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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 11. April 2016, 09:14:00 
 
Tote an Kelheimer Schleuse gefunden
Identität der Leiche bekannt
Am Sonntag hat ein Spaziergänger in Kelheim einen grausigen Fund gemacht: An der Schleuse lag eine tote Frau. Es gibt Anzeichen, dass die Frau Opfer einer Gewalttat wurde. Mittlerweile ist die Identität der Leiche geklärt.

Stand: 11.04.2016 |


Bei der Toten handelt es sich um eine 40 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Kelheim. Dies bestätigte auf BR-Anfrage die Polizei Niederbayern. Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen, so ein Sprecher. Weitere Einzelheiten werden momentan nicht genannt.

Spaziergänger findet Leiche
Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks meldete der Spaziergänger am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr den Leichenfund bei der Polizei. Der Mann war mit seinem Hund an der Schleuse Kelheim unterwegs gewesen. Danach begann ein Großeinsatz, unter anderem suchte die Besatzung eines Polizeihubschraubers den Fundort ab. Dort wurden auch Blutspuren gefunden. Die Polizei hat die Fundstelle an der Kelheimer Schleuse seit dem Leichenfund abgesperrt.

Die Staatsanwaltschaft Regenburg ist eingeschaltet.

http://www.br.de/nachrichten/niederbaye ... e-100.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 11. April 2016, 18:51:43 
 
Ermittlungen an Kelheimer Schleuse
Polizei geht von Gewaltdelikt aus

Nach dem Fund der Leiche einer 40-Jährigen in der Nähe der Schleuse Gronsdorf bei Kelheim gehen Polizei und Staatsanwaltschaft von einem Gewaltdelikt aus. "Dafür sprechen die Verletzungen und die Auffindesituation", teilt die Polizei mit.


Es könne eine Gewalteinwirkung Dritter als Todesursache nicht mehr ausgeschlossen werden, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern. Einzelheiten wollte der Beamte aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen. Es läge aber derzeit kein Tatverdacht gegen eine Person vor. Das letzte Lebenszeichen der Frau stammt vom 6. April. Die Polizei hofft nun auf Hinweise von möglichen Zeugen. Es wurde eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Bei der Toten handelt es sich um eine 40 Jahre alte Frau aus dem wenige Kilometer entfernten Riedenburg. Laut Polizei wurde bei der Leiche ein Ausweis gefunden, dadurch konnte das Opfer schnell identifiziert werden. Bereits am Freitag hatte der Lebensgefährte der Frau sie bei der Polizei als vermisst gemeldet.

Spurensuche mit Hunden und Tauchern
Die Polizei suchte am Fundort der Leiche weiter mit einem Großaufgebot nach Hinweisen, die zum Tod der Frau geführt haben können. Die Beamten waren mit Spürhunden vor Ort.

"Es war bereits ein sogenannter 'Mantrailer Hund' vor Ort und hat die Fährtensuche aufgenommen. Bereitschaftspolizisten gehen in einer Reihe durchs Gelände, um alle Gegenstände aufzuspüren, die man mit der Toten in Verbindung bringen kann und die Aufschluss über die mögliche Todesursache oder letzte Kontakte geben könnten."
Jürgen Rauch, Polizist

Es waren auch Taucher in der Donau im Einsatz. Sie suchten nach Gegenständen, die Hinweise darauf geben, was der Frau zugestoßen ist. Laut Polizei war das Opfer voll bekleidet. Aktuell könne keine Todesursache bestätigt werden, so Rauch.


Nach Informationen des BR meldete ein Spaziergänger am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr den Leichenfund beim Gronsdofer Wehr bei der Polizei. Der Mann war mit seinem Hund an der Schleuse Kelheim unterwegs gewesen. Danach begann ein Großeinsatz, unter anderem suchte die Besatzung eines Polizeihubschraubers den Fundort ab. Dort wurden auch Blutspuren gefunden. Die Polizei hat die Fundstelle an der Kelheimer Schleuse seit dem Leichenfund abgesperrt.

Die Staatsanwaltschaft Regenburg ist eingeschaltet. Die Leiche wird obduziert, Ergebnisse werden für den Nachmittag erwartet.

http://www.br.de/nachrichten/niederbaye ... e-100.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 12. April 2016, 12:06:14 
 
GEWALTVERBRECHEN?
Leiche gefunden: 40-jährige Frau starb an Blutverlust

Ein Spaziergänger hatte die Leiche am Sonntag an der Schleuse in Kelheim entdeckt. Sie war zuvor von ihrer Tochter als vermisst gemeldet worden. Nach der Obduktion kann ein Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen werden.


An einer Schleuse in Niederbayern ist die Leiche einer Frau entdeckt worden. Die 40-Jährige dürfte einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein. Ein Spaziergänger hatte die Leiche am Sonntag an der Schleuse in Kelheim entdeckt. Sie war zuvor von ihrer Tochter als vermisst gemeldet worden.

Die Frau starb an erheblichem Blutverlust. "Wodurch dieser ausgelöst wurde, wollen wir zum derzeitigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen", sagte der Regensburger Oberstaatsanwalt Theo Ziegler am Dienstag.

Nach der Obduktion der Leiche könne ein Gewaltverbrechen aber nicht ausgeschlossen werden.

"Wir ermitteln wegen eines Tötungsdeliktes", betonte Ziegler. Die 40-Jährige aus dem nördlichen Landkreis Kelheim war am Freitag von ihrer Tochter als vermisst gemeldet worden.

http://www.kleinezeitung.at/s/chronik/i ... t?from=rss


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 12. April 2016, 18:15:26 
 
VOR ORT IN RIEDENBURG: ANWOHNER GESCHOCKT

Die Menschen in Riedenburg sind fassungslos. Viele kannten die Frau und rätseln wie auch die
Polizei über den Tod der 40-Jährigen.

In der Nähe des Marktplatzes haben wir Angelina Hößrich getroffen. Die 19-Jährige sagt, dass Alexandra P. erst vor wenigen Monaten vom Balkon in die Tiefe gefallen sein soll. Ob hinter dem Sturz eine Selbstmordabsicht gesteckt hatte, weiß sie nicht. Der Tod von Alexandra P. versetzt die Auszubildende und ihre Mutter in Fassungslosigkeit. "Wir haben Angst", so Angelina Hößrich.

EIN ZEUGE BERICHTET
Armin Gil ist Friseur in Kelheim. Er war am Sonntagnachmittag in der Nähe des Fundortes. Er war mit seiner Frau zu einer Radtour aufgebrochen als er von einem jungen, nervösen Mann aufgehalten wurde. Dieser hatte kurz zuvor die Leiche der Frau entdeckt.
"Die Leiche hatte eine Kopfwunde und hielt eine Flasche in der Hand."
"Man macht sich da schon seine Gedanken: 'Wie wäre es, wenn wir die Frau gefunden hätten?' oder 'Wie ist das passiert?; Wer war das?'"

WAS IST BISHER PASSIERT?
Wie bereits berichtet, wurde am Sonntagnachmittag (10.04.), gegen 14.00 Uhr, eine Frau am Gronsdorfer Wehr (Landkreis Kelheim) aufgefunden. Mittlerweile liegen weitere Details zu dem Fall vor. Demnach können Staatsanwaltschaft Regensburg und Kripo Landshut eine Gewalteinwirkung Dritter nicht ausschließen. Auch am heutigen Dienstag ist die Polizei mit einem Großaufgebot wieder vor Ort. Eine Tauchergruppe wird heute erneut im Donaukanal nach Spuren suchen.

"Die Frau ist an einem schweren Blutverlust verstorben", das hat Theo Ziegler, Sprecher der Staatsanwaltschaft in Regensburg auf TVA-Nachfrage bestätigt. Die Obduktion der Leiche ist mittlerweile abgeschlossen. Auf Grund der anfangs unbekannten Todesursache wurde durch die Staatsanwaltschaft Regensburg eine Obduktion im Rechtsmedizinischen Institut in Erlangen angeordnet. Diese wurde im Laufe des Montages durchgeführt. Demnach können Staatsanwaltschaft Regensburg und Kripo Landshut eine Gewalteinwirkung Dritter nicht ausschließen.


LETZTES LEBENSZEICHEN AM MITTWOCH
Seitdem verliert sich ihre Spur. Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Zeugenhinweise. Wer hat die 40-Jährige in den letzten Tagen gesehen? Sie wird wie folgt beschrieben: Ca. 175 cm groß, 84 Kilogramm schwer, kräftige Statur, dunkle nach hinten zusammengebundene Haare, trug einen schwarzen Stoffjacke mit Kapuze, schwarzen Rock bis oberhalb die Knie, rot-violette Strumpfhose und schwarze Lederpantoffel. Sie hatte eine hellbeige Lederumhängetasche bei sich.
Für Zeugenhinweise aus der Bevölkerung wurde ein spezielles Hinweistelefon eingerichtet. Unter 0871/9252-2112 werden jegliche sachdienliche Erkenntnisse entgegengenommen. Die Kripo Landshut hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.
Die Ermittlungen werden nach wie vor mit Hochdruck fortgesetzt. Einen Tatverdacht gegen eine Person gibt es derzeit nicht. Aus Rücksichtnahme auf die Angehörigen bzw. Hinterbliebenen werden zum jetzigen Stand keine weiteren Details bekannt gegeben.


DER PRESSEBERICHT DER POLIZEI:
Am Sonntag (10.04.2016), gegen 14 Uhr wurde über den Polizeinotruf von einem Spaziergänger eine tote Person am Uferbereich beim Gronsdofer Wehr gemeldet.
Über den alarmierten Notarzt wurde der Tod der Frau festgestellt. Es handelt sich bei der Leiche um die bereits vermisst gemeldete 40-jährige Frau aus dem Landkreis Kelheim. Über die Umstände des Ablebens liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Die Kriminalpolizei Landshut und die Staatanwaltschaft Regensburg haben die Ermittlungen aufgenommen. Es wird derzeit in alle Richtungen ermittelt.

HORST HARTMANN: "HABE GROSSES VERTRAUEN IN DIE ARBEIT DER POLIZEI"
Kelheims Bürgermeister Horst Hartmann hat sich heute ebenfalls zu den Ereignissen geäußert:
„Ich bin tief betroffen über den Vorfall in Kelheim, über den ich gestern von der Polizei und dem Feuerwehrkommandanten informiert worden bin. Ich war gestern Abend am Fundort in der Nähe der Schleuse Gronsdorf und habe mit den Einsatzkräften vor Ort gesprochen. Die Todesursache der Frau ist noch ungeklärt. Ich habe großes Vertrauen in die Arbeit der Polizei, die die Todesumstände aufklären wird. Zu weiteren Einzelheiten müssen wir die Ergebnisse der Polizei abwarten.“

http://www.tvaktuell.com/kelheim-leiche ... kt-168896/


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 12. April 2016, 18:16:28 
 
Riedenburgerin ist Opfer von Gewalttat

Die 40-jährige Frau, die am frühen Sonntagnachmittag in Kelheim unweit der Schleuse Gronsdorf aufgefunden wurde, kam durch ein Gewaltverbrechen ums Leben. Davon gehen Staatsanwaltschaft und Kripo Landshut nach der Obduktion der Toten am Montag aus.

Fotostrecke:

http://www.mittelbayerische.de/fotos/bi ... e.id=21028


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 14. April 2016, 10:01:02 
 
Artikel vom 14.04.2016

http://www.bild.de/regional/muenchen/mu ... .bild.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 22. April 2016, 15:31:50 
 
Nach Leichenfund in Kelheim
Polizei wendet sich erneut an die Öffentlichkeit

Nach dem Fund einer Frauenleiche an der Schleuse in Kelheim hat die Polizei noch keine heiße Spur vom Täter und wendet sich erneut an die Öffentlichkeit. Die 40-Jährige aus Riedenburg ist vermutlich einer Gewalttat zum Opfer gefallen.

Stand: 22.04.2016

Nach bisherigen Erkenntnissen war die Frau im Escortservice in letzter Zeit in ihrer Wohnung und im Bereich Riedenburg und Kelheim tätig. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die die Frau im Zeitraum von Mittwoch, 06.04.2016 bis Sonntag, 10.04.2016, im Bereich Riedenburg, des Keltentores, der Gronsdorfer Schleuse und an den Parkplätzen zwischen Kelheim und Riedenburg gesehen haben.

Das Opfer ist inzwischen beigesetzt worden. Die Beerdigung fand im engen Familienkreis statt.

10.000 Euro Belohnung
Die Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen aus und haben eine Belohnung für sachdienliche Hinweise in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt. Wie die Polizei mitteilte, war die 40-Jährige von ihrer Tochter als vermisst gemeldet worden. Spaziergänger entdeckten die Leiche bei Kelheim. Nach dem Ergebnis der Obduktion war die Frau an erheblichem Blutverlust gestorben.

"Wodurch dieser Blutverlust ausgelöst wurde, wollen wir zum derzeitigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen."
Regensburger Oberstaatsanwalt Theo Ziegler

Zwei Tage lang suchte ein Großaufgebot an Einsatzkräften mit Polizeihunden nach Spuren. Es waren auch Taucher in der Donau im Einsatz. Sie suchten nach Gegenständen, die Hinweise darauf geben könnten, was der Frau zugestoßen ist.

Laut Polizei wurde bei der Leiche ein Ausweis gefunden, dadurch konnte das Opfer schnell identifiziert werden. Die Frau kam aus dem wenige Kilometer entfernten Riedenburg.

http://www.br.de/nachrichten/niederbaye ... g-100.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 02. Mai 2016, 08:52:11 
 
VERBRECHEN

Tote Frau: Kripo muss ein Puzzle lösen
20 Beamte arbeiten im Ermittlungsteam mit – aber auch drei Wochen nach dem Leichenfund in Kelheim sind die Hinweise rar.
Von Elfi Bachmeier-Fausten

Von Elfriede Bachmeier-Fausten
29. April 2016
17:41 Uhr

KELHEIM.Am zweiten April-Wochenende machte ein junges Paar aus Kelheim eine schreckliche Entdeckung unweit der Schleuse Kelheim-Gronsdorf: auf einer kleinen Grünfläche an einem Gehölz lag eine tote Frau. Sie war mit einer schwarzen Jacke, einem schwarzen Rock und einer lila-weinroten Strumpfhose bekleidet und trug schwarze Gesundheitspantoffeln. Zum Weggehen war sie nicht angezogen. Für die 40-Jährige, die verblutete, kam am Sonntag, 10. April, jede Hilfe zu spät. Der bislang ungeklärte Kriminalfall beschäftigt die Menschen in der Region. Keine weiteren Details dazu gibt es auf Nachfrage unserer Zeitung bei der Pressestelle des Polizeipräsidiums Niederbayern am Freitag.

Es wird „mit Hochdruck gearbeitet“

Die Ermittlungsgruppe „Schleuse“ arbeitet laut Kriminalhauptkommissar Jürgen Rauch vom Polizeipresseteam mit über 20 Kripobeamtinnen und -beamten an dem Fall. „Mit Hochdruck“, wie er betont und fügt hinzu: „Allen Ermittlungsansätzen wird nachgegangen.“ Immer noch seien „ganz wenig“ Hinweise eingegangen.

Die Kripo geht davon aus, dass die 40-jährige Riedenburgerin „einer massiven Gewalttat zum Opfer gefallen sein dürfte“, hieß es vergangene Woche. Trotz einer Öffentlichkeitsfahndung mit einem Foto der Toten ab dem 15. April und der Aussetzung einer hohen Belohnung von 10000 Euro für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, haben sich bislang wenig Personen bei der Kriminalpolizei gemeldet. Im Zuge der Öffentlichkeitsfahndung sind von der Polizei in Kelheim und Riedenburg insgesamt 60 Plakate ausgehängt worden.

In der Bevölkerung geht die Sorge um, dass sich der Gewalttäter nach wie vor in der Region aufhält. Viele sind verwundert, dass eine Frau auf so schreckliche Weise – ein Messer oder ein Werkzeug sollen bei der Tat im Spiel gewesen sein – ums Leben kommt und niemand etwas mitbekommen hat, keine Hilfeschreie, keine Blutspuren andernorts als diejenigen, die die Kripo am Auffindeort bei der Toten fand. Auch die Äußerung: „In welcher Gesellschaft leben wir, dass tagelang von jemanden niemand Notiz nimmt.“ Umso mehr unverständlich ist dies in der Bevölkerung, nachdem hier keine Großstadtregion ist, sondern sich viele kennen.

Ist Kelheim auch der Tatort?

Ist der Platz mitten in der Natur, an dem die Riedenburgerin zwischen dem Main-Donau-Kanal und dem Fuße des Michelsbergs entdeckt wurde, auch der Tatort? Zum Tatort hat sich die Polizeipressestelle noch nicht geäußert. Es ist immer vom Auffindeort die Rede.

DNA-Spuren sind sicherlich vorhanden vom Opfer und möglicherweise von anderen Personen. Mehrere Tage bevor die Tote entdeckt wurde, gab es kein Lebenszeichen mehr von ihr.

Es gleicht wohl einem Puzzle, die Ermittlungsansätze, Aussagen, Funde und Spuren zusammenzusetzen, um den Fall in Kelheim lösen zu können. Am Tag nach dem Leichenfund gab es eine große Suchaktion mit insgesamt 120 Einsatzkräften, außerdem suchten Polizeitaucher noch an zwei weiteren Tagen die Wasserstraße und den Schleusenbereich nach Gegenständen ab.

Es hatte sich zwar jemand am Freitag, 8. April, an die Polizei gewandt und mitgeteilt, dass die Riedenburgerin nicht erreichbar sei, am Samstag, 9. April, wurde von anderer Seite darauf hingewiesen, dass die Frau noch nicht aufgetaucht sei. Ihre Wohnung wurde dann durch die Feuerwehr geöffnet, allerdings war die Inhaberin nicht anzutreffen. War sie vermisst gemeldet? Eine öffentliche Vermisstenmeldung gab es an dem zweiten April-Wochenende nicht. Am 10. April wurde die 40-jährige Mutter in Kelheim tot entdeckt, die Kripo war an diesem Tag bereits am Auffindeort, der hermetisch abgeriegelt worden war, im Einsatz.

Seitdem ist die Kriminalpolizei Landshut mit dem Fall befasst. Dort ist eine Ermittlungsgruppe „Schleuse“ gebildet worden. Es ist wohl ein sehr schwieriger Fall. Eine heiße Spur scheint es nicht zu geben oder doch und man will diese nicht gefährden?

Am 22. April gab es beim Polizeipräsidiums Straubing erstmals die Auskunft, dass nach bisherigen Erkenntnissen die Riedenburgerin in letzter Zeit im Escortservice in ihrer Wohnung und im Bereich des Keltentores/Schleuse Gronsdorf tätig gewesen sei. Welcher Tätigkeit die Frau nachging, war an ihrem Wohnort seit langem bekannt, da sie dies nach Informationen unserer Zeitung selbst erzählt haben soll.


Riedenburgerin ist Opfer von Gewalttat
Im Nachhinein fragen sich Personen, die wissen, dass die Riedenburgerin im vergangenen Jahr zu Hause verunglückte, ob der Sturz der Frau aus einem Wohnungsfenster ein häuslicher Unfall war oder ob sie damals aus Angst flüchtete. Fakt ist auf alle Fälle, dass die Frau die Antwort mit ins Grab nahm. Auf dem Dietfurter Friedhof hat die 40-Jährige ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Die Polizei zeigt Präsenz

Der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion (PI) Kelheim, Georg Huber, antwortet auf die Frage unserer Zeitung, ob die Sicherheit in Kelheim nach der Entdeckung an der Schleuse – ein Bereich, an dem Einheimische und Touristen gerne Spazierengehen, Radfahren oder feiern – besteht mit einem „Ja.“ Er wies auf die „verstärkte Streifentätigkeit“ im Bereich der Schleuse und der Umgebung hin. Dort schaue die Polizei täglich „öfter einmal vorbei, um Präsenz zu zeigen“. Bislang ist dem stellvertretenden PI-Chef Huber zufolge „noch nichts Auffälliges

http://www.mittelbayerische.de/region/k ... 73236.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 27. Juli 2016, 13:39:10 
 
15.07.2016 Kelheim

Tote vom Gronsdorfer Wehr gibt weiter Rätsel auf – nur wenige Hinweise aus der Bevölkerung


Nach wie vor ermittelt die Kripo in Niederbayern zum Fund einer toten Frau in Kelheim. Eine heiße Spur gibt es bislang nicht.

Am Sonntag, 10. April, war im Bereich des Gronsdorfer Wehres in Kelheim der Leichnam einer Frau gefunden worden. Schnell war klar, dass es hier keine natürliche Todesursache festzustellen gibt. Auch die Obduktion konnte eine „Gewalteinwirkung Dritter“, so die Formulierung der Polizei, nicht ausschließen.

Ersten Wochenblatt-Informationen zufolge hatte die Tote im Rotlicht-Milieu gearbeitet. Die Kleidung der Toten – ein schwarzer Rock bis oberhalb der Knie, eine rot-violette Strumpfhose und schwarze Lederpantoffel – hatte stutzig gemacht. „Wir können das nicht ausschließen“, sagte der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern, Jürgen Rauch, wenige Tage nach dem Leichenfund auf Wochenblatt-Anfrage. Knapp zwei Wochen später kam dann auch die offizielle Bestätigung: "Nach bisherigen Erkenntnissen war die Frau in letzter Zeit in ihrer Wohnung und im Bereich Riedenburg/Kelheim im Escort-Service tätig", hieß es damals seitens der Polizei.

Eine "bahnbrechende Spur", so Rauch am Montag, 11. Juli, gegenüber dem Wochenblatt, gebe es aktuell leider nicht, einige wenige Hinweise aus der Bevölkerung seien zum Fall eingegangen, bislang sei aber keiner dabei, der die Ermittler auf die Spur zum Täter führen könnte. Aktuell werden alle Spuren abgearbeitet, so Rauch. Ansonsten gebe es „nichts Neues“ in diesem Fall zu berichten.

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/k ... 176,380990


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 07. Oktober 2016, 13:57:36 
Offline
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Beiträge: 7839
Rätselhafter Fall in Riedenburg

Seit sechs Monaten keine heiße Spur: Was passierte mit der Toten von der Schleuse?

Freitag, 07.10.2016, 12:38

Ein halbes Jahr ermittelt die Riedenburger Soko „Schleuse“ bereits – ergebnislos. Eine 40-Jährige war damals an der Schleuse gefunden worden, sie war verblutet. Hinweise von Zeugen führen in die Escort-Szene.

Eine längere, schwarze Jacke, lila-weinrote Strumpfhose, schwarzer, kurzer Rock, schwarze, vorn geschlossene Pantoffeln: Diese Kleidung trug eine 40-jährige Frau aus dem niederbayerischen Riedenburg, als sie von einer Spaziergängerin am 10. April mittags nahe der Gronsdorfer Schleuse bei Kelheim tot entdeckt worden war.

Die Obduktion ergab, dass die Frau verblutet ist. Doch obgleich Polizei und Staatsanwaltschaft daraufhin die Soko „Schleuse“ gründeten, tappen die Ermittler auch ein halbes Jahr nach dem grausamen Fund im Dunkeln, berichtet jetzt die „Mittelbayerische Zeitung“.

"Scharfkantiger Gegenstand" führte tödliche Verletzung herbei

Die Behörden gehen zwar von einem Tötungsdelikt aus. Doch habe die Obduktion der Leiche nicht restlos Aufschluss über die Todesursache geben können, bestätigte der Sprecher Regensburger Staatsanwaltschaft Theo Ziegler gegenüber der Zeitung. Zurzeit gebe es keine Person in dringendem Tatverdacht, die Frau getötet zu haben. Die Verletzungen, die zur Verblutung geführt hatten, sollen von einem „scharfkantigen Gegenstand“ stammen. Auch ein Suizid schließt die Staatsanwaltschaft nach wie vor nicht aus.

Zwölf Tage nach dem Auffinden der Leiche hatte die Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, dass die Frau für einen Escort-Service gearbeitet hatte. Mit ihren Kunden soll sich die Frau sowohl in ihrer Riedenburger Wohnung als auch dort getroffen haben, wo ihre Leiche gefunden wurde – an der Gronsdorfer Schleuse.

Im Video: Mann ersticht Frau in Baden-Württemberg: Es waren Freier und Prostituierte

Drei Tage lang hatte die Polizei mit einem Großaufgebot das Gelände an der Gronsdorfer Schleuse nach Hinweisen abgesucht, die zur Klärung der Todesursache hätten beitragen können. Es waren sogar Polizei-Taucher aus Nürnberg und ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Bis heute können die Ermittler auch nicht ausschließen, dass die tödlichen Verletzungen der 40-Jährigen auch an einem anderen Ort als jenem zugefügt worden seien, wo die Leiche gefunden wurde, sagte Ziegler der „Mittelbayerischen Zeitung“. Die Hinweise von Personen, die die Frau zuletzt gesehen hatten, stammen vom Mittwoch, dem 6. April. Zeugen sollen sie im Bereich der Schleuse sowie an einem nahegelegenen Parkplatz der Verbindungsstraße Kelheim-Riedenburg gesehen haben. Es war die Tochter der Toten, die ihre Mutter am Freitag, dem 8. April, als vermisst gemeldet hatte.

Ermittlungen im Escort-Milieu

Die Staatsanwaltschaft ermittele weiterhin im privaten und familiären Umfeld und auch im Escort-Milieu: „Wir schauen uns alle an“, so Ziegler. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, hat die Polizei eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt. Gesucht werden auch Personen, die die 40-Jährige zwischen dem 6. und 10. April gesehen haben.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Landshut unter der Telefonnummer 087192520 oder an jede andere Polizeidienststelle entgegen.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 27. Januar 2017, 18:04:49 
 
Rätselhafter Tod bei Kelheim
40-Jährige wollte Selbstmord vertuschen
Neun Monate nach dem rätselhaften Tod einer Frau im Altmühltal bei Kelheim hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Bisher war man von einem Gewaltverbrechen ausgegangen. Jetzt sind sich die Ermittler sicher, dass sich die 40-Jährige selber das Leben genommen hat.

Stand: 27.01.2017
Die tote Frau war Anfang April vorigen Jahres an der Schleuse Gronsdorf im Altmühltal entdeckt worden. Weil der Leichnam massive Schnittverletzungen aufwies, gingen die Ermittler von einer Gewalttat aus.

Tagelang hatte ein Großaufgebot der Polizei das Gelände nach Spuren abgesucht. Eine Tatwaffe konnte dennoch nie gefunden werden. Schließlich setzten die Ermittler eine Belohnung von 10.000 Euro für weiterführende Hinweise aus - alles ohne Erfolg.

Frau wollte Tat vertuschen
Mittlerweile geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass sich die Frau ihre tödlichen schweren Verletzungen mit einem Teppichmesser selber zufügte. Die Ermittler fanden einen Helfer der Frau, der das Messer nach ihrem Suizid verschwinden ließ.

Die Verstorbene habe den Wunsch gehabt, ihren Selbstmord zu vertuschen. Gegen diesen Helfer, der aus dem unmittelbaren Umfeld der Frau stammen soll, gibt es nach Angaben der Staatsanwaltschaft keine Ermittlungen.

Große Suchaktion
Wie die Polizei am Anfang der Ermittlungen mitteilte, war die 40-Jährige von ihrer Tochter als vermisst gemeldet worden. Spaziergänger entdeckten die Leiche. Nach dem Ergebnis der Obduktion war die Frau an erheblichem Blutverlust gestorben.

http://www.br.de/nachrichten/niederbaye ... r-100.html


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