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Foren-Übersicht » H ...................................... Ungelöste Mord- und Kriminalfälle » Hemmerle Beatrix (31 †) Trier




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 Betreff des Beitrags: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 18. Dezember 2012, 00:18:35 
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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 18. Dezember 2012, 23:58:49 
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Ungeklärte Mordfälle: So jagt die Trierer Polizei die Täter
170 Fälle von Mord und Totschlag sind in Rheinland-Pfalz noch ungelöst, sieben davon im Polizeibezirk Trier. Einige Fälle stammen aus den 80ern – trotzdem gibt es immer wieder neue Erkenntnisse.


(pwr) August 1989: Die 31-jährige Beatrix Hemmerle wird in ihrer Wohnung Am Weidengraben in Trier kaltblütig erstochen. Ihr 12-jähriger Sohn hört die Schreie und findet seine Mutter blutüberströmt im Wohnzimmer. Vom Täter keine Spur. Nur eine Lederjacke wird am Tatort gefunden.
Der Fall Hemmerle ist der älteste noch ungeklärte Mord der Mordkommission im Polizeibezirk Trier. Die Jacke ist auch nach 21 Jahren noch das wichtigste Indiz bei diesem Mord. Auf ihr befinden sich DNA-Spuren, die zu einem Hauptverdächtigen führen sollen – ein Hoffnungsschimmer für die Trierer Beamten, die den Fall noch nicht aufgegeben haben.
Im gesamten Bundesland Rheinland-Pfalz gibt es insgesamt noch 170 ungeklärte Fälle von Mord und Totschlag, einige von ihnen liegen 40 Jahre zurück. Die Trierer Beamten konnten sieben Fälle noch nicht lösen, darunter mutmaßliche Morde in Schweich, Daun und bei Sellerich.
Doch es gibt immer noch Zeugenhinweise, bei einigen Morden sogar in monatlichem Abstand. „Manchmal fallen den Leuten nach Jahren urplötzlich irgendwelche Details ein“, sagt Harry Richter, stellvertretender Leiter der Trierer Mordkommission. Neben – oft ungenauen – Zeugenaussagen und der DNA-Analyse setzt die Mordkommission auf den internen Datenabgleich, bei dem Fälle verglichen und Parallelen gezogen werden.
Ermittlungsarbeit hat viel mit Wissenschaft und Technik zu tun. In den Laboren der Spurensicherung werden so Hinweise auf Täter gewonnen. Wie das funktioniert, zeigt ein Blick des TV hinter die Kulissen der Mordkommission und Spurensicherung in der Donerstagsausgabe des Trierischen Voksfreunds sowie später auf volksfreund.de.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/region/Region-Ungeklaerte-Mordfaelle-So-jagt-die-Trierer-Polizei-die-Taeter;art1129,2500150

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 26. Januar 2015, 13:07:14 
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Ungeklärte Mordfälle: So jagt die Trierer Polizei die Täter
(Trier) 170 Fälle von Mord und Totschlag sind in Rheinland-Pfalz noch ungelöst, sieben davon im Polizeibezirk Trier. Einige Fälle stammen aus den 80ern – trotzdem gibt es immer wieder neue Erkenntnisse.

(pwr) August 1989: Die 31-jährige Beatrix Hemmerle wird in ihrer Wohnung Am Weidengraben in Trier kaltblütig erstochen. Ihr 12-jähriger Sohn hört die Schreie und findet seine Mutter blutüberströmt im Wohnzimmer. Vom Täter keine Spur. Nur eine Lederjacke wird am Tatort gefunden.

Der Fall Hemmerle ist der älteste noch ungeklärte Mord der Mordkommission im Polizeibezirk Trier. Die Jacke ist auch nach 21 Jahren noch das wichtigste Indiz bei diesem Mord. Auf ihr befinden sich DNA-Spuren, die zu einem Hauptverdächtigen führen sollen – ein Hoffnungsschimmer für die Trierer Beamten, die den Fall noch nicht aufgegeben haben.


Im gesamten Bundesland Rheinland-Pfalz gibt es insgesamt noch 170 ungeklärte Fälle von Mord und Totschlag, einige von ihnen liegen 40 Jahre zurück. Die Trierer Beamten konnten sieben Fälle noch nicht lösen, darunter mutmaßliche Morde in Schweich, Daun und bei Sellerich.

Doch es gibt immer noch Zeugenhinweise, bei einigen Morden sogar in monatlichem Abstand.

„Manchmal fallen den Leuten nach Jahren urplötzlich irgendwelche Details ein“, sagt Harry Richter, stellvertretender Leiter der Trierer Mordkommission. Neben – oft ungenauen – Zeugenaussagen und der DNA-Analyse setzt die Mordkommission auf den internen Datenabgleich, bei dem Fälle verglichen und Parallelen gezogen werden.

Ermittlungsarbeit hat viel mit Wissenschaft und Technik zu tun. In den Laboren der Spurensicherung werden so Hinweise auf Täter gewonnen. Wie das funktioniert, zeigt ein Blick des TV hinter die Kulissen der Mordkommission und Spurensicherung in der Donerstagsausgabe des Trierischen Voksfreunds sowie später auf volksfreund.de.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 29,2500150

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 31. Januar 2017, 20:45:44 
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Mörder gesucht - Neue Serie über ungelöste Kriminalfälle in der Region Trier

(Trier) Fast alle Tötungsdelikte werden aufgeklärt. Aber es gibt Gewaltverbrechen, deren Hintergründe auch nach Jahren noch unklar sind. Der TV blickt auf die Fälle, die Ermittler und die Opfer. Dossier zum

31.01.2017
Rolf Seydewitz

Der Mord an der Triererin Beatrice Hemmerle schockierte im August 1989 die ganze Region. Die gelernte Bürokauffrau wurde in ihrer Wohnung durch zahlreiche Messerstiche in den Hals tödlich verletzt. Der zwölfjährige Sohn fand die sterbende Mutter, doch für die 32-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Fast drei Jahrzehnte später ist ihr Mörder immer noch nicht gefasst. Der Fall Hemmerle - einer von einem knappen Dutzend ungeklärter Mordfälle des Trierer Polizeipräsidiums aus den vergangenen 50 Jahren.
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Da Mord nicht verjährt, werden die Fälle auch nicht zu den Akten gelegt. Nach Angaben von Kommissariatsleiter Christian Soulier kümmert sich jeder seiner Ermittler um ein, zwei Altfälle. Nicht selten wird ein Gewaltverbrechen erst nach vielen Jahren geklärt, wie zuletzt etwa der zwölf Jahre zurückliegende Mord an einem Eifeler Geschäftsmann. Die Beteiligten wurden erst vor drei Jahren ermittelt, der Haupttäter im vergangenen Jahr zu einer 15-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt.

Die für die komplette Region und den Bereich Idar-Oberstein zuständigen Trierer Ermittler bekommen jedes Jahr zwischen fünf und 25 Mord- und Totschlagsdelikte auf den Tisch - Versuche inklusive. Kommissariatsleiter Christian Soulier ist stolz darauf, dass alle Fälle der vergangenen Jahre aufgeklärt worden seien.


Unabhängig davon ist die Aufklärungsquote bei schweren Gewaltverbrechen hoch. Nach Angaben des Landeskriminalamts gab es in Rheinland-Pfalz zwischen 2011 und 2015 insgesamt 342 Tötungsdelikte und -versuche, von denen bislang "nur" 17 Fälle nicht aufgeklärt sind. Das entspricht einer Aufklärungsquote von 95 Prozent. Zum Vergleich: Bei Einbrüchen liegt die Aufklärungsquote landesweit bei 15 Prozent, über alle Straftaten hinweg liegt sie in Rheinland-Pfalz bei 63 Prozent.

Zwei Drittel der Tötungsdelikte sind sogenannte Beziehungstaten, heißt: Täter und Opfer kannten sich vor der Tat, waren beispielsweise miteinander verwandt oder befreundet. Die Ermittlungsmöglichkeiten, aber auch der Ermittlungsaufwand und die Anforderungen an die Ermittler sind heute um ein Vielfaches größer als noch vor Jahren. "Gab es früher 50 bis 100 Spuren und Hinweise pro Fall, ist es heute schnell mal das Zehnfache", sagt der Trierer Staatsanwalt Eric Samel, der gemeinsam mit einem Kollegen für die Kapitalverbrechen in der Region zuständig ist. Ein weiterer Unterschied: Alles wird heute dokumentiert. So ist bei einem Tötungsdelikt schnell mal ein ganzer Büroschrank mit Aktenordnern gefüllt.

Etwa 40 Ordner umfasst im Trierer Polizeipräsidium allein der Fall Simone Dewenter. Auch dieser 14 Jahre alte Mordfall ist - ebenso wie das brutale Verbrechen an der Triererin Beatrice Hemmerle - noch nicht geklärt. Der Leichnam der fast gehörlosen Prostituierten wurde am 1. Januar 2003 auf einem Parkplatz an der Landesstraße L.141 zwischen Schweich und Hetzerath gefunden. Die Tote war nur mit Unterwäsche und Socken bekleidet Wie kam die 30-jährige Kölnerin dort hin? Und wer hat Simone Dewenter getötet? Auf diese Fragen suchen die Ermittler der Trierer Mordkommission noch immer Antworten.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 06,4589425


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 12. Juni 2017, 10:37:40 
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Ungeklärte Mordfälle in der Region: Addis Mörder kam über den Balkon
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(Trier) Vor 28 Jahren wurde Beatrix Hemmerle ermordet. Sie starb vor den Augen ihres Sohnes. Der Mörder kam und flüchtete über den Balkon der Wohnung. Die Polizei ist immer noch auf der Suche nach dem Mörder. Dossier zum Thema: MORDE


12.06.2017
Rolf Seydewitz



"Er ist da reingegangen, um sie zu töten." Für Kriminalhauptkommissar Wolfgang Schu steht fest, dass Beatrix Hemmerle vor 28 Jahren nicht nach einem Streit ermordet wurde, der am Ende eskaliert ist. "Der Täter wollte sie töten - und zwar sofort", sagt der erfahrene Trierer Mordermittler, der vor einigen Jahren auch den Fall der vor drei Jahrzehnten getöteten Lolita Brieger geklärt hat. Kann Schu nun auch den brutalen Mord an der alleinerziehenden Mutter eines zwölfjährigen Sohnes klären? Der Junge hatte seine Mutter damals sterbend aufgefunden. Nachbarn riefen noch den Notarzt. Doch für Beatrix Hemmerle kam jede Hilfe zu spät. Die 32-Jährige verblutete im Flur ihrer Wohnung.
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Ein paar Stunden zuvor klingelt bei Beatrix Hemmerle das Telefon. Am anderen Ende ist ihr Verlobter, der nach der Spätschicht in der Fabrik noch kurz vorbeischauen will. Die junge Kaufhausangestellte wohnt mit ihrem Sohn im Erdgeschoss eines Appartementhauses am Weidengraben im Trierer Stadtteil Tarforst. Nur etwa hundert Meter Luftlinie entfernt liegt die Universität. Es ist eine schwül-warme Nacht im August 1989. "Addi", wie Beatrix von ihren Freunden genannt wird, hat die Balkontüre geöffnet und die Rollläden nur halb heruntergelassen. Sie ist nicht ängstlich, obwohl sie in der Vergangenheit schon ein paarmal von Spannern belästigt worden sein soll.

Um 22.40 Uhr an jenem Donnerstagabend kommt Addis Freund vorbei. Er isst noch eine Kleinigkeit, sie reden miteinander. Das Paar hat Hochzeitspläne, war erst kurze Zeit zuvor gemeinsam im Urlaub. Gegen 2 Uhr verabschiedet sich der Freund wieder, um in die eigene Wohnung zu fahren.
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Wahrscheinlich ist der Mörder zu diesem Zeitpunkt schon vor Ort und beobachtet von draußen das Geschehen. Über den Balkon betritt der Unbekannte gegen 3.30 Uhr die Wohnung und sticht im Schlafzimmer auf die im Bett liegende Beatrix Hemmerle ein - "mit absolutem Tötungswillen", sagt Kriminalhauptkommissar Wolfgang Schu. Der Trierer Mordermittler ist sich auch sicher, dass der Täter sein Opfer kannte. "Und er wusste, dass der Junge da war."
Als der durch die Geräusche wach gewordene Zwölfjährige ins Schlafzimmer kommt, findet er seine Mutter blutüberströmt auf dem Bett. Mit einer Hand hält sich Beatrix Hemmerle eine Wunde am Hals zu.

Geistesgegenwärtig rennt der Junge zu den Nachbarn, klingelt und klopft an die Tür, bis ihm jemand öffnet. Während die Nachbarn den Rettungsdienst alarmieren, schleppt sich Beatrix Hemmerle noch mit letzter Kraft aus dem Schlafzimmer in den Flur, wo sie ihren schweren Schnitt- und Stichverletzungen erliegt.

Der Mörder flüchtet, wie er gekommen ist - über den Balkon der Erdgeschosswohnung. Der Unbekannte wischt sich seine blutverschmierten Hände noch an einem frisch gewaschenen T-Shirt des Jungen ab, das zum Trocknen auf dem Balkon hängt.

Das T-Shirt finden die Ermittler später abseits des Fußwegs zwischen Weidenbach und Kohlenstraße, die Jacke entdecken sie auf einem Parkplatz. Vom Täter aber fehlt jede Spur. Die Obduktion ergibt, dass Beatrix Hemmerle wahrscheinlich mit einem sogenannten Überlebensmesser getötet wurde, bei dem die Rückseite der Schneide ausgefräst ist. Die Tatwaffe wird nie gefunden.

Beatrix Hemmerles Verlobter, den die Ermittler seinerzeit natürlich überprüfen, wird "eindeutig entlastet", wie es der damalige Chef der Mordkommission, Bernd Michels, in einem Beitrag für die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" formuliert. Am nächsten Mittwoch, 14. Juni, berichtet Aktenzeichen erneut über das Aufsehen erregende und auch nach 28 Jahren immer noch nicht gelöste Gewaltverbrechen.

Dabei geht es auch um die öffentlich bislang unbekannte Suche der Trierer Mordermittler nach einem unbekannten Mann, der in den 80er Jahren als Aushilfe in einer Trierer Pizzeria gearbeitet haben und das Opfer möglicherweise gekannt haben soll.

Nachtrag: Beatrix Hemmerle wurde damals in ihrem Geburtsort Bingerbrück beerdigt. Ihr damals zwölfjähriger Sohn wuchs bei Pflegeeltern auf und steht nach Angaben von Ermittler Wolfgang Schu heute "mit beiden Beinen im Leben".

Extra: BELOHNUNG FÜR HINWEISGEBER

Für Hinweise zum Gewaltverbrechen an Beatrix Hemmerle hat die Trierer Kriminalpolizei ein Telefon (0651/9779-2480) geschaltet. Vertrauliche Hinweise können auch unter Telefon 0152-28854968 und per E-Mail unter kdtrier.hinweisaufnahme@polizei.rlp.de gegeben werden. Führen sie zur Aufklärung des Verbrechens, gibt es eine Belohnung von 5000 Euro.

Die Ermittler interessieren sich unter anderem für Hinweise zu dem unbekannten Mann, der Ende der 80er Jahre als Tellerwäscher oder Helfer in einer Pizzeria in der Trierer Innenstadt gearbeitet haben soll. Bekannt ist nur, dass der Mann Ausländer war. Auch die in der Nähe des Tatorts gefundene dunkle Lederjacke der Größe 48/50 könnte dem Täter gehört haben. Die Jacke aus Nappaleder mit auffälligen Taschen wurde wahrscheinlich in Korea hergestellt und in Deutschland nur 60 Mal verkauft. In Trier war sie nicht erhältlich.


http://www.volksfreund.de/nachrichten/w ... 42,4657266


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 13. Juni 2017, 13:52:55 
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AKTENZEICHEN
"Aktenzeichen XY": Das sind die Fälle im Juni 2017

Bei "Aktenzeichen XY ... ungelöst" geht es am Mittwoch um Kindesmissbrauch, Mord und Einbruch. Wir stellen die Fälle im Juni 2017 vor.


Ein zerstückelter Leichnam in Plastiksäcken, ein Kinderschänder im Strandbad und weitere Fälle. Moderator Rudi Cerne führt am Mittwoch, 14. Juni, ab 20.15 Uhr in der Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" wieder durch besonders rätselhafte oder grausame deutsche Kriminalfälle. Außerdem werden Kandidaten für den XY-Preis vorgestellt.

"Aktenzeichen XY": Fälle im Juni

Saalfeld: Kindesmissbrauch im Strandbad

Kinder aus einem Saalfelder Ferienlager verbringen im Juli 2016 ihren Tag im örtlichen Strandbad. Als sich vier achtjährige Mädchen in den Duschen aufhalten, drängt ein unbekannter Mann hinein und missbraucht die Kinder. Anschließend begeben sich die Mädchen sofort zu ihrem Betreuer und erzählen verstört von der Tat. Der Mann gab vor, selbst ein Betreuer zu sein und entkam unerkannt. Die Kripo Saalfeld befürchtet weitere Übergriffe und hofft daher auf Hinweise durch die Zuschauer, um dem Täter das Handwerk zu legen.

Nauheim: Einbruch bei Schmuckhändler

Zwei Unbekannte brechen in die Wohnung eines Schmuckhändlers ein. Als sie die Zimmer durchsuchen werden sie von der Tochter des Händlers und einer Bekannten, begleitet von drei Kindern, überrascht. Die Täter zwingen sie in den Keller und sperren sie ein. Danach setzen sie ihre Beutesuche fort. Erst als die Tochter nach über einer Stunde durch Hilferufe auf sich aufmerksam machen kann, fliehen die Täter mit Schmuck und Bargeld im Wert von 100.000 Euro. Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, werden mit 2000 Euro belohnt.

Trier: Mord an einer Mutter

Vor fast 30 Jahren, im August 1989, wurde Beatrix Hemmerle erstochen. Die Mutter eines Elfjährigen lebte im Erdgeschoss einer Hochhaussiedlung. Ein Unbekannter steigt nachts über den Balkon in die Wohnung ein und greift die schlafende Frau sofort mit einem Messer an. Ihr Sohn wird durch Kampfgeräusche geweckt und findet die sterbende Mutter vor. Der Täter kann fliehen, der Sohn holt Hilfe, doch für die Mutter ist es zu spät. Sie stirbt an ihren schweren Verletzungen. Fast 29 Jahre später erfährt die Polizei durch Zufall von einem Tellerwäscher einer Trierer Pizzeria, der unglücklich in eine Frau verliebt gewesen sei. Ist das der Täter? Die Kriminalpolizei erhofft sich Hinweise von den XY-Zuschauern. Die Belohnung beträgt 5000 Euro.


Hamburg: Ein zerstückelter Leichnam
Im Oktober 1995 finden Sozialarbeiter eine Leiche, zerstückelt in mehreren Plastiksäcken. Nach dem blonden Mann wird europaweit gesucht, ohne Erfolg. Nun konnte mittels moderner Technik sein Gesicht rekonstruiert werden. Die Kriminalpolizei erhofft sich Hinweise durch die Zuschauer, um die Identität doch noch zu klären. Es ist eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.

Drei "XY"-Preise werden im Herbst vergeben

Kandidaten für den XY-Preis: David Jakob und Vincent Schwartz
Die beiden jungen Männer sind auf Parkplatzsuche in der Nähe des Flughafens Frankfurt-Hahn, als sie in einer Sackgasse einen Mann und eine Frau wahrnehmen. Zunächst vermuten sie ein Liebespaar. Als ihnen doch Zweifel kommen, untersuchen sie die Situation. Schnell ist klar, dass die Frau sich gegen den Mann zur Wehr setzt. Die beiden jungen Männer vertreiben den Täter durch lautes Hupen. Anschließend bleibt David beim Opfer, einer Stewardess, und ruft die Polizei. Vincent verfolgt den Mann und kann ihn schließlich zu Boden bringen und festhalten.
Das mutige Einschreiten der beiden wird von "Aktenzeichen XY" in einem Film gezeigt, der Täter erhielt 2 Jahre und 9 Monate auf Bewährung. Insgesamt werden drei XY-Preise à 10.000 Euro vergeben, im Herbst stimmt die Jury ab.

http://www.augsburger-allgemeine.de/pan ... 16731.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 13. Juni 2017, 15:43:30 
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28 Jahre zurückliegender Mordfall bei «Aktenzeichen XY»

(Trier (dpa/lrs)) Es ist einer der ältesten ungelösten Mordfälle in Trier: An diesem Mittwoch (14. Juni) greift die ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY...ungelöst» um 20.15 Uhr den Mord an Beatrix Hemmerle auf. Die 31-jährige Frau wurde am 10.


13.06.2017


August 1989 von einem Unbekannten in ihrer Wohnung erstochen, während ihr elfjähriger Sohn nebenan schlief. Der Junge wachte von Kampfgeräuschen auf und fand seine verletzte Mutter, der Täter floh unerkannt. Der Sohn holte Hilfe, doch die Frau starb an ihren schweren Verletzungen. Die Ermittler hoffen nach eigenen Angaben auf neue Hinweise von den Zuschauern der Fernsehsendung.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 26,4658077


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 14. Juni 2017, 08:34:17 
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Aktenzeichen XY mit Fall aus Trier
Wer ermordete Beatrix Hemmerle?

Der Mord an der Triererin Beatrix Hemmerle vor rund 30 Jahren ist am Mittwochabend Thema in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst". Die Polizei hofft auf neue Hinweise in dem Fall.


Im August 1989 wurde die alleinerziehende Mutter nachts in ihrer Wohnung erstochen, während ihr elfjähriger Sohn nebenan schlief. Der Täter gelangte über den Balkon in die Wohnung, teilte die Polizei mit. Der Junge wachte von Kampfgeräuschen auf und fand seine verletzte Mutter, der Täter floh unerkannt. Der Sohn holte Hilfe, doch die Frau starb an ihren schweren Verletzungen. Nach bisherigen Ermittlungen wurde die Frau vor dem Mord eine Zeit lang von einem Unbekannten beobachtet.

Die Mordkommission sucht jetzt unter anderem nach einem Mann, der in den 1980er-Jahren als Aushilfe in einer Pizzeria in Trier gearbeitet haben soll und das Opfer möglicherweise kannte. Für Hinweise zum Mord an Beatrix Hemmerle hat die Polizei eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.

https://www.swr.de/swraktuell/rp/trier/ ... index.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 15. Juni 2017, 09:22:42 
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Blutiger Mord vor 28 Jahren
Neue Ermittlungen in altem Fall


(XY-Sendung vom 14. Juni 2017)
Im August 1989 wird eine junge Mutter in Trier ermordet. Der Täter wird nicht gefunden. Fast 28 Jahre später unternehmen Polizei und Staatsanwaltschaft einen erneuten Anlauf. Denn es gibt eine neue, vielversprechende Spur.


XY-Szenenfoto
Trier 1988: Beatrix Hemmerle lebt mit ihrem elfjährigen Sohn in einer kleinen Erdgeschoss-Wohnung in der Hochhaussiedlung „Am Weidengraben“. Zu dieser Zeit treibt sich ein unbekannter Mann in der Gegend herum, der es offensichtlich auf Beatrix Hemmerle abgesehen hat. Mehrmals steigt der „Spanner“ auf ihren Balkon, einmal soll er sogar in ihrer Wohnung gewesen sein. Dennoch fühlt sich Beatrix Hemmerle von dem Unbekannten nicht weiter bedroht.

Versöhnung am späten Abend
Kurz darauf findet die junge Mutter einen neuen Partner, einen verwitweten Mann mit mehreren Kindern. Sie verloben sich und planen die Hochzeit. Dann aber gibt es Streit, die Beziehung steht auf der Kippe. Am 10. August 1989 kommt ihr Verlobter spät abends bei Beatrix Hemmerle vorbei, um sich mit ihr auszusprechen. Das Paar versöhnt sich, er bleibt über Nacht. Vermutlich bekommt der unbekannte Beobachter das mit. Ist dies das Motiv für die folgende Bluttat?


Das Haus, in dem der Mord geschah.
Nachts um 2 Uhr macht sich der neue Partner mit dem Auto auf den Weg nach Hause. Etwa eine Stunde später, um kurz nach drei, steigt ein Unbekannter über den Balkon in die Wohnung von Beatrix Hemmerle ein. Die Balkontür steht offen, das Rollo ist nicht ganz runtergelassen. Sofort geht der Mann mit einem großen Messer auf die schlafende Beatrix Hemmerle los.


Ermordet: Beatrix Hemmerle
Sohn wacht auf
Der Täter fügt ihr zahlreiche Schnitt- und Stichverletzungen zu. Dann flieht er. Vom Wäscheständer auf dem Balkon nimmt er ein T-Shirt mit. Beatrix Hemmerles Sohn wacht vom Kampfgeschehen auf und findet seine blutüberströmte Mutter. Sie lebt noch, kann aber nichts mehr sagen. Der Notarzt kann Beatrix Hemmerle nicht retten. Sie stirbt noch am Tatort.

Auf einem Parkplatz in der Nähe findet die Polizei das T-Shirt, das der Täter mitgenommen hat. Er hat sich damit das Blut abgewischt. Außerdem hat er seine blutverschmierte Lederjacke weggeworfen.

Mysteriöser Tellerwäscher
Erst Jahre nach der Tat erfährt die Kripo von einer Geschichte, die sich 1987 in einer Trierer Pizzeria zugetragen haben soll und die möglicherweise mit dem Mord zusammenhängt: Ein unbekannter Tellerwäscher soll einem Koch erzählt haben, dass er unglücklich in eine Frau verliebt sei. Sie wohne am „Weidengraben“, habe ein Kind und keinen Partner. Er fahre oft mit dem Taxi hin und beobachte sie. Außerdem soll der Tellerwäscher angekündigt haben, dass etwas Schlimmes passieren werde, sollte die Frau etwas mit einem anderen Mann anfangen.

Beschreibung des Tellerwäschers (1987):
über 40 Jahre alt, etwa 1,85 m groß, lange gelockte, grau-melierte Haare, Schnauzbart und dunkler Teint. Nach Einschätzung der Polizei könnte er aus dem türkischen, persischen oder arabischen Raum stammen. Er soll nur gebrochen Deutsch gesprochen haben. 1987 habe er in einer Pizzeria in der Trierer Innenstadt als Küchenhilfe bzw. Tellerwäscher gearbeitet, möglicherweise im Lokal „Tre Fornelli“. Alle Ermittlungen in diese Richtung blieben aber bislang ohne Erfolg. Der Tellerwäscher soll zudem erzählt haben, dass er Probleme mit den Behörden habe, und dass ihm die Ausweisung drohe. Zwischenzeitlich soll er sich auch in Bitburg aufgehalten haben.


Die Lederjacke, die der Täter zurückgelassen hat.
Zurückgelassener Gegenstand:
Nappa-Lederjacke: anthrazitfarben, Größe 48/50, Pilotentasche am linken Arm, vorne zwei große „blinde“ Taschen, braun-rotes Innenfutter. Die Jacke war damals relativ teuer, etwa 500 D-Mark, und wurde in Deutschland nur in geringer Stückzahl verkauft.

Fragen nach Zeugen

Wer kann Angaben zu dem „Spanner“ machen, der sich Ende der 80er Jahre „Am Weidengraben“ in Trier herumgetrieben hat?
Wem gegenüber hat Beatrix Hemmerle Andeutungen zu dem Mann gemacht, der ihr nachgestellt hat?
Wer kann Angaben zu dem Tellerwäscher machen? Der Mann muss mit dem Verbrechen nichts zu tun haben, könnte die Ermittlungsarbeit der Polizei aber entscheidend voran bringen.
Vielleicht gibt es auch Personen, denen sich der Täter anvertraut hat, oder die einen Verdacht haben, wer der Mörder sein könnte. Diese werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Mordes führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Kripo Trier, Telefon 0651 / 97 79 24 80 (Vertrauenstelefon: 0152 / 28 85 49 68)

http://www.e110.de/blutiger-mord-vor-28-jahren/


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 17. Juni 2017, 09:39:45 
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Trier
Hinweise auf ungeklärten Mord nach Aktenzeichen-Sendung
In einem fast dreißig Jahre zurückliegenden ungeklärten Trierer Mordfall liegen jetzt neue Hinweise vor. Nach Angaben der Polizei hatten sich nach der Fahndungssendung Aktenzeichen xy am Mittwochabend zahlreiche Zuschauer gemeldet.

Insgesamt gebe es 35 neue Hinweise sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Sie würden jetzt überprüft. In der Sendung Aktenzeichen xy ging es um den Mord an Beatrix Hemmerle. Die junge Frau war 1989 in ihrer Wohnung in Trier erstochen worden.

https://www.swr.de/swraktuell/rp/trier/ ... 2/1lwun1p/


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