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Foren-Übersicht » Gabert Daniela (9 †) Obhausen




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 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 16. Mai 2018, 10:18:20 
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Als Laie ist es wohl schwierig den Aufwand und den Umfang der Ermittlungstätigkeiten abzuschätzen. Ich kann und möchte daher auch nicht die Kompetenz und Motivation der dafür zuständigen Personen beurteilen bzw. kritisieren.

Gleichzeitig habe ich allerdings wenig Hoffnungen, dass da noch ein entscheidender Hinweis aus der Bevölkerung kommt. Die bis jetzt gewonnenen Informationen reichen offenbar noch nicht aus, um den Täterkreis annähernd einzuschränken.

Ich schätze das momentan so ein, dass der Täter nur noch entweder durch einen absoluten Zufall oder durch aufwändige, umfangreiche, vielleicht auch unkonventionelle Maßnahmen mit Hilfe der Bevölkerung zu finden ist.

Und hier gilt doch auch wieder das Prinzip: Wenn man selber keinen Anfang macht, passiert auch nichts.

Bleiben wir doch mal beim Thema "Mopedfahrer mit Ortskenntnissen". Könnte man so anfangen, einen Täterkreis aufzustellen, und zwar mit allen Personen, die damals dort gewohnt haben und in der Lage gewesen sind, ein Moped zu fahren (also nicht nur die die einen Führerschein hatten)?
Kreis Querfurt hatte damals wohl ca. 30000 Einwohner, schätze ich mal. Ich schließe mal alle Frauen für diese Tat aus. Und wohl auch alle Kinder, usw.. Es kämen wohl dennoch eine große Anzahl an Personen in Frage. Und diese nun über Melderegister ausfindig zu machen.. also allein diese Vorarbeit wäre sicher schon enorm. Das ist wohl richtig. Für sowas muss erst einmal Personal vorhanden sein. Und engagierte Mitbürger düften das sicherlich nicht so ohne weiteres machen, aufgrund des Datenschutzgesetzes.

Was wäre da realistisch machbar? Was denkt ihr?


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 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:27:17 
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foruminator hat geschrieben:
Bleiben wir doch mal beim Thema "Mopedfahrer mit Ortskenntnissen". Könnte man so anfangen, einen Täterkreis aufzustellen, und zwar mit allen Personen, die damals dort gewohnt haben und in der Lage gewesen sind, ein Moped zu fahren (also nicht nur die die einen Führerschein hatten)?
Kreis Querfurt hatte damals wohl ca. 30000 Einwohner, schätze ich mal. Ich schließe mal alle Frauen für diese Tat aus. Und wohl auch alle Kinder, usw.. Es kämen wohl dennoch eine große Anzahl an Personen in Frage. Und diese nun über Melderegister ausfindig zu machen.. also allein diese Vorarbeit wäre sicher schon enorm. Das ist wohl richtig. Für sowas muss erst einmal Personal vorhanden sein. Und engagierte Mitbürger düften das sicherlich nicht so ohne weiteres machen, aufgrund des Datenschutzgesetzes.

Was wäre da realistisch machbar? Was denkt ihr?



Machbar wäre das sicherlich. Das könnten zuständige Behörden mit dem PC sicher herausfinden. Da kann man garantiert Suchfilter eingeben.

Das müsste aber eine Behörde machen. Privatleute kommen an solche Daten nicht heran.

Und da beisst sich die Katze schon selbst in den Schwanz. Man möchte helfen, aber kommt an irgendeiner Stelle nicht mehr weiter.

Man kann eigentlich nur versuchen, so viele Leute wie möglich von damals zu finden, die evtl. noch etwas neues zum Fall beisteuern können.

So wie du ja auch hier das Forum und den Fall gefunden hast, so hoffe ich, das noch mehr den Weg hierher finden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 16. Mai 2018, 14:18:04 
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Registriert: Dienstag, 15. Mai 2018, 08:06:13
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Ich hatte bereits etwas dezent im Verwandtenkreis herumgefragt. Jedoch scheint sich irgendwie niemand mit dem Fall mehr beschäftigen zu wollen. Jeder ist eben mit sich selber oder anderen Dingen beschäftigt. Das ist auch irgendwie nachvollziehbar. Es gab nur noch Reaktionen drauf wie "So eine schreckliche Sache!" oder "Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass Daniela auf einmal verschwunden war!". Also jeder bedauert diesen Vorfall, wenn man ihn mal wieder anspricht, aber aktiv wird da so gut wie niemand.
Der Fall war bei uns gelegentlich immer mal wieder ein Thema, u.a. als es auch andere Familienmitglieder der Gaberts getroffen hatte. Oder wenn der Fall angeblich wieder aufgerollt wurde. Aber mehr als ein allgemeines kurzzeitiges Bedauern war da nicht. Das Thema war dann immer wieder schnell vom Tisch.

Diese Sache hat mich jedenfalls nie wirklich losgelassen, auch wenn man die meiste Zeit durch andere Dinge diesen Vorfall verdrängt.
Es war halt so, dass wir Daniela gut kannten. Wir hatten viel miteinander zu tun. Daniela war mit meinem Bruder sehr gut befreundet, die gingen auch in eine Klasse. Man hat sich zu Geburtstagen gegenseitig eingeladen, usw.. wir waren damals selbst Kinder und es war sehr schwer das alles zu begreifen. Die Erwachsenen hatten uns mit genaueren Details verschont. Das war damals vielleicht auch ganz gut so.


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 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:21:47 
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Ich kenne das auch mit den Befragungen. Mehr als Mitleid oder manchmal, bohre da nicht nach, kommt nicht.
Wenn sich einer dann doch für den Fall interessiert, ist die Ausdauer nicht langanhaltend. Aber ein kleiner Schritt ist getan, du hast hier hergefunden foruminator. Und du kennst dich auch aus. Daumenhochsmiley. ;)

Ich kannte übrigens noch Sandra. Sie war in meiner Parallelklasse auf dem Gymnasium. Als der Unfall passierte, wurde meine Mitschülerin wurde mit einem Weinkrampf nach Hause geschickt krank geschrieben. Sie war dabei. War sogar Thema in der Unterrichtsstunde. War furchtbar.

Im Fall Daniela war auch ganz Querfurt betroffen. Ich höre heute noch die mehrfache Belehrung meiner Mutter, nicht mehr nach Obhausen mit dem Rad zu fahren. Die Verwandtschaft meines Kumpels väterlicherseits stammt ja aus Obhausen und ist dort wohnhaft. Deswegen fuhr ich immer mal mit. Und natürlich zur Eisdiele. Ist Verwandtschaft von meinem Kumpel gewesen.

Wenn man sich mal überlegt, wo wir vorher alles alleine hingefahren sind. In die Schmoner Hölzchen bis rüber nach Spielberg. Alleine! Da hätte theoretisch eher was passieren können. Da waren oft Jugendliche mit Mopeds in dieser wilden Sandgrube. Crossrennen etc.

Ausgerechnet am Stadtweg passierte es, wo eigentlich immer jemand zugegen ist. Auch heute noch.

Mopeds gab es damals wie Sand am Meer. Man machte auch früher als heute den Führerschein dafür. Oft gabs das Moped auch als Jugendweihegeschenk. Mopeds gabs in der Regel in der IFA-Halle in Querfurt Süd zu kaufen. Alles nicht mehr existent.

Es ist leider auch so, dass man seitens Polizei nur wenige Infos herausgibt. Teilweise verständlich. Täterwissen.
Aber man könnte ggf. so noch mehr Leute mobilisieren. Und wenn es nur wenige Details zur Sache mit dem Bahnherhäuschen sind. Eben mögliche Tathergänge logisch hergeleitet.

Im Jenaer Fall wuden wie gesagt die ganzen Akten in den Computer eingegeben und mittels spezieller Software abgeglichen. So kam man letztendlich auf den Täter weil ... Er war bei allen Fällen immer zufällig in der Nähe. Und sei es nur als Zeuge, durch Aufenthalte aus XYZ Gründen. Vielleicht auch ein Lichtblick bei Daniela?

Oder der Fall Michael Obenauf. https://www.mz-web.de/mitteldeutschland ... t--9266858

Bis heute ungeklärt. Er verschwand auch spurlos und dann wurde die skelletierte Leiche in einem Keller gefunden. Ebenfalls ohne Schuhe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 17. Mai 2018, 12:03:55 
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Registriert: Dienstag, 15. Mai 2018, 08:06:13
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Hugo78 hat geschrieben:
Wenn man sich mal überlegt, wo wir vorher alles alleine hingefahren sind. In die Schmoner Hölzchen bis rüber nach Spielberg. Alleine! Da hätte theoretisch eher was passieren können.


Stimmt. Da hätte schon vorher vieles passieren können. Wer konnte sich damals aber auch ernsthaft vorstellen, dass es diese Art von Kriminalität bei uns in der Gegend überhaupt geben könnte? Noch dazu in der damaligen Zeit? Wir alle sind viel draußen unterwegs gewesen, auch alleine. Im Sommer sogar auch noch, wenn es bereits dunkel war draußen. Das war völlig normal. Sowas kann man sich heute wiederum gar nicht mehr vorstellen. So ändern sich die Zeiten.

Hugo78 hat geschrieben:
Aber ein kleiner Schritt ist getan, du hast hier hergefunden foruminator.


Scheinbar finden sich auch andere hier her. Jetzt, wo du das schreibst, wäre es doch mal ganz interessant zu wissen wer hier noch so alles als Gast mitliest. Vielleicht auch der Täter selbst?

Hugo78 hat geschrieben:
Es ist leider auch so, dass man seitens Polizei nur wenige Infos herausgibt. Teilweise verständlich. Täterwissen. Aber man könnte ggf. so noch mehr Leute mobilisieren.


Christine hat es vorher bereits erwähnt, dass sich da die Katze in den Schwanz beißt. Glaubt man den Presseartikeln, werden die zuständigen Behörden nur noch bei konkreten Hinweisen aus der Bevölkerung aktiv.

Ich denke, es ist wichtig die Diskussionsrunde hier weiter am Leben zu erhalten. Der Fall darf einfach nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.


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Bei foruminator hat sich 1 Benutzer für diesen Beitrag bedankt: Christine
 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 17. Mai 2018, 19:44:06 
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Der Kreuzworträtselfall aus Halle war allgemein bekannt. Meine Mutter erzählt heute noch davon, einen Vergleichskoffer gesehen zu haben. Der wurde in Halle ausgestellt.
Alles was es heute gibt, gabs damals auch. Nur wurde nicht jeder cm durch die Medien gezogen. Man erfuhr oft nichts. War ja damals bei Daniela auch nicht anders.

Heute weiß ich persönlich mehr als damals. Eben durch die Medien. Ich lese hier übrigens im Forum auch quer bzw. sind für mich außerdem die Fälle Inga und Mariya relevant. Hilft auch manchmal logische Dinge zu anderen Fällen herzuleiten.

Keine Sorge, wenn man nichts von mir hört, so mache ich mal wieder eine Auszeit. Sonst denkt man im Kreis. Bin aber einmal pro Woche hier meine Leserunde machen. ;)

Das Forum hier wurde mehrmals bei facebook, in einer öffentlichen Gruppe verlinkt. Wer hier noch liest, keine Ahnung. Ich hoffe aber auch die Kripo. Wenn man mit Ortskenntnissen helfen kann, oder ggf. andere Straftaten verhindert, hat man auch anderen was Gutes getan. Das sollte der Antrieb sein hier zu sein.

Außerdem kann ich nicht einfach jemanden töten und nach 30 Jahren fällt mir ein, sorry, war ein Versehen. Straftat bleibt Straftat und verjährt nicht.

Mal was zu den Schuhen. Hatte da schon mal gegoogelt, um Vergleichsmuster zu haben. Finde aber keine annähernd gleichen Schuhe. Wichtig wäre vielleicht der Hersteller und dessen Modellreihe.

Nicht zu vergessen, dass Schuhe damals noch oft zum Schuhmacher zur Reparatur gebracht worden sind. Auch war es nicht unüblich, Schuhe zu färben. Mode der 80er. Gabs doch solche Tabletten dafür.
Egal ob als Trophäre oder nicht, wie sind die vom Tat/Fundort verschwunden? Einfach so mit den Schuhen nach Obhausen gelaufen? Eher nicht.

Wäre ja auch noch eine Möglichkeit. Jemanden den man begegnete mit Tasche o.ä. Vorausgesetzt, es passierte alles in Fundortnähe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 21. Mai 2018, 13:13:00 
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Daniela ist auch auf der neuen Homepage.


http://ungeklaertekindermorde.de.to


Vielleicht könnte man auch mal überlegen, wie man den Fall noch mehr in die Öffentlichkeit bringt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 21. Mai 2018, 19:47:19 
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Christine hat geschrieben:
Daniela ist auch auf der neuen Homepage.


http://ungeklaertekindermorde.de.to


Vielleicht könnte man auch mal überlegen, wie man den Fall noch mehr in die Öffentlichkeit bringt.


Kürzlich schon in der lokalen facebook-Gruppe verlinkt. Wir sind bei uns derzeit knapp 700. Immerhin. ;)


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Bei Hugo78 hat sich 1 Benutzer für diesen Beitrag bedankt: Christine
 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 22. Mai 2018, 14:10:55 
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Ja, es macht auf jeden Fall Sinn diesen Fall im Internet weiter bekannt zu machen.

Ich bin übrigens vor ein paar Wochen eher zufällig über dieses Forum gestoßen, als ich etwas völlig anderes im Internet über Obhausen gesucht hatte. Ich hatte allerdings mal vor ein paar Jahren etwas zu diesem Fall im Internet gesucht und nichts gefunden. Umso überraschter war ich, als dann doch auf einmal verschiedene Beiträge zu finden waren.

Ich war eher davon ausgegangen, dass der Fall bereits in Vergessenheit geraten ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 22. Mai 2018, 18:41:37 
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Ich meine mich zu erinnern, dass dieser Fall mal in einem Buch erwähnt wurde. Eine Bekannte meiner Mutter, mittlerweile verstorben, erwähnte das mal. Aber da hatte ich noch kein Internet. Also schon fast 20 Jahre her.


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 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 29. Mai 2018, 14:49:01 
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Echt, es gab einmal ein Buch zu dem Thema?

Was meint Ihr, welche bereits aufgeführten Annahmen könnte man mittlerweile als konkrete Fakten bezeichnen?
Vielleicht lassen sich zumindest 2 oder 3 Fakten oder heraus arbeiten..

Ich würde folgendes als Fakt aufführen:
Der Täter ist ortskundig

Begründung:
Ein fremder Mensch läuft nicht einfach so vom Festplatz den weiten Weg nach Obhausen rüber. Das Spektakel spielte sich schließlich in Querfurt ab und nicht in Obhausen.
Mit einem PKW zum Fundort findet man nur als Ortskundiger.
Wäre der Täter mit einem Moped unterwegs gewesen, dann kam er sicherlich auch nicht von sehr weit her.
Ein Fremder fällt in so einer Gegend schneller auf.

Was meint ihr? Seht ihr das auch so? Ist das ein Fakt? Oder was spricht dagegen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 30. Mai 2018, 09:56:00 
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foruminator hat geschrieben:
Was meint ihr? Seht ihr das auch so? Ist das ein Fakt? Oder was spricht dagegen?



Jein! Mit so etwas bin ich immer sehr vorsichtig.

Man neigt dann nämlich dazu, das als "gesichert" anzunehmen und versperrt sich selbst die Sicht auf andere Möglichkeiten.

Was die Örtlichkeiten angeht, so kann ich wenig dazu beitragen.

Grob theoretisch könnte die Tat auch ein "Schausteller" verübt haben. Die waren ja auch mit Fahrzeugen dort.

Da gab es sicher alles, wie zb. Moped, PKW, Wohnwagen usw.

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 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 30. Mai 2018, 13:41:32 
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Mahlzeit

Das MfS hat zu dem Fall nur einen Aktenvermerk angelegt. Also keine Akten dort.

Zu den div. Ausführungen angemerkt, 1988 war nicht mehr viel mit DDR Romantik.
Im März oder April 88, beim ABM wegen dem Zwangsumtausch, der hatte die Füße auf dem Schreibtisch, hörte Westmusik und soff Köstrizer. Kassieren tat er erst am nächsten Tag bei der Sauffete. Das war in MeckPom. Im Herbst bin ich bei Kella/Eschwege mit dem Zettel für den kleinen Grenzverkehr eingereisst (Heiligenstadt war vermerkt) und war dann in Coswich, bzw. Finsterwalde. Hat alles keinen mehr interessiert. Interessant war nur meine 650er Lightning mit der ich angereist war.

Somit war bei den Gärten auch nicht mehr die vormalige Zucht und Ordnung. Ich sehe da immer noch den möglichen Tatort.

lg eugene

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 Betreff des Beitrags: Re: Besprechungsraum
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 11. Juni 2018, 09:32:14 
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Registriert: Mittwoch, 13. August 2014, 18:48:21
Beiträge: 258
eugene1975 hat geschrieben:
Mahlzeit

Das MfS hat zu dem Fall nur einen Aktenvermerk angelegt. Also keine Akten dort.

Zu den div. Ausführungen angemerkt, 1988 war nicht mehr viel mit DDR Romantik.
Im März oder April 88, beim ABM wegen dem Zwangsumtausch, der hatte die Füße auf dem Schreibtisch, hörte Westmusik und soff Köstrizer. Kassieren tat er erst am nächsten Tag bei der Sauffete. Das war in MeckPom. Im Herbst bin ich bei Kella/Eschwege mit dem Zettel für den kleinen Grenzverkehr eingereisst (Heiligenstadt war vermerkt) und war dann in Coswich, bzw. Finsterwalde. Hat alles keinen mehr interessiert. Interessant war nur meine 650er Lightning mit der ich angereist war.

Somit war bei den Gärten auch nicht mehr die vormalige Zucht und Ordnung. Ich sehe da immer noch den möglichen Tatort.

lg eugene


Anzumerken wäre, dass Querfurt allein 3 ABVs hatte. War ja bis 1994 auch Kreisstadt. Bei den ganzen Umständen, Witterung etc. glaube ich nicht, dass da ein ABV hätte unbehelligt agieren können.

Der ABV hatte übrigens nichts mit dem Umtausch zu tun. Das oblag gar nicht seinem Aufgabenbereich. Vor wenigen Jahren hatte man übrigens den Kontaktbereichsbeamten, so heißt das heute, temporär wieder eingeführt.

Übrigens, unser ABV, der für die Altstadt zuständig war, reparierte sogar mal mein Fahrrad. Als er mich mal wieder anhielt und das Schutzblech klapperte. Man kannte sich, was der Sinn war. Wenns irgendwo ein Problem gab, konnte man ihn ansprechen. Man traf ihn mindestens einmal täglich auf seinen Rundgängen.


Die Gärten selbst kenne ich aktiv erst seit 1994. Da war noch Leben da unten. Jeder Garten besetzt. Fremde wären sofort aufgefallen.

Ich könnte mir eher vorstellen, dass der Stadtweg bis zum Bahnerhäuschen als Parkplatz genutzt wurde. Ich meine alles wird nur immer auf das Konzert fixiert. Die ganze Stadt war für eine Woche ein Fest. An jeder Ecke war was los und nicht nur auf dem Festplatz. Sollte man nicht vergessen! Ein Programm wäre hilfreich, denn man hätte Daniela dann eben genauso gut zu einer anderen Veranstaltung locken können.

Man wusste damals oft nicht wohin man zuerst hingehen soll. Ob in die Stadt, die Burg, Festplatz, Kino, Oldtimer Treffen an der alten Tankstelle am Gericht und und und ...


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