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Foren-Übersicht » Doppelmord Weihnachten 2013 - Gütersloh




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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 08. August 2016, 15:37:08 
 
Doppelmord-Prozess: Revision verworfen

Gütersloh/Karlsruhe (WB).

Zweieinhalb Jahre nach dem brutalen Verbrechen ist der Straf­pro­zess-Ma­ra­thon um den Dop­pel­mord von Gü­ters­loh end­lich vor­bei. Der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) in Karls­ru­he hat am Montag die Re­vi­si­on von Jens S. (31), dem mutmaßlichen Täter aus Verl, verworfen.

Damit ist das Urteil rechtskräftig. Der gelernte Klempner muss nun für 13 Jahre wegen Tot­schlags in zwei Fäl­len ins Gefängnis. Man müsse die Entscheidung der Bundesrichtrer akzeptieren, auch wenn wir sie für falsch halten, sagten seine Verteidiger Dr. Carsten Ernst aus Bielefeld und Sascha Haring aus Steinhagen. Im ersten Prozess war S. zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren verurteilt worden. Der BGH kippte die Strafe und bemängelte die Beweisführung.

Der damals 29-Jährige soll an Heiligabend 2013 die 74-jährige, pensionierte Ärztin Dr. Helgard G. und ihren Bruder, den Ex-Studiendirektor Hartmut S. (77) in ihrer Villa in Gütersloh erstochen haben. DNA-Mischspuren und ein Eintrag in der Patientenkartei der Medizinerin führten zu ihm. Bis heute betreitet er die Tat.

http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokal ... -verworfen


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 10. August 2016, 08:09:33 
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Doppelmord: Drahtzieher jetzt im Fokus

am Dienstag, 09.08.2016 Lokalnachrichten


Im Gütersloher Doppelmordfall geht es jetzt um den mutmaßlichen Drahtzieher. Der Prozess gegen den Doppelmörder aus Verl ist abgeschlossen, nachdem der Bundesgerichtshof die Revision abgewiesen hat. Der Doppelmörder ist damit rechtskräftig zu 13 Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft will die Wahrheit wissen. Trotz des rechtskräftigen Urteils gibt es noch viele offene Fragen zum Mord an das Geschwisterpaar. Der Lebensgefährte der Tochter der Getöteten ist während des Prozesses schwer belastet worden. Daraus ergeben sich Ansatzpunkte für die Staatsanwaltschaft. Auch könnte der Doppelmörder jetzt eine Aussage machen ohne sich selbst zu belasten.

https://www.radioguetersloh.de/nachrich ... fokus.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 14. Oktober 2016, 10:09:37 
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Doppelmord-Prozess: Verteidiger geben nicht auf
am Donnerstag, 13.10.2016

https://www.radioguetersloh.de/nachrich ... t-auf.html




Obwohl ihr Mandant zweimal verurteilt wurde, wollen die Verteidiger des verurteilten Verlers den Fall um den Gütersloher Doppelmord nicht aufgeben. Sie streben erneut eine Wiederaufnahme des Verfahrens an. Der wegen zweifachen Totschlags verurteilte Verler beteuert weiter seine Unschuld. In einem neuen Verfahren könne es wieder nur um einen Freispruch gehen, so seine Verteidiger. Jetzt sammeln die Verteidiger Beweise, um das Gericht von einer Wiederaufnahme des Verfahrens zu überzeugen. Auch die Justiz hat mit dem Fall noch nicht abgeschlossen: Der Staatsanwalt ermittelt weiter gegen den Partner der Tochter der getöteten Ärztin. Er soll den Verler zu der Tat an Heiligabend 2013 getrieben haben, um an das Erbe des wohlhabenden Gütersloher Geschwisterpaares zu kommen. Der Verler wurde im Februar zu 13 Jahren Haft verurteilt, weil er Weihnachten 2013 in Gütersloh ein Geschwisterpaar getötet hat. Er ist jetzt vorrübergehend in die JVA Hagen verlegt worden.



In den nächsten Wochen zweite Anklage wegen Doppelmord?
am Donnerstag, 13.10.2016


In den nächsten Wochen entscheidet sich, ob ein weiterer Mann wegen des Gütersloher Doppelmordes vor Gericht muss. Staatsanwalt Christoph Mackel ermittelt aktuell gegen den Lebensgefährten der Tochter der Getöteten. Ob Mackel Anklage gegen den Lebensgefährten der Tochter erhebt, kann er erst sagen, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind. Ein Verler hat an Weihnachten vor drei Jahren ein älteres Geschwisterpaar in einem Haus am Gütersloher Stadtpark umgebracht. Im Urteil des Verlers schreiben die Richter, dass der Lebensgefährte der Tochter der Getöteten den Verler angestiftet habe.


https://www.radioguetersloh.de/nachrich ... lmord.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 22. Dezember 2016, 11:38:13 
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Beiträge: 766
Verfahren um Heiligabend-Doppelmord in Gütersloh eingestellt

Gegen den 54-Jährigen besteht kein hinreichender Tatverdacht mehr

Gütersloh. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat das Strafverfahren wegen Mordes gegen Josef S. eingestellt. Das bestätigte Staatsanwalt Christoph Mackel auf NW-Anfrage: "Die Einstellung erfolgte mangels hinreichenden Tatverdachts."

Der 54-jährige S. hatte unter dem Verdacht gestanden, in den Fall des gewaltsamen Todes der pensionierten Ärztin Helgard G. (74) und ihres Bruders Hartmut S. (77) am Heiligen Abend 2013 in deren Villa an der Badstraße verwickelt zu sein. Mit jeweils elf Messerstichen hatte der arbeitslose Jens S. die Geschwister damals umgebracht, wofür ihn das Landgericht Bielefeld Ende Februar 2015 zu 13 Jahren Haft wegen Totschlags verurteilte. Abgeschlossen war der spektakuläre Kriminalfall damit aber noch nicht, denn die Ermittlungen richteten sich auch gegen Josef S. und dessen Lebensgefährtin Sibylle G., Tochter der getöteten Ärztin.

Nachdem das Verfahren gegen Sibylle G. bereits vor einem Jahr eingestellt worden war, dauerten die Ermittlungen ihren Partner an. Unter anderem, weil sich bei dem 54-Jährigen, der mit dem verurteilten Jens S. eng befreundet war, Texte zu den Themen Tat-ortarbeit und DNA-Analysen gefunden hatten; auch von Erbstreitigkeiten war in der Vergangenheit die Rede. Doch während die Indizien gegen Jens S. zu einer Verurteilung ausreichten, war dies bei Josef S. nicht der Fall. "Falls jedoch neue Beweise auftauchen, kann das Verfahren wieder aufgenommen werden", erläutert Staatsanwalt Mackel.

http://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh ... tellt.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 13. November 2017, 13:41:30 
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Beiträge: 2193
Gütersloh

Doppelmord in Gütersloh: Verurteilter Totschläger in die JVA Werl verlegt

Nach der Haft in Hagen wurde der im "Doppelmordprozess" zu 13 Jahren verurteilte Jens S. in einer neuen Haftanstalt untergebracht. Warum die Juristen nicht mit einer vorzeitigen Entlassung des 32-Jährigen rechnen

Patrick Menzel
08.04.2017

Gütersloh. Der Anfang Februar 2016 im zweiten Prozessanlauf wegen Totschlags an den wohlhabenden Geschwistern Helgard G. (74) und Hartmut S. (78) zu 13 Jahren Gefängnis verurteilte Jens S. ist nach dem Einweisungsverfahren von der Justizvollzugsanstalt Hagen in die Haftanstalt Werl verlegt worden.

Dort soll der 32-Jährige seine noch verbleibende Freiheitsstrafe von etwa zehn Jahren absitzen. Dass er nach Verbüßen von zwei Dritteln der Strafe vorzeitig auf Bewährung aus dem Gefängnis freikommt, gilt nach übereinstimmender Einschätzung von mit dem Fall vertrauten Juristen als äußerst unwahrscheinlich, da der Verurteilte die Tat nach wie vor leugne und eine Aufarbeitung des Verbrechens somit nicht möglich sei.

Wie es Jens S. in der Justizvollzugsanstalt Werl ergeht, wie sein Tagesablauf aussieht und ob der gelernte Klempner bereits einer Arbeit im Gefängnis nachgeht, dazu wollte sich dessen Rechtsanwalt Sascha Haring auf NW-Anfrage nicht äußeren. Sein Mandant habe ihn ausdrücklich darum gebeten, der Öffentlichkeit keine Details zu offenbaren, sagte Haring.

Die Justizvollzugsanstalt Werl ist mit fast 900 Haftplätzen und etwa 530 Bediensteten nach der JVA Köln das zweitgrößte Gefängnis in Nordrhein-Westfalen und dazu noch ein ganz spezielles. Denn in Werl sitzen fast ausnahmslos schwerstkriminelle Straftäter ein: Bankräuber, Kinderschänder, Mörder und Vergewaltiger sind in der 1908 als Königlich-Preußisches Zentralgefängnis eröffneten Haftanstalt manchmal für mehrere Jahrzehnte im geschlossenen Vollzug untergebracht. Zu den prominentesten Insassen zählt der Gladbecker Geiselgangster Dieter Degowski

http://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh ... rlegt.html


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