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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 20. Februar 2015, 19:29:14 
 
Ungeklärte Morde“: RTL II rollt Mord an Musikmanager neu auf

Hamburg dpa

Vor knapp fünf Jahren wurde Karlheinz Gross, Manager der Kastelruther Spatzen, ermordet. Der Münchner Privatsender RTL II zeichnet in einer Sonderausgabe der Reihe „Ungeklärte Morde“ an diesem Sonntag um 20.15 Uhr die Ereignisse vom 6. März 1998 nach, als der 39-Jährige unter bislang nicht geklärten Umständen in Magdeburg umgebracht wurde. Die Volksmusiker der Kastelruther Spatzen haben eine Belohnung in Höhe von 50 000 Euro ausgesetzt.

Die Kastelruther Spatzen waren im März 1998 auf Konzerttour durch Deutschland. Am Abend des 5. März gab die populäre Volksmusikgruppe eine Vorstellung in Magdeburg. Da ein Wagen der Band eine Panne hatte, blieb Manager Gross in Magdeburg zurück, die anderen fuhren am Freitagmorgen weiter zur nächsten Veranstaltung nach Essen. Karlheinz Gross meldete sich am Freitagnachmittag telefonisch, um zu sagen, dass sich die Reparatur des Wagens in die Länge ziehen würde. Das war sein letztes Lebenszeichen.

Später fand ein Lkw-Fahrer den schwer verletzten Mann in einem abgelegenen Industriegebiet etwa drei Kilometer von der Autowerkstatt entfernt. Noch am selben Abend starb er in der Uniklinik Magdeburg. Das Opfer hatte Schlagverletzungen am Schädel und war außerdem von einem Auto überfahren worden. Die Polizei vernahm neben 700 Zeugen auch zwei Mitarbeiter der Autowerkstatt, denen aber nichts zur Last gelegt werden konnte. Für die Familie Gross ist das Leben immer noch geprägt von dem grauenhaften Ereignis: „Manchmal schaue ich ins Publikum und denke mir, dass der Mörder theoretisch darunter sein könnte“, sagt Bruder Albin Gross. „Das ist nicht einfach.“

http://www.schwaebische.de/home_artikel ... 84713.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 20. Februar 2015, 19:29:56 
 
Verbrechen
Kastelruther Spatzen suchen Mörder
11.12.2008 20:38 Uhr | Aktualisiert 11.12.2008 21:16 Uhr

VON STEFFEN REICHERT
Vielleicht liegt es daran, dass Albin Gross der Älteste von allen ist. Dass er, der gelernte Getränkegroßhändler, es damals auch war, der als einziger aus der Familie das Tal in Südtirol verlassen und jenseits der Alpen einen Riesenerfolg als Musiker hatte.

MAGDEBURG/MZ.
Und vielleicht ist ein Grund für seinen inneren Druck, dass er schließlich seinen jüngen Bruder Karl-Heinz überredet hat, bei den Kastelruther Spatzen einzusteigen, um für die Band das Management zu übernehmen. Auf jeden Fall fühlt sich Albin Gross, 53 Jahre, noch heute mitverantwortlich für das, was am 6. März 1998 in Magdeburg geschah: für einen Mord, der zehn Jahre danach ungeklärt ist.

Die "Kastelruther Spatzen" auf Tour - selten hat eine Band über Jahre so sehr Erfolg gehabt. Das Bild von den Bergen und von der heilen Welt fasziniert die Menschen schon immer. 100 Schallplatten sind inzwischen vergoldet, mehr als 15 Millionen Tonträger verkauft. Es ist ein hartes Geschäft jenseits der Bühne, und so sind die "Spatzen" ständig unterwegs. Am Abend des 5. März 1998 führt ein Aufritt die Band in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt. Die "Legende von Croderes" ist einer der Titel, die das Publikum dort feiert.

Ein Auto aus dem Tross ist defekt, und so bleibt Manager Karl-Heinz Gross am nächsten Morgen in Magdeburg zurück - der "Spatzen"-Tross zieht weiter nach Essen. Doch was in den folgenden Stunden in Magdeburg passiert, ist bis heute rätselhaft. Gross ist verärgert, weil die Reparatur des Kleinbusses, in dem die Fanartikel lagern, so lange dauert. Er geht in ein nahes Schnellrestaurant, er führt um 16.40 Uhr ein Telefonat. Um 17.08 Uhr geht von seinem Handy ein Anruf nach Südtirol ab - vier Sekunden lang ist das Schweigen in der Leitung. War es der Mörder? Denn Karl-Heinz Gross wird am selben Abend schwer verletzt auf einem abgelegenen Magdeburger Gelände - der so genannten "Steinkopfinsel" - gefunden. Er stirbt wenig später. Eine "schwere Rumpfquetschung" und eine "Schädelverletzung durch das Einschlagen mit einem harten Gegenstand" diagnostiziert die Magdeburger Rechtsmedizin.

Viele Jahre dauern die Ermittlungen der 30-köpfigen Soko "Spatzen" an - sie verlaufen bis heute erfolglos. "Warum hat er sterben müssen", fragt sich auch heute noch seine Schwester immer wieder. Auch der Sohn von Karl-Heinz Gross, Gabriel, ist noch immer fassungslos. "Das große Loch in der Familie wird bleiben", sagt er. Warum also diese Tat? Ein Motiv ist nicht zu erkennen. Die 7 000 Mark Bargeld sind noch bei dem Toten zu finden - ein Raubmord scheidet also aus.

Die Ermittler um Soko-Chef Harald Maier glauben unterdessen, dass es zwei Taten einer "Zufallsbekanntschaft" gewesen sind. Ihre These: Erst ist Gross von einem Fremden angefahren worden. Um diese Tat zu verdecken, ist er schließlich erschlagen worden. Ein Indiz: An den Schuhsohlen des Opfers findet sich kein Schlamm, was dafür spricht, dass der Ortsunkundige zum schlammigen Fundort gefahren und dort direkt abgeladen wurde.

Albin Gross, der nach all den Jahren das Geschehen nicht vergessen kann, setzt 100 000 Mark Belohnung aus, um den oder die Täter zu finden. Er trifft sich mit Informanten, die ihm Tipps zu den Tätern versprechen.

Es gibt viele, die ihm helfen. Dazu gehört auch die Münchener Filmemacherin Danuta Harrich, die die "Spatzen"-Familie aus Kastelruth seit fast acht Jahren kennt. "Bescheidene Leute und im Geschäft hochprofessionell", beschreibt sie die Musiker aus der Idylle Südtirols. Mehr als eineinhalb Jahre hat sie Albin Gross und seine Verwandten bei einer Spurensuche begleitet, die helfen soll, noch einmal Licht in das Dunkel zu bringen. Und sie hat daraus einen eindrucksvollen Film gedreht.

Es sind leise Szenen lauter Verzweiflung, beklemmende Sätze voller Ohnmacht. Und es sind Fragen, die die Angehörigen sich immer wieder stellen. Warum ist die Autowerkstatt in Magdeburg damals nicht sofort gesperrt worden, um mögliche Spuren zu sichern? Warum darf die Polizei auf Weisung der Staatsanwaltschaft plötzlich nichts mehr sagen? Und warum verlangt der Leitende Oberstaatsanwalt, dass die Angehörigen neue Indizien liefern, um die Ermittlungen wieder aufzunehmen?

Albin Gross, so viel ist klar, wird nicht aufgeben zu suchen. "Es ist sein Thema", ist sich Filmemacherin Danuta Harrich sicher. "Und er wird erst seine Ruhe wiederfinden, wenn er ein Ergebnis vorlegen kann."

"Die Kastelruther Spatzen und der ungeklärte Mord", 16. Dezember 2008, 22.05 Uhr, MDR-Fernsehen

http://www.mz-web.de/nachrichten/verbre ... 44842.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 10. April 2017, 08:14:44 
 
Kripo live | 02.04.2017 | 19:50 UhrKastelruther Spatzen: Tod des Managers noch immer ungeklärt

Nach einem Konzert der Volksmusikgruppe „Kastelruther Spatzen“ Anfang März 1998 wurde deren damaliger Manager Karlheinz Gross mit schweren Kopfverletzungen auf einem Weg in einem Magdeburger Industriegebiet aufgefunden. Trotz Notoperation starb er wenig später. Bis heute sind die Umstände seines Todes nicht geklärt.

Die Behörden gehen nicht von einem Unfall als einzige Todesursache aus. Nahezu 800 Personen wurden bei den Ermittlungen befragt. Entscheidende Hinweise blieben jedoch bislang aus. Auf Initiative von „Kripo live“ kommt der Fall jetzt wieder in die Öffentlichkeitsfahndung. Nach wie vor aktuell ist eine Belohnung von 50.000 Euro, die die Kastelruther Spatzen kurz nach der Tat für Hinweise ausgelobt hatten, die zur Ergreifung des Täters führen.

Eine Rekonstruktion der letzten Stunden von Karlheinz Gross ergab, dass der damals 39-Jährige am Tage seines Todes gegen 10.00 Uhr den Tourlaster der Band bei einer Magdeburger Autowerkstatt abgegeben hatte. Nachdem die Reparatur nicht wie angekündigt eine Stunde, sondern wesentlich länger dauerte, verließ Gross die Werkstatt gegen 16.45 Uhr.


Was in den darauffolgenden 90 Minuten passierte und wie er auf die zwei Kilometer entfernte Steinkopfinsel im Magdeburger Hafen gelangte, ist unklar. Fakt ist: 18.15 Uhr findet ein Kraftfahrer den Schwerverletzten vor einer Lagerhalle.

Ein Krankenwagen bringt ihn in ein Krankenhaus; dort verstirbt Karlheinz Gross gegen 22.15 Uhr. Eine Raubstraftat scheidet nach derzeitigem Ermittlungsstand aus: Als der Manager gefunden wurde, hatte er noch eine große Menge Bargeld, Schmuck und ein damals hochwertiges Telefon bei sich.

Bei der Obduktion stellen die Mediziner zwei Verletzungskomplexe fest: Im Bereich des Rumpfes finden sich Knochenbrüche und Verletzungen der inneren Organe, am Schädel zwei Aufplatzungen der Schädelschwarte, Brüche und Hirnverletzungen. Alles deutet auf ein Kapitalverbrechen hin.

DNA: Schlüssel zum Täter

Eine Spur, die die Ermittler seit der brutalen Tat verfolgen, sind DNA-Spuren, die am Tartort gefunden wurden. Der Abgleich innerhalb einschlägiger Datenbanken verlief jedoch negativ. Damit sind den Ermittlern die Hände gebunden. Sie haben keine Möglichkeit, mehr Informationen aus der gefundenen DNA herauszulesen.

Das Gesetz, das die Analyse von DNA so stark beschränkt, ist Paragraph 81 im deutschen Strafgesetzbuch. Danach ist es Ermittlern nicht erlaubt, DNA auf äußerliche Merkmale zu untersuchen. Anders ist das beispielsweise in den Niederlanden.

Seit 2003 dürfen hier DNA-Proben nicht nur verglichen, sondern nach geografischer Abstammung und äußerlich sichtbaren Körpermerkmalen untersucht werden. So lassen sich Aussagen zu Alter, Augenfarbe und geografischer Abstammung, bald auch zur Hautfarbe des mutmaßlichen Täters treffen. Das würde die Tätergruppe stark eingrenzen.

Hinweise bitte an die Kripo Magdeburg, Tel.: 0391 546 5196.


Zuletzt aktualisiert: 01. April 2017, 16:37 Uhr

http://www.mdr.de/kripo-live/artikel-248.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 09. Januar 2018, 22:15:34 
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Freitag, 17. Januar 2003

Kastelruther-Spatzen-Manager

Unfall und kein Mord?

Knapp fünf Jahre nach dem mysteriösen Tod des Managers der Kastelruther Spatzen hat die Staatsanwaltschaft Magdeburg eine neue Spur. Möglicherweise sei Karl Heinrich Gross nicht einem Verbrechen zum Opfer gefallen, sondern bei einem Unfall ums Leben gekommen, sagte Oberstaatsanwältin Silvia Niemann der "Magdeburger Volksstimme".

Die populäre Volksmusikgruppe war am 5. März 1998 in Magdeburg aufgetreten. Da ein Wagen der Band eine Panne hatte, blieb Manager Gross zurück, die anderen fuhren weiter nach Essen. Am nächsten Tag fand ein Lastwagenfahrer den tödlich verletzten Mann in einem Magdeburger Industriegebiet. Die Kastelruther Spatzen haben eine Belohnung von 50.000 Euro zur Klärung des Falls ausgesetzt.

Die Verletzungen seien noch einmal genau untersucht worden, sagte Niemann. Vieles deute darauf hin, dass der Musikmanager zwischen einen Lastwagen und einen Hänger gequetscht wurde. Staatsanwalt Uwe Hornburg sagte der dpa, es sei immer in beide Richtungen - Unfall und Tötungsverbrechen - ermittelt worden.

Quelle: n-tv.de

https://www.n-tv.de/archiv/Unfall-und-k ... 15577.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 20. Januar 2018, 15:40:36 
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Mi, 31.01.2018 | 20:15-21:45 | ZDF
Aktenzeichen XY... ungelöst
ZDF
Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe
TV-Fahndung, D 2018
Moderator Rudi Cerne bittet auch 2018 um Mithilfe bei ungeklärten Fällen. In der ersten Ausgabe nach der Winterpause wird u.a. der Mord an einer 22-Jährigen in der Nähe eines Ostsee-Strandbades aufgerollt. Auch der seit 20 Jahren ungeklärte Tod des Managers der Kastelruther Spatzen ist Thema der Sendung.

https://www.tele.at/sendungsdetails/699 ... loest.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 30. Januar 2018, 12:50:32 
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Mord bei Kastelruther Spatzen
Fall kommt nach 20 Jahren zu "Aktenzeichen XY"
30.01.2018, 10:27 Uhr | t-online.de, rix

Im März jährt sich sein Tod zum 20. Mal. Noch immer ist der Mord an Karlheinz Gross, der damalige Bandmanager der Kastelruther Spatzen, nicht aufgeklärt.

Es ist ein Verbrechen, das die Kastelruther Spatzen nur schwer vergessen lässt. Am 6. März 1998 wurde Karlheinz Gross mit einem zertrümmerten Schädel in einem Industriegebiet in der Nähe von Magdeburg gefunden. Vom Täter fehlt noch immer jede Spur.

Damals ging die Soko "Spatzen" mehreren Hinweisen nach, auch der Bruder des Opfers, Albin Gross, versuchte jahrelang mithilfe von Privatermittlern, den Mörder des vierfachen Vaters zu finden – vergebens.

50.000 Euro Belohnung

Jetzt soll der Fall neu aufgerollt werden. "Wir wollen nicht aufgeben", sagt Albin Gross der "Bild". "Die Familie und die Kastelruther Spatzen setzen 50.000 Euro Belohnung aus, die hoffentlich zur Ergreifung des oder der Täter führen."

Auch bei "Aktenzeichen XY… ungelöst" wird am Mittwoch (31. Januar um 20.15 Uhr im ZDF) noch einmal über den Fall, der die Volksmusikszene erschütterte, berichtet. "Sollten sich nach Ausstrahlung der Sendung neue kriminalistische Hinweise ergeben, werden wir natürlich weiterermitteln", sagt ein Sprecher der zuständigen Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord.

http://www.t-online.de/unterhaltung/mus ... sucht.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 01. Februar 2018, 07:59:10 
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Zeugenaufruf in XY erfolgreich

Ein hochinteressanter Abend für die beteiligten Kripo-Beamten im XY-Studio in München. Nach der ersten ZDF-Fahndungssendung in diesem Jahr beteiligten sich die Fernsehzuschauer sehr rege und gaben Hinweise, die einigen Dienststellen neue Erkenntnisse zu den gezeigten Fällen bescherten.

Am 6. März 1998 starb der Manager der Volksmusikgruppe „Kastelruther Spatzen“, Karl Heinz Gross, unter ungeklärten Umständen. Die Polizei Magdeburg geht von einem Tötungsdelikt aus. Zu diesem Fall meldete sich ein Zuschauer mit einem interessanten Hinweis: Danach könnte es sich um einen tragischen Unfall gehandelt haben.

http://www.e110.de/zeugenaufruf-in-xy-erfolgreich/


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 01. Februar 2018, 19:33:52 
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Kastelruther Spatzen – Mordaufklärung bei Aktenzeichen XY erhofft

1983 wurden die Kastelruther Spatzen gegründet und gleich in diesem Jahr erhielt die Band aus Südtirol ihre erste Goldene Schallplatte. Bis heute gehören sie zu den erfolgreichsten Formationen in Sachen volkstümlicher Musik und Schlager. Seit kurzem sind die Kastelruther Spatzen wieder auf großer Tournee unter dem Motto „Die Tränen der Dolomiten – Tour 2018“ – und auch Sänger Norbert Rier hat seine Herz-OP gut überstanden und steht wieder mit auf der Bühne.

Vor fast 20 Jahren wurde der damalige Bandmanager Karlheinz Gross ermordet – und bis heute sind der oder die Täter noch nicht gefunden. Mit einem zertrümmerten Schädel wurde Karlheinz Gross, Bruder von Bandmitglied Albin Gross, in einem Industriegebiet in der Nähe von Magdeburg gefunden und die Volksmusik-Branche war geschockt.

Doch noch immer liegt ein Schatten über den Kastelruther Spatzen…

Aufklärung erhofft man sich nun in der Sendung „Aktenzeichen XY“, die den Fall noch einmal aufrollt. Ausgestrahlt wird die Sendung am 31. Januar um 20.15 Uhr im ZDF und man hofft auf Zeugenaussagen, um den Mord doch noch klären zu können.

“Wir wollen nicht aufgeben”, sagt Albin Gross der “Bild”. “Die Familie und die Kastelruther Spatzen setzen 50.000 Euro Belohnung aus, die hoffentlich zur Ergreifung des oder der Täter führen.”

30.01.2018

http://www.schlager.de/news/2018/01/30/ ... y-erhofft/


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 01. Februar 2018, 19:37:13 
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01.02.2018 08:50

Neue Hinweise: Starb der Manager (†38) der "Kastelruther Spatzen" bei tragischem Unfall?

Von Nico Zeißler

Magdeburg - Nach der Ausstrahlung des Todesfalls um Karlheinz Gross (†38), Manager der Volksmusikband "Kastelruther Spatzen", sind bei der Polizei zahlreiche Hinweise eingegangen - obwohl die Tragödie bereits knapp 20 Jahre zurückliegt.

Wie ein Sprecher der Magdeburger Polizeidirektion am Donnerstagmorgen sagte, haben sich während und nach der Sendung viele Zuschauer gemeldet. "Bislang sind 15 Hinweise bei uns eingegangen", bestätigte er TAG24.

Unter anderem soll ein Anrufer behauptet haben, der offensichtliche Mord war ein Unfall. Diese These könnte für die Quetschverletzungen und Knochenbrüche am Körper des 38-Jährigen sprechen. Jedoch seien die Kopfverletzungen nicht durch einen Unfall entstanden. Auch sei der Fund- nicht der Tatort. Zudem habe Gross eine hohe Summe Bargeld bei sich gehabt, was wiederum eine Raubstraftat ausschließt.

Der Manager der Südtiroler Volksmusikgruppe wurde am 6. März 1998 von einem Lkw-Fahrer in einem Magdeburger Industriegebiet mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen gefunden. Trotz einer Not-OP ist der Manager noch am selben Abend verstorben.

Der Polizei ist noch immer unklar, was in den 90 Minuten vor seinem Auffinden passiert ist. Die "Kastelruther Spatzen" waren nach einem Auftritt in der Magdeburger Stadthalle weiter nach Essen gereist. Gross blieb zurück, da ein Transporter kaputt war.

Zwei Kilometer entfernt von der Werkstatt, in der es einen Streit zwischen dem 38-Jährigen und den Mitarbeitern gegeben hatte, wurde er auf der Steinkopfinsel im Stadtteil Rothensee gefunden. Er wies neben schwersten Kopf- auch Quetschverletzungen und Knochenbrüche am Körper auf.

800 Personen wurden seit dem Tod von Karlheinz Gross befragt und vernommen. Mehr als fünf Tatverdächtige hätten sich bei den Ermittlungen herauskristallisiert, sagte Polizeihauptkommissar Mike von Hoff. Darunter sollen sowohl die Werkstattmitarbeiter als auch der Lkw-Fahrer, der Gross gefunden hatte, sein.

Sogar ein Magdeburger Fanclub der "Kastelruther Spatzen" geriet in den Verdacht, weil ihm Ende 1997 der offizielle Status entzogen wurde. Grund: Verdachts zu hoher Mitgliedsbeiträge. Gegen keine der Personen hätte sich jedoch ein erhärteter Tatverdacht ergeben, so von Hoff.

https://www.tag24.de/nachrichten/magdeb ... 90#article


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 03. Februar 2018, 01:22:07 
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Kastelruther Spatzen
Magdeburger Mordfall wird neu aufgerollt

30.01.2018

Der Mord am Manager der Kastelruther Spatzen, Karl-Heinz Gross, in Magdeburg wird nach 20 Jahren im ZDF neu aufgerollt.

Bernd Kaufholz
und Matthias Fricke ›

Magdeburg l Es ist der 6. März 1998, der die Volksmusik-Welt erschüttert. Der damalige Manager der Kastelruther Spatzen, Karl-Heinz Gross (39), wird auf der Straße neben einer Lagerhalle im Magdeburger Industriehafen schwer verletzt aufgefunden. Gegen 18.15 Uhr wird er blutüberströmt entdeckt. Im Krankenhaus erliegt er seinen Verletzungen. Wie sich herausstellt, erlitt er schwerste Brust- und Kopfverletzungen. Die Beamten finden kaum Spuren. „Deshalb wissen wir bis heute nicht, ob der Fundort auch der Tatort ist“, erklärt Polizeisprecher Frank Küssner.

Mit der aktuellen ZDF-Fahndungssendung soll deshalb am Mittwoch (31. Januar) ab 20.15 Uhr ein weiterer Versuch unternommen werden, Hinweise zu bekommen. Die Familie setzt noch immer 50.000 Euro Belohnung aus. Lisa Miller vom ZDF in München: "Der Fall soll in einem ausführlichen Film dargestellt werden und Moderator Rudi Cerne wird im Studio einzelne Details vertiefen."

Die Magdeburger Ermittler erhoffen sich durch die Veröffentlichung eine Antwort auf die zentrale Frage: Wo war der Manager an jenem Abend zwischen 16.45 und 18.17 Uhr? Diese Minuten liegen trotz Befragung zahlreicher Zeugen im Dunkeln. Fest steht nur: Gross hatte den Tour-Bus der Spatzen in eine nahe gelegene Werkstatt gebracht und wartete auf die Reparatur. Diese verzögerte sich, weil Teile fehlten. Für die Bezahlung hatte er 7000 D-Mark und eine teure Uhr dabei, die man später bei ihm fand. Ein Raubmord scheidet deshalb aus.

Polizeisprecher Küssner: „Vielleicht hat sich der Täter oder ein Zeuge inzwischen jemandem anvertraut?“

Geringe Chancen

Die Chance für einen Durchbruch ist zwar gering, dennoch versucht die Magdeburger Polizei ein weiteres Mal, mit einer Öffentlichkeitsfahndung den Mord an Karl-Heinz Gross, Manager der Kastelruther Spatzen, doch noch zu klären. Rund 1000 Personen wurden seit März 1998 überprüft und zahlreichen Hinweisen in den vergangenen 20 Jahren von den Ermittlern nachgegangen. Doch nie kam es zu einem Durchbruch. Bis zu 20 Beamte arbeiteten zeitweise in der Soko „Spatzen“ an dem Fall. Der damalige Chefermittler Harald Meier erinnert sich: „Es waren die denkbar schlechtesten Voraussetzungen, die sich ein Kriminalist vorstellen kann. Es hat geregnet und zunächst wurde von einem Unfall ausgegangen. So wurde erst später der Kriminaldienst eingeschaltet.“ Den Fall hätte er gerne noch geklärt, bevor er Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist.

Es gibt zwar keine eindeutigen Beweise für das, was am 6. März 1998 auf der Magdeburger Steinkopfinsel nahe der Elbe geschehen ist. Allerdings zwei Theorien. Erstens: Gross ist von einem Fremden angefahren worden. Um diese Tat zu verdecken, ist er später mit „stumpfer Gewalt gegen Körper und Kopf“ tödlich verletzt worden. Vielleicht war es aber auch genau anders herum: Gross wurde aus einem unbekannten Grund im Streit schwer verletzt und um diese Verletzungsspuren zu verwischen, wurde der Manager nachträglich angefahren. Die Sendung Aktenzeichen „XY ungelöst ...“ unternimmt heute einen weiteren Versuch, der Wahrheit näher zu kommen.

Hinweise werden unter Tel. 0391/5 46 51 96 erbeten.

https://www.volksstimme.de/sachsen-anha ... aufgerollt


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 04. Februar 2018, 14:31:34 
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Paukenschlag im Mordfall des “Spatzen”-Managers

Vor 20 Jahren, am 6. März 1998, starb Karl-Heinz Gross, der Manager der Kastelruther Spatzen, im ostdeutschen Magdeburg. Die Umstände seines gewaltsamen Todes konnten bis heute nicht geklärt werden. Am 31. Jänner 2018 griff auch die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst…“ den tragischen Fall noch einmal auf. Nur 15 Reaktionen sollen eingegangen sein, kein wirklich spektakulärer Hinweis. Nach Informationen der Südtiroler „Tageszeitung“ soll jedoch ein Anrufer behauptet haben, dass es zwischen Karl-Heinz Gross und Mitarbeitern der Autowerkstätte, in die der Spatzen-Manager den Kleinwagen der Band zu einer Überprüfung gebracht hatte, zu einem handfesten Streit gekommen sei. In Folge sei Gross durch Faustschläge k.o. geschlagen und an jenen zwei Kilometer entfernten Ort in einem Betriebsgelände gebracht worden, wo er am Abend des 6. März 1998 gegen 18.15 Uhr blutüberströmt gefunden wurde. Diese Theorie ist allerdings nicht neu und wurde von der Sonderkommission schon damals untersucht.

Wie die Südtiroler „Tageszeitung“ in Erfahrung gebracht haben will, soll es aber auch eine mysteriöse DNA-Spur geben, vier Haare, die am Mantel des Opfers gefunden wurden. Sie könnten nach 20 Jahren zum Täter führen.

http://musikpost.at/paukenschlag-im-mor ... n-managers


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 05. Februar 2018, 18:41:52 
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3. Februar 2018

Mordfall Gross: 23 Hinweise eingegangen

Zum 20. Todestag des Managers der Kastelruther Spatzen Karlheinz Gross rollte die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ wie berichtet den Fall am vergangenen Mittwoch nochmal auf. Seitdem seien 23 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Rudi Cerne, Moderator der Sendung, erklärt, warum man auch nach 20 Jahren noch Hoffnung auf Aufklärung hat.

Bei dem Fall handelt es sich um einen höchst mysteriösen Mordfall, der die deutsche Kriminalpolizei seit 20 Jahren auf Trab hält. Rund 1000 Spuren wurden seit 1998 überprüft. Bis zu 20 Beamte arbeiteten zeitweise in der Soko „Spatzen“ an dem Fall.

Vor 20 Jahren kam Karlheinz Gross, der Manager der beliebten Band Kastelruther Spatzen, grausam ums Leben, nachdem der damalige 39-jährige mit eingeschlagenem Schädel in einem Magdeburger Industriegelände gefunden wurde. (STOL hat berichtet) Selbst eine Not-OP konnte den Manager nicht retten. Nicht nur die Mitglieder der "Kastelruther Spatzen" wollen endlich Gewissheit, wer Karlheinz Gross ermordet hat.

Zahlreiche Hinweise

Nach der Ausstrahlung am Mittwochabend sind rund 23 Hinweise bei der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord eingegangen, obwohl der Fall bereits 20 Jahre zurückliegt. Einige, so ein Polizeisprecher, „könnten zielführend sein."

Hier können Sie die Sendung noch einmal sehen. Ab der 44. Minute sehen Sie den Fall von Karlheinz Gross.

Laut Homepage von „Aktenzeichen XY“, soll einer der Anrufer behauptet haben, dass es sich bei dem Tod des Managers eigentlich um einen Unfall handelt. Das passt jedoch nur teilweise mit den bisherigen Kenntnissen der Polizei überein. So war beispielsweise der Fund- nicht der Todesort. Außerdem können die Kopfverletzungen nicht bei einem Unfall entstanden sein.

Hoffnung besteht immer

In einem Interview mit dem TV-Sender mdr Sachsen-Anhalt antwortet der Moderator von „Aktenzeichen XY“, Rudi Cerne, auf die Frage, warum man sich in der Sendung auch nach so langer Zeit mit dem Fall beschäftigt, wie folgt:

„Wir hatten auch schon Fälle, die lagen noch länger zurück und konnten durch ‚Aktenzeichen‘ geklärt werden. Im Fall um den Tod des Managers der Kastelruther Spatzen vermute ich, dass es sich dabei nicht nur um eine Person handelt, die etwas weiß. Es gibt mit Sicherheit Personen, die informiert worden sind, die als Mitwisser gesucht werden.“

Mord verjährt nie, Mitwisserschaft schon

„Wenn es tatsächlich Mord gewesen sein sollte, dann verjährt der nie. Mitwisserschaft dagegen kann schon nach kürzerer Zeit verjähren. An die Person heranzukommen, das ist unsere Motivation, den Fall noch einmal zu senden. Es ist natürlich ein sehr prominenter Fall. Es gibt sehr viele Personen, die davon gehört haben. Aber die Polizei kommt nicht weiter. Und wir wirbeln noch mal Staub auf für die Polizei. Die herkömmlichen Ermittlungsmethoden sind ausgeschöpft, jetzt greift die Öffentlichkeitsfahndung und da sind wir mit ‚Aktenzeichen‘ der erste Ansprechpartner“, so Cerne weiter.

„Wir wissen aus der Erfahrung, dass Mitwisser dieses Wissen als große Last mit sich herumschleppen“

Auf die Frage des mdr-Redakteurs Roland Jäger, wie Cerne denn die Chancen auf Aufklärung sehe, betont der Moderator, dass es immer immer gute Chancen gebe.

„40 Prozent der Fälle, die in mehr als 50 Jahren "Aktenzeichen XY" vorgestellt wurden, sind geklärt worden – mitunter direkt über Hinweisgeber, die bei uns zugesehen haben. Und wir wissen aus der Erfahrung, dass beispielsweise Mitwisser dieses Wissen als große Last mit sich herumschleppen. Diese Last wird mit der Zeit immer schwerer. Und mit Ausstrahlung der Sendung kommt noch einmal ordentlich Gewicht dazu“, ist sich Cerne sicher.

stol/vs

https://www.stol.it/Artikel/Chronik-im- ... ingegangen


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 17. März 2018, 12:35:25 
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Vor 20 Jahren: ff 11-1998

Aus ff 05 vom Donnerstag, den 01. Februar 2018

von Norbert Dall’Ò

Der Tod von Karlheinz Gross vor 20 Jahren in Magdeburg ist nach wie vor ungeklärt. An diesem Mittwoch beschäftigte sich Aktenzeichen XY mit der Bluttat – ohne freilich neue Erkenntnisse zu liefern. Aus aktuellem Anlass bringen wir hier zum Nachlesen die am 14. März 1998 erschienene ff-Titelgeschichte über den Manager der Kastelruther Spatzen – geschrieben von Norbert Dall’Ò, der damals in Magdeburg recherchiert hat.

https://www.ff-bz.com/gesellschaft-wiss ... -1998.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 17. März 2018, 12:41:54 
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Albin Gross, Kastelruther Spatz, Manager und Kaufmann

Soll man sagen, was Albin Gross macht und wer er ist, kommt man sicherlich anfangs etwas ins Grübeln und muss kurz überlegen, was er nun eigentlich macht. Nicht, dass einem bei dieser Frage nichts einfällt. Eher das Gegenteil: Albin hat inzwischen eine ganze Reihe an Berufen, die er ausübt. Sicherlich ist Albin Gross als Mitglied der erfolgreichen volkstümlichen Musikgruppe – den Kastelruther Spatzen – am meisten bekannt. Doch wer sich über Albin Gross etwas genauer informiert, wird schnell feststellen, dass er auch der Manager der Kastelruther Spatzen, Komponist, Getränke-Großhändler, Hotelier und seit kurzem auch Inhaber der öffentlichen Tiefgarage von Kastelruth im Schlerngebiet ist.

Albin Gross ist am 02.04.1955 in Kastelruth in Südtirol geboren; er besuchte die Klosterschule Neustift bei Brixen. Damit wurde ihm eine strenge christliche Erziehung zu Teil. Seit dem Jahr 1980 ist Albin Gross mit seiner Frau Frieda verheiratet und hat mit ihr drei Töchter (Marion, Christiane und Elisabeth).

Der Kastelruther Spatz

Im Jahr 1980 kam Albin Gross zu den Kastelruther Spatzen und spielte hier das Akkordeon und Keyboard. Der Gründer der Kastelruther Spatzen, Karl Schieder, holte Albin Gross zur Gruppe, da Ferdinand Rier ausschied. Anfang der 1980er Jahre tourten die Kastelruther Spatzen noch in der heimatlichen Gegend, vor allem im Schlerngebiet, zu wenigen Terminen und spielten vor einem äußerst überschaubaren Publikum. Die erste Langspielplatte nahmen die Kastelruther Spatzen nämlich erst im Jahr 1984 auf und hatten bereits zu diesem Zeitpunkt – bis auf wenige Wechsel auf der Position des Gitarristen – ihre Formation, mit der sie in den 1990er Jahren ihren großen Durchbruch schafften.

Was heute den wenigsten bekannt ist: Albin stieg nach der ersten Plattenproduktion bei den Kastelruther Spatzen aus. Doch kurz vor Aufnahme der zweiten Plattenproduktion im Jahr 1985 stieg Albin bei den Kastelruther Spatzen wieder ein, sodass man hier nur von einer kurzen Spatzen-Vakanz sprechen kann. Zweifelsohne kann man sagen, dass Albin Gross ein Kastelruther Spatz der (fast) ersten Stunde ist.

Im Rahmen der ersten Plattenproduktionen musste jeder der Spatzenmitglieder selbst einen Titel komponieren. Albin Gross war hier der aktivste aller Spatzen. Hier kam sein Talent zum Komponieren und Texten zum Vorschein.

Viele Lieder – und das ist bis zur aktuellen Produktion geblieben – kamen und kommen aus der Feder von Albin Gross und entwickelten sich größtenteils zu Hits. Als Beispiele sind hier „Die größte Liebe“, „Kleine Bianca“, „Sonnyboy“, „Gefesselt im Rollstuhl“, „Doch die Sehnsucht bleibt“, „Lieder sterben nie“, „Stiller Schatten Einsamkeit“, „Blues der Einsamkeit“ usw. zu nennen. Zusammengerechnet kommen so viele Lieder, die Albin komponiert und getextet hat, zusammen, dass hier einige Plattenaufnahmen ausschließlich mit seinen Liedern bestückt wären. Die Lieder von Albin Gross behandeln dabei eher ernste und sozialkritische Themen.

Manager der Kastelruther Spatzen

Noch heute spielt Albin Gross vor allem das Keyboard und bei einem Teil der Lieder das Akkordeon. Albin ist sicherlich nicht derjenige, der auf der Bühne am meisten auffällt. Eher still sitzt er auf der Bühne links hinten und hinter seinem Keyboard „versteckt“, während sich die Blicke auf seine Spatzen-Kollegen, allen voran auf den Sänger Norbert Rier, richten. Doch so still bzw. unauffällig Albin Gross auf der Bühne auch sein mag, desto mehr prägt und „lenkt“ er die Kastelruther Spatzen im Hintergrund. Seit dem Jahr 1998 ist Albin Gross der Manager der Kastelruther Spatzen und damit der erste Ansprech- und Verhandlungspartner der Spatzen für die Veranstalter.

Manager der Kastelruther Spatzen war bis zum Jahr 1998 Karl-Heinrich Gross, der Bruder von Albin Gross. Im Rahmen seiner Managertätigkeit begleitete Karl-Heinrich Gross die Kastelruther Spatzen zu sämtlichen Auftritten und verkaufte während und nach den Konzerten auch die Merchandising-Artikel der Gruppe. Der schwärzeste Abend der Kastelruther Spatzen war der 06.03.1998. An diesem Abend wurde Karl-Heinrich Gross in Magdeburg, wo die Kastelruther Spatzen am Vorabend noch ein Konzert gegeben haben, schwer verletzt aufgefunden und erlag kurze Zeit später im Krankenhaus den Verletzungen. Bis heute tappt die Gruppe trotz intensivster Bemühungen im Dunkeln, wer der Mörder von Karl-Heinrich Gross gewesen ist. Zu dieser Zeit wäre Albin Gross bei den Kastelruther Spatzen ausgestiegen, hätte der Tod seines Bruders etwas mit dem Erfolg der Gruppe zu tun gehabt. Da man jedoch davon ausgeht, dass es sich um einen Unfall handelte, den der Täter verschleiern wollte und es nach Ansicht von Albin im Interesse seines Bruders war, dass die Kastelruther Spatzen weiter bestehen, blieb er der Gruppe erhalten. Er übernahm in diesem Jahr sogar noch das Management der Kastelruther Spatzen und führt damit die Tätigkeit seines Bruders fort.......

https://seiseralm-schlerngebiet.com/sch ... .html#null


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 17. März 2018, 12:44:38 
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Beiträge: 5295
Viele Anrufer nach „Aktenzeichen XY“

Tod des Spatzenmanagers: Auch Wahrsagerin liefert Hinweise

Sonntag, 04. Februar 2018 | 09:24 Uhr

Kastelruth/Magdeburg – Kurz vor seinem 20. Todestag am 6. März hat sich die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ am Mittwoch dem Fall von Karl Heinrich Gross angenommen, berichtet die Sonntagszeitung „Zett“. Der 39-Jährige war am 6. März 1998 in Magdeburg mit einer schweren Kopfverletzung und Rumpfquetschung gefunden worden. Er starb noch am selben Abend in einer Klinik.

Die Ermittler gehen von einem Mord aus, der allerdings nie aufgeklärt werden konnte. Allein bis Freitagnachmittag sind bei der Kripo in Magdeburg 23 Hinweise eingegangen. „Die Qualität der Hinweise wird nun geprüft. Nachdem aber auch ein Hinweis einer Wahrsagerin dabei ist, kann man sagen, dass der überwiegende Teil wahrscheinlich nicht zielführend sein wird“, erklärte der Presseverantwortliche der Polizeistelle, Frank Küssner, gegenüber der „Zett“.

Vier bis fünf Hinweisen wolle man jedoch genauer nachgehen.

https://www.suedtirolnews.it/chronik/to ... t-hinweise


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