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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 29. Mai 2016, 17:27:26 
 
Seit einem Jahr verschwunden
07.12.09 07:25


Main-Kinzig-Kreis ‐ Seit fast genau einem Jahr suchen die Beamten der Kriminalpolizei in Gelnhausen nach der 47-jährigen Andrea Kunz. Frau Kunz, die unter dem Pseudonym „Andrea König“ der Prostitution nachging, wird seit dem 5. Dezember 2008 vermisst. Von Dirk Iding

Sie hatte an jenem Tag einen Termin mit einem unbekannten Freier. Gegen 22.30 Uhr meldete sie sich damals telefonisch bei ihrem Mann. Dabei berichtete sie von Schwierigkeiten und bat um Hilfe; das Gespräch endete dann sehr abrupt. Seither fehlt von Frau Kunz jede Spur. Die Ermittler gehen zwischenzeitlich davon aus, dass sie Opfer einer Straftat geworden ist.


Der Kriminalpolizei liegen derzeit keine Hinweise zum Aufenthalt von Andrea Kunz vor; auch ein entsprechender Fahndungsbeitrag in der bekannten Fernsehsendung „XY ungelöst“ brachte keine neuen Erkenntnisse.

Polizei hofft auf Hinweise

Daher wenden sich die Ermittler am Jahrestag des Verschwindens von Andrea Kunz nochmals mit einem Foto der Vermissten an die Öffentlichkeit und fragen:

Wer hat Frau Kunz am Abend des 5. Dezember 2008 (Nikolaustag) gesehen oder kann Angaben zu ihrem möglichen Aufenthaltsort machen? Wer kann Angaben zu Freiern von Frau Kunz,

insbesondere im Zeitraum November/Dezember 2008, machen? Wer war der Freier, den Frau Kunz am Abend des 5. Dezember 2008 aufsuchte?

Andrea Kunz ist etwa 1,65 Meter groß, von schlanker Gestalt und altersgemäßem Aussehen. Sie trug zum Zeitpunkt ihres Verschwindens schulterlanges, gelocktes schwarzes Haar mit roten Strähnen und sprach Frankfurter Dialekt. Am linken Unterarm trug sie eine Tätowierung (verwaschener Name). Zuletzt war sie mit einer Blue-Jeans und einer schwarzen Winter-Langjacke aus synthetischem Material bekleidet, das Innenfutter dieser Jacke ist schwarz/braun gemustert.

Eventuell schwarze kleine Reisetasche dabei

Hinweise, die auch diskret behandelt werden können, nimmt die Kriminalpolizei in Gelnhausen, Telefon 06051/8270, entgegen.

Andrea Kunz führte vermutlich eine schwarze kleine Reisetasche aus weichem Material bei sich, in der sich rote so genannte Overknee-Stiefel mit hohem Absatz befanden. Außerdem hatte sie eine kleine schwarze Damenhandtasche mit lilafarbenem Anhänger, Herzform, etwa fünf Zentimeter Durchmesser, bei sich.

http://www.op-online.de/region/hanau/se ... 50148.html


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 Betreff des Beitrags: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 02. Oktober 2016, 14:03:03 
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Hinweise zu den eingestellten Fällen bitte an die zuständige Polizeidienststelle


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 19. Januar 2018, 17:03:44 
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Aktenzeichen XY … ungelöst

Ein Täter viele Zeugen Überfall auf eine Bank. Der Täter wirkt fahrig und nervös. Doch obwohl er von zahlreichen Zeugen beobachtet wird, lässt er sich von seinem Vorhaben nicht abbringen. „Bitte hilf mir!“ Ein alarmierender Anruf schreckt den Ehemann einer Prostituierten auf. Die 47-Jährige hatte einen Hausbesuch bei einem unbekannten Freier. Seitdem fehlt von ihr jede Spur. Was ist passiert? Angestellter niedergeschossen Aus heiterem Himmel, scheinbar ohne Motiv, feuert ein Bankräuber auf den Angestellten einer Sparkasse. Mit einem Bauchschuss bricht das Opfer zusammen. Es besteht Lebensgefahr. Rentnerin stundenlang verfolgt Als eine 90-Jährige eine Bank verlässt, filmt die Überwachungskamera einen Mann, der ihr folgt. Fast zwei Stunden lang bleibt ihr der Täter auf den Fersen. Erst dann schlägt er zu. (Text: ZDF)

Deutsche Erstausstrahlung: Mi 28.02.2018 ZDF

https://www.fernsehserien.de/aktenzeich ... 27-1171732


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 19. Januar 2018, 17:11:28 
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Mömbris-Hemsbach/Kreis Aschaffenburg
Dienstag, 23.12.2008 - 16:04 Uhr

Vermisste Prostituierte: Suche am Dienstag abgebrochen

Mit Suchtrupps, Hundestaffeln und einem Hubschrauber haben auch am Dienstag weiter nach der vermissten Andrea Kunz aus Bad Orb gesucht. (Das Main-Echo berichtete) Der letzte Hinweis auf die Frau, die seit dem 5. Dezember spurlos verschwunden ist: Sie hat mit ihrem Handy zuletzt aus dem Raum Hemsbach telefoniert. (Mit Fotoserie vom Sucheinsatz)

„Da ist im Ort ja mal richtig was los“ stellt gestern Vormittag ein junger
Mann aus Hemsbach fest. Zahlreiche Polizeifahrzeuge stehen in der Ortsmitte
und in den Außenbereichen. Über 100 Einsatzkräfte suchten gestern nach der
vermissten Prostituierten Andrea Kunz.

Neugierig stehen zahlreiche Menschen auf der Straße und beobachten den über dem Mömbriser Ortsteil schwebenden Polizeihubschrauber. Dass jemand aus dem Ort etwas mit der gesuchten Frau zu tun hat, wird von den Einwohnern bezweifelt.
„Ich habe heute noch keine Zeitung gelesen und auch nichts im Radio gehört, deshalb war ich von dem Großaufgebot überrascht“ sagt der Mann, der das Treiben in der Dorfmitte beobachtet. „Hier kennt jeder jeden – wenn jemand der Frau etwas getan hat, dann sicherlich niemand von hier“.

Burkard Aulbach, Dienststellenleiter der Alzenauer Polizei koordiniert die Suchmaßnahmen. Neben den rund 100 Unterstützungskräften aus Würzburg und Nürnberg, sowie den hiesigen Polizeibeamten sind etwa 20 Polizeihunde im Einsatz. Aus der Luft versucht die Besatzung des Polizeihubschraubers fündig zu werden.

Auf dem Hahnenkamm hat sich die Einsatzleitung eingerichtet und rund um den Ortsteil sind die Kräfte der Bereitschaftspolizei unterwegs. In langen Suchketten werden Wald und Flur durchkämmt. Ausgerüstet mit Suchstöcken konzentrieren sich die Polizeibeamtinnen und –beamten auf alles was ihnen verdächtig erscheint. Kleidungsstücke, eventuell das Handy der Vermissten oder gar die Frau selbst hoffen die Mannschaften in den vier eingeteilten Suchabschnitten zu finden. Bereits seit dem 5. Dezember die 47-jährige Prostituierte aus Bad Orb vermisst. Andrea Kunz bot Hausbesuche an und hatte nach Erkenntnissen der Polizei an jenem Abend einen Termin mit einem Freier. Gegen 22.30 Uhr habe sie ihren Mann angerufen und um Hilfe gebeten, das Gespräch sei indes plötzlich abgebrochen.

Spezialisten der Polizei hatten ermitteln, dass dieses Gespräch aus dem Raum Mömbris-Hemsbach geführt wurde. Da nicht ausgeschlossen wird, dass die Bad Orberin Opfer einer Straftat wurde, hoffte die Polizei bei der Suchaktion im Raum Hemsbach zu weiteren Erkenntnissen zu gelangen. Bis zum späten Nachmittag blieb die Suche ohne Erfolg. Wie unser Mitarbeiter vor Ort berichtet, ist gegen 16 Uhr die Entscheidung gefallen, die Suche einzustellen.

Weiterhin hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. Diese werden auf Wunsch diskret behandelt. Wer Informationen zum Verbleib von Andrea Kunz hat, kann sich an die Polizei in Alzenau (Telefon: 06023/9440) oder an jede andere Polizeidienststelle wenden. rah/dc

http://www.main-echo.de/regional/blauli ... 299,634507


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 19. Januar 2018, 17:14:41 
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Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz

LKA-RP: Lewentz/Kunz: Hotline hilft bei Kampf gegen Zwangsprostitution

27.02.2015 – 11:01
Mainz (ots) - Innenminister Roger Lewentz hat das Landeskriminalamt (LKA) mit der Einrichtung einer anonymen Hotline gegen Zwangsprostitution beauftragt. "Die Perspektivlosigkeit vieler Frauen aus armen Ländern macht es Menschenhändlern leicht, sie mit falschen Versprechungen nach Deutschland zu locken und sie zur Prostitution zu zwingen. Das Landeskriminalamt will diesen Betroffenen helfen, aber auch Hinweise für die Ermittlungen gegen Menschenhändler sammeln", sagte Lewentz am Freitag in Mainz. Darum werde die Hotline ab Sonntag, 1. März, freigeschaltet. Der Präsident des Landeskriminalamtes, Johannes Kunz, betonte, dass die Zahl der Prostituierten in Rheinland-Pfalz nur geschätzt werden könne. Demnach würden etwa 20.000 überwiegend weibliche Personen der Prostitution nachgehen. "Um die hochkriminellen Händler und Zuhälter zu bekämpfen, ist die Polizei auf Mithilfe angewiesen", sagte Kunz. Daher sei es wichtig, möglichst viele Informationen auch anonym zu sammeln und auszuwerten. Denn: "Den Frauen fehlt oft der Mut, offiziell bei der Polizei gegen die Täter auszusagen. Dadurch gestaltet sich die Strafverfolgung bei Menschenhandel sehr schwierig." Minister Lewentz unterstrich: "Viele Frauen werden bei der Anwerbung in ihren Heimatländern darüber getäuscht, dass sie in Deutschland als Prostituierte arbeiten sollen. Sie müssen oft mehr als die Hälfte ihrer Einnahmen an die Zuhälter abgeben und werden häufig massiv bedroht und unter Druck gesetzt. Dagegen wollen wir entschie-den vorgehen." Das LKA nimmt Hinweise unter die Hotline 0800/72 42 318 entgegen.

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Pressestelle

Telefon: 06131-65-2009/-2053
Fax: 06131-65-2125
E-Mail: LKA.presse@polizei.rlp.de
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/ ... 31-3d58-73
1f42680e4c.htm

Original-Content von: Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/29763/2960390


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 08. Februar 2018, 23:21:41 
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Aktenzeichen XY... ungelöst vom 28. Februar 2018

"Bitte hilf mir!"
Ein alarmierender Anruf schreckt den Ehemann einer Prostituierten auf. Die 47-Jährige hatte einen Hausbesuch bei einem unbekannten Freier. Seitdem fehlt von ihr jede Spur. Was ist passiert?


https://www.zdf.de/gesellschaft/aktenze ... 8-100.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 26. Februar 2018, 23:14:38 
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Cold Case in Hessen

Mysteriöses Verschwinden einer Frau beschäftigt Ermittler

Seit neun Jahren wird die Frankfurterin Andrea Beate Kunz gesucht. Ermittler rollen den Vermissten-Fall jetzt neu auf. Der Fall wird in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ ausgestrahlt.

Vor 9 Stunden

Vor neun Jahren verschwand eine Frau im Main-Kinzig-Kreis spurlos. Kein Mensch weiß, ob die damals 47 Jahre alte Andrea Beate Kunz ermordet wurde oder möglicherweise an einem anderen Ort ein neues Leben begonnen hat. Die Hanauer Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei wollen den Fall jetzt neu aufrollen. Sie erhoffen sich durch die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ neue Erkenntnisse. Dort wird am Mittwoch, 28. Februar, über den Vermissten-Fall berichtet.

Andrea Beate Kunz war am Vorabend des Nikolaustages am Freitag, 5. Dezember 2008, verschwunden. Sie arbeitete unter dem Namen Andrea König als Prostituierte in einer Wohnung in Bad Orb (Main-Kinzig-Kreis), wie die Hanauer Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei am Montag in einer gemeinsamen Presseerklärung berichteten. Nach bisherigen Ermittlungen sollte die Frau wohl an dem Tag ihres Verschwindens von einem Kunden aus dem Raum Schlüchtern zu einem Hausbesuch abgeholt werden. Ob sie dort jemals ankam oder ob die Fahrt woanders hinging, ist bis heute nicht geklärt.

Die Ermittler gingen damals davon aus, dass die Frankfurterin einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen war. Eine umfangreiche Suche von hessischen und bayerischen Polizeieinheiten, bei denen auch Hundestaffeln und ein Hubschrauber eingesetzt wurden, brachte keinen Erfolg. Neben der Möglichkeit eines Verbrechens gab es auch immer wieder Gerüchte, dass die damals 47-Jährige womöglich an einem anderen Ort ein neues Leben begonnen haben könnte.

Zuletzt hatte die Frau nach bisherigen Erkenntnissen am Tag ihres Verschwindens ihrem Ehemann gegen 22 Uhr telefonisch von Schwierigkeiten berichtet. Sie dürfte sich zu dem Zeitpunkt im Bereich des Hahnenkamms in der Nähe von Alzenau aufgehalten haben. Was die damals 47-Jährige in die hessisch-bayerische Grenzregion führte, die etwa 50 Kilometer von Schlüchtern entfernt liegt, konnte bis heute nicht geklärt werden.

Die Ermittler haben Informationen über den Mann, der sie für einen Hausbesuch abholen wollte. Er soll sich um einen damals zwischen 30 bis 40 Jahre alten Mann gehandelt haben, der aus einem eher wohlhabenden Elternhaus stammen könnte, in dem es eine Sauna und ein eigenes Schwimmbad gegeben haben soll. Andrea Beate Kunz soll ihn schon länger gekannt haben. Da er möglicherweise der letzte Kunde der Frau war, bitten die Ermittler ihn, sich bei ihnen zu melden.

Sollte Andrea Beate Kunz nicht, wie befürchtet, einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein, sondern ein neues Leben begonnen haben, wäre sie heute 57 Jahre alt. Sie war etwa 1,65 Meter groß und sprach Frankfurter Dialekt. Am linken Unterarm hatte sie eine markante Tätowierung in Form eines stilisierten Kreuzes mit Strahlenkranz. (lad)

Info

Vermissten-Fall

Hinweise auf den möglichen Verbleib der Frankfurterin Andrea Beate Kunz nimmt die Kripo Hanau unter der Rufnummer 06181 100-345 entgegen.

http://www.fr.de/rhein-main/kriminalita ... -a-1456089


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 27. Februar 2018, 01:04:12 
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Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach

POL-OF: Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Hanau und des Polizeipräsidiums Südosthessen von Montag, dem 26.02.2018

26.02.2018 – 10:00

Offenbach (ots) - ACHTUNG - Sperrvermerk beachten! Veröffentlichung erst ab Dienstag, 27.02.2018, 0.00 Uhr

Ermittler rollen Fall der vermissten "Andrea König" wieder auf - Schlüchtern/Bad Orb/Alzenau

(neu) Im Fall der bereits 2008 spurlos verschwundenen Andrea Beate Kunz aus Frankfurt haben sich Staatsanwaltschaft und Kripo Hanau erneut die Vermisstenakte vorgenommen und erhoffen sich neue Hinweise aus der Bevölkerung. Der sogenannte "Cold Case" ist auch nach neun Jahren noch offen.

Der Fall wird am kommenden Mittwoch, den 28.02.2018, in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" aufgegriffen, wo Kriminalhauptkommissar Michael Zull von der Kripo Hanau über den aktuellen Stand der Ermittlungen berichtet.

Die damals 47 Jahre alte Frau ging nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler in einer Wohnung in Bad Orb unter dem Pseudonym "Andrea König" der Prostitution nach. Zuvor hatte sie von Anfang 2005 bis Ende 2006 eine ähnliche Wohnung in Biebergemünd unterhalten.

Am Vorabend des Nikolaustages, am Freitag, den 05.12.2008, sollte sie angeblich von einem Kunden aus dem Raum Schlüchtern zu einem dortigen Hausbesuch abgeholt werden. Ob sie dort jemals ankam oder ob die Fahrt woanders hinging, ist bis heute völlig ungewiss.

Dieser Mann, der damals auf 30 bis 40 Jahre geschätzt wurde und heute entsprechend älter sein dürfte, soll von Beruf "Sohn" gewesen sein. Die Kripo Hanau bringt ihn deswegen mit einem eher wohlhabenden Elternhaus in Verbindung, in dem es eine Sauna und sogar ein eigenes Schwimmbad gegeben haben soll. Umso wichtiger ist für die Beamten, dass sich dieser letzte Kunde, der für die Ermittler als wichtiger Zeuge gilt, jetzt meldet. Frau Kunz soll diesen Kunden bereits aus ihrer Zeit in Biebergemünd gekannt haben.

Bekannt ist bislang, dass die Vermisste letztmalig am Tag ihres Verschwindens abends gegen 22 Uhr bei ihrem Ehemann anrief und ihm von Schwierigkeiten berichtete. Zu diesem Zeitpunkt dürfte sich die 47-Jährige allerdings im Bereich des Hahnenkamms in der Nähe von Alzenau aufgehalten haben. Was die Frankfurterin in die hessisch-bayerische Grenzregion führte, die etwa 50 Kilometer von Schlüchtern entfernt liegt, konnte bis heute nicht aufgeklärt werden.

Schon bald nach ihrem Verschwinden gingen die Ermittler davon aus, dass Frau Kunz einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Eine umfangreiche Suche von hessischen und bayerischen Polizeieinheiten, bei denen auch Hundestaffeln und ein Hubschrauber eingesetzt wurden, brachte keinen Erfolg. Neben der Möglichkeit eines Verbrechens gab es in der Folgezeit auch immer wieder Gerüchte, dass Frau Kunz womöglich an einem anderen Ort ein neues Leben begonnen haben könnte.

Die heute 57-jährige Andrea Kunz ist etwa 1,65 Meter groß und hatte zum Zeitpunkt ihres Verschwindens eine schlanke Gestalt und altersgemäßes Aussehen. Sie trug damals schulterlanges, gelocktes schwarzes Haar mit roten Strähnen und sprach Frankfurter Dialekt. Am linken Unterarm hatte sie eine markante Tätowierung in Form eines stilisierten Kreuzes mit Strahlenkranz. Zuletzt war Frau Kunz mit einer Bluejeans und einer schwarzen Winter-Langjacke aus synthetischem Material bekleidet, das Innenfutter dieser Jacke ist schwarz/braun gemustert.

Staatsanwalt und Kripo in Hanau fragen nun:

- Wer hat Frau Kunz am Abend des 05.12.2008 im Raum Schlüchtern oder im Bereich des Hahnenkamms gesehen? - Wen hat Frau Kunz an diesem Abend im Raum Schlüchtern besucht? - Wer kann sagen, in wessen Begleitung die Gesuchte war? - Wer kann Hinweise darauf geben, wo sich Frau Kunz möglicherweise heute aufhält?

Hinweis: Zwei Bilder von Frau Kunz sind recherchierbar unter www.polizeipresse.de. Dort geben Sie bitte Ihre bei News-Aktuell registrierte E-Mail-Adresse ein oder: suedosthessen@news-aktuell.de

Hinweise nimmt die Kripo Hanau unter der Rufnummer 06181 100-345 entgegen.

Rückfragen zu diesem Artikel richten Sie bitte an den Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Hanau, Herrn Oberstaatsanwalt Dominik Mies, unter der Rufnummer 06181 297-385.

Offenbach, 26.02.2018, Pressestelle, Rudi Neu

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südosthessen
Geleitsstraße 124, 63067 Offenbach
Pressestelle

Telefon: 069 / 8098 - 1210
Fax: 069 / 8098 - 1207
Rudi Neu (neu) - 1212 oder 0173 591 8868
Andrea Ackermann (aa) - 1214 oder 0173 / 301 7834
Michael Malkmus (mm) - 1213 oder 0173 / 301 7743
Felix Geis (fg) - 1211
Anke Vitasek (av) - 1218 oder 0172 / 328 3254
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/3876573


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 27. Februar 2018, 17:59:28 
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Cold Case in Hessen
Mysteriöses Verschwinden einer Frau beschäftigt Ermittler
Seit neun Jahren wird die Frankfurterin Andrea Beate Kunz gesucht. Ermittler rollen den Vermissten-Fall jetzt neu auf. Der Fall wird in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ ausgestrahlt.

Vor 2 Stunden

Vor neun Jahren verschwand eine Frau im Main-Kinzig-Kreis spurlos. Kein Mensch weiß, ob die damals 47 Jahre alte Andrea Beate Kunz ermordet wurde oder möglicherweise an einem anderen Ort ein neues Leben begonnen hat. Die Hanauer Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei wollen den Fall jetzt neu aufrollen. Sie erhoffen sich durch die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ neue Erkenntnisse. Dort wird am Mittwoch, 28. Februar, über den Vermissten-Fall berichtet.

Andrea Beate Kunz war am Vorabend des Nikolaustages am Freitag, 5. Dezember 2008, verschwunden. Sie arbeitete unter dem Namen Andrea König als Prostituierte in einer Wohnung in Bad Orb (Main-Kinzig-Kreis), wie die Hanauer Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei am Montag in einer gemeinsamen Presseerklärung berichteten. Nach bisherigen Ermittlungen sollte die Frau wohl an dem Tag ihres Verschwindens von einem Kunden aus dem Raum Schlüchtern zu einem Hausbesuch abgeholt werden. Ob sie dort jemals ankam oder ob die Fahrt woanders hinging, ist bis heute nicht geklärt.

Info
Vermissten-Fall
Hinweise auf den möglichen Verbleib der Frankfurterin Andrea Beate Kunz nimmt die Kripo Hanau unter der Rufnummer 06181 100-345 entgegen.


Die Ermittler gingen damals davon aus, dass die Frankfurterin einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen war. Eine umfangreiche Suche von hessischen und bayerischen Polizeieinheiten, bei denen auch Hundestaffeln und ein Hubschrauber eingesetzt wurden, brachte keinen Erfolg. Neben der Möglichkeit eines Verbrechens gab es auch immer wieder Gerüchte, dass die damals 47-Jährige womöglich an einem anderen Ort ein neues Leben begonnen haben könnte.

Zuletzt hatte die Frau nach bisherigen Erkenntnissen am Tag ihres Verschwindens ihrem Ehemann gegen 22 Uhr telefonisch von Schwierigkeiten berichtet. Sie dürfte sich zu dem Zeitpunkt im Bereich des Hahnenkamms in der Nähe von Alzenau aufgehalten haben. Was die damals 47-Jährige in die hessisch-bayerische Grenzregion führte, die etwa 50 Kilometer von Schlüchtern entfernt liegt, konnte bis heute nicht geklärt werden.

Die Ermittler haben Informationen über den Mann, der sie für einen Hausbesuch abholen wollte. Er soll sich um einen damals zwischen 30 bis 40 Jahre alten Mann gehandelt haben, der aus einem eher wohlhabenden Elternhaus stammen könnte, in dem es eine Sauna und ein eigenes Schwimmbad gegeben haben soll. Andrea Beate Kunz soll ihn schon länger gekannt haben. Da er möglicherweise der letzte Kunde der Frau war, bitten die Ermittler ihn, sich bei ihnen zu melden.

Sollte Andrea Beate Kunz nicht, wie befürchtet, einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein, sondern ein neues Leben begonnen haben, wäre sie heute 57 Jahre alt. Sie war etwa 1,65 Meter groß und sprach Frankfurter Dialekt. Am linken Unterarm hatte sie eine markante Tätowierung in Form eines stilisierten Kreuzes mit Strahlenkranz. (lad)

http://www.fr.de/rhein-main/kriminalita ... -a-1456089


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 01. März 2018, 18:38:01 
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"AKTENZEICHEN XY... UNGELÖST": ERSTE HINWEISE AUF VERSCHWUNDENE PROSTIUIERTE
HALBES DUTZEND ZUSCHAUER MELDET SICH ZU NACH TV-SENDUNG IM ZDF ZUM FALL DER VERMISSTEN "ANDREA BEATE KUNZ"

Bad Orb/Offenbach - Der Beitrag über eine spurlos verschwundene Prostituierte in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" (TAG24 berichtete) hat den Ermittlern neue Ermittlungsansätze gebracht.

Am Mittwochabend habe es etwa ein halbes Dutzend Hinweise von TV-Zuschauern gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag in Offenbach. "Wir müssen diese Meldungen nun bewerten und überprüfen und auch abwarten, ob im Nachhinein noch etwas hinzukommt", sagte der Sprecher. "Eine große, heiße Spur war aber noch nicht dabei."

Die damals 47 Jahre alte Andrea Beate Kunz aus Frankfurt ist vor mehr als neun Jahren verschwunden. Sie empfing unter dem Namen "Andrea König" in einer Wohnung in Bad Orb (Main-Kinzig-Kreis) Freier. Am Abend des 5. Dezember 2008 sollte sie angeblich von einem Kunden aus dem Raum Schlüchtern zu einem dortigen Hausbesuch abgeholt werden. Ob sie dort jemals ankam oder ob die Fahrt woanders hinging, ist unklar.

Bekannt ist, dass die Vermisste letztmalig am Tag ihres Verschwindens abends bei ihrem Ehemann anrief und von Schwierigkeiten berichtete. Zu diesem Zeitpunkt dürfte sich die 47-Jährige in der Nähe von Alzenau aufgehalten haben. Was die Frankfurterin in die hessisch-bayerische Grenzregion führte, die etwa 50 Kilometer von Schlüchtern entfernt liegt, konnte bislang nicht geklärt werden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte - wenngleich es aber auch Gerüchte gab, dass sie womöglich an einem anderen Ort ein neues Leben begonnen haben könnte.

https://www.tag24.de/nachrichten/bad-or ... uer-462330


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 03. März 2018, 17:59:02 
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Andrea Kunz: Kripo bearbeitet Hinweise

Vermisstenfall: Anrufe nach ZDF-Sendung »Aktenzeichen XY… ungelöst«

 Aschaffenburg
Donnerstag, 01.03.2018 - 20:30 Uhr

Die Kri­po in Ha­nau ar­bei­tet nach Aus­strah­lung der ZDF-Sen­dung »Ak­ten­zei­chen XY… un­ge­löst« am Mitt­woch­a­bend die Hin­wei­se ab, die zum Ver­schwin­den der Frank­fur­te­rin And­rea Kunz ein­ge­gan­gen sind. Sie bit­tet aber auch wei­ter­hin um In­for­ma­tio­nen zu dem Ver­miss­ten­fall.

Ers­te Hin­wei­se ein­ge­gan­gen

Wie Polizeisprecherin Andrea Ackermann am Donnerstag auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, seien im Laufe der Sendung und auch noch in der Nacht zum Donnerstag Anrufe auf dem extra eingerichteten Hinweistelefon der Kripo eingegangen. Auch im Fernsehstudio könnte es Telefonate zum Verbleib der Prostituierten gegeben haben, es lagen am Donnerstag jedoch keine genauen Informationen dazu bei der Polizei vor. Die Staatsanwaltschaft war nicht zu erreichen.
Andrea Kunz arbeitete von Bad Orb (Main-Kinzig-Kreis) aus, wo sie eine Wohnung gemietet hatte, unter dem Namen »Andrea König« als Callgirl. Am 5. Dezember 2008 hatte die 47-Jährige einen Termin mit einem Freier aus dem Raum Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis). Um 22.15 Uhr rief die Frau ihren Mann und bat ihn um Hilfe, bevor die Verbindung abbrach.

Handy eingeloggt

Das Handy von Andrea Kunz war bei diesem letzten Anruf im Sendemast am Hahnenkamm-Berg zwischen Alzenau und Mömbris (beide Kreis Aschaffenburg) eingeloggt. Dieser Mast, heißt es in dem knapp 15-minütigen Beitrag in der TV-Sendung, strahle 25 Kilometer weit ab. 2009 gab es in Mömbris-Hemsbach zwei erfolglose Suchaktionen nach der 47-Jährigen. Auch neun Jahre später gilt die Frau als vermisst.

Die Hanauer Kriminalpolizei (Tel. 0 61 81 / 1 00 - 1 23) bittet insbesondere Freier von Andrea Kunz beziehungsweise »Andrea König«, sich zu melden. Hinweise werden vertraulich behandelt. Nina Lenhardt

http://www.main-echo.de/regional/franke ... 06,5477727


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 03. März 2018, 18:08:15 
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17. Mai 2010, 21:31 Uhr

Verbrechen in Unterfranken
Ein Dorf sucht einen Mörder

Alexander Renz ist dringend verdächtig, eine Mutter von drei Kindern ermordet zu haben. Am 25. Juli 2008 soll er auf dem Parkplatz des Schlosshotels in Mespelbrunn die 32 Jahre alte Carmen S. erstochen haben.

Die verheiratete Frau war eine Kollegin von Renz, gemeinsam arbeitete man in dem Hotel, das sich in Mespelbrunn auch unter dem Namen "Wirtshaus im Spessart" einen Namen gemacht hat. Renz, 36, soll aus verschmähter Liebe gehandelt haben. Seit der Tat ist er flüchtig.

Vor zwei Wochen wollen mehrere Augenzeugen gesehen haben, wie der mutmaßliche Mörder durch die Spessartgemeinde spaziert ist. Die Ermittler lösten eine Großfahndung aus.

Der Spessartwald wurde durchforstet, sogar der Mespelbrunner Bürgermeister Erich Schäfer beteiligte sich am Einsatz. Weil er einen Allradwagen besitzt und der Wald tief verschneit war, habe man gemeinsam die Jägerhütten im Dickicht abgeklappert, erklärt Schäfer. Bislang vergeblich.

Renz soll sich sehr gut auskennen im Spessart. Er gilt als passionierter Mountainbike-Fahrer. Und verdingte sich seit acht Jahren im Wald als Spessarträuber.

Das ist kein schlechter Scherz, sagt der Sparkassenangestellte Günther Köstler. Vor 20 Jahren glaubten er und einige Mitstreiter aus den Dörfern rings um das Wasserschloss erkannt zu haben, dass "wir die Geschichte mit Lilo Pulver touristisch einfach nicht richtig nutzen".

Köstler spielt an auf einen 1957 im Mespelbrunner Wasserschloss gedrehten Film. Nach einer Erzählung von Wilhelm Hauff trifft dort eine Comtesse, sie wird gespielt von Liselotte Pulver, auf allerlei Spessarträuber.

Es sei schon merkwürdig, berichtet Köstler, aber Mespelbrunn und sein Wirtshaus im Spessart kenne man beinahe überall. Seine Idee von den Räubern auf Bestellung erwies sich als Erfolg. Touristenbusse werden seither an einen finsteren Ort im Wald gefahren. Dort von einem Baumstamm gestoppt.

Und dann werden die Insassen überfallen und gefesselt. Zur Aufheiterung gibt es Schnaps aus Franken und Lieder aus dem Pulver-Film. Nicht jedermanns Sache vielleicht, aber "im Grunde völlig harmlos", sagt Köstler. Renz machte gerne mit bei den Räubern.

"Das ist das Schlimme jetzt für uns", sagt Köstler. "Die Leute denken plötzlich: Was für eine verwegene Sache." Dabei hätte Renz "genauso gut Mitglied im Kirchenchor oder Kegelverein sein können".

Ein Dorf sucht einen Mörder

Christel Niederstenschee kann das bestätigen. Sie ist künstlerische Leiterin der Festspielgemeinschaft Mespelbrunn, die im Rhythmus von fünf Jahren das "Wirtshaus im Spessart" vor der Schlosskulisse auf die Bühne bringt. Mehr als hundert Laienspieler aus den umliegenden Dörfern wirken mit, und einer davon war bislang Alexander Renz.

Ein verschlossener Mensch sei das, erzählt Niederstenschee. Aber auch einer, der nie negativ aufgefallen sei. Renz hat früher Informatik studiert. Im Ort erzählt man sich, er falle durch die Art auf, seine Worte bewusst zu setzen. Eine schwere Kindheit soll er gehabt haben, das wussten viele.

Dass er aber zu einem solchen Verbrechen in der Lage sein könnte, "das will mir nicht in den Kopf", sagt Niederstenschee. Selbst im benachbarten Heimbuchenthal, dem Heimatort von Renz, haben nur wenige gewusst, dass er im Jahr 1993 als Student seine ehemalige Freundin nach Spanien entführt hat. Das hat sich erst nach der Tat herumgesprochen.

Angst in den Klamotten

Seit dem Donnerstag vor zwei Wochen ist in Mespelbrunn nichts mehr, wie es war. Wer sich im Dorf umhört, stößt immer wieder auf die gleichen Fragen. Warum ist Renz in den Spessart zurückgekehrt?

Wo hält er sich seither versteckt? Und warum ist er den Fahndern bislang nicht ins Netz gegangen?

Ein Dorfbewohner erzählt, er schließe nun jede Nacht die Fensterläden, sperre seine Haustür mehrfach ab. Und es gebe nur wenige in Mespelbrunn, die das anders machen.

"Vielleicht ist das irrational", sagt der Mann - weil Renz ja offenkundig eine Beziehungstat verübt hat. "Aber die Angst bekommt man momentan nicht mehr aus den Klamotten."

Polizei stürmt falschen Ort

Vor zehn Tagen glaubten sich die Ermittler für kurze Zeit am Ziel. In der Nacht stürmte ein Spezialeinsatzkommando das Haus von Gerhard Ehser im angrenzenden Dorf Leidersbach. Ehser, 49, erzählt von einem Albtraum. Mitten im Schlaf habe er plötzlich grelles Licht gesehen.

Zu Bewusstsein sei er erst wieder am Boden gekommen, gefesselt. Ehser erlitt eine Nasenverletzung, ein Blutfleck auf dem Holzboden dokumentiert das noch zehn Tage danach. Ehser sagt, er habe eine Stunde lang frierend auf dem Boden gelegen, das Knie eines Beamten im Rücken.

Die Polizei widerspricht seiner Darstellung. Höchstens eine halbe Stunde lang soll Ehser gefesselt gewesen sein, eingehüllt in eine Decke. Man habe damit rechnen müssen, dass mindestens Renz im Besitz von Waffen sei. Es habe konkrete Hinweise gegeben, dass sich Renz in der Wohnung aufhalte.

Renz aber war nicht in der Wohnung. Und Ehser - der Strafanzeige wegen Körperverletzung gestellt hat - sagt, er kenne diesen Renz eigentlich gar nicht.

Nur einmal will er ihn beiläufig wahrgenommen haben, vor zwei Jahren bei der Aufführung der Festspielgemeinschaft. Ehser gab einen der Soldaten, Renz war Räuber. Allerdings nur drei von 29 Aufführungen lang.

Dann erlitt er eine Verletzung des Innenohrs, durch einen zu lauten Knall aus einer Räuberpistole.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/verbr ... r-1.485078


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 07. Mai 2018, 22:45:48 
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26.02.2018 | Polizeipräsidium Südosthessen

Andrea Beate Kunz seit 2008 spurlos verschwunden

Fall wird in Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ungelöst" wieder aufgriffen

Ermittler rollen den Fall der vermissten "Andrea König" wieder auf

Im Fall der bereits 2008 spurlos verschwundenen Andrea Beate Kunz aus Frankfurt haben sich Staatsanwaltschaft und Kripo Hanau erneut die Vermisstenakte vorgenommen und erhoffen sich neue Hinweise aus der Bevölkerung. Der sogenannte "Cold Case" ist auch nach neun Jahren noch offen.

Der Fall wird am kommenden Mittwoch, den 28.02.2018, in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" aufgegriffen, in der Kriminalhauptkommissar Michael Zull von der Kripo Hanau über den aktuellen Stand der Ermittlungen berichtet.

Link zur Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ungelöst" vom 28.02.2018

Die damals 47 Jahre alte Frau ging nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler in einer Wohnung in Bad Orb unter dem Pseudonym "Andrea König" der Prostitution nach. Zuvor hatte sie von Anfang 2005 bis Ende 2006 eine ähnliche Wohnung in Biebergemünd unterhalten.

Am Vorabend des Nikolaustags, am Freitag, den 05.12.2008, sollte sie angeblich von einem Kunden aus dem Raum Schlüchtern zu einem dortigen Hausbesuch abgeholt werden. Ob sie dort jemals ankam oder ob die Fahrt woanders hinging, ist bis heute völlig ungewiss.

Dieser Mann, der damals auf 30 bis 40 Jahre geschätzt wurde und heute entsprechend älter sein dürfte, soll von Beruf „Sohn“ gewesen sein. Die Kripo Hanau bringt ihn deswegen mit einem eher wohlhabenden Elternhaus in Verbindung, in dem es eine Sauna und sogar ein eigenes Schwimmbad gegeben haben soll. Umso wichtiger ist für die Beamten, dass sich dieser letzte Kunde, der für die Ermittler als wichtiger Zeuge gilt, jetzt meldet. Frau Kunz soll diesen Kunden bereits aus ihrer Zeit in Biebergemünd gekannt haben.

Bekannt ist bislang, dass die Vermisste letztmalig am Tag ihres Verschwindens abends gegen 22 Uhr bei ihrem Ehemann anrief und ihm von Schwierigkeiten berichtete. Zu diesem Zeitpunkt dürfte sich die 47-Jährige allerdings im Bereich des Hahnenkamms in der Nähe von Alzenau aufgehalten haben. Was die Frankfurterin in die hessisch-bayerische Grenzregion führte, die etwa 50 Kilometer von Schlüchtern entfernt liegt, konnte bis heute nicht aufgeklärt werden.

Schon bald nach ihrem Verschwinden gingen die Ermittler davon aus, dass Frau Kunz einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Eine umfangreiche Suche von hessischen und bayerischen Polizeieinheiten, bei denen auch Hundestaffeln und ein Hubschrauber eingesetzt wurden, brachte keinen Erfolg.

Neben der Möglichkeit eines Verbrechens gab es in der Folgezeit auch immer wieder Gerüchte, dass Frau Kunz womöglich an einem anderen Ort ein neues Leben begonnen haben könnte.

Die heute 57-jährige Andrea Kunz ist etwa 1,65 Meter groß und hatte zum Zeitpunkt ihres Verschwindens eine schlanke Gestalt und altersgemäßes Aussehen. Sie trug damals schulterlanges, gelocktes schwarzes Haar mit roten Strähnen und sprach Frankfurter Dialekt. Am linken Unterarm hatte sie eine markante Tätowierung in Form eines stilisierten Kreuzes mit Strahlenkranz. Zuletzt war Frau Kunz mit einer Bluejeans und einer schwarzen Winter-Langjacke aus synthetischem Material bekleidet, das Innenfutter dieser Jacke ist schwarz/braun gemustert.

Staatsanwalt und Kripo in Hanau fragen nun:

•Wer hat Frau Kunz am Abend des 05.12.2008 im Raum Schlüchtern oder im Bereich des Hahnenkamms gesehen?

•Wen hat Frau Kunz an diesem Abend im Raum Schlüchtern besucht?

•Wer kann sagen, in wessen Begleitung die Gesuchte war?

•Wer kann Hinweise darauf geben, wo sich Frau Kunz möglicherweise heute aufhält?

Hinweise nimmt die Kripo Hanau unter der Rufnummer 06181 100-345 entgegen.

Sachbearbeitende Dienststelle Polizeipräsidium Südosthessen
Sachbearbeiter/-in Kriminalpolizei Hanau
Telefon 06181 100-345
Tatort unbekannt
Tatzeit 05.12.2008

Autoreninformation: 26.02.2018 | ppsoh | jb

https://www.polizei.hessen.de/fahndung/ ... a30165474d


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