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#76 RE: Presseberichte von Bulli 17.08.2015 11:21

TOP Justiz Terroristen einer Justiz- & Anwalt Mafia



Tanja Gräff-Opfer durch Verbrechen der Justiz!

Publiziert am 11. August 2015 von Bernardin Müller


Tanja Gräff gelangte erst nach der Suchaktion der Soko Trier im Juni 2007 an die spätere Fundstelle.

Tanja Gräff wurde gezielt an die Ablage-/Abwurfstelle gebracht/abgeworfen.
Gleichzeitig hat die Staatsanwaltschaft Trier weisungsgemäß der Soko-Trier an der späteren Fundstelle Suchverbot erteilt.

Begründung: Wäre Tanja Gräff kurz nach ihrem Ableben gefunden worden, hätte eine nicht manipulierte Gerichtsmedizin festgestellt,

a) ob an Tanja Gräff eine (illegale) Abtreibung vorgenommen wurde,

b) die Todesursache,

c) den Todeszeitpunkt,

d) durch DNA-Nachweis, den möglichen Erzeuger und

e) die an der Tat beteiligten Personen erhalten.

Die fünf Punkte sind der Staatsanwaltschaft Trier bekannt und werden weisungsgebunden geheim gehalten. Die Ermittlungen der Kripo-Trier sind demnach unvollständig/irreführend und werden entsprechend für die Medien manipuliert vorgetragen. Das Auffinden der sterblichen Überreste der Zeugin Tanja Gräff am 11. Mai 2015 ist kein Zufall.

Entscheidungsgrund für die Suche ist der Tod der 55-jährigen Richterin am LG-Koblenz Dr. Jutta Kurtenbach am 06. Mai 2015. Frau Dr. Kurtenbach kannte Tanja Gräff seit 01. Februar 2007 und war aktuell über das Kapitaldelikt durch die Staatsanwaltschaft Trier und Koblenz informiert. Frau Dr. Kurtenbach ist durch ihren Prozessbetrug/Korruption -KURTENBACH’che Methode- an der Entwicklung der gezielten Entführung von Tanja Gräff am 07. Juni 2007 mitschuldig. Frau Dr. Kurtenbach hat im Sinne der Mutter von Tanja Gräff den Suchstop, das Versteckspiel, der Staatsanwaltschaft Trier beendet.

Die sogenannte spurlose Beseitigung der Zeugin Tanja Gräff am 07. Juni 2007 blieb nicht spurlos. Die Tat ist eine Aktion der Kripo-Trier und Daun unter der Leitung des ehemaligen Polizeipräsidenten von Trier Dr. Manfred Bitter. Auftraggeber sind u. a. der Alterspräsident des Landgerichts Trier Herr Kann mit Unterstützung der Geschäftsführer der Gerolsteiner Brunnen Herr Croseck und Herr Engelhaupt. Ausserdem ist die Kommanditistin die Bitburger Brauerei in die Logistik des spurlosen Ablaufs involviert. Gegen diese Personen-Gruppen wurde bereits bei der Staatsanwaltschaft Trier, Aktenzeichen: 8003 Js 11540/07 vom 30.05.2007, Anzeige erstattet. Die Anzeigen werden weisungsgemäß unterschlagen. Die Namen in Kürze: Kurt Beck, Bamberger/Beate Reich, Ralf Michael Bartz und eine Vielzahl an bestechlichen Richtern. Die Bezeichnung: “unabhängige Richter”, eine Farce, aus unbhängig wird bestechlich oder Hehler.

Die Terror-Zellen des Amtsgerichts Daun und Landgerichts Trier arbeiten derzeit mit Hochdruck gegen den Prozessbevollmächtigten des Beklagten. Rechtsanwalt Daniel Kling aus Prüm ist mit seiner unzulässigen Forderung vom 31.12.2010 an den Mandanten Andreas J. Mueller (USA) der Initiator.

Hinweis: Rechtsanwalt Kling (09.05.2006-22.02.2007), als ausgewiesener Mandanten und Prozessbetrüger, ist nach 2 1/2 Jahren im Oktober 2014 wieder “lebendig” geworden. Ausgang sind die “Strafanträge gegen das Verbrecher-Syndikat der SPD-geführten Landesregierung von Rheinland Pfalz” vom 25. September 2014. Die Kumpane von Rechtsanwalt Kling, Amtsgerichtsdirektor Kreten und Amtsrichter Kraft haben mit Amtsrichter Kasel, Amtsgericht Daun, neue “Kraft” erhalten. Ergänzt wird der Terror aus dem Landgericht Trier mit zwei Aktenzeichen aus dem Jahr 2015.

http://www.kollegialiter-syndrom.info/?p=302

#77 RE: Presseberichte von Bulli 29.08.2015 10:12

Deutschlands schreiende Ungerechtigkeiten



achimlevi-israelAchim Levi, Survival Experte, Rabbiner, Journalist, Jerusalem, State of Israel. Natürlich werden im selbst besten System Fehler geschehen. Aus Fehler kann man lernen, an Fehler kann man für eine Verbesserung arbeiten. Doch viele Länder dieser Welt tun sich damit schwer. Ein Parade Beispiel dazu bietet uns das heutige Deutschland.

Deutschland ein wunderschönes Land, viele Kulturen und sehr viele echt nette Menschen … und natürlich auch Fehler und Übel die manchmal an das Grauen der alten Nazis denken lassen. Man muss nicht unbedingt Gas nehmen um Menschen zu vernichten. Ein einziges Fehlurteil kann eine ganze Familie zerstören. Gerade in Sachen “Kinderklau” erlebt Mainz in diesen Tagen wie sehr sich einmal wieder angebliche Fachleute irrten, Kinder einer intakten Familie wegnahmen. Dazu waren viele Behörden eingespannt und bislang stand nur eine Frau zu Gericht die ihr falsches Gutachten in umlauf brachte.

Wo aber sind die anderen möglichen Mitverantwortlichen auf der Anklagebank ? Wo sind die Juristen die hier eine wesentliche Rolle spielten, wo die Leute von Ämter ?

Diese möglichen anderen Täter scheinen keine Einsicht zu haben. WOhl bekennt man sich zu Fehler und wenn man nur diese einie lügende Gutachterin verurteilte wieso geht man auf jur. Wege nicht gegen mögliche andere Täter vor ?

Das ist doch wahrlich keine optimale Aufarbeitung oder ?

Schnell nachdem der Fall Tanja Gräff aufgekommen war boten sich mir einige “Begriffe” einige Aspekte die mich dazu brachten andere “hohe” Behörden zu informieren. Durchaus ist es eine Option das Tanja Gräff in Sachen verwickelt gewesen sein könnte die salopp hochkarätiges Ausmaß haben könnten. Im Anfang haben wohl einige Leute darüber gelacht – heute lacht wohl niemand mehr. Derweil ist es bekannt das das BKA in der Sache behilflich ist und es würde wohl zumindest den Herrn Snowden nicht verwundern wenn auch die Geheimdienste ein Stelldichein geben.

Tanja wurde erst nach Jahren tot angefunden obschon doch in dem gebiet wo sie gefunden wurde angeblich gesucht wurde, oft andere Einsätze getan wurden. Niemand will sie aber dabei gesehen haben. Bis zum Auffinden sprach niemand über die Wichtigkeit von Ausweis – niemand fragte oder sagte das Tanja einen Ausweis bei hatte obschon dieser Aspekt gerade für Fahndungen unendlich wichtig ist. Erst nach dem Fund wurde die Sache Ausweis gerade zu hochgeschrieben.

Die Grausamkeit in diesem Fall liegt weniger im Hergang an sich sondern mehr in dem Fakt das Tanja auf Jahre hinweg in der Natur einfach entsorgt war. Wer und was auch immer hat sie dort liegen lassen, hat andere Menschen in unklarheit gelassen. Sowas ist doch gleich einem verbrechen gegen die Menschlichkeit doch wohl nie würde man hjemand deshalb zur Anklage bringen.

Jahre hinweg mordete die NSU Bande und das womöglich im Wissen einiger Leute von behörden die uns schützen sollen. Einige wenige mögliche Täter wurden gestellt und stehen zu gericht doch wer bringt mögliche Mitverantwortliche zu Gericht ? Auf Jahre hinweg werden Parteien und Gruppen geduldet die sehr offensichtlich dem Nazitum folgen. Selbst die netten Umschreibungen ihres Tuns verbergen nicht das wahre Gesicht. Aber man tut sich schwer sowas zu verbieten. Viel schneller waren die Deutschen in Sachen Rauchen. Anti Rauch war wichtiger als Anti Nazi. Keine Zigarette der Welt aber hat diese Gefahr die ein einziger Nazi haben kann.

Obschon zeugen mit wahrlich extrem viel zusätzlichen Beweisen die Wahrheit sagten versuchen Juristen in Pirmasens diese Zeugen als Täter hinzustellen, verdächtigen sie der falschen Aussage. Wie sehr ist dieses Deutschland in Bereiche abgerutscht die an die Verfolgung unschuldiger Juden denken lässt und das Versprechen “nie mehr” aus ein leeres Versprechen stehen lässt ?

Es ist nicht nur Deutschland wo man an Holocaust der Neuzeit denken kann. Wie kann sich ein US Präsident Obama über möglichen Hass gegen dunkelhäutige Menschen beschweren wenn es auf der anderen Seite völlig legal ist das Leute auf ihren WOhnflächen Hakenkreuz Flaggen aufstellen und das dann auch noch legal sein soll ?

Die Welt geht auf einen Abgrund zu der so unendlich tief sein wird. Ein Fall der Menschheit in diesen Abgrund scheint unaufhaltsam denn man scheint auf der anderen Seite keine wirkliche Wende tun zu wollen. Ungerechtigkeiten sind nur ein beispiel dazu und es gäbe eine ganze Liste anderer Beispiele dazu.

In einer gewissen rein privaten Ebene kann und werde ich immer in meiner ganz eigenen Art auf solche mögliche Untaten hindeuten. Dennoch bin auch ich nur ein mensch und meine Lebenszeit ist begerenzt und so ganz alleine werde ich wohl kaum ein Weltverbesserer sein. Sei wie es ist, die Zeit die mir bleibt soll geschwindend gering sein und so nutze ich diese Zeit zumindest mein Mund aufzumachen, auf mögliche Probleme hinzudeuten, begebe mich damit alleine in einige Gefahren aber kann zumindest mit einem etwas besseren Gewissen sein. Hinzu noch meine Survival Projekte die mir auch noch so fast am Ende des Lebens die SChönheiten der Welt zeigen sollen. Die Welt hat wahrlich wunderschöne Seite die in der Vielzahl überwiegen. Es sind nur einige ganz kleine wenige Übel die die Welt zu einem Ort machen wo man salopp an “Hölle” denken könnte.

https://raymundmartini.wordpress.com/201...erechtigkeiten/

#78 RE: Presseberichte von Bulli 09.09.2015 19:27

Mord ohne Täter? – Der rätselhafte Tod der Tanja Gräff

Folge 24


Es ist der 11. Mai 2015. Bei Rodungsarbeiten in Trier entdeckt ein Forstarbeiter einen menschlichen Schädel, weitere Knochen, ein Handy und eine Uhr. Er ruft die Polizei und sehr schnell ist klar: Es handelt sich um die menschlichen Überreste von Tanja Gräff. Die Studentin war seit acht Jahren verschollen. Nach einem Sommerfest an der Fachhochschule Trier kommt die damals 21-jährige Tanja im Juni 2007 nicht mehr nach Hause. Sofort bildet die Polizei eine Sonderkommission, geht von einem Gewaltverbrechen aus. Doch die Ermittler finden nicht die geringste Spur, weder von der vermissten Studentin noch von einem Täter. Monate und Jahre vergehen – für Tanjas Eltern ist es die Hölle. „Menschen hautnah“ hatte die Eltern damals für einen Film begleitet. Der dritte Jahrestag ihres Verschwindens stand an und für ihre Eltern war es jeden Tag ein Kampf ums Überleben. Die Ungewissheit über das Schicksal ihrer Tochter quälte sie und Zweifel machten sich breit, ob die Trierer Polizei Tanja jemals finden würde. Es sollte noch mehr als fünf Jahre dauern, bis plötzlich Tanjas Mutter einen Anruf bekommt. Von der Polizei. Man müsse dringend mit ihr sprechen. Zwei Beamte kommen und überbringen Waltraud Gräff die Nachricht: Ein Forstarbeiter habe die Leiche ihrer Tochter gefunden. Nun stirbt auch das letzte Fünkchen Hoffnung. Tanjas Mutter hat jetzt zwar Gewissheit, dass sie tot ist. Aber nichts wird dadurch besser. „Ich habe eigentlich immer gehofft, dass ich dann abschließen kann“, sagt Waltraud Gräff, „aber die Umstände wie sie gefunden wurde, dass ich jetzt durch diese lange Zeit nur ein Skelett wieder bekomme und dass sie quasi vor der Haustür hier in Trier gelegen hat – die machen mich doch arg betroffen.“ Und sie kann ihre Tochter nicht beerdigen. Denn die Polizei hält die menschlichen Überreste wochen- und monatelang unter Verschluss, obwohl der Gerichtsmediziner noch öffentlich angekündigt hatte, nach ein, zwei Tagen habe man die Untersuchung an den Knochen abgeschlossen. Im Lauf der Zeit haben Tanjas Eltern zunehmend Kritik an der Arbeit der Polizei geübt. Sie sind der Meinung, dass Zeugen nicht verhört wurden, Verdächtige schnell laufen gelassen die Suche nach Tanja zu früh beendet wurde. Ein Zeuge will in der Nacht von Tanjas Verschwinden panische Schreie einer Frau gehört haben. Andere hörten in den ersten fünf Tagen nach dem Verschwinden Tanjas Hilfeschreie – immer wieder. Die Polizei durchsuchte das Gebiet und brach die Suche ergebnislos ab. Lebte da Tanja noch? Woher die Schreie kamen und ob es sie überhaupt gab, konnte bis heute niemand herausfinden. Und es gibt noch eine wichtige Spur, die sogenannte Spitzbart-Spur: Ein Mann mit einem auffälligen Spitzbart wurde in der Nacht von Tanjas Verschwinden mit ihr zusammen und einem weiteren Mann gesehen. Dieser andere Mann ist bis heute nicht identifiziert worden. Tanjas Mutter hat große Angst, dass ihre Tochter demnächst als ungeklärter Todesfall zu den Akten gelegt wird und ein Täter völlig unbeschadet frei herum läuft. Sie möchte Gewissheit haben. In den letzten acht Jahren hatte sie stets gehofft, zur Ruhe kommen zu können, wenn ihre Tochter nur endlich gefunden würde. Doch jetzt geht es ihr sogar schlechter als zuvor. „Wie kann es sein, dass die Polizei meine Tochter da am Felsen übersehen hat?“ fragt sie. „Tanja lag doch praktisch vor der Tür.“ Tanjas Vater hat von alldem nichts mehr erfahren. Er starb vor zwei Jahren. Aus Gram, sagt seine Frau. Er konnte nicht damit leben, dass seine Tochter einfach verschwunden war. Dass ihre Tochter nicht mehr lebt – mit dieser Gewissheit muss Waltraud Gräff nun alleine fertig werden. (Text: WDR)


Deutsche Erstausstrahlung: Do 15.10.2015 WDR

http://www.fernsehserien.de/menschen-hau...a-graeff-779935

#79 RE: Presseberichte von Bulli 01.10.2015 23:05

Ermittler haben 81 neue Hinweise im Fall Tanja Gräff

Die Ermittlungen im Fall Tanja Gräff dauern an. Seit Anfang Mai die sterblichen Überreste der Trierer Studentin gefunden wurden, gingen bei der Sonderkommission 81 neue Hinweise ein. Ob etwas Verwertbares dabei ist, sagen die Ermittler nicht.

Knapp drei Monate ist es her, dass der Gerichtsmediziner Reinhard Urban seine Sicht der Dinge über den inzwischen acht Jahre zurückliegenden Tod von Tanja Gräff schilderte. Der Leiter des Mainzer Instituts für Rechtsmedizin hält es demnach für wahrscheinlich, dass die 21-jährige Studentin noch am Leben war, als sie an den roten Felsen im Trierer Stadtteil Pallien in die Tiefe stürzte.

Vermutlich prallte sie mehrfach gegen die Felswand und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. So weit die Theorie des Rechtsmediziners, der bei der Untersuchung des Skeletts und der Kleidung keine Anzeichen dafür gefunden hat, dass Tanja Gräff einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Aber natürlich kann auch Urban nicht ausschließen, dass die junge Studentin damals in den Tod gestoßen wurde.

Die Ermittlungen dauerten an, die 20-köpfige Sonderkommission bestehe weiter, auch wenn nicht immer alle Beamten gleichzeitig an dem Fall arbeiteten, sagte der Leitende Trierer Oberstaatsanwalt Peter Fritzen unserer Zeitung. Ob unter den in den vergangenen fünf Monaten 81 neu eingegangenen Hinweisen etwas Verwertbares ist, wollte der Chef-Ermittler nicht sagen. Immerhin äußerte sich Fritzen zu Tanjas Handy, das bei den sterblichen Überresten gefunden wurde. Das Landeskriminalamt konnte demnach noch Daten im Speicher auslesen, die Auswertung sei noch nicht beendet. Erst nach Abschluss der Ermittlungen will Fritzen die Öffentlichkeit „ausführlich unterrichten“.

http://mobil.volksfreund.de/nachrichten/...;art754,4331072

#80 RE: Presseberichte von 04.11.2015 08:24

Tanja Gräff: 81 neue Hinweise zum Tod der Studentin


Aktualisiert am 04. November 2015, 07:26 Uhr

Die Ermittlungen zum rätselhaften Tod der Studentin Tanja Gräff sind in vollem Gang: Seit dem Fund ihrer sterblichen Überreste gingen Dutzende neue Hinweise ein. Auf ihrem alten Handy konnten Daten gesichert werden.

In dem halben Jahr nach dem Fund der sterblichen Überreste der Studentin Tanja Gräff sind 81 neue Hinweise bei der Polizei eingegangen. Ein Großteil davon sei abgearbeitet, sagte ein Polizeisprecher in Trier. Wann die Ermittlungen abgeschlossen würden, sei aber noch unklar: Es liefen noch Vernehmungen. "Jedem Hinweis wird nachgegangen", sagte er.


War Tanja Gräffs Tod ein Unfall?
Laut Ermittlern gibt es weiterhin keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen.
Das Skelett der jahrelang vermissten Studentin war im Mai unterhalb einer steilen Felswand in Trier-Pallien bei Rodungsarbeiten gefunden worden. Sie hatte im Juni 2007 bei einem Sturz aus 50 Metern Höhe tödliche Verletzungen erlitten. Die Umstände ihres Todes sind bisher unbekannt. Die Kernfrage bleibt, ob die 21-Jährige verunglückte oder ob sie möglicherweise in den Tod gestoßen wurde.

Handydaten werden derzeit ausgewertet
Experten des Landeskriminalamtes hätten von Gräffs Handy, das am Fundort geborgen wurde, Daten gesichert, sagte Triers Leitender Oberstaatsanwalt Peter Fritzen. Zur Relevanz der Daten könne aber erst etwas gesagt werden, wenn sie ausgiebig bewertet und in einer Gesamtschau analysiert worden seien.

Die Auswertung des Handys sei aufgrund der alten Technik und des Gerätezustands aufwendig gewesen, sagte der Polizeisprecher. Eine Sonderkommission der Trierer Polizei ermittelt nach wie vor wegen eines möglichen Tötungsdeliktes. Wenn alle Ergebnisse vorliegen, wollen Polizei und Staatsanwaltschaft darüber informieren.


Polizei stellt Todesschrei nach
Ermittler führen Experiment im Fall der tot aufgefundenen Tanja Gräff durch.
Nach dem Verschwinden von Gräff 2007 bei einem Sommerfest der Hochschule Trier waren die Ermittler lange davon ausgegangen, dass die Studentin Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Nach dem Fund der Knochen ist dies nicht mehr sicher: Nach einem rechtsmedizinischen Gutachten ist sie beim Sturz an der Felswand gestorben - an den Knochen fanden sich keine Spuren eines möglichen Täters.

http://web.de/magazine/panorama/81-hinwe...graeff-31042404

#81 RE: Presseberichte von Bulli 14.11.2015 23:27




http://volksfreund.trauer.de/MEDIASERVER...84a3a9c6ecd.jpg

#82 RE: Presseberichte von 21.01.2016 20:42

Fall Tanja Gräff: Ermittlungen abgeschlossen, Fragen bleiben
Hintergründe des Todes der Trierer Studentin werden möglicherweise nie geklärt

(Trier) Die Ermittlungen zum Tod der Trierer Studentin Tanja Gräff sind abgeschlossen; neue Erkenntnisse haben sich offenbar nicht ergeben. Die Hintergründe des Todes der 21-Jährigen dürften somit weiterhin rätselhaft bleiben, auch wenn bislang keine Anzeichen für ein Verbrechen gefunden wurden. Dossier zum Thema: TANJA GRÄFF


21.01.2016
Von Rolf Seydewitz

Acht Monate nach dem Fund des Skeletts der zuvor lange Jahre vermissten Studentin Tanja Gräff hat die 20-köpfige Sonderkommission ihre Arbeit „weitgehend abgeschlossen“. Das sagte am Donnerstag der Leitende Trierer Oberstaatsanwalt Peter Fritzen auf Anfrage unserer Zeitung. Der Soko-Bericht werde jetzt von der Staatsanwaltschaft analysiert und bewertet; auch die Familie Gräff dürfe die Ermittlungsergebnisse einsehen und eine Stellungnahme abgeben. Dies werde noch „geraume Zeit“ dauern, sagt der Chef-Staatsanwalt. Erst danach soll die Öffentlichkeit informiert werden.

Bahnbrechend neue Erkenntnisse sind nach Volksfreund-Informationen aber nicht zu erwarten, auch wenn sich Fritzen dazu derzeit nicht äußern will. Immerhin räumt der Chef-Ermittler ein, dass seit Anfang Oktober keine neuen Hinweise mehr eingegangen sind. In den fünf Monaten zuvor waren es 81. Eine heiße Spur war aber nicht darunter, heißt es. Somit dürften die genauen Umstände des Todes der im Juni 2007 unter mysteriösen Umständen verschwundenen Trierer Studentin weiter unklar bleiben.

Tanja Gräffs sterbliche Überreste waren Anfang Mai vergangenen Jahres bei Rodungsarbeiten am Fuß der roten Felsen im Trierer Stadtteil Pallien durch Zufall entdeckt worden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die 21-Jährige den an dieser Stelle 50 Meter hohen Felsen hinabgestürzt ist. Nach Ansicht des Mainzer Gerichtsmediziners Reinhard Urban starb Tanja Gräff an den Folgen des Sturzes. Urban fand bei der Untersuchung des Skeletts und der Kleidung keinerlei Anzeichen dafür, dass die junge Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Aber er konnte auch nicht ausschließen, dass Tanja damals in den Tod gestoßen wurde. So bleibt die Kernfrage – Verbrechen oder Unglück? – weiter unbeantwortet.

Auch das bei dem Skelett gefundene Handy Tanjas brachte die Ermittler allem Anschein nach nicht weiter, auch wenn noch Daten im Speicher ausgelesen werden konnten, wie es seinerzeit hieß. Der Leitende Oberstaatsanwalt wollte sich dazu ebenfalls nicht äußern.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/re...;art806,4421820

#83 RE: Presseberichte von eugene1975 21.01.2016 23:32

Hello

Hätte der Speicher des Handy nur normales Blah Blah aufgezeigt?
Wo ist dann das Problem des STA. das auch zu sagen?

Das stinkt!

lg e

#84 RE: Presseberichte von Christine 22.01.2016 08:49

avatar

Zitat von eugene1975
Hello

Hätte der Speicher des Handy nur normales Blah Blah aufgezeigt?
Wo ist dann das Problem des STA. das auch zu sagen?

Das stinkt!

lg e




Wenn es nichts zu verbergen gibt, kann man eigentlich auch sagen, was im Speicher war, oder?

#85 RE: Presseberichte von Bulli 22.01.2016 19:17

http://www.focus.de/regional/trier/krimi...id_5230499.html


Rund acht Monate nach dem Fund der sterblichen Überreste der Trierer Studentin Tanja Gräff sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.


Sie würden voraussichtlich noch mehrere Monate dauern, teilte die Staatsanwaltschaft Trier am Freitag mit. Als nächstes würden die Ergebnisse, die die Sonderkommission zusammengetragen habe, „analysiert und bewertet“. Das 20-köpfige Team habe seine Arbeit gerade „weitgehend abgeschlossen“, bestätigte Triers Leitender Oberstaatsanwalt Peter Fritzen einen Bericht der Zeitung „Trierischer Volksfreund“ (Freitag). Das Skelett der jahrelang vermissten Studentin war im Mai 2015 unterhalb einer steilen Felswand in Trier-Pallien bei Rodungsarbeiten gefunden worden. Sie hatte im Juni 2007 bei einem Sturz aus 50 Metern Höhe tödliche Verletzungen erlitten. Die Umstände ihres Todes sind bisher unbekannt. Kernfrage bleibt, ob die 21-Jährige verunglückte oder ob sie in den Tod gestoßen wurde. Gräff war seit einem Sommerfest an der Hochschule Trier verschwunden.

Die Sonderkommission der Trierer Polizei werde noch nicht aufgelöst, teilte Fritzen mit. Erst nach der Analyse der Soko-Ergebnisse und einer Prüfung „sämtlicher Akten“ soll entschieden werden, ob die Ermittlungen abgeschlossen werden. Im Anschluss würden Polizei und Staatsanwaltschaft über ihre Erkenntnisse zu dem Fall berichten.

#86 RE: Presseberichte von eugene1975 22.01.2016 20:28

Acht Monate wurde ermittelt.
Und jetzt muss noch mal Monate lang
ermittelt werden?

Das stinkt alles zum Himmel.
Aussitzen nenne ich es.

lg e

#87 RE: Presseberichte von 07.05.2016 08:41

Ein Jahr nach dem Fund von Tanja Gräff
Tod könnte ungeklärt bleiben

Ein Jahr ist es her, dass bei Rodungsarbeiten in Trier die sterblichen Überreste der lang vermissten Studentin Tanja Gräff aufgetaucht sind. Wie die junge Frau zu Tode kam, ist noch immer ungeklärt.

"Es könnte sein, dass es ein Fall in der Rechtsgeschichte wird, der nicht geklärt wird", sagte der Anwalt von Tanja Gräffs Mutter, Detlef Böhm.

Er sieht derzeit Ergebnisse der Polizei ein und prüft, ob es weitere Ansatzpunkte für Ermittlungen geben könnte. Die Chance darauf schätzt er als "sehr klein" ein.

"Wenn sich am Ende herausstellt, dass ausermittelt ist, dann muss man damit leben", sagte er.

Das Skelett der jahrelang vermissten Studentin Tanja Gräff war am 11. Mai 2015 unterhalb einer steilen Felswand in Trier bei Rodungsarbeiten gefunden worden. Gräff hatte vor fast neun Jahren bei einem Sturz aus 50 Metern Höhe tödliche Verletzungen erlitten.

An ihren Knochen fanden Rechtsmediziner keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen, dennoch bleibt der Fall rätselhaft.

Kernfrage ist, ob die 21-Jährige verunglückte oder ob sie möglicherweise in den Tod gestoßen wurde.

"Sie könnte auch erstickt worden sein", sagte Anwalt Böhm.

Nach dem Verschwinden von Gräff bei einem Sommerfest der Hochschule Trier waren die Ermittler lange davon ausgegangen, dass die Studentin Opfer eines Verbrechens wurde.

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp...icx2/index.html

#88 RE: Presseberichte von 15.05.2016 17:16

Neuen Spielplan – Theater Trier bringt Schauspiel über den Fall Tanja Gräff auf die Bühne

(Trier) Mit dem Spielplan 2016/2017 reagiert das Theater Trier auf Publikumskritik und Besucherrückgang. Es zeigt beliebt Bekanntes und plant mehr Aufführungen. Für Aufsehen sorgt, dass der Fall Tanja Gräff auf die Bühne kommt.



13.05.2016
Katharina de Mos

Das Trierer Theater hat eine turbulente erste Spielzeit unter Intendant Karl Sibelius erlebt. Die einen waren von den Inszenierungen begeistert, andere entsetzt, die überregionale Presse hat öfter über das Theater geschrieben, aber die Besucherzahlen gingen um mehr als 20 Prozent zurück.


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In der kommenden Spielzeit soll sich manches ändern. „Wir haben das Publikum kennengelernt“, sagt Sibelius bei der Präsentation dessen, was die Besucher 2016/2017 erwartet. Große Namen: Goethe, Hesse, Verne, Kleist, Wilde, Humperdinck, Piazolla, Bartok, Mozart und Linke. Bekannte Stücke: Faust, Der Steppenwolf, Amphitryon, A Midsummer Night’s dream, Hänsel und Gretel, Cabaret und Im weißen Rössl. Kurz: Klassiker und Publikumsmagneten.
Das Kindermärchen (In 80 Tagen um die Welt) soll deutlich öfter zu sehen sein als zuletzt Peter Pan, was der Besucherstatistik gut tun dürfte. Ohnehin will Sibelius „spielen, spielen, spielen“.

Für Aufsehen wird sorgen, dass der Tod Tanja Gräffs unter dem Titel „Die rote Wand“ im Mai 2017 auf die Bühne kommt – inszeniert von dem aus Trier stammenden Autor Lothar Kittstein. Laut Schauspielchef Ulf Frötzschner ist die Mutter Tanja Gräffs involviert. Das Verschwinden und die Suche nach der Studentin sei Ausgangspunkt der Inszenierung, die zeigen soll, wie Gesellschaft und Medien reagieren.


Generalmusikdirektor Victor Puhls Publikum kann sich auf bewährte Konzertreihen freuen.

Das turbulente 2015 schließt voraussichtlich mit einem Minus von mehreren Hunderttausend Euro. Die Gründe sind vielfältig. Am Ende der Ära von Intendant Gerhard Weber und im Eröffnungswahnsinn unter Karl Sibelius gab es teure Produktionen zu sehen. Die Besucherzahlen sind rückläufig, was 2015 zu einem Einnahmeminus von sieben Prozent führt. Hauptgrund für das Minus sind aber Sparauflagen der Kommunalaufsicht: Mehr als 400.000 Euro wurden aus dem Theaterbudget gestrichen, nachdem der Spielplan stand. 100.000 Euro fehlen, weil die Tariflöhne stärker stiegen als erwartet. Die Personalkosten wachsen 2016 auf 90 Prozent des Budgets an.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/re...;art764,4478458

#89 RE: Presseberichte von 15.05.2016 17:18

„Die rote Wand“ – Der Fall Tanja Gräff im Theater Trier
StudisCampusKulturNewsStadt TrierTheatervon redaktion - 13. Mai 2016 2

TRIER. In der neuen Spielzeit plant das Theater Trier, den Fall Tanja Gräff auf die Bühne zu bringen. Die Mutter von Tanja ist bei den Planungen eingebunden.

Bei der Präsentation des neuen Spielplans mussten einige Zuhörer schwer schlucken. Der Fall der seit 2007 verschwundenen und deren sterblichen Überreste vor einem Jahr gefundenen Tanja Gräff kommt auf die Trierer Theaterbühne. Dies kündigte Intendant Sibelius an.

Das Schauspiel soll sich mit dem Verschwinden der Studentin und dem Umgang der Medien und der Öffentlichkeit mit dem Fall beschäftigen.

Der Titel „Die rote Wand“ spielt auf den Fundort der Leiche, an den roten Felsen in Trier-Pallien, an.



Hans-Peter Koch
14. Mai 2016 at 15:54
Wenn das denn auch mit der Mutter von Tanja Gräff abgesprochen und eindeutig das O.K. von ihr vorläge. Ansonsten ist das nicht akzeptabel.


15. Mai 2016 at 11:40
Die rote Wand ist ein Stückauftrag des Theater Trier an den Autor Lothar Kittstein. Ausgangspunkt für seinen Text, den er innerhalb der nächsten Monate schreiben wird, sind die Reaktionen auf die realen Ereignisse rund um den Todesfall von Tanja Gräff.

Seit es die Idee zu diesem Stück gibt, wird uns am Theater Trier immer wieder gesagt, dass es sich dabei um ein für die Menschen, die hier leben, sehr emotionales Thema handle. Die ersten Reaktionen auf die Veröffentlichung unseres Vorhabens bestätigen diesen Eindruck. Genau dieser hohe Grad an Emotionalität einer ganzen Stadt ist es auch, den der Autor zum Thema seines Stückes machen möchte. Was dagegen nicht Thema sein wird, sind die realen Geschehnisse selbst. Wir können jetzt schon sagen, dass auf der Bühne keine Schauspielerin zu sehen sein wird, die Tanja Gräff während eines Sommerfestes verkörpert. Es geht dem Theater nicht darum, einen ungeklärten Fall auf der Bühne neu aufzurollen. Das wäre Thema von Reportagen (die es schon gibt) und hätte mit Theater nicht viel gemeinsam. Es wird auch kein Kriminalfall nachgespielt, wie man ihn aus dem hauptabendlichen Fernsehprogramm kennt. Die Rekonstruktion eines Tathergangs kann allenfalls die Kriminalpolizei leisten, nicht jedoch das Theater. Die Würde der realen Personen bleibt vollkommen gewahrt. Sie steht insofern gar nicht zur Debatte, als die realen Personen durch das Stück eben nur mittelbar betroffen sind.

Die rote Wand ist kein Felsen sondern eine emotionale Wand in uns, die den Blick einfärbt und uns die Dinge nicht mehr ohne Emotionen sehen lässt. Emotionen, die zu vorschnellen Verdächtigungen, allzu moralischen Urteilen oder auch falschen Hoffnungen führen können. Um diese Dynamik wird es in Lothar Kittsteins Stück gehen. Es geht dabei auch um Trier selbst, um das, was diese Stadt einzigartig und anders als andere Städte in Deutschland macht, um das, was sie ihren Bewohnern sympathisch macht genauso wie um das, worüber sie sich mitunter ärgern. Geschrieben nicht aus einer Außenperspektive, sondern von jemandem aus ihrer Mitte, der hier aufgewachsen ist und der von dieser Stadt geprägt wurde.

Skandal oder Provokation liegen uns fern. Die Sensibilität, die der Umgang mit realen Ereignissen erfordert, ist uns bewusst, auch wenn diese Ereignisse hier lediglich als Hintergrund eines Stücktextes dienen. Aufgabe eines öffentlich finanzierten Theaters – und das hat sich seit den rund 2.400 Jahren seiner Existenz kaum verändert – ist es auch, sich auf künstlerische Weise mit den Themen unserer Zeit und unserer Lebensumwelt zu beschäftigen. Dieser Aufgabe versuchen wir, mit dem Stück Die rote Wand nachzukommen.

http://lokalo.de/artikel/106614/die-wand-der-fall

#90 RE: Presseberichte von 18.05.2016 11:02

Eklat um Theaterstück über Tanja Gräff - Trierer Intendant streicht umstrittene Aufführung aus dem Spielplan

(Trier) Es sollte ein Theaterstück werden über die Emotionen, die der Fall Tanja Gräff auslöste. Doch offenbar hat das Theater die Wucht dieser Emotionen unterschätzt. Die Mutter der 2007 zu Tode gekommenen Studentin wurde zwar über die Pläne informiert. Einverstanden ist sie damit allerdings nicht. Über den Kopf des verantwortlichen Spartenleiters hinweg hat Intendant Karl Sibelius daher nun entschieden, das Stück aus dem Spielplan zu streichen.

Geheimnisverrat im Fall Tanja Gräff? - Staatsanwaltschaft ermittelt nach Volksfreund-Bericht

17.05.2016
Von Katharina de Mos

„Respektlos!“ „Geschmacklos!“ „Denkt mal jemand an die arme Mutter?“ Viele Leser zeigten sich empört, nachdem sie im Trierischen Volksfreund gelesen hatten, dass die Geschichte Tanja Gräffs Ausgangspunkt eines Schauspiels werden soll, das das Theater Trier für 2017 plant. Andere verteidigten das künstlerische Vorhaben, weil die betroffene Mutter doch involviert sei. Dies jedenfalls hatte Schauspielchef Ulf Frötzschner bei einer Pressekonferenz mitgeteilt.

Nun zeigt sich: Die Mutter der Studentin, die 2007 unter nach wie vor mysteriösen Umständen starb, wurde zwar informiert, sie ist jedoch keineswegs einverstanden. Im Gegenteil, wie Waltraud Gräffs Anwalt Detlef Böhm mitteilt, war seine Mandantin zutiefst erschüttert und einem Nervenzusammenbruch nahe, als sie in der Zeitung von den Plänen las.

„Sie möchte nicht, dass ihre Tochter beziehungsweise der Fall Tanja Gräff nun auch noch in einem Schauspielhaus inszeniert wird. Meine Mandantin hat schmerzliche Erfahrungen gemacht und möchte auf keinen Fall, dass ein Theaterstück aufgeführt wird“, schreibt Böhm in einem Brief, der an Frötzschner, aber auch an Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe ging.

Für Waltraud Gräff habe sich die Situation verschärft, als sie auch noch empörte Anrufe von Unbekannten erhielt, die fragten, wie es denn sein könne, dass sie ein solches Vorhaben unterstütze. Dies sei gegenüber ihrer Tochter respektlos. Böhm kündigt an, mit allen Mitteln gegen die geplante Inszenierung vorzugehen.

Doch wird dies gar nicht nötig sein. Generalintendant Karl Sibelius hat entschieden, das Stück „Die rote Wand“ vom Spielplan zu nehmen, nachdem er am Dienstagmittag erfahren hat, dass die Mutter nicht einverstanden ist. „Ich musste davon ausgehen, dass die Informationen, die mein Schauspieldirektor bei der Pressekonferenz gegeben hat – die Mutter sei involviert – auch abgesichert sind. Das ist offensichtlich nicht der Fall. Deshalb werde ich von meinem Recht Gebrauch machen, hier einzugreifen und das Stück nicht auf den Spielplan setzen“, teilt Sibelius mit.

Frötzschner hatte Waltraud Gräff zwar per E-Mail ausführlich über die Pläne informiert, nicht jedoch überprüft, ob sie auch einverstanden ist. Dass er keine Antwort erhielt, habe er als Zustimmung gedeutet. „Wenn sie mir geschrieben hätte, dass sie das auf keinen Fall will, hätte ich das sofort abgeblasen“, sagt der Spartenleiter.

Gräff und Böhm sind sauer, dass der Schauspielchef entgegen seiner per Mail getroffenen Aussage „Wir werden keinen halben Schritt tun, ohne Ihre Zustimmung“, an die Presse getreten sei und zudem suggeriert habe, die Mutter sei einverstanden.

Geplant war, dass „Die rote Wand“ im Mai 2017 auf die Bühne kommt – inszeniert von dem aus Trier stammenden Autor Lothar Kittstein. Das Verschwinden und die Suche nach der Studentin sowie ihr Tod sollten Ausgangspunkt der Inszenierung sein, deren Ziel es gewesen wäre, zu zeigen, wie emotional Gesellschaft und Medien auf solch einen Fall reagieren.

Nicht die realen Geschehnisse von jener Nacht, in der Tanja verschwand, nicht ihr Tod am roten Felsen, nicht einmal Tanja Gräff selbst, sondern „die vorschnellen Verdächtigungen, die allzu moralischen Urteile oder auch falschen Hoffnungen“, die ihr Verschwinden zur Folge hatten, wären Thema der Inszenierung gewesen. Es sei vollkommen richtig, dass Theater sich mit so etwas auseinandersetze, sagt Frötzschner.

Sibelius betont, dass er das Stück nicht aus juristischen Gründen vom Spielplan nimmt – das Theater habe die rechtlichen Rahmenbedingungen vorab prüfen lassen –, sondern aus menschlichen. Es liege ihm fern, Frau Gräff damit zu belasten.
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Meinung

Gegen die Wand gefahren

Wer ein Theaterstück über die Emotionen plant, die das Verschwinden Tanja Gräffs, die jahrelange Suche nach der Vermissten, die vielen Spuren und Verdächtigungen, die vergeblichen Ermittlungen und schließlich der Fund ihrer Leiche auslösten, der muss doch wissen, mit welch starken Gefühlen er es zu tun hat. Der muss wissen, auf welch dünnem Eis er sich bewegt.
Vor diesem Hintergrund ist nicht nachzuvollziehen, wie leichtfertig und unprofessionell das Theater mit alledem umgegangen ist.

Es ist schon ein Wagnis, das Thema überhaupt künstlerisch anzupacken, da es um eine wahre Begebenheit, um einen echten Menschen und um reale Trauer und Anteilnahme geht. Und nirgends ist sie größer als in der Region Trier.

Da der Fall Tanja Gräff nur der Ausgangspunkt sein sollte, um kritisch zu hinterfragen, wie die Gesellschaft auf solch einen Fall reagiert, wäre die Inszenierung moralisch dennoch vertretbar gewesen. Ja, sicher sogar höchst spannend. Voraussetzung – ganz besonders für eine Aufführung in Trier – ist allerdings, dass Tanjas Mutter mit dem Vorhaben einverstanden ist. Dessen hätte der Schauspielchef sich zu 100 Prozent sicher sein müssen, ehe er derart provokante Pläne einem Dutzend Journalisten verkündet.

Das Schauspiel gegen den Willen der Betroffenen aufzuführen, wäre geschmacklos. Es aus dem Spielplan zu streichen, ist die einzig richtige Entscheidung.

k.demos@volksfreund.de

http://www.volksfreund.de/nachrichten/re...;art806,4479966

#91 RE: Presseberichte von 25.05.2016 20:37

Theater Trier: Autor des abgesagten Tanja-Gräff-Stückes erschrocken über Reaktionen im Netz


(Trier) Herzloser, kiffender Emotionsschmarotzer – das Zerrbild das manche, derzeit von Lothar Kittstein zeichnen, erschreckt ihn. Kittstein sollte der Autor des abgesagten Tanja-Gräff-Stückes „Die rote Wand“ am Theater Trier sein.

25.05.2016
Stefanie Braun

Lothar Kittstein ist schockiert. Über die sozialen Medien, die Hass-Kommentare, die Respektlosigkeit und Feindlichkeit, die seiner Zunft entgegengeschlagen ist. Der 45-Jährige gebürtige Trierer sollte der Autor des mittlerweile abgesagten Stückes „Die rote Wand“ sein, das sich mit dem Medienrummel rund um den Fall Tanja Gräff befassen sollte. Es hätte um „kriminalistischen Voyeurismus“gehen sollen, schreibt Kittstein in einem Brief an den TV. Darum, dass sich eine ganze Stadt als Opfer sieht, und gleichzeitig eine Verstorbene als einen Teil von sich wahrnimmt und Anspruch darauf erhebt, Verteter dieser Toten zu sein.

Dass es nun nicht zu dem Stück kommt, liegt für Kittstein zu einem guten Teil an diesem öffentlichen Aufbegehren. Was als Respekt gegenüber der Mutter und der Verstorbenen daher kam, seien eigentlich Beleidigungen und „kunstfeindliche Vorurteile“ gewesen. „’Die Künstler haben wohl zuviel gekifft’, ‚Das Theater will sich bereichern’, ‚Kinder- und Herzlose“, fasst Kittsein die Kommentare zusammen. „Was mich besorgt und schockiert ist zum einen, dass diese kulturfeindlichen Reaktionen wie auf Knopfdruck aktiviert waren.“ Zum anderen sieht Kittstein den kulturschaffenden Beruf in Frage gestellt.

Verständnis für Reaktion des Theaters
Letztendlich war es die Reaktion der Mutter, die zur Absage des Stückes geführt hatte. Waltraud Gräff wurde zwar per Mail von dem Vorhaben informiert, ihre Erlaubnis gab sie allerdings nie. Stattdessen schwieg sie sich aus, was von Schauspielsdramaturg Ulf Frötzschner als Zustimmung gedeutet wurde. Kittstein findet es respektabel, dass der Kontakt zur Mutter gesucht und die Information weitergegeben wurde. Ihre Erlaubnis hätte allerdings nicht über die Existenz des Stückes entscheiden dürfen. „Das Persönlichkeitsrecht ist klar geregelt und mit diesem Stück wären wir weit innerhalb dieser Grenzen gewesen, weil wir eben keinen Tatsachenbehauptungen aufgestellt hätten.“ In diesem Fall habe aber ein „diffuses Gefühl der Moral“ über die Rechte der Kunst entschieden.

Wenn man die Angehörigen um Erlaubnis frage, setze man sich als Kulturschaffender in eine unbedingte Abhängikeit, die das Arbeiten unmöglich macht. „Was ist, wenn ich zwei Angehörige habe und der eine ist dafür, der andere dagegen – wer hat dann Recht und darf bestimmen?“ Solle das Gefühl, was „sich schickt“ wieder darüber bestimmen, was künstlerisch sein darf, fragt Kittstein in seinem Brief. Zu der Aussage auf der Pressekonferenz zur Spielzeitvorstellung, Frau Gräff sei involviert, wolle er nichts sagen, da er nicht dabei war. Dass das Theater unter dem gesellschaftlichen Druck nicht anders reagieren konnte, könne er verstehen. Die Zusammenarbeit mit dem Theater Trier sei nicht beendet, über ein neues Stück werde nachgedacht.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/re...;art764,4483489

#92 RE: Presseberichte von 27.05.2016 17:25

In derselben Nacht wie Tanja Gräff stürzte auch junger Mann vom roten Felsen in Trier

(Trier) Die vor neun Jahren ums Leben gekommene Trierer Studentin Tanja Gräff war nicht die Einzige, die in der Nacht ihres Verschwindens die roten Felsen in Trier-Pallien hinabgestürzt ist. Ein junger Mann lag nach einem Sturz längere Zeit im Koma. Die Ermittler sagen: Beide Fälle haben nichts miteinander zu tun.


27.05.2016
Von unserem Redakteur Rolf Seydewitz

Kann es sein, dass es rund um den spektakulären Fall Tanja Gräff noch Informationen gibt, die bislang nicht in der Öffentlichkeit bekannt waren? Offenbar schon. Wie die Trierer Staatsanwaltschaft jetzt auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte, war die 21-jährige Studentin nicht die Einzige, die in der Nacht zum 7. Juni 2007 die sogenannten roten Felsen hinabgestürzt ist. Ein junger Mann, der – wie Tanja auch – das Sommerfest der Trierer Hochschule besucht hatte, fiel laut Staatsanwaltschaft auf dem Heimweg Richtung Trier-Pallien einen Abhang hinunter. Er verletzte sich dabei schwer, „lag mit einer schweren Kopfverletzung längere Zeit im Koma“, sagte der Leitende Trierer Oberstaatsanwalt Peter Fritzen unserer Zeitung.


Der Absturzort liegt etwa einen Kilometer von der Stelle entfernt, wo vor einem Jahr die sterblichen Überreste der seit ihrem mysteriösen Verschwinden vermissten Studentin gefunden worden waren. Das letzte bekannte Lebenszeichen Tanjas stammt aus den frühen Morgenstunden des 7. Juni 2007: Um Viertel nach vier telefonierte die junge Frau vom Handy aus mit Freunden. Da war die 21-Jährige noch auf dem Sommerfest der Trierer Hochschule. Der tragische Absturz des jungen Mannes, der ebenfalls auf dem Fest war, lag zu diesem Zeitpunkt schon mehr als drei Stunden zurück. Er telefonierte nach Angaben der Ermittler gegen 1 Uhr mit einem Verwandten, als das Telefongespräch wegen des Sturzes plötzlich abgebrochen sei.

Der Vater des jungen Mannes informierte wenige Tage später die Sonderkommission. Weil – unter anderem wegen der zeitlichen Differenz – kein Zusammenhang mit dem Verschwinden Tanja Gräffs erkennbar war, spielte der Hinweis für die Ermittler nur eine untergeordnete Rolle. Nachdem Tanjas sterbliche Überreste im vergangenen Jahr gefunden worden waren, wurde er nach Angaben des Leitenden Oberstaatsanwalts erneut geprüft – „ohne dass er im Ergebnis anders bewertet wurde“. Die Hintergründe des Todes von Tanja Gräff sind weiter unklar. Anzeichen für ein Verbrechen wurden bislang nicht gefunden.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/re...;art806,4484221

#93 RE: Presseberichte von Bulli 25.09.2016 12:22

Staatsanwaltschaft will Gräff-Akten bis Jahresende prüfen


http://www.ad-hoc-news.de/die-staatsanwa...e/News/51263683


volksfreund.de

volksfreund.de | Sonntag, 25.09.2016


(Trier) Die Staatsanwaltschaft will die Prüfung der Akten zum Tod der Trierer Studentin Tanja Gräff bis Ende 2016 abschließen. Dossier zum Thema: Tanja Gräff

Es sei «beabsichtigt, bis Ende des Jahres alle Ermittlungsergebnisse durchgearbeitet und geprüft zu haben», sagte Triers Leitender Oberstaatsanwalt Peter Fritzen der Deutschen Presse-Agentur. Ob sich daraus neue Ansätze für weitere Ermittlungen ergeben würden, könne nicht gesagt werden. Danach werde über den Fortgang des Verfahrens entschieden.

Das Skelett der jahrelang vermissten Studentin war im Mai 2015 unterhalb einer steilen Felswand in Trier bei Rodungsarbeiten gefunden worden. Gräff hatte vor gut neun Jahren bei einem Sturz aus 50 Metern Höhe tödliche Verletzungen erlitten. Kernfrage ist, ob die 21-Jährige verunglückte oder ob sie möglicherweise in den Tod gestoßen wurde.

Die Staatsanwaltschaft bearbeite nicht nur den polizeilichen Abschlussbericht der Soko vom Februar, sondern auch das komplette Aktenmaterial mitsamt aller Spuren, teilte Fritzen mit. Zudem wurden insgesamt 99 Hinweise überprüft, die nach dem Fund der sterblichen Überreste eingegangen seien.

Der Anwalt von Tanja Gräffs Mutter, Detlef Böhm, ist ebenfalls noch mit der Akteneinsicht beschäftigt. «Ich bin noch dabei, zu prüfen», sagte er. Auch er werde voraussichtlich noch bis Jahresende brauchen.

#94 RE: Presseberichte von Bulli 16.12.2016 22:38

http://www.sol.de/neo/nachrichten/saarbr...rt34275,4816881

Fall Tanja Gräff: Ermittlungen stehen vor dem Abschluss

Saarbrücker VerlagsService GmbH
sol.de
Trier
Fall Tanja Gräff: Ermittlungen stehen vor dem Abschluss


Die Ermittlungen im Fall der vor über neun Jahren ums Leben gekommenen Trierer Studentin Tanja Gräff stehen nach Informationen unserer Zeitung vor dem Abschluss. Die Kernfrage bleibt aber wohl weiter unbeantwortet.

Fiel Tanja Gräff im Juni 2007 einem Verbrechen zum Opfer? Oder war ihr Sturz von den roten Felsen im Trierer Stadtteil Pallien ein Unglück?
Bis Anfang nächsten Jahres sollen die Ermittlungen im Fall Tanja Gräff nach Angaben von Triers Leitendem Oberstaatsanwalt Peter Fritzen voraussichtlich abgeschlossen sein. Viel mehr gibt der Chef-Ermittler allerdings nicht preis – damit es nicht zu voreiligen Schlussfolgerungen komme, wie Fritzen unserer Zeitung sagt.
Derzeit wartet die Staatsanwaltschaft noch auf die angekündigte Stellungnahme von Rechtsanwalt Detlef Böhm, der die Interessen von Tanjas Mutter Waltraud Gräff vertritt. In den vergangenen Monaten durften sie die Akten der Sonderkommission einsehen. Für Anfang nächster Woche kündigte Böhm seine Stellungnahme an. Darin werde es „drei, vier Punkte geben, in denen wir Nachermittlungen anregen“, sagte der Jurist gestern unserer Zeitung. „Wir hätten das gerne. Mal sehen, ob die Staatsanwaltschaft dem folgt.“ Welche Punkte das sind, wollte Böhm nicht sagen.
Der Fall der 2007 unter mysteriösen Umständen vom Sommerfest der Trierer Hochschule verschwundenen Studentin Tanja Gräff machte bundesweit Schlagzeilen. Die sterblichen Überreste der jungen Frau waren erst im Mai vergangenen Jahres durch Zufall bei Rodungsarbeiten am Fuß der roten Felsen – unweit der Hochschule – entdeckt worden. Nach dem Gutachten des Mainzer Rechtsmediziners Reinhard Urban starb Tanja Gräff an den Folgen des Sturzes. Urban fand keinerlei Anzeichen dafür, dass die junge Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Aber er konnte auch nicht ausschließen, dass Tanja damals in den Tod gestoßen wurde. An diesem Sachstand hat sich nach Informationen unserer Zeitung auch in den vergangenen Monaten nichts geändert.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Hintergründe des Todes der jungen Frau nie zweifelsfrei geklärt werden können, ist somit hoch.

#95 RE: Presseberichte von Bulli 21.12.2016 17:42

Gräff-Anwalt fordert weitere Ermittlungen
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp...id=1672/culzxu/


swr.online
Der Fall Tanja Gräff
Der Tod der Trierer Studentin Tanja Gräff soll weiter untersucht werden. Der Anwalt von Gräffs Mutter sagte, es gebe weitere Ansätze für Ermittlungen.
"Es gibt zwei, drei Ansätze, wo Ermittlungen noch notwendig und sinnvoll sein könnten", sagte Anwalt Detlef Böhm. Er will seine Stellungnahme am Mittwoch der Staatsanwaltschaft Trier übermitteln. Welche Ansätze er vorschlage, wollte er zunächst nicht sagen. Dem SWR sagte Böhm, es handele sich um zwei bis drei Angaben zu bestimmten Personen. Böhm hatte in den vergangenen Monaten Einsicht in die Akten zum Tod von Tanja Gräff genommen.
Hintergründe unklar

Die Hintergründe des Todes der jahrelang vermissten 21 Jahre alten Studentin sind nach wie vor ungeklärt. Ihr Skelett war im Mai 2015 an einer Felswand in Trier-Pallien bei Rodungsarbeiten gefunden worden. Gräff hatte bei einem Sturz aus 50 Metern Höhe tödliche Verletzungen erlitten. Kernfrage ist, ob die 21-Jährige verunglückte, ob sie möglicherweise in den Tod gestoßen wurde oder ob sie einer anderen Straftat zum Opfer fiel.
Staatsanwaltschaft prüft

Die Stellungnahme des Anwaltes werde "selbstverständlich bei der Entscheidung über den Fortgang des Verfahrens berücksichtigt werden", teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen in Trier mit. Ob sie Anlass für weitere Ermittlungen gebe, müsse geprüft werden. Die Staatsanwaltschaft werde die Prüfung der Akten und Spuren zum Tod von Tanja Gräff voraussichtlich in den ersten Monaten kommenden Jahres abschließen. Seit dem Fund der sterblichen Überreste von Gräff seien insgesamt 101 Hinweise eingegangen, die auch abgearbeitet würden.
Anwalt: Viele Puzzlesteine
Anwalt Böhm sagte, seine vorgeschlagenen Ermittlungsansätze seien "Puzzlesteine, die vielleicht geschlossen werden könnten". Wenn es keine weiteren Ermittlungen gebe, würde das Verfahren "wohl eingestellt". "Es bleibt dann die Hauptfrage: Was ist passiert?" Es sei schwierig, mit dieser Ungewissheit zu leben, sagte Böhm.
© SWR 2016

#96 RE: Presseberichte von wetterfrosch 01.04.2017 15:55

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Prüfung der Akten im Fall Tanja Gräff: Abschluss bis zum Sommer

(Trier) Die Staatsanwaltschaft will die Prüfung der Akten zum Tod der Trierer Studentin Tanja Gräff vor der Sommerpause abschließen. «Wir sind noch in den letzten Zügen», sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen in Trier der Deutschen Presse-Agentur. Nach der finalen Auswertung werde über den weiteren Fortgang des Verfahrens entschieden.

(dpa/lrs) Eigentlich wollte die Staatsanwaltschaft schon zum Jahreswechsel fertig werden. Das Material sei aber «sehr umfangreich» , sagte Fritzen. « Es geht uns um Gründlichkeit vor Schnelligkeit in der Sache. Es soll jetzt wirklich alles abschließend geprüft sein.»

Die Hintergründe des Todes der jahrelang vermissten Studentin sind nach wie vor ungeklärt. Ihr Skelett war im Mai 2015 an einer Felswand in Trier bei Rodungsarbeiten gefunden worden. Gräff hatte vor fast zehn Jahren bei einem Sturz aus 50 Metern Höhe tödliche Verletzungen erlitten. Kernfrage ist, ob die 21-Jährige verunglückte, ob sie möglicherweise in den Tod gestoßen wurde oder ob sie einer anderen Straftat zum Opfer fiel.

Der Anwalt von Tanja Gräffs Mutter, Detlef Böhm, hatte Ende 2016 nach Akteneinsicht Ansätze für weitere Ermittlungen vorgeschlagen. «Ich hoffe, das sie berücksichtigt werden», sagte er jetzt.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/re...t158726,4619780

#97 RE: Presseberichte von 29.04.2017 16:55

Anwalt der Toten, Helfer der Lebenden: Direktor der Mainzer Rechtsmedizin geht in den Ruhestand
Von Michael Bermeitinger

MAINZ - Ein Mensch stürzt von einer Brücke, 50 Meter tief, und alles sieht aus wie ein Selbstmord. Auch für die Polizei. Doch dann bringt die Obduktion trotz des zerschmetterten Körpers die Wahrheit ans Licht: Zwei Schüsse hatten das Opfer getroffen, bevor es noch lebend in die Tiefe geworfen wurde. Der nun scheidende Direktor der Mainzer Rechtsmedizin, Professor Reinhard Urban bekannte beim Prozess, dass man die Schusswunden zunächst nicht entdeckt habe. Erst beim Röntgen erkannte er die Schusskanäle.

Viele spektakuläre Fälle wie dieser verbinden sich mit dem Namen Reinhard Urban. Doch der 68-Jährige hat nicht nur vielen Toten zu ihrem letzten Recht verholfen, sondern auch immer das Schicksal der lebenden Opfer im Blick. 2003 rief er die erste Forensische Ambulanz Deutschlands ins Leben. Nun geht der doppelt promovierte Chemiker und Mediziner Ende April in den Ruhestand – und hat mehr Zeit für ein großes Ehrenamt: Er ist seit September Präsident des Mainzer Carnveal-Vereins MCV.

Zwölf Jahre Dekan des Fachbereichs Medizin

14 Jahre Chef der Rechtsmedizin sind ein Aspekt seines Wirkens an der Universitätsmedizin, der andere währte mit zwölf Jahren kaum kürzer: Urban war von 2001 bis 2013 Dekan des Fachbereichs Medizin und bekleidete ab der Umfirmierung der Uniklinik zur Universitätsmedizin 2009 auch die Funktion des Wissenschaftlichen Vorstands. Praxisorientierte Lehre, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Erhöhung des Frauenanteils in der Professorenschaft, etwa durch Etablierung des Edith-Heischkel-Mentoring-Programm, werden ihm zugerechnet, aber auch die Profilbildung im Bereich der Forschung. Sonderforschungsbereiche und hoch dotierte europäische Förderprogramme wurden in seiner Zeit für die Uniklinik gewonnen, in seiner Amtszeit wurden aber auch 435 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben.

Ein Schmunzeln für die Fernseh-Kollegen

Mit Leib und Seele ist Urban Rechtsmediziner, und er hat den Beruf ergriffen, als noch keine TV-Serien dem Berufsstand eine gewisse Popularität verliehen haben. Aber das war dem Bayer, der seine Fernsehkollegen mit einem Schmunzeln sieht, ohnehin nie im Geringsten Antrieb, auch wenn spektakuläre Fälle und Auftritte vor Gericht ihn immer wieder ins Licht der Öffentlichkeit haben treten lassen: Da war der Dreifach-Mord in Worms, der Fall Lolita Brieger, die 29 Jahre nach ihrer Tötung 2011 gefunden wurde, oder der ebenfalls viele Jahre vermissten Trierer Studentin Tanja Gräff.

Er sieht sich als Anwalt der Toten, und gab mit der Forensischen Ambulanz an der Mainzer Rechtsmedizin den Lebenden eine wichtige Unterstützung. Sie ist die Anlaufstelle für Kinder und Frauen, die Opfer von Gewalt und/oder Sexualstraftaten geworden sind.


http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales...nd_17849627.htm

#98 RE: Presseberichte von Christine 29.04.2017 21:36

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Bitte hier nur Presseberichte

#99 RE: Presseberichte von 07.06.2017 08:44

Vermissten- und Todesfall Tanja Gräff
Vor zehn Jahren spurlos verschwunden

Heute vor zehn Jahren ist die Studentin Tanja Gräff aus Korlingen spurlos verschwunden. 2015 wurden ihre sterblichen Überreste entdeckt. Ihr Fall bewegt die Menschen in der Region Trier - bis heute.

Zehn Jahre ist es her, dass die Mutter von Tanja Gräff ihre Tochter zum letzten Mal gesehen hat. Seit gut zwei Jahren weiß sie, dass ihr Kind tot ist: Die sterblichen Überreste der Studentin waren am Fuße einer Felswand in Trier entdeckt worden. Doch nach wie vor weiß die Mutter nicht, was am 7. Juni 2007 mit Tanja geschehen ist. "Sie denkt jeden Tag daran. Die Frage lässt sie nicht los: 'Was war damals passiert?'", sagte ihr Anwalt Detlef Böhm. Das Leiden unter der Ungewissheit werde mit dem zehnten Jahrestag des Verschwindens "noch mal intensiviert."

Opfer einer Straftat?
Die Hintergründe des Todes der jahrelang vermissten jungen Frau sind nach wie vor ungeklärt. Die Untersuchung ihrer sterblichen Überreste ergab zwar: Sie hatte bei einem Sturz aus 50 Metern Höhe tödliche Verletzungen erlitten; an ihren Knochen fanden sich keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Die Frage bleibt, ob die 21-Jährige verunglückte, ob sie möglicherweise in den Tod gestoßen wurde oder ob sie einer anderen Straftat zum Opfer fiel.

"Was da passiert ist, werden wir nicht mehr erfahren", sagte die Mutter von Tanja Gräff, Waltraud Gräff. "Da ist irgendetwas passiert, das aus dem Ruder gelaufen ist." Sie belaste, dass die Ermittler die Leiche ihrer Tochter nicht früher gefunden haben. Dann wäre die Spurenlage eine ganz andere gewesen - und: "Man hätte mir acht Jahre Ungewissheit erspart."

Staatsanwaltschaft prüft Akten
Nach Ansicht von Anwalt Böhm wäre das möglich gewesen, wenn der Boden der Felswand damals intensiv abgesucht worden wäre. Der Fundort lag rund einen Kilometer von dem Ort entfernt, an dem Gräff zuletzt gesehen worden war. Die Polizei hatte dort per Hubschrauber gesucht: Am Boden war man nicht, das von Bäumen und Sträuchern überwucherte Gelände war nach Angaben der Ermittlungsbehörde zu Fuß nicht zugänglich gewesen.

Man hätte Suchhunde einsetzen oder roden können, meinte Böhm.
Nach wie vor werden die Akten zu dem Schicksal der Trierer Studentin von der Staatsanwaltschaft geprüft. "Wir sind fast durch. Wir sind in den letzten Zügen", sagte Triers Leitender Oberstaatsanwalt Peter Fritzen. Vor den Sommerferien will er bekanntgegeben, ob das Verfahren eingestellt wird oder ob es noch weitere Ermittlungen geben soll. "Es ist mit Sicherheit ein außergewöhnlicher Fall von der Dimension, vom Umfang her und vom Verlauf", sagte Fritzen.

Mutter kritisiert Ermittler

Waltraud Gräff kritisierte, dass die Zusammenarbeit mit der Ermittlungsbehörde vor allem in den vergangenen Jahren "keine gute" war. "Ich hätte mir mehr Ehrlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Menschlichkeit gewünscht", sagte sie.

Tanja Gräff war im Juni 2007 nach einem Sommerfest an der Hochschule Trier verschwunden. Jahrelang gingen Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus und suchten nach einer Spur. Vergeblich, bis dann im Mai 2015 Waldarbeiter bei Rodungsarbeiten an der Felswand auf das Skelett stießen. Nach dem Fund der sterblichen Überreste von Tanja waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft rund 100 neue Hinweise eingegangen. Anwalt Böhm hatte Ende 2016 nach Akteneinsicht Ansätze für weitere Ermittlungen vorgeschlagen. "Ich habe jetzt nachgefragt, was aus meiner Anregung geworden ist", sagte er.

http://www.swr.de/swraktuell/rp/trier/ve...cyme/index.html

#100 RE: Presseberichte von 07.06.2017 09:00

10 Jahre Vermissten- und Todesfall Tanja Gräff
Eine Chronologie der Ereignisse

Es ist wohl einer der spektakulärsten Kriminalfälle der vergangenen Jahre. Vor zehn Jahren verschwand die damals 21-jährige Studentin Tanja Gräff nach einer Party an der Trierer Hochschule.

7. Juni 2007 – 4.13 Uhr
Genau zu dieser Zeit telefoniert Tanja Gräff vom Gelände der Trierer Hochschule zum letzten Mal mit einem Bekannten. Danach muss sie verschwunden sein. Zeugen wollen rund eine Stunde später eine junge Frau, die Tanja Gräff ähnelte, im Streit mit einem Mann beobachtet haben. Beweise dafür gibt es nicht, die Spur verläuft schließlich im Sand. Als Tanja verschwunden bleibt startet eine riesige Polizeifahndung: das steile Felsengelände rund um die Hochschule wird abgesucht, in der nahen Mosel wird getaucht, mehr als 6.000 Fotos, die bei der Sommerparty geschossen wurden, werden von der Polizei ausgewertet. Das alles bleibt ohne eine heiße Spur. Befürchtet wird mittlerweile das Schlimmste - auch dass Tanja Gräff getötet wurde. Anfang 2009 wird die Sonderkommission FH aufgelöst.

11. Mai 2015 – vormittags
Arbeiter entdecken bei Rodungsarbeiten in den roten Felsen am Trierer Moselufer menschliche Knochen, Kleidung, Schmuckstücke, ein Handy – und auch einen Studentenausweis auf den Namen Tanja Gräff. Schnell ist klar: bei den gefundenen sterblichen Überresten handelt es sich tatsächlich um die Studentin aus Korlingen. Zunächst wird sie anhand ihrer Zähne identifiziert. Später wird das durch eine genetische Untersuchung bestätigt. Die Fundstelle der Leiche liegt nur wenige Meter von dem Ort entfernt, wo Tanja Gräff rund acht Jahre zuvor spurlos verschwunden war. Kritik wird laut, warum die junge Frau nicht schon vorher gefunden wurde.
9. Juli 2015 – vormittags
Riesiges Medienaufgebot bei der Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft: Ein Gerichtsmediziner sagt, die tödlichen Verletzungen an dem Skelett von Tanja Gräff stammen von dem rund 50 Meter tiefen Sturz an den roten Felsen. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gibt es laut seiner Aussage nicht. Möglicherweise sei die Studentin verunglückt. Aber: viele Fragen bleiben letztlich offen und die Hintergründe des Todes von Tanja Gräff bis heute ungeklärt – auch die Frage, ob nicht doch irgendjemand an ihrem Tod beteiligt war.
Juni 2017

Noch vor den Sommerferien will die Trierer Staatsanwaltschaft bekannt geben, wie es im Fall Tanja Gräff weitergeht. Noch einmal wurden in den vergangenen Monaten die Akten gewälzt und neue Ermittlungsansätze geprüft. Die Staatsanwaltschaft wird das Verfahren entweder einstellen oder es wird weiter ermittelt – was allerdings eher unwahrscheinlich sein dürfte. Für die Mutter von Tanja Gräff bleibt auch nach den ganzen Jahren der Ungewissheit über das Schicksal ihrer Tochter eine bittere Erkenntnis: Was da passiert ist, werden wir nicht mehr erfahren.


http://www.swr.de/swraktuell/rp/trier/10...weue/index.html

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