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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 14. August 2015, 10:36:58 
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Ich war der Meinung, das der Fall schon im Forum gelistet ist - ich finde ihn aber nicht.


POL-H: Nachtrag zu diversen Presseinformationen Gemeinsame Presseerklärung der Polizeidirektion Hannover und der Staatsanwaltschaft Hannover "Mordkommission Rose" erhofft sich neue Zeugenhinweise

14.08.2015 – 10:17

Hannover (ots) - Am 4. Januar 2010 wurden der Torso und die abgetrennten Beine der 24-jährigen Monika P., verpackt in blauen Plastiksäcken, an der Ihme − unter der Legionsbrücke − an der Ritter-Brüning-Straße, in Linden-Süd gefunden. Spaziergänger waren an jenem Montag auf die Müllsäcke aufmerksam geworden und hatten die Polizei verständigt. Als Folge der in den Medien veröffentlichten Zeugenaufrufe meldeten sich weitere Hinweisgeber, die die verdächtigen Gegenstände − die sich später als Leichenteile herausstellten − bereits am Samstag, 2. Januar 2010, gegen 09:30 Uhr an der Ihme gesehen hatten.

Auch mehr als fünf Jahre nach dem Tod der jungen Lindenerin haben die Kriminalbeamten der "Mordkommission Rose" keine heiße Spur - nach wie vor fehlen der Kopf und die beiden Arme der Toten sowie ihre persönlichen Gegenstände.

Mit einem von der Zentralen Polizeidirektion erstellten Fahndungsfilm möchten Polizei und Staatsanwaltschaft Hannover den Fall "Monika P." wieder in Erinnerung rufen. Inhalt dieses Films sind Informationen zu den bisherigen Ermittlungs- und Auswertungsergebnissen sowie ein auf dieser Basis in Zusammenarbeit mit Fallanalytikern des Landeskriminalamts Niedersachsen erstelltes Täterprofil.

Ein kurzer Rückblick: Die drogenabhängige und allein lebende 24-Jährige arbeitete in der Küche einer Behindertenwerkstatt und ging nebenbei im Bereich der Mehlstraße als Gelegenheitsprostituierte auf den hannoverschen Straßenstrich. Nach einer Silvesterfeier mit Bekannten in der Wohnung ihrer Mutter an der Selmastraße in Hannover-Linden suchte Monika P. noch auf ein Bier eine Kneipe an der Elisenstraße auf. Hier verabschiedete sich die junge Frau am Neujahrsmorgen gegen 02:00 Uhr.

Ein Zeuge will Monika P. anschließend noch in einer Stadtbahn in Richtung Innenstadt gesehen haben. Danach allerdings verliert sich ihre Spur. Letztlich bis zum darauffolgenden Samstag, 2. Januar 2010, 09:30 Uhr, an dem Zeugen die auffälligen blauen Müllsäcke unter der Legionsbrücke offensichtlich erstmals bemerkt und sich nach einem Aufruf in den Medien bei der Polizei gemeldet hatten. Staatsanwaltschaft und Polizei ließen seitdem nichts unversucht, um die Tat aufzuklären. Dazu zählten neben akribischer Ermittlungsarbeit und der Sicherung und Auswertung von umfangreichem Spurenmaterial u.a. die Absuche der Ihme mithilfe von Tauchern sowie eines Sonarbootes, Mantrail-Einsätze im Stadtteil Linden und ein Sucheinsatz mit Spürhunden auf dem Faustgelände. Insbesondere aber auch ein Massengentest im Stadtteil Linden - ausgeweitet auf männliche Bewohner des Ihme-Zentrums, die Aussetzung einer Belohnung in Höhe von 3.000 Euro durch die Polizei sowie die Ausstrahlung des Falls Monika P. bei der Fahndungssendung "Aktenzeichen XY ...ungelöst" am 15.09.2010. Insgesamt überprüften die Beamten der "Mordkommission Rose" eine Vielzahl von Spuren, konnten trotz zahlreicher Ermittlungsansätze jedoch bislang keinen Tatverdächtigen ermitteln. Der Filmbeitrag fasst die wichtigsten Informationen - visuell verpackt - zusammen und kann unter dem nachfolgenden Link angeschaut werden:

http://www.pd-h.polizei-nds.de/fahndung ... 10942.html

Hinweis: Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Staatsanwältin Kathrin Söfker von der Staatsanwaltschaft Hannover unter der Rufnummer 0511 347-3106 zur Verfügung.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Hannover
Jenny Mitschke

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 14. August 2015, 10:42:24 
 
Leichenteile am Fluss - Mord in der Silvesternacht

Der Fall ist mysteriös - und das Motiv unklar. Die 24-jährige Monika Pawlak verschwindet nach einer Silvesterfeier im Familienkreis spurlos. Tage später wird ihre Leiche gefunden. Der Mörder hat die junge Frau erstochen, dann zerteilt und an einem Flussufer abgelegt.

Monika Pawlak ist gebürtige Polin und seit 1989 in Deutschland. Die 24-Jährige feiert das Jahresende 2009 mit ihrer Familie in einer Wohnung in Hannover-Linden. Gegen 1.30 Uhr verabschiedet sie sich, um noch woanders zu feiern.

Im Drogenrausch ermordet
Ermittlungen der Polizei zufolge trifft die Gelegenheitsprostituierte in dieser Nacht ihren Mörder. In seinem Beisein nimmt sie Drogen - dann kommt es zum Mord. Laut Obduktionsbericht wird Monika Pawlak erstochen. Ihre Leiche wird zerteilt und in blaue Mülltüten verpackt. Anschließend lagert der Täter den Leichnam an einem kühlen Ort.

Irgendwann zwischen dem 1. Januar 2010, 5 Uhr, und dem 2. Januar 2010, 9.30 Uhr, entsorgt er den Torso und die Beine seines Opfers unter der Legionsbrücke am Ihme-Ufer in Hannover-Linden. Wahrscheinlich hat er die Leichenteile mit einem Fahrradanhänger, einem Schlitten, Bollerwagen oder einem Räumfahrzeug transportiert. Ein Auto besitzt er nach Einschätzung der Polizei nicht. Arme und Kopf seines Opfers versteckt der Täter an einem anderen Ort - vielleicht um Spuren zu verwischen.

Beschreibung des Opfers:
Monika Pawlak war 24 Jahre alt, 1,72 m groß, 82 kg schwer, schulterlange, mittelblonde Haare, Brillenträgerin, auffälliges Tattoo am unteren Rücken. Sie sprach mit polnischem Akzent und hatte nach einem Unfall eine leichte körperliche Behinderung (verzögertes Verhalten). Am Tag ihres Verschwindens trug sie blaue Jeans mit Strass-Steinen auf den Gesäßtaschen, eine dunkelgraue Sweat-Kapuzenjacke, einen hellbeigenen Anorak mit Pi-Zeichen und eine schwarze Tasche mit Metallbuchstaben.

Wichtige Örtlichkeiten:
Monika Pawlak hielt sich zuletzt bei einer Silvesterfeier in der Selmastraße in Hannover-Linden auf. Ihr Leichnam wurde Tage später etwa einen Kilometer entfernt gefunden - am Ihme-Ufer unterhalb der Legionsbrücke (Ritter-Brüning-Straße). Die Kripo geht davon aus, dass der Täter in Hannover-Linden lebt und in dessen Haus oder Wohnung auch der Mord geschah.

Ermittlungsfragen:
- Wer hat Monika Pawlak nach dem 1.1.2010, 1.30 Uhr, noch gesehen - vielleicht in Hannover-Linden?
- Wer hat gesehen, wie der Täter die Leiche zur Ihme-Brücke transportiert hat?
- Wer hat sonstige Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen, ist eine Belohnung von 3000 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Kripo Hannover, Telefon 0511 / 109 55 55

http://www1.e110.de/index.cfm?event=pag ... 6&id=51393

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 Betreff des Beitrags: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 06. November 2016, 15:27:13 
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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 15. Januar 2017, 22:40:27 
 
Das Grauen kam in der Silvesternacht
Von Edgar Schneider

Kategorien: Ungeklärte Kriminalfälle

Der Fund, den Spaziergänger am Morgen des 2.1.2010 am Ufer der Ihme in Hannover machten, ließ sie schaudern. In einer Plastiktüte lagen die gefrorenen Leichenteile einer Frau, ihr Kopf und die Arme fehlten. Das Mordopfer war Monika Pawlak(24), die seit einem Straßenbahnunfall behindert war und gelegentlich auf den Strich ging, um sich Geld für Drogen zu beschaffen. Sie hatte den Silvesterabend in der Wohnung ihrer Mutter verbracht und muss auf dem Weg in die Stadt ihrem Mörder begegnet sein. BrandZeilen.de bittet um Mithilfe bei der Suche nach dem Silvestermörder.

Als die BrandZeilen-Reporter Aleksandra Döring in ihrer Wohnung im Hannoveraner Stadtteil Linden besuchten, stand sie völlig neben sich. Der grausame Tod ihrer Tochter hatte die 47-Jährige vollkommen aus der Bahn geworfen. Ihre Hände zitterten, die Augen waren leergeweint. „Ich komme damit nicht klar, ich komme einfach nicht damit klar“, schluchzte sie immer wieder, während sie das Bild ihres einzigen Kindes küsste. Gerade so, als ob sie es damit zum Leben erwecken könnte.

Denn mehr als ein paar Fotos und die Erinnerung an vierundzwanzig, nicht immer glückliche Jahre waren ihr nicht geblieben. Ein Killer hatte ihr das Liebste auf der Welt genommen. Ermordet, zersägt und weggeworfen wie Müll – ihre Tochter Monika war Opfer eines bestialischen Verbrechens geworden.

Aleksandra Döring hatte ihr Kind nicht einmal vollständig beerdigen können. Es lag ohne Kopf und ohne Arme in seinem Grab. Der Gedanke an die Umstände des gewaltsamen Todes ihrer Tochter war für die Mutter ein einziger Horror, den sie Nacht für Nacht in den schlimmsten Albträumen immer vor Augen hatte. Ohne jede Hoffung, je wieder ein normales Leben führen zu können, verlor sie schließlich jegliche Lebensfreude und jeden Lebensmut. Aleksandra Döring starb kurz darauf an ihren Seelenqualen und an einem gebrochenen Herzen.

Als 13-Jährige hatte Monika einen schweren Unfall

Schon einmal hatte Aleksandra Döring ihr Kind fast verloren. Mit dreizehn Jahren wurde Monika von einer Straßenbahn erfasst. Sie erlitt schwerste Verletzungen und lag drei Monate lang im Koma. Aber das tapfere Mädchen kämpfte sich mit aller Kraft ins Leben zurück - irreparable körperliche und geistige Schäden blieben.

Der Unfall und seine Folgen müssen ein Grund dafür gewesen sein, dass Monika Pawlak schon sehr früh zu Drogen griff und schnell abhängig wurde. Da sie mit dem wenigen Geld, das sie in einer Behindertenwerkstatt verdiente, irgendwann ihre Sucht nicht mehr finanzieren konnte, bot sie auf dem Straßenstrich gelegentlich sexuelle Dienste gegen Geld an.

Immer sehr eng blieb das Verhältnis zu ihrer Mutter, in deren Wohnung sie auch den Silvesterabend 2009 verbrachte. Es waren Aleksandra Dörings letzte glücklichen Stunden mit ihrer geliebten Tochter.

Gutgelaunt feierte sie noch ins Neue Jahr

„Wir haben noch auf ein gesundes Neues Jahr angestoßen, kurz nach halb eins hat sie sich dann mit einem Kuss von mir verabschiedet. Sie wollte noch auf eine Party in die Stadt“, erzählte uns die Mutter, die danach nie wieder etwas von ihrer Tochter hörte.

Zwei Tage später, am Morgen des 2.1. 2010 machten Spaziergänger am Ufer der Ihme unterhalb der Legionsbrücke dann eine schreckliche Entdeckung. In blauen Müllsäcken verpackt, steckten ein Torso und zwei abgetrennte Beine. Bei den gefrorenen Leichenteilen am Fluss handelte es sich zweifelsfrei um die sterblichen Überreste der vermissten Monika Pawlak. Ihr Kopf und die Arme blieben trotz intensiver Suchmaßnahmen verschwunden. Ob der Mörder diese Teile als Trophäe zurückbehielt oder sie einfach nur woanders entsorgte, konnte nie geklärt werden.

Die Obduktion ergab, dass Monika Pawlak mit mehreren Messerstichen ermordet wurde. Danach hat der Killer den Kopf, die Arme und Beine abgesägt, die Leiche ausbluten lassen, die zerstückelte Leichenteile in einer Tiefkühltruhe oder im Freien zwischengelagert, um sie dann, in Mülltüten verpackt, im Schutz der Dunkelheit wegzuschaffen und in der Ihme zu entsorgen.

Es war die Tat eines eiskalten Killers

Die Ermittler bezweifelten, dass das Verbrechen auf das Konto eines durchgeknallten Junkies geht. Aufgrund seiner Vorgehensweise sprach vieles für die Tat eines eiskalten, überlegt handelnden Killers. Obwohl Monika Pawlak unmittelbar vor ihrem gewaltsamen Tod - auch das ergab die Obduktion zweifelsfrei - Kokain konsumiert hat. Aller Wahrscheinlichkeit nach zusammen mit ihrem Mörder, dem Monika schon kurz nach dem Verlassen der Wohnung ihrer Mutter in die Hände fiel.

Da auf einem der Müllsäcke fremde DNA-Spuren gesichert wurden, mussten sich 1149 Männer aus Hannover-Linden einem Speicheltest unterziehen. Doch die Hoffnung, dass der Sägemörder aus der Nachbarschaft der Mutter stammt - dort hatte Monika Silvester gefeiert - erfüllte sich nicht. Der erhoffte DNA-Treffer blieb aus.

Erst eine weitere Rekonstruktion und eine nochmalige, akribische Untersuchung der am Fundort der Leichenteile gesicherten Bodenproben brachte die Ermittler dann auf eine neue, erfolgversprechende Spur. Demnach dürfte der Killer die Leichenteile mit einem Fahrradanhänger, einem Bollerwagen, einem Räumfahrzeug oder einem Schlitten zum Ihmeufer unterhalb der Legionsbrücke transportiert haben.

Der Sägemörder transportiere die Leichenteile seelenruhig zum Fluss

Dort fand man Sandspuren, die mit Bodenproben vom Gelände des nahe gelegenen Ihme – Zentrums übereinstimmten. Ein Büro- und Einkaufszentrum mit einem riesigen Wohnkomplex mit mehr achthundert Wohnungen. Insgesamt 570 Männer zwischen 18 und 65 waren zur Tatzeit dort gemeldet, auch sie mussten geschlossen zum Speicheltest. Doch auch dieses Spur verlief im Sande. Monikas Mörder gehörte nicht zu den dort gemeldeten Bewohnern.

So ist der Sägemörder vom Ihme-Ufer bis heute immer noch auf freiem Fuß. Bis zu ihrem Tod hat Aleksandra Döhring gehofft, dass der Killer den Ermittlern ins Netz geht. Auf ihrem Sterbebett hat sie ein letztes Mal gebetet, dass der Mörder ihrer Tochter gefasst und für das, was er mit ihr gemacht hat, zur Rechenschaft gezogen wird.

edgar.schneider@brandzeilen.de

http://www.brandzeilen.de/topstories/12 ... nacht.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 19. Januar 2017, 17:55:05 
 
POLIZEIDIREKTION HANNOVER

POL-H: Nachtragsmeldung! Waldheim: Menschlicher Schädel aufgefunden - Polizei schließt Zusammenhang zu in Medien genannten Vermissten-/Todesfällen aus.
19.01.2017 – 16:19
Hannover (ots) - Nach dem Fund eines menschlichen Schädels, Donnerstagnachmittag (12.01.2017), gegen 16:15 Uhr, in der Eilenriede, haben erste rechtsmedizinische Untersuchungen bislang keinen Hinweis zur Identität gebracht.

Aufgrund einer am Schädel festgestellten Zahnprothese, verbunden mit einer Begutachtung des Zahnschemas, können die Ermittler jedoch einen Zusammenhang sowohl mit dem Vermisstenfall Inka Köntges (2000) als auch den Tötungsdelikten zum Nachteil Monika P. (2010) sowie Karen Gaucke (2006), die medial mit dem Auffinden des menschlichen Schädels in Zusammenhang gebracht worden sind, ausschließen.

Das Alter der Frau / des Mannes wird bei ihrem / seinem Ableben auf mindestens 50 Jahre geschätzt.

Abschließende Aussagen zum Geschlecht, zur Liegezeit sowie zur Todesursache können die Beamten weiterhin nicht treffen.

Hinweise auf ein gewaltsames Einwirken gegen den Schädel gibt es derzeit nicht.

Die Ermittlungen dauern an./ schie, st

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Hannover
Thorsten Schiewe
Telefon: 0511 -109 -1041
Fax: 0511 -109 -1040
E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de
http://www.pd-h.polizei-nds.de/startseite/


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 28. Januar 2018, 17:34:37 
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30.11.2012 21:04 Uhr


Ermittlungen im Mordfall Andrea B.
Maschsee-Mord: Tötete Alexander K. schon einmal?

Zwei Morde, ein Täter? Alexander K. soll für Maschsee-Mord verantwortlich sein. Möglicherweise tötete er schon einmal. Es gibt Hinweise darauf, dass er auch die 24-jährige Monika P. aus Linden-Nord getötet hat.

Hannover

Nach der Festnahme des mutmaßlichen Maschseemörders gibt es Hinweise darauf, dass der junge Mann auch für den Tod einer weiteren Frau vor zwei Jahren verantwortlich sein könnte. Gegen den 24-jährigen Alexander K. war am Donnerstag Haftbefehl erlassen worden. Er ist dringend verdächtigt, die drogensüchtige Andrea B. (44) erstochen und zerstückelt und anschließend die Teile ihres Leichnams im Maschsee versenkt zu haben. Dort waren sie Ende Oktober gefunden worden. Alexander K. veröffentlicht bereits seit Jahren Lieder und Gedichte im Internet, in denen er seine Tötungsphantasien thematisiert.

Besonders erschreckend ist der Inhalt eines Films, den der wegen Gewaltdelikten vorbestrafte K. im Januar 2010 ins Netz stellte. Das Musikvideo enthält Hinweise darauf, dass K. auch für den Tod der 24-jährigen Monika P. aus Linden-Nord verantwortlich sein könnte. In seinem Rapsong behauptet K., er habe schon als Junge den Wunsch verspürt, sich an einer Toten zu vergehen. Nach Informationen der HAZ betreiben Familienangehörige des Mannes in Nordrhein-Westfalen ein Beerdigungsinstitut – auch das erwähnt K. in seinem Song. Der Text handelt von einer blonden Frau, die ihre Haare zum Zopf gebunden hat und eine Brille mit dicken Gläsern trägt. Diese Beschreibung passt auf die 24-jährige Monika P. Sie verschwand am 31. Dezember 2009, wenige Tage später fanden Spaziergänger Teile ihres Leichnams unter der Legionsbrücke in Linden-Süd.

In dem Video, das Alexander K. am 1. Januar 2010 – also unmittelbar nach dem Tod von Monika P. – ins Netz stellte, beschreibt er, wie eine junge Frau bis zur Bewusstlosigkeit misshandelt und vergewaltigt wird. In einem weiteren Vers spricht K. davon, dass endlich die Gelegenheit gekommen sei, um seine Phantasie auszuleben. Ein Polizeisprecher sagte am Freitag, das Video sei den Ermittlern bekannt, der Inhalt werde geprüft. Darüber hinaus machte er keine Angaben zum Stand der Ermittlungen.

Bewohner des Mehrfamilienhauses in der Hildesheimer Straße, in dem Alexander K. knapp drei Jahre lang lebte, reagierten gestern entsetzt, als sie erfuhren, dass ihr Nachbar als Tatverdächtiger im Fall der zerstückelten Leiche aus dem Maschsee gilt. Viele von ihnen sind der Ansicht, dass die Polizei viel früher hätte bemerken müssen, dass mit dem Mann etwas nicht stimmt. „Es gab fast täglich Probleme“, berichtet eine Hausbewohnerin. K. habe stets unter Drogen gestanden, sich häufig lautstark mit seiner Freundin gestritten und zu nächtlicher Stunde in seiner Wohnung randaliert. „Eine Nachbarin hat er mit einem Messer bedroht.“ Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen, mehrere Hausbewohner seien auf die Wache gebeten worden, um ihre Aussagen zu machen. „Aber Konsequenzen hat es für ihn nicht gegeben“, sagt die Mieterin.

In den vergangenen Monaten soll Alexander K. häufig mit Messern hantiert haben. Das berichteten am Freitag mehrere Bewohner des Mietshauses. Gemeinsam mit seiner Freundin, die ebenfalls schwer drogenabhängig sein soll, hielt er sich stundenlang im Garten des Mehrfamilienhauses auf und schleuderte scharfe Messer gegen einen Baum, bis sich eine tiefe Furche bildete. „Und gib ihm!“ soll er gerufen und die scharfe Klinge mit voller Wucht in das Holz gerammt haben. „Und gib ihm!“ – dieser Ausruf taucht auch in einigen Rapsongs auf, die K. im Internet veröffentlichte.

Anwohner berichteten, die Freundin des 24-Jährigen habe einen noch aggressiveren Eindruck gemacht als Alexander K. „Wie besessen ist sie mit dem Messer auf den Baum losgegangen und hat dabei gebrüllt“, sagt ein Nachbar. Im Herbst schalteten die Hausbewohner die Polizei ein. „Die Beamten haben sich angeguckt, wie die beiden hier mit Messern um sich warfen“, berichtet eine Mieterin. Letztlich hätten die Polizisten aber nur mit den Schultern gezuckt. „Sie sagten, sie hätten keine Handhabe, den Wahnsinn zu stoppen, weil es sich bei dem Garten um ein Privatgrundstück handelt.“ Andere Hausbewohner sagen, Alexander K. sei ihnen stets höflich und zuvorkommend begegnet. „Er hatte ein gutes Gefühl dafür, wem er unverschämt kommen kann und wem besser nicht“, berichtet ein Nachbar. Alexander K. sei trotz seiner Drogensucht auffällig wortgewandt.

Bisher ist weiterhin unklar, ob es sich bei der Freundin von Alexander K. um jene Person handelt, die am 31. Oktober die ec-Karte der getöteten Andrea B. benutzte. Die mit Sonnenbrille und Mütze getarnte Person war an einem Geldautomaten in der Limmerstraße von einer Überwachungskamera gefilmt worden.Ein Spaziergänger hatte am selben Tag Teile des Leichnams der Andrea B. am Nordufer des Maschsees gefunden. Erst am vergangenen Freitag meldete sich schließlich eine Zeugin bei der Polizei und gab den entscheidenden Hinweis. Alexander K. saß zu diesem Zeitpunkt bereits seit einigen Tagen in Haft – er war wiederholt beim Schwarzfahren erwischt worden. Was genau die Zeugin den Beamten berichtete, wollte die Polizei am Freitag aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Nach Angaben der Ermittler verweigert der Tatverdächtige weiterhin die Aussage.

Die Polizei verdächtigt Alexander K. den Maschsee-Mord begangen zu haben.

Alexander K. gilt als Rechtsextremist, ist in der hannoverschen Szene aber nicht weiter vernetzt. 2011 beteiligte er sich mit dem hannoverschen Neonazi Dirk H. an einer Aktion der Freien Wähler Bremen. In einem seiner Videos verherrlicht K. die Taten des norwegischen Massenmörders Anders Breivik.

Spurensuche

Kriminaltechniker untersuchen seit drei Tagen die Wohnung des tatverdächtigen Alexander K. in der Hildesheimer Straße. Bis zu sieben Beamte sind dort mit der Spurensuche beschäftigt. Die Beamten bearbeiten unter anderem die Fußböden mit Klebestreifen, um auch kleinste Partikel sicherstellen zu können. Dabei kann es sich um Haare oder Hautschuppen handeln, die im Labor auf DNA-Material überprüft werden. Die Beamten erhoffen sich Hinweise darauf, ob Andrea B. sich in der Wohnung des mutmaßlichen Täters aufgehalten hat und möglicherweise dort ums Leben kam. Ob es bereits Erkenntnisse gibt, wollte die Polizei am Freitag nicht sagen.

Anwohner berichteten, die Polizei habe Fotos von einem Fahrrad gemacht, das vor dem Haus abgestellt war. Es könnte als Transportmittel der Leichenteile zum Maschsee gedient haben. Dass die akribische Spurensuche der Kriminaltechniker Erfolg haben kann, zeigt der Fall der getöteten Christa Haase aus Marienwerder. In ihrer Wohnung fand die Polizei ein einziges Haar eines polizeibekannten drogenabhängigen Mannes. Er steht in Verdacht, die Frau umgebracht zu haben und sitzt seit einigen Wochen in Untersuchungshaft.

Vivien-Marie Drews, Michael Thomas und Tobias Morchner

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stad ... hon-einmal


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 28. Januar 2018, 17:51:02 
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Mordfall Monika P. weiter ungeklärt

Der zweite Mordfall mit einer zerstückelten Leiche ist nach wie vor ungelöst. Die 24-jährige Monika P. aus Linden verschwand am Neujahrsmorgen 2010 spurlos. Einen Tag später wurde ihre zerstückelte Leiche in Plastiksäcken verpackt unter einer Brücke an der Ihme entdeckt. Bis heute gibt es keine heiße Spur in dem Fall.

Der Verdacht, Alexander K. könnte auch etwas mit dieser Tat zu tun haben, konnten im Verlauf der Ermittlungen nicht erhärtet werden. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Mörders der jungen Frau, die ebenfalls ab und zu ihr Geld auf dem Straßenstrich verdiente, führen, hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgesetzt.

tm

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stad ... et#Galerie


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 28. Januar 2018, 18:06:21 
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03.01.2011 21:27 Uhr

Torso-Mord in Hannover
Die schwierige Spurensuche im Fall Monika P.

Am 4. Januar 2010 wurde in Hannover der Leichnam von Monika P. an der Ihme in Linden-Süd gefunden. Seit einem Jahr suchen die Ermittler nun nach dem Mörder der 24-Jährigen – bislang vergeblich. Doch aufgeben wollen die Beamten nicht.

Noch will die Polizei nicht aufgeben: „Wir können die Akte Monika P. nicht schließen“, sagt Rainer Nöltker, Leiter der Mordkommission „Rose“. Seit einem Jahr suchen die Ermittler nach dem Täter, der die 24-jährige Monika P. umgebracht und ihre Leiche in Stücke zerteilt hat. Vor einem Jahr, am 4. Januar 2010, fanden Spaziergänger den geschundenen Leichnam an der Ihme in Linden-Süd. Der Täter hatte die Beine und den Rumpf der jungen Frau in blaue Müllsäcke gewickelt und sie unter der Legionsbrücke abgelegt, Kopf und Arme fehlten.

Die Zuversicht der Ermittler, den Täter zügig zu überführen, war groß. Doch mit der Zeit schwand der Optimismus, der Gesuchte könnte einen entscheidenden Fehler gemacht haben. Auch zwölf Monate nach dem Tod der jungen Lindenerin haben die Kriminalbeamten keine heiße Spur. „Das heißt aber nicht, dass wir im Dunkeln stochern. Es gibt eine ganze Reihe von Spuren, die wir abklopfen“, sagt Hauptkommissar Nöltker. Der Fall Monika P. ist zu einem aufwendigen Puzzle geworden.

Monika P. verschwand in der Silvesternacht. Nach einer Feier mit ihrer Mutter und einigen Bekannten in einer Bierstube in der Elisenstraße in Linden hatte sie sich gegen zwei Uhr verabschiedet. Vier Tage später machten Passanten den grausamen Fund unter der Legionsbrücke. Was in der Zwischenzeit geschah, wann und wo Monika P. auf den Täter traf, wissen die Beamten nicht. „Ihrer Mutter hat sie gesagt, sie wolle losziehen, um Party zu machen“, sagt Nöltker.

Die 24-Jährige arbeitete als Gelegenheitsprostituierte auf dem Straßenstrich und nahm regelmäßig Kokain. Das macht es den Beamten nicht leichter. „Die Ermittlungen im Drogenmilieu und auf dem Straßenstrich sind schwierig“, sagt Nöltker. Im Rausch machen die Zeugen häufig widersprüchliche, mitunter konfuse Aussagen. Im Fall Monika P. kommt hinzu, dass ihre eigene Familie – ihre Mutter, deren Lebensgefährte sowie ihr Stiefvater – nur wenige Angaben zum Privatleben der jungen Frau machen konnten. „Sie haben keine Informationen darüber, was sie in ihrer Freizeit unternahm, mit wem sie sich traf“, sagt Nöltker. So ist bis heute nicht bekannt, ob die 24-Jährige möglicherweise einen Freund hatte.

Nach einem Unfall im Kindesalter hatte Monika P. sich niemals vollständig von den Folgen erholt und war geistig zurückgeblieben. „Sie war sehr naiv. So kann man das wohl umschreiben“, sagt Nöltker. Bekannte der Getöteten berichten, sie sei mitunter aufbrausend gewesen. Die 24-Jährige arbeitete in der Küche einer hannoverschen Behindertenwerkstatt. Auch in ihrem beruflichen Umfeld ermittelten die Beamten, konnten in den Gesprächen mit den überwiegend geistig behinderten Kollegen der Getöteten aber kaum Erkenntnisse gewinnen.

Von Anfang an gingen die Ermittler davon aus, dass sie den Täter im Stadtteil Linden suchen müssen. Das tun sie noch immer, obwohl ein Massengentest im Sommer keinen Erfolg brachte. Mehr als 1100 Männer, die in dem Bereich gemeldet sind, mussten ihre Speichelprobe abgeben. Das Genmaterial wurde im Labor mit Spuren abgeglichen, die Kriminaltechniker an den Müllsäcken mit den Leichenteilen fanden. Erfolglos. „Natürlich hatten wir die Hoffnung, dass der Massentest eine Wende in dem Fall bringen könnte. Das hat es schon gegeben, dass der Täter eine Probe abgibt“, sagt Nöltker. Und die Beamten hatten einen weiteren Hintergedanken: „Wir hatten die Erwartung, dass durch den Test Unruhe im Stadtteil entstehen könnte, bisher unbekannte Zeugen sich vielleicht doch noch entschließen zu sprechen“, sagt Nöltker. Dem war nicht so.

Dennoch konzentrieren sich die Ermittler weiter auf den Bereich Linden. Dort wohnte Monika P., dort wurde sie das letzte Mal lebend gesehen, dort fand man ihre Leiche. Die Profiler sind sich sicher: Der Täter hat einen Bezug zu dem Ort, an dem er die Leiche ablegte. „Ein Täter denkt in einer solchen Stresssituation sehr einfach. Er kannte den Ablageort und hat ihn vermutlich unter praktischen Gesichtspunkten gewählt“, sagt Nöltker.

Und auch darüber sind sich die Beamten sicher: Die Tat war nicht geplant. Ein wichtiges Indiz, dass für diese Annahme spricht, ist die Beschaffenheit der blauen Müllsäcke, in denen der Täter die Beine und den Rumpf der Verstorbenen an der Ihme ablegte. „Sie haben keine hohe Reißfestigkeit. Der Täter musste jeweils zwei Säcke übereinander ziehen, damit sie dem Gewicht standhalten. Das sieht alles nach einer spontanen Handlung aus“, sagt Nöltker. Dafür spricht auch die Art und Weise, wie der Täter sein Opfer verstümmelte. „Nicht sehr professionell“, sagt Nöltker knapp. Vermutlich sei es ihm vor allem darum gegangen, den Leichnam leichter transportieren zu können und Spuren zu verwischen. „Dieser Täter hat pragmatisch gehandelt.“ Die blauen Säcke sind eine der Spuren, von denen die Beamten sich erhoffen, dass sie letztlich zum Täter führen könnten. „Sie werden in Italien hergestellt und können nur über den Großhandel bestellt werden“, erklärt der Leiter der Mordkommission.

Kopfzerbrechen bereitet den Beamten weiterhin die Frage, wann der Täter die Leiche der 24-Jährigen unter der Legionsbrücke ablegte, wie lange die Müllsäcke dort lagen, bis sie entdeckt wurden. Vermutlich schaffte er sie mit einem Schlitten oder Schubkarren dorthin. Dass zu diesem Zeitpunkt kein Blut mehr aus den Gefäßen floss, deutet darauf hin, dass der Körper aufgrund der winterlichen Temperaturen bereits gefroren war. Das wiederum würde bedeuten, dass der Täter den Leichnam an einem anderen Ort zwischenlagerte. Zweifelsfrei ist, dass Monika P. unter Drogen stand, als sie starb. In ihrem Blut fanden Rechtsmediziner Spuren von Kokain. „Die Droge ist innerhalb einer halben Stunde nach Einnahme nicht mehr nachweisbar. Monika P. muss also direkt nach dem Konsum getötet worden sein“, sagt Nöltker. Die Frage bleibt: von wem?

Vivien-Marie Drews

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 28. Januar 2018, 18:07:32 
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Der Fall Monika P.

Der Mordfall Monika P. hat bundesweit für Aufsehen gesorgt. Eine Chronik der Ereignisse:

4. Januar: Spaziergänger stoßen unter der Legionsbrücke in Linden auf zwei blaue Müllsäcke und verständigen die Polizei. Die Ermittler öffnen die Säcke und finden darin Teile einer weiblichen Leiche. Einen Tag später ist die Getötete anhand eines auffälligen Blumentattoos identifiziert. Seitdem ermittelt die Mordkommission „Rose“ im Fall Monika P. Wenige Stunden zuvor hatte die Mutter der jungen Frau bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgegeben.

8. Januar: Fahnder durchsuchen das Faust-Gelände und nehmen mehrere Gegenstände mit. Spürhunde hatten die Ermittler zu dem Veranstaltungsort geführt. Die Analyse der Fundstücke verläuft negativ.

10. Januar: Kriminaltechniker finden an den Müllsäcken, in denenen die Leichenteile verpackt waren, DNA-Spuren, die nicht vom Opfer stammen.

26. Januar: Die Mordermittler gehen in die Öffentlichkeit. Am Lindener Markt und am Fundort der Leiche verteilen die Polizisten Handzettel mit einem Foto von Monika P. Außerdem wird eine Belohnung von 3000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führen.

21. März: 1105 Männer aus Linden sind dazu aufgerufen, sich freiwillig an dem erstmals in der Geschichte Hannovers durchgeführtem Massengentest zu beteiligen. Bislang wurde dabei keine Übereinstimmung mit den Spuren an den Müllsäcken gefunden.

15. September: Der Fall Monika P. wird in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ einem Millionenpublikum vorgestellt. Abermals gehen nur wenige neue Hinweise bei der Mordkommission ein. Eine heiße Spur fehlt allerdings bis zum heutigen Tag.

tm

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stad ... -P#Galerie


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 28. Januar 2018, 18:12:29 
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Parallelen zu anderem Fall Schlug der Stückelmörder schon einmal zu?

Von Daniel Gözübüyük
p15.08.17, 06:13 Uhr

Gibt es eine neue Spur im Fall der zerstückelten Hure Maria E. (†48) alias „Lucy“? Es gibt nämlich deutliche Parallelen zu einem ungelösten Fall aus Hannover aus dem Jahr 2010. Damals wurde auch eine Hure bestialisch zerstückelt und ihre Überreste wurden ins Wasser geworfen. Schlug der Stückel-Mörder also schon einmal zu?

Seit Neujahr 2010 beschäftigt die Polizei in Hannover der Fall von Monika P. (†24). Nach einer Silvesterparty wollte sie Freunde in der Innenstadt besuchen – doch sie kam nie an. Wenige Tage später entdeckten Passanten die zerstückelten Überreste der Hure am Ufer der Ihme unterhalb der Legionsbrücke.

Kann es sein, dass der Mörder von „Lucy“ auch für den Tod von Monika P. verantwortlich ist? „Die Spezialisten der Operativen Fallanalyse, kurz OFA, vergleichen nicht nur bundesweit, sondern international ähnliche Fälle. Dabei wird auf Tatmuster und Vorgehensweisen geachtet“, so Polizeisprecher Florian Abbenseth auf MOPO-Anfrage.

Die Parallelen der Fälle sind frappierend: Beide arbeiteten als Prostituierte, hatten wenig sozialen Kontakt. Maria E. soll nur für ihre Familie in Spanien auf den Billigstrich am Hansaplatz in St. Georg anschaffen gegangen sein. Beide Frauen wurden bestialisch ermordet, zerstückelt und ins Wasser geworfen. In der vergangenen Woche wurden zehn Körperteile der vermissten Maria E. in Hamburger Gewässern gefunden.

Gruselig: In beiden Fällen wurde der Kopf nicht gefunden – bewahrt der Täter sie wie eine Trophäe auf? Für den Chef der Rechtsmedizin, Klaus Püschel, ist die Brutalität nicht ungewöhnlich: „Solche Täter wollen ihre Opfer vernichten.“

https://www.mopo.de/hamburg/polizei/par ... --28167368


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 03. April 2018, 18:45:23 
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Cold Cases in Hannover

In der Silvesternacht 2009/2010 verschwand die Gelegenheitsprostituierte Monika Pawlak (24) nach einem Kneipenbesuch in der Elisenstraße (Linden). Am 4. Januar fanden Passanten zwei Müllsäcke unter der Legionsbrücke an der Ihme. Darin befanden sich Beine und Rumpf der zerstückelten Leiche.

http://www.neuepresse.de/Hannover/Bilde ... n-Hannover


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