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#51 RE: Presseartikel von wetterfrosch 18.07.2020 14:59

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Am Donnerstag beginnt die Anhörung

Fall Maddie McCann: Frau aus Bayern rückt in Fokus - weiß sie, was in der Nacht des Verschwindens geschah?

Aktualisiert: 18.07.20 - 14:43

Die Ermittler im Entführungsfall Maddie McCann nehmen dank neuer Beweise einen kleinen Ort in Portugal unter die Lupe. Nun rückt eine Frau aus Bayern in den Fokus.

Maddie McCann gilt seit dem 3. Mai 2007 als vermisst. Seit Anfang Juni wird der Deutsche Christian B. verdächtigt, das Kind entführt zu haben

◦Christian B. versucht, mit einem Revisionsantrag freizukommen.
◦Neue Recherchen bringen mögliche Komplizen ins Spiel.

Update vom 18. Juli, 12.53 Uhr: Der Hauptverdächtige im Fall Maddie McCann Christian B. soll in der Nacht, in der das 3-jährige Mädchen verschwand, seine damalige Freundin kontaktiert haben. B. versuchte in jener Nacht eine halbe Stunde lang jemanden anzurufen. Ihr Name wurde bekannt, da die beiden als Komplizen für mehrere Einbrüche in der Region Algarve verantwortlich sein sollen. Das berichtet The Sun in Verweis auf die portugiesische TV-Show „Sexta às 9“ des Senders RTP mit Investigativjournalistin Sandra Felgueiras.

Die Frau soll dem heute 43-Jährigen geholfen haben, Luxus-Ferienhäuser, in die es sich lohnte einzubrechen, auszuwählen. Die Nummer, die B. in der besagten Nacht wählte soll der Frau zugeordnet worden sein. Hinweise darauf, dass sie von einer möglichen Entführung der kleinen Madeleine wusste, gebe es nicht.

Fall Maddie McCann: Christian B. soll eine Komplizin gehabt habe

Gerichtsakten legten den Zusammenhang zwischen Christian B. und seiner damaligen Freundin offen. Der Name der Frau soll in jenen auftauchen. Sandra Felgueiras nannte sie eine „Komplizin von Christian B.“. Die Frau, die aus Bayern stammt, soll bereits zweimal von der deutschen Polizei verhört worden sein, werde jedoch nicht verdächtigt.

Allerdings vermutete die Investigativ-Journalistin aus Spanien bereits zuvor, dass Christian B. in der Nacht von Maddies Verschwinden mit einem Komplizen zusammengearbeitet habe (siehe Update vom 14. Juli, 11.46 Uhr). Womöglich kann die Frau aus Bayern nun bei den Ermittlungen helfen.

Während eines Einbruchs in eine Villa mit Pool sollen die Frau und Christian B. hunderttausende Euros gestohlen haben. Journalistin Sandra Felgueiras stellte in ihrer Sendung klar: „Ich habe Beweise, dass Christian B. mit seiner Freundin Einbrüche begangen hat. Sie handelten immer nach dem selben Plan. Sie rief ihn an, sobald das Haus leer war. Dann wurde es überfallen.“

Christian B.: Freund spricht über professionelle Einbrüche

Die Frau bestreitet, Christian B. nahegestanden zu haben. Ihr Vater, ein Taxi-Fahrer, soll sich daran erinnern den Mann in Portugal getroffen zu haben. Noch ein weiterer Mann taucht in den Recherchen von Felgueiras auf. Christian B.s bester Freund behauptet, er und Christian B. hätten sich zwischen 2005 und 2006 auf Einbrüche spezialisiert.

Sie hätten sich auf deutsche und britische Touristen fokussiert, da jene leicht zu überfallen oder auszurauben waren. Die beiden Männer verbrachten acht Monate im Gefängnis, da sie im April 2006 dabei erwischt wurden, wie sie Benzin aus Autos klauten.

Fall Maddie McCann: Irre Wende? Hauptverdächtiger Christian B. könnte bald freikommen

https://www.tz.de/welt/maddie-mccann-chr...r-13830659.html

#52 RE: Presseartikel von MissMill 19.07.2020 09:49

Artikel vom 15.07.20

„Aktenzeichen XY ... ungelöst“: Rudi Cerne nennt neuen Hinweis im Fall Maddie potenziell „zielführend“

„Aktenzeichen XY...ungelöst“-Moderator Rudi Cerne deutet in einem Interview an, dass einer der Hinweise nach der letzten Sendung Anfang Juli zum Fall Maddie durchaus zielführend sein könnte. Noch würden aber die Beweise fehlen - und eine Leiche.

Noch laufen die Ermittlungen im Fall der seit 13 Jahren verschwundenen Madeleine McCann auf Hochtouren. Im Video-Interview mit „Bild“ erklärte Rudi Cerne, der in der Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ Anfang Juli nochmals einen Zeugenaufruf gestartet hatte, dass unter den 16 Hinweisen, die danach eingegangen seien, einer dabei sei, der „durchaus zielführend“ sein könnte.

Der Hinweis steht im Zusammenhang mit der portugiesischen Prepaid-Telefonnummer, die mit dem Tatverdächtigen Christian B. am Abend des Verschwindens von Maddie gesprochen hat. Es soll sich um einen neuen Ansatz handeln, die Handynummer zu ermitteln, da in Portugal die Möglichkeit besteht, sie an den Multibank-Automaten aufzuladen.

Im Interview räumte Cerne aber ein, dass der Erkenntnisstand immer noch sehr vage sei. Nach seinem Wissen gebe es nach wie vor keinen dringenden Tatverdacht gegen Christian B. „Es fehlen nach wie vor die Beweise. Und es fehlt eine Leiche.“ Er hoffe aber, dass der Fall gelöst werden könne, und verwies auf die neuen Ermittlungsansätze der portugiesischen Polizei, die in der Nähe des Ortes Praia da Luz, wo das Mädchen vor 13 Jahren verschwunden war, drei Bewässerungsbrunnen untersuche.

Anfang Mai hatte Rudi Cerne in seiner Sendung gemeinsam mit BKA-Chefermittler Christian Hoppe neue Details zum Fall Madeleine McCann präsentiert, der die Weltöffentlichkeit seit 2007 in Atem hält. Der Ermittler präsentierte den deutschen Straftäter Christian B., der derzeit in der JVA Kiel wegen eines Drogendelikts einsitzt, als neuen Tatverdächtigen und hatte die Zuschauer um Hinweise und ihre Unterstützung gebeten. Seitdem sind mehr als 800 Hinweise bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“ zum Fall Maddie eingegangen.

https://www.weser-kurier.de/deutschland-...html#nfy-reload

#53 RE: Presseartikel von Tumbleweed 30.07.2020 17:20

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Justiz
Ungeklärte Kriminalfälle
Maddie McCann
Durchsuchung beendet: Polizei wertet Ergebnisse im Fall Maddie McCann aus

30.07.2020 15:40 1.578
Durchsuchung beendet: Polizei wertet Ergebnisse im Fall Maddie McCann aus

Hannover - Im Fall der vor 13 Jahren verschwundenen Britin Madeleine McCann wertet die Polizei die Ergebnisse ihrer Grabungen in einem Kleingarten am Stadtrand von Hannover aus.


Ob bei der zweitägigen Polizeiaktion etwas gefunden wurde, und wenn ja was, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Julia Meyer, am Donnerstag nicht.

Die Ermittler wollten zunächst keine Wasserstandsmeldungen zu der am Mittwochabend beendeten Durchsuchung abgeben, meinte sie.

Polizisten hatten auf dem verwaisten Grundstück das Erdreich mit einem Bagger, Spaten und Harken durchkämmt.

Bereits am Dienstag waren Fundamente - womöglich einer Gartenhütte - weggebaggert worden. Ein Spürhund kam in einem Hohlraum unter der Bodenplatte zum Einsatz.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte zu Beginn des Einsatzes lediglich bestätigt, dass die Grabungen im Zusammenhang mit den Mordermittlungen gegen einen 43-jährigen Deutschen stehen.

Der Mann soll das dreijährige Mädchen 2007 aus einer Ferienanlage an der portugiesischen Algarve entführt haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Kind tot ist.

Nach Madeleines Verschwinden lebte der Verdächtige in Hannover - Medienberichten zufolge wohnte er in einem Kleinbus und arbeitete in einer Werkstatt nicht weit von dem jetzt durchsuchten Kleingarten entfernt. Der Verdächtige sitzt derzeit in Kiel wegen anderer Delikte in Haft.


Der Verdächtige schweigt zu den Vorwürfen

In einer anderen Sache war die Polizei schon einmal auf einem Grundstück des Mannes fündig geworden. Nach Medienberichten hatten Fahnder Anfang 2016 auf dem Gelände einer alten Kistenfabrik bei Magdeburg, die dem mehrfach verurteilten Sexualstraftäter gehörte, in einer Grube Speichermedien mit Missbrauchsbildern von Kindern entdeckt.

Der Verdächtige äußert sich laut seinem Verteidiger nicht zu dem Vorwurf, Madeleine McCann entführt und ermordet zu haben.

Update, 30. Juli, 15.36 Uhr: Verdächtiger will nun doch vorzeitig aus der Haft


Der Verdächtige hat erneut einen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung gestellt. Dafür sei nun das Landgericht Kiel zuständig und nicht mehr wie bei dem vorherigen, vor zwei Tagen zurückgezogenen Antrag das Landgericht Braunschweig, teilte der Rechtsanwalt des 43-Jährigen, Friedrich Fülscher, am Donnerstag der dpa mit.

Der Verdächtige sitzt derzeit in Kiel eine Gefängnisstrafe wegen Drogenhandels ab. Das Haftende ist für den 7. Januar 2021 terminiert - zwei Drittel dieser Strafe waren am 7. Juni dieses Jahres verbüßt.



Der 43-Jährige hatte zuvor über seinen Anwalt erklärt, das Vertrauen in die Braunschweiger Justiz verloren zu haben, nachdem das dortige Landgericht ihn seiner Auffassung nach zu Unrecht wegen Vergewaltigung einer 72-jährigen Amerikanerin verurteilt hatte.

Nachdem der Bundesgerichtshof aber das Landgericht Braunschweig in der Frage der Haftentlassung für zuständig erklärt hatte, hatte der Verdächtige seinen Antrag zurückgezogen. Wie der Rechtsanwalt erläuterte, sei bei dem erneuten Antrag nun das Landgericht am Sitz der Haftanstalt zuständig, in die der Mann einsitzt, das ist Kiel.

Bei einer vorzeitigen Haftentlassung könnte der Verdächtige trotz der laufenden Ermittlungen gegen ihn im Fall Maddie auf freien Fuß kommen.

Grundsätzlich steht im zwar noch die Verbüßung der Strafe in dem Vergewaltigungsfall bevor. Nach Überzeugung der Braunschweiger Richter vergewaltigte der Mann im Jahr 2005 - rund anderthalb Jahre vor Maddies Verschwinden - im portugiesischen Praia da Luz die 72-Jährige. Gegen das im Dezember 2019 gesprochene Urteil hatte der 43-Jährige aber Revision eingelegt.

Quelle

#54 RE: Presseartikel von Tumbleweed 30.07.2020 17:22

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Ein Bagger zieht einen Container zum Abtransport nach Grabungen in der Kleingartenanlage. © Julian Stratenschulte/dpa



Sand ist auf der Kleingarten-Parzelle bei Seelze nach Beendigung der Polizeiaktion zu sehen. © Peter Steffen/dpa

#55 RE: Presseartikel von Tumbleweed 03.08.2020 08:27

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EXKLUSIV: Der Anwalt sagt, dass der Verdächtige von Madeleine McCann niemals mit der Polizei zusammenarbeiten wird

Von Ben Avery • Europa-Korrespondent
01:57 Uhr, 3. August 2020

Der Anwalt von Madeleine McCann, Christian Brueckner, sagt, sein Mandant werde niemals mit der Polizei zusammenarbeiten.

Friedrich Fulscher sprach exklusiv mit 9News und sagte, Brueckners Schweigen sei kein Zeichen dafür, dass er etwas zu verbergen habe, sondern ein Grundrecht. "Die Staatsanwaltschaft muss nachweisen, dass ein Verdächtiger ein Verbrechen begangen hat, und nicht der Verdächtige, dass er dies nicht getan hat", sagte Fulscher.

"Bevor unser Mandant mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeitet, können Sie Weihwasser als Longdrink in der Hölle bestellen."

Deutsche Staatsanwälte geben an, Beweise dafür zu haben, dass Madeleine McCann tot ist, und sind zuversichtlich, dass Christian Brueckner ihr Mann ist.
In der Nähe des portugiesischen Ferienortes, in dem sich die McCanns in der Nacht des Verschwindens des britischen Mädchens aufhielten, wurde angeblich ein Telefon des 43-jährigen Berufsverbrechers benutzt.

Herr Fulscher muss noch Beweise für den Anruf vorlegen und sagt, dass selbst wenn er von Brueckner gemacht wurde, dies nicht beweist, dass er schuldig ist.

"Sie können aufgrund der Tatsache, dass dieses Handy in diesem Mast angemeldet war, nicht sagen, dass er in der Nähe der Wohnung von Madeleine McCanns Verschwinden stand", sagte Fulscher. "Er hätte 20 Kilometer entfernt sein können."

Herr Fulscher hat der Polizei vorgeworfen, letzte Woche eine Durchsuchung in einer ehemaligen Wohnung des Verdächtigen in der Nähe der deutschen Stadt Hannover durchgeführt zu haben, und behauptet, es sei ein Trick gewesen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Madeleine McCann Untersuchung


"Sie wollen die öffentliche Meinung von Christian B beeinflussen, um die Gerichtsentscheidungen zu beeinflussen", sagte er.


Madeleine McCann: Die deutsche Polizei verlässt den Garten nach tagelangen Ermittlungen

Brueckner hat gegen seine Verurteilung wegen Vergewaltigung einer 72-jährigen Frau in Praia Da Luz Berufung eingelegt. Der Europäische Gerichtshof hat am Donnerstag eine vorläufige Entscheidung darüber getroffen, ob das Auslieferungs- und damit das Vergewaltigungsverfahren gültig war. Wenn die Entscheidung zu Gunsten von Brueckner getroffen wird, könnte er nach Ablauf einer weiteren Strafe wegen Drogendelikten freigelassen werden.

Die deutschen Staatsanwälte müssen noch offenlegen, was sie - wenn überhaupt - bei der Suche in Hannover gefunden haben.
Auf die Frage von 9News, ob dort etwas zu entdecken sei, sagte Herr Fulscher "nichts, was mit diesem Fall zu tun hat".


Fotos + Quelle

#56 RE: Presseartikel von wetterfrosch 20.08.2020 17:20

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RTL-Boulevardsendung

"Explosiv Weekend": Zum Jubiläum neue Details zum Fall Maddie McCann und neue Moderatorin

Donnerstag, 20.08.2020, 12:28

Es sind Geschichten, die bewegen, erstaunen oder auch zum Lachen bringen: Seit 25 Jahren präsentiert "Explosiv Weekend" Reportagen. Zur Jubiläumsausgabe kommen zwei Männer zu Wort, die an dem Vermissten-Fall um Maddie McCann beteiligt sind.

Seit 25 Jahren liefert RTL mit der Boulevardsendung "Explosiv Weekend" an den Wochenenden aktuelle Reportagen. Zum Jubiläum bietet der Sender den Zuschauern nun eine ganz besondere Folge - mit neuen Details und einer neuen Hauptmoderatorin: Am Sonntag, 23. August, 16.45 Uhr, begrüßt Sandra Kuhn, die ab sofort als Hauptmoderatorin der Sendung tätig ist, zwei Männer, die an dem Fall des 2007 verschwundenen Mädchens Madeleine McCann beteiligt waren und den Hauptverdächtigen Christian B. inhaftiert haben. Des Weiteren blickt die Jubiläumsfolge zurück auf die größten Geschichten der letzten 25 Jahre - und zeigt, was aus den Menschen von damals geworden ist.

"Das Format hat sich stetig weiterentwickelt. Die zentrale Frage ist aber geblieben: Was sind die Themen, die unsere Zuschauer bewegen und wie können wir diese zeitgemäß in unserer ganz eigenen Erzählweise präsentieren?", erklärt Michael Wulf, Chefredakteur von RTL, den Erfolg der langjährigen Sendung. "Kaum ein Genre bietet dabei solche Entfaltungsmöglichkeiten bezüglich der Themen, aber auch der Umsetzung."

Auch Sandra Kuhn, die das Format seit 2017 präsentiert, ist vom Konzept der Sendung überzeugt. "Explosiv ist eine mediale Wundertüte, die sich nicht einfach in eine Schublade stecken lässt - manchmal lauter aber auch mit Raum für leise Töne", so die Moderatorin.

*Der Beitrag ""Explosiv Weekend": Zum Jubiläum neue Details zum Fall Maddie McCann und neue Moderatorin " wird veröffentlicht von Teleschau. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

https://www.focus.de/kultur/kino_tv/rtl-...d_12340084.html

#57 RE: Presseartikel von wetterfrosch 20.08.2020 17:22

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"Explosiv Weekend": Zum Jubiläum neue Details zum Fall Maddie McCann

20.08.2020 von teleschau

Es sind Geschichten, die bewegen, erstaunen oder auch zum Lachen bringen: Seit 25 Jahren präsentiert "Explosiv Weekend" Reportagen. Zur Jubiläumsausgabe kommen zwei Männer zu Wort, die an dem Vermissten-Fall um Maddie McCann beteiligt sind.

Seit 25 Jahren liefert RTL mit der Boulevardsendung "Explosiv Weekend" an den Wochenenden aktuelle Reportagen. Zum Jubiläum bietet der Sender den Zuschauern nun eine ganz besondere Folge - mit neuen Details und einer neuen Hauptmoderatorin: Am Sonntag, 23. August, 16.45 Uhr, begrüßt Sandra Kuhn, die ab sofort als Hauptmoderatorin der Sendung tätig ist, zwei Männer, die an dem Fall des 2007 verschwundenen Mädchens Madeleine McCann beteiligt waren und den Hauptverdächtigen Christian B. inhaftiert haben. Des Weiteren blickt die Jubiläumsfolge zurück auf die größten Geschichten der letzten 25 Jahre - und zeigt, was aus den Menschen von damals geworden ist.

"Das Format hat sich stetig weiterentwickelt. Die zentrale Frage ist aber geblieben: Was sind die Themen, die unsere Zuschauer bewegen und wie können wir diese zeitgemäß in unserer ganz eigenen Erzählweise präsentieren?", erklärt Michael Wulf, Chefredakteur von RTL, den Erfolg der langjährigen Sendung. "Kaum ein Genre bietet dabei solche Entfaltungsmöglichkeiten bezüglich der Themen, aber auch der Umsetzung."

Auch Sandra Kuhn, die das Format seit 2017 präsentiert, ist vom Konzept der Sendung überzeugt. "Explosiv ist eine mediale Wundertüte, die sich nicht einfach in eine Schublade stecken lässt - manchmal lauter aber auch mit Raum für leise Töne", so die Moderatorin.

https://showcase.teleschau.de/artikel/5f...8a23e0ea08bcc93

#58 RE: Presseartikel von Kalliope 31.08.2020 12:16

Aktualisiert am 31. August 2020, 08:38 Uhr

Mit einem Zeugenaufruf rückten deutsche Ermittler vor drei Monaten das mysteriöse Verschwinden der kleinen Maddie wieder in den Fokus. Sie gehen davon aus, dass das Mädchen tot ist und haben auch einen Verdächtigen im Visier. Lässt sich der Verdacht erhärten?BKA ermittelt nimmt vorbestraften Sexualstraftäter ins Visier

st nach mehr als 13 Jahren eine Aufklärung im Fall Maddie möglich? Gibt es womöglich doch noch Gewissheit über das Schicksal des dreijährigen britischen Mädchens, das 2007 spurlos aus einer Ferienanlage in Portugal verschwand?

Seit einem Vierteljahr nähren zumindest Erkenntnisse deutscher Ermittler diese Hoffnung. Ihr Zeugenaufruf von Anfang Juni brachte die Geschichte zurück ins Bewusstsein der weltweiten Öffentlichkeit.

Die Nachricht kam am Abend des 3. Juni. Gemeinsam teilten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Braunschweig mit, dass sie gegen einen 43-jährigen Deutschen wegen Mordverdachts ermitteln. Es handele sich um einen mehrfach vorbestraften Sexualstraftäter.

https://web.de/magazine/panorama/fall-ma...htigen-35038672

#59 RE: Presseartikel von wetterfrosch 13.09.2020 19:38

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Beitrag von Victoria Lange

Am 11. September 2020 - 12:25

Portugal

«Ein Wort. Schuldig» – Hauptzeuge im Fall Maddie McCann packt aus

Seit Monaten gilt Christian B. als Hauptverdächtiger im Fall des verschwundenen Mädchen Madeleine McCann. Nun äussert sich der Hauptzeuge öffentlich dazu.

Das Wichtigste in Kürze

• Der Kronzeuge spricht öffentlich über den Hauptverdächtigen Christian B. im Fall Maddie.
• Das damals dreijährige Mädchen verschwand 2007 aus einer Appartmentanlage in Portugal.
• Heute geht die Polizei davon aus, dass Maddie tot ist.

Der Name Maddie dürfte mittlerweile allen bekannt sein. Am 3. Mai 2007 verschwand das süsse, damals dreijährige Mädchen spurlos aus einer Appartementanlage im portugiesischen Praia da Luz.

Weltweit sorgte das immer noch ungeklärte Schicksal des Mädchens für Schlagzeilen. Die Polizei geht heute nicht davon aus, dass das Mädchen noch lebt.

Der Kronzeuge im Fall Maddie packt aus

Der Hinweis eines Zeugen gab dem Fall Maddie eine neue Wendung und lässt die Hoffnung auf Klärung neu aufflammen. Christian B. (43) lautet der Name des Hauptverdächtigen im Fall Maddie. Momentan sitzt er wegen Drogendelikten im Gefängnis.

Die britische Zeitung «The Sun» hat den Kronzeugen in Korsika ausfindig gemacht und mit ihm gesprochen. Über den Hauptverdächtigen sagte Busching: «Er ist im Moment am richtigen Ort und wird hoffentlich noch lange dort bleiben.»

Helge Busching (48) kennt seinen Landsmann Christian B. aus der gemeinsamen Zeit in Praia da Luz. Busching wurde 2017 in Griechenland verhaftet. Er hatte versucht Migranten zwischen Griechenland und Italien zu schmuggeln.

Helge Busching: «Ein Wort. Schuldig.»

Im Rahmen dessen erwähnte Busching erstmals den Namen des Hauptverdächtigen. In einem Bericht der griechischen Polizei steht, Buschings Aussagen seien «gegengeprüft worden und gelten als zuverlässige Quelle». Anscheinend erfuhr Busching laut «The Sun» bereits 2008 von Christian B., dass er das Mädchen entführt habe.

«The Sun» hakte bei Helge Busching nach. Auf die Frage, ob Christian B. ihm jemals Bilder von Maddie gezeigt habe, antwortete er, er dürfe sich nicht dazu äussern. «Aber ich hoffe, dass er im Gefängnis bleibt», fügte der 48-Jährige hinzu.

Bevor er ging liess er die Bombe platzen. Auf die Frage, was er von Christian B. halte, antwortete Busching: «Ein Wort. Schuldig.»

Eine kurze Aussage mit grosser Wirkung. Ist Christian B. wirklich schuldig? Werden die Eltern des Mädchens endlich Gewissheit über das Schicksal ihrer Tochter haben?

Christian B. wurde bereits mehrfach angeklagt

Fakt ist, Christian B. wurde wegen mehreren Delikten angeklagt. Der Hauptverdächtige im Fall Maddie sitzt zurzeit wegen Drogenhandels in Haft.

Christian B. wurde ausserdem von der Vergewaltigung und Folter einer 73-Jährigen im Jahr 2005 in Praia da Luz bezichtigt.

Helge Busching und ein weiterer Freund hatten in diesem Zusammenhang den entscheidenden Beweis geliefert. Christian B. droht deswegen eine Haftstrafe von sieben Jahren.

Anwalt plädiert auf unschuldig

Friedrich Fülscher, der Anwalt von Christian B. wehrt sich gegen die Vorwürfe an seinen Mandanten. Er beharrt laut «The Sun» darauf, der Angeklagte habe weder mit der Vergewaltigung, noch mit dem Verschwinden etwas zu tun.

Der Anwalt sei diese Woche in Portugal gewesen, um Zeugen zur Entlastung seines Mandanten zu suchen. Gegenüber der Zeitung sagte er: «Gegen meinen Mandanten wird aufgrund der Behauptungen von zwei sehr zweifelhaften und unglaubwürdigen Zeugen ermittelt.» Diese seien selbst verurteilte Verbrecher und hätten Probleme mit Alkohol und Drogen.

Zudem wurde Christian B. letzte Woche mit einem Sexualangriff auf ein zehnjähriges deutsches Mädchen in Verbindung gebracht. Der mehrfach vorbestrafte Sexualtäter soll einige Wochen vor dem Verschwinden Maddies in der Algarve vor einem Mädchen masturbiert haben. Der Fall ereignete sich etwa zehn Kilometer von Praia da Luz entfernt, wie die Nachrichtenagentur DPA schrieb.

https://www.nau.ch/news/europa/ein-wort-...mments#comments

#60 RE: Presseartikel von Christine 22.09.2020 09:57

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Staatsanwaltschaft Braunschweig

Beweise, dass vermisste Maddie McCann tot ist!

Stand: 21. September 2020, 16:34 Uhr

Vermutet wurde es schon lange, jetzt ist es traurige Gewissheit. Der Braunschweiger Staatsanwalt Hans-Christian Wolters hat dem portugiesischen Sender RTP bestätigt, dass es für den Tod der seit 2007 vermissten Maddie McCann "materielle Beweise" gibt. Zugleich bekräftigt er, dass ihre Eltern an dem Verschwinden des Mädchens keine Schuld tragen.

Vor 13 Jahren: Madeleine McCann aus Ferienanlage in Praia da Luz verschwunden

13 Jahre ist es mittlerweile her, dass die damals dreijährige Britin Madeleine McCann aus ihrem Bett in einer Ferienanlage an der portugiesischen Algarveküste scheinbar spurlos verschwunden ist, während ihre Eltern nur wenige Meter entfernt im Restaurant saßen. Im Juni 2020 nahm der bis jetzt ungeklärte Fall eine überraschende Wende. Das BKA und die Staatsanwaltschaft Braunschweig sind mit einem Mordverdacht gegen den 43-jährigen Deutschen Christian B. an die Öffentlichkeit gegangen.

Verdächtiger Christian B. mehrfach vorbestraft

Der mehrfach u.a. wegen Sexualdelikten vorbestrafte B. soll zwischen 1995 und 2007 regelmäßig an der Algarve gelebt haben - unter anderem in einem Haus zwischen Lagos und Praia da Luz. Dort liegt die Ferienanlage, aus der Maddie verschwunden ist. Der Deutsche soll sich in der Gegend mit Gelegenheitsjobs in der Gastronomie über Wasser gehalten haben. Außerdem sei er in Hotelzimmer und Ferienhäuser eingebrochen und habe mit Drogen gehandelt, um sein Leben zu finanzieren. Am Abend von Maddies Verschwinden war er mit seinem Mobiltelefon in einer Funkzelle der Ferienanlage eingeloggt.

Eltern hoffen, dass Maddie noch lebt

Maddies Eltern - die zwischenzeitlich selber unter Verdacht standen, mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun zu haben, hofften bis zuletzt, dass ihre Tochter noch am Leben ist. Eine Hoffnung, die die Braunschweiger Ermittler nicht teilen konnten und von "stichhaltigen Beweisen" sprachen, die für Madeleines Tod und die Schuld des Verdächtigen stünden.

Staatsanwalt Hans-Christian Wolters: Madeleine lebt nicht mehr

Jetzt hat sich der ermittelnde Staatsanwalt Hans-Christian Wolters im Gespräch mit dem portugiesischen Sender RTP erneut zu dem Fall geäußert. Darin bestätigt er u.a. "materielle Beweise" dafür zu haben, dass Madeleine nicht mehr am Leben ist. Wie diese Beweise aussehen und ob es sich dabei eventuell um Videomaterial handelt, dazu macht Wolters aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben.

„Zu den Sachen, die wir haben, kann ich nichts sagen. Deshalb kann ich das weder dementieren, noch bestätigen.“

Staatsanwalt Hans-Christian Wolters | news-exchange.ebu.ch

Eine Möglichkeit, dass das kleine Mädchen doch noch leben könnte, sieht Wolters nicht.

„Das, was wir an Ermittlungsergebnissen haben, lässt dafür keine Möglichkeit. Das kann nach unseren Erkenntnissen schlicht nicht sein. Wir haben keine Anhaltspunkte dafür, dass Maddie noch lebt. Und das, was wir wissen, spricht alles dafür, dass sie tot ist. Da ist eigentlich kein Spielraum.“

Staatsanwalt Hans-Christian Wolters | news-exchange.ebu.ch

Maddies Eltern sind nicht schuldig!

Ebenso sicher gibt sich Wolters hinsichtlich Maddies Eltern, die zweitweise als potentielle Täter im Visier der portugiesischen Polizei standen.

„Wir behandeln die Eltern nur als Zeugen, weil sie beim Verschwinden Madeleines in der Nähe waren. Aber es gibt überhaupt keinerlei Verdachtsmomente.“

Staatsanwalt Hans-Christian Wolters | news-exchange.ebu.ch

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | BRISANT | 21. September 2020 | 17:15 Uhr

https://www.mdr.de/brisant/maddie-mccann...-SveqpdPY2oa3mQ

#61 RE: Presseartikel von wetterfrosch 30.10.2020 22:54

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Kriminalpsychologin Lydia Benecke

"Es gibt keine Vermisstenfälle, für die ich keine rationale Erklärung habe"

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Kriminalpsychologin Lydia Benecke

"Es gibt keine Vermisstenfälle, für die ich keine rationale Erklärung habe"

30. Oktober 2020

Es sind Fälle wie die von Maddie McCann und Rebecca Reusch, die uns nicht loslassen. Menschen verschwinden scheinbar spurlos und niemand kann sich erklären, wo sie sind.

In Foren und auf Social Media werden sie heiß diskutiert: Vermisstenfälle, die polizeilich nicht aufgeklärt werden konnten. Dabei sind auch Verschwörungsmythen immer wieder Thema. Kriminalpsychologin Lydia Benecke sagt allerdings, dass es für alle Fälle rationale Erklärungen gebe.

„Es gibt oft sehr plausible Hypothesen, die vielleicht nicht klar zu belegen sind – aber es gibt keine Fälle, die völlig ohne logische Erklärung da stehen.“ Denn auch bei den nicht gelösten Fällen gebe es Zeugenaussagen oder biologische Spuren. Lydia Benecke beschäftigt sich aus Interesse mit diesen Themen und ist keine Ermittlerin der Polizei, trotzdem weiß sie: "Nur ein winziger Prozentsatz der Vermisstenfälle werden nicht aufgeklärt."

"Die meisten Menschen finden es beunruhigend sich vorzustellen, dass ein Mensch einfach verschwindet."

Lydia Benecke, Kriminalpsychologin

Und obwohl es wenige ungeklärte Fälle gibt: Sie beschäftigen einige Menschen so sehr, dass sie im Internet alles dazu lesen und sich richtig in die Geschichte reinstürzen. Die Kriminalpsychologin kann sich vorstellen, woran das liegt: "Ich würde davon ausgehen, dass der Aspekt des Rätselhaften eine Rolle spielt." Allein die Vorstellung, dass ein Mensch einfach so verschwindet, würde das Interesse wecken.

Öffentliches Interesse an Vermisstenfällen kann helfen und gefährlich sein

Grundsätzlich könne es auch hilfreich sein, wenn Vermisstenfälle eine größere Aufmerksamkeit bekommen. Denn so könnten mögliche Zeuginnen und Zeugen aufmerksam gemacht werden und sich zu einer Aussage entscheiden.

Aber es bedeute auch immer, dass viel mehr Leute sich melden, die keine weiterführenden Informationen haben. Eine Flut an Aussagen und Anhaltspunkten, die die Polizei auch unnötig belasten könne.

Auch Spekulationen um einen Fall würden die Ermittlungsarbeiten stören und nicht weiterbringen: "Mit ungeprüften Thesen und Verschwörungsannahmen kann man potentielle Zeugenaussagen auch negativ beeinflussen."

"Manchmal ist weniger mehr: Fakten verbreiten ist gut, Spekulationen zu streuen halte ich für nicht so hilfreich."

Lydia Benecke, Kriminalpsychologin

In einigen Fällen, die öffentlich diskutiert werden, würden sich auch Menschen zu Wort melden, die wahrsagen oder hellsehen können. Sie bitten die Familien der Vermissten oft darum, mit ihnen sprechen zu dürfen und sich den Ermittlungen anschließen zu können.

Das ist in Deutschland gesetzlich nicht möglich und Lydia Benecke hält diese Zusammenarbeit auch für gefährlich – insbesondere für die Situation der Familien.

Spekulationen können die Arbeit der Polizei behindern

"Familien müssen sich nicht emotional von Scharlatanen manipulieren und verletzten lassen", Menschen, die übernatürliche Fähigkeiten versprechen, würden falsche Hoffnungen der Angehörigen wecken. Außerdem könnten ihre Angaben auch die Arbeit der Polizei behindern. Zum Beispiel, in dem sie falsche Aussagen zu möglichen Täterinnen und Tätern machen, die wiederum andere Menschen beeinflussen.

Wenn wir also aus Interesse alles über ungelöste Vermisstenfälle lesen, sollten wir eines bedenken: Fakten verbreiten ist hilfreich, sich spektakuläre Theorien ausdenken kann aber die Arbeit der Polizei behindern.

Podcast zur Sendung

Ab 21 – 30. Oktober 2020

Moderation: Utz Dräger

Gesprächspartnerin: Lydia Benecke, Kriminalpsychologin und Autorin

https://www.deutschlandfunknova.de/beitr...erklaerung-habe

#62 RE: Presseartikel von Tumbleweed 02.11.2020 20:29

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HOPES DASHED Madeleine McCann’s parents face new heartache as prosecutors say suspect Christian B may not be charged until next year
Exclusive

Nick Pisa

2 Nov 2020, 16:32Updated: 2 Nov 2020, 16:33

MADELEINE McCann's parents face fresh heartache after prosecutors revealed they would not be charging the prime suspect until next year at the earliest.

Convicted rapist and paedophile Christian B, 43, was identified as the man responsible for the three-year old's kidnap and murder by the German authorities in June.

Kate and Gerry hoped it would mark the end of their 13 year agony at not knowing what had happened to their beloved daughter but now their hopes have been dashed.

Speaking exclusively to The Sun, prosecutor Hans Christian Wolters admitted leads had dried up and there would be no developments this year, with charges unlikely before the Spring and only if they find more evidence.

He said: ''I cannot say how long our investigation will go on for but I know there will be no developments this year, in 2020. We had hoped to charge him but that has not been possible.

''Maybe we hope to have something by the Spring of 2021, maybe it could take longer but certainly nothing this year.

''We have some evidence against our suspect but it is not strong enough. We have proof that he was involved and that he killed Madeleine but it's not strong enough to charge him.

''We need more evidence and more witnesses but if we don't get them then the case may drop but we hope that will not happen and he will be charged.''

His downbeat comments are in contrast to June where he announced in a headline grabbing news conference he had ''concrete evidence'' Maddie was dead.

He added: ''So long as we have something to investigate then we will investigate but if no witnesses come forward then we will have to come to an end but at the moment I can't see this point.

"It may be that we have to make another appeal to see if we can get any more tips.

''We have not been in touch with Madeleine's parents other than a few months ago when we made the announcement of our investigation because there is no need to."

Last month Christian B's lawyer Friedrich Fulscher - who insists his client is innocent - called on prosecutors to reveal their evidence to be ''fair'' to his client and the McCann family.

He added: ''The prosecutor has not revealed anything to us about the investigation.

"They are adamant but they are chasing someone who is just convenient to them.''

Madeleine disappeared from her holiday apartment in Praia da Luz on Portugal's Algarve coast in May 2007.

Christian B - who has convictions for rape and child abuse - is currently serving 21 months for drug offences in Germany's Kiel prison.

At the end of last month we reported how Scotland Yard detectives reportedly held a secret meeting with German and Portuguese police in Lisbon in a bid to find Madeleine.

The aim of the conference was to fine-tune suspect Christian B's profile to try to work out where the child’s body may have been buried after she was kidnapped, with German cops believing she is dead.

The meeting is said to have taken place “recently” at the Lisbon HQ of the Policia Judiciaria (PJ), the force heading the Portuguese probe into the three-year-old's disappearance, reports daily newspaper Correio da Manha.

Three wells near Praia da Luz are known to have been searched in July but police and firefighters failed to find any trace of Madeleine.

German authorities are treating the case as a murder inquiry and say they have concrete evidence the missing youngster is dead - but have yet to reveal what this evidence they have.

The abandoned wells are a 15-minute drive from Christian B's rented cottage on the outskirts of Praia de Luz, on a narrow road leading down to a beach where the paedophile used to park his VW camper van.

Christian B is also being probed in Germany over a 2004 Algarve rape and a sex attack on a beach near Praia da Luz a month before Madeleine vanished.

In Portugal, prosecutors have reopened their investigation into a sex crime in a playground he was arrested over in 2017.

He was held on suspicion of exposing himself to young children at a playground in Sao Bartolomeu de Messines a 40-minute drive from Praia de Luz.


THE SUN

#63 RE: Presseartikel von Christine 02.11.2020 20:32

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Ich übersetze das morgen.

#64 RE: Presseartikel von Tumbleweed 02.11.2020 20:36

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Habe nur die mMn. wichtigen Infos (neuen) Textpassagen aus obigem Link übersetzt
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Madeleine McCanns Eltern stehen vor neuem Kummer, da die Staatsanwälte sagen, dass der Verdächtige Christian B möglicherweise erst im nächsten Jahr angeklagt wird
Exklusiv

Nick Pisa 2 Nov 2020, 16:32Aktualisiert: 2 Nov 2020, 16:33


(...) In einem Exklusiv-Interview mit The Sun räumte Staatsanwalt Hans Christian Wolters ein, dass die Spuren ausgetrocknet seien und es in diesem Jahr keine Entwicklungen geben werde, wobei Anklagen vor dem Frühjahr unwahrscheinlich seien und nur dann, wenn sie weitere Beweise finden.

Er sagte: "'Ich kann nicht sagen, wie lange unsere Ermittlungen noch andauern werden, aber ich weiß, dass es in diesem Jahr, im Jahr 2020, keine Entwicklungen geben wird. Wir hatten gehofft, ihn anklagen zu können, aber das war nicht möglich.

''Vielleicht hoffen wir, bis zum Frühjahr 2021 etwas zu erreichen, vielleicht könnte es länger dauern, aber sicherlich nichts in diesem Jahr.

''Wir haben einige Beweise gegen unseren Verdächtigen, aber sie sind nicht stark genug. Wir haben Beweise, dass er beteiligt war und dass er Madeleine getötet hat, aber sie sind nicht stark genug, um ihn anzuklagen.

''Wir brauchen mehr Beweise und mehr Zeugen, aber wenn wir sie nicht bekommen, kann der Fall fallen gelassen werden, aber wir hoffen, dass das nicht passiert und er angeklagt wird.

Er fügte hinzu: "'Solange wir etwas zu untersuchen haben, werden wir untersuchen, aber wenn sich keine Zeugen melden, dann werden wir zu einem Ende kommen müssen, aber im Moment kann ich diesen Punkt nicht sehen.

"Es kann sein, dass wir einen weiteren Appell machen müssen, um zu sehen, ob wir noch mehr Hinweise bekommen können.

''Wir haben keinen Kontakt zu Madeleines Eltern gehabt, außer vor einigen Monaten, als wir unsere Untersuchung angekündigt haben, weil es nicht notwendig ist.

Im vergangenen Monat forderte Christian B's Anwalt Friedrich Fulscher - der darauf besteht, dass sein Mandant unschuldig ist - die Staatsanwälte auf, ihre Beweise offenzulegen, um seinem Mandanten und der Familie McCann gegenüber "fair" zu sein.

#65 RE: Presseartikel von wetterfrosch 03.11.2020 22:38

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21.10.2020, 10.03 Uhr

Madeleine McCann vermisst: Jagd nach Russen-Duo! Führt diese Spur zur Aufklärung?

Im Fall der vermissten Madeleine McCann verfolgen die Ermittler offenbar eine neue Spur: Die Fahndung konzentriert sich auf ein Russen-Duo, das kurz vor Maddies Verschwinden Kontakt zum Hauptverdächtigen Christian B. hatte.

Wo ist Madeleine McCann? Diese Frage beschäftigt Polizei und Kriminalbeamte seit Mai 2007. Damals war das dreijährige Mädchen aus einer Ferienanlage im portugiesischen Praia da Luz verschwunden - ob Maddie heute noch am Leben ist, kann niemand mit Gewissheit sagen. Ermittlerseitig wird jedoch davon ausgegangen, dass das britische Mädchen tot ist.

Madeleine McCann vermisst: Mordermittlungen gegen Christian B. eingeleitet

Fakt ist jedoch, dass der Vermisstenfall vor einigen Monaten eine neue Wendung genommen hat. Im Sommer präsentierten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Braunschweig mit Christian B. einen neuen Hauptverdächtigen Im Fall Madeleine McCann. Gegen den 43-Jährigen, der aktuell wegen Drogenhandels inhaftiert ist, werde wegen Mordverdachts ermittelt. Christian B., ein mehrfach vorbestrafter Sexualstraftäter, äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen, die kleine Maddie entführt und getötet zu haben.

Polizei sucht im Vermisstenfall Maddie nach russischem Männer-Duo aus Portugal

Die Ermittlungen im Vermisstenfall Maddie gehen unterdessen weiter. Britischen Medienberichten zufolge sollen die Ermittler eine neue Spur aufgenommen haben. Aktuell werde dem "Daily Star" zufolge fieberhaft nach zwei russischen Männern gesucht, die unmittelbar vor dem Verschwinden von Madeleine McCann Kontakt zu dem 2007 in Portugal ansässigen Christian B. gehabt haben sollen. Doch welche Rolle spielt das vermeintliche Brüder-Duo im Vermisstenfall Maddie?

Kann das Russen-Duo Licht in den Vermisstenfall Maddie McCann bringen?

Die Ermittler seien erpicht darauf, jede Kontaktperson, die mit Christian B. kurz vor oder nach dem Verschwinden von Maddie McCann in Berührung kam, zu befragen. Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen die beiden aus Russland stammenden Männer an der portugiesischen Algarve Yachten verkauft haben. Ob diese Hinweise den Ermittlern helfen, den Vermisstenfall Madeleine McCann zur Aufklärung zu bringen, dazu gab es polizeiseitig noch keinen Kommentar.

https://www.news.de/panorama/855878068/m...-christian-b/1/

#66 RE: Presseartikel von Christine 05.12.2020 14:32

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Christian B. gilt als Verdächtiger

Fall Maddie McCann: Zeitung berichtet von neuen Details bei Ermittlungen

Aktualisiert: 05.12.2020


Christian B. steht im Fall der vermissten Maddie McCann im Fokus der Ermittlungen. Nun gibt es neue Details. Gegen den 43-Jährigen wird auch wegen einer Vergewaltigung ermittelt.

Maddie McCann gilt seit dem 3. Mai 2007 als vermisst. Seit Anfang Juni wird der Deutsche Christian B. verdächtigt, das Kind entführt zu haben.
Englische und deutsche Ermittler arbeiten in dem Fall eng zusammen.
Inzwischen steht der 43-Jährige wegen weiterer Fälle von Vergewaltigung und Kindesmissbrauchs unter Verdacht.

Update vom 4. Dezember 2020, 9.55 Uhr: In England ist das Interesse im Fall Maddie McCann nach wie vor ungebrochen. Die Boulevardzeitung Sun erfuhr von den britischen Ermittlern, dass die „sehr, sehr enge“ Zusammenarbeit mit den deutschen Kollegen reibungslos verlaufe und „alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden“ sollen. Auch der Braunschweiger Staatsanwalt Hans Christian Wolters verweist in dem Artikel darauf, dass noch einige Zeit vergehen werde, ehe der Verdächtige Christian B. vor Gericht komme: „Ob und wann es in diesen Fällen zu einer Anklage kommen wird, lässt sich noch nicht vorhersagen.“ Er sei „sehr zuversichtlich hinsichtlich der Untersuchung von Madeleines Verschwinden, aber aufgrund des Umfangs des Falles sollte davon ausgegangen werden, dass andere Fälle früher abgeschlossen werden.“

weiterlesen..........

Quelle

#67 RE: Presseartikel von Tumbleweed 04.01.2021 15:54

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McCanns melden sich zu Wor
Wie geht es in diesem Jahr im Fall Maddie weiter?


von: KAI FELDHAUS veröffentlicht am
04.01.2021 - 14:51 Uhr

Leicester – Fast sechs Monate lang haben sich Kate und Gerry McCann, die Eltern der 2007 verschwundenen Maddie (damals 3), nicht öffentlich geäußert.

Nun meldeten sie sich mit Neujahrsgrüßen bei Facebook zurück. Die Ermittlungen im Fall ihrer verschwundenen Tochter hätten sich 2020 wegen der Pandemie „verlangsamt“, schreiben die Eltern: „Aber sie haben nicht aufgehört. Hoffnung, Energie und Entschlossenheit, Madeleine zu finden und die Wahrheit zu enthüllen bleiben unerschütterlich.“

Was meinen die McCanns damit?

Fakt ist:
2020 haben die Ermittlungen im Fall Maddie mehr Fortschritte gemacht als in den 13 Jahren zuvor. Seit Juni ist bekannt, dass es einen neuen Hauptverdächtigen gibt. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig geht davon aus, dass der vorbestrafte Kinderschänder Christian B. (44) Maddie entführt und ermordet hat. Dafür, sagt Staatsanwalt Hans Christian Wolters, gebe es „materielle Beweise“ – offenbar aber (noch) nicht genug, um Christian B. wegen Mordes anzuklagen.

Fakt ist auch:
Seit bekannt wurde, dass die Ermittler Christian B. für den Täter halten, ist nicht mehr viel passiert - zumindest öffentlich. Intern werden Hunderte von Hinweisen abgearbeitet. In Hannover wurde ein Kleingarten durchsucht, in Portugal mehrere Brunnen. Dort trafen sich im Herbst auch Ermittler von BKA, Scotland Yard und Policia Judicial zu Austausch und Koordination.

Fakt ist schließlich:
Dass die Ermittlungen nach außen „verlangsamt“ wirken, mag vor allem daran liegen, dass die Ermittler Zeit gewonnen haben. Seit ein Vergewaltigungsurteil gegen Christian B. von 2019 im November rechtskräftig wurde, ist klar, dass B. auch die kommenden sieben Jahre hinter Gittern verbringen wird. Den Fall Maddie vor Gericht zu bringen, eilt nun nicht mehr: Der Verdächtige wird nicht abtauchen können und Mord verjährt nicht.

Was erwartet Maddies Eltern im neuen Jahr?

Es ist davon auszugehen, dass es im Fall Maddie erst dann eine Anklage geben wird, wenn die Staatsanwaltschaft die Beweislast für so erdrückend hält, dass sie sicher sein kann, dass Christian B. verurteilt würde. Noch ist sie das nicht.

Wahrscheinlicher ist, dass B. in diesem Jahr für weitere Verbrechen angeklagt wird, die im Laufe der Maddie-Ermittlungen bekannt geworden sind. Dafür müssen Zeugen vernommen werden, vermutlich auch im Ausland. Das ist wegen der geltenden Reisebeschränkungen derzeit schwierig.

Sobald die Corona-Beschränkungen gelockert werden, dürften auch die Ermittlungen gegen Christian B. wieder Fahrt aufnehmen.

Damit das Jahr 2021 - wie Kate und Gerry McCann es sich und allen anderen wünschen – „heller und positiver wird“.

BILD

#68 RE: Presseartikel von Tumbleweed 11.01.2021 17:20

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Ermittler halten Christian B. weiter für tatverdächtig
Staatsanwalt hofft, das Verschwinden Madeleine McCanns aufklären zu können

1.01.2021 - 14:21 Uhr

Praia da Luz – Kommt es in diesem Jahr noch zur Anklage? Deutsche und portugiesische Fahnder planen neue Ermittlungen, die den mutmaßlichen Mörder der kleinen Madeleine McCann überführen könnten. Die Schlinge um Christian B. (44) zieht sich zu.

Demnach sollen deutsche Ermittler nach Portugal reisen, um B.s Beteiligung an früheren Verbrechen zu untersuchen. Außerdem sollen Schlüsselzeugen, die den Pädophilen persönlich kannten, befragt werden. So berichtet der „Mirror“ aus England.

Die Ermittler hoffen, so neue Hinweise zu bekommen und B. endlich überführen zu können. Der Deutsche gilt zwar als Hauptverdächtiger, wurde aber im Fall Maddie noch nicht verhört.

Staatsanwalt: Wir hoffen, dass wir das Verschwinden Madeleine McCanns aufklären können

Derzeit laufen vier Ermittlungsverfahren gegen Christian B. Der Kinderschänder ist mehrfach vorbestraft, sitzt wegen Vergewaltigung eine Haftstrafe von sieben Jahren in der JVA Hannover ab. Die Ermittler halten ihn nach wie vor für tatverdächtig. „Wir hoffen, dass wir das Verschwinden Madeleine McCanns aufklären können“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Hans Christian Wolters, am Montag.

Zu konkreten Ermittlungsergebnissen wollte er sich nicht äußern. Trotz der Corona-Pandemie seien die Ermittlungen aber „weitestgehend unbeeinträchtigt vorangeschritten“.

Zuvor hatten die Ermittler es offengelassen, ob es noch 2021 eine Anklage gegen den Mordverdächtigen geben wird. Staatsanwalt Wolters sagte, dass möglicherweise zumindest einzelne Ermittlungen in diesem Jahr abgeschlossen werden könnten. „Ob Anklage erhoben und dann auch öffentlich verhandelt wird, vermag ich nicht zu beurteilen“, räumte Wolters ein.

Anfang Juni 2020 gaben deutsche Ermittler bekannt, dass B. im Fall Maddie verdächtigt wird. Er soll die damals Dreijährige entführt und getötet haben. Dafür gebe es laut der zuständigen Staatsanwaltschaft Braunschweig „materielle Beweise“. Trotzdem steht seine Vernehmung im Fall Maddie noch aus.

Nach BILD-Informationen wollen deutsche Ermittler im Frühjahr nach Portugal reisen, um sich mit den Kollegen auszutauschen. Allerdings soll es dabei vor allem um Ermittlungen zu anderen Straftaten gehen, in die B. verstrickt sein könnte und die während der Maddie-Ermittlungen in den Fokus gerieten.

Es wäre die zweite Konferenz dieser Art. Ein erstes Treffen im vergangenen Frühling hatte nicht den erhofften Durchbruch gebracht. Damals hatten Ermittler aus Deutschland (Bundeskriminalamt), England (Scotland Yard) und Portugal (Policia Judiciaria) teilgenommen.

Zeugen schon in Bereitschaft

Laut „Mirror“ bezeichnen Experten die geplanten Befragungen als einen „sehr wichtigen Schritt“, der zu B.s Verurteilung führen könnte. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. „Die Polizei hat einige Zeugen informiert und darauf vorbereitet, für die Befragung bereit zu sein“, heißt es.

Die Ermittler geben nicht auf. Eine Experten-Konferenz und die geplanten Befragungen könnten das fehlende Puzzleteil im Kriminalfall um Maddie McCann ans Licht bringen. Endlich.

Der Fall Maddie McCann (...)

BILD

#69 RE: Presseartikel von wetterfrosch 04.02.2021 18:52

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Neue Hinweise zu Maddie McCanns Verschwinden

Führt die Spur zum deutschen "Maskenmann"?

22. Januar 2021 - 19:47 Uhr

Der Verdächtige soll der verurteilte "Maskenmann" sein

Zwölf Jahre nach dem spurlosen Verschwinden von Maddie McCann in Portugal haben die Ermittler eine neue Spur. Sie führt zu einem deutschen Kindermörder, dem sogenannten "Maskenmann". Martin Ney, der wegen Mordes an drei Jungen seit 2011 in Haft sitzt, wird verdächtigt, die damals Dreijährige entführt zu haben. Was an den Hinweisen dran ist, erklärt RTL-Reporter Ulrich Klose im Video oben. Er begleitet den Fall Maddie McCann seit Jahren.

Er soll Ähnlichkeiten mit dem Phantombild haben

Der 48-jährige Deutsche Martin Ney sitzt im Gefängnis, weil er drei Jungen im Alter von acht bis dreizehn Jahren ermordet hat. Außerdem soll er zahlreiche weitere Kinder missbraucht haben. Die Polizei von Scotland Yard gab jetzt den Tipp, dass der verurteilte Mörder auch in das Verschwinden von Maddie McCann verwickelt sein soll. Denn: Der Kindermörder soll Ähnlichkeit mit einem Fahndungsbild haben, das damals angefertigt wurde.

Martin Ney ist für die Ermittler kein neuer Verdächtiger. Er soll schon einmal von den Ermittlern im Gefängnis befragt worden sein. Damals gab er an, er hätte mit dem Verschwinden von Maddie McCann nichts zutun.

Wie die englische "Sun" berichtet, soll Ney zum Zeitpunkt von Maddies Verschwinden in Portugal gewesen sein. Dort soll er in einem Projekt der evangelischen Kirche gearbeitet haben, das Obdachlose unterstützte. Der Verdächtige soll sich zudem in Portugal gut auskennen, da er schon in den 1990'er Jahren viel durch das Land gereist sei.

Maddie MacCann verschwand vor fast zwölf Jahren

Die damals dreijährige Maddie McCann wurde aus ihrem Apartment im portugiesischen Urlaubsort Praia da Luz entführt. Ihre Eltern waren zu dem Tatzeitpunkt in einem Restaurant zum Abendessen, das nicht weit entfernt gewesen ist. Seitdem hat die Polizei keinerlei brauchbare Hinweise rund um das Verschwinden der Dreijährigen sammeln können.

Der Fall sorgt weltweit immer wieder für Schlagzeigen. Auch, weil ihre Eltern die Hoffnung nie aufgegeben haben, ihre Tochter noch lebend zu finden.

https://www.rtl.de/cms/fall-maddie-mccan...in-4334555.html

#70 RE: Presseartikel von wetterfrosch 14.03.2021 00:10

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Fall Maddie: Weitere Ermittlungen gegen Christian B.

Derzeit sitzt der Verdächtige im Mordfall Maddie im Knast, währenddessen wird in drei anderen Fällen ebenfalls gegen ihn ermittelt.

von Anke Donner

12.03.2021, 11:51

Braunschweig. Christian B, der derzeit im Fokus der Ermittlungen im Fall der 2007 aus einer portugiesischen Ferienwohnung verschwundenen Maddie McCann steht, soll auch Tatverdächtig in drei weiteren Fällen sein. In allen geht es um sexuellen Missbrauch von Kindern und Vergewaltigung.

Wie die Staatsanwaltschaft Braunschweig auf Nachfrage von regionalHeute, erklärt, wird derzeit in vier Verfahren gegen Christian B ermittelt. Neben den Ermittlungen im Fall Maddie betrifft dies die Vergewaltigung einer jungen irischen Frau, den sexuellen Missbrauch eines deutschen Urlaubermädchens und einen möglichen sexuellen Missbrauch im Zusammenhang mit einem Kinderfest, anlässlich derer der Verurteilte auch in Portugal festgenommen und dann nach Deutschland ausgeliefert worden ist. "Sämtliche Taten haben sich in Portugal ereignet", sagt Erster Staatsanwalt und Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Christian Wolters.

Inwieweit die Ermittlungen und das Verfahren im Fall Maddie fortgeschritten sind, wie lange diese noch andauern und wann mit einer Anklage zu rechnen ist, kann Wolters nicht sagen. "Der Tatverdacht gegen den Beschuldigten besteht jedoch weiterhin", so Wolters und erklärt, dass - abgesehen von praktischen Problemen - die Kooperation zwischen den portugiesischen und britischen Behörden mit der Braunschweiger Staatsanwaltschaft gut läuft und die Ermittlungen unterstützt. "Die Zusammenarbeit mit den portugiesischen und britischen Behörden ist naturgemäß umständlicher, als wenn wir nur innerhalb Deutschlands ermitteln würden. Das liegt schon an den erforderlichen Übersetzungen und dem relativ formalistischen Rechtshilfeverfahren, das sehr viel Zeit in Anspruch nimmt", so Wolters.

Haftstrafe wegen Vergewaltigung

Derzeit sitzt Christian B. eine Haftstrafe wegen Vergewaltigung in der JVA Wolfenbüttel ab. Dort wartet er nun auf die Ermittlungsergebnisse zu den anderen Verfahren, die gegen ihn geführt werden. Darunter auch der Fall Maddie McCann. Im Juni des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass Christian B. im Zusammenhang mit dem Verschwinden des damals 3-jährigen britischen Mädchens Madeleine Beth McCann steht.

https://regionalheute.de/braunschweig/fa...urg-1615546273/

#71 RE: Presseartikel von wetterfrosch 23.03.2021 00:26

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Tamera-Verantwortliche nehmen Stellung zu BILD-Artikel

Mai 31, 2007 · Filed under Schenker-News

Zum Artikel in der Bild Zeitung 30.5. „Razzia bei deutscher Sekte“

Wir danken allen, die sich – u.a. durch Pressearbeit – intensiv um das Wohlergehen der vermissten Madeleine McCann bemühen.

Wir möchten allerdings folgendes klarstellen, was die in dem Artikel über uns aufgestellten Behauptungen betrifft:

1. Wir sind keine Sekte und es fand auch keine Razzia bei uns statt. Auch gab oder gibt es keinen Durchsuchungsbefehl unseres Geländes.

Es waren tatsächlich Anfang Mai zwei Polizisten in unserem Empfangsbüro, die uns gefragt haben, ob wir das Mädchen kennen oder gesehen haben.

Wir kennen das Mädchen nicht.

Nach eigenen Aussagen der Portugiesischen Polizei haben sie uns – wie viele andere Personen und Orte im Alentejo – aufgesucht, um uns um Unterstützung bei der Suche nach der vermissten Madeleine zu bitten.

2. Bei uns wurden keine Räumlichkeiten durchsucht oder „gefilzt“ und auch keine Zelte, Baracken, Wohnwagen oder Hütten „durchstöbert“.
Da wir nichts zu verbergen haben, hätten wir allerdings auf Nachfrage jegliche Räume anschauen lassen.


3. Wir haben ein freundliches und offenes Verhältnis zu unserer Umgebung, daher muss sich niemand „Zutritt verschaffen“.

4. Keine der in Tamera lebenden Personen war jemals mit dem vermissten Felix Heger in Tavira oder anderswo.

5. Tamera ist ein Friedensforschungszentrum. Hier lebt, studiert und arbeitet eine internationale Gruppe von Menschen am Aufbau eines konkreten Friedensmodells. Dazu gehört u.a. ein neues Verhältnis zu den Tieren, daher leben wir hier vegetarisch. Zentral dazu gehört ebenfalls ein neues Verhältnis der Menschen untereinander, das gegründet ist auf Vertrauen und Wahrheit, vor allem in der Liebe.

6. Dieter Duhm war führender Denker der 68er Bewegung, studierte Kunstgeschichte und promovierte als Soziologe. Seit fast genau 30 Jahren arbeitet er an einem Friedenskonzept, das er in verschiedenen Büchern beschrieb.

7. Benjamin von Mendelssohn ist Direktor des Friedensforschungsdorf e.V., Berlin. Ziel des Vereines ist der Aufbau eines globalen Netzwerkes von Friedensforschunsdörfern. Tamera ist eine Basis- und Ausbildungsstation dieses Netzwerkes.

Für Informationen vorort laden wir ein zur Internationalen Sommeruniversität vom 19.7.-29.7.2007 in Tamera.

https://schenkerchen.wordpress.com/2007/...u-bild-artikel/

#72 RE: Presseartikel von wetterfrosch 23.03.2021 00:28

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Bild-Zeitung stellt Verbindung zwischen Tamera und der spektakulären Kindesentführung von Madeleine her

Mai 30, 2007 · Filed under Schenker-News

In der heutigen Ausgabe der bundesweiten BILD-Zeitung wird ein möglicher Zusammenhang zwischen der in Portugal entführten 4-jährigen Engländerin Madeleine und Tamera hergestellt.

Die Bild-Zeitung titelt auf Seite 11 (halbseitiger großer Bericht): “ Neue Spuren. Vermisste Madeleine. Razzia bei deutscher Sekte.“

„Die Polizei kam mit Durchsuchungsbefehl und verschaffte sich Zutrit zum Anwesen der Tamera-Sekte in Monte Docero/Colos in Portugal. Hunderte deutsche Aussteiger leben dort, bekennen sich zu freier Liebe und Sex, leben als strenge Vegetarier.

Der Verdacht der Polizei: Mitglieder der Kommune könnten in die Entführung der kleinen Madeleine McCann (4) verwickelt sein!

BILD erfuhr in Portugal, dass auch mehrere „esoterische Vereine“ im Raum Faro überprüft wurden, darunter Tavira, einem Ort mit dunkler Geschichte.

In Tavira verliert sich im Juni 2006 die Spur eines anderen vermissten Kindes. Der dreijährige Felix Heger wurde hier zum letzten Mal gesehen. Felix war damals angeblich in Begleitung eines Tamera-Mitglieds aufgetaucht. Auch der bekannte österreichische Künstler und vorbestrafte Kinderschänder Otto Mühl wohne hier, so die Polizei.

Hat die dubiose deutsche Sekte, die 1995 von dem Deutschen Dieter Duhm gegründet wurde, etwas mit Madeleines Verschwinden zu tun?

Soweit Ausschnitte des heutigen BILD-Artikels.

Unsere Schenker-Bewegung hat ja einen gewissen Kontakt zu Dieter Duhm und Tamera. Seit 22. April hält sich Tü!Tü! zu idealistischen Zwecken in Tamera auf. Vergangenes Jahr war die ehemalige Schenkerin Monika mehrere Monate in Tamera. 1995 weilte ÖffÖff für 3 Monate in Tamera und in den Jahren 2001 und 2004 war Tütü auch schon in Tamera. Immer zu idealistischen Zwecken.

Der Vorstandsvorsitzende des führenden und größten Schenker-Verbündeten-Vereins (Verein zur Förderung des Schenkens e. V.) sagt: „Wir gehen ganz klar von der Unschuld der Tamerianer aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dieter Duhm und die Tamerianer irgendwas mit dem Missbrauch von Kindern zu tun haben. Das ist gänzlich unvorstellbar!“

Ganz klar stellt er heraus: „Der VFS verurteilt jeglichen sexuellen Kindesmissbrauch sowie auch Sexualität mit oder unter Minderjährigen. Der VFS schließt auch jegliche Kooperation mit Gruppierungen die Kindesmissbrauch wie auch Sexualität mit Minderjährigen tolerieren absolut aus. Ich gehe davon aus, dass die Tamerianer ein kinderfreundliche Gruppierung sind.“

Der Link zum BILD-Artikel:

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/200...sche-sekte.html

https://schenkerchen.wordpress.com/2007/...-madeleine-her/

#73 RE: Presseartikel von alligateuse 15.04.2021 15:16

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15.04.2021 13:51 Uhr

Vermisste Maddie McCann: Wird jetzt der Fall gelöst?

Die Polizei bleibt optimistisch








Madeleine McCann verschwand vor fast 14 Jahren spurlos. Trotz der langen Zeit ist die Staatsanwaltschaft nun sicher, den Fall doch noch aufklären zu können.


Maddie McCann: Spurlos verschwunden – ihr Fall
Am 3. Mai 2007 verschwand die erst dreijährige Madeleine McCann aus einer Apartmentanlage in Praja del Luz (Portugal), wo die Familie ihre Ferien verbrachte. Die Eltern waren zu diesem Zeitpunkt in einem nahegelegenen Restaurant essen. Als sie zurückkehrten war ihre Tochter plötzlich verschwunden. Die ganze Welt schien in Aufruhr zu sein. Eine internationale Fahndung begann, Tausende Hinweise gingen ein, viele wurden verdächtigt. Trotzdem fehlten stets die handfesten Beweise. 2017 hat sich ein ehemaliger Bekannter von Christian B., 44, bei Scotland Yard gemeldet. Er behauptete, dieser habe ihm anvertraut, mit dem Verschwinden von Maddie zu tun zu haben. Seit November vergangenen Jahres sitzt der Hauptverdächtige Christian B. in der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel wegen Drogenhandel. Darauf folgt eine siebenjährige Haftstrafe wegen Vergewaltigung einer Frau in Portugal.

Im Zuge der Ermittlungen im Fall Maddie gab es Hinweise auf weiteren sexuellen Missbrauch – auch an Kindern. Eine Leiche wurde jedoch nicht gefunden, auch sonst fehlen seit über einem Jahrzehnt genauere Indizien. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat jedoch keinen Zweifel daran, dass Christian B. Maddie damals entführt und getötet hat. Pressesprechers Christian Wolters:

Wenn wir uns nicht so sicher wären, dann wären wir mit diesen Informationen auch nicht an die Öffentlichkeit gegangen - auch wir haben keine Lust, uns zu blamieren.

Mehr zum Thema:
Fall Maddie McCann: Foto aufgetaucht – und das wirft Fragen auf

Fall Maddie McCann: Bittere Nachricht

Fall Maddie McCann: Gibt es neue Beweise?



Maddie McCann: Ermittlungen im vollen Gange
Dieses Jahr laufen mindestens drei weitere Ermittlungsverfahren gegen den Hauptverdächtigen. "Auch wenn die Ermittlungen eines Falls, der so weit zurück liegt, schwierig sind, bleiben wir optimistisch ihn endlich lösen zu können", so Wolters. Der Anwalt des Angeklagten fordert von der Polizei jedoch Beweise ein, bevor dieser sich vor Gericht stellt. Die Kosten des Falls betragen seit 2011 schon über 12.5 Millionen Pfund. Trotzdem wird weiter gezahlt und ermittelt.

Wolters setzt ebenfalls Hoffnung in die bald erscheinende Dokumentation "Unter Verdacht: Der Fall Madeleine McCann". Die Dokumentation, die am 28.04.21 auf TLC erscheint, widmet sich größtenteils Christian B., lässt dessen Freunde und Familie zu Wort kommen, wie auch weitere Schlüsselfiguren wie seinen Verteidiger, der deutsche Staatsanwalt und einen ehemaligen portugiesischen Ermittler.

Auch wenn nur noch wenig Hoffnung besteht, dass die kleine Maddie am Leben sein könnte, hat der Fall endlich eine Aufklärung verdient. Damit ihre Familie und auch alle, die jahrelang für den Fall und dessen Auflösung gekämpft haben, hoffentlich endlich Frieden finden können.

Quelle: OK-Magazin

#74 RE: Presseartikel von wetterfrosch 25.04.2021 13:38

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TV-News

TLC zeigt Doku-Reihe über den Fall Madeleine

von Veit-Luca Roth 20. März 2021, 08:24 Uhr

«Unter Verdacht: Der Fall Madeleine McCann» untersucht den mysteriösen Hauptverdächtigen Christian B.

Als die dreijährige Madeleine McCann 2007 spurlos aus einem Urlaubs-Resort in Portugal verschwindet, geht der Fall des vermissten britischen Mädchens um die Welt. Fast 13 Jahre lang tappten die Ermittler im Dunkeln – doch nun der Durchbruch: Es gibt einen neuen Verdächtigen. Der 44-jährige deutsche Staatsbürger Christian B. soll Madeleine McCann ermordet haben. Die dreiteilige Dokumentation «Unter Verdacht: Der Fall Madeleine McCann» wirft ein neues Licht auf den dramatischen Kriminalfall.

Die Dokumentation widmet sich Christian B. und lässt Freunde des Verdächtigen, eine Ex-Freundin und weitere Schlüsselfiguren des Falls, wie dessen Verteidiger, der deutsche Staatsanwalt und einen ehemaligen portugiesischen Ermittler zu Wort kommen. Warum wird der Deutsche im Fall Madeleine McCann verdächtigt? Haben ihn Zeugen in der Nähe des Tatorts gesehen oder hat die Polizei andere Beweise? Die Dokumentation versucht auf diese Fragen eine Antwort zu finden.

Dafür reiste das Team hinter dem Film durch Europa und interviewt Menschen, die neue Einblicke in den Fall geben. TLC zeigt die Dokumentation am 28. April ab 20:15 Uhr exklusiv und in deutscher Erstausstrahlung.

https://www.quotenmeter.de/n/125587/tlc-...-fall-madeleine

#75 RE: Presseartikel von wetterfrosch 04.05.2021 16:29

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04.05.2021 14:13

|„SCHMERZHAFT“

Maddie wird 18: Eltern mit emotionaler Botschaft

Vor dem 18. Geburtstag der verschwundenen Maddie McCann haben ihre Eltern noch immer nicht die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrer Tochter aufgegeben. „Wir klammern uns an die Hoffnung, wie klein sie sein mag, dass wir Madeleine wiedersehen werden“, schrieben Kate und Gerry McCann auf Instagram.

„Jeder Mai ist hart - eine Erinnerung an vergangene Jahre, an gemeinsame Jahre, die verloren oder gestohlen wurden“, schrieben die Eltern weiter. „Dieses Jahr ist es besonders schmerzhaft, weil wir Madeleines 18. Geburtstag feiern sollten.“

Um Ihnen externe Inhalte (wie z.B. Facebook-Beiträge oder YouTube-Videos) zeigen zu können, benötigen wir Ihr Einverständnis.

„Wir müssen wissen, was mit unserer wunderbaren Tochter geschehen ist“

Auch an die über 15.000 Abonnenten der Instagram-Seite „officialfindmadeleine“ richteten sich die Eltern. Sie erklärten, dass sie auch 14 Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter noch viele Nachrichten erhalten, „trotz der Jahre, die vorbeigezogen sind“. Das helfe ihnen sehr. Kate und Gerry McCann dankten auch den Behörden, dass sie trotz der Corona-Pandemie die Ermittlungen weiterführen. „Wie wir des Öfteren gesagt haben, müssen wir wissen, was mit unserer wunderbaren Tochter geschehen ist, egal, was es ist.“

Verdächtiger in Haft

Maddie McCann war am 3. Mai 2007 während eines Familienurlaubs in Portugal verschwunden. Seitdem fehlt von dem Mädchen, das am 12. Mai 18 Jahre alt wird, jede Spur. In einem niedersächsischen Gefängnis sitzt ein deutscher Tatverdächtiger wegen einer Vergewaltigung in Haft.

Ein Interview mit dem Braunschweiger Staatsanwalt Hans Christian Wolters im Fernsehsender RTB, das im September 2020 ausgestrahlt wurde, lässt jedenfalls keine Hoffnung im Fall Maddie aufkeimen: Der Ermittler, der gegen den deutschen Tatverdächtigen ermittelt, teilte mit, dass es „materielle Beweise“ für das Ableben des damals dreijährigen Kindes gebe.

https://www.krone.at/2405621?fbclid=IwAR...vDWjIto6wdH-KLg

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