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 Betreff des Beitrags: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:08:45 
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Hier bitte die Presseberichte posten mit Link zu diesem Bericht :!:

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:35:18 
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POL-GE: Frau wird Vermisst

Gelsenkirchen (ots) - Vermisst wird seit dem 02.06.2010 die

Annette Lindemann

Beschreibung: - ca. 165 cm groß, stabile Figur, ca. 80 kg - blondes, schulterlanges, gewelltes Haar

Bekleidung : - nicht bekannt -

Frau Lindemann war zuletzt mit einem Van bzw. Kleinbus Mercedes Viano mit dem amtlichen Kennzeichen GE - AL 2701 unterwegs. Am 02.06.2010 wurde sie zuletzt in Gelsenkirchen-Erle gesehen. Die Familie und ihre vier Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren warten seitdem auf eine Nachricht oder ein Lebenszeichen.

Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort von Frau Lindemann bzw. zu dem Fahrzeug machen?

Hinweise an das PP Gelsenkirchen, Kriminalkommissariat 11 (0209/365-7112), die Kriminalwache Gelsenkirchen (0209/365-8240) oder jede andere Polizeidienststelle.

Polizei Gelsenkirchen

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:35:42 
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17.06.2010 | 19:42 Uhr
POL-E: Essener Polizei übernimmt die Ermittlungen im Fall der vermissten Gelsenkirchenerin-

Essen/ Gelsenkirchen (ots) - E.- Stadtgebiet: Seit heute (17. Juni) hat eine Essener Mordkommission, unter Leitung des EKHK Weskamp, die Ermittlungen im Fall einer vermissten Frau aus Gelsenkirchen übernommen - die Polizei Gelsenkirchen berichtete am 16. Juni, 18.17 Uhr mit Fotos über den Fall-.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Essen, Telefon 0201- 829-0. /Peke


Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:36:10 
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Gelsenkirchen. Noch keine heiße Spur hat die Polizei von der vermissten 44-jährigen Annette Lindemann, die seit dem 2. Juni spurlos verschwunden ist.

Hinweise nach der gestrigen Veröffentlichung eines Suchbildes in der WAZ gingen im Polizeipräsidium eher spärlich ein. Die Ermittlungen leitet allerdings die Essener Staatsanwaltschaft. Das ist üblich, wenn nur der Anschein von Neutralitätsverletzungen vorliegen könnte: Denn der Ehemann ist selbst Polizeibeamter in Buer.

Am Tag vor Fronleichnam versorgte die vierfache Mutter noch ihre Kinder im Alter von fünf bis 12 Jahren, seitdem ist sie verschwunden. Ebenso das Auto, ein Mercedes-Van mit dem Kennzeichen GE - AL 2701. Zunächst hatte die Polizei intern ermittelt, Freunde, Nachbarn, die Familie befragt. Auch in Holland wurde nach der 44-Jährigen gesucht, wo die Familie oft Urlaub machte. Doch die Suche blieb erfolglos, so dass die Polizei nun die Öffentlichkeit eingeschaltet hat. Und sie ermittelt in alle Richtungen: Die Bueranerin kann Mann und Kinder zurückgelassen haben, sie kann verunglückt sein oder sie wurde Opfer eines Verbrechens.

Fakt ist, dass der Ehemann, der seit dem Verschwinden dienstfrei hat und sich um die Kinder kümmert, erst fünf Tage später offiziell eine Vermisstenanzeige gestellt hatte. Das mag darauf hindeuten, dass man zunächst davon ausging, dass sich die Ehefrau möglicherweise eine „Auszeit“ von Ehe und Familie nehmen wollte. Nach nun zwei Wochen steigt aber der Druck bei der Vermisstensuche. Von „außergewöhnlichen Ehestreitigkeiten“ ist der Polizei nichts bekannt.

Polizei Essen

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:36:35 
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Die Angst steht Rolf L. (56) ins Gesicht geschrieben. Leise sagt er: „Meine Schwester würde nie abhauen und ihre Kinder im Stich lassen. Sie ist Mama durch und durch und liebt ihre Jungs über alles. Es gibt nur eine schreckliche Erklärung: Ihr muss etwas Schlimmes zugestoßen sein!“

Seit mehr als zwei Wochen wird Annette Lindemann (44) aus Gelsenkirchen vermisst. Die vierfache Mutter fuhr vormittags zum Essener Einkaufszentrum Limbecker Platz, wollte shoppen.

Nachmittags schickte sie ihrem Mann noch eine SMS – das letzte Lebenszeichen. Rolf L.: „Darin stand nur, dass es länger dauert, sie später nach Hause kommt. Danach wurde das Handy ausgeschaltet.“

Nach intensiven Ermittlungen befürchtet auch die Polizei, dass Annette Lindemann einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte.

Zuständig ist nun die Essener Mordkommission. Hauptkommissar Peter Elke (50): „Da der Ehemann der Vermissten Polizist in Gelsenkirchen ist, hat die Polizei der Nachbarstadt Essen den Fall aus Objektivitätsgründen übernommen.“

Bislang fehlt den Ermittlern aber eine heiße Spur. Elke: „Deshalb fahnden wir dringend nach dem Mercedes Viano der Vermissten, der ebenfalls seit dem 2. Juni verschwunden ist. Dann hätten wir eine Spur, um herauszufinden, wo die Frau hingefahren ist oder zuletzt war.“

Besonders die vier Söhne (5 bis 12) leiden unter dem Verschwinden. Rolf L.: „Alle haben nur eine Frage im Kopf: Wo ist Mama? Und die große Sorge: Was ist mit ihr passiert? Man kann nicht mehr richtig schlafen, hat keinen Appetit mehr. Wir wollen endlich Gewissheit – auch wenn sie vielleicht schrecklich ist.“

Bild.de

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:37:05 
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27.06.2010 | 15:05 Uhr
POL-E: Mercedes-Viano der vermissten Gelsenkirchenerin wurde gefunden - Fortschreibung

Essen/ Gelsenkirchen/ Recklinghausen (ots) - Freitagmorgen (25. Juni, kurz vor 9 Uhr) meldeten Spaziergänger einen Waldbrand in Marl-Sinsen. In dem weitläufigen Waldgebiet "Die Haard" zwischen den Städten Marl und Haltern am See entdeckten die Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten ein brennendes Fahrzeug. Am Samstag (26.Juni) stellten Kriminaltechniker zweifelsfrei fest, dass es sich bei dem ausgebrannten Wrack um den gesuchten Mercedes- Viano der vermissten Frau L. aus Gelsenkirchen handelt. Mit einer Hundertschaft wurde noch am gleichen Tag die Umgebung des Fahrzeuges nach weiteren Spuren abgesucht. Die Suche, die auch mit Spürhunden stattfand, wird in den nächsten Tagen fortgesetzt. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen, denen der schwarzen Viano, Kennzeichen GE- AL 2701 vor Freitagmorgen aufgefallen ist. Hinweise bitte an die Mordkommission der Polizei Essen unter Telefon 0201- 829-0. /Peke

Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:37:44 
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Der Fall der seit dem 2. Juni vermissten 44-jährigen Annette Lindemann wird immer mysteriöser, nachdem am Freitag ihr Wagen ausgebrannt in einem Waldstück in Marl-Sinsen aufgefunden wurde.

Seit dem 2. Juni wird Annette Lindemann vermisst

Auch am Montag suchte ein großes Polizeiaufgebot in dem Wald großräumig nach Spuren. Auch Leichen-Spürhunde wurden wieder eingesetzt. Drei Wochen nach dem Verschwinden der vierfachen Mutter tauchte ihr Wagen, ein schwarzer Mercedes-Van mit dem Kennzeichen GE -AL 2701, plötzlich in einem abgelegenen Waldstück zwischen Marl und Haltern auf - ausgebrannt. Natürlich lässt das Spekulationen und Mutmaßungen sprießen. Wenn es von der 44-Jährigen seit Wochen kein Lebenszeichen gibt: Wie kam der Wagen dann in den Wald? Natürlich wächst die Wahrscheinlichkeit, dass die 44-Jährige Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Der Essener Polizeisprecher Ulrich Faßbender betont aber für die Arbeit der eingesetzten 20-köpfigen Mordkommission: „Wir ermitteln weiter in alle Richtungen.“

Dazu gehört aktuell herauszufinden, wann der Wagen in dem Wald abgestellt wurde: vergangenen Freitag oder Tage davor? Er stand nicht auf einem Parkplatz, aber war allem Anschein nach auch nicht gezielt unauffindbar versteckt. Auch ob der Wagen angezündet wurde oder durch einen technischen Defekt in Brand geriet, ist noch unklar. Wurde der Wagen abgefackelt, um mögliche Spuren zu vernichten? Einen Tag brauchte die Polizei allein, um zweifelsfrei zu klären, dass es der Wagen der Vermissten ist, mit dem sie am Tag vor Fronleichnam morgens losgefahren war.

Der Mercedes-Van mit dem Kennzeichen GE - AL 2701, mit dem Annette Lindemann unterwegs war. Der Mercedes-Van mit dem Kennzeichen GE - AL 2701, mit dem Annette Lindemann unterwegs war.

Die Polizisten-Ehefrau, die selbst bis zur Geburt ihres ersten Kindes vor gut zwölf Jahren Polizeibeamtin war, soll an dem Nachmittag ihres Verschwindens noch eine SMS geschickt haben, laut der ihr Einkauf im Essener Einkaufszentrum Limbecker Platz länger dauern würde. Danach soll das Handy abgestellt worden sein.

„Das sind Fragen der aktuellen Ermittlungen. Aber natürlich wird der Handy-Verkehr überprüft“, sagt Faßbender zu der Frage nach der SMS. Er will nicht eine Spekulation durch eine andere ersetzen. Und selbst wenn es denn die SMS gibt, ist damit nicht geklärt, wer sie wirklich geschrieben hat.

Auf geringe Resonanz bei Zeugen ist bislang die Veröffentlichung des Bildes von Annette Lindemann, der blond gelockten, stabilen, 165 cm großen und 80 kg schweren Frau, gestoßen. Offenbar wurde die Bueranerin nirgendwo gesehen. Ihr Bruder wird in Zeitungsberichten mit den Worten zitiert, dass seine Schwester niemals einfach verschwinden und ihre vier Kinder alleine lassen würde. Fünf Tage nach ihrem Verschwinden hatte ihr Ehemann offiziell die Vermisstenanzeige gestellt. Er hat seitdem dienstfrei und kümmert sich um die vier Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren.

Quelle :
http://www.derwesten.de

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:38:08 
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Wo ist Annette Lindemann aus Buer?
In der Stadt Gelsenkirchen spielt sich derzeit ein ähnlicher Fall wie bei der Heidenheimer Familie Bögerl vor ein paar Wochen ab. Auch die Hoffnung, dass die vermisste Bueranerin lebendig wiederkehrt, versiegt allmählich nachdem vor ein paar Tagen das ausgebrannte Fahrzeug der Vermissten in einem Marler Waldstück gefunden wurde. Die Bueranerin Annette Lindemann wird seit dem 2. Juni vermisst und bisher fehlt von ihr jede Spur. Das Sinsener Waldstück in Marl wurde ergebnislos von der Polizei durchkämmt.
Angeblich letzte SMS aus dem Limbecker Platz in Essen.
Nach Presseberichten der WAZ soll die Gelsenkirchenerin am Tag ihres Verschwindens aus dem Einkaufszentrum Limbecker Platz noch eine SMS mit dem Hinweis, dass es beim Einkaufen im Limbecker Platz noch etwas länger dauern würde abgeschickt haben. Aber auch hier sei sich die Polizei nicht sicher, ob die SMS auch tatsächlich von der Bueranerin stammt. Der ausgebrannte Mercedes VIANO sei nach Presseberichten so geparkt worden , dass er zwar nicht auf den ersten Blick gesehen werden konnte, der Fundort sei aber auch nicht wirklich ein Versteck gewesen.
Seit dem Auffinden des Fahrzeuges schweigt die Presse zum Fall Lindemann. Wer über Hinweise verfügt oder Beobachtungen gemacht hat, die zur Aufklärung und Auffindung von Frau Lindemann beitragen könnten, der kann sich an die Polizei Gelsenkirchen, Kriminalkommissariat 11 (0209/365-7112), die Kriminalwache Gelsenkirchen (0209/365-8240) oder jede andere Polizeidienststelle wenden.
Den Angehörigen und Freunden gilt mein Mitgefühl und die besten Wünsche, dass dieser Albtraum bald ein Ende findet.
Polizei Gelsenkirchen, Presseportal, abgefragt am 3 Juli 2010.

Quelle:Gelsenkirchen Blog

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:38:35 
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08.07.2010 | 13:17 Uhr
POL-E: Mercedes-Viano der vermissten Gelsenkirchenerin vorsätzlich angezündet - Fortschreibung mit aktuellem Foto der Vermissten

Essen/ Gelsenkirchen/ Recklinghausen (ots) - Die Polizei sucht noch immer nach der seit Anfang Juni vermissten Frau Lindemann aus Gelsenkirchen. (wir berichteten letztmalig am 27. Juni) Am 25. Juni wurde das ebenfalls gesuchte Auto, ein Mercedes Viano, GE- AL 2701, der mehrfachen Mutter in einem Waldgebiet zwischen Marl-Sinsen und Haltern am See gefunden. Das vollständig ausgebrannte Auto wurde gegenüber der Zufahrt zu einer Landesklinik aufgefunden. Inzwischen stellten die Experten der Spurensicherung fest, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelte. Der Brand könnte schon einen Tag zuvor, am Donnerstag, 24. Juni, entstanden sein. Das Feuer, welches ebenfalls auf nahe gelegene Bäume übergriff, konnte glücklicherweise schnell entdeckt und gelöscht werden.

Die Mordkommission in Essen bittet Zeugen um Hinweise. Wer weiß, wo sich der schwarze Mercedes Viano seit Anfang Juni befand? Möglicherweise stand das auffällige Fahrzeug versteckt in einer Garage oder auf einem Parkplatz irgendwo im nördlichen Ruhrgebiet. Eventuell wurde es sogar irgendwo zum Kauf angeboten!

Ein weiteres aktuelles Foto der Vermissten steht der Mordkommission zur Verfügung. Wer hat Frau Lindemann in der letzen Zeit gesehen und kann sachdienliche Hinweise geben? Telefon: 0201-829-0 (Ho.)

Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr

08.07.2010 | 13:17 Uhr
POL-E: Mercedes-Viano der vermissten Gelsenkirchenerin vorsätzlich angezündet - Fortschreibung mit aktuellem Foto der Vermissten

Essen/ Gelsenkirchen/ Recklinghausen (ots) - Die Polizei sucht noch immer nach der seit Anfang Juni vermissten Frau Lindemann aus Gelsenkirchen. (wir berichteten letztmalig am 27. Juni) Am 25. Juni wurde das ebenfalls gesuchte Auto, ein Mercedes Viano, GE- AL 2701, der mehrfachen Mutter in einem Waldgebiet zwischen Marl-Sinsen und Haltern am See gefunden. Das vollständig ausgebrannte Auto wurde gegenüber der Zufahrt zu einer Landesklinik aufgefunden. Inzwischen stellten die Experten der Spurensicherung fest, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelte. Der Brand könnte schon einen Tag zuvor, am Donnerstag, 24. Juni, entstanden sein. Das Feuer, welches ebenfalls auf nahe gelegene Bäume übergriff, konnte glücklicherweise schnell entdeckt und gelöscht werden.

Die Mordkommission in Essen bittet Zeugen um Hinweise. Wer weiß, wo sich der schwarze Mercedes Viano seit Anfang Juni befand? Möglicherweise stand das auffällige Fahrzeug versteckt in einer Garage oder auf einem Parkplatz irgendwo im nördlichen Ruhrgebiet. Eventuell wurde es sogar irgendwo zum Kauf angeboten!

Ein weiteres aktuelles Foto der Vermissten steht der Mordkommission zur Verfügung. Wer hat Frau Lindemann in der letzen Zeit gesehen und kann sachdienliche Hinweise geben? Telefon: 0201-829-0 (Ho.)

Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:39:10 
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Polizei verdächtigt Polizisten
Vierfache Mutter 49 Tage vermisst!

Wo ist Annette L. (44)?

Die vierfache Mutter ist seit 49 Tagen spurlos verschwunden. Sie war mit ihrem Mercedes-Van unterwegs, der vor drei Wochen brennend in einem Wald bei Haltern (NRW) entdeckt wurde. Hauptkommissar Peter Elke (51): „Wir suchen weiter dringend Zeugen, die den Mercedes gesehen haben.“

Es gibt erste Hinweise auf ein mögliches Motiv. Oberkommissar Dirk L. (43), der verdächtige Ehemann der Vermissten, soll seit längerer Zeit ein Verhältnis mit einer Kollegin haben. Angeblich sei die Polizistin sogar schwanger!

Zu den Gerüchten wollten Ermittler nichts sagen, Dirk L. ist vom Dienst suspendiert.

http://www.bild.de/news/2010/news/49-tage-vermisst-13369064.bild.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:39:38 
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Es ist ein unglaublicher Verdacht. Doch die Spurenlage in der Wohnung der vermissten Annette L. (44) spricht eine eindeutige Sprache. Wurde die vierfache Mutter in ihrem eigenen Ehebett getötet?

Als der ausgebrannte Mercedes „Viano“ bei Haltern entdeckt wurde, war der Mordkommission klar: Annette L. (44) ist einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Kurz danach standen sie vorm Haus der Vermissten in Gelsenkirchen. In den Händen einen Durchsuchungsbeschluss.

Akribisch untersuchten die Beamten jeden Raum, stellten dabei Veränderungen fest. Auffällig: Im Schlafzimmer lagen im Ehebett zwei nagelneue Matratzen.

Wurden hier Spuren eines Verbrechens vernichtet? Ehemann Dirk L. (43) kann oder will das den Fahndern offenbar nicht erklären, verweigert die Aussage. Und macht sich so verdächtig.

Brisant: Die Matratzen wurden kurz vor dem 2. Juni gekauft. Laut Ehemann verschwand Annette L. an diesem Tag. Auf den neuen Matratzen fehlen aber Haare und Hautschuppen der Ehefrau. Ein Ermittler: „Wir wollen wissen, wo die alten Matratzen geblieben sind und wer ab dem 29. Mai Verdächtiges bemerkt hat. Das ist der Tag mit dem letzten bestätigten Lebenszeichen.“

Eine neue Spur gibt es auch zum ausgebrannten Mercedes. Der Wagen wurde in der Haard zwischen Marl und Haltern gefunden. Nicht weit vom Fundort entfernt wohnt der Vater von Dirk L. Hier wohnt der verdächtige Ehemann, seit sein Haus beschlagnahmt wurde. Trotzdem schweigt Dirk L. weiter zu den Vorwürfen.

Hinweise bitte an die Telefonnummer: 0201/8290.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:40:04 
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22.07.2010 | 15:25 Uhr
POL-E: Ermittlungen im Vermisstenfall Annette L.

Essen-Gelsenkirchen-Recklinghausen (ots) - E- GE- RE Stadtgebiete:

Am 07.Juni 2010 meldete in Gelsenkirchen der Ehemann der 44-jährigen Frau Annette L., Mutter von vier Kindern, seine Frau als seit dem 2.Juni 2010 vermisst. Die durchgeführten Ermittlungen, Such- und Fahndungsmaßnahmen des Polizeipräsidiums Gelsenkirchen führten nicht zu Hinweisen oder möglichen Aufenthaltsorten der Vermissten. Im Rahmen weiterer Ermittlungen wurde bekannt, dass der Ehemann ohne Wissen seiner Familie eine Zweitwohnung in Gelsenkirchen unterhält. Aus den Vernehmungen des Ehemannes ergaben sich Widersprüche zu den zuvor gemachten Angaben. Daher wurde in Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Essen die polizeiliche Ermittlungsführung dem Präsidium Essen übertragen. Da nunmehr aufgrund der aufgetretenen Widersprüche nicht nur von einem Vermisstenfall ausgegangen werden konnte, sondern auch der Verdacht bestand, dass Frau Lindemann Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte, richtete das PP Essen eine Mordkommission ein. Diese fand heraus, dass es nicht nur Widersprüche in den Aussagen gibt, sondern der Ehemann nachweislich gegenüber Ermittlungsbehörden falsche Angaben über den Zeitpunkt und die Umstände des Verschwindens seiner Ehefrau gemacht hat. So wurde die Vermisste nicht wie angegeben am 02.Juni, sondern in der Nacht zum 30. Mai letztmalig von Dritten lebend gesehen. Auch der von ihr genutzte schwarze Mercedes- Viano- Van, GE - AL 2701, wurde ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gesehen. Er fand sich am 25.Juni in der Haard, einem großen Waldgebiet in der Nähe von Marl, vollständig ausgebrannt wieder. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Van in der Nacht zum 25.Juni in den Wald gefahren und dort vorsätzlich in Brand gesetzt. In der Wohnung der Familie veranlasste Untersuchungen ergaben, dass Frau Lindemann persönliche und für ein längeres Fernbleiben aus dem häuslichen und familiären Bereich wichtige Gegenstände zurückgelassen hat. Wesentliche Gegenstände im ehelichen Schlafzimmer fanden sich verändert bzw. fehlen. Von besonderem Interesse sind hier zwei Matratzen aus dem Ehebett, die vermutlich nach dem 30. Mai entsorgt und neu gekauft wurden.

Die Mordkommission bittet um Mithilfe bei der Beantwortung folgender Fragen: 1. Wer hat Annette Lindemann nach Samstag, 29. Mai 2010, gesehen? 2. Wer hat den schwarzen Mercedes Viano- Van, GE -AL 2701, in der Zeit vom 29. Mai bis zum 25.Juni 2010 gesehen oder kann Angaben zu einem möglichen Verkaufsversuch machen? 3. Wer hat Personen beobachtet, die im Stadtgebiet von Gelsenkirchen oder im Bereich des nördlichen Ruhrgebiets zwei Matratzen entsorgt haben?

Staatsanwaltschaft Essen Polizeipräsidium Essen Marcus Schütz Michael Weskamp Staatsanwalt Erster Kriminalhauptkommissar

Rückfragen bitte an:
Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:40:38 
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Im Fall der vermissten Bueranerin gibt es neue Hinweise.

Die Hoffnung, dass Annette Lindemann aus Buer, die noch immer als vermisst gilt, noch lebend gefunden wird, schwindet nach den neuesten Erkenntnissen der Polizei stetig. Im Fokus der Ermittler steht nun der Ehemann von Lindemann. Nach Presseberichten soll dieser ohne Kenntnis der Ehefrau eine Zweitwohnung in Gelsenkirchen unterhalten haben. Auch eine Geliebte soll der 43-jährige und mitlerweile vom Polizeidienst suspendierte Polizist haben, die - nach von der Polizei bisher nicht dementierten Gerüchten – schwanger sein soll.

Nach dem Verschwinden von Lindemann wurden im Ehebett die Matratzen gewechselt.

Der Ehemann ist vor allem deshalb ins Visier der Ermittler geraten, weil seine Aussagen gegenüber der Polizei immer widersprüchlicher wurden. Selbst das Datum des Verschwindens ist nun nicht mehr 100%ig geklärt. Während der Ehemann das Verschwinden von Annette Lindemann auf den 2. Juni datiert, sprechen die Söhne von Ende Mai.

Auch in der Wohnung von Annette Lindemann sind seit dem Verschwinden äußerst seltsame Dinge geschehen. Offenbar wurden im ehelichen Schlafzimmer die Matratzen gewechselt, was die Mordkommision selbstverständlich äußerst nervös macht. Das Motiv, hier möglicherweise Spuren verwischen zu wollen, passt jedenfalls zu dem ausgebrannten Mercedes Viano, der in einem Waldstück bei Marl gefunden wurde.

Wie angedeutet, ist nun von einem Kapitalverbrechen auszugehen. Von besonderem Interesse für die Polizei Essen, die die Ermittlungen federführend übernommen hat, dürfte der Verbleib der Matratzen sein. Wer also hier im Gelsenkirchener oder auch Marler Stadtgebiet Personen gesichtet hat, die vielleicht dabei waren Matratzen zu entsorgen, der sollte sich an die Polizei Essen wenden (0201/ 8290).

Bei derwesten.de behauptet ein anonymer Kommentator, dass der verdächtige Ehemann nun auch verschwunden sei. Stutzig mach mich persönlich die Aussage, dass die Polizei nicht klären kann, ob die angebliche Geliebte des Verdächtigen schwanger ist oder nicht. Das erscheint mir in der Sache nicht schwierig zu ermitteln. Ist sie zusammen mit dem Ehemann aktuell etwa nicht greifbar?

http://www.gelsenclan.de/index.php/ehemann-unter-verdacht-und-verschwunden/

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:41:11 
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04.08.2010 | 14:30 Uhr
POL-E: Essener Mordkommission ermittelt wichtige Spuren im Gelsenkirchener Vermisstenfall Annette Lindemann

Essen- Gelsenkirchen- Recklinghausen (ots) - E-GE- RE Stadtgebiete:

Seit die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission vor einigen Tagen die Bevölkerung um gezielte Mithilfe baten, gingen bei der Essener Polizei wichtige Anrufe ein.

Neben Beobachtungen zu dem lange verschwundenen Mercedes-Viano, der ausgebrannt in der Haard bei Marl gefunden wurde, meldeten aufmerksame Bürger verschiedene Ablagestellen von Matratzen. Insgesamt mehr als 150 telefonischen Hinweisen gehen die Fahnder inzwischen nach. Jeder weitere Hinweis kann den entscheidenden Durchbruch bringen.

So wurde der schwarze Viano von Zeugen in den späten Abendstunden des 7. Juni - also mindestens fünf Tage nach dem mysteriösen Verschwinden der Annette L. - im Emscherbruch in Gelsenkirchen auf der Wiedehopfstraße gesehen.

An einer Halde im Norden Gelsenkirchens entdeckten Anwohner Reste von zwei verbrannten Matrazen. Kriminaltechnische Untersuchungen führten nun zu dem Nachweis, dass diese Matratzen zweifelsfrei aus dem Haus der Familie Lindemann stammen.

"Die Indizienkette gegen den Ehemann der Vermissten verdichtet sich ständig weiter", so Michael Weskamp, Erster Kriminalhauptkommissar und Leiter der Essener Mordkommission. "Es fehlen allerdings Hinweise, die uns zu Frau Lindemann führen."

In den nächsten Tagen setzt die Polizei die intensiven Suchmaßnahmen fort. Erneut werden weitläufige Gebiete in Gelsenkirchen und Recklinghausen mit Hundertschaften, Reiterstaffeln und Polizeihubschraubern durchsucht. Zusätzlich kommen in der "Haard" spezielle Suchhunde zum Einsatz, die durch ihre besondere Ausbildung schon einige Fälle klären konnten. /Peke

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:41:38 
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Es ist der mysteriöseste Kriminalfall des Jahres. Vor zwei Monaten verschwand die vierfache Mutter. Ihr Ehemann, Oberkommissar Dirk L. (43) behauptete, sie sei vom Einkaufen nicht zurückgekommen.

Doch mittlerweile sind sich die Ermittler sicher: Annette L. wurde getötet – vom eigenen Ehemann.

BILD erklärt, welche Indizien ihn belasten.

• Zu spät vermisst:

Dirk L. sagt, seine Frau verschwand am 2. Juni. Doch das letzte Lebenszeichen stammt vom 29. Mai. Seinen Kindern erzählte er, Mama sei im Krankenhaus. Die Ermittler sind sicher, dass Annette L. bereits Ende Mai getötet wurde, der Mann die Zeit danach benutzte, um Spuren und Leiche zu beseitigen. Um dann erst am 7. Juni Anzeige zu erstatten.

• Der Mercedes Vaneo:

Der Wagen wurde nach dem Verschwinden nahe einer Gelsenkirchener Müllverbrennungsanlage gesehen, stand zwei Wochen später brennend im Wald bei Marl. In der Nähe von Dirk L.s Elternhaus.

• Die Matratzen:

Dirk L. kaufte Ende Mai Matratzen für das Ehebett. Die alten wurden später halb verbrannt auf einer Halde in Gelsenkirchen gefunden. Um Spuren zu verwischen?

• Geheime Zweitwohnung:

Der Oberkommissar hatte in Gelsenkirchen eine Wohnung, von der seine Familie nichts wusste. Außerdem ist eine Kollegin schwanger von ihm. Ihr erzählte er, mit seiner Frau wäre Schluss.

Michael Weskamp, Leiter Mordkommission (54): „Die Indizienkette gegen den Ehemann verdichtet sich immer weiter. Wir brauchen dringend Hinweise, die uns zum Opfer führen.“ Denn der Chefermittler weiß: Ein Mord ohne Leiche ist schwer zu beweisen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:42:18 
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Polizei sucht in der Haard nach der vermissten Annette...
05.08.2010 | 20:48 Uhr

Suchaktion zur vermissten Annette Lindemann (44) aus Gelsenkirchen am Donnerstag, 05.08.2010 in Erkenschwick. Eine Hundertschaft der Polizei Essen durchsuchte ein 40 Hektar großes Waldstück in der Haard. Sowohl Hundeführer, als auch eine Reiterstaffel aus Dortmund waren im Einsatz, um die seit dem 25.6. vermisste Gelsenkirchenerin zu finden. Foto:

Gestern durchkämmten Hundertschaften und Reiterstaffeln der Polizei die Haard zwischen Marl und Oer-Erkenschwick, wo auch spezielle Suchhunde zum Einsatz kamen. Allerdings bislang ohne Ergebnis. Die Suche wurde aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung wieder aufgenommen.

Joachim Kleine-Büning


http://www.derwesten.de/staedte/unser-vest/polizei-sucht-in-der-haard-nach-der-vermissten-annette-lindemann-id3415561.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:43:16 
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Haben Sie Ihre Frau umgebracht, Herr L. ?
„Dazu möchte ich mich nicht äußern...“
19.08.2010 - 01:00 UHR
Von ANDREAS WEGENER

Der Polizist Dirk L. (43) aus Gelsenkirchen – seit Wochen steht er im Verdacht, seine Frau Annette (44) getötet und ihre Leiche versteckt zu haben.

BILD erreichte den vierfachen Familienvater nun am Telefon, fragte: „Haben Sie ihre Ehefrau umgebracht?“

Die Antwort: Kein empörtes „Nein“! Stattdessen sagte der Oberkommissar gelassen: „Innerhalb des laufenden Verfahrens möchte ich mich dazu nicht äußern.“

Viele Indizien sprechen gegen ihn. So hatte er seine Frau erst knapp eine Woche nach ihrem Verschwinden als vermisst gemeldet. Ermittler fanden später die Matratzen aus dem Ehebett – verbrannt auf einer Halde! Außerdem kam heraus: Dirk L. hatte eine geheime Zweitwohnung, eine Kollegin ist von ihm schwanger.

Warum wird er nicht verhaftet? Staatsanwalt Marcus Schütz (33): „Der Mann ist unser Hauptverdächtiger. Aber für einen Haftbefehl muss es triftige Gründe geben. Derzeit liegen sie nicht vor, aber wir prüfen ständig weiter.“

Einen Beweis könnte die Leiche von Annette L. liefern. Möglicherweise gab ein Angler (71) jetzt den entscheidenden Tipp: Er hatte den Familien-Van (wurde später ausgebrannt gefunden) kurz nach dem Verschwinden der Frau morgens um 4 Uhr am Grimberg-Hafen in Gelsenkirchen gesehen.

Als die Polizei die Stelle jetzt absuchte, schlugen zwei Leichenspürhunde an. Doch Froschmänner suchten vergeblich im trüben Hafenbecken. Schütz: „Wir müssen weitersuchen.“

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:43:44 
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Gelsenkirchen. Die Indizien sprechen gegen den 43-jährigen Polizisten. Doch Beweise dafür, dass der Ehemann etwas mit dem Verschwinden von Annette L. zu tun hat, gibt es nicht. Die Polizei rechnet dennoch mit einer Anklage.

Die Arbeit der 20-köpfigen Essener Mordkommission im Fall der seit zweieinhalb Monaten vermissten Polizisten-Ehefrau Annette L. füllt mittlerweile ganze Regale. Die Indizienkette gegen den einzigen Verdächtigen, den 43-jährigen Ehemann, ist lang.

Doch es sind eben nur Indizien. Für die Kripo ist derweil klar: Die 44-jährige Mutter von vier Kindern, wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Nur die Leiche, die neue Ermittlungen ermöglichen wurde, bleibt verschwunden. Dennoch ist sich Polizeisprecher Peter Elke sicher: Gegen den Ehemann wird Anklage erhoben, wenn nicht wegen Mordes oder Totschlages, dann wegen anderer „gravierender Straftaten“. Von einem „Kartenhaus aus Lügen und Geschichten, das zusammengebrochen ist, spricht er. Man spürt: Die Polizei will den Fall klären. Unbedingt.
Viele Hinweise aus der Bevölkerung

Noch am Montag hatte die Kripo Hoffnung, das Opfer zu finden. Taucher suchten an zwei Stellen am Rhein-Herne-Kanal, am Hafen Grimberg und im Hafenbecken Bismarck, nachdem Leichenhunde angeschlagen hatten. Ein Angler hatte dort den gesuchten schwarzen Mercedes-Van der Vermissten, der wie berichtet später ausgebrannt in der Haard gefunden worden war, gesehen und die Polizei informiert.

Ohnehin: An Hinweisen aus der Bevölkerung mangelt es nicht. Laut Elke sind in den vergangenen Wochen über 200 konkrete Hinweise bei der Kripo eingegangen, von denen immer noch etliche abgearbeitet werden müssen. So war es aufmerksamen Zeugen zu verdanken, dass die Matratzen aus der Wohnung des Ehepaares als Häuflein Asche gefunden wurde. Noch immer arbeiten Kriminaltechniker an den Überresten. Doch auch dieser Fund ist nur ein Indiz. Es beweist vielleicht nur, dass die Matratzen illegal entsorgt wurden und nicht mal, dass der Täter sie angesteckt hat.
Staatsanwaltschaft gibt sich zurückhaltend

So hält sich Staatsanwalt Marcus Schütz zurück. „Wir sind mit den Ermittlungen noch nicht am Ende“, hofft er weiter auf noch so kleine Hinweise, vor allem zum Verbleib des Vans von Ende Mai bis Mitte Juni und zur Frage, wer in dem Wagen gesessen hat. Dirk L. ist und bleibt der einzige und damit Hauptverdächtige. Doch seit Wochen schweigt er, lässt sich über einen Anwalt vertreten, der aber laut Polizei ebenfalls schweigt. So lässt der Staatsanwalt auch offen, ob und wann und wozu Anklage erhoben wird. „Er wird nur das anklagen können, was er auch sicher ist beweisen zu können“, weiß der Polizeisprecher um Rechtsgrundsatz und Dilemma zugleich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:44:12 
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Für die Kripo ist dieser Mord-Fall zum Verzweifeln: Es gibt einen Verdächtigen, ein schlüssiges Motiv, mehrere Indizien und Spuren. Aber die Leiche fehlt...
Mehr zum Thema
Auch ohne Leiche droht lebenslange Haft
Gerd E.

Eine Verurteilung ohne Leiche – geht das überhaupt? Ein Mord-Ermittler: „Solche Fälle sind sehr selten. Ohne Leiche droht ein schwieriger Indizienprozess.“ Ein spektakulärer Fall im Ruhrgebiet: Der Mord an Monika E. (25) – die Bochumerin verschwand 1994.

Eine Halde, ein Waldgebiet, ein Hafen – das Grusel-Dreieck in Gelsenkirchen. Denn hier vermuten die Ermittler die Leiche von Annette L. (44).

Die vierfache Mutter ist seit Ende Mai spurlos verschwunden. Ihr Ehemann, Polizist Dirk L. (43), steht unter Mordverdacht, soll eine Affäre mit einer Kollegin gehabt haben. Ein Ermittler verriet BILD: „Wir sind uns ganz sicher, dass die getötete Frau irgendwo in diesem Bereich versteckt worden ist.“

An der Halde neben der Ulfkotter Straße entdeckten Polizisten die verbrannten Matratzen aus dem Ehebett. Am Waldgebiet Resser Mark sahen Zeugen den Mercedes-„Viano“ der Vermissten, der später ausgebrannt in Marl-Sinsen gefunden wurde – abgefackelt. Wollte der Killer Spuren vernichten?

Am Grimberg-Hafen schlugen sogar Leichenspürhunde an. Aber Tauchergruppe und Sonargerät fanden nichts...

Gestern wurde die 20-köpfige Ermittlungsgruppe (über 2700 Überstunden) offiziell aufgelöst. Das bittere Fazit von Ermittlungsleiter Michael Weskamp (54): „Ich bin von der Täterschaft des Ehemannes überzeugt.“

Staatsanwalt Marcus Schütz (33) erklärte BILD: „Die Kripo-Beamten haben 11 Aktenordner mit Berichten und Aussagen gesammelt. Dieses Material werde ich noch einmal prüfen. Am Ende muss ich entscheiden, ob ich das Verfahren gegen den Ehemann aus Mangel an Beweisen einstelle oder ob Anklage erhoben wird.“

Die Polizei nimmt weiter Hinweise entgegen: (0201) 829-0.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Dezember 2012, 18:44:58 
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Im Kontrast zu anderen Vermisstenfällen wirkt die Suche nach Lindemann unzulänglich.

Als Annette Lindemann aus Buer Ende Mai spurlos verschwand, ihr Fahrzeug, ein schwarzer Mercedes Viano, ausgebrannt in einem Waldstück bei Marl gefunden wurde und die Matratzen aus dem ehelichen Schlafzimmer ebenfalls verbrannt auf einer Gelsenkirchener Halde identifiziert werden konnten, dürfte es den Ermittlern der Polizei Essen spätestens klar gewesen sein, dass es im Fall Lindemann immer unwahrscheinlicher ist, dass die Vermisste noch lebend gefunden wird.

Für Verwunderung bzw. Verwirrung sorgte der bereits zu Beginn der Medienberichterstattung kommunizierte Wechsel der Ermittlungsbehörden. Weil der offenbar dringend tatverdächtige Ehemann von Annette Lindemann bei der Polizei Gelsenkirchen als Kriminalbeamter beschäftigt war, wurden aus Gründen der Neutralität die Ermittlungen an die Polizeibehörde Essen verlegt. Soweit, so korrekt: Doch obwohl der Ehemann vom Polizeidienst beurlaubt wurde und die Gelsenkirchener Polizei die Ermittlungen abgab, wurde in einigen Kommentaren hier im Gelsenkirchen Blog der Eindruck geschildert, dass die Polizei tatsächlich nicht alles in ihrer Macht stehende unternehme, um Annette Lindemann zu finden.

In Momenten der Ungewissheit sind solche Kommentare aber nicht selten. Auch in der Berichterstattung zu den tragischen Ereignissen der Loveparade konnten Kommentare hier im Blog nicht freigeschaltet werden, weil sie schlicht Unsinn zum Inhalt hatten. Im Fall Lindemann hingegen klingen selbst die Äußerungen der freigeschalteten Kommentare zunächst abwegig.

Der Fall “Mirco” relativiert die Suchaktionen nach Annette Lindemann.

Verfolgt man vergleichend die Aktionen der Polizei in Grefrath, die aktuell in der bisher größten Suchaktion in NRW nach dem 10 jährigen Mirco sucht, wirkt die Intensität der Suchbemühungen im Fall Lindemann doch eher unzureichend. Während man bei der Suche nach Annette Lindemann im Anschluss an die lokale Presseberichterstattung ein paar Waldstücke durchsucht hat und Taucher im Grimbecker Hafenbecken nach einer möglichen Leiche getaucht sind, hat man sich auf Seiten der Polizei aus meiner persönlichen Sichtweise doch recht früh mit der Hoffnung zufrieden gegeben, dass die Vermisste im Herbst, wenn sich die Blätter lichten, von Passanten oder Spaziergängern gefunden wird. Bei genauerem Hinsehen entlarvt sich eine solche Hoffnung möglicherweise als Trugschluss, denn das herabfallende Laub würde eventuelle Erdlöcher oder Verstecke in Waldgebieten zusätzlich verdecken.

Der Fall Mirco zeigt darüber hinaus sehr schön, welche Möglichkeiten die Polizei Essen bei der Suche nach Lindemann noch gehabt hätte. Die Suche über das ZDF Magazin Aktenzeichen XY ungelöst etwa brachte den Ermittlern in Mönchengladbach viele wichtige Hinweise, wie die Presse im Nachgang zur Sendung berichtete. Der Fall Lindemann fand, obwohl er durch die bisherigen Ermittungsergebnisse durchaus als brisant einzustufen ist, keine Erwähnung. Die Frage, die sich stellt ist: Warum nicht? Ist Annette Lindemann ein Opfer zweiter Reihe? Ist das Auffinden ihrer Person weniger wichtig, als das Auffinden des 10 jährigen Jungen? Oder weiß die Polizei schon mehr, als sie der Öffentlichkeit preisgeben möchte? Die Fragestellung erscheint gewiss zynisch, aber sie muss gestellt werden. Nach Mirco sucht unterdessen auch die Bundeswehr. Zwar haben die Luftbilder, die aus Tornados geschossen wurden, zu keinem Ergebnis geführt, doch wird auf der Stelle klar, dass die Suche nach Mirco intensiver und motivierter erfolgt.

Im Fall Lindemann ist nun die Staatsanwaltschaft damit beschäftigt mühsam Indizien zusammen zu fassen, was den späteren Prozess sicherlich nicht erleichtert,wenn es überhaupt zu einem solchen kommt.

Um Missinterpretationen vorzubeugen: Selbstverständlich sei Mirco die intensive Suche gegönnt. Sie ist gar vorbildlich. Allerdings wird die Polizei in Essen Gründe dafür haben, warum sie soviele Möglichkeiten der Suche ausgelassen hat. Sie wäre gut damit beraten, diese offen zu legen. Andernfalls wirkt Lindemann im direkten Kontrast zu anderen Vermisstenfällen wie ein Opfer zweiter Klasse.

http://www.gelsenclan.de/index.php/opfer-zweiter-klasse/

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