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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 14. Mai 2018, 21:13:17 
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Erstes Interview

14.05.2018 07:14

Hadishats Mutter hat Angst: „Wer hasst uns so?“

Während die Suche nach dem Mörder der siebenjährigen Hadishat weiterhin auf Hochtouren läuft, herrscht im Dittes-Hof in Wien-Döbling weiterhin Ausnahmezustand. Die Familie des toten Mädchens hat sich in ihrer Wohnung zurückgezogen. Allerdings war Mutter Zarema G. dennoch bereit, dem TV-Sender Puls4 ein Interview zu geben. Darin schildert sie ihre Angst: „Ich habe vor allen Leuten hier Angst. Es könnte jemand von unserem Hof gewesen sein.“ Die kleinsten ihrer sechs Kinder hat G. zur Sicherheit bei Verwandten untergebracht.

Ich weiß nicht, wie ich mit meinen Kindern hier wohnen soll. Das ist am helllichten Tag passiert. Wie konnte das sein? Es gibt so viele Kinder hier im Hof. Sie ist einfach verschwunden und niemand hat etwas gesehen“, versteht die vollkommen verzweifelte Mutter die Welt nicht mehr.

Mutter: „Keine Ahnung, wer uns so hasst“

Dass es jemand aus der Anlage im Dittes-Hof gewesen sein könnte, bereitet der trauernden Familie noch mehr Sorgen. „Wie sollen wir hier leben? Ich habe keine Ahnung, wer uns so hasst“, fragt G. mit Tränen in den Augen.

Bruder: „Wieso tut man so etwas?“

Die Tragödie rund um das Mädchen sorgt über die Grenzen hinweg für Schlagzeilen - und tiefste Erschütterung. Hadishat wurde am Freitagabend als vermisst gemeldet und befand sich zum Zeitpunkt ihres Verschwindens in der Obhut ihres älteren Bruders (17). Dieser sah nach eigenen Angaben immer wieder nach der kleinen Schwester. Doch plötzlich fand er sie nicht mehr im Hof. „Man hat uns gesagt, sie wäre bei einer Freundin. Dann haben wir angerufen, sie war aber nicht da. Dann waren wir bei jeder Tür und haben gefragt. Dann haben wir die Polizei gerufen. Wieso tut man so etwas?“, zeigt sich auch Rustam G. völlig fassungslos.

http://www.krone.at/1707473


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 14. Mai 2018, 21:17:44 
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Mord an Mädchen in Wien schockt das ganze Land „ Krone“- Lokalaugenschein im Gemeindebau: Eine Gedenkstätte, und der Spielplatz verwaist.

Mädchen tot in Mülltonne entdeckt
Kronen Zeitung
14 May 2018

Schock, Wut und unendliche Trauer nach dem Mord an einer Volksschülerin aus Wien- Döbling. Das Mädchen wurde – die „ Krone“berichtete – Samstagvormittag tot in einer Mülltonne entdeckt. Die Leiche wies Würgemale und eine Stichverletzung im Hals auf. Vom Täter fehlt noch jede Spur.

Es ist Tag eins nach der schrecklichen Tragödie um Hadishat. Der Spielplatz, auf dem sich das Mädchen oft mit seinen Geschwistern und Freundinnen aus dem Bau aufgehalten hatte, ist verwaist. Wo sonst Kinderlachen zu hören war, herrscht heute Totenstille. Trotz Sonnenschein. Es ist ein gespenstischer Muttertag im Dittes- Hof.

Vor der Stiege von Familie M. hat sich ein Dutzend Familienmitglieder versammelt, Brüder, Onkel, Cousins. Sie alle trauern und wachen vor der Wohnung, in die sich die geschockte Mutter mit ihren verbliebenen sechs Kinder zurückgezogen hat. Mehrere Teams ausländischer Fernseh- Stationen suchen Kontakt mit den Bewohnern. Die Tragödie rund um die Volksschülerin sorgt über die Grenzen hinweg für Schlagzeilen und tiefste Erschütterung.

Letzte Muttertagskarte als traurige Erinnerung

Der Onkel des Opfers versucht seine Trauer zu unterdrücken: „ Wir haben stundenlang die Anlage abgesucht. Wir können jetzt nur hoffen, dass die Polizei den Täter findet und er ins Gefängnis kommt“, so der Unternehmer.

Wie berichtet, wurde die Leiche Samstagvormittag in einer Mülltonne entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt war die Suchaktion nach der seit Freitagnachmittag vermissten Hadishat im

https://www.pressreader.com/austria/kro ... 4/textview


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 14. Mai 2018, 21:19:11 
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Nachtrag Mord

Wien-Döbling: Nachtrag zum Mord

Wie bereits berichtet wurde am 11. Mai 2018 in der Nacht eine 7-Jährige als vermisst gemeldet. Diesbezüglich wurde gegen 23.00 Uhr vom Bruder eine Vermisstenanzeige auf einer Polizeiinspektion erstattet. Daraufhin wurden von der Polizei die Suchaktionen im Bereich der Wohnhausanlage und Umgebung eingeleitet. Zusätzlich wurden alle Polizistinnen und Polizisten über die Abgängigkeit des Mädchens informiert. Im Zuge dieser Suchaktionen wurde der Leichnam des Mädchens am 12.05.2018 gegen 8.30 Uhr aufgefunden.

Die Ermittler des Landeskriminalamtes arbeiten im Fall der 7-Jährigen weiterhin auf Hochtouren. Die umfassenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen beschäftigen sich derzeit mit der akribischen Spurensuche und Spurenauswertung. Es wird nach wie vor in alle Richtungen ermittelt.

Zusätzlich bestreifen Polizistinnen und Polizisten die Wohnhausanlage, die umliegenden Straßenzüge und nahegelegene Spielplätze.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Spekulationen, Mutmaßungen, Falschmeldungen sowie Gerüchte den weiteren Ermittlungen nicht dienlich sind. Sachdienliche Hinweise werden auf jeder Polizeiinspektion entgegengenommen.

Presseaussendung
vom 14.05.2018, 15:34 Uhr

https://www.polizei.gv.at/wien/presse/a ... 733D&pro=0


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 14. Mai 2018, 21:22:44 
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vor 6 Stunden

Mädchenmord: Wega-Einsatz bei Hadishs Trauerfeier

Im Dittes-Hof wird die Stimmung immer hitziger. Es gibt nun auch Vorwürfe gegen die Polizei.

Nachdem die Mordermittler das Areal rund um den Fundort der Leiche der siebenjährigen Hadish am Sonntag schon verlassen hatten, musste am Abend die Spezialeinheit Wega dorthin ausrücken. Ein Nachbar hat die Polizei alarmiert. Es gäbe eine Trauerfeier im Innenhof, bei der 40 Tschetschenen anwesend seien. Als der Nachbar sich über die Menschenansammlung im Hof beschwert, soll laut Polizei folgender Satz eines Trauernden gefallen sein: „Sei still, sonst schneide ich dir den Kopf ab.“ Beim Eintreffen der Wega beruhigt sich die Situation wieder. Sie steht beispielhaft für die Stimmung, die seit Freitagabend im Dittes-Hof herrscht.

Hadishs Leiche war Samstagfrüh in einem Müllcontainer im Gemeindebau gefunden worden. Nach der Obduktion stand fest: Es war Mord. Ein Stich in den Hals hat das Mädchen getötet. Spuren eines sexuellen Übergriffs seien laut Polizei nicht gefunden worden.

„Polizei kam nicht“

Schon in der Nacht auf Samstag hatten rund ein Dutzend Nachbarn nach Hadish gesucht. Sie war gegen 17 Uhr am Freitag das letzte Mal am Spielplatz gesehen worden, hatte dort mit ihrer 13-jährigen Schwester gespielt. Was in den folgenden Stunden passierte, ist für einige Nachbarn unfassbar. „Wir haben überall gesucht und fünf Leute haben die Polizei angerufen. Aber die sind einfach nicht gekommen. Erst als ein Nachbar gesagt hat, dass es eine Ruhestörung gibt, sind Beamte hergefahren. Die haben aber nur gesagt, dass zuerst eine Vermisstenanzeige auf der Polizeiinspektion gemacht werden muss. Aber ein Kind ist weg, da muss man doch so schnell wie möglich etwas tun“, sagt Nachbarin Natalie (Name von der Redaktion geändert).

Zur Polizeiinspektion ist letztendlich Hadishs Bruder gegangen. Er hatte gegen 22 Uhr ebenfalls bei der Polizei angerufen und schließlich Anzeige erstattet. So steht es auch im Polizeiprotokoll.

Die Behörden sind weiterhin sehr zurückhaltend mit Informationen. Weder zur Tatwaffe noch zum Tatort wird Stellung genommen. Auch zum angeblichen Fund von Blut in einem der Stiegenhäuser äußert sich die Polizei nicht.

Der selbstorganisierte Suchtrupp hat laut eigenen Angaben in der Nacht auf Samstag auch die Müllcontainer mit Taschenlampen durchsucht. Bis Mitternacht wäre Hadish dort aber nicht gefunden worden.

Misstrauen

Aus diesem Grund glauben viele Nachbarn und die Familie des ermordeten Mädchens, dass der Täter selbst im Dittes-Hof lebt. „Der wusste ganz genau, wann wir aufgehört haben zu suchen und hat die Leiche erst dann in den Müll gelegt“, sagt Hadishs Cousin Musa A. Ihre Mutter will nach dem Mord nicht mehr im Dittes-Hof bleiben. Es gäbe Anfeindungen gegen sie, weil die Familie aus Tschetschenien kommt . Immer wieder habe es Probleme mit Nachbarn gegeben, die sich durch die spielenden Kinder gestört gefühlt hätten.

https://kurier.at/chronik/wien/wega-ein ... /400035193


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 14. Mai 2018, 21:25:31 
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Tote Siebenjährige in Wien-Döbling: Laut Polizei kein Sexualdelikt

14. Mai 2018 11:24 Akt.: 14. Mai 2018 19:39

Die Ermittlungen der Polize zum toten Mädchen, das Samstagfrüh in einem Müllcontainer des Gemeindebaus in Wien-Döbling gefunden wurde, gehen weiter. Polizeisprecherin Irina Steirer will noch keine genauen Angaben zum Stand machen, verneint jedoch Hinweise auf ein Sexualdelikt.

Ob der Zugang zu den Restmüll-Containern im “Dittes-Hof” in der Heiligenstädter Straße 11-25 zum Zeitpunkt der Auffindung versperrt war, sagte Steirer nicht. Als Mitarbeiter der MA48 am Samstagmorgen beim Gemeindebau eintrafen, um die Container zu entleeren, kam es zu der grausigen Entdeckung. Mithilfe der Exekutivbeamten wurden die Behälter durchsucht, als gegen 8.30 Uhr die in einem Müllsack verpackte Leiche zum Vorschein kam.

Durch Stich in den Hals getötet

Gestern, Sonntag, wurde bekannt, dass das Mädchen laut Obduktion durch einen Stich in den Hals getötet worden ist. Das Volksschulkind war am Freitagnachmittag verschwunden und zuletzt am Spielplatz im Innenhof gesehen worden. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, sichergestellte Spuren werden ausgewertet, vonseiten der Exekutive hielt man sich aus kriminaltaktischen Gründen aber bedeckt.

(APA/red)

http://www.vienna.at/tote-siebenjaehrig ... kt/5784551


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 14. Mai 2018, 21:29:25 
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Mädchen (7) erstochen: Jetzt spricht der Bruder

Rustam A. (17) : "Glauben, dass es jemand von hier war"

Ganz Österreich ist nach der Horror-Tat schockiert. Die Leiche der kleinen Hadishat (7) wurde Samstagfrüh in einem Wiener Müllcontainer gefunden. Das Mädchen war am Freitagnachmittag vom Spielplatz des Gemeindebaus in der Heiligenstädter Straße 11-25 verschwunden. Am nächsten Tag wurde die Leiche der siebenjährigen gefunden. Wie die Obduktion laut Polizeisprecherin Irina Steirer ergab, wurde das Mädchen durch einen Stich in den Hals getötet. Jetzt spricht erstmals Hadishats Bruder über die Tragödie:

ÖSTERREICH: Was ist genau am 11. Mai passiert?

Rustam A.: Ich habe für meine Geschwister Essen zubereitet, dann haben wir zusammen gegessen. Anschließend baten mich Hadishat, meine 12-jährige Schwester und mein 10-jähriger Bruder um Erlaubnis, draußen spielen gehen zu dürfen. (Anmk. Red. die Mutter war bei einem Termin)

ÖSTERREICH: Also ein ganz normaler Tag.

Rustam: Ja. Der Hof war voller Leute. Außerdem waren ihre große Schwester und Bruder bei ihr, sie war also nicht alleine. Ich bin in der Wohnung geblieben.

ÖSTERREICH: Wann haben Sie zum ersten Mal gemerkt, dass etwas nicht stimmt?

Rustam: Das war um etwa 16 Uhr. Normalerweise kommt Hadishat immer ans Fenster und klopft, weil sie Wasser braucht. An diesem Tag kam sie aber gar nicht, deswegen habe ich mir den Müll geschnappt und bin rausgegangen, um nach meinen Geschwistern zu sehen.

ÖSTERREICH: Wie ist es dann weitergegangen?

Rustam: Ich habe zuerst mit meinen Geschwistern nach ihr gesucht und dann haben sich immer mehr Leute beteiligt. Ich dachte, dass sie vielleicht bei Nachbarn ist, weil ihre beste Schulfreundin auch hier wohnt.

ÖSTERREICH: Wann haben Sie die Polizei angerufen?

Rustam: Nach etwa vier oder fünf Stunden habe ich die Polizei gerufen, die mich gebeten hat, zur nächsten Polizeiinspektion zu kommen. Ich bin mit einem Foto meiner Schwester hingegangen. Etwa zwei Stunden später sind die Polizisten gekommen und haben mit der Suche begonnen. Wir glauben, dass es jemand von hier war, weil sie wusste, dass sie nicht mit Fremden mitgehen darf und immer Bescheid gab.

(lae)

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/ ... /333408513


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 14. Mai 2018, 21:34:52 
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Nerven liegen blank

14.05.2018 19:00

Mord an Hadishat (7): Jeder verdächtigt jeden

Im Dittes-Hof in Wien-Döbling ist nichts mehr so, wie es einmal war: Nach dem Mord an einer siebenjährigen Volksschülerin streifen Polizisten durch die Wohnhausanlage, belagern Fernsehteams den Gemeindebau. Das Misstrauen ist greifbar, jeder verdächtigt jeden. Auch die Mutter des Mädchens fragt: „Wer hasst uns so?“

ie Gemüter sind erhitzt, die Stimmung ist am Kippen: Am Sonntagabend musste die Spezialeinheit WEGA zu dem Gemeindebau in der Heiligenstädter Straße ausrücken. Ein Anrainer fühlte sich bedroht, weil Angehörige des ermordeten Mädchens im Innenhof trauerten. Der Mann am Polizeinotruf faselte etwas von einem Messer und Kopf abschneiden - Fehlalarm!

Zarema G. (35) bekommt von all dem nicht viel mit. Die siebenfache Mutter hat das Wertvollste verloren - eines ihrer Kinder! „Ich weiß nicht, wie ich weiterleben soll. Ich hab Angst vor allen hier“, sagt die Tschetschenin völlig unter Tränen im Puls-4-Interview. „Das ist am helllichten Tag passiert! Es gibt so viele Kinder hier, und sie ist einfach verschwunden.“

Forensiker und Profiler hoffen auf DNA-Spuren

Kriminalistische Untersuchungen laufen. Oder ist die Spur zum Täter tatsächlich eiskalt? Laut Angaben der Polizei wird weiter in alle Richtungen ermittelt, man beschäftige sich gerade mit der „akribischen Spurensuche“. Die Hoffnungen ruhen auf möglichen DNA-Spuren, die der Mörder auf jenem Müllsack hinterlassen haben könnte, in dem die Volksschülerin schließlich entdeckt wurde. Zudem soll ein Spürhund der Polizei in einer Waschküche im Hof angeschlagen haben.

Mitschüler psychologisch betreut

Fakt ist, nicht nur bei Hadishats Mutter liegen die Nerven blank: Auch die Klassenkameraden der Kleinen können nicht verstehen, was das bedeutet, die Mitschülerin nie wieder sehen zu können - sie werden psychologisch betreut. Der Platz des Mädchens in der Volksschule Pantzergasse blieb Montagfrüh leer ...

Oliver Papacek, Sandra Ramsauer, Kronen Zeitung

http://www.krone.at/1707918


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 14. Mai 2018, 21:36:20 
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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 08:39:51 
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Mord an Hadishat: Polizei schnappt Verdächtigen
In der Nacht auf Dienstag ist ein dringender Tatverdächtiger im Mordfall der kleinen Hadishat festgenommen worden. Es soll sich um einen Nachbarn handeln.


Nach Informationen der "Krone" handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen Nachbarn aus Aserbaidschan. Die Polizei konnte die Herkunft des Verdächtigen auf Nachfrage von "heute.at" allerdings nicht bestätigen.

In einer ersten Einvernahmen soll er sich bereits geständig gezeigt haben. Das Motiv der Tat ist aber noch weiterhin unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Laut "Krone" soll es sich aber um einen Familienstreit handeln.

Im Restmüll entsorgt

Die kleine Hadishat mit tschetschenischen Wurzeln wurde am Freitag erstochen, in Plastik gewickelt und im Restmüll entsorgt. Bei der Obduktion wurden keine Anzeichen auf ein Sexualdelikt festgestellt, so Polizeisprecherin Irina Steirer.


Die 7-Jährige spielte noch gemeinsam mit ihrer älteren Schwester im Hof. Dann war sie laut ihrer Mutter plötzlich weg. "Wir haben alles abgesucht – vergeblich. Die Polizei kam erst nach Stunden."

Täter soll "harte Strafe" bekommen

"Es war bestimmt jemand aus diesem Hof", sagte Mama Zarema im Interview mit "Heute". "Ich hoffe, dass die Polizei den Täter findet und er eine harte Strafe bekommt."

http://www.heute.at/oesterreich/wien/st ... n-52304264


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 10:46:34 
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vor 3 Stunden

Mord an Siebenjähriger: Nachbar geständig, Tat "trocken geschildert"

In der Nacht auf Dienstag ist ein Nachbar festgenommen worden. Er ist geständig. Motiv unklar.

Nach dem Mord an einer Siebenjährigen, deren Leiche Samstagfrüh in einem Müllcontainer in Wien-Döbling gefunden worden war, hat die Polizei nun einen Verdächtigen ausgeforscht und festgenommen. Der Mann stammt aus der Wohnhausanlage, in dem auch die Familie des Kindes lebt - er hat bei der polizeilichen Befragung ein Geständnis abgelegt. Der Wiener Rechtsanwalt Nikolaus Rast, der die Opfervertretung der betroffenen Familie übernommen hat, bestätigte der APA entsprechende Medienberichte.

Nähere Auskünfte sollten im Lauf des Vormittags veröffentlicht werden, voraussichtlich im Rahmen einer Pressekonferenz (Livestream ab 11 Uhr).

Totes Mädchen in Wien-Döbling: Pressekonferenz live
‎10‎:‎29 | Stefan Hofer
Pressekonferenz um 11 Uhr

In der Nacht auf Dienstag ist ein Mann aus der Wohnhausanlage in Wien-Döbling festgenommen worden, er ist geständig. Die Polizei gibt nähere Auskünfte im Rahmen einer Pressekonferenz - diese ist für 11 Uhr anberaumt.

Er hat bei seiner Befragung die Tat ganz trocken geschildert", berichtete Rast. Motiv habe der Mann aus Tschetschenien - er soll seit längerem in Österreich leben, ein Gymnasium besucht haben und mittlerweile die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen - keines genannt bzw. angeben können. Rast dankte der Polizei "für die schnelle Arbeit."

Laut KURIER-Recherchen war die Familie des Täters mit der Familie des Opfers eng befreundet. Es soll sich laut unbestätigten Meldungen um einen 17-Jährigen handeln.

Durch Stich in den Hals getötet

Die Kleine war zuletzt am Freitag gegen 15.00 Uhr beim Spielen im Dittes-Hof gesehen worden. Die Vermisstenanzeige wurde dann gegen 23.30 Uhr von einem Angehörigen auf einer Polizeidienststelle aufgegeben. Die Polizei nahm in den Morgenstunden die Suche nach der Schülerin wieder auf, man plante auch den Einsatz von Spürhunden. Als dann in der Früh Mitarbeiter der Müllabfuhr die großen, schwarzen Container entleeren wollten, kam es schließlich um 8.30 Uhr zu dem grausigen Fund. Die Obduktion ergab, dass das Mädchen durch einen Stich in den Hals getötet wurde. Es gibt keine Hinweise auf ein Sexualdelikt.

https://kurier.at/chronik/wien/mord-an- ... /400035508


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 10:57:21 
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Mädchen ermordet

Kinder-Mord: Verdächtiger geständig

15. May 2018, 09:41

VIDEO:

http://www.oe24.at/tv/news/Kinder-Mord- ... /333587081


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 11:01:21 
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Totes Kind in Wien: Verdächtiger geständig

Der in der Nacht auf heute festgenommene Mann, der ein siebenjähriges Mädchen in einer Wohnhausanlage in Wien-Döbling getötet haben soll, hat bei seiner polizeilichen Befragung ein Geständnis abgelegt.

Der Wiener Rechtsanwalt Nikolaus Rast, der die Opfervertretung der betroffenen Familie übernommen hat, bestätigte der APA entsprechende Medienberichte.

red, ORF.at/Agenturen

Publiziert am 15.05.2018

http://www.orf.at//stories/2438574/


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 11:05:40 
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Verdächtiger nach Mord an siebenjährigem Mädchen in Wien geständig

Video

15. Mai 2018, 07:52

Nach Informationen des STANDARD handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen Bekannten der Familie der GetötetenWien – Der in der Nacht auf Dienstag festgenommene Mann, der ein siebenjähriges Mädchen in einer Wohnhausanlage in Wien-Döbling getötet haben soll, hat bei seiner polizeilichen Befragung ein Geständnis abgelegt. Das bestätigte Rechtsanwalt Nikolaus Rast, der die Opfervertretung der betroffenen Familie übernommen hat. Laut Polizei ist der Mann ein Bewohner des Gemeindebaus.

Die in einen Plastiksack verpackte Leiche der Siebenjährigen war am Samstag in dem Gemeindebau in der Heiligenstädter Straße gefunden worden.Nach Informationen des STANDARD handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen Bewohner einer Nachbarstiege, der ein Bekannter der Familie der Getöteten ist. Die Familie des Verdächtigen soll auch zu Geburtstagsfeiern bei der Familie des Opfers eingeladen gewesen sein. Eine Familienfehde soll es einem Informanten des STANDARD zufolge nicht gegeben haben."Er hat bei seiner Befragung die Tat ganz trocken geschildert", sagte Opferanwalt Rast. Motiv habe der Mann – er soll ursprünglich aus Tschetschenien stammen, seit längerem in Österreich leben, ein Gymnasium besucht haben und mittlerweile die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen – nicht genannt oder angeben können.Gesicherte Details der Einvernahme des Verdächtigen will die Polizei bei einer Pressekonferenz am Dienstag ab 11 Uhr bekanntgeben. DER STANDARD wird live berichten."Im Namen der Familie danke ich der Polizei für die hervorragende Arbeit", sagte Rast. Speziell die Mutter sei sehr erleichtert, dass ein Tatverdächtiger gefasst werden konnte: "Es geht ihr besser. Sie traut sich jetzt wieder aus der Wohnung."Leiche am Samstag gefundenDie in einen Plastiksack verpackte Leiche der Siebenjährigen war am Samstag gegen 8.30 Uhr in dem Gemeindebau Dittes-Hof in der Heiligenstädter Straße gefunden worden. Am Sonntag teilte die Polizei mit, dass das Mädchen durch einen Stich in den Hals getötet wurde. Das habe die Obduktion ergeben. Zahlreiche Zeugen sowie aus Tschetschenien stammende Angehörige der Siebenjährigen wurden seither einvernommen. (red, 15.5.2018)

https://derstandard.at/2000079764212/Ta ... stgenommen


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 11:12:06 
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Nach Leichenfund in Wien-Döbling: "Noch nie war es im Hof so leise wie jetzt"

Video

Vanessa Gaigg

14. Mai 2018, 18:14

Dittes-Hof angespannt. Bewohner berichten dem STANDARD von rassistischen VorfällenWien – Die schwerfälligen, grauen Eingangstore des Ditteshofes in Wien-Döbling stehen weit offen. Nach ein paar Schritten steht man im ersten von zwei Innenhöfen des in die Jahre gekommenen Wiener Gemeindebaus. Eine Babyschaukel steht neben einer Wippe in der Mitte.Daneben ist ein Gitterkäfig, in dem normalerweise Abfallcontainer stehen. Der Käfig ist nicht versperrt wie sonst immer, sondern offen zugänglich. Davor stehen Teelichter, Grabkerzen, und Teddybären liegen auf dem Boden. In einem dieser Container wurde vergangenen Samstagmorgen die Leiche eines siebenjährigen Mädchens gefunden, verpackt in einen Plastiksack.

Der Ditteshof ist ein Gemeindebau in Wien-Döbling. Er wurde in den 1920er Jahren errichtet.Spuren werden ausgewertetEntdeckt wurde die Leiche von Mitarbeitern der MA 48, die die Müllentsorgung durchführten. Das Mädchen wohnte mit seiner Familie in genau diesem Gemeindebau, bloß einen Hof weiter. Über die Hintergründe und den Hergang des Gewaltverbrechens gibt es erst wenige Informationen – die Polizei bestätigte lediglich, dass bisher keine Hinweise auf ein Sexualverbrechen vorliegen. Bekannt wurde außerdem, dass das Mädchen wohl durch einen Stich in den Hals getötet wurde.

Weitere Informationen behält die Polizei aus "ermittlungstechnischen Gründen" für sich. Auch ob ein rassistischer Hintergrund vorliegt, ist noch nicht klar – die Familie hat tschetschenische Wurzeln. Zwei Polizisten in Zivil stehen beim Eingang des Hofes, zwei weitere an der Ecke des Gebäudes. Spuren würden ausgewertet, hieß es.

Bewohner und Anteilnehmende haben zum Andenken an die Siebenjährige Kerzen aufgestellt.Onlinepostings beschäftigen die FamilieDer Bruder des kleinen Mädchens, ein Jugendlicher, steht vor der Gittertür, blickt abwechselnd die Container und die Kerzen an. Seit über seine kleine Schwester medial berichtet wird, beschäftigen ihn die Postings unter den Artikeln. Immer wieder müsse er Spekulationen von Usern lesen, sagt er dem STANDARD.Etwa, dass es komisch sei, dass die Vermisstenmeldung erst so spät – um Mitternacht – aufgegeben wurde. Ihm ist wichtig, klarzustellen, dass er selbst bei der Polizei angerufen hat – um 22 Uhr, nachdem die Suche erfolglos blieb. PolizeisprechAnzeige bei einer Polizeiinspektion machen müsse. Dem sei er dann auch nachgekommen. Irina Steirer bestätigt den Anruf des Bruders. Ihm sei mitgeteilt worden, dass er die offizielle Der Bruder der Getöteten erklärt im Video, wie er die Vermisstenanzeige aufgegeben hatTschetschenische Community ist präsentSeit drei Tagen geht Said-Emi Madaer im Ditteshof auf und ab. Er unterstützt die Familie und berät die Angehörigen. Sieht man ihm zu, könnte man meinen, er übernimmt auch so etwas wie eine Koordinationsfunktion für die vielen Journalisten, die im Hof unterwegs sind.Der Mann ist vom Rat der Tschetschenen und Inguschen und bezeichnet sich selbst gegenüber dem STANDARD als "Seelsorger". Er berichtet, dass die tschetschenische Community Geld sammle, um die Familie finanziell zu unterstützen. Immer wieder kommt es im Ditteshof zu Problemen, weil sich ältere Bewohner in ihrer Ruhe gestört fühlen.Stimmung ist angespanntDie Spekulationen, die medial und in sozialen Netzwerken verbreitet werden, hallen auch im Ditteshof wider. Alle seien misstrauisch gegeneinander, sagt der Bruder.Die Stimmung war auch schon vor der Tragödie angespannt. "Immer wieder schreien Leute 'Scheiß Ausländer' aus dem Fenster, wenn Kinder zu laut spielen", erzählt eine Bewohnerin. Die junge Frau sitzt auf einer Bank am Rande des Spielplatzes. Seit zehn Jahren wohnt sie hier. "Alle warten darauf, dass der Täter gefasst wird", sagt sie. "Jeder hier hat Angst. Noch nie war es im Hof so leise."

Angst vor SpaltungEine ältere Frau – sie wohnt seit acht Jahren hier – berichtet, selbst schon einmal die Polizei gerufen zu haben: "Aber nicht wegen der Kinder, sondern weil es lauten Streit gegeben hat." Die Bewohnerin wünscht sich dringend einen Hausmeister, der ein Auge auf Konflikte im Hof hat, die geglättet werden sollen, bevor es aus dem Ruder läuft.Zu einem Streit ist es am Samstagabend gekommen, als sich Trauernde und Freunde im Hof versammelten. Bewohner berichten dem STANDARD, dass jemand die Polizei gerufen hat, weil er sich gestört gefühlt hätte. Es ist zu einer gefährlichen Drohung seitens der Trauernden gekommen, bestätigt Polizeisprecherin Steirer. Die Situation sei schnell wieder unter Kontrolle gewesen."Der Hass gegen uns wird immer schlimmer", sagt ein Freund des Bruders. Sollte ein rassistischer Hintergrund vorliegen, würde das "die Gesellschaft und Wien spalten", sagt er. (Vanessa Gaigg, 14.5.2018)

https://derstandard.at/2000079736164/Na ... -war-es-im


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 11:13:55 
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Pressekonferenz live

VIDEO:

http://www.oe24.at/tv


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 12:33:44 
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"War voller Wut": 16-Jähriger Nachbar gestand Mord an Siebenjähriger

Spürhunde führten Ermittler zu einer Wohnung im Dittes-Hof. Mädchen soll mit Küchenmesser in Dusche ermordet worden sein.

Nach dem Mord an einer Siebenjährigen, deren Leiche Samstagfrüh in einem Müllcontainer in Wien-Döbling gefunden worden war, hat die Polizei nun einen Verdächtigen ausgeforscht und festgenommen. Es handelt sich um einen erst 16-jährigen Nachbarn der Familie. Der junge Mann hat gegenüber der Polizei gestanden, das Mädchen am Freitag erstochen zu haben. Als Motiv gab er eine "allgemeine Wut" an, sagte Oberst Gerhard Mimra bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Der gebürtige Tschetschene kam im Alter von zwei Jahren nach Österreich, besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft.

Das Mädchen war mit der Familie des Burschen bekannt gewesen und dürfte sich am Freitag alleine mit dem Verdächtigen in der Wohnung des Verdächtigen aufgehalten haben. Der 16-Jährige soll sie dann ins Badezimmer dirigiert, in die Duschwanne gestoßen und mit einem Küchenmesser attackiert haben. Der Angriff auf den Hals war Mimra zufolge derartig massiv, dass beinahe der Kopf abgetrennt worden ist.

Spurhünde schlugen an

Aufmerksam wurden die Polizisten auf die Wohnung des Verdächtigen, da Spürhunde angeschlagen hatten. In den Räumlichkeiten wurden dann trotz oberflächlicher Reinigung auch Blutspuren gefunden. Anfangs gab der Verdächtige noch an, sich "in der Schule in den Finger geschnitten zu haben", schließlich gestand er noch in der Wohnung im Beisein seiner Eltern die Tat.

Beim Burschen sei kein Krankheitsbild bekannt; die Polizei versuche, ihn heute noch einmal zu befragen. Die Tatwaffe, laut Angaben des 16-Jährigen ein Brotmesser "mit 20 Zentimeter Klingenlänge", das er in einer anderen Mülltonne entsorgt habe, konnte noch nicht sichergestellt werden.

Müllarbeiter fanden Leiche

Die Kleine war zuletzt am Freitag gegen 15.00 Uhr beim Spielen im Dittes-Hof gesehen worden. Die Vermisstenanzeige wurde dann gegen 23.30 Uhr von einem Angehörigen auf einer Polizeidienststelle aufgegeben. Die Polizei nahm in den Morgenstunden die Suche nach der Schülerin wieder auf, man plante auch den Einsatz von Spürhunden. Als dann in der Früh Mitarbeiter der Müllabfuhr die großen, schwarzen Container entleeren wollten, kam es schließlich um 8.30 Uhr zu dem grausigen Fund. Die Obduktion ergab, dass das Mädchen durch schwere Halsverletzungen getötet wurde. Es gibt keine Hinweise auf ein Sexualdelikt.

Nachlese: Pressekonferenz zum Mord im Ditteshof
‎10‎:‎29 | Stefan Hofer
Pressekonferenz um 11 Uhr

In der Nacht auf Dienstag ist ein Mann aus der Wohnhausanlage in Wien-Döbling festgenommen worden, er ist geständig. Die Polizei gibt nähere Auskünfte im Rahmen einer Pressekonferenz - diese ist für 11 Uhr anberaumt.

‎11‎:‎05 | Stefan Hofer
Pressekonferenz beginnt

"Ich war in erster Linie betroffen", sagt der Wiener Landespolizei-Vizepräsident Michael Lepuschitz zu Beginn der Pressekonferenz, als er von der Tötung im Ditteshof erfahren habe. Er sei sehr froh, dass dem Landeskriminalamt sehr rasch die Festnahme und die Aufklärung des Falles gelungen sei.

"Bemerkenswert" ist, dass auch diese Tat mit der Tatwaffe Messer verübt worden ist - hier stelle Lepuschitz eine Zunahme fest. Messer-Gewalttaten werden in der Großstadt Wien "bedauerlicherweise" immer mehr. "Diese Entwicklung muss uns zum Denken geben", sagt Lepuschitz.

‎11‎:‎09 | Stefan Berndl
Die Chronologie der Ereignisse

Der stellvertretende Leiter des LKA, Michael Mimra, schildert die Chronologie der Ereignisse. Vom Verschwinden des Mädchens, der Suche bis hin zum Auffinden der Leiche in der Mülltonne. "Für uns war klar, hier liegt ein Gewaltdelikt vor", so Mimra. Es wurden in der Folge Polizei-Kräfte zugezogen, die nach Spuren gesucht und festgestellt haben.

‎11‎:‎17 | Stefan Hofer
Ermittlungsleiter: "Es war massivste Gewalteinwirkung"

Nun ist Oberst Haimeder am Wort, der die Ermittlungen leitet. Zwei Mordgruppen seien im Einsatz gewesen. Der Gemeindebau hat über 520 Bewohner, sowie zusätzlich unangemeldete Personen. "Wir haben Dienst- und Stöberhunde eingesetzt. Unser erster Ansatz war: Wir müssen den Tatort finden, dann haben wir eine Chance, den Täter zu finden."

"Wir mussten davon ausgehen, dass das Mädchen gesäubert wurde, Waschküchen wurden also ins Auge genommen." Danach wurden Ermittlungen vor Ort, Befragungen der Kinder und Erwachsenen durchgeführt.

Bei der Obduktion konnte festgestellt werden, dass es keinen sexuellen Übergriff gegeben hat.

Es habe aber einen massiven Angriff gegen: "Er wurde fast zur Gänze abgetrennt, der Kopf. Es war massivste Gewalteinwirkung."

Bei einer Wohnung haben die Hunde angeschlagen. Der 16-jährige Sohn sagte, er habe sich am Freitag in der Schule geschnitten. "Mit technischen Mitteln konnten Blutspuren im Bereich der Wohnung sichergestellt werden", sagte Haimeder.

Der 16-jährige Sohn habe gestanden, die Tat durchgeführt zu haben.

Er hielt sich in der Wohnung auf, die Eltern waren nicht zuhause. Das siebenjährige Mädchen kam zu Besuch. Er hat uns ein Motiv genannt, "eine allgemeine Wut, er war nicht gut drauf". Er habe das Mädchen aufgefordert, ins Badezimmer zu kommen und habe dann in der Duschtasse die Tat durchgeführt. "Er hat das Mädchen danach runtertransportiert und im Müll entsorgt."

"Wenn wir später gekommen wären, wären die Mülltonnen wohl weg gewesen", sagt Haimeder.

‎11‎:‎18 | Stefan Berndl
Zur falschen Zeit am falschen Ort

Der 16-Jährige wollte die Eltern und einen Rechtsbeistand nicht dabei haben. Er ist nicht vorgemerkt und war nicht polizeilich auffällig. Die Eltern des Jungen waren "gebrochen" schildert Oberst Haimeder, es gab auch einen Rettungseinsatz. "Warum dieses Mädchen?", wurde er gefragt, woraufhin die Phrase kam, sie sei zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen.

‎11‎:‎32 | Stefan Hofer
Tatwaffe noch nicht gefunden

Haimeder weiter: Mobbing sei angeblich kein Motiv. "Er hat gesagt, er ist voller Wut". "Uns ist kein Krankheitsbild bekannt, und auch der Familie ist keines bekannt." Die Polizei versuche, den 16-Jährigen heute noch einmal zu befragen, der in seinem zweiten Lebensjahr nach Österreich gekommen ist. Zur Tatwaffe: Das Messer habe der Tatverdächtige laut eigenen Angaben in ein andere Mülltonne (Anm.: also nicht in die Mülltonne, in die das Mädchen gefunden wurde) geworfen. Die Polizei habe die Tatwaffe noch nicht gefunden. Der Tatverdächtige schilderte, dass das Messer "20 Zentimeter Klingenlänge" habe. Wie zuvor erwähnt, sei das Mädchen freiwillig in die Wohnung gekommen, "die kannten sich", so Haimeder. Auf die Frage, ob der 16-Jährige irgendeine Regung zeige: "Es tut ihm die Mutter des Opfers leid, aber nicht das Mädchen. Es ist ihm offensichtlich egal laut seinen Aussagen und seiner Körpersprache", schließt Haimeder.

https://kurier.at/chronik/wien/mord-an- ... /400035508


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 12:36:43 
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Totes Mädchen in Wien-Döbling: Mutmaßlicher Täter war erst 16

15. Mai 2018 11:33 Akt.: 15. Mai 2018 11:41

Die Pressekonferenz der Polizei Wien gibt Aufschluss über den mutmaßlichen Täter, der ein siebenjähriges Mädchen in Wien-Döbling getötet haben soll. Es handle sich um einen 16-Jährigen, der nur wenige Meter entfernt von der Familie im Dittes-Hof lebte.

Der junge Mann hat gegenüber der Polizei gestanden, das Mädchen am Freitag erstochen zu haben. Als Motiv gab er eine “allgemeine Wut” an, sagte Oberst Gerhard Mimra bei einer Pressekonferenz am Dienstag.

Kopf fast abgetrennt

Das Mädchen war mit der Familie des Burschen bekannt gewesen und dürfte sich am Freitag alleine mit dem Verdächtigen in den Räumlichkeiten aufgehalten haben. Der 16-Jährige dürfte das Mädchen dann ins Badezimmer dirigiert haben. “Sie hat nicht bemerkt, dass er da bereits ein Küchenmesser bei sich trug”, sagte Mimra. Dann hat er das Mädchen in die Duschwanne gestoßen und sie derart massiv am Hals attackiert, “dass der Kopf beinahe vom Rumpf getrennt worden ist”.

Blutspuren in der Wohnung

Aufmerksam wurden die Polizisten auf die Wohnung des Verdächtigen, da Spürhunde angeschlagen hatten. In den Räumlichkeiten wurden dann trotz oberflächlicher Reinigung auch Blutspuren gefunden. Anfangs gab der Verdächtige noch an, sich “in der Schule in den Finger geschnitten zu haben”, schließlich gestand er noch in der Wohnung im Beisein seiner Eltern die Tat.

(APA/red)

http://www.vienna.at/totes-maedchen-in- ... 16/5785890


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 21:33:32 
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WIEN
Nachbar gesteht: Siebenjährige aus "allgemeiner Wut" getötet
Ein 16-Jähriger hat in Wien-Döbling ein sieben Jahre altes Mädchen mit einem Küchenmesser getötet und die Leiche in einen Müllcontainer gelegt. Sie sei "zur falschen Zeit am falschen Ort" gewesen.


15.05.2018 um 17:10
Die Bluttat an einem sieben Jahre alten Mädchen in Wien-Döbling dürfte geklärt sein: Ein dringend Tatverdächtiger ist in der Nacht auf Dienstag gefasst worden. Bei dem Mann handelt es sich um einen Nachbarn der Familie. Der 16-Jährige hat ein Geständnis abgelegt. Demnach verübte er die Tat mit einem Küchenmesser in der Wohnung, die er mit seiner Familie bewohnt. Er habe das Mädchen ins Badezimmer dirigiert, in die Duschwanne gestoßen und mit einem Küchenmesser attackiert, berichtete die Polizei am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Der Angriff auf den Hals war derartig massiv, dass beinahe der Kopf abgetrennt worden ist.

Noch nicht zur Gänze geklärt ist hingegen das Motiv des 16-Jährigen. Laut den Ermittlern nannte er eine "allgemeine Wut" als Auslöser. Das Mädchen sei "zur falschen Zeit am falschen Ort" gewesen. Fest steht: Opfer und Täter kannten sich. Einen Familienstreit dürfte es nach derzeitigem Wissensstand allerdings nicht gegeben haben. Dennoch befürchten die Ermittler nun, dass es zu Vergeltungsaktionen kommen könnte.

Der Verdächtige war bisher nicht polizeibekannt, Informationen über eine psychische Erkrankung gibt es ebenso nicht. Der Verdächtige besucht - laut Polizei als "guter Schüler" - ein Gymnasium, stammt aus Tschetschenien und besitzt mittlerweile die österreichische Staatsbürgerschaft. Er kam als Kleinkind nach Österreich. Auch das Opfer hat tschetschenische Wurzeln.

In Müllcontainer gefunden
Das siebenjährige Mädchen wurde zuletzt am vergangenen Freitag gegen 15 Uhr auf dem Spielplatz des Dittes-Hofes in Wien-Döbling gesichtet. Es war der 17-jährige Bruder des Mädchens, der dann Freitagabend gegen 23.30 Uhr bei der Polizei eine Vermisstenanzeige gemacht hat. Im Gegensatz zu Erwachsenen wird bei Minderjährigen einer Vermisstenanzeige sofort nachgegangen.

Samstag früh entdeckten Mitarbeiter der MA 48 gemeinsam mit der Polizei die in einem Müllsack verpackte Leiche eines Mädchens in einem Müllcontainer im Gemeindebau. Samstagabend wurde sie als die vermisste Siebenjährige identifiziert. Die Obduktion ergab, dass sie durch einen Halsstich getötet wurde.

Spürhunde folgen Blutspur
Mehr als zwei Tage suchten die Ermittler seit dem Auffinden nach Spuren, bis Spürhunde vor der Wohnung anschlugen, in der der 16-Jährige mit seinen Eltern und seinem zwei Jahre jüngeren Bruder wohnt.

Die Tiere hatten verdächtige Blutspuren erschnüffelt, die nicht ausreichend gesäubert worden waren. Ermittler befragten daraufhin die Familie. Dabei sagte der ältere Sohn zunächst, er habe sich am Freitag geschnitten. Den Fahndern kam diese Erklärung seltsam vor. Sie hakten nach, und am Montagabend gab der 16-Jährige vor seinen Verwandten relativ schnell zu, für den Tod des siebenjährigen Mädchens verantwortlich zu sein.

"Er hat ihr fast den Kopf abgetrennt"
Er wurde festgenommen und in der Nacht auf Dienstag im Wiener Landeskriminalamt genauer einvernommen. Als er zwei war, kam er mit seiner Familie nach Österreich. Damals herrschte in Tschetschenien Krieg, auch die Familie des Opfers kam ungefähr zur selben Zeit nach Österreich. Beide Parteien wohnten seit Jahren im Dittes-Hof, sie kannten sich, und - so weit die Ermittler bisher wissen - sollen sie auch gute, zumindest nachbarschaftliche Kontakte gepflegt haben. Die Siebenjährige soll in der Wohnung des Verdächtigen immer wieder zu Besuch gewesen sein und ein Eis oder Ähnliches bekommen haben.

Auch am Freitagnachmittag spielte sie im Hof, ebenso wie der 14-jährige Bruder des Verdächtigen. Ihr älterer Bruder und ihre Freunde verloren das Mädchen irgendwann aus den Augen. Die Volksschülerin besuchte den 16-Jährigen in seiner Wohnung, der zu diesem Zeitpunkt alleine war. "Er hat das Mädchen aufgefordert, ihm zu folgen", schilderte Gerhard Haimeder, stellvertretender Leiter des Ermittlungsdienstes, die schrecklichen Ereignisse, wie sie der Jugendliche erzählt hatte. Die Siebenjährige bekam nicht mit, dass er ein Messer - ein Brotmesser mit etwa 20 Zentimeter Klingenlänge - versteckte, und kam ihm ins Badezimmer nach. Er stieß das Kind in die Dusche und führte "einen massiven Angriff" gegen ihren Hals. "Er hat ihr fast den Kopf abgetrennt", führte der Kriminalist aus.

Dann versuchte er, das tote Mädchen und das Badezimmer vom Blut zu säubern, was aber nicht ausreichend gelang. Spezialisten des LKA konnten sehr wohl noch Blutspuren am Tatort nachweisen. Die Leiche verpackte er in ein Plastiksackerl und warf sie in einen Müllcontainer. Haimeder betonte, dass er dabei nicht von anderen Hausbewohnern beobachtet wurde. Die Fahnder fragten ihn, ob er nicht damit gerechnet habe, erwischt zu werden. "Wahrscheinlich schon, hat er gesagt, aber er hat auch gehofft, dass die Müllabfuhr vielleicht doch schneller ist", schilderte der Beamte.

(APA/Red.)

https://diepresse.com/home/panorama/542 ... t?from=rss


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 21:38:49 
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Registriert: Dienstag, 19. Mai 2015, 22:37:53
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Totes Mädchen: „Allgemeine Wut“ als Motiv

Der Mord an einem siebenjährigen Mädchen in Döbling ist laut Polizei vom 16-jährigen Nachbarn verübt worden. Die Bluttat erfolgte ohne Vorwarnung. Der mutmaßliche Täter gab als Motiv „allgemeine Wut“ an.

Der Bursch, der mit zwei Jahren von Tschetschenien nach Wien gekommen war, gestand gegenüber der Polizei, das Mädchen am Freitag erstochen zu haben. Die Angaben des Jugendlichen zu seinem Motiv machten die Ermittler fassungslos: „Wir haben ihn gefragt: ‚Warum dieses Mädchen?‘ Er hat diesen Stehsatz, den man oft hört, gesagt: ‚Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort‘“, schilderte der stellvertretende Ermittlungsleiter des Wiener Landeskriminalamts (LKA), Gerhard Haimeder, die Verantwortung des Burschen.

Der 16-Jährige dürfte keine großen Emotionen oder Reue gezeigt haben: „Es ist ihm egal von seinen Aussagen und seiner Körpersprache her. Es tut ihm die Mutter des Opfers leid, nicht das Mädchen.“ Nach derzeitigem Ermittlungsstand war es nicht absehbar, dass der Jugendliche so eine Bluttat verüben könnte. „Er hat angegeben, dass sich bei ihm in der vergangenen Woche eine allgemeine Wut aufgebaut hat“, sagte Haimeder. Näher definiert habe er das nicht.

Weitere Einvernahmen geplant

Der 16-Jährige ist Gymnasiast, er war ein guter Schüler und sei nach ersten Erkenntnissen auch nicht gemobbt worden oder auf jemanden böse gewesen. Die Ermittlungsarbeit der Polizei ist noch nicht abgeschlossen. Von weiteren Einvernahmen erhoffen sie sich, dass es doch noch nähere Aufschlüsse zum Tatmotiv gibt. Auch sein Computer und sein Mobiltelefon werden geprüft. Die Ermittler betonten auf Nachfrage, dass es bisher keine Hinweise auf andere Motive gibt.

Die Fahnder fragten den mutmaßlichen Täter, ob er nicht damit gerechnet habe, erwischt zu werden. „Wahrscheinlich schon, hat er gesagt, aber er hat auch gehofft, dass die Müllabfuhr vielleicht doch schneller ist“, sagte ein Beamter am Dienstag.

Spur nach zwei Tagen

Mehr als zwei Tage hatten Kriminalbeamte seit dem Auffinden der Leiche der siebenjährigen Volksschülerin im Dittes-Hof Samstagfrüh nach Spuren gesucht, bis Spürhunde vor der Wohnung anschlugen, in der der 16-Jährige mit seinen Eltern und seinem zwei Jahre jüngeren Bruder wohnt.

Die Tiere hatten verdächtige Blutspuren erschnüffelt, die nicht ausreichend gesäubert worden waren. Ermittler befragten daraufhin die Familie. Dabei sagte der ältere Sohn zunächst, er habe sich am Freitag geschnitten. Den Fahndern kam diese Erklärung seltsam vor. Sie hakten nach, und am Montagabend gab der 16-Jährige, der österreichischer Staatsbürger ist, vor seinen Verwandten relativ schnell zu, für den Tod des siebenjährigen Mädchens verantwortlich zu sein.
Schülerin war regelmäßig bei Nachbarn auf Besuch

Die Volksschülerin war mit der Familie des Burschen bekannt. Die Parteien wohnten laut Polizei seit Jahren im Dittes-Hof, sie kannten einander und - soweit die Ermittler bisher wissen - sollen auch gute, zumindest nachbarschaftliche Kontakte gepflegt haben. Die Siebenjährige soll in der Wohnung des Verdächtigen immer wieder zu Besuch gewesen sein und ein Eis oder Ähnliches bekommen haben.

So hielt sie sich auch am Freitag alleine mit dem Verdächtigen in der Tatwohnung auf. Der Bursch soll sie dann ins Badezimmer gelotst, in die Duschwanne gestoßen und mit einem Küchenmesser attackiert haben. Der Angriff auf den Hals war Haimeder zufolge derartig schwer, dass beinahe der Kopf abgetrennt worden sei.

Familie des Mädchens hat keine Erklärung

Die Familie des siebenjährigen Mädchens hat keinerlei Erklärung dafür, wieso ihre Tochter von dem 16-jährigen mutmaßlichen Täter erstochen worden ist. Laut dem Anwalt der Familie, Nikolaus Rast, waren die beiden zwar nicht befreundet gewesen, hätten sich durch den gemeinsamen Hof des Gemeindebaus in Döbling aber gut gekannt. Die Tat sei ohne Vorzeichen passiert.

Der Bursche sei im Vorfeld in der Gemeindebau-Gemeinschaft niemals auffällig gewesen. Sonst hätten die Eltern beim Umgang ihrer Tochter mit dem 16-Jährigen „ganz anders reagiert“, sagte Rast. Es handle sich wohl tatsächlich um die „Einzeltat dieses Menschen“, meinte Rast. Der Anwalt bat im Namen der Familie darum, die Privatsphäre der Angehörigen zu respektieren, damit diese in Ruhe trauern können.

Kriminalpsychologe: „Massive emotionale Defizite“

Der Kriminalpsychologe Wolfgang Marx sprach in einer ersten Einschätzung des Falls von „massiven emotionalen Defiziten des Verdächtigen“. Besonders hervorstechend sei die völlige Empathielosigkeit des 16-Jährigen.

„Welche Fantasien dahinterstecken, lässt sich schwer nachvollziehen, weil wir etwas verstehen wollen, das für uns abnorm ist“, so Marx im APA-Gespräch. „Sicher ist, dass niemand so etwas von einem Moment auf den anderen tut. Es waren möglicherweise bereits Gewaltfantasien vorhanden, die jetzt spontan aufgebrochen sind.“ Der Planungsgrad der Tat lasse sich schwer einschätzen.

Neue Wohnung für Familie des Opfers

Den Tatort Dittes-Hof wird die tschetschenische Familie des Opfers möglichst bald verlassen. Wiener Wohnen teilte „Wien heute“ mit: „Kollegen sind mit der Familie unterwegs und begutachten passende Wohnungsangebote, die den Wünschen der Familie entsprechen. Von uns aus könnte der Umzug noch heute stattfinden.“ Gleichzeitig wolle man die Familie zu nichts drängen. Wiener Wohnen wolle die Familie in allen Belangen unterstützen.

Mädchen am Freitag verschwunden

Die Volksschülerin spielte Freitagnachmittag im Hof, ebenso wie der 14-jährige Bruder des Verdächtigen. Ihr älterer Bruder und ihre Freunde verloren das Mädchen irgendwann aus den Augen. Es war ein 17-jähriger Bruder des Mädchens, der es bei der Polizei als vermisst meldete. Zunächst hatte die tschetschenische Familie den Gemeindebau selbst nach der Kleinen abgesucht, ab dem späten Abend dann auch mit Hilfe der Polizei.

Gefunden wurde die Leiche des Mädchens Samstagfrüh von Mitarbeitern der MA48. Die Leiche lag eingewickelt in einen Plastiksack in einer Mülltonne - mehr dazu in Kinderleiche in Mülltonne: Todesursache offen.

http://wien.orf.at/m/news/stories/2912777/


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 21:43:26 
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von

Clemens Oistric

Der Mord an der kleinen Hadishat erschüttert das Land. "Welche Bestie hat uns das angetan?", fragt die Mutter der Kleinen im "Heute"-Interview.

Trauriger kann ein Muttertag nicht sein: Zarema G. sitzt in ihrer Wohnung, sieht Bilder an und weint – um ihre ermordete Tochter Hadishat. Zu "Heute" sagt sie: "Ich weiß nicht, wie ich weiterleben soll."

"Mama, ich liebe dich von ganzem Herzen", schrieb Hadishat mit schwarzem Filzstift auf eine grüne Karte und verzierte sie mit einem Schmetterling und einem Herz. Ihrer Mutter Zarema konnte sie das rührende Geschenk nicht mehr übergeben – denn die Siebenjährige wurde am Freitag in Wien-Döbling ermordet, als sie im Hof spielte.....

http://m.heute.at/oesterreich/wien/story/47316741


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