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 Betreff des Beitrags: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 17. November 2014, 19:51:12 
 
Louise Kerton: Spurlos verschwunden am Aachener Hauptbahnhof

Von: dapd

Letzte Aktualisierung: 28. Juli 2011, 14:31 Uhr

AACHEN. Die Spur von Louise Kerton verliert sich am Aachener Hauptbahnhof. Am 30. Juli 2001 wollte die junge Frau von hier aus zurück in ihre Heimat, die englische Grafschaft Kent fahren. Doch dort kam sie nie an.

Ihr Vater, Philip Kerton, geht seit Jahren davon aus, dass seine Tochter tot ist. Bis heute wirft er den deutschen Behörden zu zögerliche Ermittlungen vor. Was mit der angehenden Krankenschwester geschah, ist auch nach zehn Jahren immer noch ungeklärt.

Deutschlandurlaub endet im Nichts

Damals hatte die 24-Jährige einen sechswöchigen Urlaub bei ihrem Verlobten in der Ortschaft Swisttal-Straßfeld (Rhein-Sieg-Kreis) verbracht. Von dort wurde sie von ihrer angehenden Schwiegermutter zum Aachener Hauptbahnhof gebracht.

Kerton wollte um 12.04 Uhr den Schnellzug Nummer 420 auf Bahnsteig 8 nehmen. Ihre Schwiegermutter konnte sie nach eigenen Angaben nicht zum Bahnsteig begleiten, deshalb steht nicht fest, ob Kerton tatsächlich wie geplant den Zug nach Oostende bestiegen hat.

Der Aachener Staatsanwalt Jost Schützeberg sagte auf dapd-Anfrage, dass für seine Behörde der Fall Luise Kerton vorläufig abgeschlossen ist. „Wir können die Akte aber jederzeit wieder öffnen, sollten sich neue Ansätze ergeben”, betont Schützeberg. Die bislang vorliegenden Spuren seien aber alle ausgewertet, neue Ansätze gebe es nicht. Aussagen, die Kertons Vater mit Verbitterung erfüllen.

Zehn Jahre nach dem Verschwinden seiner Tochter schilderte er vor Wochen in britischen Medien sein Unverständnis über die Arbeit der deutschen Ermittler. Viel zu lange sei die deutsche Polizei von einem gewöhnlichen Vermisstenfall ausgegangen, während die ebenfalls eingeschalteten Polizeibeamten an Kertons englischem Wohnort frühzeitig ein Verbrechen befürchteten.

Vermisste hatte persönliche Schwierigkeiten

Tatsächlich gab es für die deutsche Polizei durchaus Anhaltspunkte dafür, dass die junge Frau freiwillig aus ihrem gewohnten Leben ausgebrochen ist und einen Neuanfang wagen wollte.

Die angehende Krankenschwester war bei einem Teil ihrer Abschlussprüfungen durchgefallen. Nach der Rückkehr nach England wollte sie deshalb mit ihren Ausbildern über den weiteren Berufsweg sprechen. Ihr Vater räumte damals ein, dass Louise wegen ihrem Scheitern bei den Prüfungen deprimiert war. Auch machte ihr der Tod einer Schulfreundin zu schaffen, die kurz zuvor in Japan ermordet worden war.


Doch nachdem über Monate jedes Lebenszeichen der Vermissten ausblieb, verdichteten sich auch für deutschen Ermittler die Anhaltspunkte für ein Verbrechen. Heute wird Louise Kerton beim Bundeskriminalamt (BKA) unter ungelöste Mordfälle geführt.

Ein Jahr nach dem Verschwinden von Louise veranlasste die Staatsanwaltschaft eine groß angelegte, aber ergebnislose Suche mit fast 200 Polizeibeamten in Kiesgruben rund um Swisttal-Straßfeld. Zu spät, wie der Vater der Vermissten findet: „Zu diesem Zeitpunkt waren doch schon alle Spuren kalt.” Die Familie habe sich damals nicht vorstellen können, dass es zehn Jahre keine greifbaren Ermittlungsergebnisse geben würde. Auch forderten Kerton immer wieder, dass die Familie von Louises damaligen Verlobten intensiver befragt und ihre Wohnung in Swisttal untersucht wird.

Denn außer der Aussage der zukünftigen Schwiegermutter gibt es keinen Anhaltspunkt dafür, dass Louise Swisttal jemals lebend verlassen hat. Die Polizei konnte keine Zeugen finden, die die beiden Frauen und ihr Auto mit dem auffälligen britischen Kennzeichen am 30. Juli 2001 am Aachener Hauptbahnhof gesehen haben.

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/ ... 1063724456


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 17. November 2014, 19:51:56 
 
Louise Kerton: 125 Hinweise, aber keine heiße Spur

Von: os
Letzte Aktualisierung: 8. Dezember 2002, 20:30 Uhr

AACHEN. Die Aachener Polizei spricht von einer „erfreulich großen Resonanz”: 125 Hinweise aus der Bevölkerung gingen bis Sonntag ein, nachdem der Fall der vor eineinhalb Jahren in Aachen verschwundenen Britin Louise Kerton am Freitagabend in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY” über die Bildschirme flimmerte.

Eine heiße Spur, die direkt auf den Verbleib der 25-Jährigen Frau aus Sheffield hindeutet, war jedoch laut Polizei nicht darunter. Jedoch seien am Wochenende auch noch nicht alle Hinweise überprüft worden.

Die weitaus meisten Anrufer bezogen sich auf die bislang unbekannten möglichen Zeugen, von denen in der Sendung Fotos gezeigt worden waren. Die Bilder waren in einer Kamera der Vermissten entdeckt worden.

Dank der vielen konkreten Hinweise habe man die Personen mittlerweile allesamt identifizieren können, erklärte die Aachener Polizei auf Anfrage. Erste Gespräche seien mit den Zeugen bereits geführt worden, konkrete neue Erkenntnisse habe man daraus aber noch nicht erhalten können.

Louise Kerton wird seit dem 30. Juli 2001 vermisst. Damals hatte ihre angehende Schwiegermutter sie zum Aachener Hauptbahnhof gefahren, von wo aus sie mit dem Zug nach Ostende und mit der Fähre weiter nach Dover reisen wollte. Dort kam sie jedoch nach den bisherigen Ermittlungen nie an.

Unklar ist auch, ob Louise Kerton den Schnellzug nach Ostende überhaupt bestiegen hat. Fakt ist: Seit diesem Tag hat sich die Britin weder bei ihren Verwandten noch bei der Familie ihres Verlobten in Swisstal-Straßfeld gemeldet.

In diesem Ort zwischen Bonn und Euskirchen hatte die Aachener Staatsanwaltschaft, die wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt, vor einigen Monaten ein Gelände und einen Baggersee absuchen lassen - ohne Erfolg.

Bis heute erbrachten alle polizeilichen Ermittlungen keinen konkreten Hinweis auf das Schicksal oder auf einen möglichen Aufenthaltsort der verschwundenen Britin.


http://www.aachener-nachrichten.de/loka ... 1525201068


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 17. November 2014, 19:53:00 
 
28. Juli 2011 | 07.49 Uhr
Seit zehn Jahren ungeklärt

Britin verschwindet spurlos in Aachen
Seit zehn Jahren ungeklärt: Britin verschwindet spurlos in Aachen

Aachen (RPO). Die Spur von Louise Kerton verliert sich am Aachener Hauptbahnhof. Am 30. Juli 2001 wollte die junge Britin von hier aus zurück in ihre Heimat, die Grafschaft Kent fahren. Doch dort kam sie nie an.


Ihr Vater, Philip Kerton, geht seit Jahren davon aus, dass seine Tochter tot ist. Bis heute wirft er den deutschen Behörden zu zögerliche Ermittlungen vor. Was mit der angehenden Krankenschwester geschah, ist auch nach zehn Jahren immer noch ungeklärt.

Deutschlandurlaub endet im Nichts

Damals hatte die damals 24-Jährige einen sechswöchigen Urlaub bei ihrem Verlobten in der Ortschaft Swisttal-Straßfeld (Rhein-Sieg-Kreis) verbracht. Von dort wurde sie von ihrer angehenden Schwiegermutter zum Aachener Hauptbahnhof gebracht.

Kerton wollte um 12.04 Uhr den Schnellzug Nummer 420 auf Bahnsteig 8 nehmen. Ihre Schwiegermutter konnte sie nach eigenen Angaben nicht zum Bahnsteig begleiten, deshalb steht nicht fest, ob Kerton tatsächlich wie geplant den Zug nach Oostende bestiegen hat.

Der Aachener Staatsanwalt Jost Schützeberg sagte auf dapd-Anfrage, dass für seine Behörde der Fall Luise Kerton vorläufig abgeschlossen ist. "Wir können die Akte aber jederzeit wieder öffnen, sollten sich neue Ansätze ergeben", betont Schützeberg. Die bislang vorliegenden Spuren seien aber alle ausgewertet, neue Ansätze gebe es nicht.

Aussagen, die Kertons Vater mit Verbitterung erfüllen. Zehn Jahre nach dem Verschwinden seiner Tochter schilderte er vor Wochen in britischen Medien sein Unverständnis über die Arbeit der deutschen Ermittler. Viel zu lange sei die deutsche Polizei von einem gewöhnlichen Vermisstenfall ausgegangen, während die ebenfalls eingeschalteten Polizeibeamten an Kertons englischem Wohnort frühzeitig ein Verbrechen befürchteten.

Vermisste hatte persönliche Schwierigkeiten

Tatsächlich gab es für die deutsche Polizei Ermittler durchaus Anhaltspunkte dafür, dass die junge Frau freiwillig aus ihrem gewohnten Leben ausgebrochen ist und einen Neuanfang wagen wollte.

Die angehende Krankenschwester war bei einem Teil ihrer Abschlussprüfungen durchgefallen. Nach der Rückkehr nach England wollte sie deshalb mit ihren Ausbildern über den weiteren Berufsweg sprechen. Ihr Vater räumte damals ein, dass Louise wegen ihrem Scheitern bei den Prüfungen deprimiert war. Auch machte ihr der Tod einer Schulfreundin zu schaffen, die kurz zuvor in Japan ermordet worden war.

Doch nachdem über Monate jedes Lebenszeichen der Vermissten ausblieb, verdichteten sich auch für deutschen Ermittler die Anhaltspunkte für ein Verbrechen. Heute wird Louise Kerton beim Bundeskriminalamt (BKA) unter ungelöste Mordfälle geführt.

"Spuren schon alle kalt"

Ein Jahr nach dem Verschwinden von Louise veranlasste die Staatsanwaltschaft eine groß angelegte, aber ergebnislose Suche mit fast 200 Polizeibeamten in Kiesgruben rund um Swisttal-Straßfeld.

Zu spät, wie der Vater der Vermissten findet: "Zu diesem Zeitpunkt waren doch schon alle Spuren kalt." Die Familie habe sich damals nicht vorstellen können, dass es zehn Jahre keine greifbaren Ermittlungsergebnisse geben würde. Auch forderten Kerton immer wieder, dass die Familie von Louises damaligen Verlobten intensiver befragt und ihre Wohnung in Swisttal untersucht wird.

Denn außer der Aussage der zukünftigen Schwiegermutter gibt es keinen Anhaltspunkt dafür, dass Louise Swisttal jemals lebend verlassen hat. Die Polizei konnte keine Zeugen finden, die die beiden Frauen und ihr Auto mit dem auffälligen britischen Kennzeichen am 30. Juli 2001 am Aachener Hauptbahnhof gesehen haben.

http://www.rp-online.de/panorama/deutsc ... -1.1343616


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 17. November 2014, 19:54:30 
 
VERMISST IN SWISTTAL
Spurlos verschwunden, Akte geschlossen

Erstellt 19.07.2011

Seit zehn Jahren wird die junge Britin Louise Kerton nach einem Besuch bei ihrem Verlobten in Swisttal vermisst. Nun ist die Akte geschlossen - gelöst ist der Fall jedoch noch immer nicht. Der Vater der Frau glaubt längst an den Tod seiner Tochter.

Von Markus Bierlein und Bernd Zimmermann


SWISTTAL/EUSKIRCHEN. Die Akte ist geschlossen. "Vorläufig", wie Staatsanwaltschaft Jost Schützeberg aus Aachen betont. Zehn Jahre nach dem Verschwinden der Krankenschwester Louise Kerton auf der Heimreise von Swisttal-Straßfeld in die englische Grafschaft Kent fehlen neue Ermittlungsansätze. "Den vorhandenen Spuren sind wir allen nachgegangen", sagt Schützeberg der Rundschau.

Vor wenigen Tagen hat der Vater, Philip Kerton, in einem BBC-Interview die Hoffnung geäußert, dass die Ermittler eines Tages neue forensische Methoden finden, mit denen sie Indizien neu bewerten können, die sie gesammelt haben. Kerton, der nach dem Verschwinden seiner Tochter mehrmals in Deutschland war und die Behörden zu intensiveren Nachforschungen aufforderte, sagte, seine Familie habe entschieden, dass ihre Tochter tot sein müsse. Louise Kerton verbrachte im Juli 2001 einen sechswöchigen Urlaub in Straßfeld bei der Familie ihres Verlobten und wollte nach England zurückkehren - doch dann verschwand die damals 24-jährige Krankenschwester aus New Ash Green in der Grafschaft Kent auf der Fahrt von Aachen nach Ostende. Seit dem 30. Juli 2001 fehlt von der zierlichen Frau mit den dunklen Haaren jede Spur.


An jenem Tag, so die Erkenntnisse der deutschen Polizei, habe die Mutter ihres Verlobten Louise Kerton in einem Peugeot nach Aachen zum Zug gebracht. Von dort sollte Louise mit dem Schnellzug 420 um 12.04 Uhr in Richtung Küste abfahren, um dann mit der Fähre von Ostende auf die britische Insel zu gelangen. Doch Louise kam nie an. Niemand weiß, ob die Verschwundene tatsächlich den Aachener Bahnhof betreten hat, ob sie tatsächlich den Schnellzug erreicht hat, ob sie Opfer eines Verbrechens wurde oder ob sie einfach nur untergetaucht ist.

Der "Fall Louise Kerton" wurde von der Aachener Polizei als Vermisstenfall registriert, während in Kent die Familie der jungen Krankenschwester schon bald an ein Verbrechen glaubte. Unter dem zunehmenden Druck der Medien wandelte sich die Haltung der Ermittlungsbehörden. Gut ein Jahr nach dem Verschwinden initiierte die Aachener Staatsanwaltschaft eine groß angelegte Suchaktion in Kiesgruben rund um Straßfeld. Ergebnislos.

Die ZDF-Sendereihe "Aktenzeichen XY" veröffentlichte einen Beitrag über den Vermisstenfall. Doch damals wurden Bilder aus einem Fotoapparat, den man gefunden hatte, irrtümlich dem Fall zugeordnet. Die "verheißungsvollen Hinweise" verpufften.

Bis heute kreisen die Gedanken von Philip Kerton darum, was passiert sein könnte - und er wird zornig. Teilweise sei es einfacher, sich seine Tochter tot vorzustellen, als am Leben, aber in einer qualvollen Lage. "Es gibt immer noch Hoffnung, und eines Tages werden wir erfahren, was passiert ist", sagt er. Die Spuren verlieren sich in Straßfeld, dem damaligen Urlaubsort von Louise Kerton. Die Familie ihres Ex-Verlobten ist inzwischen von dort weggezogen.

http://www.rundschau-online.de/home/ver ... 99520.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 31. Mai 2016, 11:32:42 
 
Louise Kerton spurlos verschwunden


Der Fall Louise Kerton beschäftigt seit 2001 die Behörden.

Am 30. Juli 2001 wurde die junge Frau, die davor mehrere Wochen in Swisttal-Straßfeld zu Besuch war, am Aachener Bahnhof zuletzt gesehen.

Danach verliert sich die Spur der damals 24-Jährigen.

Ihr Vater Phil Kerton ist überzeugt davon, dass seine Tochter einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.

Monate nach dem Verschwinden suchten Einsatzhundertschaften Kiesgruben bei Straßfeld ab.

Vergeblich.

http://www.ksta.de/region/euskirchen-ei ... 534-seite2


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 22. Juni 2017, 19:01:26 
 
Das wurde aus Bonns "Aktenzeichen XY"-Fällen


Fall Louise Kerton: Suizid, Opfer einer Sekte oder Gewaltverbrechen?

Ein Mordfall im Vorfeld, ein ungewöhnlicher Brief, ein im Labor verwechselter Fotofilm - die Umstände des Verschwindens von Louise Kerton sind mysteriös.

125 Hinweise gehen in den Tagen nach Ausstrahlung in der "Aktenzeichen XY"-Sendung vom 6. Dezember 2002 eingegangen, doch das Schicksal der vermissten Britin, die sich kurz vor ihrem Verschwinden in Swisttal-Straßfeld aufgehalten hat, bleibt ungeklärt.

Eine Panne im Foto-Labor macht die Spuren, auf die die Ermittler ihre Hoffnung gesetzt hatten, zunichte. Während der Sendung zeigen sie Fotos, die angeblich aus Kertons Kamera stammen. XY-Moderator Rudi Cerne fragt: "Wer kann etwas zu den Personen auf den Fotos sagen?"

Wie sich anschließend herausstellt, gehören die Aufnahmen aber gar nicht Kerton. Sie waren im Fotolabor vertauscht worden. Am 30. Juli 2001 wird die 24-jährige angehende Krankenschwester am Aachener Hauptbahnhof zum letzten Mal gesehen. 180 Polizisten drehen auf der Suche nach der Leiche von Kerton jeden Stein um. Nach zehn Jahren hat die Aachener Staatsanwaltschaft 2011 die Suche nach der vermissten Engländerin beendet. Die Akte ist geschlossen.

Aktueller Stand: ungelöst

http://www.general-anzeiger-bonn.de/new ... ichen-XY-Fällen-article3579100.html?page=8


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 27. Juli 2017, 13:52:20 
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Registriert: Dienstag, 13. November 2012, 14:49:09
Beiträge: 12495
Wurde Louise Kerton Opfer eines Gewaltverbrechens?
Von F.A. HEINEN 03.05.02, 00:00 Uhr

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe der Kripo aus Kent / England und Aachen will - neun Monate nach dem spurlosen Verschwinden von Louise Kerton, die bei Euskirchen Urlaub machte - endlich intensiv ermitteln, was mit der jungen Frau geschehen ist.
Kreis Euskirchen - Britische Ermittler, darunter der ehemalige Sicherheitschef der Königin Elisabeth II., David Seaborn Davies, glauben an ein Gewaltverbrechen. Dafür hat die federführende Kripo Aachen jedoch keine handfesten Beweise. Deshalb lehnte es die Staatsanwaltschaft bisher standhaft ab, ein Strafverfahren einzuleiten.
Die junge Frau hatte vor Jahren den damals ebenfalls in Kent lebenden Johannes (Name geändert) kennen und lieben gelernt. Als die Mutter mit einem Bruder von Johannes im vergangenen Jahr in den Raum Euskirchen umzog, kamen Louise Kerton und ihr Verlobter Johannes zu Besuch in die Voreifel.
Da der junge Mann allerdings eine Pension in Kent betrieb, reiste er eine Woche vor seiner Lebensgefährtin wieder zurück nach Großbritannien. Die 25-Jährige sollte am 30. Juli folgen. Wie deren zukünftige Schwiegermutter später bei der Polizei zu Protokoll gab, habe sie Louise am Abreisetag mit ihrem Auto bis zum Aachener Bahnhof gebracht, wo mittags um 12.04 Uhr am Gleis 8 der Schnellzug 420 über Verviers und Brüssel nach Ostende abfuhr.
Johannes wartete eine Woche lang an der Fähranlegestelle in Dover vergebens auf seine Verlobte. Wenig später erstatteten Louises Eltern Vermisstenanzeige bei der Polizei in Aachen, wo sie angeblich verschwunden sein soll. Die Beamten in Aachen suchten vergeblich nach der jungen Frau. Zwar gab es mehrfach Hinweise, dass sie im Obdachlosen-Milieu der Kaiserstadt abgetaucht sein soll, aber kein Beamter hat seither die junge Frau lebend gesehen.
Die verzweifelten Eltern Kath und Phil Kerton mobilisierten die Presse entlang der Reiseroute von Euskirchen bis Dover, sie verteilten an allen Bahnhöfen Plakate mit einem Bild ihrer Tochter. Aber alles vergebens.
Die Kripo Aachen beteuerte, dass sie nichts unversucht gelassen habe, um den mysteriösen Fall aufzuklären. Unter anderem sei das Umfeld ihres letzten Aufenthaltsortes bei Euskirchen mit Leichenspürhunden ergebnislos abgesucht worden. Die mehrstündige Durchsuchung von Wohnhaus, Grundstück und Wagen der Familie wurde bereits am 20. August mit dem ausdrücklichen Einverständnis der Familie durchgeführt.
Die britische Polizei scheint allerdings hinsichtlich der Frage, ob nicht doch ein Gewaltverbrechen vorliegen könnte, anderer Ansicht zu sein als ihre Aachener Kollegen. Jedenfalls kam es am vergangenen Donnerstag auf Wunsch der Polizeibehörden in Kent zu einem Gespräch mit der Kripo und der Staatsanwaltschaft Aachen. Die Unterredung fand laut Pressemitteilung des Polizeipräsidiums „in angenehmer und kooperativer Atmosphäre“ statt und wurde „mit großem Respekt vor den unterschiedlichen Rechtssystemen geführt“. Unter anderem erfuhren die Aachener Beamten, dass es in Großbritannien Erkenntnisse gibt, die den deutschen Behörden bislang unbekannt waren.
Beispielsweise übergaben die Briten jetzt eine Vielzahl von Vernehmungsprotokollen an die deutschen Beamten. Deutsche und britische Beamte vereinbarten, eine gemeinsame Ermittlungsgruppe zu installieren, die in enger Zusammenarbeit Louises Schicksal aufklären soll. Die Ermittlungsgruppe besteht aus drei Aachener Polizisten und drei Beamten aus Kent. Abhängig von den Ergebnissen der Arbeitsgruppe wird der Fall Louise Kerton neu bewertet und anschließend der Staatsanwaltschaft zur Entscheidung vorgelegt.

– Quelle: http://www.ksta.de/14015572 ©2017

_________________
Admin und Foren Moderatorin
Hinweise zu den eingestellten Fällen bitte an die zuständige Polizeidienststelle


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 02. August 2017, 19:48:24 
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Registriert: Dienstag, 07. Februar 2017, 17:19:53
Beiträge: 1214
Hier ein Artikel vom 30.07.11

Ermittler schließen die Akte Louise Kerton

Nach zehn Jahren hat die Aachener Staatsanwaltschaft jetzt die Suche nach der vermissten Engländerin beendet. Am 30. Juli 2001 wurde die junge Frau, die davor mehrere Wochen in Swisttal-Straßfeld zu Besuch war, am Aachener Bahnhof zuletzt gesehen.

Die Akte Louise Kerton ist geschlossen. Nach zehn Jahren hat die Aachener Staatsanwaltschaft jetzt die Suche nach der vermissten Engländerin beendet. Am 30. Juli 2001 wurde die junge Frau, die davor mehrere Wochen in Swisttal-Straßfeld zu Besuch war, am Aachener Bahnhof zuletzt gesehen.

Die Mutter ihres Verlobten hatte sie dort abgesetzt. Kerton wollte in Aachen in den Zug nach Oostende steigen, doch da verliert sich die Spur der 24-Jährigen. Zwar könnten die Ermittlungen erneut aufgenommen werden, falls sich neue Anhaltspunkte ergeben, die Staatsanwaltschaft habe aber keinerlei Hinweis auf ihr Schicksal.

Ihr Vater Phil Kerton geht davon aus, dass seine Tochter einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Die ebenfalls britische Familie ihres damaligen Verlobten ist inzwischen aus Straßfeld weggezogen.

Vor neun Jahren drehten 180 Polizisten auf der Suche nach der Leiche von Louise Kerton jeden Stein um. Die Bereitschaftsbeamten aus Aachen und Köln suchten mit Eisenstangen und Hunden Feldränder und Kiesgruben ab. Auch Taucher wurden an den Tümpeln eingesetzt.

Zu diesem Zeitpunkt wurde Louise Kerton aus Kent in England bereits mehr als ein Jahr lang vermisst. Laut Aussage ihrer Schwiegermutter in spe hatte diese ihren Gast am 30. Juli zum Aachener Hauptbahnhof gebracht. Dort wollte die junge Frau um 12.04 Uhr den Zug Richtung Oostende in Belgien nehmen.

Noch am selben Tag hatte sie die Fähre nach Dover nehmen wollen, wo ihr Verlobter auf sie wartete. Doch sie kam nie an. Ihr Freund wartete nach eigenen Angaben noch fünf Tage auf Louise. Wie Verwandte und Freunde berichteten, war die 24-Jährige zum Zeitpunkt ihres Verschwindens möglicherweise in einem labilen seelischen Zustand: Wenige Wochen zuvor war ihre Freundin Lucie Blackman, mit der sie auf die Walthamstow Hall School in der Rheinbacher Partnerstadt Sevenoaks zur Schule gegangen war, ermordet worden.

Außerdem war Kerton gerade durch das Abschlussexamen als Krankenschwester gefallen.

Straßfelder Nachbarn ihrer angehenden Schwiegereltern sagten aus, die 24-Jährige habe depressiv gewirkt. Auch ihr Verlobter und dessen Mutter bestätigten den Ermittlern, sie sei sehr krank gewesen und habe sich zeitweise schlecht bewegen können. Zudem habe Louise stark an Gewicht verloren.

Nach dem 30. Juli 2001 gab es kein Lebenszeichen mehr von Louise, die sich gewöhnlich per Telefon oder Brief regelmäßig bei Verwandten und Freunden meldete. Von ihrem Konto wurde nichts abgebucht, die Kreditkarte nicht benutzt.

Allerdings hatte sie kurz vor ihrer Abfahrt einen Brief an Bekannte geschickt. Eine Untersuchung ergab, dass der Brief zwar von Louise Kerton verfasst wurde, Art und Inhalt aber eher untypisch für sie sind. Möglicherweise habe sie ihn unter Zwang geschrieben. Die Eltern fürchteten zunächst, sie könnte wegen ihrer labilen Gemütsverfassung von einer Sekte verführt worden sein. Später gingen sie davon aus, dass ihre Tochter tot sei.

Nachdem sich die deutschen Ermittlungsbehörden beim Bekanntwerden des Vermisstenfalles zunächst wegen fehlender Indizien zurück hielten, ist später ein Informationsaustausch zwischen der Aachener Polizei und den Kollegen in Kent geregelt worden. Abstimmungsschwierigkeiten sollten so ausgeräumt werden. Der Fall hatte erhebliche Aufmerksamkeit in den englischen Medien erregt. Am Jahrestag des Verschwindens von Louise Kerton hatten Angehörige vor der deutschen Botschaft in London demonstriert und Botschafter Thomas Matussek aufgefordert, die Suche in Deutschland forcieren zu lassen.

Daraufhin waren die Ermittlungen wieder aufgenommen worden. Auch in der ZDF-Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ungelöst" wurde der Fall Ende 2002 gezeigt. Dabei gab es eine Panne. Rudi Cerne zeigte Fotos, die angeblich aus der Kamera Louise Kertons stammten. Die war aber im Labor verwechselt worden. So blieben die Ermittlungen bis heute ohne Erfolg.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/reg ... 80009.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 09. Februar 2018, 20:23:11 
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Registriert: Dienstag, 19. Mai 2015, 22:37:53
Beiträge: 5295
Vermisst! Die verzweifelte Suche nach diesen Bonnern

201406010_MW_ jjs 05
Stefan Schultz

p09.02.18, 12:03 Uhr

Bonn - „Bitte melde dich“ – ein verzweifelter Aufruf von Angehörigen. Das ständige Warten, die Hilflosigkeit und schlaflose Nächte, wenn sie über das Schicksal eines geliebten Menschens nachdenken. Das KK12 ist hier oft die letzte Hoffnung der Angehörigen bei der verzweifelten Suche nach Vermissten.

Gut 1800 Vermisste im Jahresschnitt

Schöne Engländerin 16 Jahre vermisst

Am 30. Juli 2001 verliert sich die Spur der Engländerin Louise Kerton aus Kent. Der Besuch bei der Familie ihres Verlobten in Swisttal ist vorbei – ihre zukünftige Schwiegermutter fährt sie zum Bahnhof nach Aachen. Mit dem Zug plant sie die Reise zunächst nach Ostende, um von dort die Fähre nach Dover zu nehmen. Zum Zeitpunkt ihrer Abreise trug die hübsche Engländerin einen langen schwarzen Rock und eine langarmige weiße Bluse. Für die Fahrt hatte sie eine Reisetasche auf Rollen und einen schwarzen Rucksack gepackt.

Ob Kerton überhaupt in den Zug stieg, ist völlig unklar. Sicher ist nur: Louise kam nie an ihrem Ziel an.

Da im Jahr 2002 ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde damals ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Aber auch nach mehr als 16 Jahren fehlt von Kerton jede Spur.

https://www.express.de/bonn/vermisst--d ... n-29645844


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