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Foren-Übersicht » Doppelmord Doris (47) und Winfried (49) Hagen - Bonn




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 Betreff des Beitrags: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 20. Januar 2014, 14:33:56 
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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 21. Januar 2014, 11:26:33 
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"Mord ohne Leichen"
Vor zehn Jahren verschwanden Doris und Winfried Hagen spurlos

Von Dagmar Blesel

BONN. Es ist der spektakulärste Fall in der Geschichte der Bonner Kriminalpolizei. Als "Mord ohne Leichen" hat er Schlagzeilen gemacht. Jetzt jährt er sich zum 10. Mal: Am 13. Juli 1994 wurde das Unternehmerehepaar Doris und Winfried Hagen aus Heidebergen zum letzten Mal lebend gesehen.

Über ihr Schicksal gibt es nur Spekulationen. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von einem Verbrechen aus. Die Leichen aber wurden nie gefunden.

Zum 10. Jahrestag bitten Freunde der Familie noch einmal um Hinweise auf die Umstände des rätselhaften Verschwindens der Hagens und ihres Cockerspaniels Toby. Mit einer Anzeige erinnern sie an das Schicksal der Verschollenen. "Freunde vermissen ihre Freunde", heißt es.

Weitere Links
Klaus Hagen verlor Prozess: Elterliche Millionen sind tabu
Und weiter: "Was immer am 13. Juli 1994 oder danach mit Euch geschehen ist, für uns ist die Ungewissheit über Euer Schicksal unerträglich."

Die Akte "Hagen", so versichert Monika Ziegenberg, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, ist nach wie vor nicht geschlossen. "Auch heute noch gehen immer wieder Hinweise ein, denen Polizei und Staatsanwaltschaft nachgehen. Für Sohn Klaus (38) ist der 13. Juli 2004 ein wichtiges Datum: Nachdem Abwesenheitspfleger Ludger Westrick die Generalvollmacht für den Alleinerben widerrufen hatte, kann Klaus Hagen jetzt an das Geld seiner Eltern - geschätztes Vermögen von mehreren Millionen Euro - kommen.

Nach Paragraph 3 Verschollenheitsgesetz kann er sie nach zehn Jahren für tot erklären lassen. Nach Angaben eines Gerichtssprechers hat er das aber bisher nicht getan.

Rückblick ins Jahr 1994: Für Mitte Juli planen Doris und Winfried Hagen einen Kurzurlaub auf ihrer Yacht in Holland. Als am Abend des 13. Juli Sohn Klaus nach Hause kommt und die Eltern nicht da sind, vermutet er, sie seien schon nach Holland gefahren. Doch die Autos der beiden stehen in der Garage. Ebenfalls verschwunden ist der Hund der Eheleute.

Am nächsten Tag fahren Klaus und ein Freund nach eigenen Angaben nach Südfrankreich. Rückkehr: 21. Juli. Die Eltern sind nicht zu Hause. Am 22. Juli fliegt Klaus mit seiner Freundin in die Türkei. Rückkehr: 8. August. Das Haus in Heidebergen ist immer noch leer.

Erst am 16. August erstattet der Sohn Vermisstenanzeige. Die Kripo nimmt Ermittlungen auf. Der Fall wird mysteriös.

Im September geht Klaus Hagens Rolls Royce in der Kfz-Werkstatt eines Bekannten in Leverkusen in Flammen auf, und wenig später wird ein Auto des Ehepaares in Budapest gestohlen. Nach und nach rückt der Sohn ins Visier der Fahnder.

Ebenso ein Freund. Gegen sie läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beteiligung an einem Tötungsdelikt. Die Kripo ermittelt, dass in der Villa in Heidebergen falsche Spuren gelegt worden waren, die auf einen Holland-Aufenthalt des Paares hindeuten sollten.

Die Polizei ist sicher: Doris und Winfried Hagen hatten die Reise gar nicht angetreten. Doch Sohn Klaus schweigt in den Vernehmungen, der Freund beruft sich auf sein Aussageverweigerungsrecht.

Fünf Monate nach dem Verschwinden erwirken die Geschwister Winfried Hagens, dass das Amtsgericht Bonn einen Abwesenheitspfleger einsetzt. Anwalt Westrick verwaltet das Vermögen der Verschwundenen und widerruft die Generalvollmacht für Klaus über das elterliche Geld.

Klaus bleibt in der Villa wohnen, muss aber Miete zahlen. Im August 1996 genehmigt das Landgericht dem Abwesenheitspfleger, aus dem Hagen-Vermögen eine Million Mark als Belohnung auszuloben. Alleinerbe Hagen jun. hatte sich bis dahin gegen die hohe Belohnung ausgesprochen, weil er fürchtete, dass so viel Geld zu gefährlichen und verwirrenden Falschaussagen führen könne.

Unterdessen ermittelt die Polizei in Deutschland, Holland, Belgien, Frankreich, Polen, Ungarn und den USA - bis September 1999. Dann stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen Klaus und dessen Freund ein. Es gab zwar Indizien, aber keine Beweise für eine Tatbeteiligung der beiden. 2000 wird der Fall auf DNA-Spuren untersucht. Ergebnislos.

2001 scheitert Klaus Hagen auch in dritter Instanz mit dem Versuch, an die elterlichen Millionen zu kommen. Das Oberlandesgericht Köln entscheidet, dass Abwesenheitspfleger Westrick die Kontrolle über das Vermögen des Ehepaares behält.

Sommer 2004: Das Anwesen in Heidebergen sieht verwahrlost aus. Büsche und Unkraut wuchern auf dem Grundstück, der Rasen ist seit langem nicht gemäht worden, Moos wächst zwischen den Steinen.

Vor den drei Garagen stehen keine Limousinen, nur ein Kleinwagen. Nebenan, auf der Tennisanlage des BSV Roleber, herrscht Hochbetrieb. Bei den Freunden der Hagens ist die Enttäuschung groß, "dass in all den Jahren nichts passiert ist. Es gibt nach wie vor viele Fragen, aber keine Antworten", sagt ein Bekannter aus Bonn.

Und ein Freund aus Siegburg kann es nicht verstehen, "dass der Junior jeglichen Kontakt zur Familie abgebrochen hat". Klaus lebe seit eineinhalb Jahren auf Malta, sei geschieden, und im Haus der Eltern lebe ein Freund.

Auch nach zehn Jahren gibt es keine Spur von den Eheleuten. Doch Polizei und Familie wollen nicht aufgeben. Ab Dienstag, so Sprecher Frank Scheulen, stehe der Fall wieder auf der Homepage des Landeskriminalamtes NRW ( http://www.lka.nrw.de). Wegen einer technischen Umstellung war er im Mai von der Fahndungsseite genommen worden.

Artikel vom 28.06.2004


[url]http://www.123people.de/ext/frm?ti=personensuche%20telefonbuch&search_term=klaus-dieter%20hagen&search_country=DE&st=suche%20nach%20personen&target_url=aHR0cDov
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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 21. Januar 2014, 11:29:20 
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6. September 2005 | 07.44 Uhr

Millionärsehepaar Hagen
Ein perfekter Mord in Bonn?



Bonn (rpo). Seit nun elf Jahren ist das Bonner Millionärsehepaar Doris und Winfried Hagen spurlos verschwunden. Der Fall - wenn es denn tatsächlich einer ist - dürfte wohl der spektakulärste in der Geschichte der ehemaligen Bundeshauptstadt sein. Denn solange keine Leichen entdeckt werden, ist es lediglich eine Vermisstensache.


Doch Oberstaatsanwalt Fred Apostel, der in diesem Fall ebenso intensiv wie erfolglos ermittelt hat, macht sich keine Illusionen: "Für mich wäre es höchst überraschend, wenn die Eheleute noch einmal wohlbehalten auftauchen würden."

Jetzt ist noch einmal Bewegung in den Fall gekommen. Klaus Hagen, der Sohn des Ehepaars, hat beim Bonner Amtsgericht beantragt, seine Eltern offiziell für tot erklären zu lassen. Am 28. September läuft die Frist aus, die das Gericht nach dem Verschollenengesetz per öffentlichem Aushang gesetzt hat.

Bis dahin müssen sich entweder die Hagens selbst gemeldet haben oder aber Zeugen, die glaubhaft belegen können, dass das Ehepaar noch lebt. Verstreicht die Frist können die Vermissten für tot erklärt werden und Klaus Hagen sein Erbe in Höhe von geschätzten mehreren Millionen Euro antreten.

Zur Yacht nach Holland

Doris und Winfried Hagen, damals 47 und 49 Jahre alt, wurden zuletzt am 13. Juli 1994 in ihrem Haus im Bonn gesehen. Am Abend dieses Tages sollen vor dem Anwesen der Hagens ein unbekannter roter Golf und ein Jeep gesehen worden sein.

Erst am 16. August, also über einen Monat später, wurde das Paar von ihrem Sohn als vermisst gemeldet. Winfried und Doris Hagen wollten mit ihrem Hund zu ihrer Yacht nach Holland fahren, sind dort allerdings nie angekommen. Reiseutensilien und persönliche Gegenstände befanden sich noch im Haus. Als das Haus von die Polizei durchsucht wurde, war es nach Angaben der Staatsanwaltschaft "klinisch rein".

Auch nach dem Verschwinden der Hagens kam es zu mehreren mysteriösen Ereignissen. So ging am 2. September 1994 ein Anruf einer mit osteuropäischem Akzent sprechenden Frau auf dem Anrufbeantworter von Klaus Hagen ein.

Rolls Royce in Flammen

Diese Unbekannte erwähnte eine nicht eingehaltene Vereinbarung gegenüber einer russischen Firma, deren Mitarbeiter vergeblich in Warschau gewartet hätten. Darüber hinaus wurde die Begleichung von Kosten eingefordert. Die Mitteilung richtete sich an den Sohn der Familie und einen seiner Bekannten. Bis heute konnten weder die Identität der Anruferin noch der Hintergrund der Forderung aufgeklärt werden.

Wenige Tage später, in der Nacht zum 8. September 1994, wurde der Rolls Royce von Klaus Hagen in der Werkstatt des Bekannten in Brand gesetzt. Auch dieser Fall ist bislang nicht aufgeklärt. Im Oktober 1994 meldete Klaus Hagen den dunkelblauen Audi seiner Eltern, den er inzwischen benutzte, während eines Kurzurlaubes in Budapest als gestohlen. Ob es zwischen den Vorkommnissen und dem Vermisstenfall Zusammenhänge gibt, bleibt unklar.

Früh schon rückte Klaus Hagen in das Visier der Ermittler, da er als Erbe vom Tod seiner Eltern profitieren würde. Gegen ihn und einen seiner Freunde wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, das allerdings 1999 wieder eingestellt wurde. Beiden Männern war nichts nachzuweisen.

Ludger Westrick, der Vermögensverwalter der Vermissten, hat seit Jahren die Rekordsumme von 511.000 Euro für Hinweise auf den Aufenthaltsort der Vermissten ausgesetzt. Bislang vergeblich. Oberstaatsanwalt Apostel hofft noch, dass eventuelle Täter auch nach all den Jahren noch Fehler machen: "Wenn es tatsächlich Mord war, dann verjährt die Tat nicht."


http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/ein-perfekter-mord-in-bonn-aid-1.1595207

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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 10. Juni 2014, 08:56:14 
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Bewegung im Fall Hagen

Von Wolfgang Kaes

BONN. Vor 20 Jahren verschwand ein Beueler Ehepaar spurlos. Selbst die Auslobung von einer Million Mark Belohnung blieb ohne Erfolg.
Bild 1 von 5



Seit 20 Jahren vermisst: Winfried Hagen. Foto: GA-Archiv

Es gibt diese Fleckchen Erde, die bei oberflächlicher Betrachtung auf den Besucher wirken, als seien dort alle Schrecken dieser Welt ausgesperrt, abgeschirmt von einer unsichtbaren, schützenden Membran. Als könne das Böse allenfalls, ohne Schaden anzurichten, via Fernseher und Tagesschau Einzug halten.

Die Beueler Ortslage Heidebergen könnte ein solches Fleckchen Erde sein. Hübsche Häuser, vornehmlich gebaut zu jener Zeit, als die Bundeshauptstadt Bonn nach der Beendigung des Provisoriums boomte, umgeben von gepflegtem Rasen und sorgsam gestutzten Hecken und üppigem, sattem Grün, dem man ansieht, dass es schon seit Jahrzehnten gedeiht. Eine himmlische Ruhe herrscht in Heidebergen; die auf den nahen Tennisplätzen des SV Roleber geschlagenen Bälle geben der Zeit den Takt vor.

Viele Akademiker wohnen hier, man grüßt sich, man hält einen Plausch über den Gartenzaun, man wahrt höflich Distanz, man achtet die Privatsphäre, die hier zwangsläufig mehr Raum einnimmt als in manch anderem Bonner Quartier. Selbst über ein eigenes Naturschutzgebiet verfügt Heidebergen; klein, aber fein, 13 Hektar, das Wolfsbachtal. Am Ufer des Bachlaufs fühlen sich gefährdete Tiere und Pflanzen der Roten Liste wohl. Ein Paradies.

An einem Sommertag vor 20 Jahren riss das Böse ein Loch in die schützende Membran. Fast jeder in Heidebergen kann sich an das Datum erinnern: Am Nachmittag des 13. Juli 1994 verschwanden der Unternehmer Winfried Hagen, seine Frau Doris sowie der Hund der Familie, Cockerspaniel Toby, aus ihrer Mitte. Ohne jede Spur. Als hätten sie nie existiert. Am Morgen jenes Mittwoch nahm der damals 49-jährige Maschinenbau-Ingenieur noch einen Geschäftstermin wahr, seine zwei Jahre jüngere Frau Doris erledigte Einkäufe, besorgte Proviant für eine geplante Reise zur im Hafen von Workum am niederländischen IJsselmeer vertäuten Yacht des Paars.

Dort sind die Hagens aber nie eingetroffen. Ob sie überhaupt zu dieser Reise aufgebrochen sind, scheint fraglich, denn die drei Autos der Hagens (ein Audi 100, ein Mercedes und ein VW-Bus) standen unangerührt in den Garagen.

Niemand in der Nachbarschaft vermisste das Paar zunächst. Denn die Hagens gingen häufiger auf Reisen; seit dem Verkauf des familieneigenen Beueler Weltunternehmens Kautex besaß man nicht nur Geld, sondern auch Zeit im Überfluss, und neben der Yacht in den Niederlanden auch noch ein Ferienhaus in Oberstdorf im Allgäu. Nur der damals 28-jährige Sohn Klaus Dieter, einziger Nachkomme, leibliches Kind von Doris, adoptiert von Winfried Hagen, hätte das Paar vermissen können.

Schließlich wohnte der Student der Betriebswirtschaft mit seinen Eltern in Heidebergen unter einem Dach. Doch der Sohn erstattete erst am 16. August, mehr als einen Monat später, Vermisstenanzeige bei der Polizei. Und hatte dafür eine Erklärung parat: Am Nachmittag des 13. Juli sei sein Freund zu Besuch gekommen, man habe gemeinsam mit den Eltern Kaffee getrunken, er sei dann mit dem Freund in die Stadt gefahren. Als man am Abend zurückkehrte, war das Haus verlassen, Klaus Dieter Hagen wähnte die Eltern auf dem Weg nach Workum.

Am nächsten Morgen sei er mit dem Freund zu einer einwöchigen Reise nach Südfrankreich aufgebrochen und nach seiner Rückkehr gleich mit seiner in Köln wohnenden Freundin zum Urlaub in die Türkei geflogen. Erst am 8. August sei er in das immer noch verwaiste Haus in Heidebergen zurückgekehrt.

Wiederum eine Woche später, am 16. August, erstattet Klaus Dieter Hagen Vermisstenanzeige bei der Polizei, teilt mit, dass im Haus zwei Reisetaschen, ein Schminkkoffer, Reisepässe und Kreditkarten fehlten - und wendet sich Tage später aus eigenem Antrieb an die Presse: "Ich bin sehr beunruhigt. Ich klammere mich an jeden Strohhalm." Polizeisprecher Harry Kolbe erklärt da zwar noch auf Anfrage: "Hinweise auf ein Gewaltverbrechen liegen nicht vor."

Aber am 2. September stellt ein Großaufgebot der Polizei das Anwesen der Hagens am Rande des Naturschutzgebietes auf den Kopf, auch die Kollegen in den Niederlanden und im Allgäu werden aktiv. In Oberstdorf versichert ein Nachbar, der sich um das Ferienhaus der Hagens kümmert, das Paar an Ostern zum letzten Mal gesehen zu haben. Am 6. September klingt Präsidiumssprecher Harry Kolbe schon anders als noch im Monat zuvor: "Die Ermittlungsergebnisse geben keinerlei Hinweise, dass die Eheleute freiwillig ihren gewohnten Lebensbereich verlassen haben."

Der Audi und der Mercedes sind inzwischen aus Heidebergen verschwunden. Die Polizei schaltet die Öffentlichkeit ein, verteilt 500 Flugblätter, die Staatsanwaltschaft lobt 3000 Mark Belohnung für sachdienliche Hinweise aus, Verwandte und Freunde des Paares weitere 12 000 Mark. Das Ergebnis ist enttäuschend. Auch vom Sohn ist nun keine Hilfe mehr zu erwarten: "Er ist nicht mehr kooperationsbereit", sagt ein Kriminalbeamter. "Er spricht nicht mehr mit uns."

Inzwischen sind die Ermittler davon überzeugt, dass im Haus bewusst falsche Spuren ausgelegt wurden, die auf eine Urlaubsreise deuten sollten, während andere persönliche Gegenstände, die das Ehepaar nach Aussage von Freunden stets mit auf Reisen nahm, im Haus geblieben waren. Der Audi 100, der im Juli unangerührt in Heidebergen stand, wird im Oktober in der ungarischen Hauptstadt Budapest als gestohlen gemeldet.

"Mauer des Schweigens durchbrechen" (Landgericht Bonn)

Verwandte und Freunde des Paars erhöhen die Belohnung auf 100 000 Mark und schalten einen Privatdetektiv ein. Beides führt zu keinem Erfolg. Befürchtungen werden laut, die osteuropäische Mafia könne mit dem spurlosen Verschwinden des Paars zu tun haben: Winfried Hagen tätigte Immobiliengeschäfte in Polen, der Junior handelte dort mit Autos.

Ein Riss geht durch die Hagen-Sippe. Der Sohn besitzt eine Generalvollmacht seiner Eltern für alle finanziellen Angelegenheiten (von einem zweistelligen Millionenvermögen ist die Rede), doch die Geschwister des Vaters erwirken im Dezember 1994 beim Bonner Amtsgericht die Einsetzung eines Abwesenheitspflegers. Klaus Dieter Hagen darf im Haus wohnen bleiben, muss aber Miete zahlen, verliert die Generalvollmacht, hat keinen Zugriff mehr auf die Konten und darf auch den verbliebenen VW-Bus der Eltern nicht mehr benutzen.

Abwesenheitspfleger Ludger Westrick setzt aus dem Vermögen eine Belohnung von einer Million Mark aus. Dagegen geht der Sohn juristisch vor. Das Amtsgericht Bonn gibt Klaus Dieter Hagen Recht, doch die vierte Zivilkammer des Bonner Landgerichts kippt die Entscheidung im August 1996: Auch der Kammer dränge sich der Verdacht eines Gewaltverbrechens auf. Sollte in dem Vermisstenfall tatsächlich eine Beziehung zur osteuropäischen Mafia bestehen, dann könne nur eine hohe Summe die Mauer des Schweigens im berufskriminellen Milieu durchbrechen. Somit hat die bislang höchste in der deutschen Kriminalgeschichte ausgelobte Belohnung Bestand. Aber auch sie zeitigt keinen Erfolg. Nicht die Spur.

Lange hält sich die Bonner Kriminalpolizei im Interesse der laufenden Ermittlungen bedeckt. Erst im August 1996, zwei Jahre nach dem Verschwinden, gibt sie Einblick in eine Reihe von Merkwürdigkeiten ihrer Ermittlungen vom Sommer 1994. So hinterließ am 2. September 1994 eine unbekannte Frau mit starkem osteuropäischem Akzent eine Nachricht auf Klaus Dieter Hagens Anrufbeantworter. Sie sprach von nicht eingehaltenen Vereinbarungen gegenüber einer russischen Firma, deren Leute vergeblich in Warschau gewartet hätten, und forderte finanzielle Wiedergutmachung. Wenig später, am 8. September, ging in Leverkusen der Rolls Royce des Studenten in Flammen auf.

"Eine solche Akte wird nie geschlossen" (Robin Faßbender, Oberstaatsanwalt)

Im April 2001, fast sieben Jahre nach dem Verschwinden seiner Eltern, scheitert Alleinerbe Klaus Dieter Hagen auch in der dritten Instanz vor dem Oberlandesgericht Köln mit dem Versuch, an das zweistellige Millionenvermögen zu kommen. Das gelingt ihm erst vier Jahre später, als er seine Eltern nach Ablauf der im Verschollenheitsgesetz vorgeschriebenen Frist für tot erklären lässt.

Am 4. November 2005 veröffentlicht das Amtsgericht Bonn den entsprechenden Beschluss. Seither sind Winfried und Doris Hagen auch nach den Buchstaben des Gesetzes tot. Der Sohn nahm einen Wohnsitz auf Malta.

Das war's? "Ein solcher Fall gerät nie in Vergessenheit", versicherte jetzt Oberstaatsanwalt Robin Faßbender auf Anfrage des General-Anzeigers. "Eine solche Akte wird nie geschlossen." Doch hinter den diplomatischen Worten des Leiters der Abteilung Kapitalverbrechen scheint sich mehr zu verbergen. Offenbar kommt nach 20 Jahren Bewegung in den Fall. Die Bonner Ermittlungsbehörden haben Kontakt zur Redaktion der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" aufgenommen. Morgen Abend ab 20.15 Uhr wird das Verschwinden des Ehepaars als "Filmfall mit Spielszenen" zu sehen sein, sagt das ZDF.

Anschließend interviewt Moderator Rudi Cerne im Studio München den Bonner Kriminalhauptkommissar Franz Wirges. Der Kriminalist ist Spezialist für sogenannte Cold Cases (unerledigte Altfälle): Wirges hat vor zwei Jahren dem Ehemann der vermissten Rheinbacher Arzthelferin Trudel Ulmen das Geständnis entlockt, seine Frau 16 Jahre zuvor mit einem Kissen erstickt zu haben. Wenig später war er an der Lösung des fünf Jahre alten Vermisstenfalles Sigrid Paulus im Siebengebirge und des Vermisstenfalles Sandra D. in Eitorf beteiligt, ebenso an der überraschenden Aufklärung des Mordes an der Bad Godesberger Journalistin Regine Pachner - 19 Jahre nach der Tat.

"Aktenzeichen XY", Mittwoch, 11. Juni, ZDF, 20.15 Uhr.

Kautex: Weltmarktführer aus Beuel, gegründet 1935 als "Galvanische Werkstätten" in Siegburg

1935 eröffnete Reinold Hagen, der Vater von Winfried Hagen, seine "Galvanischen Werkstätten" an der Wilhelmstraße in Siegburg. 1945 wurde die Firma in "Kautex" umbenannt und zog in die damals noch selbstständige Gemeinde Holzlar. Das Unternehmen nahe der B56 an der Grenze zu Hangelar wuchs mit dem Wirtschaftswunder und schrieb Industriegeschichte. Firmengründer und Erfinder Reinold Hagen galt als Pionier der Kunststoffverarbeitung und sammelte Patente wie andere Leute Briefmarken.

Die Familie verkaufte die Sparte Maschinenbau 1976 an den Krupp-Konzern, 1989 die Sparte Kunststoff an Klöckner und brachte den Großteil des Erlöses in die Hagen-Stiftung zur Förderung der Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen ein. Heute sind die beiden ehemaligen Kautex-Sparten Kunststoff und Maschinenbau diesseits und jenseits der Beueler Kautexstraße zwei getrennte Unternehmen mit verschiedenen Eigentümern. Kautex Maschinenbau gehört zu 50,1 Prozent dem fünfköpfigen Management, 49,9 Prozent einer Berliner Beteiligungsgesellschaft.

500 Mitarbeiter kümmern sich um die Herstellung und den Vertrieb von Maschinen, mit denen neben anderen Produkten die populären Bobbycars hergestellt werden, die meistverkauften Kinder-Fahrzeuge der Welt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite produziert Kautex Textron im Besitz eines US-Konzerns neben Verpackungen aus Kunststoff als Weltmarktführer Treibstofftanks für Autohersteller in aller Welt, etwa für Porsche. Der Umsatz lag 2012 bei 1,2 Milliarden Euro. Weltweit beschäftigt Kautex Textron rund 5500 Mitarbeiter, davon 650 in Beuel, weitere 110 in Duisdorf.

Artikel vom 10.06.2014

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bon ... 71185.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 01. August 2014, 08:21:55 
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Neue Ermittlungen 20 Jahre nach Verschwinden von Millionärs-Ehepaar

BONN (DPA) Zwanzig Jahre nach dem spurlosen Verschwinden eines Bonner Millionärs-Ehepaars hat die Staatsanwaltschaft Bonn ihre Ermittlungen gegen den Sohn und dessen Freund wieder aufgenommen.

Wie der «Express» (Freitag) berichtete, habe es neue Hinweise gegeben. «Im Zusammenhang mit anderen Indizien führte dies jetzt zu einer Bejahung des erneuten Anfangsverdachts gegen den Sohn der Eheleute und dessen Freund», erklärte Oberstaatsanwalt Robin Faßbender der Zeitung.

Staatsanwaltschaft und Polizei hatten nach dem spurlosen Verschwinden des Ehepaares am 13. Juli 1994 mehr als fünf Jahre lang gegen den Sohn und seinen damaligen Kumpel ermittelt. In den Medien war der Fall als «Mord ohne Leichen» bekannt geworden.

Der Sohn konnte nach langem juristischem Tauziehen Ende 2005 über das Vermögen verfügen. Er erbte laut «Express» unter anderem eine Villa und ein Millionenvermögen. Zuvor war die Hinterlassenschaft von einem sogenannten Abwesenheitspfleger verwaltet worden.

Wie der «Express» weiter berichtete, hat die Staatsanwaltschaft Ende Juni auf der Suche nach den Leichen der beiden Vermissten ein Grundstück in Meckenheim bei Bonn umgegraben. Gefunden worden sei aber nichts.

http://www.ruhrnachrichten.de/nachricht ... x941085942


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 01. August 2014, 08:22:59 
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20 JAHRE NACH VERSCHWINDEN
Bagger graben nach Bonner Millionärs-Ehepaar

BONN/MECKENHEIM –
Die Hellmaarstraße in Mekenheim - hier hat die Polizei auf einem Gewerbegrundstück nach den Leichen des seit 20 Jahren vermissten Millionärs-Ehepaars Hagen aus Bonn gegraben.
Am 24. Juni waren die Ermittler mit einem Großangebot angerückt, samt Spurensicherung. Und Klein-Baggern. Wie EXPRESS erfuhr, begann dann eine fast zweiwöchige Suchaktion. Wurden Doris und Winfried Hagen vor 20 Jahren auf ihrem eigenen Grundstück verscharrt? Das reiche Paar gilt seit dem 13. Juli 1994 als vermisst.

Das Grundstück erbte ihr Sohn, neben der Villa in Bonn-Heidebergen und einem Millionenvermögen. Gegen ihn und seinen Freund hatten die Fahnder bis 1999 ermittelt. Es bestand der Verdacht, dass sie an der Tötung des Paares beteiligt gewesen sein könnten. Jetzt gerieten beide erneut ins Visier! Es gab neue Hinweise.

Erst im Juni war der mysteriöse Hagen-Fall bei „Aktenzeichen XY“ gelaufen, daraufhin waren ebenfalls Hinweise auf Auffälligkeiten in Zusammenhang mit diesem Grundstück eingegangen. Die Polizei wertet die Hinweise noch aus.

http://www.express.de/bonn/20-jahre-nac ... 00452.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 01. August 2014, 08:23:36 
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Neue Ermittlungen 20 Jahre nach Verschwinden von Millionärs-Ehepaar

Bonn (dpa) - Zwanzig Jahre nach dem spurlosen Verschwinden eines Bonner Millionärs-Ehepaars hat die Staatsanwaltschaft Bonn ihre Ermittlungen gegen den Sohn und dessen Freund wieder aufgenommen. Wie der «Express» (Freitag) berichtete, habe es neue Hinweise gegeben. «Im Zusammenhang mit anderen Indizien führte dies jetzt zu einer Bejahung des erneuten Anfangsverdachts gegen den Sohn der Eheleute und dessen Freund», erklärte Oberstaatsanwalt Robin Faßbender der Zeitung.

http://www.bbv-net.de/in-+ausland/nrw_a ... 85588.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 01. August 2014, 21:55:18 
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SOHN UNTER VERDACHT!
Millionärs-Paar verschwand vor 20 Jahren spurlos

Bonn – Es ist eine unfassbare Vorstellung: Aus purer Gier soll ein Sohn Mutter und Vater ermordet haben. Genau darum geht es in dem mysteriösen Fall, der jetzt von der Staatsanwaltschaft Bonn neu aufgerollt wird – denn es gibt neue Hinweise!

Dies berichtet der Kölner „Express“. Am 13. Juli 1994 wurden Doris und Winfried Hagen zum letzten Mal gesehen, des reiche Ehepaar verschwand spurlos. Einer der Hauptverdächtigen ist damals ihr eigener Sohn: Klaus Hagen. Nun gerät er wieder ins Visier der Ermittler.

„Seit Beginn des Jahres durchforsten wir wieder die Akten des Falls, wir reden hier über insgesamt 37 Ordner. Zusammen mit anderen Indizien führte dies jetzt zu einer Bejahung des erneuten Anfangsverdachts gegen den Sohn der Eheleute und dessen Freund“, bestätigte Oberstaatsanwalt Robin Faßbender BILD.

Im Juni war der als „Mord ohne Leichen“ bekannt gewordene Fall bereits Thema bei „Aktenzeichen XY“ gewesen. „Durch die Sendung haben wir weitere Hinweise bekommen. Einen Durchsuchungsbeschluss für das Grundstück des Ehepaares hatten wir da bereits. Man kann sagen, wir haben das Grundstück auf links gedreht, allerdings nichts gefunden“, so Faßbender.

Doch die Ermittlungen in dem mysteriösen Fall gehen weiter!

Rückblick: Am Tag des Verschwindens trinken Doris, Winfried und Klaus Hagen zusammen mit Alexander C., einem Freund des Sohnes, Kaffee. Die jungen Männer fahren danach in die Stadt, als sie zurückkommen, sind das Ehepaar, Hund Toby und eine Reisetasche weg. Angeblich wollten die Eltern übers Wochenende nach Holland auf ihre Yacht fahren.

Erste Ungereimtheiten
Soweit die Geschichte des Sohnes. Denn schon bald stoßen die Ermittler auf die ersten Ungereimtheiten: Die Autos des Paares stehen noch in der Garage – ungewöhnlich bei einer Reise.
Auch das Verhalten des Sohnes macht die Ermittler stutzig: Der Sohn und Alexander C. fahren nach eigenen Angaben am nächsten Tag nach Südfrankreich. Am 21. Juli kehren sie zurück. Einen Tag später verreist Klaus Hagen wieder, diesmal mit seiner türkischen Freundin. Ziel ist Istanbul.

Am 8. August, so sagt Klaus Hagen den Ermittlern, kommt er wieder. Die Villa der Eltern steht noch immer leer. Doch selbst jetzt meldet er der Polizei nichts! Dies tut er erst acht Tage später. Als die Beamten das Haus untersuchen wollen, weigert sich der Sohn, Spürhunde ins Haus zu lassen.

Es wird ein Ermittlungsverfahren gegen Klaus Hagen und seinen Freund Alexander C. eingeleitet – beide verweigern die Aussage.

Dann die erste spektakuläre Wendung im Fall: Angaben des Millionärssohns werden widerlegt! „Die Sache mit der angeblichen Reise seiner Eltern nach Holland war definitiv eine falsch gelegte Spur“, so Monika Ziegenberg, Sprecherin der Bonner Staatsanwaltschaft 2004.

Viele Indizien – keine Beweise
Außerdem kann Klaus Hagens Anwalt nie belegen, dass sein Mandant tatsächlich in Südfrankreich war. Alles Indizien, die Klaus Hagen belasten – handfeste Beweise gibt es aber keine. 1999 wird das Verfahren eingestellt. Ans Erbe Erbe kommt Klaus Hagen aber nicht!

Denn es folgt ein juristisches Tauziehen. Die Hinterlassenschaften des reichen Paares werden auf Wunsch der Verwandten von einem sogenannten Abwesenheitspfleger verwaltet. Winfried Hagen hatte Jahre zuvor von seinem Vater, einem Kunststofffabrikanten, mehrere Millionen Mark und Immobilien geerbt.

Der Abwesenheitspfleger entzog Klaus Hagen die ihm von den Eltern gegebene Vollmacht. Dreimal klagte der Ingenieur dagegen. Dreimal verlor er. „Daran sieht man, wie der ans Geld will“, sagte Reinold Hagen, Bruder des verschwundenen Millionärs 2004.

Schon damals hatte die Familie keinen Kontakt mehr zu Klaus Hagen.

Denn der gesperrte Erbe verhält sich weiterhin sehr merkwürdig: Als der Abwesenheitspfleger aus dem Erbe eine Million Mark Belohnung zur Aufklärung des Falles aussetzt, ist Klaus Hagen dagegen. „Auch das war befremdend“, so Reinold Hagen, „jeder würde doch alles tun, um seine Eltern wiederzubekommen.“

Einen Selbstmord schlossen sowohl die Freunde als auch die Familie des Paares aus. Zu fröhlich, zu gesellig war das Millionärspaar. Gemeinsam feierten sie alle häufig in einer alten Scheune, die Reinold Hagen auf seinem Grundstück umbauen ließ.

Die letzte Party fand drei Tage vor dem Verschwinden des Ehepaars statt. Seitdem ist es in der Scheune still.

http://www.bild.de/news/inland/mord/mil ... .bild.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 02. August 2014, 09:43:08 
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Vermisstenfall Hagen
Ermittler gruben wochenlang Grundstück um
Von Mario Quadt/Rita Klein

BONN/MECKENHEIM. Sie kamen mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften, mit Leichenspürhunden, Ultraschallgeräten und Baggern und drehten jeden Stein auf dem Areal an der Hellmaarstraße in Meckenheim um.

Das Grundstück gehörte dem seit dem 13. Juli 1994 spurlos verschwundenen Beueler Millionärsehepaar Winfried und Doris Hagen, und hier suchten die Ermittler nun nach ihren Leichen. Vergebens. "Wir sind uns jetzt sicher, dass sie sich dort nicht befinden", erklärte Oberstaatsanwalt Robin Faßbender dem GA. "Wir haben alles auf links gedreht."

Als der General-Anzeiger am 10. Juni darüber berichtete, dass in diesen rätselhaften Kriminalfall wieder Bewegung gekommen ist, hatten die Ermittler sich bereits die 37 Ordner der 1999 zugeklappten Ermittlungsakte vorgenommen und noch einmal alle Hinweise von damals studiert.

Der Grund für die neue Aktivität: Die Verjährungsfrist von 20 Jahren für Totschlag drohte abzulaufen. Und häufig ist nach so langer Zeit nur noch Totschlag und nicht mehr Mord, der nie verjährt, nachzuweisen.

Durch die neuen Ermittlungen verlängert sich diese Frist nun um weitere 20 Jahre: Denn richterliche Beschlüsse unterbrechen die Verjährungsfrist, und solche Beschlüsse hatten Polizei und Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht erwirkt zur Durchsuchung des Grundstücks in Meckenheim und auch für die Wohnung eines ehemals engen Freundes von Hagen-Sohn Klaus.

Damals wie heute gelten beide Männer als verdächtig, etwas mit dem Verschwinden des Paares zu tun zu haben. Klaus Hagen, der zehn Jahre auf sein Erbe warten musste, bis seine Mutter und sein Adoptivvater für tot erklärt wurden, lebt nicht mehr in Bonn, sondern angeblich in Aachen. Sein Freund, der sich nach dem Verschwinden in den Augen der Polizei auffällig verhalten hatte, lebt in Beuel.

Hoffnung geschöpft hatten die Ermittler, als nach der Vorstellung des Falls in der Sendung "XY ungelöst" am 11. Juni und der Auslobung von 100.000 Euro durch die Hagen-Familie neue Hinweise eingingen - auch auf das Grundstück in Meckenheim. Dieses Grundstück hat Klaus Hagen von seinen Eltern geerbt, und so schien es nicht unwahrscheinlich, dass die Leichen dort vergraben sein konnten.

Die Spuren der Suche sind dort deutlich zu sehen: Eine große Grube auf dem Gelände des Gewerbegebiets Kottenforst ist mit Regenwasser vollgelaufen. Daneben türmen sich Berge von ausgehobenem Erdreich. Was wie eine gerade eingerichtete Baustelle anmutet, ist der Ort, an dem die Leichen gesucht wurden. Nach GA-Informationen ist das Gewerbegrundstück noch in Hagen-Besitz und an zwei Firmen verpachtet.

Augenzeugen der Aktion berichten, dass die Ermittler ab dem 24. Juni etwa drei Wochen lang das Areal umgruben. "Sie haben auch hinter einer anderen Halle gebuddelt", sagte ein Beobachter. Bürocontainer, Autoreifen, einfach alles sei dafür weggeräumt worden. Polizisten hätten die Sucharbeiten permanent gefilmt. Enttäuscht sei das Großaufgebot an Polizeikräften nach drei Wochen abgezogen.

Es sieht also so aus, als seien die Ermittler keinen Schritt weiter. In einem Punkt aber sind sie sich so gut wie sicher, wie Robin Faßbender sagte: "Das Ehepaar Hagen lebt nicht mehr."


http://www.general-anzeiger-bonn.de/new ... 1681979435


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 03. August 2014, 08:29:47 
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BONNER SEIT 20 JAHREN VERSCHWUNDEN
Hier suchten sie die Leichen des Millionärs-Paares Hagen
Von IRIS KLINGELHÖFER und ERHARD PAUL

BONN/MECKENHEIM –
Ein Gewerbegrundstück in Meckenheim. Im Boden klafft ein großes Loch, daneben türmt sich frisch ausgehobene Erde. Es sieht aus wie eine Baustelle – doch hier gruben Mord-Ermittler nach den Leichen des Bonner Millionärs-Ehepaares Hagen!

Am 24. Juni rückte auf dem Grundstück an der Hellmaarstraße ein Großaufgebot der Bonner Polizei an. Samt Spurensicherung. Und Klein-Baggern. Die Ermittler interessierte der Grund, auf dem mehrere Container standen. Die wurden beiseitegezogen und Pflastersteine entfernt. Dann begann eine fast zweiwöchige Suchaktion, erfuhr EXPRESS exklusiv.

Wurden Doris und Winfried Hagen vor 20 Jahren auf ihrem eigenen Gewerbegrundstück verscharrt? Das reiche Paar gilt seit dem 13. Juli 1994 als vermisst. Das Grundstück erbte ihr Sohn, neben der Villa in Bonn-Heidebergen und einem Millionenvermögen.

Gegen ihn und seinen Freund hatten die Fahnder bis 1999 ermittelt. Es bestand der Verdacht, dass sie an der Tötung des Paares beteiligt gewesen sein könnten. Jetzt gerieten beide erneut ins Visier! Es gab neue Hinweise…

„Im Zusammenhang mit anderen Indizien führte dies jetzt zu einer Bejahung des Anfangsverdachts gegen den Sohn der Eheleute und dessen Freund“, erklärt Oberstaatsanwalt Robin Faßbender.
Deshalb wurden Durchsuchungsbeschlüsse, unter anderem für das Gelände in Meckenheim, erlassen. Erst im Juni war der mysteriöse Hagen-Fall bei „Aktenzeichen XY“ gelaufen, daraufhin waren ebenfalls Hinweise auf Auffälligkeiten in Zusammenhang mit diesem Grundstück eingegangen.

Kurz darauf standen die Ermittler auch an den Privatanschriften der Betroffenen auf der Matte. Nach EXPRESS-Infos wurde die Wohnungen des Hagen-Sohnes in Aachen sowie die dessen Freundes in Bonn-Beuel durchsucht.

„Die Maßnahmen verliefen ergebnislos“, so Oberstaatsanwalt Faßbender. „Derzeit laufen Folgeermittlungen.“

War es der perfekte Mord?
Doris und Winfried Hagen verschwanden am 13. Juli 1994 aus ihrer Villa – spurlos. Nur halb gepackte Koffer wurden gefunden. Das Millionärspaar wollte nach Workum ans Ijsselmeer fahren, zu seiner Jacht. Doch dort kamen die Hagens nie an.

Nach und nach geriet ihr Sohn in Verdacht: Er hatte seine Eltern erst rund einen Monat später als vermisst gemeldet. Doch ohne Leichen keine Beweise. Elf Jahre später ließ er sie für tot erklären.
War es der perfekte Mord? Selbst Belohnungen von damals einer Millionen Mark und aktuell 100.000 Euro brachten bislang keine Durchbruch.

http://www.express.de/bonn/bonner-seit- ... 01440.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 01. Oktober 2014, 15:41:03 
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MILLIONÄRE SEIT 20 JAHREN VERMISST
Wurde Ehepaar Hagen im eigenen Garten verscharrt?
Von IRIS KLINGELHÖFER

BONN –
Es ist einer der mysteriösesten Vermisstenfälle: Das Millionärsehepaar Winfried und Doris Hagen (damals 47 und 49) ist seit mehr als 20 Jahren wie vom Erdboden verschluckt.

Keine Spuren. Trotz umfangreichster Ermittlungen und einer dicken Belohnung. Doch jetzt gibt es einen neuen Hinweis, wo ihre Leichen verscharrt worden sein könnten!

In der hintersten Ecke des Gartens der Hagen-Villa in Heidebergen ist die Erde abgesackt – in Form eines Grabes!

„Als ich das sah, stellten sich mir die Nackenhaare hoch“, erzählt ein Zeuge gegenüber dem Bonner EXPRESS. „Man sieht in dem lehmigen Boden sogar noch die Spatenstiche.“
Ein anderer Zeuge soll bereits Fotos der verdächtigen Stelle an die Mordermittler geschickt haben. „Der Umstand der Absackung ist uns bekannt. Die Ermittlungen dauern an“, so Monika Volkhausen von der Staatsanwaltschaft. Rücken bald Bagger an der Villa an?

Winfried und Doris Hagen verschwanden am 13. Juli 1994. An diesem Tag wollten sie mit Familienhund „Toby“ nach Workum, auf ihre Yacht. Doch dort kamen sie nie an. Stattdessen standen in ihrer Villa die halbgepackten Koffer, auch keines ihrer Autos fehlte. Dafür war ein Badvorleger weg…
Nach und nach geriet ihr einziger Sohn unter Verdacht: Er hatte die Eltern (Kunststoff-Fabrikant Winfried war sein Stiefvater) erst rund einen Monat später als vermisst gemeldet.

Die Ermittler glaubten, dass der Sohn und sein Freund an der Tötung des Millionärspaares beteiligt waren. 1999 wurden die Ermittlungen aber eingestellt – und 2014 wieder aufgenommen! Wegen neuer Hinweise. Daraufhin durchsuchten im Juli Mordermittler ein Gewerbegrundstück in Meckenheim nach Leichen. Das Grundstück gehörte den Hagens.

Als der Sohn sie 2005 für tot erklären ließ, erbte er es. Wie die Villa mit dem großen Garten – die hat er jedoch längst verkauft…

„Ich will erreichen, dass die Ermittler dort suchen – denn ich bin mir sicher, dass dort die Leichen“, so einer der Zeugen. Er sieht auffällige Parallelen zum Fall Sigrid P. (40), deren Leiche fast sechs Jahre unentdeckt im Haus ihrer Familie in Königswinter einbetoniert war. „Hier ist es genauso“, beharrt er.

Laut Oberstaatsanwältin Monika Volkhausen wird weiterhin gegen den Hagen-Sohn sowie dessen Freund ermittelt. Im Juli waren bereits die Wohnungen der beiden Männer in Aachen beziehungsweise Beuel durchsucht worden.

http://www.express.de/bonn/millionaere- ... 69806.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 06. Januar 2015, 20:20:12 
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Hier ein aktueller Bericht der Bild-Zeitung vom 6.1.2015

1994 ERMORDET?
Polizei gräbt nach Millionärspaar
VergrößernWinfried, Klaus und Doris Hagen lachen gemeinsam auf einem Schnappschuss aus einem Skiurlaub
Winfried, Klaus und Doris Hagen lachen gemeinsam auf einem Schnappschuss aus einem Skiurlaub
Foto: Repro Josef Ley
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01.08.2014 - 19:22 Uhr
VON G. XANTHOPOULOS UND T. WINTERSTEIN
Bonn – Im Boden klafft eine riesige Grube. Daneben türmt sich links und rechts frisch ausgehobene Erde auf. Ein Gelände im Gewerbegebiet von Meckenheim (NRW):
HIER HAT DIE POLIZEI NACH DEN LEICHEN EINES VERSCHWUNDENEN MILLIONÄR-EHEPAARS GESUCHT!
VergrößernDas Grundstück in Meckheim (NRW) gehört der Familie Hagen: Hier hat die Polizei zwei Wochen lang nach den Leichen gesucht
Das Grundstück in Meckheim (NRW) gehört der Familie Hagen: Hier hat die Polizei zwei Wochen lang nach den Leichen gesucht
Foto: Norbert Ganser
Der „Vermisstenfall Hagen“ beschäftigt seit 20 Jahren die Polizei in Bonn. Die Ermittler glauben, dass Winfried (damals 50) und Doris Hagen (damals 48) ermordet wurden. Fünf Jahre lang ermittelt die Staatsanwalt gegen den einzigen Sohn (heute 48) der Eheleute. Jetzt hat die Behörde den Ingenieur erneut im Visier.
►►► Rückblick: Am 13. Juli 1994 werden Winfried und Doris Hagen zum letzten Mal lebend gesehen. Der Kunststoff-Fabrikant und seine Frau sind in Urlaubsstimmung, in ihrer Villa in Bonn-Heidebergen stehen halb gepackte Koffer. Dazwischen wuselt Cockerspaniel Toby herum. Doris Hagen macht noch Besorgungen, ihr Mann erledigt letzte Termine.
VergrößernDiese Yacht der Familie lag im niederländischen Workum am Ijsselmeer
Diese Yacht der Familie lag im niederländischen Workum am Ijsselmeer
Foto: Repro Josef Ley
Am Nachmittag trinkt ihr Sohn Klaus, den Doris mit in die Ehe gebracht hat und der von Winfried adoptiert wurde, mit ihnen und seinem Freund Alexander C. Kaffee.
Der Polizei sagt Klaus: „Alexander und ich sind danach in die Stadt gefahren. Als wir zurückkamen, waren meine Eltern, Toby und eine Reisetasche weg. Sie wollten zu ihrer Yacht nach Holland fahren.“
VergrößernIn dieser Garage des Ehepaars fand die Polizei seine drei Autos
In dieser Garage des Ehepaars fand die Polizei seine drei Autos
Foto: Repro Josef Ley
Angekommen sind Doris und Winfried Hagen dort nie. Die Polizei findet später die restlichen Koffer des Paars in der Villa und seine drei Autos in der Garage. Nur ein Badezimmerteppich ist verschwunden...
BWL-Student Klaus Hagen und sein Freund fahren am 14. Juli, so erzählen sie es später der Polizei, nach Frankreich und kommen erst eine Woche später zurück. Am 22. Juli reist Klaus Hagen mit seiner türkischen Freundin nach Istanbul. Als er am 8. August zurückkommt, ist die Villa seiner Eltern noch immer leer. Er meldet Winfried und Doris Hagen erst weitere acht Tage später als vermisst.
Nach dem Verschwinden des Ehepaars passieren merkwürdige Dinge. Am 2. September spricht eine Frau mit osteuropäischem Akzent auf den Anrufbeantworter von Klaus Hagens. Sie erzählt von einer nicht eingehaltenen Vereinbarung gegenüber einer russischen Firma, deren Mitarbeiter vergeblich in Warschau gewartet hätten. Die Nachricht richtet sich an Klaus und einen seiner Bekannten. Bis heute kann weder die Identität der Anruferin noch der Hintergrund dieser Nachricht aufgeklärt werden.
VergrößernDie Villa auf dem vornehmen „Millionärshügel" in Bonn gehört heute dem Sohn des Ehepaars
Die Villa auf dem vornehmen „Millionärshügel" in Bonn gehört heute dem Sohn des Ehepaars
Foto: Repro Josef Ley
Sechs Tage später kommt es zu einem weiteren Vorfall: Der Rolls-Royce von Klaus Hagens wird in der Werkstatt eines Bekannten in Brand gesteckt. Auch dieser Fall bleibt ungeklärt.
Im Oktober meldet der Student dann den dunkelblauen Audi seiner Eltern, den er inzwischen fährt, als gestohlen. Er sagt der Polizei: „Der Audi wurde mir während eines Kurzurlaubs in Budapest geklaut.“
Schon früh gerät Klaus Hagen in Verdacht, weil er als Alleinerbe des Millionenvermögens vom Tod der Eltern profitiert. Doch das Ermittlungsverfahren wird erfolglos eingestellt.
VergrößernVerschwanden vor 20 Jahren: Doris (damals 48) und Winfried Hagen (damals 50)
Verschwanden vor 20 Jahren: Doris (damals 48) und Winfried Hagen (damals 50)
Foto: Repro Josef Ley
War es der perfekte Mord? Elf Jahre nach dem Verschwinden wird das Ehepaar auf Antrag des Sohnes im November 2005 für tot erklärt. Klaus Hagen (inzwischen Ingenieur) erbt nach einem langen Rechtsstreit mit der Familie wenig später ein Millionenvermögen.
Vor ein paar Wochen gerät er erneut unter Verdacht, nachdem der Fall bei „Aktenzeichen XY“ gelaufen ist und Hinweise auf das Grundstück der Hagens in Meckenheim eingingen. Oberstaatsanwalt Robin Faßbender: „Im Zusammenhang mit anderen Indizien führte dies jetzt zur einer Bejahung des erneuten Anfangsverdachts gegen den Sohn der Eheleute und seinen Freund.“
Auch die Wohnungen der Verdächtigen werden durchsucht. Gefunden haben die Ermittler aber offenbar nichts. Robin Faßbender: „Wir sind keinen Schritt weiter als vorher. Derzeit laufen Folgeermittlungen.“



http://www.bild.de/news/inland/mord/pol ... .bild.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 13. März 2015, 13:48:41 
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NACH GROSSBRAND IN MECKENHEIM
Gibt es eine Verbindung zum vermissten Millionärspaar Hagen?

MECKENHEIM –
Gibt es eine Verbindung zum Vermisstenfall Hagen? Diese Frage stellt sich nach dem Großbrand am Donnerstagabend in Meckenheim.

Medienberichten zu Folge soll diese Lagerhalle dem Sohn des Millionärsehepaars Doris und Winfried Hagen gehören. Seine Eltern sind seit 20 Jahren verschwunden - gegen den Sohn wird seitdem ermittelt. Laut Vermutungen der Polizei sollen die Leichen des Paares in der Umgebung der Halle liegen.

Schon im vergangenen Jahr hatte die Polizei das Grundstück mit Spezialeinheiten untersucht. Auch bei „Aktenzeichen XY“ wurde nach Hinweisen gesucht - ohne Erfolg.

http://www.express.de/bonn/nach-grossbr ... 12364.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presseberichte
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 22. Juni 2017, 19:10:24 
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Das wurde aus Bonns "Aktenzeichen XY"-Fällen


Fall des Ehepaars Hagen: "Eines der größten Rätsel der Kriminalgeschichte"

Als eines der größten Rätsel der deutschen Kriminalgeschichte kündigte "Aktenzeichen XY"-Moderator Rudi Cerne den Fall des Ehepaars Doris und Winfried Hagen aus Beuel in der Sendung vom 11. Juni 2014 an.

Am Nachmittag des 13. Juli 1994 verschwinden beide ohne jede Spur. Das Ehepaar will für eine Reise zu seiner Jacht in die Niederlande aufbrechen. Dort kommen die beiden aber nie an. Sind sie überhaupt aus ihrem Bonner Haus aufgebrochen? Rund 50 Hinweise gehen nach der Sendung bei den Ermittlern ein. Der entscheidende ist nicht darunter. Die Ermittler sind überzeugt, dass im Haus absichtlich falsche Spuren gelegt wurden, doch weder die Leichen des Ehepaars noch mögliche Kampfspuren wurden gefunden.

Aktueller Stand: ungelöst

http://www.general-anzeiger-bonn.de/new ... ichen-XY-Fällen-article3579100.html?page=3


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