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#101 RE: Besprechungsraum von Lupin 04.04.2018 06:20

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Hm,nachdem,auch im anderen Forum,Frau Bittner schon alles Mögliche angedichtet wurde. Inklusive,sich"selber"einen Auftragskiller auf den Leib gehetzt zu Haben???
Der finnische Regisseur Kaurismäki,verfilmte 1990:"I Hired a Contract Killer".
Ein solch"hanebüchenes"Szenario wird m.M.nach schon durch eine im Vorfeld erfolgte Observation des Hauses entkräftet,PkW-Knz.SAW.
Man sollte es zumindest versuchen,denn ich glaube,hier wird sonst noch das Opfer zum Täter gemacht.
Ich könnte mir vorstellen,das gewissen Seiten so etwas recht gelegen kommen dürfte.
Wenn man denn schon etwaige Taxi-Fahrten von Frau B.größere Aufmerksamkeit schenken möchte (Ich konnte dem Ganzen,ehrlich gesagt auch nur 3 Fahrten entnehmen). Warum eigentlich nur immer gegen,sprich zum Nachteil der Ermordeten? Eine Affäre,spielte Sie selber? Der Einstieg in der Nähe eines Casinos kann ja auch einer gewissen Neugier,oder"Sorge"geschuldet gewesen sein.
Nämlich schlicht und einfach der Sorge,das dort womöglich Haus und Hof auf dem Spiel standen (im wahrsten Sinne!),und Sie der Sache auf den Grund ging. Ganz im Sinne eines"Hobby-Ermittlers",da Existenzangst um die Familie.
Auch,wenn man eher kein Verfechter solcher delikaten Gerüchte ist,so könnten Diese in diesem Fall,indirekt mit der Tat zusammenhängen. Man deute hier mal die Briefpassagen.
Das perfide dieser Tat,da sind sich ja alle einig (auch&gerade die Ermittler), ist der Tatsache geschuldet,es handelt sich um einen Auftragsmord. Eine schallgedämpfte Assassination,ala Hitman (das Phantombild,lässt Grüßen! oder,privet?).
Im idylisch/schönen, gut betuchten,norddeutschen Lande.
Das Opfer,eine 47-jährige,fürsorgliche,beliebte Frau und Mutter mit Karriere. Wen sollte diese Dame denn zum Feinde haben? In welche dunklen Machenschaften müsste diese Frau denn nur verstrickt sein,um eine solche Tat auch nur irgendwie zu rechtfertigen? Und warum denn überhaupt die eigenen 4 Wände,als Tatort? Am hellichten Tag? So leid es mir tut,ich bringe das nur mit "Alibi" in Verbindung. Doch,da geht es sicher nicht nur mir so. Das will erst mal verdaut werden.
Denn hat man sich der Tat,als solcher einmal angenommen,stößt und stolpert man unwiderruflich über die"timeline". Das (offensichtlich) so perfekte Zeitfenster bei diesem Mord,nun ja...
Das lässt einem fast schon gar keinen Spielraum mehr, für überhaupt irgendwelche Spekulationen. Wie um alles in der Welt hätte der Täter,und somit auch mögliche Hintermänner denn so präzise planen können,möchte man meinen.
Wie dem auch sei,beginnt die Sache mit der Rückkehr von Fr.B.um 10.00 Uhr schon verdammt merkwürdig zu werden,muss man doch davon ausgehen,das unserem Killer,wenn nicht etwa ein Schlüssel überreicht, so doch mindestens der Zugang durch den hinteren Bereich des Hauses ermöglicht wurde. Auch scheint Er Informationen über Fr.B's Tagesablauf zu haben. Anders,kann ich mir das nicht erklären.
Ich bin bei weitem,kein"rudi cerne-Jünger",jedoch bringt es der Film ganz gut auf den Punkt. Bei"aktenzeichen",bekanntermaßen nur mit/oder durch den Segen der zuständigen Ermittler. Hinzukommt leider die Feststellung,das man sonst auch gar nichts anderes hat.
Nach filmischen Erkenntnisgewinn,gab mir aber ein Punkt sehr zu denken. Es wird im Film zwar nicht besonders auf die Möbel eingegangen,von Gästebett und Teil-Schrankwand ist die Rede. Jedoch findet ein finanzieller Aspekt Erwägung. Soll heißen,es wird m.E. und explizit darauf verwiesen,das noch"400"€ nachgezahlt werden müssen. Und das kommt mir in Anbetracht der Lebensumstände der Bittners mitunter etwas komisch vor. Eine Familie mit solch einem Heim,muss bei etwas marginalen,wie Möbel nochmal nach zahlen? Da war man nicht im Stande,gewisse finanzielle Transaktionen im voraus zu Regeln? Das kenne ich so nur von meiner stud.Schwester mit der 30m² Butze,aber hier?
Da kann mir auch keiner mit finanziellen Problemen kommen. Denn dann hätte man eine solche Anschaffung von vorne herein nicht erwägt.
Obacht! Das ist jetzt wirklich nur meine persönliche Spekulation!
Doch sollte mich mein Gefühl nicht täuschen?! Dann diente eben,jene Nachzahlung eventuell schon einem bestimmten Zweck. Die Möbellieferanten sollten auf keinen Fall wieder zurückfahren,ohne Jemanden an zu"treffen". Man wollte sicher gehen,das hier der Sache auf den Grund gegangen wird. Ob durch einen forscheren Blick durch das"Küchenfenster",denn wer lag denn dort am Boden?
Bei einer finanziellen Begleichung vorher,hätte es durchaus sein können,das die Lieferanten ohne einen Kundenkontakt wieder kehrt machen. Bei ausstehenden "400"€ allerdings,sieht die Sache schon etwas anders aus.
Wie gesagt,nur meine,bescheidene Meinung.
Anders ausgedrückt. Es entsteht bei mir der Eindruck,dem Auftraggeber war es sehr wichtig,das das Opfer vormittags und damit im besten Falle, nämlich noch "vor"den Kindern gefunden und beiseite geschafft wird. Um den Töchtern einen entsprechenden Anblick zu ersparen. Sonst hätte der Mord auch nach der Lieferung geschehen können.
Zuletzt,bleibt mir noch eine Überlegung. Wie hat man es geschafft, Fr.B. in den vorderen Bereich des Hauses,und damit in die Küche zu locken? Zufall? Wusste der Täter auch von der Einkaufstour? Das wäre doch wohl des Guten etwas zu viel? Hätte man Sie gar,mit einem Telefonanruf ablenken oder in eine Richtung locken können? Im Film schneidet Sie dort Kuchen oder Brot,oder so etwas. Das halte ich ehrlich gesagt eher für eine Notlösung. Ich will damit sagen,es ist ein ziemlich großes Haus. Sie hätte doch auch genau so gut hinten oder ganz aus einem möglichen Sicht/Entdeckungsbereich oder gar oben sein können?

#102 RE: Besprechungsraum von Aggie 11.04.2018 22:19

Zitat von Lupin
Wie hat man es geschafft, Fr.B. in den vorderen Bereich des Hauses,und damit in die Küche zu locken? Zufall? Wusste der Täter auch von der Einkaufstour? Das wäre doch wohl des Guten etwas zu viel? Hätte man Sie gar,mit einem Telefonanruf ablenken oder in eine Richtung locken können? Im Film schneidet Sie dort Kuchen oder Brot,oder so etwas. Das halte ich ehrlich gesagt eher für eine Notlösung. Ich will damit sagen,es ist ein ziemlich großes Haus. Sie hätte doch auch genau so gut hinten oder ganz aus einem möglichen Sicht/Entdeckungsbereich oder gar oben sein können?


@Lupin

Die XY-Szene, in der SB in der Küche Essen vorbereitet, während ihr Mörder sich hinterrücks an sie anschleicht, wirkt schon etwas 'konstruiert'. Ich vermute, dass dies ein Versuch seitens des XY-Filmteams war, dem "Tatort Küche" ein visuelles Kolorit zu verleihen.

SBs Einkaufstüten wurden offenbar unausgepackt vorgefunden - weshalb ihr erster Weg sie wahrscheinlich die Küche geführt hatte. Und der Mörder (der ihr entweder bereits im Haus aufgelauert hatte oder ihr unbemerkt ins Haus gefolgt war) nutzte die erste Gelegenheit, die sich ihm bot, um sie zu töten.

Heine Hypothese: hätte SBs erster Weg nach ihrer Rückehr sie in ein anderes Zimmer geführt, wäre der Tatort dort gewesen. Sie wurde demnach nirgendwo extra 'hingelockt', sondern der heimtückische Mörder wartete die erste 'passende Gelegenheit' ab.


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Jeder meiner Beiträge gibt lediglich meinen persönlichen Eindruck wieder, ohne Anspruch auf Faktizität.

#103 RE: Besprechungsraum von Helios 11.09.2018 21:53

Ein klar erkennbares Motiv, um diesen Mordfall aufzuklären, fehlt anscheinend bis heute.

Kannte vielleicht Sabine Bittner ihren Mörder und öffnete ihm freiwillig die Tür?

Eine gläubige Katholikin, die mit beiden Beinen im Leben stand - als solche beschreiben viele Wegbegleiter die 47-Jährige.

Umso größer ist bei ihnen die Bestürzung über das traurige Lebensende. Bittner war bei der Volkswagenbank in Braunschweig beschäftigt, engagierte sich in ihrer Freizeit auch sozial. So sang sie in einem christlichen Jugendchor und war bis 2010 im Pfarrgemeinderat von St. Christophorus aktiv.

In der Gemeinde beteiligte sie sich an Festen und begleitete viele Kinder als Katechetin auf ihrem Weg zur Kommunion. Bittner wird von Bekannten als warmherzig, hilfsbereit und verständnisvoll beschrieben. Umso tiefer sitzt die Bestürzung über den brutalen Mord.

Quelle: http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Stadt...-seinen-Moerder

Diesbezüglich könnte sie auch im Laufe der Zeit viele andere männliche Personen kennengelernt haben.

Das Geld für die Auslieferung der Möbel wurde offenbar nicht entwendet um einen
inszenierten Raubmord vorzutäuschen.

Oder wusste der Täter trotz seiner intensiver Beobachtungen vermutlich nicht,
dass sie an jenem Tag diese Zustellung erwartete?

#104 RE: Besprechungsraum von Lupin 22.09.2018 19:02

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Auftraggeber gesucht

Der gute Volker Pispers, hatte mal ein Bühnenprogramm unter erwartungsvollem Titel: "Damit müssen Sie rechnen!"
Mit einem osteuropäischen Contract-Killer samt Schallgedämpter Pistole hinter dem Einbauschrank, nach dem Supermarkteinkauf zu Rechnen, also?! Puh!
Also, "damit" würde selbst ich nicht rechnen.
Und damit rechnete ganz bestimmt auch Hausfrau, Mutter und engagierte Bürgerin Sabine Bittner nicht. Als sich Ihr Mörder mit wenigen Schritten, lautlos annäherte und mit 2 gezielten Fangschüssen in das Genick der Frau, emotionslos und eiskalt seinem Profi-Werk nachging und Ihr Leben, dafür seinen Job beendete.

Shit! Keine Frauen, keine Kinder! War da nicht mal was?!

Zuallererst, Wer? Und Warum?
"Wer" um alles in der Welt, sollte denn einen solchen Hass auf diese gut bürgerliche Vorzeige Dame entwickeln, was diese widerliche Ekeltat nur im Geringsten rechtfertigen könnte?
"Wer"? In Gottes Namen?!
Selbst ein Liebhaber, Rivale, Stalker, wie auch immer würde doch im Leben nicht auf eine solch niederträchtige Irrsinns-Tat kommen?!

Als Fr.Bittner nach dem Einkaufen die Eingangstür aufschloss, war der Killer schon im Haus.
Da später keinerlei Einbruchsspuren gefunden werden, kann man fast schon annehmen, das dem Killer über eine Dritt-Person irgendwie geholfen wurde.
Entweder, man gewährte Ihm Einlass, gab Ihm einen Schlüssel oder öffnete eventuelle Türen und Fenster.

Im Anbetracht der genau getimten & geplanten Tat. Der Killer wusste sehr genau, wann er zuschlägt. Er kannte den genauen Tagesablauf, Fr.Bittners.
Es ist anzunehmen, das er sogar von der Möbel-Lieferung Kenntnis hatte. Und diese sogar eine tragende Rolle spielte, in diesem Auftragsmord.

Was für eine abscheuliche, widerwärtige Wahnsinns-Tat?!
Ein erbärmlicher Vollstrecker/Killer. Pftui! Aber ganz besonders sein Bezahler/Besteller, kurz sein Auftraggeber. Was für ein reudiger Hurensohn, was für ein erbärmlicher Wurm. Pfui!

Ein Cui Bono, erspare ich uns allen wohl besser?!

#105 RE: Besprechungsraum von Lupin 22.09.2018 19:57

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Zitat
Ein klar erkennbares Motiv, um diesen Mordfall aufzuklären, fehlt anscheinend bis heute.



Ein Motiv fehlt?! Wo?
In welchem Mordfall fehlt das denn?!
Diesen hier, kannst Du ja nicht meinen?!

Hier war "Habgier" das Motiv. Oder auch, "finanzielle Bereicherung", würde es treffen. Mit einem Schuss (blöd formuliert!) "Eifersucht" und "Hass", als Zugabe.

Zitat
Diesbezüglich könnte sie auch im Laufe der Zeit viele andere männliche Personen kennengelernt haben.



Erstens = Quatsch!
Zweitens, wäre der Mord dann eher gerechtfertigt, oder wie darf man das verstehen?!

Zitat
Oder wusste der Täter trotz seiner intensiven Beobachtungen vermutlich nicht,
dass sie an jenem Tag diese Zustellung erwartete?



Ohhh, doch! Glaub mir! Die Zustellung, war wahrscheinlich Falle und Zeit-Marke gleichzeitig. Der Trigger, dieses kaltblütigen Mordes.

#106 RE: Besprechungsraum von Aggie 23.09.2018 00:12

Zitat von Lupin

Zitat
Ein klar erkennbares Motiv, um diesen Mordfall aufzuklären, fehlt anscheinend bis heute.




Ein Motiv fehlt?! Wo?
In welchem Mordfall fehlt das denn?!
Diesen hier, kannst Du ja nicht meinen?!

Hier war "Habgier" das Motiv. Oder auch, "finanzielle Bereicherung", würde es treffen. Mit einem Schuss (blöd formuliert!) "Eifersucht" und "Hass", als Zugabe.

@Lupin

Ist bekannt, ob Sabine B. eine Lebensverscherung besaß? (Und falls ja, welche Auszahlungssumme im Todesfall diese betrug?)


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#107 RE: Besprechungsraum von eugene1975 24.09.2018 22:52

hello

Im Anbetracht der noch laufenden Diesel- Krise und der unrühmlichen Rolle von VW -
wäre es nicht an der Zeit in diese Richtung zu denken? Sie bei der VW Bank, er in der Firma.
Und in welcher Position?

Denn bei bisher rd. 22 Milliarden Strafe, was sind da 5000,- Euro für einen Killer?

#108 RE: Besprechungsraum von 25.09.2018 21:30

Zitat von eugene1975
hello

Im Anbetracht der noch laufenden Diesel- Krise und der unrühmlichen Rolle von VW -
wäre es nicht an der Zeit in diese Richtung zu denken? Sie bei der VW Bank, er in der Firma.
Und in welcher Position?

Denn bei bisher rd. 22 Milliarden Strafe, was sind da 5000,- Euro für einen Killer?



Sie wußte zuviel, sie fuhr einen Diesel.

#109 RE: Besprechungsraum von eugene1975 25.09.2018 22:26

Ich denke da nicht in Sachen Abgaswerte Fakerei. Der ganze Quark war schon vor 10 Jahren, bis auf Details, bekannt.

Wie in jeder Behörde oder Firma wird auch bei VW von Mitarbeitern viel Schaden angerichtet. Dass das, schon aus Eigeninteresse, nicht an die große Glocke gehängt wird versteht sich von selber. Nur was nicht zu vertuschen ist, siehe Sexreisen auf Spesen, usw. das kommt durch.

Was denkbar ist, Frau B. bekam ein faules Geschäft, aus der Fa. heraus, aber nicht durch den/die Zuständigen abgesegnet, mit? Was z.B. zurück geholte Fahrzeuge aus Afrika o. a. Gebieten gewesen sein könnten. Die dann als Tageszulassungen, Direktionswagen, usw. mit hohen Rabatten vermarktet wurden. So aber durch kreative Mitarbeiter aufgekauft und als Neuwagen z.B in Russland angeboten werden. Gemerkt wird das erst wenn ein Garantiefall aufläuft.

Beispiel: Ich frage das Steuergerät von einem BMW über deren Leitung in Landeshut ab. Und kriege keine Daten! Bin am staunen dass das Navi plötzlich italienisch anzeigt. Weil, wie das Auslesen mit einer anderer Software ergibt, der PS Protz bereits in Italien zugelassen war. Und dort mit einer roten Leder Innenausstattung, nicht wie vorhanden, mit einer verschlissenen beigen ausgeliefert worden ist. Die Erstzulassung im Brief besagt aber Deutschland. Ergo, der Beschiss kann nur von einem aus dem internen Management getätigt worden sein. Da BWM, wie jeder andere Hersteller, auf Pontius macht, zack da wird diese Fahrgestellnummer für Nachfragen gesperrt. Da ich aber über Italien abgefragt hatte, dort nichts gesperrt war, der Wagen hatte vor der "Erstzulassung" bereits 28000km und einen kapitalen rechten Frontschaden drauf gehabt. Des Weiteren hatte dann ein "Tachojustierer" ca. 70000km zurück gestellt. Real war das Kfz somit bereits knapp 200000km gefahren, verkauft wurde er mit 98000km.
Über den Daumen lag der Verdienst bei ca. 10000,- Euro.

Wenn es bei VW so ähnlich nur um 20 Fahrzeuge ging, macht rd. 200000,-Euro. Fliegt das auf ist nicht nur die Gage weg sondern auch der Staatsanwalt da. Und das will doch keiner.

#110 RE: Besprechungsraum von 26.09.2018 13:03

Zitat von eugene1975
Ich denke da nicht in Sachen Abgaswerte Fakerei. Der ganze Quark war schon vor 10 Jahren, bis auf Details, bekannt.

Wie in jeder Behörde oder Firma wird auch bei VW von Mitarbeitern viel Schaden angerichtet. Dass das, schon aus Eigeninteresse, nicht an die große Glocke gehängt wird versteht sich von selber. Nur was nicht zu vertuschen ist, siehe Sexreisen auf Spesen, usw. das kommt durch.

Was denkbar ist, Frau B. bekam ein faules Geschäft, aus der Fa. heraus, aber nicht durch den/die Zuständigen abgesegnet, mit? Was z.B. zurück geholte Fahrzeuge aus Afrika o. a. Gebieten gewesen sein könnten. Die dann als Tageszulassungen, Direktionswagen, usw. mit hohen Rabatten vermarktet wurden. So aber durch kreative Mitarbeiter aufgekauft und als Neuwagen z.B in Russland angeboten werden. Gemerkt wird das erst wenn ein Garantiefall aufläuft.

Beispiel: Ich frage das Steuergerät von einem BMW über deren Leitung in Landeshut ab. Und kriege keine Daten! Bin am staunen dass das Navi plötzlich italienisch anzeigt. Weil, wie das Auslesen mit einer anderer Software ergibt, der PS Protz bereits in Italien zugelassen war. Und dort mit einer roten Leder Innenausstattung, nicht wie vorhanden, mit einer verschlissenen beigen ausgeliefert worden ist. Die Erstzulassung im Brief besagt aber Deutschland. Ergo, der Beschiss kann nur von einem aus dem internen Management getätigt worden sein. Da BWM, wie jeder andere Hersteller, auf Pontius macht, zack da wird diese Fahrgestellnummer für Nachfragen gesperrt. Da ich aber über Italien abgefragt hatte, dort nichts gesperrt war, der Wagen hatte vor der "Erstzulassung" bereits 28000km und einen kapitalen rechten Frontschaden drauf gehabt. Des Weiteren hatte dann ein "Tachojustierer" ca. 70000km zurück gestellt. Real war das Kfz somit bereits knapp 200000km gefahren, verkauft wurde er mit 98000km.
Über den Daumen lag der Verdienst bei ca. 10000,- Euro.

Wenn es bei VW so ähnlich nur um 20 Fahrzeuge ging, macht rd. 200000,-Euro. Fliegt das auf ist nicht nur die Gage weg sondern auch der Staatsanwalt da. Und das will doch keiner.


***********

Ich habe meinen Diesel verkauft, der wird wohl auch jetzt vermutlich irgendwo in Russland oder Afrika ein neues Zuhause gefunden haben. Egal den bin ich jedenfalls los.

Vermutest Du tatsächlich Zusammenhänge das VW Killer besorgt und bezahlt und dann unbequeme Angestellte/Zeugen die von krummen Dingen erfahren haben entsorgen läßt ?

Die Hauptverantwortlichen leben doch noch alle oder fehlen schon welche, weißt Du etwas genaueres ?

#111 RE: Besprechungsraum von Tumbleweed 26.09.2018 19:13

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Diese Diesel-Geschichte finde ich weit hergehot. S.B. war eine normale Sachbearbeiterin und keine Geheimnisträgerin in dem Sinne, dass sie jemanden gefährlich werden konnte. Wie hätte sie an solche Informationen komme sollen? Selbst wenn, würde man solche Fälle sicher mit größeren Geldbeträgen und Schweigeverpflichtungen lösen.

In der Ehe scheint es ja Probleme gegeben haben (der Brief an den Ehemann deutet darauf hin) und
gläubige Katholikin, dazu in der Kirche stark engagiert wäre vermutlich eine Scheidung für S.B. nicht infrage gekommen. Da sie regelmäßig zur Kirche ging, so wurde es in Artikeln berichtet, ging sie vermutlich auch zur Beichte. Weiterhin wurde berichtet, dass sie bedrückt wirkte. Hatte sie eine Affäre (Taxifahrten) hätte sie dies als praktizierende Katholikin beichten müssen. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, da sie den Beichtvater ja im Grunde durch ihre Aktivitäten gut kennen musste. Die Situation kann also durchaus bedrückend für sie gewesen sein.

Jedenfalls scheinen es keine normalen Taxifahrten wie z.B. Arztbesuch, Parkplatzmangel etc. gewesen sein, sonst hätte sie vermutlich innerhalb der Familie darüber gesprochen. Eine Affäre währe naheliegend, es muss aber nicht zwingend ihre gewesen sein. Misstraute sie ihrem Mann, währe ihr eigenes Fahrzeug zu auffällig gewesen?

Seltsam ist die Aussage der Austauschschülerin: Zwischen Sabine Bittner und der kanadischen Austauschschülerin, die ein Jahr lang bis Juli 2012 im Haus der Familie gelebt hatte, hatte es häufig Streit gegeben. Kurz bevor die damals 18-jährige bei den Bittners auszog, schrieb sie einer Freundin in Kanada unter anderem folgende Zeilen: "Und nach allem, was diese Frau getan hat, um mir mein Jahr hier zur Hölle zu machen, kann ich (…) nur eines sagen: Ich bin froh, dass die noch kriegt, was sie verdient."Ermittlungen blieben erfolglos

Das klingt nicht wie "Ich wünsche ihr alles Schlechte oder bin ich froh hier bald weg zu sein". Es wirkt auf mich wie eine Feststellung. Die Austauschschülerin hätte den Haushalt ja auch verlassen können, ihre Agentur hätte sicher andere Gasteltern für sie gefunden. Das Ganze ergibt so für mich keinen Sinn.

Da man über die diversen Taxifahrten Kenntnis hat, kennt man doch auch sicher das angefahrene Ziel + 200/300 Meter (wie es auch bei den Rückfahrten gehandhabt wurde), evtl. Ärzte, Friseure, etc. . Selbst wenn Ärzte und Therapeuten, sollte es etwas in dieser Richtung gewesen sein, an ihre Schweigepflicht gebunden sind, hätten sie einen oder mehrere Besuche bestätigen können. Ich denke, dass sie den Täter kannte und die Türe öffnete. Daswährend ihrer Abwesenheit die Terassentüre offen war, kann ich mir nicht vorstellen. Vermutlich ist der Täter über die Terasse geflüchtet?

#112 RE: Besprechungsraum von eugene1975 26.09.2018 20:26

[Ich denke da nicht in Sachen Abgaswerte Fakerei. Der ganze Quark war schon vor 10 Jahren, bis auf Details, bekannt.]

In welche Richtung meine These geht, siehe oben.

@Gast
Nicht VW, jemand aus der Firma. das wäre eine denkbare Variante.

Zur Info, der Ehemann hat ein wasserdichtes Alibi und RA Doehring wirft für Mandanten schnell den Fehdehandschuh. Zumal es auch für den - vom Ehemann engagierten Auftragskiller - rein gar nichts gibt.
lg e

#113 RE: Besprechungsraum von Lupin 26.09.2018 20:43

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Die "Diesel"- Geschichte ist doch jetzt nicht Euer Ernst?!

Von Allem, "was" der Frau nun schon angedichtet wurde?!
Da ist "das" wirklich noch am weitesten weg. Das sehe ich genau, wie "Tumbleweed".
Mal wirklich, Leute?!
Zumal doch lange vor dem VW-Skandal.

Auch, das Sie den Mörder kannte?! Gar in's Haus lies?! Da fällt mir nix mehr ein. Dieser "Bekannte", verpasst Ihr dann 2 Kugeln?! Schallgedämfpt?! In's Genick?!

Leider, wird mir zu viel Schmutzwäsche gewaschen. In einem, eigentlich eindeutigen Mord/Auftragsmord.

Allerdings, wenn wir diese Wäsche schon waschen?!
Also, ehrlich! Bei allem Respekt?! Was könnte man wohl von einem 18 jährigen Au-pair Mädchen halten?! Welches zur absoluten Unzufriedenheit der Haus-Chefin, dennoch der "Familie", fast "ein" ganzes/geschlagenes Jahr dienlich ist?!
Die Zeilen über die "Haus-Unterstützung" hören sich nicht bösartig oder schlecht an?! What?!
Warum, wird wohl eine Ehefrau, (man verzeihe mir) derart angepisst auf ein 18 jähriges Au-pair Mädchen reagieren?!
Was glaubt Ihr denn?!
Soll ich da mal ein "Bild" malen?!
Weil die Kleine so prima dat Geschirr spülen konnte?! Oder, wegen der kanadischen Herkunft?! Klar, würde sich ein eventueller Flachwitz, in der Tat geradezu anbieten. Geschenkt!

Klare Opfer/Täter-Verklärung, meiner Meinung nach.

Das sich gewisse Seiten erneut versuchen in's rechte Licht zu rücken?! Und hier und jetzt mit neuerlichen Taxi-Fahrten ankommen?! Und den Fall, obwohl gewonnen, wider in das Licht der Öffentlichkeit rücken?!
Das ist für mich echt nur schwer erträglich. Es zeugt von bösartigen und niederträchtigem Geist.
Und ist eine nochmalige Verhöhnung des Opfers. Pfui!

Das damalige Ermittler so etwas zulassen?!

#114 RE: Besprechungsraum von eugene1975 26.09.2018 22:46

@Lupin
Wenn du Hellseher haben magst >>> ab ins Allmy. Hier diskutieren nur unkundige Interessierte.

Der "Diesel Skandal" ist der Aufhänger um eine andere Variante als möglich zu betrachten. Wie zu lesen ist.

#115 RE: Besprechungsraum von Tumbleweed 27.09.2018 09:35

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@Lupin

Zitat
Auch, das Sie den Mörder kannte?! Gar in's Haus lies?! Da fällt mir nix mehr ein. Dieser "Bekannte", verpasst Ihr dann 2 Kugeln?! Schallgedämfpt?! In's Genick?!

Leider, wird mir zu viel Schmutzwäsche gewaschen. In einem, eigentlich eindeutigen Mord/Auftragsmord.



Ein eindeutiger Auftragsmord?

So ganz kann ich deine Aufregung nicht nachvollziehen. Niemand dichtet dem Opfer etwas an. Wir diskutieren, Sinn und Zweck eines Forums. Was ist denn deiner Meinung so ungewöhnlich daran, dass ein Opfer möglicher Weise den späteren Mörder kannte? Oder das spätere Opfer Tätern die Türe öffneten? Deiner Auffassung stehen zig Morde entgegen. Mit welcher Begründung schließt du es denn aus? Kanntest du S.B. und ihr Umfeld persönlich oder kennst du den Fall auch nur aus der Presse?

Zitat
Das sich gewisse Seiten erneut versuchen in's rechte Licht zu rücken?! Und hier und jetzt mit neuerlichen Taxi-Fahrten ankommen?!

Gab es die Taxifahrten nicht? Sind die Fahrten eine Erfindung der Ermittler oder was möchtest du damit sagen?

Zitat
Und den Fall, obwohl gewonnen, wider in das Licht der Öffentlichkeit rücken?!



Wer hat was gewonnen? Jeder ungeklärte Mordfall sollte im Licht der Öffentlichkeit stehen, bis man den Täter gefasst hat. Das ist man den Opfern schuldig oder möchtest du, dass sie in Vergessenheit geraten?

Zitat
Das ist für mich echt nur schwer erträglich. Es zeugt von bösartigen und niederträchtigem Geist. Und ist eine nochmalige Verhöhnung des Opfers. Pfui!



Jeder Mord ist schwer erträglich! In diesem Forum werden Mordfälle diskutiert, ohne Hintergrundwissen (nur aus Medienberichten). Sicher ist man nicht immer einer Meinung. Aber hier von Bösartigkeit und Niederträchtigkeit zu sprechen (bösartige Unterstellung?), ist ein Angriff auf die Mitglieder des Forums und somit alles andere als in Ordnung.

#116 RE: Besprechungsraum von Christine 27.09.2018 10:19

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@Lupin

Achte mal etwas mehr auf deine Wortwahl.

Nur weil dir hier etwas nicht passt, kannst du nicht irgendwelche Leute und Forenmitglieder angreifen.

Das ist mir jetzt schon bei verschiedenen Fällen aufgefallen. So langsam ist es genug.

Wenn du nicht damit klar kommst, dass jemand eine andere Meinung und Sicht auf die Dinge hat, darfst du nicht in ein Forum gehen und schon gar nicht dort diskutieren.

#117 RE: Besprechungsraum von Christine 27.09.2018 10:21

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Zitat von Tumbleweed
Gab es die Taxifahrten nicht? Sind die Fahrten eine Erfindung der Ermittler oder was möchtest du damit sagen?



Dafür gibt es ja die Taxifahrerin als Zeugin, die das mehrfach im TV wiederholt hat.

Irgendwie hat die Polizei da aber wohl nicht so richtig nachgehakt.

#118 RE: Besprechungsraum von Tumbleweed 27.09.2018 11:00

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@Christine

Meine Frage nach den Taxifahrten war eher ironisch gemeint. Diese gab es ja defintiv. Ich habe auch den Eindruck, dass diesen nicht wirklich nachgegangen wurde. Ist es nicht so, dass die Fahrer die Fahrten in der Taxizentrale melden (Ziel der Fahrt)?. Wäre es so nicht ein einfaches gewesen festzustellen wohin die Fahrten führten?

#119 RE: Besprechungsraum von Christine 27.09.2018 12:57

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Zitat von Tumbleweed
@Christine

Meine Frage nach den Taxifahrten war eher ironisch gemeint. Diese gab es ja defintiv. Ich habe auch den Eindruck, dass diesen nicht wirklich nachgegangen wurde. Ist es nicht so, dass die Fahrer die Fahrten in der Taxizentrale melden (Ziel der Fahrt)?. Wäre es so nicht ein einfaches gewesen festzustellen wohin die Fahrten führten?




Es ist bekannt, wo sie abgesetzt wurde und es ist bekannt, dass sie sich auf dem Heimweg nie bis zur Haustüre fahren ließ, sondern sie ist immer vorher an einer Ecke ausgestiegen.

#120 RE: Besprechungsraum von eugene1975 27.09.2018 14:46

Mahlzeit

Ein Auftragsmord ist hier sicherlich nicht auszuschließen. Allerdings keiner mit dem eingeflogenen Profikiller. Denn der wurde ja ca. 2 Jahre später von der Taxifahrerin wieder erkannt.
Da nach der ersten Sichtung, die Fahrt zum selben Ort wie Frau B. dann nach der neuerlichen Beobachtung kein Phantombild erstellt wurde, da stellt sich die Frage nach dem - Warum nicht.

Nur weil ein fokussierter Staatsanwalt den Ehemann einkochen will?

Wenn schlecht/einseitig ermittelt wird bleiben doch nur zwei Möglichkeiten. Die Ermittler können es nicht besser. Oder sie dürfen nicht. Bei Letzteren zeigt doch die Vergangenheit das sowohl politische und/oder wirtschaftliche Lobbyisten Einfluss nahmen. 2011 wurde bereits intern vor dem Abgasbeschiss gewarnt. Und? Genau, nichts passierte. Also ist nicht auszuschließen das Frau B., wie auch immer, etwas problematisches erfahren hat. Somit zur Gefahr wurde.
Oder meine wahrscheinlichere Variante, ein faules Geschäft mitbekam.

Zumal es weitere ungeklärte Morde, mit identischem Muster, im nahen Bereich gab. Wo unzweifelhaft die Politik mitmischte.

#121 RE: Besprechungsraum von Tumbleweed 27.09.2018 16:26

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Das liest sich nach Verschwörungstheorie. Eine Frau mit normalem Hintergrund, Familie, Kinder, Job und Auftragsmord mit politischem Hintergrund? Schwere Kost.

#122 RE: Besprechungsraum von eugene1975 27.09.2018 17:57

Wenn jemand seine Pfründe in Gefahr sieht muss daran nichts Verschwörerisches sein.
Denn Helfer, die im vorauseilenden Gehorsam aktiv werden, die gab und gibt es immer.

#123 RE: Fotos von Ursus 20.10.2019 20:13

Zum Opfer Sabine Bittner gibt es zu berichten, dass sie bei der VW Leasing Bank in Braunschweig gearbeitet hatte.

Kurz gesagt, sie wußte zuviel.

Bei der VW Leasing Bank gab es seinerzeit "Verschiebungen" von 3 jährigen Leasingrückläufern, die bei Autohändlern sehr begehrt sind, insoweit die günstig sind.

Hier kamen 3 Faktoren zusammen

1.) Dreijährige Leasingrückläufer wurden tachorückgestellt, wobei auch gleichzeitig die VW Reparaturhistorie verändert wurde, damit der Betrug nicht nachvollziehbar ist, und somit nicht auffällt.

2.) Interessante Autos wurden von "Hand zu Hand" weitervermittelt

3.) Karrussellgeschäfte wobei Autos ins Ausland als "Netto" verkauft wurden, das ging dann über 3 oder 4 Firmen, bis die Autos dann wieder zurück in Deutschland waren, ohne die dann zu entrichtende Mwst. an das Finanzamt abzuführen.

Meistens ging es bei den Leasingrückläufern um VW Passat, denn die wurden hauptsächlich als Vertreter und Firmenfahrzeuge eingesetzt und geleast.

Es waren aber auch noch höherwertige Fahrzeuge betroffen, wie VW Toureg.

Die Gewinne, die durch die 3 o.g. Betrügereien erwirtschaftet wurden, beliefen sich im 4 stelligen € Bereich, aber auch im 5 stelligen € Bereich.

Es wird auch im Internet davon berichtet, dass ein Auftragskiller aus der ehem. DDR den Mord begangen haben könnte.

Tatsächlich gab es bei der Stasi Auftragsmorde, diese wurden aber nicht nur von hauptamtlichen Stasi Agenten begangen, die Stasi hatte auch Mitarbeiter in WD.

Die Mitarbeiter in WD hatte alle Allias Namen.

So wurde auch unser DDR Fußballer Lutz Eigendorf 1983 nicht unweit von Wolfsburg ermordet.

Das Verfahren gegen den hauptverdächtigen Mörder des Lutz Eigendorf wurde am 13.08.2000 von der Staatsanwaltschaft Braunschweig eingestellt.

#124 RE: Besprechungsraum von harrys_beere 22.12.2019 20:11

Wenige Wochen vor dem Mord an der Leasing-Sachbearbeiterin Sabine Bittner ging es in der Versicherungsabteilung ihres Arbeitgebers hoch her. Im September 2012 wurde damals die überraschende Kündigung des verantwortlichen Top-Managers Andreas G. bekannt gegeben. Tage später kam eine Pressemitteilung, dass die Versicherungsabteilung durch eine neue Firma abgelöst wird, und, wie sich später heraus stellte, die Mitarbeiter der alten Abteilung nicht von der neuen Versicherungsgesellschaft übernommen wurden.

Warum das geschah, stellte sich einige Jahre später heraus: Alteingesessene Versicherungssachbearbeiter und deren Vorgesetzte haben wohl über Jahre hinweg dreist betrogen und sich die Taschen voll gestopft. Interne Hinweise aus den eigenen Reihen wurden offensichtlich jahrelang ignoriert.

Des weiteren überlebten zwei Mitarbeiter dieser Abteilung eine Gasexplosion und der Anzeigenerstatter erhielt eine Morddrohung. Zudem gab es in relativ kurzen Abständen unnatürliche Sterbefälle im Einzelkundenbereich der Versicherungsabteilung...

Meine Theorie: Der Mord an eine vollkommen unbeteiligte Sachbearbeiterin aus dem Leasing-Grosskundenbereich war eine Finte, um von den skandalösen Vorgängen in der Versicherungsabteilung abzulenken und um die Mitarbeiter einzuschüchtern.

Egal wer die Strippenzieher waren, so viel moralische Verkommenheit traue ich Personen zu, die eine Menge zu verlieren haben. Für die zählen keine Einzelschicksale, wenn es um die eigenen Pfründe geht.

#125 RE: Fotos von harrys_beere 25.01.2020 23:34

Nein, mit der Weitervermarktung der Leasing-Rückläufer sind die Mitarbeiter des Gebrauchtwagencenters (GWC) betraut. Frau Bittner war im Großkundenbereich der Vertragsabteilung hauptsächlich für die Fuhrparks der Bundesbehörden, Bundesbeteiligungen, Polizei, Blaulichtfahrzeuge, VW-Konzernbeteiligungen und Direktkunden der VW Leasing GmbH zuständig.

Aber hoffentlich war das für die Ermittler kein Hinderungsgrund, sich das berufliche Umfeld der Ermordeten etwas genauer anzuschauen.

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