grimmer
Stand: 15.05.2018

Bei dem Großeinsatz der Polizei kommen weiterhin Leichenspürhunde zum Einsatz. Sie schlugen gestern bereits mehrmals in einer Laube an. Daraufhin wurden die Nebengebäude ausgeräumt, der Inhalt auf LKWs verladen. Heute sollen die ersten Grabungsarbeiten beginnen. Noch immer vor Ort sind auch Teams der TU München und des Landeskriminalamtes, bestehend aus Biologen für Bodenuntersuchungen und Experten, die Wände auf Hohlräume untersuchen können. Der Zeitraum der Durchsuchungsaktion wurde, laut dem Polizeisprecher Bert Rauenbusch, mit insgesamt drei Tage angesetzt.

Lebensgefährte unter Verdacht
Bereits im Vorfeld hätten sich neue Verdachtsmomente gegen den heute 53 Jährigen ergeben. Nähere Einzelheiten will die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen. Daraufhin erließ die Staatsanwaltschaft einen erneuten Durchsuchungsbeschluss. Bereits im Jahr 2015 wurde das Anwesen in Nürnberg-Fischbach untersucht. Der Lebensgefährte wurde gestern auf dem Polizeipräsidium Mittelfranken wiederholt vernommen. Er ist nach wie vor auf freiem Fuss. Am gestrigen Montag konzentrierte sich die Untersuchung auf den Außenbereich des Anwesens in Fischbach. Heute sollen dort wiederholt die sogenannten Archäologiehunde zum Einsatz kommen, nachdem auch die Garage komplett ausgeräumt ist. Anschließend führt das LKA einen Luminoltest durch. Die chemische Verbindung ist in der Lage, unter bläulichem Licht kleinste Mengen Blut nachzuweisen.

Polizei untersucht Hauptgebäude
Heute wird sich die Arbeit der Polizei vor allem auch auf das Haus konzentrieren. Durchsucht wird vom Dachboden bis zum Keller. Auch die Wände werden mit Ultraschall von einem Spezialteam untersucht. So können Hohlräume oder Gegenstände aufgefunden werden.

Der Fall Heidi D.
Die damals 49-Jährige verließ im November 2013 das Haus in Nürnberg-Fischbach um zu joggen. Danach verliert sich die Spur. Erst Tage danach meldete der Lebensfährte Heidi D. als vermisst. Die Polizei ermittelte seitdem in alle Richtungen. Einsatzkräfte suchten mehrfach nach der Postbotin, inbesondere in dem Gebiet rund um den Eisweiher bei Fischbach, an dem Heidi D. gerne joggen ging. Unter anderem durchkämmten 130 Polizeibeamte ein Waldstück in der Nähe. Die Beziehung der beiden sei brüchig gewesen. Die Postbotin wollte sich anscheinend von dem heute 53-Jährigen trennen und suchte bereits nach einer neuen Wohnung. Das Haus in Fischbach war im Eigentum von beiden. Bis heute wohnt der Lebensgefährte dort. Im März 2018 wurde das Anwesen versteigert. Eine Baufirma aus München erhielt den Zuschlag.

https://www.br.de/nachrichten/mittelfran...esetzt-100.html

#33 RE: Presseberichte von wetterfrosch 15.05.2018 21:30

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Vermisste Heidi D. aus Fischbach: Polizei sucht jetzt im Keller

Keine Spuren in Garten und Garage gefunden - Georadar im Einsatz - vor 5 Stunden

NÜRNBERG - Die Suche nach Überresten der verschwundenen Postbotin läuft weiter: Seit Montagmorgen stellt die Polizei das Anwesen der seit viereinhalb Jahren vermissten Zustellerin Heidi D. aus Nürnberg-Fischbach auf den Kopf.

Die Suche nach Überresten der verschwundenen Postbotin läuft weiter: Seit Montagmorgen stellt die Polizei das Anwesen der seit viereinhalb Jahren vermissten Zustellerin Heidi D. aus Nürnberg-Fischbach auf den Kopf. Aufgrund der Indizienlage sieht die Kripo ein Gewaltverbrechen als sehr wahrscheinlich an. Bis jetzt gibt es allerdings keine Spur, die auf Überreste der Vermissten schließen lässt.

Am gestrigen Montag nahmen sich die Einsatzkräfte die zwei Gartenhütten und die Garage des Anwesens in der Pellergasse vor. "Dort haben wir keine Hinweise gefunden", sagt Polizeisprecher Bert Rauenbusch. Derzeit räumen Polizisten den Keller des Wohnhauses aus, die Gegenstände werden untersucht.

Wie auch schon in der Garage kommt ein sogenanntes Georadar zum Einsatz. Mit diesem Gerät lassen sich kleinste Veränderungen im Untergrund feststellen, ohne dass der Boden aufgebrochen werden muss. Dass im übrigen Haus mögliche Überreste zu finden sein könnten, gilt laut Rauenbusch als eher unwahrscheinlich. "Die Wände sind teils zu dünn. Da hätte man sich schwer getan, menschliche Überreste zu verbauen", sagt er. Die Ermittler ziehen für die Durchsuchung alle Register, die Durchsuchung ist aufwändig. Rauenbusch: "Wir werden hier auch morgen noch aktiv sein."

http://www.nordbayern.de/region/nuernber...eller-1.7592562

#34 RE: Presseberichte von wetterfrosch 15.05.2018 21:32

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N-Fischbach | Suche abgebrochen

?15. Mai 2018

Auch Tag 2 der großen Suchaktion der Polizei auf dem Grundstück der vermissten Postbotin Heidi D. in Nürnberg-Fischbach verlief ohne Ergebnis. Mit Leichenspürhunden und einem Georadar wurden am Montag bereits die Garage und zwei Gartenhütten abgesucht, heute war der Keller des Hauses dran. Dort, in der Pellergasse, hat Heidi D. bis 2013 zusammen mit ihrem Lebensgefährten gewohnt. Im November war sie vom Joggen nicht mehr zurückgekehrt. Der Lebensgefährte meldete sie einige Tage später als vermisst, er wohnt noch immer in dem Haus. Morgen früh wird die Durchsuchung fortgesetzt.

https://www.radio8.de/n-fischbach-suche-abgebrochen-40034/

#35 RE: Presseberichte von Helios 16.05.2018 10:37

Nürnberg-Fischbach
"Überhaupt keine Hinweise" bei Suche nach Heidi D.
Die Suchaktion nach der vermissten Postbotin Heidi D. auf einem Grundstück in Nürnberg-Fischbach wird heute voraussichtlich abgeschlossen. Neue Erkenntnisse haben sich aber offenbar nicht ergeben.

Von: Nora Kaltenbeck

Stand: 16.05.2018 |Bildnachweis

Das durchsuchte Haus in Nürnberg-Fischbach | Bild: Sophia Ruhstorfer/BR-Studio Franken
Wie die Polizei im Gespräch mit dem BR-Studio Franken sagte, wird heute das frühere Wohnhaus der Vermissten weiter untersucht. Dabei kommt weiterhin Luminol zum Einsatz. Die chemische Verbindung wird auf Flächen aufgesprüht und lässt unter bläulichem Licht geringste Spuren von Blut erscheinen.

Leichenhunde schlagen an
Die Durchsuchung des Kellers sowie des Grundstücks mit Gartenhäusern und Garage lief seit vergangenem Montag (14.05.18) und wurde gestern beendet. Bei dem Großeinsatz der Polizei waren unter anderem auch Teams der TU München und des Landeskriminalamts im Einsatz. Leichenspürhunde hatten mehrmals in einer Gartenlaube angeschlagen. Dennoch ergaben sich bislang "überhaupt keine Hinweise", so ein Polizeisprecher.

Neue Verdachtsmomente
Der Lebensgefährte der Vermissten wird auch heute vermutlich wieder bei der Durchsuchung anwesend sein. Die Nacht durfte er nicht in dem Haus verbringen, das er nach wie vor bewohnt. Die erneute Suchaktion wurde eingeleitet, weil sich neue Verdachtsmomente gegen den 53-Jährigen ergeben hatten. Details dazu gab die Polizei nicht bekannt. Heidi D. war 2013 vom Joggen nicht zurückgekehrt und später von ihrem Lebensgefährten als vermisst gemeldet worden.

https://www.br.de/nachrichten/mittelfran...chbach-100.html

#36 RE: Presseberichte von Helios 16.05.2018 15:12

Vermisste Heidi D.: Brunnen am Haus wird leergepumpt
Ermittler suchen weitere Hinweise auf Anwesen - Leichenspürhunde im Einsatz - vor 3 Stunden

NÜRNBERG - Seit Montagmorgen um 6 Uhr wird das Haus der verschwundenen Fischbacher Postbotin Heidi D. durchsucht - die Polizei nimmt das Gelände auch am Mittwoch weiter unter die Lupe. Leichenspürhunde sind im Einsatz.

"Heute wird der Brunnen im Garten leergepumpt", sagt Polizeisprecher Bert Rauenbusch. Außerdem werde das Haus durchsucht. Dabei kommen auch Leichenspürhunde zum Einsatz. Die Archäologie-Hunde, die darauf trainiert sind Knochen zu erschnüffeln, seien mittlerweile nicht mehr vor Ort, so Rauenbusch. Sollte alles so funktionieren wie in den vergangenen beiden Tagen auch, werde man mit den Durchsuchungsaktivitäten heute noch fertig werden, so der Polizeisprecher. Der Lebensgefährte der vor viereinhalb Jahren verschwundenen Postbotin ist auch heute wieder im Haus. Den paar Dutzend Beamten, die dort zugegen sind, mache er jedoch keine Schwierigkeiten, so Rauenbusch.

Bilderstrecke zum Thema Seit 2013 verschwunden: Polizei durchsucht Grundstück der vermissten Postbotin Seit 2013 verschwunden: Polizei durchsucht Grundstück der vermissten Postbotin Seit 2013 verschwunden: Polizei durchsucht Grundstück der vermissten Postbotin Postbotin Heidi D.: Polizei durchsucht Anwesen mit SpürhundenEin Großaufgebot der Polizei und weiterer Einsatzkräfte durchkämmte in Nürnberg-Fischbach erneut das Anwesen der seit 2013 vermissten Postbotin Heidi D. Auch Leichenspür- und sogenannte Archäologie-Hunde kamen dabei zum Einsatz.

Heidi D. war am 14. November 2013 spurlos verschwunden. Die Beamten ermittelten schon damals in alle Richtungen. Zuletzt erhärtete sich der Verdacht, dass ihr damaliger Lebensgefährte etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben könnte - die Beziehung zu Heidi D. galt vor ihrem Verschwinden als brüchig. Sein "allgemeines Verhalten", so Rauenbusch am Montag, habe nun dazu beigetragen, dass erneut durchsucht wird. Der 53-Jährige wohnt noch heute in dem Haus an der Fischbacher Pellergasse. Das Anwesen war im März 2018 versteigert worden. Neuer Eigentümer ist eine Immobilienfirma, deren Vertreter den Lebensgefährten der verschwundenen Postbotin schon vor dem Versteigerungstermin kannten.

http://www.nordbayern.de/region/nuernber...pumpt-1.7595137

#37 RE: Presseberichte von wetterfrosch 16.05.2018 16:33

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Vermisste Heidi D.: Einsatz am Haus abgeschlossen

Ermittler suchten weitere Hinweise auf Anwesen - Keine Hinweise auf Leiche - vor 29 Minuten

NÜRNBERG - Seit Montagmorgen um 6 Uhr wurde das Haus der verschwundenen Fischbacher Postbotin Heidi D. durchsucht - die Polizei nahm das Gelände auch am Mittwoch weiter unter die Lupe und beendete aber die Arbeiten auf dem Grundstück um 15 Uhr. Weiter geht es im Labor.

"Heute wird der Brunnen im Garten leergepumpt", sagte Polizeisprecher Bert Rauenbusch am Vormittag. Gegen 15 Uhr beendeten die Ermittler dann den Einsatz auf dem Grundstück, aus dem Brunnen nahmen sie Schlamm mit, der nun im Labor eingehend untersucht wird. Sollten sich dabei keine Spuren von der vermissten Postbotin finden lassen, könne man, so Rauenbusch, festhalten, dass ihr Leichnam sich nicht auf diesem Grundstück befinde. Die Ermittlungen würden aber dennoch fortgesetzt.

Neben dem Brunnen wurde auch am Mittwoch das Haus durchsucht. Dabei kamen Leichenspürhunde zum Einsatz, die darauf trainiert sind Knochen zu erschnüffeln. Der Lebensgefährte der vor viereinhalb Jahren verschwundenen Postbotin war auch am Mittwoch wieder im Haus. Den paar Dutzend Beamten, die dort zugegen waren, habe er jedoch keine Schwierigkeiten gemacht, so Rauenbusch. Welche Hinweise die Polizei letztlich dazu veranlassten, das Grundstück unter die Lupe zu nehmen, werde aus "ermittlungstaktischen Gründen" nicht verraten.

Heidi D. war am 14. November 2013 spurlos verschwunden. Die Beamten ermittelten schon damals in alle Richtungen. Zuletzt erhärtete sich der Verdacht, dass ihr damaliger Lebensgefährte etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben könnte - die Beziehung zu Heidi D. galt vor ihrem Verschwinden als brüchig. Sein "allgemeines Verhalten", so Rauenbusch am Montag, habe nun dazu beigetragen, dass erneut durchsucht wird. Der 53-Jährige wohnt noch heute in dem Haus an der Fischbacher Pellergasse. Das Anwesen war im März 2018 versteigert worden. Neuer Eigentümer ist eine Immobilienfirma, deren Vertreter den Lebensgefährten der verschwundenen Postbotin schon vor dem Versteigerungstermin kannten.

Dieser Artikel wurde um 15.55 Uhr aktualisiert.

http://www.nordbayern.de/region/nuernber...ossen-1.7595137

#38 RE: Presseberichte von wetterfrosch 16.05.2018 16:35

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Informationen und Updates

Stand 16.05.2018

Die Polizei macht heutzutage nichts ohne Grund. Das darf man immer nicht vergessen. Dass diese Aktion in den letzen drei Tagen jetzt erst, nach viereinhalb Jahren so akribisch durchgeführt wird - hat auch seine triftigen Gründe und ist nun eine weitere Station auf der To Do Liste um Gewissheit zu haben. Laut dem Polizeipressesprecher, gab es triftige Gründe die auf eine Indizienkette zurückzuführen sind, die nicht öffentlich gemacht werden können. Sollte sich aus dieser Durchsuchung gar nichts ergeben, geht die Suche halt weiter… Für den Bekannten vielleicht auch eine Art der Erleichterung weil das „Kopfkino“ in den Menschen aufhört – zumindest was das Haus selbst betrifft. Im Endeffekt wird trotzdem weitergehakt...denn blind ist die Polizei nicht. ….die sehen schon viel….mehr als nach außen vielleicht sichtbar Jemand weiß Bescheid. Wenn Freundschaften zerbrechen oder „andere menschliche Netzwerke “ irgendwann zerfallen „öffnet“ sich vielleicht noch jemand. Diese Hoffnung kann uns keiner nehmen. Man wird sehen....

http://www.heidi-aus-fischbach-vermisst....ssiert-ist.html

#39 RE: Presseberichte von wetterfrosch 17.05.2018 11:28

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Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (732) Durchsuchungsmaßnahmen im Wohnanwesen der vermissten Heidi D. - Bilanz des Drei-Tages-Einsatzes der Polizei

17.05.2018 – 10:27

Nürnberg (ots) - Im Zeitraum zwischen 14.05. und 16.05.2018 durchsuchte die Nürnberger Polizei das Wohnanwesen der vermissten Heidi D. in Nürnberg-Fischbach. Am Ende ergaben sich keine Hinweise auf den Aufenthaltsort der Frau.

Seit 14.11.2013 wird die damals 49-jährige Heidi D. vermisst. Ihr Lebensgefährte, ein heute 53-jähriger Mann, erstattete damals Vermisstenanzeige. Seinen Angaben nach sei Heidi D. am frühen Morgen des 14.11.2013 zum Laufen gegangen und seitdem nicht mehr zurückgekehrt.

Die Nürnberger Polizei ermittelte von Anfang an in alle Richtungen, da nicht auszuschließen war, dass Heidi D. entweder einem Unglücksfall oder einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Aufwändige und personalintensive Suchaktionen sowie offensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (u.a. bei der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ...ungelöst") blieben bisher ohne Erfolg.

Vor wenigen Wochen nun erhärtete sich der Verdacht, dass der Lebensgefährte möglicherweise mit dem Verschwinden seiner Freundin zu tun hat. Die akribischen Ermittlungen der Nürnberger Mordkommission führten dazu, dass in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Ermittlungsrichter einen Durchsuchungsbeschluss für das Anwesen in Nürnberg-Fischbach erließ.

Am 14.05.2018 ab 06:00 Uhr vollzogen Beamte der Nürnberger Polizei, der Mordkommission, Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei, mehrere Diensthundeführer sowie Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes aus München diesen Beschluss. Zudem kamen sog. "Archäologie-Hunde" zum Einsatz. Während Leichenspürhunde der Polizei auf Leichengeruch spezialisiert sind, besitzen diese Hunde die Fähigkeit, menschliche Knochen aufzuspüren.

Unterstützung bekam die Polizei zudem von der Technischen Universität München. Die Fachleute vom Lehrstuhl für zerstörungsfreie Prüfung verwendeten Spezialgeräte, die es erlaubten, sowohl Veränderungen des Erdreichs als auch der Wände und Betonböden mittels Spezialradar zu orten.

Mehrfach "verbellten" die eingesetzten Polizeihunde verdächtige Objektstellen. Auch die "Archäologie-Hunde" zeigten durch Absitzen an den gleichen Örtlichkeiten an. Im Anschluss daran wurden die Mitarbeiter der TU München aktiv.

Biologen des Bayerischen Landeskriminalamtes untersuchten verdächtige Räume und Gegenstände mit Luminol. Luminol ist bei Dunkelheit in der Lage, unter Emission von bläulichem Licht geringste Blutmengen nachzuweisen.

Eine Vielzahl Polizeibeamter durchsuchte in professioneller Art und Weise drei Tage lang das rund 650 m2 große Grundstück einschließlich des zweistöckigen Wohngebäudes, einer Garage, mehrerer Gartenlauben und eines Lattenverschlages sowie den Inhalt eines Brunnens. Aus diesem wurde nach Abpumpen des Wassers Schlamm zunächst in Augenschein genommen, anschließend wurden Proben gesichert und zur weiteren Untersuchung den Kollegen des Bayerischen Landeskriminalamtes übergeben.

Um diese Durchsuchungsmaßnahme genauestens durchführen zu können, war es erforderlich, etlichen Unrat und Brennholz wegzuräumen und auf Lkw zwischenzulagern. Diese Arbeiten führten Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei aus.

Am Ende des dreitägigen Einsatzes ergaben sich keine Hinweise auf den Aufenthaltsort der vermissten Heidi D. Gegen den unter Tatverdacht eines Tötungsdeliktes stehenden 53-jährigen Lebensgefährten wird gleichwohl weiterhin ermittelt.

Die Nürnberger Mordkommission ist nach wie vor auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Sie bittet daher erneut Zeugen, die Angaben zum Verschwinden oder zum Aufenthaltsort der vermissten Heidi D. machen können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Bert Rauenbusch/gh

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Polizeipräsidium Mittelfranken Pressestelle
Telefon: 0911/2112-1030
Fax: 0911/2112-1025
http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/

Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelfranken, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6013/3945955

#40 RE: Presseberichte von wetterfrosch 22.05.2018 13:06

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(leider immer noch aktuell - 22.05.2018!!)

Stand 22.05.2018

Nach unserem jetzigen Kenntnisstand ist bei der Durchsuchung letzter Woche nichts weiter herausgekommen. Es war überraschend und vor allem ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir hier nicht alleine für die Wahrheitsfindung kämpfen, sondern dass es im Hintergrund Menschen gibt, die für uns denken und mitkämpfen. Was da aufgefahren wurde war unglaublich und man kann schon erkennen das da großartiges geleistet wurde.

Laut dem Polizeipressesprecher gab es triftige Gründe, die auf eine Indizienkette zurückzuführen sind aber nicht öffentlich gemacht werden können. Wie schon erwähnt - für den Bekannten auch eine Art der Erleichterung - da jetzt das "Kopfkino" um das Haus und Heidis Verschwinden nun aufhört. Das positive - man kann das jetzt "abhaken" und den anderen Ansätzen nachgehen. Es sollte nicht unsere Lebensaufgabe werden nach Heidi zu suchen... aber wenn es so sein soll. Es ist wie mit dem Strom .... wer aufhört zu rudern der fällt zurück....dann rudern wir eben für Heidi weiter. Ärmel hoch und nach vorne schauen. In diesem Sinne..danke für euer Mut machen und lieben Wünsche.

Die Familie

http://www.heidi-aus-fischbach-vermisst.de/willkommen.html

#41 RE: Presseberichte von wetterfrosch 03.07.2018 16:21

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Vermisste Heidi D.: Auch im Brunnen war kein Hinweis

Haus und Grundstück in Fischbach wurden im Mai von der Polizei durchsucht - vor 10 Stunden

NÜRNBERG - Mitte Mai rückte die Polizei in Fischbach an. Drei Tage lang untersuchten Spezialisten das Haus, in dem Postbotin Heidi D. bis zu ihrem Verschwinden vor mehr als viereinhalb Jahren lebte. Mittlerweile sind auch die Laboruntersuchungen abgeschlossen.

Bei der Durchsuchung wurde Material aus dem Grund eines Brunnens auf dem Grundstück entnommen. Im Labor wurde nun untersucht, ob darin Spuren enthalten sind, die von der verschwundenen Postbotin stammen können. Jetzt ist das Ergebnis da. "Nichts gefunden", so Pressesprecher Bert Rauenbusch. Damit könne man ausschließen, dass sich auf dem Grundstück an der Fischbacher Pellergasse die Leiche der Vermissten befindet. Die Beamten hatten im Mai drei Tage lang alles unter die Lupe genommen. Neben Leichenspürhunden kamen auch Archäologiehunde zum Einsatz. Die Tiere sind darauf spezialisiert, Knochen zu erschnüffeln. Die Beamten suchten auch mit Hilfe von Luminol – einer Chemikalie, die auch Jahre später Blutspritzer sichtbar machen kann. Neben dem Haus wurde auch das Auto des Lebensgefährten mit Luminol untersucht. Auch dort fand man keine Spur, die einen Hinweis auf den Verbleib von Heidi D. hätte liefern können.

Im November 2013 kam die damals 49-jährige Postbotin nicht mehr vom Joggen zurück, seitdem gibt der Fall Rätsel auf. Vieles spricht gegen ein freiwilliges Verschwinden. Etwa die Tatsache, dass sie ihren 50. Geburtstag groß feiern wollte und dafür schon Vorbereitungen traf. Hätte Heidi D. heimlich ein neues Leben anfangen wollen, hätte sie zudem ihre Papiere und Kleidung mitgenommen. Das jedoch war alles daheim.

Die Beamten durchsuchten den Fischbacher Wald. Auch das Haus nahmen sie schon einmal unter die Lupe. Die Ermittlungen liefen in alle möglichen Richtungen – auch gegen den Lebensgefährten der Postbotin, der noch immer in dem Anwesen an der Pellergasse lebt. Die Beziehung der beiden galt als brüchig. Dass die Beamten im Mai erneut anrückten, um Haus und Grundstück zu durchsuchen, begründete ein Polizeisprecher mit dem "allgemeinen Verhalten" des Lebensgefährten. Dieser war während der Durchsuchung anwesend und bereitete den Beamten keine Probleme.

Die Teilungsversteigerung des Hauses, das er zusammen mit Heidi D. erworben hatte, wollte der Lebensgefährte im Frühjahr in letzter Minute noch verhindern. Beim Termin im März beim Amtsgericht legte der 53-Jährige ein Attest vor, das belegen sollte, dass es seiner psychischen Gesundheit schaden würde, wenn er aus dem Haus ausziehen müsste. Den Zuschlag für das Haus erhielt damals eine Baufirma aus München – dem Vernehmen nach kannten sich Vertreter der Firma und der Lebensgefährte schon zuvor.

jule

http://www.nordbayern.de/region/nuernber...nweis-1.7776898

#42 RE: Presseberichte von wetterfrosch 30.07.2018 13:28

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Neues Update auf der HP von Heidi Dännhäuser

ZEUGENAUFRUF immer noch aktuell 30.07.2018:

http://www.heidi-aus-fischbach-vermisst....ugenaufruf.html

#43 RE: Presseberichte von wetterfrosch 16.11.2018 12:56

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Donnerstag 14.11.2013

zum 5. Jahrestag

Unglaublich aber leider wahr. Heute sind es nun 5 Jahre, seit du am 14.11.2013 spurlos verschwunden bist und immer noch sind wir als Familie in dieser Mühle drin, alle Möglichkeiten auszuloten, auszunutzen um herauszufinden, was an diesem besagten Novembertag wirklich geschehen ist.

Wir vermissen dich so sehr und möchten dich einfach nur wieder zurück haben und den 14.11.2013 aus dem Kalender streichen. In unseren Köpfen gibt es keinen Ausschalter der diese ganze Situation vergessen lässt. Man denkt daran, wenn man im Auto sitzt, wenn man zu Bett geht und auch der 1. Gedanke wenn man morgens wieder aufwacht. „ Hast du diesen schönen Sommer, Herbst auch gespürt, diesen blauen Himmel, die Wärme auf der Haut gespürt, wenn man die Augen zumacht und auf einer Bank unter freiem Himmel sitzt? Wie geht’s dir gerade? Was machst du gerade? Bist du allein oder mit wem bist du gerade unterwegs? Was ist mit dir passiert? Was hast du durchlitten?

Die Hoffnung bleibt, dass du noch lebst und einfach nur aufgrund von Ängste und Zweifel da „raus“ wolltest. Wer so handelt, hatte seine triftigen Gründe und da hat Wut keinen Platz. Vor dem was du vielleicht Angst haben könntest, wird nicht geschehen. Wir wären nur überglücklich dich wieder in die Arme schließen zu dürfen. Der Weg ist für dich geebnet. Du kannst dir ein neues Leben aufbauen und nach vorne schauen. Wir helfen dir dabei. Liebend gerne und zu jeder Zeit. Das hier ist dein Strohhalm zurück in dein altes und neues, besseres Leben.

Mit vereinten Kräften wurde von allen bisher beteiligten Menschen wirklich unglaubliches geleistet. Dafür sind wir auch unendlich dankbar. Man kann es nicht wirklich in Worte fassen. Leider hat es noch nicht ausgereicht um dich zu finden. Aber es reichte aus, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen und hat den Weg frei gemacht um andere wichtige Ansätze nachzugehen. Bei diesen Ansätzen tun sich aber leider Abgründe auf. Wo man diese Worte: „du musst da weg, sonst wird es gefährlich für dich“, wirklich nachvollziehen kann. Vielleicht ist die Tür nun ein Spalt aufgegangen, dass nun Zug um Zug mehr Licht in den Fall kommt. Man wird sehen, was die Zukunft bringt.

Wir möchten uns auf diesem Wege, nochmals bei allen beteiligten herzlich bedanken. Für all die Unterstützung und guten Wünsche die uns bis heute zu Teil wurde. DANKEheart

Die Familie von Heidi

https://www.heidi-aus-fischbach-vermisst.de/

#44 RE: Presseberichte von Tumbleweed 15.11.2019 16:15

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Heidi Dannhäuser Vermisst
13. November um 14:03 ·

Liebe Heidi ,
heute jährt sich dein Verschwinden zum 6. Mal und wir kämpfen immer noch💪 Hast du vielleicht geglaubt du fehlst uns nicht? Doch Heidi! Du fehlst uns tatsächlich sehr💋Deine wie hier im Bild ansteckende Leichtigkeit, deine Fröhlichkeit…deine Art die einfachen Dinge im Leben wahrzunehmen und zu genießen. Einfach so aus dem Leben gerissen, das darf nicht sein! 😭🥺
Wir möchten es nicht ruhen lassen. Manchmal geht die Kraft aus. 😕Manchmal schlägt man als Angehörige auch ungewöhnliche Mittel und Wege ein um selbst zu forschen und herauszufinden was hier passiert ist, nur um nicht tatenlos zuzusehen und die Zeit ungenutzt verstreichen zu lassen - auch auf die Gefahr sich zu blamieren😞.

Dann findet man ein kleines Puzzlestück und es kommt etwas mehr Licht ins Dunkel. Man hofft auf Unterstützung, dass wir nicht alleine dastehen und irgendwann abschließen dürfen. Einer alleine könnte diese Umstände schwer ertragen. Aber wir halten immer noch zusammen Heidi.
Vielleicht ändert jemand noch seine Meinung und bricht sein Schweigen. ..wenn auch anonym. Was wäre denn schon dabei? Aber wir sind uns sicher…hier geht einiges nicht mit rechten Dingen zu.

Es ist aber auch zu erwähnen...seit den Plakaten in den Buswartehallen. Wir schließen die Unterstützer und Entscheider der Nürnberger Stadtreklame in unser Gebet ein, die das ermöglicht haben ....hat sich wieder was bewegt... in Heidis Fall.😎

Aber gut. Vielleicht bist du ja doch noch irgendwo. Hoffentlich an einem schönen Platz und genießt dein Leben und hast nur noch nicht zurückgeblickt…nach uns. 🙂

Dein Leben hier wäre auch geebnet. Du könntest wieder neu anfangen. Tolle Dinge sind auch in der Zwischenzeit passiert, die dir gefallen würden…und wir sind ja auch noch da und hätten dir so viel zu erzählen.

In diesem Sinne …machen wir weiter und drehen jeden Stein um.🧐

In Liebe

Deine Familie

https://www.facebook.com/Heidiwobistdu/p...120952024761310

#45 RE: Presseberichte von wetterfrosch 18.11.2019 12:59

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Verschwundene Heidi D.: Familie gibt die Hoffnung nicht auf

Polizei hält noch immer ein Gewaltverbrechen für wahrscheinlich - vor 6 Stunden

NÜRNBERG - Vor sechs Jahren verschwand die Fischbacher Postbotin Heidi Dannhäuser spurlos. Mehrere Suchaktionen liefen ins Leere. Die Polizei hält ein Gewaltverbrechen für wahrscheinlich.

Sie macht sich schwere Vorwürfe, seit sechs Jahren. Hätte sie doch gleich zurückgerufen. Es ist Dienstag, der 12. November 2013. Um 18.17 Uhr hatte das Handy geklingelt. Petra Prado ist zu diesem Zeitpunkt in der Arbeit und bekommt den Anruf nicht mit. Später versucht es die 54-Jährige doch bei ihrer Schwester Heidi Dannhäuser. Der Anruf geht ins Leere, niemand hebt ab. "Das bedrückt mich heute noch sehr, vielleicht hätte ich verhindern können, was dann geschah", sagt die Münchnerin gegenüber der Nürnberger Nachrichten.

Was dann geschah: Der nächste Anruf aus Fischbach geht bei Prado am Freitag ein. Es ist Heidis Lebensgefährte Alfons T. "Er fragt mich, wo Heidi ist und erzählt, was los ist." Die Postbotin ist wie vom Erdboden verschwunden. Am Donnerstag, 14. November 2013, soll sie zum Joggen gegangen sein – und kommt nicht zurück. T. sei bei der Polizei gewesen. Da habe man ihm gesagt, dass eine aktive Suche der Polizei erst nach 48 Stunden in Gang komme.

Tot oder lebendig

Bei der Polizei heißt es in so einem Fall: "Es steht jedem Erwachsenen frei, wann und wohin er gehen will." Sofern nicht eine Selbstmordabsicht erkennbar ist oder die vermisste Person (psychisch) krank und hilflos ist. Statistisch gesehen tauchen die allermeisten Verschwundenen wieder auf – tot oder lebendig. Am folgenden Dienstag, 19. November 2013, liegt dann ein richterlicher Beschluss für eine öffentliche Fahndung vor. Am Mittwoch tauchen die ersten offiziellen Meldungen in den Zeitungen auf.

Doch Petra Prado wird mit ihren Geschwistern und ihrer Tochter vorher schon selbst aktiv. Am Samstag verfasst und druckt sie Flugblätter, rund 100 Stück. Mit diesem Papier-Stoß macht sich die damals 48-Jährige mit ihrer Tochter auf den Weg nach Nürnberg-Fischbach. Mit dabei haben die beiden Frauen auch den Spürhund der Tochter. Am Sonntag verteilen sie in Fischbach erste Flugblätter. "Wir hatten einen Haargummi von Heidi und ließen den Hund daran schnuppern. Dann gingen wir Heidis Joggingstrecke ab, rund um den Eisweiher." Die Suche ist vergebens, sie finden nichts.

Die Ermittler der Nürnberger Kripo fragen sich unterdessen: Hat sie ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt? Die Tatsache, dass die damals 49-Jährige in Jogging-Kleidung und Sportschuhe schlüpft, um ihre Tour zu laufen, spricht dagegen. Die als fröhlich beschriebene Heidi Dannhäuser hatte zudem Pläne für die Zukunft geschmiedet: Am 24. November 2013 wollte sie ihren runden Geburtstag groß feiern, hatte Gäste eingeladen und Getränke gekauft. Und schließlich sind bis heute keine Überreste der Vermissten gefunden worden.

Keine Kontobewegung

Wollte sie vielleicht ein neues Leben an einem anderen Ort aufbauen? Auch das schlossen die Ermittler der Kripo eher aus. Denn Dannhäuser lässt alle für einen solchen Schritt wichtigen Gegenstände in ihrem Haus an der Pellergasse zurück: Geldbeutel, Personalausweis, Geldautomatenkarte, Krankenkassenkarte und Handy. Außerdem sind auch alle ihre Kleidungsstücke und Koffer daheim, ihr roter Golf steht vor der Haustür. Bis heute gibt es auch keine Kontobewegung.

Bleibt also ein Gewaltverbrechen. Die Polizei sieht bis heute diese Möglichkeit als die wahrscheinlichste an. Die Mordkommission übernimmt die Ermittlungen. In den Fokus gerät Heidis Lebensgefährte, Alfons T. Das Paar hatte sich oft und teils sehr heftig gestritten. Das bestätigt auch Petra Prado: "Eine Woche vor ihrem Verschwinden hab ich zu ihr gesagt: ,Ich hab Angst um Dich‘."

Dannhäuser hatte auf Kontaktanzeigen reagiert, sie suchte aktiv eine Wohnung. Sie beabsichtigte, sich von T. zu trennen. "Sie wolle sich verändern, hat sie zu mir gesagt, als ich sie am 3. Oktober 2013 noch einmal sah. Sie kam nach München und besuchte mich", erinnert sich Petra Prado.

Keine heiße Spur

Die Kripo hatte Anhaltspunkte, dass T. etwas mit dem Verschwinden von Heidi Dannhäuser zu tun haben könnte. Ein Beispiel: Der Lebensgefährte lässt seinen BMW in einer Waschanlage gründlich reinigen – einen Tag nach ihrem Verschwinden. Im Dezember 2017 sendet die TV-Fahndungssendung "Aktenzeichen XY . . . ungelöst" einen Filmbeitrag zum Fall Dannhäuser. Mehr als 30 Hinweise gehen ein, keiner davon führt auf eine heiße Spur. Im März 2018 kommt das Haus mit Grundstück schließlich unter den Hammer. Eine Baufirma aus München ersteigert es, Alfons T. darf noch für eine gewisse Zeit darin zur Miete wohnen. Mittlerweile lebt er woanders.

Der Eigentümerwechsel bietet der Kripo eine nun unverhoffte Gelegenheit: Eine dritte und letzte Durchsuchung des Anwesens, um mögliche Spuren von Heidi Dannhäuser zu finden. Am Montagmorgen, den 14. Mai 2018, halten Beamte dem überraschten T. einen richterlichen Beschluss unter die Nase. Zwei Tage lang stellt ein Großaufgebot Haus, Garage und Garten auf den Kopf. T. darf die Nacht zum Dienstag nicht im Haus verbringen.

Mit einem "Georadar" werden Wände und Böden auf Unregelmäßigkeiten untersucht: Hohlräume, doppelte Böden, Strukturen in der Bausubstanz, die verdächtig sind. Auch "Archaeo-Dogs" werden angefordert. Die ausgebildeten Spürnasen sind speziell auf die Suche nach menschlichen Knochen trainiert. Eingesetzt werden sie üblicherweise zur Suche nach Massengräbern oder nach historischen Begräbnisstätten. Doch Tage später ist auch nach dieser groß angelegten Aktion klar: Von Heidi Dannhäuser gibt es hier keine Spur.

Immer wieder Hinweise

Ist das nun das letzte Kapitel im Fall Dannhäuser? Die Stadtreklame veröffentlicht immer wieder Heidi-Plakate an Buswartehäuschen und anderen Plätzen in Fischbach. Auch ihre Familie gibt nicht auf, sie pflegt seit sechs Jahren regelmäßig eine Internetseite, die der Vermissten gewidmet ist (www.heidi-aus-fischbach-vermisst.de). Ein Engagement, das helfen soll, Heidi zumindest in Gedanken weiter leben zu lassen. "Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Ich rechne aber täglich mit dem Schlimmsten", sagt Petra Prado.

Und die Polizei? Seit Anfang 2019 gibt es eine spezielle Abteilung für Altfälle (Cold Case) bei der Mordkommission. "Der Vermisstenfall Heidi Dannhäuser ist nach wie vor im Fokus der Ermittler. Es erfolgt laufend ein Abgleich mit aufgefundenen Toten oder Vermissten – auch im Ausland", erklärt Elke Schönwald, Leiterin der Polizeipressestelle in Nürnberg. "Nach wie vor gehen auch Hinweise ein, die fortlaufend abgeklärt werden. Konkrete Anhaltspunkte haben sich aktuell allerdings nicht daraus ergeben."

https://www.nordbayern.de/verschwundene-...t-auf-1.9540336

#46 RE: Presseberichte von Tumbleweed 24.11.2019 10:32

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Ein weiterer, sehr emotionaler Aufruf der Familie


https://www.facebook.com/Heidiwobistdu

#47 RE: Presseberichte von Tumbleweed 27.11.2019 13:43

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17:30 SAT.1 Bayern
Die Sendung vom 25.11.2019

25.11.2019 • 17:30

Fränkische Postbotin seit Jahren vermisst: Schwester gibt nicht auf!

https://www.sat1.de/regional/bayern/nach...pNjRq1h7HVQfzVY

#48 RE: Presseberichte von Tumbleweed 13.12.2019 10:10

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Heidi Dannhäuser Vermisst
12 Std. ·
NUN ist es soweit! – an alle die sich 2017 so beherzt und mit Tatkraft und Zuspruch an der Sammelaktion für Aktenzeichen XY ungelöst - > für eine Belohnung zur Aufklärung „im Fall Heidi“ beteiligt haben, möchten wir heute mitteilen, dass die Frist nun heute Nacht zum 13.12.19 abläuft und nun dieses gesammelte Geld (über 3000 EUR) aus dem Spendenkonto dem Arbeitskreis der Opferhilfen e.V. (ado) und dem Weisser Ring e.V. zur Verfügung gestellt wird. Diese beiden Vereine helfen traumatisierte Opfer von Gewalttaten und deren Angehörigen.

Wir stehen mit den beiden Vereinen in Kontakt und im Laufe dieses Monats wird das Spendenkonto aufgelöst. Es gibt leider zu viele Mitbürger die ein ähnliches Schicksal erleiden müssen und daraufhin krank werden oder sogar berufsunfähig. Andere wiederum brauchen anwaltliche Unterstützung und..und..und. Insofern ist Euer Einsatz niemals umsonst gewesen, wenn wir es auch leider nicht für den ursprünglichen Zweck verwenden konnten, so gönnen wir es von Herzen Menschen die aufgrund von Straftaten "in unserem Land" in Nöte geraten sind.

Was Heidi betrifft. Es ist noch nicht aller Tage Abend. Wir bleiben dran – egal wie kurz der Strohhalm ist – und sich kaum greifen lässt. Er ist zwar kurz - aber wir halten schon fest ;-) 😉

Manchmal ergeben auch frühere Hinweise zu einem späteren Zeitpunkt plötzlich Sinn und Puzzleteile können ergänzt werden.

Nochmals - allen die sich beteiligt haben ein herzliches Dankeschön. Es bleibt unvergessen❤️❤️ Euer Interesse und Zuspruch bestärkt uns nur – dran zu bleiben. 😎

Fam. von Heidi

https://www.facebook.com/Heidiwobistdu

#49 RE: Presseberichte von wetterfrosch 11.05.2020 19:48

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Vermisst

Wenn Menschen spurlos verschwinden

Im TV-Programm: ZDF, 12.05.2020, 22:15 - 22:45| Datum:12.05.2020

Verfügbarkeit:Video verfügbar ab 12.05.2020, 08:00

Nach spätestens zehn Jahren wird 'für tot erklärt'

Liegt ein Tötungsdelikt vor, geht die Kriminalpolizei in den meisten Fällen von einer Beziehungstat aus. Auch Petra und Stephanie, die ältere und die jüngere Schwester von Heidi D. glauben nicht, dass Heidi Opfer eines zufälligen Verbrechens ist. Im November 2013 wurde die 49-jährige Postbotin zuletzt in der Nähe ihres Zuhauses in Nürnberg gesehen. Seither fehlt jede Spur. Fünf Tage nach ihrem Verschwinden leitet das Bundeskriminalamt eine öffentliche Fahndung ein. Ohne Ergebnis, doch da man Heidis Portemonnaie, ihren Personalausweis und ihr Handy in ihrem Haus findet, gehen die Fahnder von einem Gewaltverbrechen aus. Über sechs Jahre sind seither vergangen, in denen die Schwestern eine Achterbahn der Gefühle durchleben mussten. Wer innerhalb eines Jahres nicht zurückkehrt, bleibt laut Statistik des Bundeskriminalamtes meist für immer verschollen und wird spätestens nach zehn Jahren für tot erklärt.

Petra ist als Abwesenheitspflegerin für die Vermisste eingesetzt, seit Jahren kümmert sie sich um die Vermögensverhältnisse von Heidi, hütet das Ersparte. Auch die Lieblingskleidung von Heidi haben sie und Stephanie behalten, für den Tag, an dem ihre Schwester hoffentlich wieder auftaucht. "Wir haben uns ein Versprechen gegeben", sagen Petra und Stephanie, "wir kämpfen für die Wahrheit bis zum Schluss".

Doch immer wieder geraten beide in emotionale Grenzsituationen: Mal glaubt jemand, Heidi erkannt zu haben, mal meldet die Presse einen Leichenfund. Auch die Suche bei "Aktenzeichen XY ungelöst" im Dezember 2017 schürt neue Hoffnung, doch auch sie bleibt ergebnislos. Im Mai 2018 ein weiterer Höhepunkt des Unerträglichen. Das Haus, in dem Heidi und ihr Lebensgefährte gewohnt haben, wird nach richterlichem Beschluss auf den Kopf gestellt. Die Kriminalpolizei hat Anlass zur Vermutung, dass Heidis Leiche dort versteckt sein könnte. Aber wieder nichts. Petra und Stephanie machen dennoch weiter. Jetzt haben sie die Ermittlungsakten angefordert, die ihnen Einblicke in die Vernehmungsprotokolle der Polizei geben. Vielleicht wurde etwas übersehen, vielleicht finden sie einen Hinweis. Es ist eine kräftezehrende Recherche. "Vieles, was wir über unsere Schwester durch Zeugenaussagen erfahren, hätten wir gar nicht wissen wollen." Seit ein paar Monaten haben sie in Nürnberg-Fischbach wieder Plakate mit der Verschwundenen aufgehängt. Heidi soll nicht in Vergessenheit geraten. Die Suche geht weiter.

https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad...2CE#xtor=CS5-90

#50 RE: Presseberichte von wetterfrosch 09.08.2020 13:37

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09. August 2020

Eine für Außenstehende oft nicht nachzuvollziehende Traurigkeit, Rastlosigkeit den geliebten Menschen nie, nie wieder zu finden begleitet Angehörige ständig.

Verschollene zu Kriegszeiten hatten in den meisten Fällen zumindest die Möglichkeit sich zuvor zu verabschieden - und das Schicksal war zu 99 % zu erahnen.

Diese quälende, ständige Ungewissheit, die anfangs Tage, Wochen, Monate und nun schon Jahre andauert, bleibt leider ….eine große Lücke ist geblieben. Immer wiederkehrende Fragen wie:

"wird sie festgehalten, gegen ihren Willen – wird sie misshandelt ?"„Was können wir noch tun?“- „Haben wir etwas wichtiges übersehen“ „Wie lange noch in Ungewissheit leben“.

Natürlich macht man sich zum Vorwurf , dass man an diesem bestimmten Abend nicht helfen konnte – und das sitzt doch sehr tief.

Gut gemeinte Ratschläge wie:

„Du solltest vielleicht mal damit abschließen“,

„mal darüber hinwegkommen“

kommen nicht an. Denn was man loslässt – ist verloren.
Und was sollen wir bitte schön loslassen, wenn nichts „greifbar“ ist.

"2 % offene Vermisstenfälle ist ja auch nicht viel. Schau mal nach Mexico und anderen korrupten Ländern". Da kann sich doch unser Staat auf die Schulter klopfen. Gut gemacht - ist doch ein tolles Ergebnis. Diese 1 % -2 % Schicksale – da gibt’s andere - größere Baustellen. Dies ist leider die Realität…++außer es geht hier um mehr++

Solange aber ihr Schicksal für uns offen und nichts „greifbares“ da ist – wird nicht aufgegeben. Einen Schuldigen zu haben – darum geht es uns schon lange nicht mehr. Einen Abschluss finden, Frieden finden und einen Ort haben um Abschied zu nehmen - nichts Anderes wäre uns so wichtig.

Die Familie von Heidi

https://www.heidi-aus-fischbach-vermisst.de/

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