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#51 RE: Besprechungsraum von Aggie 20.12.2014 23:09

Zitat von populous
Kann ja sein, dass SB Geld für die Möbel zu Hause hatte.


Laut XY-Sendung war für die Möbel bei Lieferung noch eine Restsumme in bar zu bezahlen, welche SB in der Wohnung bereitgelegt hatte. Nichts davon wurde gestohlen.

Man fand zwar heraus, dass sie sich mit dem Taxi immer zum gleichen Ort fahren ließ, und dann?
Man geht davon aus, dass sie sich dort im Umkreis aufgehalten hatte, muss aber nicht sein. Sie könnte ja, um ihre Fahrten noch weiter zu verschleiern, mit dem Bus oder anderen Verkehrsmittel weitergefahren sein.
SBs Taxifahrten vom Taxistandplatz Casino erfolgten jeweils bis zum Fanny-Lewald-Ring, wo SB wohnte. Sie ließ sich aber nicht direkt vor ihr Haus fahren, sondern ging die restlichen ca 200 Meter zu Fuß.

SB wollte offenbar nicht, dass ihre Familie von diesen Taxifahrten etwas mitbekamen.
Diese Taxifahrten sind nicht zuletzt deswegen bemerkenswert, weil die Familie ja drei PKWs zur Verfügung hatte.

Daraus lässt sich mMn nur der Schluss ziehen, dass SB für ihre Fahrten keines der Familienfahrzeuge benutzt hatte, weil sie ihre damit verbundenen Aktivitäten vor ihrer Familie verbergen wollte.

Was genau wollte SB vor ihrer Familie verbergen? Die Antwort auf diese Frage ist höchstwahrscheinlich der Schlüssel zur Lösung des Falles.


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Jeder meiner Beiträge gibt lediglich meinen persönlichen Eindruck wieder, ohne Anspruch auf Faktizität.

#52 RE: Besprechungsraum von populous 21.12.2014 00:45

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Zitat von Aggie

Zitat von populous
Kann ja sein, dass SB Geld für die Möbel zu Hause hatte.


Laut XY-Sendung war für die Möbel bei Lieferung noch eine Restsumme in bar zu bezahlen, welche SB in der Wohnung bereitgelegt hatte. Nichts davon wurde gestohlen.

Man fand zwar heraus, dass sie sich mit dem Taxi immer zum gleichen Ort fahren ließ, und dann?
Man geht davon aus, dass sie sich dort im Umkreis aufgehalten hatte, muss aber nicht sein. Sie könnte ja, um ihre Fahrten noch weiter zu verschleiern, mit dem Bus oder anderen Verkehrsmittel weitergefahren sein.
SBs Taxifahrten vom Taxistandplatz Casino erfolgten jeweils bis zum Fanny-Lewald-Ring, wo SB wohnte. Sie ließ sich aber nicht direkt vor ihr Haus fahren, sondern ging die restlichen ca 200 Meter zu Fuß.

SB wollte offenbar nicht, dass ihre Familie von diesen Taxifahrten etwas mitbekamen.
Diese Taxifahrten sind nicht zuletzt deswegen bemerkenswert, weil die Familie ja drei PKWs zur Verfügung hatte.

Daraus lässt sich mMn nur der Schluss ziehen, dass SB für ihre Fahrten keines der Familienfahrzeuge benutzt hatte, weil sie ihre damit verbundenen Aktivitäten vor ihrer Familie verbergen wollte.

Was genau wollte SB vor ihrer Familie verbergen? Die Antwort auf diese Frage ist höchstwahrscheinlich der Schlüssel zur Lösung des Falles.


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Genauso sehe ich das auch. War da eine gewisse Regelmäßigkeit in den Fahrten? (gleiche Tage, Uhrzeit, ...)

LG Populous

#53 RE: Besprechungsraum von Aggie 21.12.2014 18:37

Zitat von populous
Wissen wir eigentlich, ob sie vor oder nach der Lieferung getötet wurde?


Laut XY-Film erfolgte der Mord vor der Lieferung der Möbel.
Wahrscheinlich kurz, nachdem SB vom Einkaufen zurückgekehrt war. Denn es standen noch unausgepackte Einkaufstüten da.
Der Mörder dürfte sich zum Zeitpunkt von SBs Ankunft bereits im Haus befunden haben.
Dann wartete er auf einen günstigen Augenblick, ab um sich unbemerkt an SB anzuschleichen und sie mit zwei Genickschüssen zu töten.

Zitat von populous
[War da eine gewisse Regelmäßigkeit in den Fahrten? (gleiche Tage, Uhrzeit, ...)


@populous

Ich habe bisher nichts darüber gelesen, beschäftige mich aber erst seit einiger Zeit mit dem Fall und habe deshalb noch wenig recherchiert. Wäre aber interessant zu wissen, ob es da Regelmäßigkeiten gab.
Im XY-Filmbeitrag schien die Taxifahrerin SB jedenfalls wiederzuerkennen. Denn sie fragte ihren Fahrgast, ob sie wieder dieselbe Strecke fahren sollte.
Insgesamt konnten aber wohl nur 3 Taxifahrten nachgewisesen werden. Die Ermittler vermuten zwar, dass es noch mehr gewesen sein könnten, haben aber offenbar keinen Nachweis hierfür.


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#54 RE: Besprechungsraum von Aggie 21.12.2014 18:58

Zitat von Zartbitter

Sichtbar aber ist, dass es sich um eine "größere Kategorie" handelt worum es sich hier
in der Ermittlung des Motivs handelt


@Zartbitter

Vielleicht sollte mit der Art und Weise des Mordes auch eine falsche Fährte gelegt werden?

Wurde hier evtl. ein mafiös wirkender Mord verübt, zu welchem jedoch gar kein 'mafiöses' Motiv existierte, sondern vielmehr eines, das im persönlichen Bereich lag?


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#55 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 12.01.2015 12:48

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Eine Frage an euch: Gab es vorhergehend bei Bittner eine Oma? Wann starb diese und woran?
Zartbitter

#56 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 12.01.2015 12:49

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Eine Frage: 4stellige Zahlen - sind das Personalnummern der Firma in der Bittners tätig waren?

#57 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 15.01.2015 04:51

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Zitat von JekyllAndHyde
Also bei Schulden brechen sie dir sicher vorher die Beine. Ein Mord bedeutet ja, dass sie das Geld abschreiben müssen. Ich glaube daher nicht an sowas.

Interessant fand ich ihre Aussage auf der Heimfahrt, dass man sie auch ruhig in die Mülltonne werfen könne. Deutet vielleicht auf Depressionen hin. Vielleicht hat sie selbst jemanden beauftragt, der sie irgendwann umbringt!? Das gab es schon in Filmen. Ich könnte mir sowas vorstellen. Woher sonst könnte der Schlüssel stammen? Hier käme ja nur der Mann infrage, der einen solchen Auftrag erteilt hat. Wusste er von ihrer unplanmäßigen Heimkehr?

Ich dachte auch schon an etwas Ähnliches wie beim Fall Bögerl. Jemand will vom Mann Geld erpressen, aber die Frau spielt einfach nicht mit. Aber dann müsste es andere Spuren geben.





Sehr interessante Überlegung JekyllAndHyde. Vielleicht musste sie ja auch nur einfach von der Bildfläche verschwinden weil der Mann ein Verhältnis mit der netten Ingrid Steiner oben im Büro
ein Verhältnis hatte. ? Anmerkung: Name ist frei erfunden (?) !

Eine Erpressung? Es gab ja keine Forderungen. Sie wurde nicht entführt. Ist gleich tot gewesen.
So profihaft könnten es vielleicht Jugoslawen gewesen sein (?) !
Zartbitter

#58 RE: Fotos von Zartbitter 15.01.2015 05:13

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Zitat von Bulli
[attachment=0]Unbenannt_10_1.png[/attachment]

Der Brief von Sabine Bittner an ihren Mann, den er erst nach ihrem Tod gefunden hat




Bedingt durch den letzten Satz könnte man auf einen Schwangerschaftsabbruch und Fremdgehen tippen.
(Ich weiß nicht wie alt SB ist. Ob es sie oder eine Tochter betreffen könnte.)
Als Folge daraus auch die Depressionen. Jedenfalls ist daraus klar erlesbar, dass die Ehe nur noch auf
dem Papier existierte.
Zartbitter

#59 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 15.01.2015 06:01

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Zitat von Christine

Zitat
Mysteriöse Taxifahrten
Nach Angaben einer Taxifahrerin hat sich Sabine Bittner seit 2009 mindestens dreimal mit einem Taxi von Wolfsburg aus nach Hause bringen lassen - zuletzt gegen 18 Uhr am Tag vor dem Mord. Die Fahrten starteten jeweils am Taxistand Porschestraße in der Nähe eines Spielcasinos und endeten einige hundert Meter vom Wohnhaus im Fanny-Lewald-Ring entfernt. Die Kripo hält diese Fahrten für sehr ungewöhnlich.




Hat sie evtl. gespielt und ist dabei an die falschen Leute geraten?




Sie wollte eindeutig nicht gesehen werden.
Jemanden inflgrati erwischen? Oder war selbst fahruntüchtig?

#60 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 15.01.2015 06:05

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Zitat von Aggie

Zitat von populous
Kann ja sein, dass SB Geld für die Möbel zu Hause hatte.


Laut XY-Sendung war für die Möbel bei Lieferung noch eine Restsumme in bar zu bezahlen, welche SB in der Wohnung bereitgelegt hatte. Nichts davon wurde gestohlen.

Man fand zwar heraus, dass sie sich mit dem Taxi immer zum gleichen Ort fahren ließ, und dann?
Man geht davon aus, dass sie sich dort im Umkreis aufgehalten hatte, muss aber nicht sein. Sie könnte ja, um ihre Fahrten noch weiter zu verschleiern, mit dem Bus oder anderen Verkehrsmittel weitergefahren sein.
SBs Taxifahrten vom Taxistandplatz Casino erfolgten jeweils bis zum Fanny-Lewald-Ring, wo SB wohnte. Sie ließ sich aber nicht direkt vor ihr Haus fahren, sondern ging die restlichen ca 200 Meter zu Fuß.

SB wollte offenbar nicht, dass ihre Familie von diesen Taxifahrten etwas mitbekamen.
Diese Taxifahrten sind nicht zuletzt deswegen bemerkenswert, weil die Familie ja drei PKWs zur Verfügung hatte.

Daraus lässt sich mMn nur der Schluss ziehen, dass SB für ihre Fahrten keines der Familienfahrzeuge benutzt hatte, weil sie ihre damit verbundenen Aktivitäten vor ihrer Familie verbergen wollte.

Was genau wollte SB vor ihrer Familie verbergen? Die Antwort auf diese Frage ist höchstwahrscheinlich der Schlüssel zur Lösung des Falles.


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Was genau SB vor ihrer Familie verbergen wollte? Die Antwort auf diese Frage ist höchstwahrscheinlich der Schlüssel zur Lösung des Falles ?
Es hat mit Leah zu tun. Leah it der Schlüssel.
Ist es au pair Mädchen?
Ist es eine der Töchter? Dann würde ich Vaterschaftstest in Erwägung ziehen.
Zartbitter

#61 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 15.01.2015 06:09

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Zitat von Zartbitter

Zitat von JekyllAndHyde
Also bei Schulden brechen sie dir sicher vorher die Beine. Ein Mord bedeutet ja, dass sie das Geld abschreiben müssen. Ich glaube daher nicht an sowas.

Interessant fand ich ihre Aussage auf der Heimfahrt, dass man sie auch ruhig in die Mülltonne werfen könne. Deutet vielleicht auf Depressionen hin. Vielleicht hat sie selbst jemanden beauftragt, der sie irgendwann umbringt!? Das gab es schon in Filmen. Ich könnte mir sowas vorstellen. Woher sonst könnte der Schlüssel stammen? Hier käme ja nur der Mann infrage, der einen solchen Auftrag erteilt hat. Wusste er von ihrer unplanmäßigen Heimkehr?

Ich dachte auch schon an etwas Ähnliches wie beim Fall Bögerl. Jemand will vom Mann Geld erpressen, aber die Frau spielt einfach nicht mit. Aber dann müsste es andere Spuren geben.





Sehr interessante Überlegung JekyllAndHyde. Vielleicht musste sie ja auch nur einfach von der Bildfläche verschwinden weil der Mann ein Verhältnis mit der netten Ingrid Steiner oben im Büro
ein Verhältnis hatte. ? Anmerkung: Name ist frei erfunden (?) !

Eine Erpressung? Es gab ja keine Forderungen. Sie wurde nicht entführt. Ist gleich tot gewesen.
So profihaft könnten es vielleicht Jugoslawen gewesen sein (?) !
Zartbitter




Der Brief an ihren Gatten hat zwar schon den Anschein eines Abschiedsbriefes, ist aber mit Vorwürfen ihm gegenüber bestickt. In echten Abschiedsbriefen bei suizid geht es um Selbstzweifel und evtl. "tut mir leid" Floskeln. Es ging um eine harte Ehekrise in Verbindung mit "Leah."

#62 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 15.01.2015 06:12

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Zitat von Aggie
Könnte bei dem Mordfall an SB so etwas wie 'Schweigegeld' eine Rolle gespielt haben?
Möglicherweise hatte SB etwas sehr Brisantes herausgefunden, und die betreffenden Person versuchte zunächst, sich mit Geld SBs Schweigen zu erkaufen?
Diese Person könnte dann schließlich den Entschluss gefasst haben, SB auf andere Weise für immer 'zum Schweigen zu bringen' ...



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Umgekehrte Frage: Was, wenn der Ehemann etwas gehört hatte? (Informant/in)? SB psychisch unter Druck setzte? Von der Ignoranz bis hin zur Arroganz?

#63 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 15.01.2015 06:17

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Zitat von Christine

Zitat von JekyllAndHyde
Interessant fand ich ihre Aussage auf der Heimfahrt, dass man sie auch ruhig in die Mülltonne werfen könne. Deutet vielleicht auf Depressionen hin. Vielleicht hat sie selbst jemanden beauftragt, der sie irgendwann umbringt!




Und kauft sich vorher noch Möbel, die an dem Tag ja geliefert wurden? Daher hatte sie ja auch unplanmäßig frei.





SB hatte jedenfalls nicht damit gerechnet dass sie umgebracht wird. Hatte dies denke ich trotz Depression und Abschiedsbrief selber auch (noch nicht?) vor.
Es steht und stand immer geschrieben: SB hätte schon lange vorher immer wieder Angst gehabt.
Wer machte die nun nicht mehr kontrollierbare Aussage? Ihre Briefe deuten darauf keineswegs hin, denn diese sind gespickt war mit einem angehaucht depressiven Charakter, aber zeigen in erster
Linie Vorwürfe gegen den Gatten(?) bzw. Empfänger auf.

Die neuen Möbel Gästezimmer denke ich, dass SB aus dem gemeinsamen Schlafzimmer ausziehen und sich zurückziehen wollte. Für mich ein Zeichen auf: kein Suizid.
Zartbitter

#64 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 15.01.2015 06:21

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Zitat von Aggie
Der Mörder dürfte über die anstehenden Aktivitäten von SB an jenem Vormittag des 29.11.2012 jedenfalls genaustens Bescheid gewussthaben (bzw. vom 'Auftraggeber' darüber instruiert worden sein).
Der Mörder könnte sich bereits Zutritt zum Haus verschafft haben, während SB noch im Fitnesstudio war.
MMn wurde hier nichts dem Zufall überlassen.


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Sooo genau nur die Familie - Gatte - Kinder - weder Nachbar noch Freunde oder Kollegen.

#65 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 15.01.2015 06:33

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Zitat von Christine
Schade, das man den Brief nicht ganz lesen kann.

Denn von so Bruchstücken her zieht man schnell mal einen falschen Schluß.




Das ist wahr. Kann schon sein, aber Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist doch erkennbar.
Oder irre ich mich da? https://www.google.de/webhp?sourceid=chr...#q=Leah+bittner

#66 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 15.01.2015 07:04

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http://epaper.bzv-service.de/index.php?j...599.html&abdb=1

Also bitte - "da fühlt sich jemand schikaniert," wenn die Polizei versucht zu ermitteln und diverse - evtl. auch persönliche Fragen stellt? Lässt sich gleich schon anwaltlich vertreten?

Ich als Gatte wäre doch sehr froh über jede Frage und jeden Kontakt mit den Ermittlern um hilfreich
alles zu tun um den Mörder meiner Frau zu finden. Hätte auch selbst noch Aufrufe gemacht. Privat
noch Recherchiert und.. hätte ich das Geld auch noch eine Detektei beauftragt anstelle eines Anwaltes, der mich vertritt um mir die Polizei vom Hals zu halten.

Außerdem hätte ich ja auch nicht die Gewissheit ob ich nicht das nächste Opfer sein werde. Oder?

Zartbitter

#67 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 15.01.2015 20:24

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Zitat von Aggie

Zitat von JekyllAndHyde
Woher sonst könnte der Schlüssel stammen? Hier käme ja nur der Mann infrage, der einen solchen Auftrag erteilt hat. Wusste er von ihrer unplanmäßigen Heimkehr?


@JeckyllAndHyde

Auf welchen Schlüssel beziehst Du Dich? Auf einen möglichen Zweitschlüssel, mit dem sich der Täter Zugang zum Haus verschaffen konnte?





Der Schlüssel vom Mann oder der im Brief erwähnten Leah. SB wollte sie ja wohl los werden, der
Ehemann sträubte sich dagegen. Siehe Brief: "Dir war es ja wohl wichtig, dass Leah nicht in eine
andere Familie musste, ... "

#68 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 15.01.2015 20:29

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Zitat von Aggie
Sowohl Sabine B. als auch die Austausschülerin, welche bie zu Juli 2012 bei der Familie wohnte, beklagen sich in Briefen bitter über die jeweils andere Person.

http://www.stern.de/tv/sterntv/ungeklaer...en-2076398.html

Zitat
Ein weiterer Aspekt der Geschichte: Zwischen Sabine Bittner und der kanadischen Austauschschülerin, die ein Jahr lang bis Juli 2012 im Haus der Familie gelebt hatte, hatte es häufig Streit gegeben. Kurz bevor die damals 18-jährige bei den Bittners auszog, schrieb sie einer Freundin in Kanada unter anderem folgende Zeilen: "Und nach allem, was diese Frau getan hat, um mir mein Jahr hier zur Hölle zu machen, kann ich (…) nur eines sagen: Ich bin froh, dass die noch kriegt, was sie verdient."



Der letzte Satz der AS ("Ich bin froh, dass die noch kriegt, was sie verdient") macht eigentlich nur Sinn, wenn die AS über Informationen verfügte, welche SB in erhebliche Schwierigkeiten bringen mussten.

http://www.stern.de/tv/sterntv/ungeklaer...en-2076398.html

Zitat
Ob Spekulationen über Scheidungsabsichten von Sabine Bittner, ein Brief an ihren Mann, in dem sie "Fehler" erwähnt oder ein vermutetes Doppelleben, das die 47-Jährige geführt haben könnte – der Fall gibt viele Rätsel auf.So soll die Frau mehrere Monate bis kurz vor ihrem gewaltsamen Tod Taxifahrten in die Stadt und zurück unternommen haben. Auf dem Rückweg soll sie sich jeweils nicht zu Hause, sondern etwa 200 Meter entfernt absetzen gelassen haben.


Falls SB ein Doppelleben geführt hatte - könnte die AS evtl. etwas darüber herausgefunden haben? Etwas, von dem ihr klar war, dass es in Kürze 'auffliegen' würde?


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Der letzte Satz der AS ("Ich bin froh, dass die noch kriegt, was sie verdient") macht eigentlich nur Sinn, wenn die AS über Informationen verfügte, welche SB in erhebliche Schwierigkeiten bringen mussten. ..... oder den Ehemann.

#69 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 16.01.2015 08:59

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Zitat von Christine
Ich denke noch immer, das ihre Fahrten mit dem Taxi irgendwie mit Glücksspiel zusammenhängt.

Evtl. hatte sie hohe Schulden und jemand wollte diese eintreiben?

Während ich das grade schreibe, denke ich: blödsinn.

Von einer Toten bekommt ja auch niemand mehr sein Geld zurück.




Stimmt.

#70 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 16.01.2015 09:08

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Zitat von Christine
Schade, das man den Brief nicht ganz lesen kann.

Denn von so Bruchstücken her zieht man schnell mal einen falschen Schluß.




Nein - eigentlich nicht, denn es ging um den Vorwurf des zum Geburtstag gekauften Autos, dass SB
vorher nicht gefragt wurde, sowie die Tatsache, dass der Empfänger des Briefes SB`s Forderung
Leah in eine andere Familie zu schicken wohl drastisch ablehnte. SB fühlte sich unterdrückt, die
Ehe schien an / seit einem Punkt - und der heißt Leah gescheitert zu sein, so dass sie in eine
Depression verfiel, welche meiner Vermutung nach auch therapiert wurde. Dort wäre auch noch
einmal nachzuhaken.
Es geht um eine(n) Unbekannte(n) Informanten oder Informantin welche(r) so vertrauenswürdig sein sollte/musste, dass der Empfänger des Schreibens (meiner Vermutung nach Herr Bittner), nie den
Anspruch hegte SB mit aktuellen Tatsachen zu konfrontieren. Ergo: Er entschied alles selbst ohne
SB mit einzubeziehen oder zu fragen, was ihr wiederum nicht passte.
Es ist ein Ehekrieg - Dreh-und Angelpunkt Leah.

#71 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 16.01.2015 09:10

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Zitat von Zartbitter

Zitat von Aggie
Sowohl Sabine B. als auch die Austausschülerin, welche bie zu Juli 2012 bei der Familie wohnte, beklagen sich in Briefen bitter über die jeweils andere Person.

http://www.stern.de/tv/sterntv/ungeklaer...en-2076398.html

Zitat
Ein weiterer Aspekt der Geschichte: Zwischen Sabine Bittner und der kanadischen Austauschschülerin, die ein Jahr lang bis Juli 2012 im Haus der Familie gelebt hatte, hatte es häufig Streit gegeben. Kurz bevor die damals 18-jährige bei den Bittners auszog, schrieb sie einer Freundin in Kanada unter anderem folgende Zeilen: "Und nach allem, was diese Frau getan hat, um mir mein Jahr hier zur Hölle zu machen, kann ich (…) nur eines sagen: Ich bin froh, dass die noch kriegt, was sie verdient."



Der letzte Satz der AS ("Ich bin froh, dass die noch kriegt, was sie verdient") macht eigentlich nur Sinn, wenn die AS über Informationen verfügte, welche SB in erhebliche Schwierigkeiten bringen mussten.

http://www.stern.de/tv/sterntv/ungeklaer...en-2076398.html

Zitat
Ob Spekulationen über Scheidungsabsichten von Sabine Bittner, ein Brief an ihren Mann, in dem sie "Fehler" erwähnt oder ein vermutetes Doppelleben, das die 47-Jährige geführt haben könnte – der Fall gibt viele Rätsel auf.So soll die Frau mehrere Monate bis kurz vor ihrem gewaltsamen Tod Taxifahrten in die Stadt und zurück unternommen haben. Auf dem Rückweg soll sie sich jeweils nicht zu Hause, sondern etwa 200 Meter entfernt absetzen gelassen haben.


Falls SB ein Doppelleben geführt hatte - könnte die AS evtl. etwas darüber herausgefunden haben? Etwas, von dem ihr klar war, dass es in Kürze 'auffliegen' würde?


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Der letzte Satz der AS ("Ich bin froh, dass die noch kriegt, was sie verdient") macht eigentlich nur Sinn, wenn die AS über Informationen verfügte, welche SB in erhebliche Schwierigkeiten bringen mussten. ..... oder den Ehemann.





Sehr gut gedacht. Und diese Informationen gibt es auch. Sucht eine Video-Cassette. Keine
heute übliche CD, sondern ein Videoband. Dann habt ihr was ihr an Informationen braucht !!!

#72 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 16.01.2015 09:12

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Zitat von Christine

Zitat von JekyllAndHyde
Interessant fand ich ihre Aussage auf der Heimfahrt, dass man sie auch ruhig in die Mülltonne werfen könne. Deutet vielleicht auf Depressionen hin. Vielleicht hat sie selbst jemanden beauftragt, der sie irgendwann umbringt!




Und kauft sich vorher noch Möbel, die an dem Tag ja geliefert wurden? Daher hatte sie ja auch unplanmäßig frei.





Was wiederum nur der Gemahl nebst Kinder wussten, nebst dem genauesten Zeitpunkt der Lieferung.

#73 RE: Besprechungsraum von Christine 16.01.2015 14:05

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Zitat von Zartbitter
Was wiederum nur der Gemahl nebst Kinder wussten, nebst dem genauesten Zeitpunkt der Lieferung.




Und warum sollten das zb. nicht die Arbeitskollegen, Familienmitglieder, Nachbarn gewusst haben?

War doch kein Geheimnis. Und nichts verbotenes.

#74 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 17.01.2015 06:49

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Wir suchen noch immer nach dem Schlüssel.
Mag es der Schlüssel sein mit dem Täter(in) in das Haus kam,
oder auch das Motiv Schlüssel.

Ein kleiner aber nicht ganz von der Hand zu weisender Gedankenblitz
meiner seits am frühen Morgen sind die "Flecken" einer nicht mehr ganz reinen Weste.

Anders ausgedrückt: Keine Blutflecken, sondern "Sportflecken." Die weißen - spritzigen.
Die Möbel - die neue Lieferung.
SB. hatte schon länger Angst. Vielleleicht wurde ihr gedroht. Vielleicht sollte sie ja schon viel früher
sterben? Alte Möbel raus - keine Spuren mehr keine Liebesspiele mehr - keine Beweise mehr - neue Möbel rein,
und alles sieht ganz anders aus als es im eigentlich ist bzw. war.

Der gesuchte Schlüssel sind folglich die eigentlich alten Möbel. Die neuen brachten mich drauf.
Zu jedem Schlüssel das passende Schlüsselloch zu finden ist nicht ganz einfach, aber in diesem
Fall ist das Schlüsselloch der handgeschriebene Brief. Schließt man nun das Türchen auf, so
schaut man in ein Zimmer. In diesem Zimmer sehen wir beim umherschauen das Motiv. Nicht
den Täter selbst, aber Auftraggeber. Denn es war ein Auftragsmord von einem Profi durchgeführt.
Zartbitter

#75 RE: Besprechungsraum von Zartbitter 19.01.2015 08:14

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Zitat von Aggie

Zitat von Christine
@Aggie

So wie du das schreibst, könnte ich mir auch vorstellen, das Herr B. hohe Spielschulden hatte und man seine Frau umgebracht hat um ihm zu zeigen, was passiert, wenn er das Geld nicht auftreibt.

[
quote="Aggie"]
@Christine

In dem Fall hätte der Ehemann die 'Drahtzieher' des Mordes an seiner Frau kennen müssen.




Zitat von Christine

Das schließe ich auch absolut nicht aus.


@Christine

Aber hätte in diesem Fall der Ehemann den Ermittlern gegenüber die Namen dieser Mordauftraggeber verschwiegen und stattdessen in Kauf genommen, dass er selbst unter Verdacht gerät, während diese Personen noch frei herumlaufen und der Mord an seiner Frau ungesühnt bleibt?[/quote]

Stimmt die Theorie, dann sollte er möglichst schnell zahlen (bezahlen), bevor noch ein weiterer Mord passiert. Oder?

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