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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 22. Juni 2015, 09:56:15 
 
POLIZEIDIREKTION KIEL

POL-KI: 150622.1 Kiel / Neumünster / Hamburg / Kappeln: Kieler Mordkommission ermittelt wegen mutmaßlichem Tötungsdelikt in Neumünster

22.06.2015 – 09:30

Seit dem 15. Dezember 2014 wird der 28 Jahre alte Horst Georg Linnemann aus der Warmsdorfstraße in Neumünster-Faldera vermisst. Da sich die Hinweise auf ein Tötungsdelikt verdichtet haben, ermittelt die Mordkommission der Kieler Bezirkskriminalinspektion in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Neumünster und der Kieler Staatsanwaltschaft seit Ende April und sucht nach Zeugen, die den Vermissten zuletzt gesehen haben und weitere Angaben zum Sachverhalt machen können.

Der 28-jährige Student der Fachhochschule Kiel wurde am Nachmittag des 15. Dezember von seiner Lebensgefährtin als vermisst gemeldet, die ihn letztmalig gegen Mittag in ihrer Neumünsteraner Wohnung gesehen hatte. Horst Georg Linnemann fuhr einen dunkelblauen PKW Golf IV, amtliches Kennzeichen NMS-ZX 88. Der Wagen wurde am 20. Dezember in Hamburg aufgefunden und durch die dortige Polizei sichergestellt.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen erhärtete sich ein Tatverdacht gegen zwei 28 und 26 Jahre alte Männer aus Neumünster und Kappeln, die dem persönlichen Umfeld des Linnemann zuzurechnen sind.

Gesucht werden nun Zeugen, die Horst Georg Linnemann am 15.12.2014 und möglicherweise in den Tagen danach gesehen haben.

Weiterhin interessiert die Kriminalpolizei, wer Angaben zu Nutzern bzw. Abstellorten des Fahrzeuges von Linnemann nach dem 15. Dezember machen kann.

Nach den bisherigen Erkenntnissen könnte der Vermisste Zugriff auf eine Garage oder Lagerraum in Neumünster und Umgebung gehabt haben. Wer kann hierzu Angaben machen?

Wer Angaben zu den Fragen der Ermittler machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0431 / 160 3333 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

Dieser Meldung ist ein Foto des 192cm großen und ca. 80kg schweren Horst Georg Linnemann sowie ein Bild seines dunkelblauen Golf IV angehängt.

Matthias Arends

Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Gartenstraße 7, 24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 - 2010 bis 2012
Fax +49 (0) 431 160 - 2019
Mobil +49 (0) 171 30 38 40 5
E-Mail: Pressestelle.Kiel.PD@polizei.landsh.de


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 22. Juni 2015, 14:46:26 
 
Mordverdacht: Student seit Dezember vermisst


Die Kieler Mordkommission ermittelt wegen eines möglichen Tötungsdeliktes in Neumünster. Bereits seit Mitte Dezember fehlt jede Spur von dem Studenten Horst Georg Linnemann. Unter Tatverdacht stehen zwei 28 und 26 Jahre alte Bekannte des Vermissten aus Neumünster und Kappeln. Sie sitzen wegen anderer Verbrechen in Untersuchungshaft. Dabei geht es um Eigentums-Delikte und Diebstähle. Offenbar war auch der Vermisste in derartige Straftaten verwickelt.

Polizei hofft auf Hinweise
Das Fahrzeug, ein blauer VW Golf, des Vermissten Horst Georg Linnemann. © Polizeidirektion Flensburg Fotograf: Polizeidirektion FlensburgDie Polizei interessiert vor allem, wer diesen Wagen zwischen dem 15. und 20. Dezember vergangenen Jahres gesehen hat.

Zuletzt hatte seine Freundin den Studenten der Kieler Fachhochschule am 15. Dezember gegen Mittag in ihrer Neumünsteraner Wohnung gesehen. Linnemann fuhr einen dunkelblauen Golf IV mit dem amtlichen Kennzeichen NMS-ZX 88. Der Wagen wurde am 20. Dezember in Hamburg aufgefunden und von Polizisten sichergestellt. Der Mann soll auch eine Garage oder einen Lagerraum in Neumünster gehabt haben. Die Ermittler hoffen nun auf Zeugen und haben ein Bild von dem Vermissten veröffentlicht.

Der 28-Jährige ist circa 1,92 Meter groß und 80 Kilogramm schwer.

Hinweise zum Vermissten nimmt die Polizei Kiel unter der Telefonnummer (0431) 160 33 33 entgegen.


http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig ... st340.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 29. Juli 2015, 13:25:49 
 
Stand: 29.07.2015 11:01 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.
Vermisster: Leiche angezündet und begraben?

Polizeidirektion Flensburg
Von Horst Georg Linnemann fehlt seit Dezember jede Spur.

Im Fall des vermissten Studenten Horst Georg Linnemann aus Neumünster hat die Polizei weitere Hinweise darauf gefunden, dass der Mann getötet wurde. Nach den Erkenntnissen der Ermittler wurde seine Leiche erst angezündet und dann mit Erdreich bedeckt. Woher sie das wissen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft auch auf Nachfrage nicht mit. Die Kripo-Beamten vermuten die Leiche irgendwo in Neumünster und Umgebung. Seit dem Morgen suchen Einsatzkräfte mit Spürhunden in einem Gebiet in Wasbek (Kreis Rendsburg-Eckernförde) nach ihr.

1.500 Euro Belohnung

Die Polizei bittet deshalb um Hinweise aus der Bevölkerung und hat eine Belohnung von 1.500 Euro ausgelobt. Sie sucht Menschen, die Linnemann kurz vor seinem Verschwinden gesehen haben oder sein Auto mit einem Leihanhänger der Firma Voss mit gelber Plane. Der dunkelblaue Golf IV hat das Kennzeichen NMS-ZX 88.

Bekannte unter Verdacht
Das Fahrzeug, ein blauer VW Golf, des Vermissten Horst Georg Linnemann. © Polizeidirektion Flensburg Fotograf: Polizeidirektion FlensburgDie Polizei interessiert vor allem, wer diesen Wagen zwischen dem 15. und 20. Dezember vergangenen Jahres gesehen hat.

Bereits seit Mitte Dezember fehlt jede Spur von dem Studenten Horst Georg Linnemann. Die Polizei verdächtigt weiter zwei 26 und 28 Jahre alte Bekannte des Vermissten aus Neumünster und Kappeln, Linnemann getötet zu haben. Sie sitzen wegen anderer Verbrechen in Untersuchungshaft. Dabei geht es um Eigentumsdelikte und Diebstähle. Vermutlich war auch der Vermisste in derartige Straftaten verwickelt.

Auto in Hamburg entdeckt
Zuletzt hatte seine Freundin den Studenten der Kieler Fachhochschule am 15. Dezember gegen Mittag in ihrer Neumünsteraner Wohnung gesehen. Der Wagen wurde am 20. Dezember in Hamburg aufgefunden, der Leihanhänger am 3. Januar in Neumünster.

Hinweise nimmt die Polizei Kiel unter der Telefonnummer (0431) 160 33 33 entgegen.

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig ... st354.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 29. Juli 2015, 13:28:48 
 
29.07.2015 – 09:35
POL-KI: 150729.1 Kiel / Neumünster / Hamburg / Kappeln: Hinweise auf Tötungsdelikt an einem Neumünsteraner verdichten sich - Kieler Mordkommission grenzt Tatgeschehen ein


- Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel-

Wie im Juni bereits berichtet, wird der 28 Jahre alte Horst Georg Linnemann aus der Warmsdorfstraße in Neumünster-Faldera vermisst. Der Student der Fachhochschule Kiel wurde am Nachmittag des 15. Dezember von seiner Lebensgefährtin als vermisst gemeldet, die ihn letztmalig gegen Mittag in ihrer Neumünsteraner Wohnung gesehen hatte. Horst Georg Linnemann fuhr einen dunkelblauen PKW Golf IV, amtliches Kennzeichen NMS-ZX 88. Der Wagen wurde am 20. Dezember in Hamburg aufgefunden und durch die dortige Polizei sichergestellt.

Die intensive Ermittlungsarbeit der Mordkommission der Kieler Bezirkskriminalinspektion in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Neumünster und der Kieler Staatsanwaltschaft haben nun ein konkreteres Bild der Vorgänge im Dezember zutage gebracht. Der Verdacht, dass Herr Linnemann Opfer eines Tötungsdeliktes geworden ist, hat sich weiter erhärtet. Aus diesem Grund wendet sich die Kriminalpolizei erneut an die Öffentlichkeit und bittet diese um Mithilfe. Die Ermittler gehen mittlerweile davon aus, dass die Leiche im Bereich Neumünster (das schließt das Stadtgebiet und auch angrenzenden Landkreise mit ein), vergraben und vor dem Bedecken mit Erdreich angezündet wurde. Der PKW des Opfers, sowie ein Leihanhänger der Firma Voss, spielen vermutlich eine wichtige Rolle. Der Anhänger fällt ins Auge, weil er über eine grelle, postgelbe Plane verfügt. Er wurde erst am 3. Januar 2015 im Bereich Wernershagener Weg/Weberstraße umgestürzt aufgefunden.

Gesucht werden nun Zeugen, die den Vermissten am 15. Dezember 2014 unmittelbar vor seinem Verschwinden gesehen haben oder weitere Angaben zum Sachverhalt machen können. Wer hat Beobachtungen im Zusammenhang mit dem PKW und dem Anhänger gemacht? Die Staatsanwaltschaft Kiel hat eine Belohnung in Höhe von 1500,- Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Auffindung der Leiche und zur Überführung des Täters oder der Täter führen.

Der Tatverdacht gegen zwei 28 und 26 Jahre alte Männer aus Neumünster und Kappeln, die dem persönlichen Umfeld des Linnemann zuzurechnen sind, besteht weiterhin. Wer Angaben zu den Fragen der Ermittler machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0431 / 160 3333 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen. Dieser Meldung sind ein Foto des 192cm großen und ca. 80kg schweren Horst Georg Linnemann sowie Bilder seines dunkelblauen Golf IV und des Leihanhängers angehängt.

Birgit Heß Oliver Pohl Oberstaatsanwältin Kriminalhauptkommissar Staatsanwaltschaft Kiel Polizeidirektion Kiel 0431-604-3001 0431-160-2010
Verantwortlich für diesen Pressetext: Oberstaatsanwältin Heß | Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Kiel |Schützenwall 31- 35, 24114 Kiel | Telefon 0431 604-3001| Telefax 0431 604-3015 | E-Mail: pressestelle@staki.landsh.de

Kriminalhauptkommissar Oliver Pohl | Polizeidirektion Kiel I Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit | Gartenstr. 7, 24103 Kiel | Telefon 0431 160-2010 | Mobil 0171/3038405 | Telefax 0431 160-2019 Die Polizeidirektion finden Sie im Internet unter http://www.polizei-kiel.de

Rückfragen bitte an:
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Tel. +49 (0) 431 160 - 2010 bis 2012
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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 29. Juli 2015, 14:30:42 
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Vermisster Student umgebracht und verbrannt worden? Nach sieben Monaten gehen die Behörden von einem Gewaltverbrechen aus: Ein Student aus Neumünster soll ermordet worden sein. Seine Leiche ist aber noch nicht gefunden worden, die Polizei sucht Zeugen.


Ein seit Dezember vermisster 28-jähriger Student aus Neumünster ist wahrscheinlich ermordet worden. "Die Ermittler gehen mittlerweile davon aus, dass die Leiche im Bereich Neumünster - das schließt das Stadtgebiet und auch angrenzende Landkreise mit ein - vergraben und vor dem Bedecken mit Erdreich angezündet wurde", teilten die Kieler Staatsanwaltschaft und die Polizeidirektion Kiel am Mittwoch mit.

Mit sieben Spürhunden sucht die Kripo derzeit auf einem 4000 Quadratmeter großen Areal am Stadtrand von Neumünster nach der Leiche des Vermissten. Die morgens um 9.00 Uhr gestartete Suchaktion sei bis zum Mittag ohne Erfolg geblieben, werde aber noch fortgesetzt, sagte ein Polizeisprecher.

Der Tatverdacht gegen zwei 28 und 26 Jahre alte Männer aus Neumünster und Kappeln, die dem persönlichen Umfeld des Vermissten zuzurechnen seien, bestehe weiterhin. Die Polizei rief erneut Zeugen auf, sich zu melden.

Mitte Dezember verschwand der 28-Jährige spurlos

Die Lebensgefährtin des 28-Jährigen hatte ihn letztmals am 15. Dezember am Mittag in ihrer Wohnung in Neumünster-Faldera gesehen und am Nachmittag des selben Tages als vermisst gemeldet. Der Student hat an der Fachhochschule Kiel studiert.


Seit dem 15. Dezember 2014 wird der 28 Jahre alte Horst Georg Linnemann vermisst. Am 20. Dezember wurde sein Wagen in Hamburg gefunden
Foto: Polizei Kiel
Am 20. Dezember wurde der Wagen in Hamburg gefunden
Der Vermisste fuhr einen dunkelblauen Golf IV mit dem Kennzeichen NMS-ZX 88. Der Wagen wurde am 20. Dezember in Hamburg gefunden.

Das Auto des mutmaßlichen Opfers sowie ein Leihanhänger der Firma Voss spielen den Ermittlungen zufolge vermutlich eine wichtige Rolle. "Der Anhänger fällt ins Auge, weil er über eine grelle, postgelbe Plane verfügt", betonten Polizei und Staatsanwaltschaft in ihrer gemeinsamen Pressemitteilung. Der Anhänger wurde erst am 3. Januar in Neumünster im Bereich Wernershagener Weg/Weberstraße umgestürzt entdeckt.

Die Polizei sucht weiterhin Zeugen, die den Vermissten am 15. Dezember 2014 unmittelbar vor seinem Verschwinden gesehen haben oder weitere Angaben zum Sachverhalt machen können. Dabei gehe es insbesondere um Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Auto und den Anhänger. Für Hinweise, die zur Auffindung der Leiche und zur Überführung des Täters oder der Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft Kiel 1500 Euro Belohnung ausgesetzt.


http://www.welt.de/regionales/hamburg/a ... orden.html

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Hinweise zu den eingestellten Fällen bitte an die zuständige Polizeidienststelle


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 29. Juli 2015, 19:16:18 
 
Kieler Student weiter vermisst: Kriminalpolizei vermutet Leiche in Neumünster
Thema am 29.07.2015

Wo ist der 28 Jahre alte Horst Georg Linnemann aus Neumünster? Seit Mitte Dezember vergangenen Jahres gilt er als vermisst. Zuletzt wurde er in seiner Wohnung in Neumünster gesehen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Nun scheint Bewegung in den Fall zu kommen. Heute wurde erstmals intensiv nach Host Linnemann gesucht. Fünf Leichenspürhunde der Polizei suchten ein 4000 Quadratmeter großes Areal in Wasbek bei Neumünster ab. Die Ermittler hatten Hinweise bekommen, dass hier seine Leiche liegen könnte.


http://www.hamburg.sat1regional.de/inde ... 2241e4e99f


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 30. Juli 2015, 09:40:17 
 
Vermisster Student: Suche nach Leiche fortgesetzt

Polizeidirektion FlensburgVon Horst Georg Linnemann fehlt seit Dezember jede Spur.

Im Fall des vermissten Studenten Horst Georg Linnemann aus Neumünster setzt die Polizei die Suche nach der Leiche des jungen Mannes heute fort. Die Aktion musste gestern unterbrochen werden, weil nach vier Stunden die eingesetzten Spürhunde zu erschöpft waren. Die Ermittler haben nach eigenen Angaben Hinweise darauf gefunden, dass der Mann getötet wurde. Danach wurde die Leiche erst angezündet und dann mit Erdreich bedeckt. Woher sie das wissen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft auch auf Nachfrage nicht mit. Die Kripo-Beamten vermuten die Leiche auf einem 4000 Quadratmeter großen Gelände in Wasbek bei Neumünster.

Suchaktion bei Wasbek
Gestern suchten Einsatzkräfte mit Spürhunden in dem Gebiet in Wasbek (Kreis Rendsburg-Eckernförde) nach der Leiche des Studenten. Nach vier Stunden musste die Suche aber abgebrochen werden, da die Hunde erschöpft waren. Bis dahin hatten die Beamten mit sieben Hunden die Hälfte des 4000 Quadratmeter großen unwegsamen Geländes durchsucht. Gefunden haben sie nichts.


1.500 Euro Belohnung
Die Polizei bittet weiter um Hinweise aus der Bevölkerung und hat eine Belohnung von 1.500 Euro ausgesetzt. Sie sucht Menschen, die Linnemann kurz vor seinem Verschwinden gesehen haben oder sein Auto mit einem Leihanhänger der Firma Voss mit gelber Plane. Der dunkelblaue Golf IV hat das Kennzeichen NMS-ZX 88.

Bekannte unter Verdacht

Bereits seit Mitte Dezember fehlt jede Spur von dem Studenten Horst Georg Linnemann. Die Polizei verdächtigt weiter zwei 26 und 28 Jahre alte Bekannte des Vermissten aus Neumünster und Kappeln, Linnemann getötet zu haben. Sie sitzen wegen anderer Verbrechen in Untersuchungshaft. Dabei geht es um Eigentumsdelikte und Diebstähle. Vermutlich war auch der Vermisste in derartige Straftaten verwickelt.

Auto in Hamburg entdeckt
Zuletzt hatte seine Freundin den Studenten der Kieler Fachhochschule am 15. Dezember gegen Mittag in ihrer Neumünsteraner Wohnung gesehen. Der Wagen wurde am 20. Dezember in Hamburg aufgefunden, der Leihanhänger am 3. Januar in Neumünster.

Hinweise nimmt die Polizei Kiel unter der Telefonnummer (0431) 160 33 33 entgegen.

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig ... st354.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 12. März 2016, 08:39:03 
 
INTERAKTIVE KARTE
Vermisste und Mord-Fälle: Aktenzeichen ungeklärt

Vier Menschen aus Schleswig-Holstein werden seit langer Zeit vermisst - und noch immer gibt es keine neuen Hinweise im Fall der erstochenen Bankierswitwe vom Behler See im Kreis Plön. In einer Karte sehen Sie, in welchen ungeklärten Fällen die Mordkommission ermittelt.

Von Günter Schellhase
Artikel veröffentlicht: Freitag, 11.03.2016 19:11 Uhr
Artikel aktualisiert: Freitag, 11.03.2016 19:34 Uhr
Horst Georg Linnemann (von links), Florian Krüger, Erika Ziemer und Tekin Bicer werden vermisst.

Kiel. KN-online hat bei der Polizei den aktuellen Stand der Ermittlungen in Bezug auf die Morde und die seit langem vermissten Personen in Kiel und Umgebung abgefragt. Außerdem wird an die spektakulärsten Morde der vergangenen zehn Jahre erinnert. Klicken Sie sich durch die Karte.



Ungeklärt ist nach wie vor der Mord an der 78-jährigen Frau, die am Behler See lebte. Sie wurde in der Nacht zum 9. Mai 2013 erstochen. Der Täter hatte es offensichtlich auf ihr Geld abgesehen.

Auch im Fall des seit dem 15. Dezember 2014 vermissten Horst Georg Linnemann aus Neumünster geht die Mordkommission in Kiel von einem Tötungsdelikt aus.

Seit dem 30. April 2010 ist Tekin Bicer verschwunden. Zwei Jahre später wurde auf der Suche nach dem Türken aus dem Kieler Stadtteil Gaarden im Zusammenhang mit der großen Rockerrazzia eine Lagerhalle in Altenholz abgerissen - ohne Erfolg.

http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-N ... n-und-Kiel


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 12. Juni 2016, 08:13:01 
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Verschwunden in Schleswig-Holstein

Student Georg Linnemann: Der letzte Gruß kam per Handy

vom 30. April 2016

Der Student Georg Linnemann verschwand im Dezember 2014. Seitdem fehlt von dem Neumünsteraner jede Spur. Die Mordkommission ermittelt.

Neumünster | Seit über einem Jahr ist Student Georg Linnemann (28) aus Schleswig-Holstein verschwunden. „Viel Spaß – und passt beim Karussellfahren gut auf Euch auf“, lautete seine letzte Nachricht. Sie erreichte seine Freundin am 15. Dezember 2014 gegen 16 Uhr auf dem Handy. Als seine Lebensgefährtin mit ihrer kleinen Tochter wenig später vom Weihnachtsmarkt wieder nach Hause kam, war der Maschinenbaustudent nicht wie verabredet in ihrer Wohnung. „Bin wieder da“, schrieb ihm die junge Frau deshalb per Whatsapp. Doch da war Georgs Mobiltelefon bereits ausgeschaltet – die Nachricht ging nicht mehr durch. Seitdem ist der junge Mann aus Neumünster wie vom Erdboden verschluckt. Die Mordkommission in Kiel geht mittlerweile von einem Tötungsdelikt aus. Doch wer könnte den Motorrad-Fan umgebracht haben? War er in dunkle Geschäfte verstrickt?

In Schleswig-Holstein gibt es mehr als 40 ungeklärte Morde. Die Verbrechen lassen die Ermittler nicht los – und in den vergangenen Jahren sind etliche dank verfeinerter DNA-Analyse geklärt worden. Doch manchmal ist der Täter einfach nicht zu fassen.

Für Georgs Freundin (34) begann an dem Winterabend ein nicht enden wollender Albtraum. Bereits wenige Stunden nach dem mysteriösen Verschwinden ihres Lebensgefährten startete sie die Suche. Immer wieder wählte sie seine Nummer. Vergeblich. „Das war sehr untypisch. Georg war auf dem Handy eigentlich immer zu erreichen“, sagt sie. Auch bei Freunden war er nicht. Kein Krankenhaus hatte ihn aufgenommen. Deshalb ging seine Freundin am nächsten Tag zur Polizei. Die suchte zwar im Computer, ob sein Wagen irgendwo aufgefallen sei – doch mehr passierte nicht. Georg Linnemann, den seine Freunde „Grobi“ nannten, war verschwunden – und mit ihm sein Wagen.

Wohin fuhr Georg Linnemann mit seinem Auto, bevor er verschwand? Seine Freundin sucht seit anderthalb Jahren verzweifelt nach ihrem Freund. Sie möchte jetzt einen Suchaufruf auf das Auto drucken lassen. Foto: Moritzen

Wenige Tage später, am 20 Dezember 2014, dann die erste Spur: Der dunkelblaue Golf IV mit dem Kennzeichen NMS-ZX-88 wurde von der Polizei in Hamburg-Osdorf in der Nähe des Elbe-Einkaufszentrums sichergestellt. Allerdings gab es immer noch keine Hinweise auf ein Verbrechen. Also gab es von offizieller Seite auch keine öffentliche Suche. Doch Georgs Freundin kämpfte weiter. Mittlerweile hatte sie die Facebook-Seite „Vermisst wird Georg Linnemann“ einrichten lassen. Aber auch das Internet führte sie nicht zum Vater ihres ungeborenen Kindes.

„Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er einfach weggegangen ist“, sagt die Neumünsteranerin. Und auch nach fast anderthalb Jahren ohne Lebenszeichen kommen ihr die Tränen. Erst wenige Wochen vor seinem Verschwinden hatte Georg Linnemann erfahren, dass er Vater werden würde. „Er hat sich sehr auf das Kind gefreut“, erzählt seine Freundin. „Wir wollten zusammenziehen, als Familie leben. Auch mit meiner ältesten Tochter hat er sich prima verstanden. Die waren ein Herz und eine Seele“, berichtet sie. Mittlerweile ist Georgs Baby geboren. Vor zehn Monaten brachte seine Freundin ein gesundes Mädchen zur Welt. Seinen Vater hat es nie gesehen.

Im April 2015 dann die Wende: Plötzlich wurde aus der Vermisstensache ein Tötungsdelikt. „Ich fiel aus allen Wolken, als die Kripo plötzlich bei mir vor der Tür stand und Fragen stellte“, erzählt seine Freundin. „Im Rahmen anderer Ermittlungen hatte sich der Tatverdacht gegen zwei 28 und 26 Jahre alte Männer aus Neumünster und Kappeln, die dem persönlichen Umfeld des Herrn Linnemann zuzurechnen sind, erhärtet“, so Matthias Arends, Pressesprecher der Polizeidirektion Kiel. Doch die Männer, die damals wegen Diebstählen in Untersuchungshaft saßen, schwiegen. Im November 2015 wurden sie vom Landgericht Flensburg zu fünfeinhalb beziehungsweise dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Möglicherweise war auch Georg Linnemann in Straftaten verstrickt. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass er zu einer Bande gehörte, die in Schleswig-Holstein Garagen und Lagerhallen aufbrach, Aufsitzrasenmäher und Motorräder klaute. Er soll Motorradteile im Internet angeboten haben. Möglicherweise liegt hier das Motiv für sein Verschwinden. „Für mich gab es damals keine Anzeichen, dass er etwas Komisches gemacht haben könnte. Er war täglich bei mir. Mir ist nichts aufgefallen. Ich habe ihn als extrem aufopfernden, herzlichen und sensiblen Menschen kennen gelernt“, sagt seine Freundin.

Doch sie weiß mittlerweile auch, dass es einige dunkle Geschichten in seiner Vergangenheit gegeben haben muss und dass es möglicherweise irgendwo Menschen gibt, die von ihrer hartnäckigen Suche nach der Wahrheit nicht begeistert sind und vor Gewalt nicht zurückschrecken. Deshalb möchte sie auch ihren Namen nicht nennen und ihr Gesicht nicht zeigen. „Er hat mir sicher nicht alles von sich erzählt. Wir kannten uns erst seit dem Frühjahr“, sagt sie. Auch über seine Jugend und Familie sprach der Arztsohn aus Bremervörde kaum. Er zog erst wenige Monate vor seinem Verschwinden nach Neumünster, zuvor wohnte er in Flensburg. Seine Leidenschaft waren schnelle Motorräder. Doch als Familienvater wollte er sein Hobby einschränken.

Die Suche nach dem jungen Mann glich von Anfang an der Suche nach der Nadel im Heuhaufen: Wichtige Spuren waren für die Polizei das Auto des Opfers sowie ein gelber Leihanhänger: Der Hänger wurde am 3. Januar 2015 in Neumünster am Wernershagener Weg/Ecke Weberstraße umgestürzt am Straßenrand entdeckt. Linnemann selbst hatte ihn gemietet, wahrscheinlich für den Transport von Diebesgut, meint die Polizei.

Zwei Mal suchten die Ermittler konkret nach einer Leiche: Sie sind sich sicher, dass Georg Linnemann getötet, verbrannt und dann in Neumünster oder im Umland vergraben wurde. Im Juli 2015 durchkämmten sie vergeblich eine Wiese in Wasbek. Mitte Oktober suchten sie nach einem Hinweis ein Kleingartengelände ab. „Doch die Suchhunde schlugen nicht an“, so Arends. Auch eine Belohnung von 1500 Euro für Hinweise, die zur Lösung des Falls führen, brachte die Mordkommission nicht weiter. „Doch die intensiven Ermittlungen dauern an“, so der Polizeisprecher.

Was auch immer passiert ist: Georgs Freundin möchte Klarheit – für sich und ihre Töchter. Deshalb geht sie ungewöhnliche Wege. Vor einigen Wochen hat sie Georgs Golf von der Polizei zurück bekommen. Das Auto soll ihr jetzt bei der Suche helfen. Quasi als fahrende Litfaßsäule will sie den Wagen von Freunden und Bekannten durch Schleswig-Holstein, Hamburg und Dänemark fahren lassen – überall dorthin, wo Georg in seinen letzten Jahren war. Dazu möchte sie sein Bild, die Facebook-Seite und einen Suchaufruf auf das Auto drucken lassen. Eine teure Angelegenheit, für die die alleinerziehende Mutter noch Sponsoren auf ihrer Facebookseite „Vermisst wird Georg Linnemann“ sucht.

Das Auto selbst zu fahren, schafft sie noch nicht. Zu stark sind die Erinnerungen an die kurze, gemeinsame schöne Zeit. Als sie den Wagen zurück bekam, war nichts Persönliches mehr darin. Sogar der Kindersitz fehlte und tauchte bisher nicht wieder auf. Nur ein kleines Spielzeugauto der ältesten Tochter klemmte noch zwischen den Sitzen. „Das habe ich jetzt immer bei mir im Portemonnaie“, sagt die Freundin.

http://www.shz.de/regionales/schleswig- ... 77641.html

Die Suchseite bei fb:

https://www.facebook.com/Vermisst-wird- ... 782846579/

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 Betreff des Beitrags: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 02. Oktober 2016, 13:53:28 
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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 17. Mai 2017, 17:12:53 
 
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POL-KI: 150622.1 Kiel / Neumünster / Hamburg / Kappeln: Kieler Mordkommission ermittelt wegen mutmaßlichem Tötungsdelikt in Neumünster
22.06.2015 – 09:30
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POL-KI: 150622.1 Kiel / Neumünster / Hamburg / Kappeln: Kieler Mordkommission ermittelt wegen mutmaßlichem Tötungsdelikt in Neumünster
Quelle: Polizei Bild-Infos Download
Kiel / Neumünster / Hamburg / Kappeln (ots) - Seit dem 15. Dezember 2014 wird der 28 Jahre alte Horst Georg Linnemann aus der Warmsdorfstraße in Neumünster-Faldera vermisst. Da sich die Hinweise auf ein Tötungsdelikt verdichtet haben, ermittelt die Mordkommission der Kieler Bezirkskriminalinspektion in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Neumünster und der Kieler Staatsanwaltschaft seit Ende April und sucht nach Zeugen, die den Vermissten zuletzt gesehen haben und weitere Angaben zum Sachverhalt machen können.

Der 28-jährige Student der Fachhochschule Kiel wurde am Nachmittag des 15. Dezember von seiner Lebensgefährtin als vermisst gemeldet, die ihn letztmalig gegen Mittag in ihrer Neumünsteraner Wohnung gesehen hatte. Horst Georg Linnemann fuhr einen dunkelblauen PKW Golf IV, amtliches Kennzeichen NMS-ZX 88. Der Wagen wurde am 20. Dezember in Hamburg aufgefunden und durch die dortige Polizei sichergestellt.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen erhärtete sich ein Tatverdacht gegen zwei 28 und 26 Jahre alte Männer aus Neumünster und Kappeln, die dem persönlichen Umfeld des Linnemann zuzurechnen sind.

Gesucht werden nun Zeugen, die Horst Georg Linnemann am 15.12.2014 und möglicherweise in den Tagen danach gesehen haben.

Weiterhin interessiert die Kriminalpolizei, wer Angaben zu Nutzern bzw. Abstellorten des Fahrzeuges von Linnemann nach dem 15. Dezember machen kann.

Nach den bisherigen Erkenntnissen könnte der Vermisste Zugriff auf eine Garage oder Lagerraum in Neumünster und Umgebung gehabt haben. Wer kann hierzu Angaben machen?

Wer Angaben zu den Fragen der Ermittler machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0431 / 160 3333 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

Dieser Meldung ist ein Foto des 192cm großen und ca. 80kg schweren Horst Georg Linnemann sowie ein Bild seines dunkelblauen Golf IV angehängt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 16. Dezember 2017, 15:13:39 
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Artikel vom 17.05.2017

Wo ist das Handy des vermissten Georg Linnemann?

Im Winter 2014 verschwand Georg Linnemann spurlos. Freunde haben jetzt eine aufwändige Suche im Stadtwald gestartet

NEUMÜNSTER | Seit fast zweieinhalb Jahren ist Georg Linnemann spurlos verschwunden. Am 15. Dezember 2014 wurde der Neumünsteraner das letzte Mal lebend gesehen. Die Mordkommission in Kiel ist überzeugt davon, dass der damals 28 Jahre alte Student umgebracht wurde. Seit Monaten scheint keine Bewegung mehr in dem Fall zu sein. Laut Polizei gibt es „keinen neuen Sachstand“. Doch Georg Linnemanns Lebensgefährtin (35) gibt die Hoffnung nicht auf, doch noch Licht ins Dunkel zu bringen. Sie möchte Klarheit über das Schicksal ihres Freundes, der auch der Vater ihrer jüngsten Tochter (22 Monate) ist. Darum hat sie gemeinsam mit Freunden und Bekannten eine aufwändige Suchaktion gestartet: Seit Anfang des Monats versucht die Gruppe mit technischem Gerät auf eigene Faust, im Stadtwald das Handy von Georg Linnemann zu finden.

Es ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, doch die Lebensgefährtin des Vermissten hat Argumente für die ungewöhnliche Aktion. Als ihr Freund im Dezember 2014 verschwand, hatte er sein Mobiltelefon bei sich. Gegen 16 Uhr schickte er ihr damit noch eine liebevolle Nachricht. Als er wenige Stunden später nicht wie verabredet nach einer kurzen Erledigung zum gemeinsamen gemütlichen Abend erschien und auch nicht mehr zu erreichen war, ahnte die junge Frau bald, dass etwas nicht stimmte. „Georg war eigentlich immer per Handy zu erreichen“, sagt sie.

In ihrer Not recherchierte die Neumünsteranerin damals im Internet und fand mehrere Seiten, über die Mobiltelefone geortet werden können. „Über einige Tage wurde mir regelmäßig ein Bereich im Stadtwald angezeigt“, berichtet die Frau. Deshalb möchte sie dort auch nach der langen Zeit noch nach dem Handy suchen.

Alle anderen von ihr abgearbeiteten Ansätze, Informationen über Georgs Verschwinden zu finden, brachten bisher keine Spur. Auch die intensive Recherche über Facebook war erfolglos.

Doch jetzt hat sich ein technisch versierter Bekannter bereit erklärt, bei der aufwändigen Aktion im Stadtwald zu helfen. Metalldetektoren wurden besorgt, ein Suchtrupp wurde zusammengestellt. Nach Rücksprache mit dem Liegenschaftsamt und der Polizei durfte die Gruppe im unwegsamen Gelände in der Nähe des Friedenshains loslegen.

Zwei Tage lang durchforsteten die Freundin und ihre Helfer jeweils über Stunden das Areal. „Wir haben immer eine Fläche mit Flatterband abgesteckt und dann Stück für Stück abgearbeitet“, berichtet die Freundin. Immer wieder piepten die Geräte, immer wieder keimte Hoffnung. Möglichst vorsichtig, um den Waldboden zu schonen, wurde gegraben; immer wieder förderte die Gruppe Metallschrott zu Tage – Schrauben, Stangen, Nägel oder auch Bombensplitter kamen ans Tageslicht. Georg Linnemanns schwarzes Samsung-Handy, das möglicherweise in einer schwarzen Lederhülle steckte, blieb jedoch bisher verschwunden. Noch will die Lebensgefährtin die Suche nicht einstellen. Mit besseren Geräten soll das Gelände bald noch einmal unter die Lupe genommen werden.

Natürlich ist nicht ausgeschlossen, dass das Handy einst von jemandem gefunden und aus Unkenntnis mitgenommen wurde. „Es wäre wichtig, dass derjenige es dann abgibt“, bittet Georg Linnemanns Freundin. Denn laut Mordkommission wurde das Gerät bisher nicht aufgefunden. Auch das Fundbüro bestätigte auf Nachfrage, dass zwischen dem 15. Dezember 2014 und Ende April 2015 kein entsprechendes Gerät abgegeben wurde.

Nach dem Verschwinden des Studenten wurde bisher lediglich am 20. Dezember 2014 sein dunkelblauer Golf IV mit dem Kennzeichen NMS-ZX 88 in Hamburg-Osdorf gefunden. Weil es damals noch keine Hinweise auf ein Verbrechen gab, blieb die offizielle Suche aber vorerst aus. Im Rahmen anderer Ermittlungen erhärtete sich laut Polizei jedoch im Frühjahr 2015 ein Tatverdacht gegen zwei Männer aus Neumünster und Kappeln – beides Bekannte von Georg Linnemann. Mehrfach suchten die Ermittler in Neumünster und Umgebung vergeblich nach der Leiche des Vermissten. Die Polizei geht davon aus, dass er ermordet, verbrannt und vergraben wurde.

Das verdächtige Duo saß damals wegen Diebstahls in Untersuchungshaft. Möglicherweise war auch Georg Linnemann in Straftaten verstrickt. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass er zu einer Bande gehörte, die Lagerhallen und Garagen aufbrach und Aufsitzrasenmäher und Motorräder stahl. Wollte der Student, der wusste, das er bald Vater werden würde und sich sehr auf das Kind freute, aus möglicherweise krummen Geschäften aussteigen? Wurde ihm das zum Verhängnis? Seine Freundin möchte die Wahrheit wissen. „Ich brauche Klarheit über Georgs Schicksal. Das wäre auch so wichtig für die Kinder. Ich werde weiter suchen, egal wie lange“, sagt sie.

Wer etwas über den Verbleib von Georg Linnemanns Handy weiß, es vielleicht gefunden hat, wird gebeten, es bei einer Polizei-Dienststelle abzugeben oder die Kripo in Kiel unter 0431-1 60 33 33 anzurufen.

Quelle: https://www.shz.de/lokales/holsteinischer-courier/wo-ist-das-handy-des-vermissten-georg-linnemann-id16836211.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 16. Dezember 2017, 15:14:45 
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SEIT DREI JAHREN SPURLOS VERSCHWUNDEN -
Die Suche nach Georg Linnemann geht weiter

Am 15. Dezember 2014 verschwand der Student. Die Polizei glaubt, er ist tot. Seine Freundin will Klarheit, doch auch neue Hinweise führten ins Leere.

Neumünster | „Die Zeit heilt keine Wunden – man lernt nur, mit dem Schmerz zu leben.“ Die junge Frau (35) weiß, wovon sie spricht. Vor genau drei Jahren verschwand ihr Lebensgefährte und Vater ihrer jüngsten Tochter spurlos. Die Mordkommission in Kiel ist sich sicher, dass der Student Georg Linnemann getötet wurde – auch wenn bisher nicht einmal die Leiche des damals 28-Jährigen gefunden wurde. Doch die Polizei ermittelt weiter. Erst vor wenigen Wochen wurden erneut Suchhunde eingesetzt – leider vergeblich.

Auch Georg Linnemanns Freundin lässt keine Ruhe. Sie will sein Schicksal klären, um irgendwann die Fragen ihrer Kinder beantworten zu können und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Seit auf dem Großflecken wieder die Weihnachtsbuden stehen, sind ihr die letzten Momente mit Georg wieder so lebendig vor Augen, als wäre es erst gestern gewesen. Seine letzte Handy-Nachricht erreichte die junge Mutter am 15. Dezember 2014 gegen 16 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt. Dort machte sie sich mit ihrer ältesten Tochter (heute 4) gerade einen fröhlichen Nachmittag. „Viel Spaß – und passt beim Karussellfahren gut auf Euch auf“, lauteten die liebevollen Zeilen ihres Freundes. Danach blieb Georgs Handy ausgeschaltet – für immer.

„Ich konnte mir nie vorstellen, dass er einfach weggegangen ist“

Dass etwas nicht stimmt, wurde seiner Freundin schnell klar. Georg wollte an dem Nachmittag nur noch rasch was erledigen, anschließend wollte sich das Paar einen gemütlichen Abend machen. Doch Georg meldete sich nicht mehr. „Ich konnte mir nie vorstellen, dass er einfach weggegangen ist“, sagt seine Freundin. Erst kurz vor seinem Verschwinden hatte Georg Linnemann erfahren, dass er Vater werden würde.

„Wir wollten als Familie zusammenleben. Er hat sich sehr auf das Kind gefreut“, erzählt sie. Mittlerweile ist Georgs Tochter zweieinhalb Jahre alt. Ihren Vater kennt sie ausschließlich aus Erzählungen und von Fotos. „Mein Papa lebt im Himmel“, sagt sie manchmal. Gemeinsam mit ihrer großen Halbschwester, die von Georg wie ein eigenes Kind geliebt wurde, spielt sie gern in dem kleinen Holzhäuschen, das der handwerklich geschickte Maschinenbau-Student in seinem letzten Sommer im Garten baute.

Verschwinden bleibt ein Rätsel

Was genau an dem Winternachmittag vor drei Jahren geschah, ist immer noch ein Rätsel. Georgs Freundin startete bereits wenige Stunden nach dem mysteriösen Verschwinden die Suche. Immer wieder wählte sie seine Nummer. „Es war von Anfang an merkwürdig. Georg war auf dem Handy eigentlich immer zu erreichen“, sagt sie. Auch bei Freunden oder im Krankenhaus war er nicht. Am nächsten Tag ging die junge Frau deshalb zur Polizei. Die suchte zwar im Computer, ob sein Wagen irgendwo aufgefallen sei – doch mehr passierte erst einmal nicht.

Fünf Tage später, es war der 20. Dezember 2014, gab es die erste Spur: Georgs dunkelblauer Golf IV mit dem Kennzeichen NMS-ZX-88 wurde von der Polizei in Hamburg-Osdorf am Elbe-Einkaufszentrum sichergestellt. Allerdings war auch das noch kein Hinweis auf ein Verbrechen, und deshalb blieb von offizieller Seite die öffentliche Suche aus.

Die Freundin wartet weiter auf Antworten

Georgs Freundin reichte das nicht. Mittlerweile hatte sie die Facebook-Seite „Vermisst wird Georg Linnemann“ einrichten lassen. Dort erhielt sie zwar viel Zuspruch und Interesse vieler Leser, ein brauchbarer Hinweis auf Georg Linnemanns Schicksal war aber auch dort nie dabei.

Im April 2015 – vier Monate nach Georgs Verschwinden – änderte sich alles: Jetzt stand plötzlich die Kriminalpolizei vor der Tür der Neumünsteranerin und hatte Fragen. „Im Rahmen anderer Ermittlungen hatte sich der Tatverdacht gegen zwei Männer aus Neumünster und Kappeln, die dem persönlichen Umfeld des Herrn Linnemann zuzurechnen sind, erhärtet“, erklärt Matthias Arends, Pressesprecher der Polizeidirektion Kiel, für die zuständige Mordkommission.

War Linnemann selbst in Straftaten verstrickt?

Haben die Männer etwas mit dem Verschwinden zu tun? Haben sie Georg umgebracht? Und warum? Antworten hat Georgs Freundin bis heute nicht bekommen. Offenbar schweigen die Männer, die damals wegen Diebstählen in Untersuchungshaft saßen, beharrlich zu den Vorwürfen. Im November 2015 wurden sie vom Landgericht Flensburg zu 5,5 beziehungsweise 3,5 Jahren Haft verurteilt.

Möglicherweise war auch Georg Linnemann in Straftaten verstrickt. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass er zu einer Bande gehörte, die in Schleswig-Holstein Garagen und Lagerhallen aufbrach, Aufsitzrasenmäher und Motorräder klaute. Er soll Motorradteile im Internet angeboten haben. Liegt hier das Motiv für sein Verschwinden?

Georgs Lebensgefährtin fehlt jeder Ansatzpunkt. „Mir ist damals nichts Merkwürdiges aufgefallen. Er war täglich bei mir“, sagt sie. Doch sie weiß mittlerweile auch, dass es einige dunkle Seiten in seiner Vergangenheit gegeben haben muss und dass es möglicherweise irgendwo Menschen gibt, die von ihrer hartnäckigen Suche nach der Wahrheit nicht begeistert sind und vor Gewalt nicht zurückschrecken. Deshalb möchte sie auch ihren Namen nicht nennen.

Die Polizei geht von Tötung aus

Die Suche nach Georg Linnemann gestaltete sich von Anfang an schwierig. Wichtige Spuren waren für die Polizei das Auto des Opfers sowie ein gelber Leihanhänger. Der Hänger wurde am 3. Januar 2015 in Neumünster am Wernershagener Weg/Ecke Weberstraße umgestürzt am Straßenrand entdeckt. Georg Linnemann hatte ihn noch selbst gemietet, möglicherweise sollte damit Diebesgut transportiert werden, meint die Polizei. Der Student soll Kontakte nach Hamburg, Dänemark und Niedersachsen gehabt haben. Er wuchs als Sohn eines Ärztepaares in Bremervörde auf.

Mehrfach suchten die Ermittler konkret nach seiner Leiche: Sie sind sich sicher, dass Georg Linnemann getötet, verbrannt und in Neumünster oder im Umland vergraben wurde. Im Juli 2015 durchkämmte die Polizei eine Wiese in Wasbek, grub mit schwerem Gerät – doch vergeblich. Mitte Oktober 2015 suchte sie nach einem Tipp erfolglos ein Kleingartengelände ab.

Auch drei Jahre nach dem rätselhaften Verschwinden des Studenten gehen die Nachforschungen weiter, sobald es einen Ansatzpunkt gibt: Erst vor wenigen Wochen, im November, „erhielt die Mordkommission einen Hinweis auf einen möglichen Ablageort“, erklärt Polizeisprecher Matthias Arends. Wo genau der Tipp die Beamten hinführte, wollte der Sprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Suchhunde wurden eingesetzt, doch Georg blieb auch diesmal wie vom Erdboden verschluckt. Sein Handy wurde ebenfalls bis heute nie gefunden.

Belohnung für brauchbare Hinweise

Auch Suchaktionen, die seine Freundin immer wieder beim kleinsten Hinweis gemeinsam mit Freunden initiierte, verliefen bisher im Sande. Trotzdem gibt sie die Hoffnung nicht auf, irgendwann Licht ins Dunkel zu bringen.

„Das Ermittlungsverfahren läuft nach wie vor. Wir sind auf Zeugen angewiesen, die Angaben zu Georg Linnemann und auch zu einem möglichen Ablageort des Leichnams machen können“, sagt der Polizeisprecher. Für Hinweise, die zum Auffinden der Leiche und zum Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft Kiel eine Belohnung in Höhe von 1500 Euro ausgelobt. Zu erreichen sind die Ermittler unter Telefonnummer 0431/1603333.

https://www.shz.de/lokales/holsteinisch ... 81251.html

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