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 Betreff des Beitrags: Re: Presseartikel
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 26. April 2017, 13:19:31 
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Unterschriftenaktion in Lichtenberg: Bürger und Bürgermeister sprechen von Justizskandal im Fall Peggy
26. April 2017

Einen Justizskandal werfen Lichtenberger Bürger und auch ihr Bürgermeister, Holger Knüppel, der Kriminalpolizei in Bayreuth vor. Es geht um die Ermittlungen um die 2001 verschwundene Peggy Knobloch. In einer Unterschriftenaktion erheben sie schwere Vorwürfe gegen Staatsanwaltschaft und Sonderkommission und rufen öffentlich um Hilfe.

Die Vorwürfe: Im Fall Peggy sei immer nur in eine Richtung ermittelt worden, man habe ein schnelles Ergebnis erzielen wollen.
Er habe den Eindruck, dass etwas vertuscht werde solle, zitiert der Nordbayerische Kurier Bürgermeister Knüppel. Wesentliche Ermittlungs-Ergebnisse würden bis heute außer Acht gelassen. Unbescholtene Bürger würden wieder durch stundenlange Verhöre belastet.

Gudrun Rödel, Unterstützerin des falsch verurteilten und später freigesprochenen Ulvi Kulatsch erneuert ihre Vorwürfe gegen die Mutter von Peggy und den Stiefvater. Hinweise auf deren Tatbeteiligung seien nicht verfolgt worden.

Der Leitende Oberstaatsanwalt in Bayreuth dementierte im Kurier. Es würde nach wie vor Ermittlungen in alle Richtungen geführt, nur eben nicht in der Öffentlichkeit.
Quelle: Radio Plassenburg

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseartikel
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 12. Mai 2017, 10:48:45 
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Doku "Höllental": Das Rätsel um Peggy als TV-Serie
Der Fall Peggy in sechs Folgen - das plant eine Produktionsfirma im Auftrag des ZDF. Herauskommen soll "Höllental", ein True-Crime-Format nach US-Vorbild.

Lichtenberg - Filmemacherin Marie Wilke (40) aus Berlin kennt den Fall Peggy schon seit vielen Jahren. Sie verfolgt alles, was darüber veröffentlicht wird. Jetzt wird die Dokumentar-Filmerin selbst in den Fall einsteigen. "Höllental" heißt das Projekt, das im Auftrag der Sendereihe "Das kleine Fernsehspiel" des ZDF entsteht. Die Redaktion des Kleinen Fernsehspiels (DKF) plante eine dokumentarische Serie, deren Inhalt zunächst komplett offen blieb. Bei der Ausschreibung hat die Peggy-Idee gewonnen. Zusammen mit der Produktionsfirma Kundschafter-Film sei man "schnell dazu gekommen, einen Kriminalfall zu machen", sagt Wilke.

Gefördert wird das Projekt vom ZDF selbst mit einem Grundbudget und von der Filmförderung Medienboard Berlin-Brandenburg. Bei "Höllental" orientieren sich Wilke, Kundschafter Film und die DKF-Redakteure Jörg Schneider und Lucas Schmidt in Umsetzung und Erzählweise an erfolgreichen US-amerikanischen Serien wie "Making a Murderer" oder "The Jinx".

Das vom Medienboard Berlin-Brandenburg mit 100 000 Euro geförderte Serienprojekt erzählt in sechs Folgen von dem möglichen Verbrechen an der neunjährigen Peggy Knobloch aus Lichtenberg, die im Mai vor 17 Jahren spurlos verschwand. Erst im Juli vergangenen Jahres hat ein Pilzsammler Teile des Skeletts nur 15 Kilometer von Lichtenberg entfernt gefunden. Der mysteriöse Kriminalfall diente bereits Friedrich Ani, Ina Jung und Dominik Graf als Vorlage für den TV-Film "Das unsichtbare Mädchen".

Die Macher von "Höllental" kommen aber weder aus der erzählerischen noch aus der journalistischen Ecke, sondern vom Dokumentarfilm, den Wilke an der Hochschule auch gelehrt hat. "Wir sind keine Fernseh-Journalisten", sagt Wilke. Dafür habe sie bei ihrer Dokumentation auch wesentlich mehr Zeit. Die Arbeiten zu der Serie sollen im Spätsommer beginnen, auch in Lichtenberg wird gedreht. Ob Laiendarsteller wie bei einem Dreh für die ZDF-Serie Aktenzeichen XY ... ungelöst mitwirken, ist völlig offen, aber eher unwahrscheinlich. Es werde keine Kommentare während der Sendungen geben, nur "eine Präsentation des Falles". Die Macher wollen "nur mit Original-Interviews" arbeiten, also nur mit Dokumenten der Zeit- und Fallgeschichte. Wilke nennt das eine "offene Herangehensweise mit der Idee, sich nicht auf eine Seite zu schlagen".

Dazu, dass der mysteriöse Fall teilweise hoch umstritten ist, sagt sie: "Ich weiß." Auch dass es viel Zeit kosten werde, sich darin einzuarbeiten. Da stehe man noch "ganz am Anfang". Mit dokumentarischen Mitteln will die Serie "Höllental" minutiös Beweise, Aussagen und Verdachtsmomente rekonstruieren.

http://www.insuedthueringen.de/region/D ... 25,5516763


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseartikel
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 29. Mai 2017, 18:29:26 
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TV-Serie über "Peggy"
Titel "Höllental" stößt auf Ablehnung
Unter dem Titel "Höllental" plant das ZDF eine Fernsehserie über das schlagzeilenträchtige Verschwinden des kleinen Mädchens Peggy aus Lichtenberg. Der Serien-Name sorgt bereits im Vorfeld für Unmut in der Region.

Von: Annerose Zuber
Stand: 29.05.2017 |

"Die Bezeichnung Höllental ist absolut fehl am Platz", fasst der Hofer CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König die Stimmung in der Region zusammen – und fordert einen anderen Titel für die geplante Fernseh-Serie. Denn dadurch gerate das Höllental, das als eines der schönsten Täler im Frankenwald gelte, in ein falsches Licht, so König. In einem Brief an die Berliner Filmemacherin Marie Wilke betont König, dass die Menschen in der Region die Auseinandersetzung mit dem "Fall Peggy" jedoch grundsätzlich positiv sehen.

"Der Serien-Titel Höllental ist unüberlegt, unpassend und ohne jedes Gespür für den tatsächlichen Sachverhalt."
Alexander König, CSU-Landtagsabgeordneter

Brief an Filmemacherin
In seinem Brief an die Filmemacherin erklärt der Hofer Landtagsabgeordnete König, dass das Höllental ein "absolut positiver Ort" sei. Hier verbringe man Freizeit und das Wochenende, man gehe wandern, genieße die herrliche Natur und kehre anschließend noch ein. Als Teil des Frankenwaldes sei die Region bestrebt, auch bei Touristen und Gästen von außerhalb Begeisterung für das Höllental zu wecken, so König.

"Wenn die Bewohner in Lichtenberg und Umgebung vom Fall Peggy hören, ist es für sie jedoch oftmals eine Belastung. Nimmt man nun noch das naheliegende Höllental her und missbraucht es als Innbegriff für Kindesentführung, Angst und Tod, so tut man den Orten absolut Unrecht."
Alexander König, CSU-Landtagsabgeordneter

König appelliert an die Filmleute, einen "geeigneteren Namen für die Sendereihe" zu suchen und kann sich vorstellen, dass auch die Anwohner den ein oder anderen guten Vorschlag bringen könnten.

http://www.br.de/nachrichten/oberfranke ... l-100.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseartikel
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 31. Mai 2017, 10:31:43 
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Naila

"Höllental"-Macherin Wilke verwundert über Aufregung
Die Berliner Filmemacherin Marie Wilke reagiert verwundert über die Aufregung in der Region Hof rund um den Namen "Höllental" für ihre geplante ZDF-Serie über den "Fall Peggy".

Hölle -"Wir stehen erst am Anfang der Recherche, das ist ein Arbeitstitel, der sich noch ändern kann", sagte die Dokumentarfilmerin laut Medienberichten.

Zuvor hatte sich auch Landtagsabgeordneter Alexander König zu Wort gemeldet. In einer Mitteilung forderte er Wilke auf, ihren Serien-Titel zu überdenken. Wilke plant, wie berichtet, eine sogenannte True-Crime-Serie nach amerikanischen Vorbild, die dokumentarisch angelegt und sich an den bisherigen Erkenntnissen entlanghangeln soll. Der bisherige Titel lautete "Höllental". "Ich wohne selbst nur wenige Kilometer von Lichtenberg und vom Höllental entfernt und spreche somit nicht nur als Abgeordneter, sondern auch als Anwohner", schreibt König.

Für die Menschen im Hofer Land sei das Höllental ein absolut positiver Ort. König bezieht sich auf eine Berichterstattung in der Frankenpost, die das Thema vor zwei Wochen öffentlich machte. "Wenn die Bewohner in Lichtenberg und Umgebung vom 'Fall Peggy' hören, ist es für sie oft eine Belastung. Nimmt man nun noch das nahe Höllental her und missbraucht es als Inbegriff für Kindesentführung, Angst und Tod, so tut man den Orten absolut Unrecht", schreibt König. Eine Anfrage der Frankenpost an Wilke und das ZDF ist seit zwei Wochen unbeantwortet.

http://www.frankenpost.de/region/naila/ ... 43,5546525


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseartikel
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 29. Juni 2017, 09:10:12 
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Soko ermittelt weiter
Ein Jahr nach Leichenfund: Mordfall Peggy weiter ungeklärt
dpa/az
,
29.06.2017 - 07:44 Uhr

Ein Pilzsammler fand vor einem Jahr die Leiche der seit 2001 vermissten Peggy. Es schien der Durchbruch zu sein. Doch die Ermittler haben immer noch keine Spur. Der Fall bleibt unaufgeklärt.
Bayreuth - Die Polizei hat im Mordfall Peggy auch ein Jahr nach dem Fund des toten Mädchens keine heiße Spur. Die Soko mit rund 30 Mitgliedern arbeite weiter intensiv an dem Fall, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel in Bayreuth.

Noch immer liefen Untersuchungen an den aufgefundenen sterblichen Überresten. "Dies wird auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen." Deshalb sei Peggys Leiche auch noch nicht zur Bestattung freigegeben.

Im Mai 2001 war die damals neun Jahre alte Schülerin im oberfränkischen Lichtenberg spurlos verschwunden. Erst am 2. Juli 2017 entdeckte ein Pilzsammler zufällig ihre sterblichen Überreste im Grenzgebiet zwischen Bayern und Thüringen. Große Verwirrung entstand kurze Zeit später, als die Ermittler DNA-Spuren des Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt an der Fundstelle entdeckten.
DNS-Spur von NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt

Einen Zusammenhang zwischen den NSU-Morden und dem Fall Peggy gibt es freilich nicht, wie sich herausstellte. "Die Vermutungen gehen dahin, dass Böhnhardts DNA durch eine Kontamination unserer kriminaltechnischen Ausrüstungsgegenstände übertragen wurde", erläuterte Thüringens LKA-Vize, Heiko Schmidt. Einige Thüringer Kriminaltechniker, die den Fundort von Peggys Knochen untersucht haben, hatten auch Spuren im ausgebrannten NSU-Wohnmobil in Eisenach gesichert. Wie genau es zu der Verunreinigung kommen konnte, wird weiterhin untersucht.


Die Bayreuther Ermittler halten sich im Fall Peggy bedeckt. Es habe nach dem Fund der Leiche weitere Hinweise aus der Bevölkerung gegeben, sagte Potzel. Denen sei man nachgegangen. "Über die bereits vorliegenden Erkenntnisse hinaus haben sich jedoch hieraus keine grundsätzlichen neuen Ermittlungsansätze ergeben."

Peggys Schulranzen und ihre Regenjacke sind bisher nicht aufgetaucht. Die Schülerin hatte beides dabei, als sie am 7. Mai 2001 das letzte Mal lebend gesehen wurde.

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inh ... 65971.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseartikel
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 04. Juli 2017, 12:54:01 
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Beiträge: 10889
Peggy (†9)
Warum wurde sie noch immer nicht beerdigt?

03. Juli 2017 um 13:42 Uhr


2001 verschwand die kleine Peggy Knobloch, im letzten Jahr wurde ihre Leiche gefunden. Die letzte Ruhe findet das ermordete Mädchen allerdings immer noch nicht.

Es ist der 7. Mai 2001. Die damals neunjährige Peggy Knobloch ist auf dem Weg zur Schule. Doch dort sollte sie nie ankommen. 15 Jahre blieb sie verschwunden, 15 Jahre quälte sich ihre Mutter Susanne mit der Ungewissheit, ob ihre Tochter noch lebt. Bis zum 2. Juli 2016, als ein Pilzsammler in einem Wald an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze Knochenreste fand. Kurz später war klar: Es ist die kleine Peggy, die dort liegt. Traurige Gewissheit für die Mutter, das bange Warten auf eine Nachricht hatte damit ein Ende.

Doch mit diesem grausamen Kapitel abschließen kann Susanne Knobloch noch immer nicht, wenn sie es denn jemals kann. Denn bis heute, ein Jahr nach dem Fund von Peggys Leiche, kann das tote Mädchen aus Oberfranken nicht beerdigt werden.

Die Ermittlungen dauern an

Peggys Leiche ist nach wie vor nicht zur Bestattung freigegeben. Noch immer laufen Untersuchungen an den aufgefundenen sterblichen Überresten. „Dies wird auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, verkündete der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel laut der „Bild“-Zeitung. Rund 30 Mitglieder arbeiten immer noch intensiv an dem Mordfall. Doch bislang hat die Soko Peggy noch immer keine heiße Spur.

Neben den sterblichen Überresten des vermissten Mädchens wurden auch persönliche Gegenstände von Peggy gefunden, darunter eine Uhr. Ihre Regenjacke und ihr Schulranzen jedoch sind bislang nicht aufgetaucht. Auch gibt es noch keine heiße Spur. Obwohl nach dem Leichenfund einige Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei eingegangen waren, fehlte der entscheidende bislang. „Über die bereits vorliegenden Erkenntnisse hinaus haben sich jedoch hieraus keine grundsätzlichen neuen Ermittlungsansätze ergeben“, so Potzel.

Wird vielleicht nie geklärt, wer die Schülerin ermordet hat?

http://www.bunte.de/family/bewegende-ge ... rdigt.html

_________________
Admin und Foren Moderatorin
Hinweise zu den eingestellten Fällen bitte an die zuständige Polizeidienststelle


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseartikel
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 08. September 2017, 12:41:26 
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Registriert: Mittwoch, 23. April 2014, 19:09:34
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Peggy: Keine weitere DNA-Spur gefunden
BAYREUTH. Im Fall des 2001 aus Lichtenberg verschwundenen Mädchens Peggy Knobloch ist keine weitere DNA-Spur gefunden worden. Dies geht aus dem nun vorliegenden abschließenden Gutachten hervor, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bayreuth.

Mitte Oktober 2016 war im Zuge der Ermittlungen nach dem Auffinden der sterblichen Überreste von Peggy Knobloch an einem winzigen Textilteilchen eine DNA-Spur desUwe Böhnhardt festgestellt worden.

Zur Abklärung des überraschenden Fundes wurden die Abläufe der Spurensicherung und der Spurenauswertung von der Soko Peggy und der Staatsanwaltschaft Bayreuth eingehend nachvollzogen und hinterfragt.

Hierbei ergab sich, dass die DNA-Spur eindeutig einem Kopfhörer des Uwe Böhnhardt zugeordnet werden konnte und bei der Spurensicherung am Fundort übertragen worden sein muss.



Der konkrete Übertragungsweg der DNA von Uwe Böhnhardt an den Auffindeort in Rodacherbrunn kann allerdings nicht mehr geklärt werden.

Denn aus dem nun vorliegenden abschließenden Gutachten des hierfür beauftragten Instituts geht hervor, dass an den untersuchten Gerätschaften der Tatortgruppe des LKA Thüringen, darunter auch ein Winkelmaßstab, keine DNA-Spuren von Uwe Böhnhardt oder von Peggy Knobloch festgestellt werden konnten.

Die DNA-Spur des Uwe Böhnhardt steht nicht im Zusammenhang mit dem Tod von Peggy Knobloch. Die gutachterlichen Ergebnisse sind mittlerweile an das LKA Thüringen für weitere qualitätssichernde Maßnahmen übergeben worden.

Die Ermittlungen der Soko Peggy und der Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Aufklärung des Falles Peggy Knobloch dauern weiterhin an, hieß es abschließend.

http://www.nordbayerischer-kurier.de/na ... den_603955


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseartikel
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 08. September 2017, 12:42:24 
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Registriert: Mittwoch, 23. April 2014, 19:09:34
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Verunreinigung die Ursache für den Spurenfund?

Übertragungsweg der Böhnhardt-DNA im Mordfall Peggy bleibt ein Rätsel
Aktualisiert: 08.09.17 12:38


Wie kam eine Genspur des NSU-Mitglieds Böhnhardt auf die Kleidung der ermordeten neunjährigen Peggy? Das abschließende Gutachten lässt die Frage offen.

Bayreuth - Auch ein abschließendes Gutachten zu einer DNA-Verbindung zwischen dem Mordfall Peggy und dem NSU-Mitglied Uwe Böhnhardt hat den genauen Übertragungsweg nicht klären können. An den untersuchten Gerätschaften einer Tatortgruppe des Landeskriminalamts Thüringen seien keine Genspuren von Böhnhardt oder der 2001 verschwundenen Schülerin festgestellt worden, teilten die Polizei in Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bayreuth am Freitag mit. Über den Fall hatten wir bereits berichtet*.

„Die gutachterlichen Ergebnisse sind mittlerweile an das LKA Thüringen für weitere qualitätssichernde Maßnahmen übergeben worden“, hieß es. Die Ermittler hielten noch einmal fest, dass die DNA-Spur von Böhnhardt nicht im Zusammenhang mit dem Tod von Peggy stehe.

Mordfall bis heute nicht aufgeklärt

2001 war die damals neun Jahre alte Schülerin im oberfränkischen Lichtenberg spurlos verschwunden. Der Mordfall ist bis heute nicht aufgeklärt. Im vergangenen Sommer entdeckte ein Pilzsammler zufällig die sterblichen Überreste des Mädchens im Grenzgebiet zwischen Bayern und Thüringen. Bei der Auswertung des gesicherten Materials wurde an einem Textilteilchen Genmaterial von Böhnhardt gefunden.

Die DNA-Spur stammt zwar von einem Kopfhörer Böhnhardts, der Mitglied im „Nationalsozialistischen Untergrund“ war - muss aber erst bei den Ermittlungen am Fundort der Knochen übertragen worden sein, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Dass eine Verunreinigung Ursache für den Spurenfund war, hatten die Ermittler bereits vermutet.

https://www.tz.de/welt/uebertragungsweg ... 65482.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseartikel
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 09. September 2017, 08:48:18 
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Registriert: Mittwoch, 23. April 2014, 19:09:34
Beiträge: 24286
Abschließendes Gutachten
Keine weitere Böhnhardt-Spur im Fall Peggy
Wie die DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt an den Fundort der sterblichen Überreste von Peggy Knobloch im thüringischen Rodacherbrunn gekommen ist, wird wohl nicht aufgeklärt werden können. Ein abschließendes Gutachten liegt nun vor.

Von: Kristina Kreutzer
Stand: 08.09.2017
Wie die oberfränkische Polizei in einer gemeinsamen Pressmittelung mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth am Freitag (08.09.17) mitteilt, könne der konkrete Übertragungsweg nicht mehr geklärt werden.

Abläufe wurden rekonstruiert

Pressekonferenz Bayreuth
Böhnhardt-DNA ohne Zusammenhang zum Tod Peggys

Mitte Oktober 2016 war im Zuge der umfangreichen Ermittlungen nach dem Auffinden der sterblichen Überreste von Peggy Knobloch an einem winzigen Textilteilchen eine DNA-Spur von Uwe Böhnhardt festgestellt worden. Zur Aufklärung des überraschenden Fundes wurden die Abläufe der Spurensicherung und der Spurenauswertung von der SOKO Peggy und der Staatsanwaltschaft Bayreuth eingehend nachvollzogen und intensiv hinterfragt, heißt es in der Mitteilung.

DNA-Spur von Böhnhardts Kopfhörer
BR-Montage: Uwe Böhnhardt/DNA-Analyse | Bild: picture alliance/dpa
Das Ergebnis: Die DNA-Spur ist eindeutig einem Kopfhörer des mutmaßlichen NSU-Terroristen zuzuordnen und muss bei der Spurensicherung am Fundort übertragen worden sein. Der konkrete Übertragungsweg kann allerdings nicht mehr geklärt werden, heißt es weiter.

Aus dem nun vorliegenden abschließenden Gutachten geht hervor, dass weder an einem Maßstab noch an weiteren Gerätschaften des Landeskriminalamts Thüringen DNA-Spuren von Uwe Böhnhardt oder von Peggy Knobloch festgestellt werden konnten.

Keine Verbindung zwischen Peggy und NSU
Die DNA-Spur von Böhnhardt steht nicht im Zusammenhang mit dem Tod von Peggy Knobloch. Der Fall Peggy und der NSU haben also nichts miteinander zu tun. Die Ergebnisse der Gutachter sind mittlerweile an das Landeskriminalamt Thüringen für weitere qualitätssichernde Maßnahmen übergeben worden.

Ermittlungen der SOKO gehen weiter
Die umfangreichen Ermittlungen der SOKO Peggy und der Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Aufklärung des Falles Peggy Knobloch dauern aber weiterhin an. Am 2. Juli vergangenen Jahres fand ein Pilzsammler in einem Wald in Südthüringen die Leiche der 2001 verschwundenen Peggy aus Lichtenberg. Die Hoffnung, dass der Fall endlich aufgeklärt werden könnte, war groß. Doch über ein Jahr später fehlt noch immer eine heiße Spur.

http://www.br.de/nachrichten/oberfranke ... r-100.html


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