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#76 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 19.01.2015 08:16

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Zitat von Aggie
Der Mörder dürfte über die anstehenden Aktivitäten von SB an jenem Vormittag des 29.11.2012 jedenfalls genaustens Bescheid gewussthaben (bzw. vom 'Auftraggeber' darüber instruiert worden sein).
Der Mörder könnte sich bereits Zutritt zum Haus verschafft haben, während SB noch im Fitnesstudio war.
MMn wurde hier nichts dem Zufall überlassen.


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Ja @ Aggie.
Und wer gab ihm den Schlüssel für das Haus? Was genau sah denn nun der Nachbar? War die Putzfrau dagewesen? der Postbote?

#77 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 19.01.2015 08:24

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Zitat von Aggie

Zitat von Christine
@Aggie

So wie du das schreibst, könnte ich mir auch vorstellen, das Herr B. hohe Spielschulden hatte und man seine Frau umgebracht hat um ihm zu zeigen, was passiert, wenn er das Geld nicht auftreibt.

[
quote="Aggie"]
@Christine

In dem Fall hätte der Ehemann die 'Drahtzieher' des Mordes an seiner Frau kennen müssen.




Zitat von Christine

Das schließe ich auch absolut nicht aus.


@Christine

Aber hätte in diesem Fall der Ehemann den Ermittlern gegenüber die Namen dieser Mordauftraggeber verschwiegen und stattdessen in Kauf genommen, dass er selbst unter Verdacht gerät, während diese Personen noch frei herumlaufen und der Mord an seiner Frau ungesühnt bleibt?[/quote]


Er nahm sich ja recht schnell einen Anwalt, da die Ermittlungen welche sich gegen ihn richteten nervten. Die Polizei richtet ihre Ermittlungen anfangs erst einmal in jede erdenkliche Richtung. Das ist nicht nur gut, sondern auch richtig. Auch wir müssen das hier so handhaben, denn sonst kommen wir den Tätern nie auf die Spur. Ist eine bisherige Suche nach dem richtigen völlig erfolglos, dann sollte man schauen wen man bisher aussparte (außer 8 ließ), oder wer die Bemühungen boykottiert. Wenn ich nicht schreiben darf wer es gewesen sein könnte (war), weil Angehörige gleich mit Regressklagen gegen das Forum schießen, wird`s schwierig.

#78 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 19.01.2015 08:30

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Zitat von Christine

Zitat
Mysteriöse Taxifahrten
Nach Angaben einer Taxifahrerin hat sich Sabine Bittner seit 2009 mindestens dreimal mit einem Taxi von Wolfsburg aus nach Hause bringen lassen - zuletzt gegen 18 Uhr am Tag vor dem Mord. Die Fahrten starteten jeweils am Taxistand Porschestraße in der Nähe eines Spielcasinos und endeten einige hundert Meter vom Wohnhaus im Fanny-Lewald-Ring entfernt. Die Kripo hält diese Fahrten für sehr ungewöhnlich.




Hat sie evtl. gespielt und ist dabei an die falschen Leute geraten?




Frage: Genau drei Tage nacheinander?
Eine so kurze Entfernung, welche sie auch hätte zu Fuß gehen können?
Man bedenke beim Fahrpreis immer die plus Anfahrtsgebühr. Unsinnig bei Kurzstrecken, vor allem dann, wenn man einen eigenen Pkw besitzt.
Was war mit diesem? Bzw. wo war der gerade im Einsatz und mit wem? Längerer
Werkstattbesuch?

#79 RE: Besprechungsraum von pfiffi 26.01.2015 13:26

irre mysteriös.

Ehemann scheidet für mich fast komplett aus. Warum?

Nun, so ein Killer kost'n paar Euro sechsundfuchzig. Hat er sich das jahrelang zusammengespart? (ich gehe davon aus, dass die Kripo die kontobewegungen der letzten Jahre auf Plausibilität geprüft hat) Woher nehmen und nicht stehlen?

#80 RE: Besprechungsraum von Aggie 26.01.2015 19:38

Zitat

Zitat von Zartbitter


Hat sie evtl. gespielt und ist dabei an die falschen Leute geraten?



Frage: Genau drei Tage nacheinander?



@Zartbitter

Darüber wurde nichts gesagt, ob es an drei aufeinanderfolgenden Tagen war.
Wahrscheinllich erstreckten sich die (mindestens 3) Taxifahrten doch über eine längeren Zeitraum.

Zitat
Eine so kurze Entfernung, welche sie auch hätte zu Fuß gehen können?


Die Entfernng Porschestraße bis zum Wohnhaus von der Familie B. beträgt immerhin 4,5 km - ca. 11 Minuten Fahrtzeit mit dem Auto.

Zitat
Unsinnig bei Kurzstrecken, vor allem dann, wenn man einen eigenen Pkw besitzt.
Was war mit diesem? Bzw. wo war der gerade im Einsatz und mit wem? Längerer
Werkstattbesuch?


Die Familie besaß 3 Autos, weshalb SBs Ehemann sich die seltsamen Taxifahrten seiner Ehefrau nicht erklären konnte.
SB hatte sich bei ihren Taxifahrten auch nicht direkt vor ihrem Wohnhaus absetzen lassen, sondern war das letzte Stück jeweils zu Fuß gegangen.
Wahrscheinlich wollte sie vor ihrer Familie verbergen, wo sie gewesen war.
Aber wo war sie gewesen? Alles total mysteriös!


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#81 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 10.02.2015 11:16

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Hier ist mal ein Vergleichsfall: Trudel Ulmen - auch hier gab es einen handgeschriebenen Brief
mit "Eheproblemen."
Der Brief:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/img/...Ulmen-Brief.jpg

Der Fall selbst: http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...0CPABEK0DME44ZA

Nach 16 Jahren wurde dieser Fall geklärt. Täter war der Ehemann.
Desgleichen auch im Mordfall Obst usw.
Da wir im Bittner-Fall auch diverse Briefnotizen werten/auswerten und verwerten können, sollten wir alle diese evtl. noch einmal genauer analysieren. .... ?
Zartbitter

#82 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 10.02.2015 11:22

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Zitat von pfiffi
irre mysteriös.

Ehemann scheidet für mich fast komplett aus. Warum?

Nun, so ein Killer kost'n paar Euro sechsundfuchzig. Hat er sich das jahrelang zusammengespart? (ich gehe davon aus, dass die Kripo die kontobewegungen der letzten Jahre auf Plausibilität geprüft hat) Woher nehmen und nicht stehlen?




Du schließt jemanden aus, weil du meinst dass ein Killer zu teuer sei?
Die Aufträge werden heutzutage schon für einen Zehner erledigt.

Berücksichtige bitte dass .... alle zum Fall gehörenden Infos nur und nur aus dem engsten Kreis - direkten Umfeld sein konnten. Dass das Opfer frei hatte, Möbel kamen, wann usw. Stutzig machte mich der Anruf des noch immer in meinen Augen TV. Als würde er sich versichern wollen dass seine Frau zu Hause ist, genauso die Tatsache sie auf diesem Wege an einen ganz bestimmten Punkt zu locken. Warum rief er auf dem Festnetzt und nicht auf ihrem Handy an?
Zartbitter

#83 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 11.02.2015 08:33

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Zitat von Christine
Ich denke noch immer, das ihre Fahrten mit dem Taxi irgendwie mit Glücksspiel zusammenhängt.

Evtl. hatte sie hohe Schulden und jemand wollte diese eintreiben?

Während ich das grade schreibe, denke ich: blödsinn.

Von einer Toten bekommt ja auch niemand mehr sein Geld zurück.




Und ich denke immer noch und immer wieder, dass sie zu Hause jemanden inflagranti erwischen wollte, niemand wissen sollte wann sie kam. So hörte man kein Auto kommen.

#84 RE: Besprechungsraum von 11.02.2015 09:33

Wusste denn der Ehemann nicht, wo sie an den Abenden war, an denen sie mit dem Taxi zurückkam?

Normalerweise weiß doch der Ehepartner, wo der andere ist. Oder zumindest sagt sie den Kindern, wohin sie geht.

Ich habe in XY den Fall gesehen. Wenn ich mich recht erinnere, waren die Kinder nicht ihre Kinder, oder täusche ich mich da? Da warf sie ihm doch vor, die Kinder so zu verwöhnen, irgendwie so habe ich es in Erinnerung.

#85 RE: Besprechungsraum von Aggie 16.02.2015 00:41

Zitat von himbeertoni

Ich habe in XY den Fall gesehen. Wenn ich mich recht erinnere, waren die Kinder nicht ihre Kinder, oder täusche ich mich da? Da warf sie ihm doch vor, die Kinder so zu verwöhnen, irgendwie so habe ich es in Erinnerung.


@himbeertoni

Es stimmt, dass im XY-Film die Szene vorkam, in welcher SB ihrem Ehemann vorwirft, die Kinder zu sehr zu verwöhnen, und dass sie immer die Rolle des "bad guy" habe.
Davon, dass es nicht ihre eigenen Kinder waren, habe ich jedoch nichts aus der Sendung in Erinnerung.


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#86 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 17.02.2015 10:10

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Zitat von Aggie

Zitat von himbeertoni

Ich habe in XY den Fall gesehen. Wenn ich mich recht erinnere, waren die Kinder nicht ihre Kinder, oder täusche ich mich da? Da warf sie ihm doch vor, die Kinder so zu verwöhnen, irgendwie so habe ich es in Erinnerung.


@himbeertoni

Es stimmt, dass im XY-Film die Szene vorkam, in welcher SB ihrem Ehemann vorwirft, die Kinder zu sehr zu verwöhnen, und dass sie immer die Rolle des "bad guy" habe.
Davon, dass es nicht ihre eigenen Kinder waren, habe ich jedoch nichts aus der Sendung in Erinnerung.


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Wenn da mal im Zusammenhang nicht doch noch "das böse Erwachen" kommt?

#87 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 17.02.2015 10:12

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Mich würde eine auf DNA Spuren - Untersuchung der alten Gästezimmermöbel auch sehr interessieren. Aber das wird bestimmt nicht mehr möglich sein und wurde bestimmt auch nicht gemacht.
Oder war jemand so schlau und hat es nur vergessen zu erwähnen?

#88 RE: Besprechungsraum von Christine 22.09.2015 09:19

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Wenn der Fall nun zu den Akten gelegt wird, sehe ich schwarz dafür, das er jemals aufgeklärt wird. Und wenn, dann höchstens durch einen Zufall.

Es ist beängstigend, wie viele Mordfälle ungeklärt bleiben.

#89 RE: Besprechungsraum von 22.09.2015 21:00

Zitat von JekyllAndHyde

Zitat von Christine
Und kauft sich vorher noch Möbel, die an dem Tag ja geliefert wurden? Daher hatte sie ja auch unplanmäßig frei.



Sich? Es handelte sich um ein Schlafsofa für das Gästezimmer.

Was ich jetzt schreibe, soll nicht abwertend rüberkommen. Aber Frauen sind so. Die erfüllen bis zuletzt ihre Pflicht als Mutter und Frau. Und wenn sie nicht wusste, wann der Mörder zuschlägt, weil der Auftrag lange vorher erteilt wurde? Sie kann doch nicht einfach alles liegenlassen.

Das 'Geheimnis', welches sie offenbar hatte, wird klar, wenn man sich den Einspieler anschaut. Sie hatte schon länger ein Verhältnis. Der Brief an den nicht genannten Adressaten, die Unternehmnungen und Taxifahrten. Das ergibt einen Sinn. In oder in der Nähe von Casinos, gibt es immer auch ein Hotel. Vielleicht hat die Polizei das aus ermittlungstaktischen Gründen nicht preisgegeben. Es könnte ja ein Motiv sein. Wer preisgibt, davon gewußt zu haben und zum unmittelbaren Umfeld gehört, gehört auch zum Kreis der Verdächtigen. So ein Verhältnis bietet ein starkes - vermutlich sogar das einzige Motiv.

Bis auf die Missstimmungen in der Ehe, schien ihre Welt in Ordnung zu sein. Ihre Bemerkung mit den Mülltonnen an dem Abend der Taxifahrt, könnte auch ein Hnweis sein, dass sie davon erfahren hatte, dass jemand hinter ihr Geheimnis gekommen ist. Vielleicht wurde sie mit ihrer Liebschaft von Bekannten gesehen!? Darum fühlte sie sich in ihrer Existenz bedroht. Wenn die Liaison bekannt würde, hätte sich Einiges in ihrem Leben ändern müssen. Dieser Gedanke könnte ihr großes Unbehagen bereitet haben.





Warum nur ein bzw. das Schlafzimmer/Gästebett-Sofa. Was war passiert, dass nur diese sich darauf befindlichen Spuren entfernt werden mussten? Gingen diese beim putzen nicht raus, dass man gleich besser ein neues kauft?

#90 RE: Besprechungsraum von 22.09.2015 21:05

Zitat von Christine
@Aggie

So wie du das schreibst, könnte ich mir auch vorstellen, das Herr B. hohe Spielschulden hatte und man seine Frau umgebracht hat um ihm zu zeigen, was passiert, wenn er das Geld nicht auftreibt.




Andere Frage: Was könnte auf dem GästebettSchlafsofa geschehen sein, dass man ein neues kauft anstelle dies zu reinigen? Welche Spuren und wovon ließen sich nicht entfernen ?
Wann wurde das alte Sofa entfernt und genau wohin? Wann das neue bestellt ?
SB starb, nachdem das neue Sofa vor der Tür stand.

#91 RE: Besprechungsraum von Bulli 15.11.2016 19:05

Plötzlich unter Mordverdacht! - Die unglaubliche Geschichte eines Familienvaters

Heute Akte Sat1 um 22:15Uhr.....

#92 RE: Besprechungsraum von Christine 16.11.2016 08:19

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Der Bericht war sehr interessant.

Den Ehemann hatte ich zeitweise auch auf dem Radar. Nachdem ich aber nun den Bericht gesehen habe, glaube ich nicht mehr an eine Schuld oder Mitschuld von dem Ehemann.

Die Polizei scheint aber alles andere als ordentlich gearbeitet zu haben.

Die Taxifahrerin hätte dazu beitragen können, das eine Phantomzeichnung von dem Fahrgast angefertigt wird.

Warum geschah das bis heute nicht?

Diese Frau hört sich glaubhaft an und weiß wohl auch sehr genau, was sie gesehen hat.

Warum wird da nicht ordentlich recherchiert?

#93 RE: Besprechungsraum von Christine 30.11.2016 08:06

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Zitat
Aufgrund der neuen Angaben einer Zeugin wird nun jedoch geprüft, ob das Verfahren wieder aufgenommen wird. Dies bestätigte die Sprecherin Birgit Seel gegenüber unserer Zeitung.
Kurz nach der Tat hatte sich eine Taxifahrerin als Zeugin bei der Polizei gemeldet. Diese berichtete, am Abend vor der Tat sei Bittner in ihr Taxi gestiegen und habe sich nach Reislingen fahren lassen. Die 47-Jährige sei damals sehr aufgewühlt gewesen. Kurz vor der Einmündung zum Fanny-Lewald-Ring, wo die Familie in einem Einfamilienhaus wohnt, habe Bittner sie angewiesen, zu halten. Dabei soll sie zur Taxifahrerin gesagt haben, dass sie sie am besten in die „Mülltonnen schmeißen“ solle.
Nach dieser Fahrt bekam die Taxifahrerin einen zweiten Auftrag. Ein Unbekannter sei in ihr Auto gestiegen und habe die Fahrerin angewiesen, ihn an der gleichen Stelle abzusetzen, an der zuvor Bittner ausgestiegen war. Dies berichtete die Fahrerin auch der Polizei. Öffentlich gefahndet wurde nach dem Mann nie. Offenbar erst jetzt erinnerte sich die Taxifahrerin, dass sie den Unbekannten 2014 als Gast wiedererkannt haben will. Ihre Aussage war Teil eines Beitrags zum Mordfall Reislingen im Sat1-Magazin „Akte 2016“, der Dienstagabend ausgestrahlt wurde.




Endlich wird der Sache mit der Taxifahrerin mal nachgegangen.

Hat aber auch lange genug gedauert.

#94 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 20.06.2017 12:14

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Akte geschlossen.
****************
Das Opfer war in Therapie. Zumindest Depressionen, wenn nicht sogar Psychose. - Sie selbst bezeichnete sich als Müll (lt. Taxifahrer) :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Die Ehe war kaputt. Eine gemeinsame Reise, als letzter Versuche etwas zu kitten. Ärger von Seite Opfer aus, wollte das Au pair Mädchen kündigen, während Gatte Verständnis zeigte. Die Frage nach einem Verhältnis zwischen den beiden kam auch auf. - Denke ich nein. Der Ehemann wirkt eher verantwortungsbewusst. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Es war ein Auftragsmord. Klar. Bestätigten auch die Ermittler. Kurz, gezielt, gekonnt, schmerzlos.
Wer genau erteilte den Auftrag?
Der Ehemann?
Das Au pair Mädchen? Sie war bereits ausgezogen, konnte also über den freien Tag nicht informiert sein.
Der Ehemann gerät ins Visier.
Ergebnislos. Die Kinder wie auch er haben klare Alibis.
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Das Wissen um den freien Tag hatten nur ganz wenige Personen in der Firma, die Familie und natürlich das Opfer selbst.
An diesem Tag hatte Sabine B. sich plötzlich frei genommen, da eine Möbellieferung anstand. Also kurzfristig.
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Unerklärliche Taxifahrten Milieubereich wo man Auftragskiller anheuern könnte, sich treffen, bezahlen, Termin absprechen, wann und wo. Zahlung im Voraus, danach verschwindet er.
Eine evtl. Restzahlung nach Auftragserfüllung.
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Aus welchen Gründen auch immer das neue (Gäste)Sofa bestellt wurde. Ob als getrennte Schlafzimmer angedacht, für Gäste oder
neues Au pair-Mädchen ist letztlich gleichgültig.
Wichtig sind die Hinweise zur Anlieferung und wer genau davon
wusste.
Wichtig außerdem sind dievom Opfer vorher durchgeführten Taxifahrten, obwohl sie einen eigenen Wagen hatte. - SB kurz vor ihrem Ableben einen Brief an ihren Gatten verfasste mit Vorwürfen u.a. zum Thema Kindermädchen. (Hätte der Ehemann den Killer beauftragt, wäre dieser Brief sicherlich verschwunden? ) Es war ihr Abschiedsbrief. Sie selbst hatte den Mörder bestellt und auch bezahlt. Meist nach derartigen Killeraufträgen werden die Auftraggeber (hier Verdacht Ehemann) weiterhin auf Zahlung erpresst. War hier soweit mir bekannt nicht der Fall.
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Keinerlei verwertbare DNA-Spuren im Haus. Keine Einbruchspuren. Hintertür stand auf. Die Frage: Wie kam der Täter ins Haus? Die Vermutung: Er war bereits im Haus kann nicht richtig sein, denn dann gäbe es Spuren. Irgendwo und irgendwie. Der Nachbar sah niemanden in das Haus gehen. Die Post lag im Haus, Schlüsssel, Einkäufe, Haustür geschlossen bis die Möbelpacker kamen, klingelten, niemand öffnete, obwohl das Opfer da war.
SABINE B. hatte sich ihren eigenen Killer bestellt, weil sie sich selbst für Müll hielt? Depressionen hatte? Psychose? Immerhin war sie zur Therapie. Den Tag / Zeit / Datum hat das Opfer selbst (durch)geplant, auf den richtigen Moment / Augenblick gewartet. Sie selbst öffnete die Terrassentür, (der Killer wartete wie abgesprochen draussen), damit er eintreten konnte, schießen und wieder verschwinden.. Es tat nicht weh, ging schnell und aus. Sein Geld hatte er (Taxifahrten - Treffen irgendwo Hotel/Pension/Bahnhof oder Casino) vorher bekommen, fährt nachdem dies erledigt war sofort zu seiner nächsten Einsatzstelle nach irgendwo, ward im Ort nicht mehr gesehen. Hält sich auch gar nicht mehr lange in der Stadt auf. Diese rätselhaften Taxifahrten waren, da sie sich vorher mit ihm zur Absprache und Geldübergabe traf.
*

Die Akten sind geschlossen. Denke mal dieser Frau war nicht mehr zu helfen. Die Umstände, welche dazu führten haben mit der Firma, Casino-Begleitgirl Au pair-Mädchen, oderFremdgehen nichts zu tun. Die Umstände, welche zum Tod führten lagen ganz allein in der Person und Psyche des Opfers verborgen.

Sie war dominant, bestimmend, sie war zwar sicherlich stark, aber krank. Psychisch krank. Sah selbst keinen anderen Ausweg mehr. MOTIV: Sie hasste ihren Ehemann.

#95 RE: Besprechungsraum von eugene1975 20.06.2017 19:28

Eine interessante These die man nicht ausschliessen kann.
Für mich aber nicht sehr wahrscheinlich ist. Ich sehe den
Täter/Auftraggeber im indirekten Umfeld. Wer bekommt als
erster das ad hoc frei nehmen mit? Außer der Familie.
lg eugene

#96 RE: Besprechungsraum von Christine 21.06.2017 08:51

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Klar, möglich ist alles.

Mich stören an der These aber 2 Dinge.

1) Würde sich ein Auftragsmörder tatsächlich mit dem späteren Opfer treffen? Würde das nicht anders organisiert mit der Bezahlung usw.?


2) Geht man noch einkaufen, wenn man weiß, das man an dem Tag erschossen wird?

#97 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 21.06.2017 11:47

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Zitat von Christine
Klar, möglich ist alles.

Mich stören an der These aber 2 Dinge.

1) Würde sich ein Auftragsmörder tatsächlich mit dem späteren Opfer treffen? Würde das nicht anders organisiert mit der Bezahlung usw.?


2) Geht man noch einkaufen, wenn man weiß, das man an dem Tag erschossen wird?




Zu 2)
Einkaufen gehen würde ich noch, damit alles so normal wie möglich aussieht.
Zu 1)
Wäre eine Frage des Motivs. z.B. Gab es eine Lebensversicherung? Zahlt(e) diese bei Mord? bei Suizid?

#98 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 21.06.2017 11:52

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Zitat von eugene1975
Eine interessante These die man nicht ausschliessen kann.
Für mich aber nicht sehr wahrscheinlich ist. Ich sehe den
Täter/Auftraggeber im indirekten Umfeld. Wer bekommt als
erster das ad hoc frei nehmen mit? Außer der Familie.
lg eugene



Liebe/r eugene1975
Der Einwand ist sehr richtig, aber wer wüsste das Timing des Opfers so minutiös wie doch nur das Opfer selbst? Einer aus dem direkten Umfeld sitzt weit weg an seinem Schreibtisch am Arbetisplatz, die anderen zwei sind in der Schule, das Au-pair-Mädchen längst zurück in der Heimat. Nicht mal die Möbelpacker hätten minutengenau ausliefern können. Der Postbote war wann genau dort? Gab es
ein Einschreiben? Post lag im Flur neben dem Telefon. Hatte er das Opfer noch lebend gesehen?

#99 RE: Besprechungsraum von eugene1975 21.06.2017 12:46

Zartbitter

Der Postbote? Und die Tele Verbindungen?
Ich frag den RA.
Wenn sich ein "Fremder" dort bereits seit dem Abend zuvor dort herum getrieben hat,
ein Phantombild gibt es ja, dann bedarf es keiner Fremd Info. Um zum richtigen Zeit-
punkt zuzuschlagen.
lg eugene

#100 RE: Besprechungsraum von Christine 28.06.2017 10:46

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Ich habe eben ein Video von Akte 2016 eingestellt.

Daraus geht hervor, das Frau Bittner wahrscheinlich doch ein Verhältnis hatte.

Am Abend zuvor steigt Frau Bittner aus dem Taxi aus und sofort steigt ein Fahrgast zu, der genau zu der Stelle möchte, wo Frau Bittner eingestiegen ist.

Da müsste die Polizei einmal ansetzen. Ich finde das mehr wie nur merkwürdig.

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