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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:07:01 
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Katharina K. aus Backnang
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Mordes
Von Phillip Weingand 16. Mai 2018 - 12:19 Uhr
Nach dem gewaltsamen Tod einer zweifachen Mutter war die Staatsanwaltschaft zunächst von Totschlag ausgegangen. Nun erhebt sie Mordanklage. Der mutmaßliche Täter sitzt inzwischen schon in Haft – wegen eines anderen Delikts.

Backnang/Stuttgart - Im Fall der im November 2017 getöteten Katharina K. aus Backnang hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes erhoben. Man gehe davon aus, dass der 24-jährige Ex-Lebensgefährte die zweifache junge Mutter am Abend des 8.  November in ihrer Wohnung umgebracht habe, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft: „Wir unterstellen niedere Beweggründe.“



Im November war die Staatsanwaltschaft noch von Totschlag ausgegangen. Ein mögliches Motiv für die Tat sei der schwelende Sorgerechtsstreit um das gemeinsame Kind, sagt der Sprecher. Wo sich die zwei Kinder von K. während der Tat befanden, ist unklar.

Der Beschuldigte hat auch mindestens eine andere Straftat auf dem Kerbholz
Der mutmaßliche Täter kommt aus dem Landkreis Ludwigsburg und war kurz nach dem Verschwinden der 22-jährigen K. festgenommen worden. Normalerweise hätte seine Untersuchungshaft nach sechs Monaten verlängert werden müssen – in diesem Fall war dies nicht nötig.

Der 24-Jährige verbüßt inzwischen wegen eines anderen Delikts eine Gefängnisstrafe. Weswegen er verurteilt worden war, verrät ein Sprecher des Landgerichts Stuttgart nicht – nur, dass es sich dabei um eine Jugendstraftat gehandelt habe. Das Datum, an dem der Prozess um den mutmaßlichen Mord an der jungen Backnangerin beginnt, steht noch nicht fest.

Acht Tage nach dem Verschwinden von Katharina K. war in einem Schrebergarten in Asperg (Kreis Ludwigsburg) die Leiche der jungen Frau entdeckt worden. Ihr Tod hatte große Bestürzung und Anteilnahme ausgelöst. Unter anderem wurden Spendenaktionen organisiert, um ihre Beerdigung zu finanzieren und die hinterbliebenen Kinder zu unterstützen.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... ef904.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 26. Mai 2018, 23:22:57 
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Traueranzeige in der Backnanger Kreiszeitung


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 17. September 2018, 19:15:44 
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Mordprozess Katharina K.
Mord sollte brisante Aussage verhindern

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... bc563.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 19. September 2018, 22:04:25 
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19.09.2018

Backnanger Mordfall wird verhandelt

Staatsanwaltschaft wirft dem 25-jährigen Ex-Freund von Katharina K. niedere Beweggründe vor

Von Lorena Greppo

BACKNANG/STUTTGART. Der Fall hat Backnang im vergangenen November erschüttert: Tagelang war die 22-jährige Katharina K. aus Strümpfelbach vermisst worden, dann wurde ihre Leiche in einem Schrebergarten in Asperg gefunden. Schnell fiel der Verdacht auf den ehemaligen Lebensgefährten der jungen Mutter. Dieser ist nun des Mordes angeklagt, am 22. Oktober soll der Prozess am Landgericht Stuttgart losgehen. „Das Motiv der Tat sehen wir im Sorgerechtsstreit“, erklärt Melanie Rischke von der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Aus der Beziehung des 25-jährigen Angeklagten mit Katharina K. ist ein Sohn hervorgegangen. Der Sorgerechtsstreit der Eltern war bereits vor Gericht gelandet, offenbar stand kurz vor dem Verschwinden der jungen Mutter ein weiterer Verhandlungstermin bevor. Womöglich hat der 25-Jährige verhindern wollen, dass seine ehemalige Lebensgefährtin vor Gericht zu seinem Nachteil aussagt und sie deshalb umgebracht. „Wir sehen niedere Beweggründe beim Angeklagten als erfüllt an“, so Rischke weiter.

Nachdem der 25-Jährige nach der Tat lange geschwiegen hatte, bestätigte die Staatsanwältin nun, dass er Angaben zum Fall gemacht habe. „Zu deren Inhalt kann ich nichts sagen.“ Ein Geständnis liegt bisher wohl aber nicht vor.

Schon kurz nach der Festnahme des jungen Mannes ließ der Leiter der Kriminalpolizeidirektion verlauten, dass Katharina K.s Ex-Freund recht schnell in den Fokus der Ermittler geraten sei. In seinen Angaben gegenüber der Polizei habe es mehrere Ungereimtheiten gegeben. Auch hatten die Ermittler aufgrund der Gesamtumstände rasch den Eindruck gehabt, dass es sich nicht um ein freiwilliges Verschwinden der jungen Mutter, sondern um ein Gewaltverbrechen handeln musste. Umgehend wurde die Ermittlungsgruppe „Flur“ ins Leben gerufen.

Die junge Mutter kam durch „stumpfe Gewalt“ zu Tode

Am 9. November des vergangenen Jahres war die 22-Jährige von ihren Familienangehörigen als vermisst gemeldet worden. Sie hatten sie tags zuvor zuletzt gesehen. In den sozialen Netzwerken ist der Aufruf zur Mithilfe bei der Suche nach Katharina K. Zigtausende Mal geteilt worden – auch weit über die Region hinaus. „Allerdings brachten uns weder die wenigen, über Zeugenaufrufe eingegangenen Hinweise noch die eingeleiteten Überprüfungen und Durchsuchungen entscheidend weiter“, hatte Kripo-Leiter Reiner Möller auf einer Pressekonferenz gesagt. Unter anderem war mit Polizeihunden und Hubschraubern nach der zweifachen Mutter gefahndet worden, in einer Nacht war auch die Backnanger Mülldeponie von den Beamten durchsucht worden – auch diese Maßnahme blieb ohne Erfolg.

Wenige Tage später wurde eine Leiche dann in einem Schrebergarten in Asperg (Kreis Ludwigsburg) von einem Spaziergänger entdeckt. Eine Obduktion bestätigte den Verdacht, dass es sich dabei um die der 22-Jährigen aus Strümpfelbach handelte. Nach Informationen unserer Zeitung ist Katharina K. jedoch nicht am Fundort gestorben. Wie genau sie getötet wurde und warum der Täter ihren Körper genau an jenem Ort ablegte, ist noch nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft teilte lediglich mit, die junge Frau sei durch „stumpfe Gewalt“ zu Tode gekommen. Medienberichte, wonach der Täter zudem versucht haben soll, die Leiche der jungen Frau zu verbrennen, wollte die Staatsanwaltschaft bislang nicht bestätigen.

Der 25-Jährige aus Großbottwar sei bereits polizeilich in Erscheinung getreten und zu einer Haftstrafe verurteilt worden, bestätigte die Kriminalpolizei Waiblingen. Um welches Delikt es sich dabei gehandelt hat, wollten die Verantwortlichen nicht weiter ausführen. Nach Informationen unserer Zeitung hat es sich jedoch nicht um ein Gewaltverbrechen, sondern um Betrugsvorwürfe gehandelt. Gegen den Mann musste deshalb auch sechs Monate nach seiner Festnahme keine Verlängerung der Untersuchungshaft angeordnet werden, da er seine Haft noch nicht verbüßt hatte.

Die 9. Schwurgerichtskammer des Stuttgarter Landgerichts hat für den Prozess zunächst zehn Verhandlungstermine bis zum 5. Dezember angesetzt.

https://www.bkz-online.de/node/1173485


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