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 Betreff des Beitrags: Pilotsendung Stern Crime auf RTL
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 02. Oktober 2015, 08:49:16 
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RTL sendet das neue Magazin "stern Crime - Wahre Verbrechen" am Donnerstag um 22.15 Uhr
© RTL
Mit "stern TV" hat RTL seit mehr als 25 Jahren jeden Mittwochabend eine Marke im Fernsehen. Das zuerst von Günther Jauch und seit 2011 von Steffen Hallaschka moderierte Magazin garantiert dem Kölner Privatsender eine Quote, die stets über dem Durchschnitt liegt. Da liegt es nahe, der Marke "stern" einen weiteren Platz im Programm zu verschaffen.
An diesem Donnerstag (22.15 Uhr) startet nach den beiden Folgen der Actionserie "Alarm für Cobra 11" das Magazin "stern Crime". Es ist nach dem gleichnamigen Printmagazin benannt, das am Freitag zum dritten Mal erscheint und Verbrechen ("crime") zum Thema hat. Von der Erstausgabe des Hefts wurden 70.000 Stück abgesetzt, zusätzlich sind 5000 Abos abgeschlossen worden.
In zwei Punkten unterscheidet sich "stern Crime" stark von der Traditionssendung "stern TV": Das neue Kriminal-Reportagemagazin ist eine Produktion der RTL-Unternehmenstochter infoNetwork. "stern TV" dagegen wird seit einigen Jahren von der Firma i&u TV hergestellt, die dem Moderator Günther Jauch gehört. Thematische Überschneidungen mit dem Printmagazin gibt es praktisch nicht.
Ein zweiter wesentlicher Unterschied, für den Zuschauer allerdings nicht sichtbar, ist im Hintergrund verborgen: "stern TV" wird auf einem sogenannten Drittsendeplatz ausgestrahlt. RTL ist aufgrund einer aus den Gründerzeiten stammenden Auflage dazu verpflichtet, von unabhängigen neutralen Anbietern Programme zu verbreiten, um seine Lizenz zu sichern - dies wird vom Sender immer wieder kritisiert. "stern Crime" wird aber nicht auf so einem Sendeplatz gezeigt.
"Starke Recherche"

"Es gab mehrere Angebote, unser Heft in ein Fernsehformat umzusetzen", sagt Giuseppe Di Grazia, stellvertretender stern-Chefredakteur und Redaktionsleiter "stern Crime". "RTL hat uns mit einem Konzept überzeugt, das die hohen Ansprüche erfüllt, die wir an unser Magazin haben." Der zuständige RTL-Ressortleiter Jan Rasmus ergänzt: "Mit "stern Crime" ist den Kollegen von Gruner + Jahr auf dem Printsektor etwas wirklich Neues gelungen, was durch starke Recherche und eine tolle Schreibe besticht."
Im Mittelpunkt des 60-minütigen Magazins stehen drei bis vier gelöste und auch ungelöste Fälle aus dem In- und Ausland, die bis heute Spuren hinterlassen haben und bewegten, kündigt RTL an. In der Pilotausgabe stellt "stern Crime" eine Phantomzeichnerin vor. Lois Gibson, 65, aus Houston (Texas) hat eine Erfolgsquote von 30 Prozent. Sie hat in ihrer bisher 32-jährigen Karriere rund 4500 Bilder gezeichnet. Gibson wurde selbst als junge Frau zum Gewaltopfer.
Die zweite Geschichte: Zwei Mädchen werden ermordet, die Täter gefasst - aber viele Fragen bleiben offen. Die Problematik: Interessiert sich das Rechtssystem mehr für die Täter als für die Opfer? Der Fall: Eine 18-Jährige wird erdrosselt, rund 50 Verletzungen hält ihre Mutter in einer Skizze fest. Im Internet trifft die Mutter auf eine Leidensgenossin, die auch nach Antworten zum Tathergang sucht.
Wie oft "stern Crime" nun im TV sein wird, bleibt vorerst offen. Denn von RTL heißt es, es sei erst einmal diese Pilotfolge geplant.

RTL sendet "stern Crime" am Donnerstag, 1. Oktober, um 22.15 Uhr
che/DPA


http://www.stern.de/kultur/tv/stern-cri ... 77828.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Pilotsendung Stern Crime auf RTL
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 02. Oktober 2015, 08:54:26 
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Registriert: Dienstag, 13. November 2012, 14:49:09
Beiträge: 12973
Hat die Sendung zufällig jemand von euch gesehen?

Ich persönlich fand sie sehr gut.

Da hat sich jemand richtig Mühe gemacht und ordentlich recherchiert. Man erhält sehr viel Hintergrundwissen.

Es kamen auch die Eltern von 2 Mordopfern zu Wort. Ferner kam dann auch zur Sprache, was die Gesetzgebung falsch macht.

Aber ohne groß mit Vorwürfen um sich zu werfen. Wirklich sehr gut gemacht und sehr interessant.

Ich hoffe, das von dem Format noch mehr Sendungen zu sehen sein werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pilotsendung Stern Crime auf RTL
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 03. Oktober 2015, 09:01:02 
 
Zu Besuch bei der besten Phantombildzeichnerin der Welt
Mörder, Vergewaltiger, Räuber - Lois Gibson sieht sie vor sich, ohne ihnen je begegnet zu sein. Sie ist die beste Phantombildzeichnerin der Welt. Ein Geschichte aus stern Crime.
Von Andrea Ritter


Lois Gibson ist 64 Jahre alt und hat eine Leidenschaft: Gerechtigkeit. Es klingt fast unheimlich, wenn sie mit lang gezogenen Vokalen und der Melodie der amerikanischen Provinz sagt: "I baaaaaaadly want justiiiice." Sie will, dass Täter geschnappt werden. Will, dass sie für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Denn der Kerl, der sie damals vergewaltigt hat, wäre fast davongekommen.


Seit über 30 Jahren arbeitet Lois Gibson für das Polizeidepartment von Houston, Texas. Sie zeichnet Verbrecher - besser als jeder andere. Rund 4500 Fälle hat sie bearbeitet, mehr als 1266 konnten mit ihrer Hilfe gelöst werden, das ist der Weltrekord. Im Guinness-Buch steht sie als "Most Successful Forensic Artist" - "erfolgreichste Phantombildzeichnerin".

Akribisch dokumentiert Lois Gibson ihre Fälle und Erfolge, denn die Porträtzeichnung als Bestandteil kriminologischer Ermittlung gilt zunehmend als altmodisch. In Deutschland gibt es kaum noch Handzeichner, außer im Krimi. Das, was wir als "Phantombilder" kennen, sind meist sogenannte visuelle Fahndungshilfen; Bildmontagen, die mittels einer Auswahl von Schablonen - Augen, Nasen, Münder - am Computer erstellt werden.


Handzeichnungen besser als Montagen

"Wroooong", findet Lois Gibson das. "Falsch." Die Erfolgsquote solcher Montagen sei deutlich geringer als die von Handzeichnungen. Die Kunst sei es, Beschreibungen von Einzelteilen - "buschige Augenbrauen", "kleiner Kopf" - zu proportionierten Gesichtern zusammenzufügen. "Eine Augenbraue allein macht ja noch kein Gesicht", sagt sie, "dann erkennst du gar nichts, gar nichts, gar nichts, Honeyyyyy."

Ihre Stimme ist eindringlich geworden, fast hypnotisch. "You seeeeee?" Und tatsächlich beginnt man allmählich zu ahnen, warum sie die Beste in ihrem Beruf ist. Nichts entgeht ihr, nichts scheint sie aus der Ruhe zu bringen. "Die Menschen, die mir bei meiner Arbeit gegenübersitzen, haben Schreckliches erlebt. Ich muss sie dazu bringen, dass sie mir vertrauen. Gut zeichnen zu können, das ist das Handwerk. Der Rest ist Psychologie. Empathie. Sich in das Innere der anderen Person versetzen. Sie wollen verstehen, warum ich diesen Beruf mache? Dann lassen Sie mich erzählen", sagt Lois.


"Ich erinnere mich daran, wie ich geboren wurde"

"Ich bin in den Ozarks aufgewachsen. In den Bergen. Schlimmstes Hillbillyland, da wohnen nur Hinterwäldler. Wir waren fünf Kinder. Mama war Hausfrau, Papa war Tischler. Der beste. Ich habe immer gezeichnet. Schon bevor ich laufen konnte. Ich erinnere mich noch an die Stifte, die Kreide. Es ist nämlich so: Ich erinnere mich an alles. Ich erinnere mich daran, wie ich geboren wurde. Das ist sehr, sehr hässlich. Sehr schmerzhaft. Ja, ich weiß, man kann das nicht glauben. Viele Leute sagen: 'Nein, das tust du nicht.' Doch, ich tue es. Ich erinnere mich, wie schlimm das war, wie beängstigend. Ich meine, haben Sie je in einer Falle festgesteckt? Waren Sie jemals in einem Autowrack eingeklemmt oder so? So fühlt es sich an, wenn man geboren wird.
Ich erinnere mich auch an die Zeit, in der ich noch nicht sprechen konnte. Wie meine Eltern reinkamen und komische Geräusche mit dem Mund machten. Meine Schwester hat mir das erste Wort beigebracht. Sie hat mir mit dem Finger ins Auge gepikt und gesagt: Auge.
Ich kann mir Gesichter gut merken. Ich wollte immer schon Porträts zeichnen. Viele Künstler haben Angst davor. 1976 habe ich mein Kunststudium an der University of Texas in Austin abgeschlossen - nachdem passiert war, was mein Leben komplett verändern sollte.


Ich wohnte damals in Los Angeles. Ich war Tänzerin im Fernsehen und Model. Ich ging mit einen Typen aus von den "Beverly Hillbillies", das war so eine Fernsehserie. Und später mit James Caan. Der spielte Sonny Corleone in "Der Pate". Eines Tages stand ein Kerl in meiner Wohnung. Er tat so, als wäre er ein Nachbar. Er würgte mich fünf Minuten lang. Dann vergewaltigte er mich. Danach habe ich versucht, mich umzubringen. Weil es mich zerstört hatte. Weil ich damit nicht klarkam. Ich bin nicht zur Polizei gegangen. Ich habe keine Aussage gemacht. Es war mir zu peinlich.
Sechs Wochen später fuhr ich den Sunset Strip entlang. Durch irgendeinen Zwischenfall zwang mich der Fahrer neben mir zum Ausweichen. Er drängte mich ab, und ich nahm die nächstbeste Abbiegung, eine Straße, die den Hügel hochführte. Ich konnte nicht wenden, der Weg war steil und kurvig. Und dann sah ich ein gelbes Haus, zwei Stockwerke. Und der Typ, der versucht hatte, mich umzubringen, lief dort rum. Ja, wirklich. Ich fing an zu schreien.

Aber dann merkte ich, dass er nicht allein war. Da waren noch zwei Männer: Los Angeles Police. Und ich sah, wie sie ihn überwältigten, auf dem Gipfel des Hügels. Ich sah Gerechtigkeit. Der Kerl wurde wegen eines anderen Verbrechens festgenommen. Aber vielleicht war es ein Wunder Gottes, dass ich in dem Moment dort vorbeigefahren bin. Ich denke das manchmal, denn ich habe andere Wunder erfahren. Unendlich viel wichtiger aber ist: Ich habe in dem Moment verstanden, wie erlösend es ist, Gerechtigkeit zu sehen. Ich wollte so unbedingt Gerechtigkeit, dass es mich fast umgebracht hat. Und dann sah ich Gerechtigkeit. Deshalb mache ich diese Arbeit. Weil ich weiß: Es hilft den Menschen, wenn der Täter gefasst wird. So einfach."

DIE NEUE STERN CRIME
Journalisten auf der Suche nach wahren Verbrechen
Video (0:40 Min.)

Zusammenarbeit mit der Polizei
Lois Gibson macht eine Pause, ihre letzten Worte bleiben in der Stille hängen. Nach der Vergewaltigung verließ sie Los Angeles und das Leben, das sie dort gelebt hatte. Sie war 21. Sie zog nach River Walk, San Antonio, Texas, ein malerisches Viertel am Fluss mit vielen Urlaubern, Cafés an beiden Ufern. Lois Gibson zeichnete auf der Straße Porträts von Touristen - zweieinhalb Jahre lang verdiente sie so ihr Geld, 3000 Bilder hat sie in der Zeit gemalt. Es war ihr Training für das, was kommen sollte.

"Ich hörte von einem Verbrechen, das mich wieder an die Vergewaltigung erinnerte. Und ich wusste: Ich will für die Polizei arbeiten. Mit einer Freundin habe ich geübt und nach ihren Beschreibungen das Porträt eines Tankstellenmitarbeiters gezeichnet, den ich nie zuvor gesehen hatte. Danach wusste ich, was ich ab sofort tun würde."

War es schwierig, die Polizisten von der Zusammenarbeit zu überzeugen?
"Was sind Sie? Eine Komikerin?! Es war schrecklich. Der Chef vom Präsidium wollte zwar, dass wir es ausprobieren, aber die Beamten haben mich voller Wut abgelehnt. Sie wollten nicht, dass jemand ihnen reinquatscht. Erst recht nicht, dass eine Frau, ein Mädchen, eine Zivilistin, ankommt und mit Zeugen von Kapitalverbrechen Kontakt hat. Sie wissen, was für eine Einstellung Männer haben können, nicht wahr?"


Jede dritte Zeichnung führte zur Lösung des Falles

Wie haben Sie es denn dann geschafft? "Indem ich einfach gut war. Jede dritte Zeichnung von mir führte zur Lösung des Falles. Sie haben mich immer eingesetzt, wenn der öffentliche Druck besonders groß war. Dann haben sie mich angerufen, und ich bin sofort zum Revier gefahren. Durch die Hintertür rein, damit es bloß keiner mitbekam. Ich setzte mich zu dem Zeugen, baute meine Sachen auf, malte mein Bild und packte meine Sachen wieder in den Kofferraum. Sieben Jahre habe ich so gearbeitet."

In der Zeit hat Lois Gibson zwei Kinder bekommen, die sie bei jedem dieser spontanen Einsätze wegorganisieren musste. Sie erzählt, dass sie sich damals wie eine "Sonntagsschullehrerin" gekleidet habe und stets bemüht war, Hausmütterchen und vorbildliche Gattin zu spielen, damit die Polizisten auf dem Revier nichts fanden, was sie gegen sie hätten verwenden können. "Ich gab jahrelang die brave graue Maus", sagt sie, und ihre Stimme wird noch dunkler und eindringlicher. Sie spricht abgehackt, betont jedes Wort, als sie sagt:


"Und der Grund, weshalb ich das alles mitgemacht habe, ist, dass der Kerl versucht hat, mich umzubringen. Ich war sehr, sehr böse deswegen. Viel wütender als die Männer bei der Polizei. Die wollten nur, dass ich verschwinde. Aber ich hätte niemals aufgegeben. Wissen Sie, Macht hat mir nie etwas bedeutet. Und dennoch habe ich Macht. Manchmal schaue ich meine Hand an, meine rechte Hand. Meine Hand tut all das. Ich liebe es zu zeichnen. Und mit dem, was ich liebe, kann ich Menschen Gutes tun und den Tätern in den Arsch treten. Was Besseres kann einem doch gar nicht passieren. Ich erinnere mich zum Beispiel an diesen Jungen in Kansas. Seine Eltern wurden vor seinen Augen erschlagen. Tot. Er war gerade erst vier geworden, und er sprach nur Spanisch. Meine Zeichnung war schnell fertig. Als er das Bild sah, schrie er mich an: 'Warum hast du diesen Mann gezeichnet?' Da wussten wir: Das Bild passt. Die Polizisten brauchten nur über die Straße zu gehen und hatten den Kerl. Ich habe diesem kleinen Jungen, der so süß war, zu Gerechtigkeit verholfen. Es ist auch überhaupt nicht schwer, mit Kindern zu arbeiten. Man muss nur dafür sorgen, dass sie verstehen, dass sie den Täter beschreiben sollen. In dem Fall habe ich also gesagt: 'Ich will den Mann zeichnen, der deiner Mami und deinem Papi wehgetan hat.'"
Zeichnung und Foto einer farbigen Frau mit kurzen Haaren
Fullscreen


Staffelei und gräuliches Papier

Wie alle Phantombildzeichner verwendet Lois Gibson Vorlagen als Ausgangspunkt - den "Samantha Steinberg Catalog" zur Gesichter-Identifizierung. Ein Buch, in dem die Zeugen Nasen oder Augen auswählen können, die Gibson dann in den richtigen Proportionen zusammenfügt. "Ich benutze eine Staffelei", sagt Lois Gibson. "Das ist ganz wichtig. Andere zeichnen auf dem Tisch - falsch.

Andere benutzen weißes Papier und Pinsel. Falsch. Ich nehme gräuliches Papier von Canson aus Frankreich und Pastellkreide. Kein kaltes blaustichiges Grau, sondern ein warmes gelbliches. Das erzeugt einen weichen Schimmer. Die Augen kommen besser raus, das Gesicht ist lebendiger."
Die Staffelei, erklärt sie dann, sei auch aus psychologischen Gründen wichtig. Sie stellt sie immer zwischen sich und das Opfer, wie einen Sichtschutz, einen Schutzschirm.

"Wir sind dann allein, die Tür ist zu", sagt Lois Gibson. "Wer Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist, fühlt sich oft schuldig, schämt sich. Ich erzähle dann, dass ich auch einmal fast umgebracht worden wäre. Das hilft. Und ich nenne die Leute nie 'Opfer'. Sie sind Überlebende.


Jeder Zeuge sagt zu Anfang, dass er das Gesicht nicht richtig gesehen hat. Dass er sich nicht erinnern kann. Man muss nämlich wissen: Die wollen das oft gar nicht. Deswegen werden manche auch aggressiv. Sie kämpfen. Ich bin dann einfach nur sehr, sehr nett und einfühlsam. Wenn sie schreien wollen, weinen, schimpfen - können sie machen.

Ich zeichne anders als alle anderen. Ich zeichne wie ein Drucker, von oben nach unten. Ich zeichne auch den Hals und die Schultern. Männer jenseits der 20 tendieren dazu, einem Kleidungsstil treu zu bleiben. Darum zeichne ich auch das Shirt. Der Täter wird später mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas Ähnliches tragen. Oft werden die Typen in demselben Shirt verhaftet, das sie bei der Tat
anhatten.

Die Zeugen können nicht sehen, was ich zeichne. Erst wenn ich fast fertig bin, sage ich: 'Achtung. Ich drehe das jetzt um.' Das ist der wichtigste Moment. Und ich sagen ihnen: 'Ich kann alles so verändern, wie Sie es wollen.' Das geht dann sehr schnell. Sobald das Bild veröffentlicht ist, geschehen die merkwürdigsten Dinge. Manche Täter stellen sich selbst. Andere verraten sich, weil sie sich in irgendeiner Weise dazu verhalten. Dann werden sie auffällig."


Gesichtserkennungssoftware mitentwickelt

Manchmal denke sie, es sei ihr vorherbestimmt, diesen Job zu machen, sagt Lois Gibson. Eine Gabe von oben oder so. Und wenn dann der Anruf kommt - "Wir haben ihn geschnappt, Lois" -, spürt sie immer noch diese tiefe Genugtuung. Wieder ein Täter, der nicht davongekommen ist. Zu Hause in Texas und an der FBI Academy bildet sie darum Zeichner für die Polizeiarbeit aus. Am liebsten wäre es ihr, wenn jedes Revier einen Zeichner im Team hätte. Jemanden wie sie. Für das FBI hat sie an der Entwicklung einer Software zur Gesichtserkennung mitgearbeitet.

"Meine Porträts wurden von dem Computer zu 100 Prozent erkannt und richtig zugeordnet", sagt Lois Gibson. In Zukunft werden also nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen anhand ihrer Zeichnungen Täter und Verdächtige identifizieren können. Damit ist sie sehr zufrieden.
Sie interessieren sich für reale Kriminalfälle und deren Hintergründe? Neue Geschichten über wahre Verbrechen finden Sie in der neuen, dritten Ausgabe von "stern Crime", die jetzt am Kiosk erhältlich ist.

http://www.stern.de/panorama/stern-crim ... e=standard


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 Betreff des Beitrags: Re: Pilotsendung Stern Crime auf RTL
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 16. Oktober 2015, 13:19:26 
 
stern crime: der stille Erfolg des Fachblatts für Morde und andere Verbrechen


Publishing Für Gruner + Jahr ist 2015 das Jahr der Neuerscheinungen: Mit einer Reihe von Magazin-Premieren unterstreicht das Medienhaus sein Bekenntnis zu Print. Neben innovativen Sparten-Titeln wie Walden gab es Line-Extensions bei Geo, National Geographic und Brigitte sowie jüngst den ambitionierten Launch von Barbara. Besonders bemerkenswert unter den Neustarts ist jedoch stern Crime: Die Zeitschrift für "wahre Verbrechen" hat sich in kürzester Zeit am Markt etabliert – gegen Bedenken auch aus dem eigenen Haus.

Von Georg Altrogge

Jede neue Zeitschrift hat ihre eigene Entstehungsgeschichte. Die liegt auf der Hand, wenn etwa ein international bereits erfolgreiches Magazin für den deutschen Markt adaptiert wird. Oder wenn ein Verlag versucht (siehe die Landlust-Epigonen), am Erfolg eines anderen teilzuhaben und in einem gerade entdeckten Segment einen eigenen Titel zu platzieren.

Manchmal ist auch die Marktforschung „schuld“ an einer Neuentwicklung, weil sie eine Zielgruppe ermittelt hat, für die es noch keine Zeitschrift gibt. Noch seltener – aber dann häufig mit großem Erfolg – werden Magazine aus dem Bauchgefühl der Blattentwickler oder Verleger geboren und als feste Größen am Kiosk etabliert. Manche Ideen werden als Independent-Marken geboren und später von Medienhäusern übernommen und weiterentwickelt. Bei vielen Erfolgsgeschichten ist es eine Mischung aus mehren Faktoren.

Die Geschichte von stern Crime geht anders. Gefühlt seit Generationen von Journalisten war der Geist eines eigenen Magazins für Morde und andere Verbrechen am Baumwall gegenwärtig – schließlich ist Kriminalität eins der großen Themen, die stern-Reporter immer schon umgetrieben haben. Doch anders als die etablierten Ableger für Fotografie, Gesundheit, junge oder reife Zielgruppen hatte Crime ein Handicap: Die Anzeigenabteilung war stets überzeugt, dass sich Verbrechen nicht lohnt, jedenfalls nicht in der Vermarktung. Das Konzept war ein Flop-Risiko, weil in den Businessplänen des Zeitschriftenhauses eine gelernte Erlössäule fehlte.

Lange Jahre war diese Überzeugung das Killerargument, das die Entwicklung eines monothematischen Krimi-Magazins bei Gruner + Jahr verhinderte. Jetzt ist das Heft auf dem Markt und dabei, sich als feste Größe in der stern-Familie zu etablieren. Rund 80.000 Exemplare wurden von der zweiten Ausgabe verkauft, dazu kommen um 7.000 Abos. Auch die dritte Ausgabe, die derzeit am Kiosk ausliegt, bestätigt den Trend. Und das ohne lautstarke Marketing-Kampagnen.

Noch erfreulicher für die Macher ist die durchweg positive Kritik von Lesern wie Rezensenten. Mit stern Crime scheint Gruner + Jahr eine Marktlücke aufgetan zu haben. Das Konzept des Magazins ist präzise definiert: Es geht ausschließlich um „wahre Verbrechen“ (so der Claim); Markenzeichen sind die wunderbar zurückgenommenen und zugleich schaurig-schönen Cover, ein dezentes Design im Heftinnern, das Brutalität ohne zu viel Blut zeigt und der lange Atem beim Erzählen der Fälle – stern Crime ist ein Magazin mit fast literarischem Anspruch, das auf jeglichen Knalleffekt verzichtet.

Redaktionsleiter Giuseppe di Grazia und stern-Chefredakteur Christian Krug geben hier Autoren bewusst viel Raum, um ihr Thema zu entwickeln. Artikel von 30.000 Zeichen sind keine Seltenheit. Raum und Zeit sind in der Kriminalität relativ. Ungelöste Mordserien von vor 20 Jahren haben nichts von ihrer Brisanz eingebüßt, die meisten Verbrechen geschehen – unabhängig von der Nationalität von Täter und Opfer – nach den gleichen Mustern, die Generationen von Krimi-Fans in den Bann ziehen. Krimi-Autoren aus dem anglo-amerikanischen Raum sowie aus Skandinavien gehören zu den Dauerkandidaten auf den Bestsellerlisten.

Mord ist publizistisch weltweit ein Milliardengeschäft, stern Crime liefert sozusagen fokussiert die reale Story on top. Die Zielgruppe war da, es fehlte nur am Produkt mit dem passenden Konzept. Die Formel, die das stern-Team um Giuseppe di Grazia gefunden hat, ist geradezu verblüffend einfach. Man fragt sich, nicht nur bei Gruner + Jahr, warum niemand vorher darauf gekommen ist, ein derartiges Magazin zu starten. Dass dies am Baumwall im Jahr 2015 geschah, kommt nicht von ungefähr. Der stern läuft unter dem seit einem Jahr agierenden Chefredakteur Christian Krug wieder rund und hat fernab aller journalistischen Moden zu einer klaren Linie gefunden.

Krug ist inzwischen unbestritten Erster Journalist des Hauses, sein Wort hat Gewicht, auch wenn es um mutige Entscheidungen geht. Der Blattmacher ging unkonventionelle Wege, indem er etwa die Online-Chefredaktion mit Philipp Jessen besetzte, der eher für People-Kompetenz statt für Politik und Feuilleton stand. Aus heutiger Sicht eine richtige Entscheidung: Der lange Jahre vernachlässigte Digitalbereich hat jetzt eine klare Positionierung, eine wettbewerbsfähige Social-Media-Relevanz und ist auch durch neue Kolumnisten in vielen Bereichen zum Agenda-Setter geworden. Nicht jeder vermag im Themenmix der Website die DNA der Zeitschrift eins zu eins wieder zu finden, aber man weiß, wo und wofür stern Online im Vergleich mit personell weit besser besetzten Wettbewerbern steht.

Beim Projekt stern Crime ging es zuallererst darum, Bedenken einflussreicher Verlagsgrößen auszuräumen. Wie im Verlag zu hören ist, konterte Krug die kritischen Stimmen aus der Vermarktung mit der Ansage, man wisse, dass ein solches Magazin es zum Start bei Werbekunden schwer haben werde. Das sei aber kein Problem, weil es sich auch als Vertriebstitel rechnen werde. Das Selbstbewusstsein in der Redaktion machte Eindruck, stern Crime bekam seine Chance und nutzte sie. Der Neuzugang im Zeitschriftenregal ist nicht nur für Leser eine Bereicherung. Längst haben TV-Sender das Potenzial der Marke erkannt.

Anfang Oktober lief bereits ein erster, wenngleich noch nicht überzeugender Test einer Fernseh-Adaption bei RTL. Auch bei anderen Sendern ist das Interesse an Lizenzen groß, internationale Kooperationen scheinen möglich. Wahre Verbrechen in stern-Qualität nachzuerzählen, den Kriminalisten Verhörtricks und Ermittlungsgeheimnisse zu entlocken, ist ein funktionierendes, weil authentisches und uniques Magazinkonzept. Der Fundus an Material scheint beinahe unerschöpflich: Mit jeder neuen crime-Ausgabe melden sich Reporter, die „ihren Fall“ in der Zeitschrift ausbreiten wollen. Die Redaktion wirkt dabei als Kurator und Veredler – stern Crime setzt schließlich eine gewisse „Fall-Höhe“ voraus, bevor es eine Story ins Heft schafft.

Welches Potenzial das Heft hinsichtlich der Auflage hat, ist schwer abzuschätzen. Sicherlich ist Crime zunächst ein Nischentitel. Aber in einer Gesellschaft, die am Sonntagabend bisweilen fast so viele Zuschauer vor dem „Tatort“ versammelt wie sonst nur bei Fußball-Länderspielen, muss das ja nicht so bleiben. Auch der Anzeigenmarkt interessiert sich mittlerweile für den neuen Titel. Vor allem Buchverlage sehen stern Crime als Werbeplattform für ihre fiktiven Mordgeschichten. So gibt der Erfolg am Ende allen Recht – auch denen, die ihn nicht für möglich gehalten hätten.

http://meedia.de/2015/10/16/stern-crime ... erbrechen/


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 Betreff des Beitrags: Re: Pilotsendung Stern Crime auf RTL
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 10. Februar 2016, 19:22:02 
 
Auch das fünfte Heft von stern Crime präsentiert eine Vielzahl wahrer Kriminalfälle. Die Titelgeschichte berichtet von vier Deutschen, die in Australien unterwegs sind, eine von ihnen wird versteckt unter Palmenblättern tot aufgefunden, die anderen schweigen.

Weitere spannende und einfühlsam erzählte Geschichten in stern Crime: - Vier alte Gauner zeigen, dass sie es noch draufhaben, sie machen eine Millionenbeute – und einen Anfängerfehler; - eine eindringliche Fotoreportage über Frauen, die Opfer ihrer Männer werden; - ein Ort, an dem absolut nichts los ist, und ein Junge, der einmal richtig abfeiern will – um jeden Preis; - Besuch im härtesten Frauengefängnis der USA; - ein Mann in Japan, er möchte unbedingt eine Frau oder wenigstens einen Teil von ihr; - die zweite Haut – hinter einer Maske verschwindet das Gesicht des Verbrechers, anderes offenbart sie; - die Krimi-Autorin Jilliane Hoffman erzählt darüber, wie sie früher selbst auf Verbrecherjagd ging.

Im Spezialisten-Porträt: ein Fachmann für die Erkennung von Autos; im Interview: ein schwedischer Polizist über Verbrechen in seinem Land und der Aussagepsychologe Max Steller über die Kunst der Lüge.

Ab 06.02. bekommt Ihr das Heft beim Händler Euren Vertrauens.

(Anmerkung: Diese Facebook Seite ist keine vom Stern offiziell geführte Seite und wird von einer Privatperson betrieben. Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an die offizielle Facebook Seite des Stern.)

https://www.facebook.com/sterncrime/

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 Betreff des Beitrags: Re: Pilotsendung Stern Crime auf RTL
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 03. Juni 2016, 18:22:30 
 
03.06.2016 | 11:43 Uhr 03.06.2016 um 15:33 Uhr
Mordsbilanz nach einem Jahr am Kiosk: G+J-Magazin stern Crime verkauft 80.000 Hefte


Publishing Ein Jahr nach dem Launch zieht Gruner + Jahr bei stern Crime eine erfolgreiche Bilanz. Das Monatsmagazin für "wahre Verbrechen" war im Juni 2015 gestartet und hat sich inzwischen eine feste Leserschaft erobert. Redaktionsleiter Giuseppe Di Grazia: "Wir haben mit unserem Heft nicht nur den Nerv vieler Leser getroffen, sondern auch einen großen Erfolg am Kiosk gelandet."

Von Meedia Redaktion
Die verkaufte Auflage liegt bei durchschnittlich 80.000 Exemplaren, und die Zahl der Abonnenten (derzeit 10.000) steigt kontinuierlich. Das ist für einen Nischentitel mehr als respektabel. Die Crime-Community ist dabei überaus lebendig und auch auf den Social Media-Plattformen aktiv: Auf Facebook und vor allem auf Instagram gibt es eine stattlich Fangemeinde – dort erstaunlicher Weide junge Frauen, die sich mit der neuesten Ausgabe und einem Wohlfühlgetränk oder Kosmetikartikeln fotografieren und die Bilder posten.

Blattmacher Di Grazia, zugleich Vize beim stern, erinnert sich, dass anfangs die Skepsis in der Branche groß war: „Viele haben uns nicht zugetraut, dass wir mit stern Crime bestehen können.“ Das Konzept, ein monothematisches Heft über Morde, Ermittler und Kriminaltechnik zu machen, sorgt seinerzeit bei etlichen Wettbewerbern für Stirnrunzeln – zu düster, zu speziell, zu wenig nutzwertig. „Um so schöner ist es, nun dieses kleine Jubiläum zu feiern“, freut sich Di Grazia. Deutlich Luft nach oben hat das Magazin allerdings bei der Werbevermarktung – es scheint offensichtlich noch zu dauern, bis die Anzeigenkunden das neue Printprodukt annehmen (dazu weiter unten mehr).


Dass stern Crime ohne nennenswerte Werbung ein Vertriebserfolg werden konnte, verdankt das 4,80 Euro teure Magazin wohl vor allem seines behutsamen, fast literarischen Zugangs zu den Stoffen, gepaart mit einer extrem wertigen Heftausstattung und Fotografie. Die Fachzeitschrift für Verbrechen regelt in überaus ästhetischer Weise die Temperatur um einige Grad herunter und erzeugt eine einzigartige Stimmung zwischen Schaudern und Neugier – so wie sie die Fans von guten Krimis packt. Das kann süchtig machen, und so etwas gab es vorher nicht, jedenfalls nicht als gedrucktes Magazin. Sechs Auszeichnungen hat stern Crime beim ADC Festival erhalten, dazu den Axel Springer Preis in Bronze.

Was ein typisches stern Crime-Thema ausmacht, schildert Di Grazia so: „Das ist ganz einfach – und doch so schwierig. Der Fall sollte einen sofort packen. Der Fall darf uns erschrecken, sollte uns nachdenklich machen, zornig, einsichtig, und er darf uns auch unterhalten. Und dann braucht der Autor, der die Geschichte dazu aufschreibt, eine Dramaturgie, die den Leser bis zum Schluss fesselt.“ Auf Fragen von MEEDIA erklärt der Blattmacher die außergewöhnliche Beziehung zu den Lesern und gibt Einblicke, wie stern Crime funktioniert.

Welches Feedback erhält die Redaktion von den Lesern und wie sieht der typische stern Crime-Leser (oder die Leserin) aus?

Giuseppe Di Grazia: Wir bekommen sehr viel Zuspruch von unseren Lesern und Leserinnen. Wie der typische stern-Crime-Leser aussieht, können wir allerdings ganz genau nicht sagen. Noch nicht. Wir führen mit dem im Juni erscheinenden Heft eine große Leserbefragung durch. Danach können wir uns ein besseres Bild machen. Wenn wir uns die bisherigen Leserbriefe und die Aktivitäten in den sozialen Medien anschauen, glauben wir zu wissen, dass es überwiegend Frauen sind. Auf Facebook und vor allem auf Instagram haben wir eine große Fangemeinde – junge Frauen, die sich mit der neuesten Ausgabe und einem Wohlfühlgetränk fotografieren.

Wie werden die Stories für die Ausgaben ausgewählt, was sind die Kriterien und von wem kommen Vorschläge für neue Geschichten?

Der stern hat eine große und lange Tradition, wenn es darum geht, über Kriminalfälle zu berichten. Insofern haben wir in der Redaktion ein sehr kompetentes und erfahrenes Team. Hauptverantwortlich für die Geschichten in stern Crime ist das Gesellschaftsressort des stern. Geleitet von Dagmar Gassen und Arne Daniels. Die Kollegen dort verfügen über viele gute Kontakte, die für sie beim Suchen nach neuen Geschichten von Vorteil sind. Dazu kommen noch die Themen der stern-Kollegen aus den USA, Südamerika, England oder Italien. Und: Wir bekommen auch viele Vorschläge von unseren Lesern, manchmal auch zu Fällen, von denen wir noch nichts gehört haben.

Worin liegt nach Ihrer Einschätzung die Faszination des Themas Verbrechen?
Es ist wichtig, dass es sich um wahre Geschichten handelt, weil wir alle Facetten zeigen möchten. Wir interessieren uns dabei für das, was wirklich geschah, für die Vorgeschichte und die Motive, wir interessieren uns für die Menschen, die darin verwickelt sind. Wir wollen wissen, warum es zu den Verbrechen kam und wie sie aufgeklärt wurden. Das merken und schätzen unsere Leser. Unsere Reporter recherchieren sehr lange und intensiv, und sie schreiben die Fälle dann sehr einfühlsam auf. Unser Art Director Felix Bringmann denkt sich zu jedem Fall eine ungewöhnliche Visualisierung in Fotografie und Illustration aus; dabei geht es auch ihm nie um Effekthascherei.

Viele Zeitschriften bei G+J diversifizieren ihre Marke und bringen Line Extensions oder digitale Spin Offs heraus. Ist das bei stern Crime auch geplant und um welche Produkte geht es gegebenenfalls?
Eine Line Extension ist nicht geplant, weil wir ja die Line Extension vom stern sind. Wir sind aber in Gesprächen, die Inhalte von stern Crime auch digital wertig aufzuarbeiten. Unser Konzept und unser Erfolg hat uns zu einem sehr begehrten Gesprächsparnter für Produzenten und Sender gemacht. Mehr möchten wir dazu derzeit aber noch nicht sagen.

Im vergangenen Jahr gab es ja schon einen, wenn auch nicht sehr erfolgreichen Versuch, stern Crime auch für das Thema Fernsehen zu adaptieren. Wollen Sie weitere Projekte in diese Richtung starten?

Wie gesagt: Wir haben sehr viele Kooperationsangebote, die wir derzeit prüfen – bspw. im Buch- und DVD-Markt, aber auch im Fernsehmarkt. Das Interesse an stern Crime ist enorm.

Etliche Stories im Magazin behandeln Fälle aus aller Welt. Wie international darf stern Crime sein, wie national oder regional muss es sein, um beim Leser Erfolg zu haben?
Wir glauben, dass es immer deutsche Fälle in einer Ausgabe geben sollte, aber nur mit deutschen Geschichten würden wir niemals ein so spannendes und interessantes Magazin machen können. Unsere Leser schätzen gerade die vielen ausländischen Geschichten, von denen wir erzählen. Es sind in der Regel Fälle, von denen sie noch nie etwas gehört haben. Oder die durch ihre besonderen Abgründe faszinieren. Und da wir von Beginn an mit diesem Konzept Erfolg hatten, gibt es für uns keinen Grund, daran etwas zu ändern.

Die Zeitschrift hat sich inzwischen am Markt etabliert. Rechnen Sie damit, dass andere Verlage – wie etwa beim Thema Landleben – auf den Verbrechens-Zug aufspringen und ähnliche Magazine launchen?

Natürlich können wir uns sehr gut vorstellen, dass auch andere Verlage dieses Segment belegen wollen – unser Erfolg spricht schließlich für sich. Wir fürchten aber keine Konkurrenz. Es gibt nicht viele Verlage, die so eine Zeitschrift auf diesem Niveau auf den Markt bringen können. Der stern verfügt über sehr gute Autoren für dieses Segment und hat mit Felix Bringmann einen der besten Art Director Deutschlands. Die sechs Auszeichnungen für stern Crime beim ADC Festival sind ein Beleg für die herausragende Gestaltung des Heftes.

Auch die Vermarktungs-Profis von Gruner + Jahr beurteilen die Aussichten auf Werbeumsätze inzwischen deutlich positiver als vor dem Marktstart. Anja Dreßler, Director Brand Solutions, lobt den Print-Newcomer: „Stern Crime ist bei Kunden und Agenturpartnern eine echte Love Brand, was die private Lektüre angeht. Beim Thema Anzeigenschaltung zögern einige Marken wegen der Umfelder, die Umschlagseiten werden aber schon gerne genutzt.

Noch ist stern Crime sehr jung, doch das Magazin hat Potenzial und wird von vielen beobachtet. Wir führen gerade eine Leserschaftsbefragung durch und platzieren zudem attraktive Angebote im Markt.“ Über die Kundensegmente sagt sie: „Es ist naheliegend, dass Buchverlage und Film-Labels in stern Crime schalten – und das tun sie. Auch für Automobil-Kampagnen und andere Markenartikler kann das Magazin hoch interessant sein, immerhin handelt es sich bei stern Crime um eine der Print-Erfolgsgeschichten der letzten Jahre. Crime-Fans sammeln die Ausgaben und schauen immer wieder rein. Wir gehen davon aus, dass die tollen Auflagenerfolge mittelfristig zu einem stetig wachsenden Kundenstamm führen.“



Bei den Abonnenten bedankt sich Gruner + Jahr zum Einjährigen übrigens mit einem Goodie: sie erhalten mit der Jubiläumsausgabe eine Hörbuch-CD mit zwei Crime-Titelgeschichten, die vom Schauspieler und Kölner „Tatort“-Kommissar Dietmar Bär gelesen werden.

http://meedia.de/2016/06/03/mordsbilanz ... 000-hefte/


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 Betreff des Beitrags: Re: Pilotsendung Stern Crime auf RTL
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 14. September 2016, 14:59:24 
 
stern crime
"Als ich 13 war, schoss er mir in den Kopf"

Sara war 13 Jahre alt, als sie dem Tod ins Auge blickte. Sie rechnete fest damit, dass sie jetzt stirbt, als ihr ein Mann eine Pistole an den Kopf hielt. Sie überlebte - und doch hat der Fremde ihre Leben zerstört.
Protokolliert von Andreas Albes

"Der Mann, der mir das angetan hat, schrieb mir Jahre später aus dem Gefängnis. Ich war schockiert, als ich den Brief in den Händen hielt. Keine Zeile der Entschuldigung, kein Wort, dass es ihm leidtut. Er schrieb nur, dass er hoffe, ich hätte meinen Weg zu Gott gefunden, so wie er ihn gefunden hat. In dem Moment kamen die Erinnerungen wieder hoch. Obwohl die Tat schon über 20 Jahre her ist, habe ich immer noch Albträume und Panikattacken, zum Beispiel, wenn ich plötzlich eine Gestalt aus den Augenwinkeln wahrnehme. Ich war damals noch so jung, gerade 13. Es dauerte ewig, bis ich überhaupt begriffen hatte, was wirklich mit mir passiert ist.
Es war an einem warmen Abend im August 1994 an einer Tankstelle etwas außerhalb von New Orleans. Ich wartete im Auto auf meine Mutter, die gerade bezahlen wollte. Normalerweise ließ sie mich nie allein im Wagen, sie sorgte sich immer sehr um meine Sicherheit. Aber das war ein besonderer Tag, mein erster in der Highschool. Da fühlt man sich so erwachsen. Ich drehte das Radio auf, lehnte mich tief in den Autositz und genoss meine neue Teenager-Freiheit. Doch die dauerte nicht lange.

Urplötzlich ging die Fahrertür auf; ich dachte erst, meine Mutter hätte etwas vergessen. Dann hörte ich diese Männerstimme. Ein Weißer, Ende 20, saß plötzlich neben mir, ich starrte in den Lauf einer Pistole. Wenn du schreist, schieße ich, sagte er. In welcher Gefahr ich mich befand, begriff ich erst in dem Moment, als er den Wagen anließ und mit mir davonraste.

Sara Cusimano
Sara Cusimano, geborene Daigre, ist heute 34. Sie lebt noch immer in New Orleans und unterrichtet an einer Schule für Gehörlose. Sie hat drei Kinder, von denen zwei taub zur Welt kamen. Ihr Peiniger Billy Pittman wurde zu 100 Jahren Freiheitsstrafe ohne Aussicht auf Begnadigung verurteilt. Er war als Siebenjähriger selbst Opfer sexueller Gewalt und hatte als Erwachsener schwere psychische Probleme. Kurz vor der Tat versuchte er sich in ein Krankenhaus einweisen zu lassen, doch er wurde wegen Bettenmangels abgewiesen. Der Staat Louisiana änderte im Jahr nach seiner Tat die Gesetze. Seitdem kann dort die Vergewaltigung von Kindern mit dem Tod bestraft werden.


Ich kann schwer sagen, wie lange wir im Auto saßen. Das Zeitgefühl geht einem in so einem Moment verloren. Aber es kann nicht lange gewesen sein, denn noch bevor wir die Stadt verließen, platzte ein Reifen. Der Mann, er hatte mir inzwischen sogar seinen Namen gesagt, lenkte den Wagen auf einen Parkplatz am Ende einer Sackgasse, irgendwo hinterm städtischen Flughafen. Vergebens versuchte er, den Reifen zu wechseln. Ich erinnere mich noch, wie ich ihn beobachtete. Ihm rann der Schweiß über die Nase, als er den Ersatzreifen aus dem Kofferraum wuchtete. Ich hörte, wie er immer ärgerlicher wurde, als er den Wagenheber ansetzte. Dann krachte das Auto zu
Boden. Ich überlegte unzählige Male, ob ich einfach fortlaufen sollte, und unzählige Male kam ich zum selben Ergebnis: Einer Pistolenkugel kannst du nicht entkommen.

Der Mann war schließlich so wütend, dass er aufgab. Er schnappte sich ein Stück Pappe und zog mich zu dem leeren Stellplatz nebenan. Dort vergewaltigte er mich, während er seine Pistole an meinen Kopf hielt. Anschließend befahl er, ich solle meine Kleider wieder anziehen, mich hinknien und bis zehn zählen. Ich fühlte Erleichterung, weil ich glaubte, jetzt würde er fortlaufen. Meine Gedanken drehten sich darum, wie lange ich wohl die Augen geschlossen halten sollte, bis alles vorüber ist.
Also zählte ich, während er über mir stand. Eins, zwei, drei … Doch statt zu flüchten, drückte er den Abzug. Ich weiß noch genau, wie sich der Moment anfühlte. Mein Körper flog zurück und klatschte zu Boden. Es war wie ein gewaltiger Faustschlag. Die Kugel war zwischen meinen Augen eingedrungen und an der rechten Halsseite wieder ausgetreten. Merkwürdig, aber da war kein Schmerz. Da war nur diese Gewissheit, dass etwas geschehen ist. Aber ich konnte es nicht einordnen. Wie ein Wort, das einem auf der Zunge liegt, aber es will einem partout nicht einfallen.

Die Stunden danach waren ein Kampf um Leben und Tod. Meine Mutter hatte sofort gemeldet, was passiert war. Wobei sie ja nur wusste, dass ich und ihr Auto verschwunden waren. Nach einer Weile fand mich eine Polizeistreife. Ich wurde ins nächste Kinderkrankenhaus gebracht. Mein Körper hatte viel Blut verloren, mein Halswirbel war verletzt, sodass die linke Körperseite phasenweise gelähmt war. Kein Arzt hätte in dem Moment eine Garantie abgegeben, dass ich überleben würde. Doch ich schaffte es. Mein Leben aber war nicht mehr dasselbe.


Die Monate im Krankenhaus waren völlig surreal. Fremde schickten mir Luftballons und Blumen, mein Krankenzimmer war voll davon. Journalisten wollten Interviews, die Polizei stellte Fragen, Freunde sammelten Geld, damit wir unsere Rechnungen bezahlen konnten. Und ich – ich musste mein Leben wieder lernen: laufen, Zähne putzen, sprechen, essen. Jeden Tag stundenlange Therapien. Ich hasste es. Dazu Schulunterricht. Und abends legten mich die Schwestern auf die Seite, um vorsichtig die Schusswunde zu reinigen.

Mein Peiniger wurde kurz nach der Tat gefasst. Ich habe ihn nur einmal kurz während des Prozesses wiedergesehen. Weil ich Zeugin war, durfte ich der Verhandlung nicht die ganze Zeit beiwohnen. Und ich hätte auch nicht gewollt. Er wurde als dreifacher Schwerverbrecher verurteilt, bekam 'lebenslänglich' und noch ein paar Jahrzehnte obendrauf. Der Vorsitzende Richter sagte, der Täter würde das Gefängnis nur im Leichensack verlassen. Ob ich ihm die Todesstrafe wünsche? Nein, denn dann würde ich mich auf eine Stufe stellen mit ihm.

Warum er es getan hat, darüber denke ich nicht groß nach. Manche Menschen sind eben anders. Für mich ist es schwer genug, mein eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Bis heute muss ich immer wieder operiert werden. Wie oft, zähle ich schon lange nicht mehr. Die psychische Belastung wurde mit den Jahren immer schlimmer. Als Kind, da fühlt man sich noch so beschützt, aber als Erwachsener, wenn du selbst Kinder und Verantwortung hast, wenn du in vollem Ausmaß verstehst, was wirklich passiert ist, treffen dich die Erinnerungen mit einer ganz anderen Wucht. Natürlich war ich in Therapie, aber der Schock sitzt so tief. Manchmal ist es am besten, alles zu verdrängen, damit ich morgens mit einem Lächeln aufstehen kann. Ich bin Lehrerin und möchte, dass meine Schüler einen fröhlichen Menschen erleben.

Vor ein paar Jahren habe ich dann doch angefangen, meine Geschichte zu erzählen. Weil ich will, dass sich unsere Gesellschaft ändert, unsere Gesetze. Der Mann, der auf mich geschossen hat, war nur 18 Tage zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden. Und trotzdem konnte er sich eine Waffe beschaffen, mit der er dieses egoistische Verbrechen beging. Das ist die Realität in Amerika.
Wenn die Mehrheit bei uns in den USA der Meinung ist, dass ihr Recht, eine Waffe zu besitzen, persönliche Freiheit bedeutet, dann sollen diese

Menschen auch die Schattenseite kennenlernen. Die Opfer von Waffengewalt sind nicht nur Statistik oder Schlagzeilen. Es sind Väter, Mütter, Kinder. Ich erzähle meine Geschichte, weil ich will, dass jeder weiß, wenn er über Waffengewalt in den USA redet: dann redet er über mich."

Dieser Text ist in der Ausgabe stern crime Nr. 1 erschienen.

http://www.stern.de/panorama/stern-crim ... 35588.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Pilotsendung Stern Crime auf RTL
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 29. November 2016, 16:29:05 
 
KONKURRENZ FÜR „STERN CRIME“ – „NATIONAL CRIME“ KOMMT

Mit einer Auflage von 100000 Stück geht am 2. Dezember eine harte Konkrrenz für Gruner + Jahrs Überraschungserfolg „Stern Crime“ an den Start. Livingston Media („Wissen & Staunen“) will mit echten deutschen Kriminialfällen am Kiosk punkten. Chefredakteur und Verleger Matthias Müller-Michaelis hat noch eine Riesenlücke im Käufermarkt ausgemacht und will noch näher am Publikumsinteresse sein, als das Produkt vom Baumwall.

Der neue Titel will noch stärker die Brücke zwischen Unterhaltung und realer dramatischer Polizeiarbeit schlagen: Reporter begleiten Fahnder, Gerichtsmediziner, Kriminaltechniker und Psychologen. „National Crime“ kostet genau so viel wie „Stern Crime“, nämlich 4,80 Euro. Welch ein Zufall. Allerdings ging das Produkt vom Baumwall mit 150000 Exemplaren an den Start, verkaufte bei der Erstausgabe laut Verlagsangaben 75000 Stück. Außerdem kommt „National Crime“ zunächst vierteljährlich und nicht zweimonatlich an den Kiosk. Matthias Müller-Michaelis hat das erklärte Ziel sich vor „Stern Crime“ an die Spitze des jungen Crime-Sgements zu setzen.

Und so sieht der neue Hoffnungsträger der Livingston Media-Verlagsgruppe aus:

Bild

http://clap-club.de/blog/2016/11/25/kon ... ime-kommt/


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 Betreff des Beitrags: Re: Pilotsendung Stern Crime auf RTL
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 29. November 2016, 17:20:55 
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Registriert: Dienstag, 13. November 2012, 14:49:09
Beiträge: 12973
Der Aufmacher ist schon mal sehr interessant!

_________________
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Hinweise zu den eingestellten Fällen bitte an die zuständige Polizeidienststelle


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 Betreff des Beitrags: Re: Pilotsendung Stern Crime auf RTL
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 02. Dezember 2016, 19:26:58 
 
CRIME #10 Dezember 2016

Auch das zehnte Heft von stern Crime präsentiert eine Vielzahl wahrer Kriminalfälle.

Die Titelgeschichte berichtet von einem Mann, der alles hat. Einen guten Job. Kinder. Eine glückliche Familie. Aber dann fängt er diese Affäre an.

Weitere spannende und einfühlsam erzählte Geschichten in stern Crime:
- Ein Cop glaubt, er hat eine Mörderin überführt. Er glaubt, er ist der Jäger. Doch plötzlich dreht sich alles.
- Der Bruder des Schriftstellers David Kushner wurde als Kind im Wald ermordet. Das war alles, was Kushner wusste. Bis er die ganze Geschichte erfuhr.
- Sie tötete Gucci: Besuch bei Patrizia Reggiani, die ihren Mann, den Modezaren, ermorden ließ.
- Fotoreportage aus einem Frauengefängnis in Teheran: Im Iran bekommen auch Minderjährige drakonische Strafen.
- Holmes’ Hotel: Er war einer der gefährlichsten Serienkiller der Geschichte. Und er baute eine ganz besondere Herberge
- Krimi-Autor James Lee Burke über Gott und den Teufel.
- Man kann auf vielerlei Arten morden. Und mit vielerlei Gegenständen. Eine Foto-Geschichte über außergewöhnliche Tatwerkzeuge.

Im Spezialisten-Porträt: eine Fachfrau für Blut; im Interview: ein belgischer Polizist über Verbrechen in seinem Land und der ehemalige Mafiaermittler Wolfgang Neiß über organisierte Kriminalität im Ruhrpott.

http://www.stern-crime.de/heft/59-stern ... ausgabe-10

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 Betreff des Beitrags: Re: Pilotsendung Stern Crime auf RTL
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 01. April 2017, 17:27:44 
 
CRIME #12

Auch das zwölfte Heft von stern Crime präsentiert eine Vielzahl wahrer Kriminalfälle.
Die Titelgeschichte berichtet von einem Serientäter, der nichts so gern berührt wie die Haare von Frauen.
Weitere spannende und einfühlsam erzählte Geschichten in stern Crime:
- Im Wald: zwei Morde in Südschweden. Dutzende von Verdächtigen. Und dann ist da noch der Typ mit dem Hund.
- Der Tote von Somerton: Eine Leiche am Strand. Ein Zettel mit einem Geheimcode. Und eine Frage – wer war dieser Mann?
- Paolo, Putin und der Papst: Ihre Traumhochzeit mit dem italienischen Starchirurgen wäre ein Tabubruch, das ahnte Benita Alexander. Was die Journalistin nicht ahnte: Das gebrochene Tabu war noch ihr geringstes Problem.
- Die Überbringer: Sie haben einen der härtesten Jobs – sie müssen Menschen mitteilen, dass sie ihre Liebsten verloren haben.
- Dieser Cop war ein Idol: So viel war klar, doch wer wollte seinen Tod?
- Kathy Reichs ist nicht nur Thriller-Autorin, sondern auch forensische Anthropologin. Ein Gespräch über Ekel und Sprache.
- Die Geier von Mexico City: unterwegs mit den Fotografen der „Nota Roja“, den härtesten Polizeireportern der Welt. Ein Fotoessay.

Im Spezialisten-Porträt: eine Fachfrau, die Gesichter am Computer altern lassen kann; im Interview: ein Polizist aus Irland über Verbrechen in seinem Land. Und der Chef der Zivilfahnder in Hamburgs rauestem Viertel.

http://www.stern-crime.de/heft/59-stern ... ausgabe-12

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