#1 RE: Presseberichte von Christine 14.01.2014 09:59

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Ermittlungen im Mordfall Arne Leif Conrad laufen weiter

5.000 Euro Belohnung ausgelobt

Arne Leif Conrad
Goslar. Seit Sommer 2004 ermittelt die Polizei Goslar im Mordfall Conrad und will die Öffentlichkeit nochmals darüber informieren:

Der 25-jährige gelernte Einzelhandelskaufmann Arne Leif Conrad hatte sich nachts des Öfteren auf Parkplätzen an der Autobahnen aufgehalten. Dort suchte er Sexualkontakte. Conrad war homosexuell.

Am Abend des 02. Juli 2004 fährt er von Burgwedel aus mit einer Freundin in ein Restaurant nach Isernhagen. Gegen 22 Uhr bringt er zunächst noch seinen Hund nach Hause und fährt dann wieder los, allein, zu den Ricklinger Teichen bei Hannover. Das ist ein Naherholungsgebiet bei Hannover-Döhren. Tagsüber halten sich dort viele Spaziergänger, Schwimmer und Hundebesitzer auf. Abends trifft sich dort an verschiedenen Orten eine homosexuelle Szene. Hier wird Arne Leif Conrad an jenem Freitagabend, gegen 23:45 Uhr, zuletzt lebend gesehen. Auf einem Parkplatz soll er allein in seinem Auto gewesen sein. Unklar ist, ob er hier an diesem Abend jemanden näher kennen gelernt hat. Offen bleibt auch die Frage, wann und wie Arne Leife Conrad von hier wieder wegkam - ob mit seinem Pkw, allein oder in Begleitung. Später in der Nacht gibt es ein letztes Zeichen von ihm: sein Handy hat sich in der Nacht zum 03. Juli 2004 im Bereich der Ricklinger Teiche eingeloggt. Danach blieb es ausgeschaltet.

Eine Woche später, am 09. Juli 2004, finden Spaziergänger am Ufer des Boketeiches bei Bodenstein - 70 Kilometer entfernt im Landkreis Goslar in der Nähe der Autobahn A 7 - eine männliche Leiche. Es ist Arne Leif Conrad. Sein Leichnam hat nachweislich mehrere Tage im Wasser gelegen. Die Polizei geht davon aus, dass er bereits in der Nacht vom 02. zum 03. Juli 2004 dort abgelegt worden ist. Die gerichtsmedizinische Untersuchung in Hannover ergibt, dass Arne Conrad durch äußere Gewalteinwirkung gegen den Hals verstorben ist.

Ungeklärt ist, ob er am Boketeich noch lebte. In der Nacht zum 03. Juli 2004 trug der ca. 1,87 m große und 100 kg schwere Mann ein weißes Hemd und schwarze Jeans. Als man ihn hier tot fand, fehlte jedoch sein rechter Schuh. In einer Großaktion wurde der Teich abgelassen und Meter für Meter nach Täterspuren und jenem Schuh abgesucht. Der wurde auch gefunden, doch bis heute fehlen weitere persönliche Gegenstände des Opfers: zum Beispiel seine Uhr der Meike „Seiko Titan Kinetic" Nr. SKJ084P1 mit Titangliederarmband. Auf dem Uhrenboden ist die Nummer U20934 eingeprägt.

Verschwunden ist auch eine blaue Weste des Opfers, ein Unikat mit einem Werbeaufdruck für Arne Conrads Hundeschule.

Weiterhin sucht die Polizei ein Fernglas „Swardowski - Habicht SLC 8x56" in grün, einen Jagdrucksack und einen markanten Teppichrest, der sich im Auto des Opfers als Hundeplatz befand. Auch Arne Leif Conrads Pkw, ein silberfarbener VW Passat Variant, Baujahr 2003, mit einem markanten Aufkleber am Heck, blieb zunächst verschwunden.


Arne Conrad war noch im Besitz dieses Pkw, als er am 02.07.2004 zuletzt gesehen wurde. Das Auto wurde dann am 06.07.2004 in Hanau in einer Pfandleihe in Erlensee abgegeben. Das wurde jedoch erst kurz nach dem Auffinden des Leichnams bekannt - der Pfandleiher hatte sich daraufhin bei der Polizei Hanau gemeldet. Ein Überwachungsvideo des Pfandleihhauses dokumentiert das Geschehen leider nur schlecht: zwei Männer bieten das Auto an, ein Dritter muss die Verkaufsverhandlungen am 06. Juli 2004 direkt mitbekommen haben - er wird ebenfalls als Zeuge gesucht.

Wer sind die beiden Männer, die den VW hier in Zahlung gegeben haben? Die beiden Personen auf den Phantombildern sind für die Polizei sehr wichtige Zeugen, die zur Aufklärung dieser Straftat beitragen könnten. Sie müssten berichten, wie sie in den Besitz des Opferfahrzeugs gekommen sind.

Einer der beiden ist ca. 25 bis 30 Jahre alt, etwa 1,75 m bis 1,80 m groß und schlank. Er wirkte gepflegt, hatte kurzes dunkelblondes bis braunes Haar. Der andere ist höchstens 25 Jahre alt und ca. 1,65 m bis 1,70 m groß. Er hatte etwas kräftige, volle Wangen und kurzes blondes Haar. Beide sprachen Deutsch.

Wer hat Arne Leif Conrad am Abend des 02. Juli 2004 noch lebend gesehen? Wem ist der Pkw des Opfers zwischen dem 02. und 06. Juli 2004 aufgefallen? Wer kann sonst Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens geben?

Für Hinweise, die in diesem Mordfall zur Ermittlung und Verurteilung der oder des Täters führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an die Polizei Goslar unter 05321 339-0.


http://www.pd-bs.polizei-nds.de/fahndung...ter-109648.html

#2 RE: Presseberichte von wetterfrosch 17.09.2018 23:40

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Ermittlungen im Mordfall Arne Conrad laufen weiter

Beschuldigter wegen fehlendem dringenden Tatverdachts wieder auf freiem Fuß
BURGWEDEL (hhs). Die Ermittlungen im Fall des im Jahre 2004 ermordeten Arne Conrad laufen weiter. Das hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig auf Anfrage der Burgwedeler Nachrichten bestätigt. In den vergangenen Wochen wollten in Fuhrberg, dem Wohnort des Ermordeten, die Gerüchte nicht verstummen, es sei im Rahmen der staatsanwaltlichen Ermittlungen nun nach sieben Jahren zu einer Festnahme gekommen.

Nach Rücksprache mit dem Sachbearbeiter des Falles nahm die Staatsanwaltschaft Braunschweig wie folgt Stellung zum gegenwärtigen Stand der Ermittlungen. Das Verfahren aus dem Jahre 2004 sei bereits zweimal eingestellt worden, weil ein Täter nicht ermittelt werden konnte. Aufgrund von Hinweisen von Zeugen ist das Verfahren jedoch jeweils wieder aufgenommen worden.
Aktuell werden zwei Spuren verfolgt. Die eine der beiden Spuren, die letztlich eine alte ist, konnte aufgrund von technischen Fortschritten zur Auswertung von Beweismitteln wieder aufgenommen werden. Diese hat am 20. März 2011 zu der Festnahme eines Beschuldigten geführt. „Weitere Angaben zur Identität verbieten sich, da dieser in diesem speziellen Fall sehr leicht zu identifizieren wäre“, so Oberstaatsanwalt Joachim Geyer von der Staatsanwaltschaft Braunschweig.

Im Rahmen der Haftvorführung vor dem Amtsgericht Braunschweig am 21. März hat die Staatsanwaltschaft allerdings aufgrund der abschließenden Bewertung, dass die Beweislage den erforderlichen dringenden Tatverdacht nicht trägt, den gestellten Haftbefehlsantrag zurückgenommen. „Die Ermittlungen auch gegen weitere Beschuldigte sind allerdings noch nicht abgeschlossen und dauern an. Im Hinblick darauf können jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt auch keine weiteren Angaben zu den weiteren Beschuldigen und dem entsprechenden Ermittlungsstand gemacht werden“, erläuterte Joachim Geyer.

Arne-Leif Conrad aus Fuhrberg war 25 Jahre alt, als er Opfer eines Tötungsdeliktes wurde. Den damaligen Ermittlungen zufolge wurde er zuletzt am Freitag, 2. Juli 2004, lebend gesehen. In dieser Nacht hielt er sich gegen 23.45 Uhr auf einem Parkplatz an den Ricklinger Teichen bei Hannover auf. Danach verliert sich seine Spur. Erst eine Woche später, am 9. Juli 2004, fanden Spaziergänger seine Leiche im Boketeich bei Bodenstein (Wallmoden/A7 im Bereich Bockenem/Landkreis Goslar). Gerichtsmediziner stellten anschließend fest, dass Conrad durch erhebliche Gewalteinwirkung gegen den Hals getötet wurde.

Am 11. Juli 2004 stellte die Polizei den Pkw des Toten, einen silberfarbenen VW Passat Variant, H -AC 1070, sicher. Zwei unbekannte Männer hatten ihn bereits am Dienstag, 6. Juli 2004, in einem Kfz-Pfandleihhaus in Hanau/Erlensee, in Zahlung gegeben. Der sofort eingerichteten Mordkommission Conrad (MOKO Conrad) liegt ein Überwachungsvideo aus dem Pfandleihhaus in Hanau vor, auf dem die beiden Männer zu sehen sind. Die Polizei fertigte damals Phantomskizzen an und fahndete nach den Männern. Auf dem Video war ein dritter, der Polizei ebenfalls unbekannter Mann, zu sehen. Er besah sich an diesem Dienstag zwischen 18.00 und 18.10 Uhr die Auslagen in den Vitrinen. Außerdem erkundigte er sich nach dem nächsten Versteigerungstermin.

Mehrere Zeugen wollten den Pkw von Conrad nach dem 2. Juli 2004 noch in Hannover gesehen haben. Der silberfarbene Pkw VW Passat Variant sei unter anderem in der Otto-Hahn-Straße abgestellt worden.

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Verurteilung der oder des Täter/s im Mordfall Conrad führen, hatte die Bezirksregierung Braunschweig im Jahr 2004 eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgelobt, die auch heute noch gilt. Hinweise an die Polizei Goslar, Telefon 05321-339-0, die Polizei in Hanau, Telefon 06181-100-242 oder jede andere Polizeidienststelle.

https://www.marktspiegel-verlag.de/burgw...ter-d12448.html

#3 RE: Presseberichte von wetterfrosch 18.09.2018 00:05

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Ein (noch?) ungeklärter mysteriöser Mordfall, der in der 371. XY-Sendung vom 25. November 2004 als Filmfall 4 mit einem sehr eindrücklichen Einspielfilm (damals noch mit Joachim Höppner als Sprecher) behandelt wurde, dessen "Puzzleteile" hier als kleines Review nacherzählt seien:

I.
Der sogenannte "Boketeich" in der Nähe der Ortschaft Bodenstein im Landkreis Goslar ist ein idyllisches und beliebtes Ausflugsziel, etwa 60 Kilometer von Hannover entfernt. Am Sonntag, dem 4. Juli 2004, machen ein Familienvater und sein kleiner Sohn dort eine Entdeckung, der sie zunächst keine Bedeutung beimessen: Der Bub findet an der Teichuferpromenade einen relativ neuen Herrenschuh, den er nach kindlicher Begutachtung achtlos ins Wasser wirft, wofür ihn sein Vater sanft rüffelt. Was der Vater zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen kann: Es handelte sich um die frische Spur eines grausamen Verbrechens...

II.
Zwei Tage zuvor, am Freitag dem 2. Juli 2004, trifft sich Arne-Leif Conrad mit einer Bekannten. Der 25jährige Mann aus Fuhrberg bei Hannover, dessen größtes Hobby die Jagd ist, für die er sich auch in Vereinen engagiert, versucht sich während seiner Arbeitslosigkeit mit einer Hundeschule über Wasser zu halten, die allerdings nicht so läuft, wie er sich das vorgestellt hat, so daß er in größeren Geldsorgen steckt.

Auch trägt er ein Geheimnis mit sich herum, denn außer seinen Eltern und seiner engen Freundin hat er niemandem anvertraut, daß er homosexuell ist, und geht im Verborgenen auf Partnersuche, oft an den "Ricklinger Teichen", einer regional bekannten "Cruising Area" am Stadtrand von Hannover. Hier wird er an diesem Freitag mit seinem PKW, einem silberfarbenem VW Passat Variant, kurz vor Mitternacht das letzte Mal lebend gesehen. Danach verliert sich zunächst seine Spur.

III.
Am nächsten Vormittag, es ist Samstag, der 3. Juli 2004, wird einer Frau, die mit ihrem PKW in Laatzen bei Hannover unterwegs ist, an einer Kreuzung von einem VW Passat Variant radikal die Vorfahrt genommen, so daß es beinahe zu einem Unfall kommt. Der Unbekannte am Steuer des Wagens, den die Frau kurz darauf an einer Ampel einholt, gibt nach einer abfälligen Bemerkung Gas. Doch die Frau hat sich das Kennzeichen notiert. Einige Stunden später dann wird der Wagen mit demselben Kennzeichen nochmals gesehen, in Hannover in der Otto-Hahn-Straße. Anhand des Kennzeichens stellt sich heraus: Es handelte sich um das Auto des jungen Mannes aus Fuhrberg, der am Abend zuvor an den Ricklinger Teichen unterwegs war. Alles spricht im Nachhinein dafür, daß er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr am Leben ist... denn am Sonntag wird der Bub am Boketeich seinen Schuh finden.

IV.
Eine Woche später, am Freitag dem 9. Juli 2004, machen dann Spaziergänger am Boketeich eine schreckliche Entdeckung, die die Vermutungen der Polizei zur Gewißheit werden läßt: Im Teich treibt eine Leiche. Schnell stellt sich heraus: Der Tote ist Arne-Leif Conrad. Er starb, wie die gerichtsmedizinischen Untersuchungen ergeben, durch massive Gewalteinwirkung auf den Hals.

Zur Spurensicherung läßt die Polizei den Teich abpumpen. Dem Toten gehörte auch der Schuh, den der Bub am Sonntag zuvor am Ufer gefunden und ins Wasser geworfen hatte. Wie der Ermordete die 60 Kilometer von Hannover zum Boketeich zurückgelegt hat, ist bis heute eine offene Frage.

V.
Zwei Tage nach dem Leichenfund im Boketeich bekommt der Fall, ohne daß die Ermittler das zu diesem Zeitpunkt wissen können, eine entscheidende Wendung:

In einem KFZ-Pfandleihhaus in Hanau bei Frankfurt am Main, mehrere hundert Kilometer südlich von Hannover, geben zwei bis heute unbekannte Männer einen VW Passat Variant in Zahlung. Sie erhalten dafür rund 4000 Euro und verschwinden auf Nimmerwiedersehen.

Erst später stellt sich heraus: Bei dem PKW handelt es sich um das Auto des ermordeten Mannes aus Burgwedel, jenes Fahrzeug, daß der Zeugin in Hannover so unangenehm aufgefallen war. Die Polizei gelangt so in Besitz von Videoaufnahmen einer Überwachungskamera, die die beiden Unbekannten beim Abliefern des Wagens im Auto-Leihhaus zeigt.

VI.
Die "Soko Conrad" der Kripo Goslar fahndet mit Phantombildern intensiv nach den Tätern, läßt an den Ricklinger Teichen bei Hannover und - wegen der Nähe zu Hanau und den Neigungen des Opfers - auch beim "Christopher Street Day" in Frankfurt/Main Fahndungsplakate verteilen. Doch es ergibt sich keine heiße Spur.

*Fahndungsseite der MoKo Conrad auf den Seiten der Kripo Goslar
*Fahndungsplakat der Kripo Goslar (PDF)

Die Ermittlungen werden eingestellt, noch einmal wiederaufgenommen und schließlich wieder eingestellt.

VII.
Jetzt aber ist offenbar neuer Wind in die Sache gekommen und es hat im März 2011 eine vorläufige Festnahme gegeben, die aber, wie die "Burgwedeler Nachrichten" im April 2011 zu berichten wissen, einen Tatverdacht bislang nicht erhärten konnte:

http://azxy.communityhost.de/t397837229f...eif-Conrad.html

#4 RE: Presseberichte von wetterfrosch 18.09.2018 00:10

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Goslar: Mörder gesucht

28. Juli 2004

Goslar Die Polizei im niedersächsischen Goslar sucht im Zusammenhang mit dem Mord an einem 25 Jahre alten Mann zwei Männer, die als tatverdächtig gelten. Das Opfer, Arne-Leif Conrad aus Burgwedel, war am 2. Juli verschwunden und wenige Tage später tot in einem Teich bei Bodenstein aufgefunden worden. Am Abend seines Verschwindes hielt er sich kurz vor Mitternacht auf einem Parkplatz an den Ricklinger Teichen (Hannover/Döhren) auf, dieser gilt als Cruising-Area. Die Polizei, die dort bereits mit einem Infomobil samt Regenbogenflagge nach Zeugen suchte, hofft auf weitere Hinweise und fahndet zudem nach zwei Männern (s. Fahndungsbild), die das Auto des Opfers in einem Pfandleihhaus in Erlensee abgaben. Nähere Informationen und weitere Bilder bietet die Homepage der Polizei Goslar, mittlerweile wurde eine Belohnung für Hinweise zum Mord an Arne Leif Conrad in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt. (nb)

https://www.queer.de/detail.php?article_id=1400

#5 RE: Presseberichte von wetterfrosch 18.09.2018 00:13

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Mordfall Conrad: Spuren führen nach Laatzen

Phantomskizzen eines der Autoverkäufer (s. Fotos)

Goslar. Bei den Ermittlungen im Mordfall Conrad sind die Mitarbeiter der Mordkommission auf eine neue Spur gestoßen.

Der 25 Jahre alte Arne-Leif Conrad aus Burgwedel wurde Ermittlungen zufolge zuletzt am Freitag, 2. Juli 2004, gegen 23.30 Uhr lebend gesehen. In dieser Nacht hielt er sich auf einem Parkplatz an den Ricklinger Teichen bei Hannover auf. Danach verliert sich seine Spur. Erst eine Woche später, am 9. Juli 2004, fanden Spaziergänger seine Leiche in einem Teich bei Bodenstein im Landkreis Goslar. Am 11. Juli 2004 stellte die Polizei dann den Pkw des Toten sicher. Zwei unbekannte Männer hatten ihn bereits am 6.7.2004 gegen 18.00 Uhr in einem Kfz-Pfandleihhaus nahe Hanau in Zahlung gegeben.
Im Zuge der Ermittlungen haben jetzt mehrere Zeugen übereinstimmend ausgesagt, dass dieser PKW, ein VW Passat Variant, H -AC 1070, noch an den Tagen nach dem Verschwinden des Opfers in Hannover-Laatzen gesehen wurde. Er war in der Otto-Hahn-Straße im Bereich Haus Nr.5 bzw. vor Haus Nr. 13 abgestellt.

Ein Teil der Anwohner aus diesem Haus und der Nachbarschaft konnten bereits durch Mitarbeiter der Moko Conrad befragt werden.

Die Polizei sucht weitere Zeugen, die das Auto in der Zeit vom Samstag, 03.07., bis Dienstag, 06.07.2004 gesehen haben. Auf der Heckklappe des silberfarbenen VW Passat Variant befand sich ein Aufkleber mit einem Hundekopf. Von besonderer Wichtigkeit sind Informationen über die Personen, die das Auto dort abgestellt, im fraglichen Zeitraum genutzt oder auch nur be- bzw. entladen haben.
Desweiteren ist für die Moko von Interesse, ob es jetzt oder im Tatzeitraum Anwohner/Besucher im Bereich Otto-Hahn Str. gibt oder gab, auf die die Personenbeschreibungen bzw. die Phantombilder zutreffen.

Der erste Mann ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, etwa 1.75 bis 1.80 Meter groß und schlank. Er wirkte gepflegt und hatte kurzes dunkelblondes bis braunes Haar. Der zweite Mann wird auf maximal 25 Jahre geschätzt. Er ist 1.65 bis 1.70 Meter groß, etwas kräftiger. Er hatte etwas runde und volle Wangen und kurze blonde Haare, die nach vorn in die Stirn fielen. Beide sprachen fließend Deutsch.
Auf Wunsch und nach Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Braunschweig können Hinweise bei Bedarf auch vertraulich behandelt werden.

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter im Mordfall Conrad führen, hat die Bezirksregierung Braunschweig eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgelobt. Hinweise bitte an die Polizei Goslar (05321-339-0) oder jede andere Polizeidienststelle. Weitere Informationen zum Fall, u.a. Phantomskizzen der Verdächtigen, sind im Internet unter http://www.polizei-goslar.de zu finden.

https://im-altkreis.de/cgi-bin/index?rub...rtikel=00001318

#6 RE: Presseberichte von wetterfrosch 18.09.2018 00:18

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Datum: Samstag, 02.10.04, ca. 10:00 Uhr
Ort: Bodenstein, Landkreis Goslar / Niedersachsen

(gs) Mit einer großangelegten und spektakulären Aktion will die Kripo in Goslar im Fall des getöteten Arne-Leif Conrad nun endlich entscheidende Schritte weiterkommen. Auf der Suche nach weiteren Spuren und weiterhin vermissten Gegenständen pumpte die Polizei nun den See am Fundort der Leiche in Bodenstein (LK Goslar) komplett ab, um dessen Grund intensiv überprüfen zu können.
Der 25-jährige Hobbyjäger aus Burgwedel bei Hannover war nach einem Abendessen mit einer Freundin am 2. Juli spurlos verschwunden. Eine Woche später fanden Spaziergänger in einem Teich bei Bodenstein im Landkreis Goslar, etwa 70km südlich vom Wohnort entfernt, die Leiche des Mannes. Gerichtsmediziner stellten fest, dass er durch erhebliche Gewalteinwirkung gegen den Hals getötet wurde (NonstopNews berichtete).

Weitere Ermittlungen ergaben, dass Arne-Leif Conrad sich nach dem Abendessen noch an den Ricklinger Teichen bei Hannover aufgehalten hatte. Danach verliert sich seine Spur. Bisher tappte die Polizei völlig im Dunkeln. Im Juli tauchte der zunächst ebenfalls verschwundene Wagen des Getöteten auf. Unbekannte Männer gaben den silbernen Passat Variant (H -AC 1070) in einem Hanauer Pfandleihhaus in Zahlung. Durch Zeugenaussagen konnten Phantombilder der beiden Männer angefertigt, nach denen die Polizei in Goslar bundesweit fahndete. Doch trotz der umfangreichen Berichterstattung blieben entscheidende Hinweise bisher aus. Unter großem Aufwand und strenger Absperrung ließ die Mordkommission nun das Wasser aus dem See am Fundort abpumpen. Insbesondere erhoffte man sich hierbei Rückschlüsse auf den Verbleib eines vermissten Schuhs und einer Weste des Opfers zu bekommen. Mit Erfolg: Am Mittag konnte bereits der gesuchte Schuh am Boden des Sees sichergestellt werden. Mit ihm soll die Kripo nun den Tatzeitpunkt weiter einschränken können. Unter der Mitwirkung von Spezialkräften und des THW mussten hierfür auch Fische aus dem Teich abtransportiert werden. 20 Polizeitaucher sind zudem eingesetzt und um den Restschlamm abzusuchen. Weitere Ergebnisse der Aktion werden am späteren Nachmittag erwartet.

https://www.nonstopnews.de/meldung/1415

#7 RE: Presseberichte von wetterfrosch 18.09.2018 00:21

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07.01.2005

Mordkommission Conrad löst sich auf

BODENSTEIN. Auch nach Überprüfung von weit mehr als 100 Fahrern eines BMW Cabriolets hat die Mordkommission ?Conrad? keine heiße Spur auf den oder die Täter, die vor einem halben Jahr Arne-Leif Conrad umbrachten und seine Leiche in den Boketeich bei Bodenstein warfen. Die Mordkommission wird (...)

https://www.tageblatt.de/home_artikel,-M...rid,327058.html

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