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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 10:44:46 
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Eltern festgenommen Angekettet und unterernährt – 13 Kinder aus Horrorhaus befreit
16.01.18, 07:09 Uhr

Perris -
Sie führten ein Leben unter unvorstellbar grausamen Bedingungen. Jetzt sind sie frei: 13 Kinder wurden aus ihrem Elternhaus im kalifornischen Perris befreit.

Dort waren sie wie Tiere gehalten worden – angekettet und verwahrlost. Gequält von den eigenen Eltern.

Wie das Büro des Bezirkssheriffs in Riverside am Montag (Ortszeit) berichtete, sei einer 17-Jährigen am Sonntag in der Nähe von Los Angeles die Flucht gelungen. Das Mädchen habe die Polizei informiert

Geschwister mit Ketten und Vorhängeschlössern an ihre Betten gefesselt

Den Beamten boten sich erschütternde Bilder. Einige der Geschwister seien mit Ketten und Vorhängeschlössern an ihre Betten gefesselt gewesen – sie seien unterernährt und sehr schmutzig gewesen. Ihre Umgebung wurde als dunkel und faulig riechend beschrieben. Vater (57) und Mutter (49) hätten nicht erklären können, warum sie ihre Kinder festhielten, heißt es in dem Bericht.

Sieben der Opfer waren Erwachsene

Die 13 Geschwister sind zwischen zwei und 29 Jahren alt, berichtete der Sheriff. Es handle sich um sechs Kinder und sieben Erwachsene. Die Beamten hielten zunächst alle Opfer für Kinder. Die Polizeibeamten seien schockiert gewesen, als sie erkannten, dass sieben der Opfer Erwachsene waren.
Die 13 Opfer wurden zunächst auf der Polizeiwache mit Getränken und Lebensmitteln versorgt, ehe sie zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden.

Kaution von neun Millionen Dollar festgesetzt

Die Eltern wurden festgenommen. Sie erwartet jetzt eine Anklage wegen schweren Missbrauchs und der Gefährdung Schutzbefohlener. Für Vater und Mutter wurde eine hohe Kaution von jeweils neun Millionen US-Dollar festgesetzt.
(dpa)

– Quelle: https://www.express.de/29489934 ©2018

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Hinweise zu den eingestellten Fällen bitte an die zuständige Polizeidienststelle


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 10:46:49 
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Im Haus machten die Beamten die entsetzliche Entdeckung
Foto: AFP




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Louise Anna Turpin (49) und David Allen Turpin (57) sitzen hinter Gittern. Sie sollen ihre Kinder wie Gefangene gehalten haben
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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 11:24:08 
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Perris hat ca. 68 000 Einwohner.

Wurden 6 Kinder und die 7 volljährigen Kinder nirgends vermisst? Unbegreiflich!

Zitat:
Vater (57) und Mutter (49) hätten nicht erklären können, warum sie ihre Kinder festhielten, heißt es in dem Bericht.


Ja, so schauen sie auch, besonders die linke Person.


Bearbeitet: In den USA können die Eltern ja ihre Kinder selbst unterrichten.


Zuletzt geändert von MissMill am Dienstag, 16. Januar 2018, 12:00:18, insgesamt 1-mal geändert.

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 11:39:24 
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Martyrium in Kalifornien
Angekettet und unterernährt: Eltern halten ihre 13 Kinder gefangen

Artikel und VIDEO

Im US-Bundesstaat Kalifornien hat die Polizei 13 Kinder und Erwachsene aus einem Martyrium befreit: Ihre eigenen Eltern hielten sie gefangen. Ein Mädchen konnte sich befreien und die Polizei rufen.

Ein Zuhause soll Geborgenheit geben, Eltern Schutz, Trost und Sicherheit spenden. Aber für 13 Geschwister aus Kalifornien muss ihr eigenes Heim die Hölle gewesen sein. Sie hatten kaum zu essen oder zu trinken, von den Eltern wurden sie ans Bett gefesselt. Ein Mädchen konnte schließlich fliehen - und so gelangte dieser unglaubliche Fall an die Öffentlichkeit.

Die kalifornische Polizei, der sich ein erschütterndes Bild in dem Haus bot, beendete das Martyrium der im elterlichen Haus gefangen gehaltenen Geschwister, wie das Büro des Bezirkssheriffs in Riverside am Montag berichtete. Eines der teils mit Ketten gefesselten Opfer im Alter von zwei bis 29 Jahren habe sich am Sonntag selbst befreien können und den Notruf gewählt, so die Polizei. Die Eltern der unterernährten Geschwister wurden festgenommen, die Polizei leitete Ermittlungen unter anderem wegen Folter ein.

Der 57-jährige Vater und seine 49-jährige Ehefrau hielten ihre Kinder in Perris, zwei Stunden südöstlich von Los Angeles, teilweise mit Vorhängeschlössern an ihre Betten gekettet fest. In den abgedunkelten Räumen habe es stark gerochen, berichtete die Polizei. Aufgrund ihrer Unterernährung schätzten die Beamten die Opfer zunächst alle als minderjährig ein. Später habe sich herausgestellt, dass das älteste bereits 29 Jahre alt war.

Dauer der Gefangenschaft noch unklar

Insgesamt seien sechs Opfer minderjährig, sieben seien zwischen 18 und 29 Jahre alt. Bei dem Mädchen, das die Polizei alarmierte, handelt es sich um eine 17-Jährige. Die Polizei schätzte sie nach eigenen Angaben zunächst auf zehn Jahre. Das Mädchen habe im Haus ein Mobiltelefon gefunden, mit dem es den Notruf gewählt habe. Wie lange die Geschwister bereits festgehalten wurden, war zunächst unklar. Auch hätten Mutter und Vater nicht erklären können, warum sie ihre Kinder dieser Qual ausgesetzt hatten, so die Polizei.

Nach ihrer Befreiung wurden die ausgezehrten Opfer zunächst mit Essen und Getränken versorgt. Bei dem Vater der Kinder soll es sich nach einem Bericht des Lokalsenders KTLA um den Direktor einer Privatschule in Perris handeln. Die Kautionssumme für eine etwaige Freilassung des Paars wurde auf neun Millionen Dollar (etwa 7,3 Millionen Euro) festgesetzt.

https://www.stern.de/panorama/stern-cri ... 23932.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 11:42:31 
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Kalifornien
Eltern halten 13 Kinder in Ketten im Haus gefangen

Stand: 07:19 Uhr

Behörden befreiten in den USA 13 Geschwister aus der Gewalt ihrer Eltern, die ihre Kinder mit Ketten gefesselt hatten.

Die Geschwister sind zwischen zwei und 29 Jahren alt, berichtete der zuständige Bezirkssheriff in Riverside.
Die Polizei schätzte aufgrund der Unterernährung zunächst alle Geschwisterkinder als minderjährig ein

In Kalifornien haben die Behörden 13 Geschwister aus der Gewalt ihrer Eltern befreit, die ihre Kinder mit Ketten und Vorhängeschlössern gefesselt hatten. Wie das Büro des Bezirkssheriffs in Riverside berichtete, sei einer 17-Jährigen am Sonntag in Perris, zwei Stunden südöstlich von Los Angeles, die Flucht gelungen. Das Mädchen habe die Polizei informiert.

Die 13 Geschwister sind zwischen zwei und 29 Jahren alt, berichtete der Sheriff. Es handle sich um sechs Kinder und sieben Erwachsene.

Einige der Geschwister seien an ihre Betten gefesselt gewesen – sie seien unterernährt und sehr schmutzig gewesen. Ihre Umgebung beschreibt die Mitteilung als dunkel und faulig riechend. Vater und Mutter hätten nicht erklären können, warum sie ihre Kinder festhielten, heißt es in dem Bericht.

Die Geschwister seien rasch mit Lebensmitteln und Getränken versorgt worden, hieß es weiter. Alle 13 seien zur Versorgung in verschiedene medizinische Einrichtungen gebracht worden. Aufgrund ihrer Unterernährung schätzte die Polizei nach eigenen Angaben die Opfer zunächst alle als minderjährig ein. Das 17-jährige Mädchen, das fliehen konnte, wurde auf zehn geschätzt.

Die Eltern wurden festgenommen. Den 57-jährigen Vater und seine 49-jährige Ehefrau erwartet jetzt eine Anklage wegen Folter, schweren Missbrauchs und der Gefährdung Schutzbefohlener. Für Vater und Mutter wurde eine hohe Kaution von jeweils neun Millionen Dollar festgesetzt.

dpa/AFP/Reuters/mol

https://www.welt.de/vermischtes/article ... angen.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 11:45:24 
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Kalifornien

Gefesselt und unterernährt - Eltern hielten 13 Kinder gefangen

In Kalifornien haben Eltern ihre 13 Kinder unter widrigen Umständen gefangen gehalten und sie teils mit Ketten und Vorhängeschlössern gefesselt. Eine Tochter konnte sich befreien - und die Polizei alarmieren.

Dienstag, 16.01.2018 09:32 Uhr

Die Polizei hat in Kalifornien 13 Geschwister aus der Gewalt ihrer Eltern befreit, die ihre Kinder teilweise mit Ketten und Vorhängeschlössern gefesselt hatten. Wie das Büro des Bezirkssheriffs in Riverside  mitteilte, sei es einer 17-jährigen Tochter am Sonntag in der Nähe von Los Angeles gelungen sich zu befreien. Die Jugendliche habe den Notruf wählen und die Polizei alarmieren können.

Die Geschwister sind den Angaben zufolge zwischen zwei und 29 Jahren alt. Es handle sich um sechs Kinder und sieben Erwachsene, sagte der Sheriff. Aufgrund der Unterernährung der Geschwister hatte die Polizei nach eigenen Angaben zunächst alle als minderjährig eingestuft. Sie wurden in einem Haus in der Stadt Perris im Riverside County festgehalten, sie liegt rund 110 Kilometer südöstlich von Los Angeles.

Einige der Geschwister seien an ihre Betten gefesselt gewesen. In der Polizeimitteilung werden sie als "sehr schmutzig" beschrieben; ihre Umgebung als dunkel und faulig riechend. Die Beamten hielten zunächst alle Opfer für Minderjährige, da diese so schlecht ernährt seien. Die geflüchtete 17-Jährige habe ausgesehen wie ein zehnjähriges Mädchen. Die Polizeibeamten seien schockiert gewesen, als sie erkannten, dass sieben der Opfer Erwachsene waren.

Die 13 Geschwister wurden auf der Polizeiwache mit Getränken und Lebensmitteln versorgt, ehe sie zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Weder der 57 Jahre alte Vater noch die 49-jährige Mutter hätten erklären können, warum sie ihre Kinder festhielten. Die Eltern wurden festgenommen. Sie erwartet eine Anklage wegen schweren Missbrauchs und der Gefährdung Schutzbefohlener. Für beide wurde jeweils eine Kaution von neun Millionen US-Dollar festgesetzt.

Großeltern reagierten "überrascht und schockiert"

Wie die "New York Times" berichtete, hatte der Vater vom Staat Kalifornien die Genehmigung erhalten, in seinem Haus eine Privatschule zu betreiben. Demnach seien sechs Schüler registriert gewesen. Die Familie war vor einigen Jahren von Texas nach Kalifornien gezogen, die Eltern hatten zweimal Konkurs angemeldet, schrieb die "Los Angeles Times".

Die Eltern des festgenommenen Vaters sagten dem Sender ABC News, sie seien "überrascht und schockiert" von den Vorwürfen. Die Großeltern, die im Bundesstaat West Virginia leben, hatten demnach ihren Sohn und seine Familie zum letzten Mal vor vier oder fünf Jahren besucht. Sie sagten, ihr Sohn und seine Frau seien streng religiös. Gott habe sie dazu aufgerufen, so viele Kinder zu haben.

Nachbarn berichteten US-Medien, sie hätten die Kinder nur selten oder gar nicht gesehen. Sie habe nur ab und zu Kinder in ein Auto steigen sehen, sagte eine Nachbarin, der "Los Angeles Times". Sie habe sich gewundert, weil diese so blass seien. "Ich dachte, diese Kinder werden zu Hause unterrichtet. Man weiß, irgendetwas ist komisch, aber man will nichts Schlechtes von anderen Leuten denken."

aar/fok/dpa/AFP

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/k ... 88053.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 11:47:45 
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Zitat:
Bei dem Vater der Kinder soll es sich nach einem Bericht des Lokalsenders KTLA um den Direktor einer Privatschule in Perris handeln.


:shock:
Mir fällt jetzt hierzu nichts mehr ein. Euch?


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 11:48:39 
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16. Januar 2018, um 1:47 Uhr

13 Geschwister wurden von ihren Eltern in einem kalifornischen Haus festgehalten, sagt die Polizei

Die Geschwister, die unterernährt und an ihre Betten gefesselt waren, waren zwischen 2 und 29 Jahre alt, sagt die Polizei.

Bernstein Jamieson
BuzzFeed Nachrichten Reporter

Ein 17-jähriges Mädchen, das sagte, dass sie von ihren Eltern gefangen gehalten wurde, floh am Sonntag aus ihrem Haus in Südkalifornien und alarmierte die Behörden, die ihre 12 Geschwister aus der Residenz retteten, von denen einige an ihre Betten gefesselt und unterernährt waren.

Das Mädchen, das aus dem Hause Sonntagmorgen entkommen, verwendete ein Handy 911 anrufen und sagte Polizei ihre Brüder und Schwestern wurden in ihrem Perris, Kalifornien, zu Hause gefangen gehalten werden und sind „gebunden mit Ketten und Vorhängeschlössern“ , die Riverside County Sheriff Abteilung sagte.

Als die Beamten das Haus erreichten, entdeckten sie "mehrere Kinder, die mit Ketten und Vorhängeschlössern in dunklen und übel riechenden Umgebungen an ihre Betten gefesselt waren". Die Eltern, David Allen Turpin, 57, und Louise Anna Turpin, 49, konnten nicht erklären, warum die Kinder gefesselt waren, sagte die Abteilung des Sheriffs.

Das Paar wurde verhaftet und wegen Folter und Kindesgefährdung angeklagt. Ihre Kaution wurde auf jeweils 9 Millionen US-Dollar festgesetzt.

Obwohl sie 17 Jahre alt war, sagte die Polizei, dass das Mädchen, das sie alarmiert hatte, ungefähr 10 Jahre alt und "leicht ausgemergelt" war.

Obwohl die Behörden anfangs glaubten, 12 Kinder in dem schmutzigen Haus gefunden zu haben, waren sie "geschockt", als sie herausfanden, dass sieben Erwachsene waren. Sie waren zwischen 2 und 29 Jahre alt und schienen unterernährt und sehr schmutzig zu sein, sagte die Polizei.

Nach der Befreiung sagten die Opfer den Beamten, sie würden verhungern und erhielten Essen und Getränke. Sie wurden später in Krankenhäuser zur Behandlung aufgenommen.

Es ist nicht bekannt, wie lange die Kinder in Gefangenschaft gehalten wurden.

Staatliche Aufzeichnungen zeigen, dass im März 2011 eine private K-12-Schule in einem Vorort der Familie registriert wurde, wobei David Turpin als Hauptverantwortlicher aufgeführt wurde. Letztes Jahr waren sechs Kinder in den Klassen fünf bis zwölf eingeschrieben, hieß es in den Aufzeichnungen.

Schockierte Nachbarn sagten, sie wüssten nicht viel über die Kinder oder Eltern, obwohl einige bemerkten, dass ihr Vorgarten schlecht gehalten wurde.

Der Nachbar Andria Valdez erzählte der Presse-Enterprise , dass ihre Familie scherzte, dass die Familie Turpin wie Vampire aus der Twilight- Serie seien.

"Sie kamen nur nachts heraus", sagte sie. "Sie waren wirklich, wirklich blass."

Ein anderer Nachbar, Robert Perkins, erzählte der Zeitung, dass er und seine Mutter einmal gesehen hätten, wie Familienmitglieder eine Krippe auf dem Rasen vor dem Haus bauten.

Perkins beglückwünschte die Szene, aber "sie haben kein Wort gesagt", sagte er.

https://www.buzzfeed.com/amberjamieson/ ... .pd42qPmLa


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 11:49:57 
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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 11:52:10 
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Horror-Eltern ließen 13 Kinder fast verhungern

Hier waren sie alle noch glücklich

Polizei fand Opfer an Betten gekettet

16.01.2018 - 10:13 Uhr

http://www.bild.de/news/ausland/vernach ... .bild.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 17:28:59 
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Im Link befindet sich eine Karte und ein Video, das zeigt, wie das Ehepaar seinen Hochzeitsschwur erneuert und tanzt.
Anwesend ist Elvis Impersonator Kent Ripley.

Man fragt sich, was zwischenzeitlich passiert ist.

https://heavy.com/news/2018/01/david-tu ... d-parents/


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 19:07:00 
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Spurlos verschwundene Kinder und Jugendliche
Die vermissten Kinder
Von Markus Brauer 16. Januar 2018 - 15:53 Uhr
In Kalifornien waren 13 Geschwister monatelang verschwunden. Ihre eigenen Eltern hielten sie gefangen. Sie bekamen kaum zu essen, einige waren angekettet. Ein extremer und besonders grausamer Kriminalfall. Auch in Deutschland werden hunderte Kinder und Jugendliche vermisst.


Stuttgart - Monatelang waren sie spurlos verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt: 13 Geschwister im Alter von zwei bis 29 Jahren aus Perris, eine 70 000-Einwohner-Stadt zwei Stunden südöstlich von Los Angeles. Die Eltern hatten sie in ihrem „Horrorhaus“ mit Vorhängeschlössern an ihre Betten gekettet, gefangen gehalten.

Eines der unterernährten, verwahrlosten Opfer habe sich selbst befreien können und den Notruf gewählt, teilte die Polizei in Riverside County (US-Bundesstaat Kalifornien) jetzt mit. Der 57-jährige Vater David Turpin und seine 49-jährige Ehefrau Louise wurden wegen Folter und Kindeswohlgefährdung festgenommen.



Vermisstendatei der Polizei
Immer wieder werden Kinder von Angehörigen oder Fremden mitunter jahrelang eingesperrt und missbraucht. Nur die aufsehenerregendsten Fälle werden publik. In Deutschland werden vermisste Kinder und Jugendliche in der Vermisstenstatistik des Bundeskriminalamtes (BKA) und der Kriminalämter der Länder (LKA) erfasst.

Mehr als 100 000 Kinder und Jugendliche werden nach Angaben der Initiative Vermisste Kinder in Hamburg jedes Jahr in Deutschland als vermisst gemeldet. Die Hälfte der Fälle klärt sich laut BKA innerhalb der ersten Woche auf, nach einem Monat sind 80 Prozent gelöst. Nur etwa drei Prozent der Vermissten sind nach einem Jahr noch verschwunden.

Das BKA hat in seiner Vermisstendatei („Vermisste/Unbekannte Tote“/Vermi/Utot) insgesamt 1869 ungeklärte Fälle zu vermissten Kindern (bis zum 13. Lebensjahr, Stand: Mai 2017) erfasst. „Dramatische Fälle, die unaufgeklärt bleiben, bewegen sich im Jahresmittel im niedrigen ein- bis zweistelligen Bereich“, sagt Daniel Kroll von der Initiative Vermisste Kinder. Die allermeisten Jugendlichen tauchten binnen kürzester Zeit wieder auf. Doch in vielen Fälle tappt die Polizei im Dunkeln.

Zwischen Hoffen und Bangen
Die Eltern leben zwischen Hoffen und Bangen – wochenlang, jahrelang. Manchmal bekommen sie nie Gewissheit, was mit ihren Söhnen und Töchtern geschehen ist. Maria-Brigitte Henselmann ist eines dieser vermissten Kinder. Im Mai 2013 verschwand die damals 13-jährige aus Freiburg. Die Polizei vermutet, dass sie mit einem Mann namens Bernhard Haase unterwegs ist, den sie beim Chatten im Internet kennenlernte. Bis heute fehlt von dem Mädchen jede Spur (in dem Facebook-Eintrag der Internetseite „Bitte findet Maria“ ist ein Fahndungsfoto des BKA zu sehen).



Täglich 200 bis 300 neue Fahndungen
Täglich werden in der Fahndungsdatei des BKA in Wiesbaden 200 bis 300 Fahndungen neu erfasst oder gelöscht. Bei Nichtaufklärung bleibt die Fahndung 30 Jahre bestehen. Die Polizei ist europaweit vernetzt: Europol, BKA und LKAs gehen jedem Hinweis nach.

In der BKA-Vermisstenstelle wird jedes Schicksal detalliert erfasst. Wenn sich die Spuren im Nichts verlieren, müssen die Ermittler davon ausgehen, dass der Minderjährige verunglückt oder einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist.

Manchmal findet man die Leiche. Dann können die Angehörigen zumindest ihr Familienmitglied beerdigen und Abschied nehmen. Einige Vermisste tauchen aber nie wieder auf, weil sie in einem Baggersee ertrunken oder in einem Steinbruch verschüttet worden sind. Der Familie bleibt nichts außer Erinnerungen.

Wie eine Vermissten-Fahndung abläuft
In der Polizeidienstvorschrift (PDV) 389 „Vermisste, unbekannte Tote, unbekannte hilflose Personen“ ist genau geregelt, wie bei Vermisstenmeldungen vorzugehen ist. Minderjährige dürfen demnach ihren Aufenthaltsort nicht selbst bestimmen. Bei ihnen wird grundsätzlich von einer Gefahr für Leib und Leben ausgegangen. Wenn erforderlich, läuft eine Großfahndung an. Reicht das Personal einer Dienststelle nicht aus, wird die Hilfe der Bereitschafts- und Bundespolizei angefordert. Hunderte Beamte durchkämmen dann die Gegend, in der ein Minderjähriger verloren gegangen ist oder vermutet wird.

Mit modernsten kriminologischen Methoden wird heute nach Vermissten gefahndet. Enorm belastend für viele Familien ist das „Age processing“, ein aus den USA stammendes Fahndungsverfahren: Fotos von dauerhaft vermissten Kindern werden am Computer an das tatsächliche Alter der Verschwundenen angepasst und so ein aktualisiertes Fahndungsfoto erstellt. Die Eltern sehen ihr vermisstes Kind auf dem Bildschirm älter werden. Sollte das verschwundene Kind nach Jahren tatsächlich noch leben, hätte sich sein Aussehen frappierend verändert.

Spurlos verschwundene Kinder und Jugendliche
Spektakuläre Vermisstenfälle
Von Markus Brauer 16. Januar 2018 - 15:53 Uhr
August 2009
Die argentinische Polizei nimmt in der Provinz Corrientes einen 74-Jährigen fest, der seine drei Töchter und drei der sieben Inzestkinder, die er mit der heute 29-jährigen Tochter hatte, über mehr als 15 Jahre sexuell missbraucht haben soll. In den Medien erhält der Mann den Beinamen „Schakal von Corrientes“.


März 2009
In Turin in Italien wird eine 34-Jährige nach 22 Jahren Gefangenschaft befreit. Die Frau wurde 25 Jahre lang von ihrem Vater und ihrem Bruder vergewaltigt, mit zwölf Jahren sperrten diese das Opfer in eine dunkle Kammer und missbrauchten das Mädchen immer wieder. Das Opfer durfte das Zimmer zwar verlassen, war laut Staatsanwaltschaft aber psychisch vom Vater abhängig. Der 41-jährige Bruder soll auch seine eigenen vier Töchter vergewaltigt und misshandelt haben.

Januar 2009
Bei der Entbindung im Krankenhaus fliegt auf, dass eine 15-Jährige aus Ptuj (Pettau) in Slowenien von ihrem Vater geschwängert und jahrelang sexuell missbraucht worden ist. Der Mann sperrte das schwangere Mädchen im Haus ein.

September 2008
Eine 21-Jährige in Polen zeigt ihren Vater an, der sie sechs Jahre lang eingesperrt, missbraucht und zweimal geschwängert haben soll. Der 45-Jährige hielt seine Tochter offenbar jahrelang in einem Raum ohne Türklinke gefangen. Die Kinder brachte die Frau im Spital zur Welt, sie wurden zur Adoption freigegeben.

Mai 2008
In Argentinien überführt die Polizei einen 69-Jährigen wegen jahrelangem Missbrauch an einer seiner Töchter. Der argentinische Sexualtäter, der in den Medien als „Monster von Mendoza“ bezeichnet wird, sperrte seine Tochter zwischen deren elftem und 22. Lebensjahr in seinem Haus ein und zeugte mit ihr zwei Kinder.

April 2008
Ein Inzestfall in Amstetten in Österreich sorgt weltweit für Aufsehen: Eine 42-jährige Frau wird nach 24 Jahren Gefangenschaft im winzigen Keller ihres Vaters Josef Fritzl befreit. Der 74-Jährige misshandelte und vergewaltigte seine Tochter jahrelang und zeugte mit ihr sieben Kinder. Diese brachte die Frau ohne ärztliche Hilfe im Verlies zur Welt, drei davon lebten mit ihm und seiner Ehefrau in Freiheit, drei mit der Mutter in Gefangenschaft, ein Baby starb.

Fritzl wurde wegen Mordes, Vergewaltigung, Freiheitsentzug, schwerer Nötigung, Sklavenhandels, und Inzest angeklagt. Das Landgericht St. Pölten verurteilte ihn zu lebenslanger Haft mit anschließender Verwahrung in einer Anstalt für „geistig abnorme Rechtsbrechee“.

März 2007
Die südafrikanische Polizei befreit zwei Mädchen aus einem Erdloch, von denen eines mehr als zwei Jahre in der Gewalt ihres Peinigers war. Nach Angaben der Ermittler waren die beiden Kinder im Alter von vier und 14 Jahren Opfer eines Serientriebtäters. Der Mann hat behauptet, er sei der Vater der Mädchen.

September 2006
In Ungarn wird der Fall einer 27-Jährigen bekannt, die 13 Jahre lang von ihrem Vater, einem Gefängniswärter, gefangen gehalten und sexuell missbraucht wurde. Vor den Augen ihrer schwer kranken Mutter hatte der Vater sie regelmäßig vergewaltigt. Erst als der Mann starb, endete das Martyrium der Frau aus Budapest.

August 2006
Die 18 Jahre alte Wienerin Natascha Kampusch taucht nach acht Jahren wieder auf. Das Mädchen war im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt und in einem Verlies unter der Garage seines Kidnappers Wolfgang Priklopil in Strasshof in Niederösterreich eingesperrt worden. Kampusch gelang in einem unbeobachteten Moment die Flucht, der Täter nahm sich am selben Tag das Leben.

Juni 2001
Ein achtjähriges Mädchen wird im US-Bundesstaat Texas vier Jahre lang von den Eltern in einem Kasten eingesperrt. Die Polizei findet das halb verhungerte Kind in einem rund 180 mal 80 Zentimeter großen Möbelstück in ihrem Elternhauses bei Dallas gefunden. Das Mädchen wiegt nur 12,5 Kilogramm, ist von Läusen übersät und liegt inmitten von Unrat, Urin und Kot.

Februar 2001
Eine 27-jährige Österreicherin, die als 18-Jährige in Linz von einer Pflegefamilie aufgenommen worden war, wird nach neun Jahren Gefangenschaft und Missbrauch durch ihren Pflegevater befreit. Sie lebte in einem Besenkammerl ohne Bett. Die junge Frau muss Zeitungen austragen, den Lohn dafür kassiert die Pflegefamilie.

August 1996
80 Tage lang wird Sabine Dardenne im Keller des Hauses von Marc Dutroux in Marcinelle gefangen gehalten, bis die Polizei ihr Martyrium beendet. Die damals Zwölfjährige war auf dem Weg zur Schule gewesen, als sie der belgische Kinderschänder zusammen mit einem Komplizen vom Fahrrad riss.

Juli 1996
Der Fall „Maria K.“ wird bekannt: Ein Wiener Ehepaar hielt ihre geistig etwas zurückgebliebene 23-jährige Adoptivtochter „wie ein Tier“ in einer sargähnlichen Holzkiste in einem nicht beheizten Abstellraum. Schon im Alter von 15 wird das Mädchen mit mehreren unbehandelten Knochenbrüchen und Erfrierungen ins Spital eingeliefert. Maria K. muss das gesamte Jahr im Garten leben.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 7eee2.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 19:12:30 
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Dreizehn Geschwister wurden von Eltern in Perris, Kalifornien, gefangen gehalten: "Ein tief religiöses Paar" wurde wegen Folter angeklagt

By Danny Boyle
16. Januar 2018 • 13:45 Uhr

Pressartikel mit Bilder und VIDEO

Ein Paar wurde wegen Folterungen festgenommen, nachdem die Behörden sagten, dass ihre 13 unterernährten Kinder in ihrem kalifornischen Haus gefangen gehalten wurden und einige im Dunkeln an Betten gefesselt waren.

Die Behörden sagten, sie seien gewarnt worden, nachdem ein 17-jähriges Mädchen es geschafft hatte, am Sonntag aus dem Haus zu fliehen und die Polizei mit einem Mobiltelefon anzurufen, das sie gefunden hatte. Sie war so abgemagert, dass die Beamten sagten, sie dachten ursprünglich, sie sei erst 10 Jahre alt.

Die 13 Geschwister, die im Haus in Perris entdeckt wurden, reichten im Alter von zwei bis 29, das Riverside County Sheriff's Department sagte in einer Aussage.

Ihre Eltern - der 57-jährige David Allen Turpin und die 49-jährige Louise Anna Turpin - wurden unter Androhung von Folter und Kindergefährdung festgenommen. Die Kaution wurde auf 9 Millionen Dollar festgelegt.

Das Ehepaar wurde von Davids Eltern als "zutiefst religiös" beschrieben und soll geglaubt haben, dass Gott sie "gerufen hat", so viele Kinder zu haben.

Die Polizei erklärte: "Weitere Ermittlungen ergaben, dass mehrere Kinder in dunklen und übel riechenden Umgebungen mit Ketten und Vorhängeschlössern an ihre Betten gefesselt waren, aber die Eltern konnten keinen logischen Grund dafür nennen, warum ihre Kinder auf diese Weise zurückgehalten wurden.

"Die Abgeordneten fanden 12 Kinder im Haus, aber sie waren schockiert, als sie herausfanden, dass sieben von ihnen tatsächlich Erwachsene waren und zwischen 18 und 29 Jahre alt waren.

"Die Opfer schienen unterernährt und sehr schmutzig zu sein."

T er Büro des Sheriffs sagte : „Die Opfer mit Speisen und Getränken zur Verfügung gestellt wurden , nachdem sie behauptet zu verhungern“.

Haus in einer bürgerlichen Nachbarschaft mit vier Fahrzeugen draußen

Das spanische Stuckhaus, in dem die Geschwister angeblich festgehalten wurden, befindet sich in einem bürgerlichen Viertel von Perris, einer kleinen Stadt etwa 70 Meilen südöstlich von Los Angeles.

Das Haus hat drei Autos draußen sowie einen Lieferwagen mit getönten Scheiben. Eines der Autos hatte einen Kindersitz hinten.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Kinder in den letzten Jahren außerhalb des Hauses leben durften, sagten Nachbarn.

Bilder, die auf der Facebook-Seite der Turpin-Eltern gepostet wurden, zeigen die ganze Familie auf scheinbar getrennten Reisen nach Disneyland in Kalifornien.

Kinder besuchten Elvis Hochzeit Gelübde Erneuerung

Eine Facebook-Seite unter dem Namen David-Louise Turpin enthält Bilder von dem Ehepaar, das verschiedene Eheschließungen oder den Austausch von Gelübdezeremonien von 2011 bis 2016 mit ihren anwesenden Kindern besucht.

Im letzten Set, das im April-Juli 2016 hochgeladen wurde, trägt Louise Turpin ein langes weißes Hochzeitskleid, während ihr Ehemann in einen Anzug gekleidet ist.

Ein Elvis-Presley-Imitator hält ein Mikrofon und posiert mit dem Paar und den Kindern in einer Szene, die an eine Hochzeit in Las Vegas erinnert.

N ine Mädchen, alle mit langen dunklen Haaren, tragen pinkfarbene Kleider mit weißen Strumpfhosen passend, während ein Baby in einem leuchtend rosa Kleid gekleidet ist.

Drei Jungen, deren dunkles Haar in einer Schüssel geschnitten ist wie David Turpin, tragen Anzüge mit roten Krawatten.

Eine Fotographie des Aprils 2016 zeigt die gleichen lächelnden Kinder und das Paar, das Jeans und rote T-Shirts trägt, die "Sache 1", "Sache 2", "Sache 3" und so weiter lesen - ein Nehmen auf die boshaften Geschwister im populären Dr Seuss Buch "Die Katze im Hut."

In einem anderen Foto von September 2015 hält Louise Turpin ein Baby, das ein T-Shirt mit der Aufschrift "Mama liebt mich" trägt.

Ein Paar glaubte, Gott habe sie gerufen, um so viele Kinder zu haben

Die Turpins seien "zutiefst religiös" und glaubten, dass Gott sie gebeten hatte, so viele Kinder zu haben, wie die Großeltern der Jugendlichen sagten.

Die Eltern von David Turpin sprachen darüber, wie sie über die Anschuldigungen gegen ihren Sohn und ihre Schwiegertochter "überrascht und schockiert" waren.

J ames und Betty Turpin, der in West Virginia leben, sagte David und Louise so viele Kinder hatten , weil „Gott auf sie berufen.“

Sie sagten ABC News, dass sie "sehr streng homeschooling" gegeben wurden und sich lange Passagen in der Bibel merken würden.

"Es ist einfach herzzerreißend": Nachbarn sprechen von Schock

Nachbar Jamelia Adams, 39, war unter denen, die Schock über die Behauptungen von Behörden ausdrücken.

"Es ist nur wirklich, wirklich traurig", sagte sie. "Es gibt Orte, an die Kinder gehen können, wenn du deine Kinder nicht willst, wenn du dich nicht um sie kümmern kannst, und hier ist eine schöne Nachbarschaft, eine brandneue Wohnstraße, neuere Autos im Hof ​​und hier sind ein paar Kinder von 29 bis zwei, die nur gefangen und unterernährt und dreckig waren. Es ist einfach herzzerreißend. "

Ein anderer Nachbar, der 38-jährige Julio Reyes, sagte: "Wir haben vielleicht ein paar Teenager gesehen, die vielleicht letztes Jahr den Rasen gemäht haben, und Sie wissen, dass sie Weihnachtsschmuck haben. Ich habe nie gedacht, dass irgendetwas so passieren würde. "

Andere Nachbarn sprachen davon, von den Festnahmen betäubt zu sein. Andrew Santillan, der um die Ecke von der Wohnung lebt, hörte von einem Freund von dem Fall.

"Ich hatte keine Ahnung, dass dies vor sich ging", sagte er. "Ich wusste nicht, dass es Kinder im Haus gibt."

O thers beschrieb die Familie als sehr privat. Vor ein paar Jahren sagte Robert Perkins, er und seine Mutter hätten gesehen, wie ein paar Familienmitglieder eine Krippe im Turpins-Fahrer bauten.

Herr Perkins sagte, er habe sie dazu beglückwünscht. "Sie haben kein Wort gesagt", sagte er.

Mädchen im Alter von 17 Jahren Alarm nach Flucht aus dem Haus

Es war ein 17-jähriges Mädchen, das Alarm schlug für das, was später in der Muir Woods Road Nr. 160 zu finden war.

Der Teenager rief die Polizei an, nachdem er mit einem Mobiltelefon, das sie gefunden hatte, aus dem Haus der Familie geflohen war.

Das Mädchen, das so klein war, dass die Polizei zunächst glaubte, sie sei erst zehn, rief 911 an und wurde von Offizieren empfangen.

Sie interviewten sie, bevor sie zum Haus der Familie gingen und mehrere Kinder entdeckten, die mit Ketten und Vorhängeschlössern in dunklen, übel riechenden Umgebungen an ihre Betten gefesselt waren, so das Sheriff-Department von Riverside County.

Familie hatte zuvor Konkurs angemeldet

US-Medien berichteten, dass die Eltern zuvor Konkurs angemeldet hatten.

David Turpin ist in den Staatsakten als Leiter einer Privatschule registriert, aber seine Adresse entspricht der der Turpins.

Die Schule wurde im März 2011 eröffnet und hat laut den neuesten Daten der staatlichen Bildungsbehörde nur sechs Studenten.

Die Los Angeles Times sagte, dass das Paar seit 2010, nach einem Umzug aus Texas, im Perris-Haus gelebt hatte und fügte hinzu, dass sie zweimal bankrott gegangen seien.

Ein ccording Papier vor Gericht , wenn sie Konkurs im Jahr 2011 eingereicht, das Paar sagt , dass sie zwischen $ 100.000 und $ 500.000 in Schulden Öffnung die Schule aufgelaufenen, The New York Times sagte.

Die Zeitung sagte im selben Jahr, David Turpin arbeite als Ingenieur für den Rüstungskonzern Northrop Grumman, der 140.000 Dollar pro Jahr verdient, während seine Frau als Hausfrau geführt wird.

http://www.telegraph.co.uk/news/2018/01 ... -home-say/


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 16. Januar 2018, 19:23:35 
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„Horrorhaus“ in Kalifornien
„Ich wollte nichts sagen. Es geht mich ja nichts an“

Von Michael Remke | Stand: 09:19 Uhr

Die kalifornische Polizei befreit 13 Kinder, die von ihren Eltern mit Ketten und Vorhängeschlössern an ihre Betten gefesselt wurden - offenbar seit Jahren. Die Nachbarn ahnten nichts, erinnern sich jetzt aber an seltsame Vorkommnisse.

Es muss ein Bild des Horrors gewesen sein, was sich der Polizei in dem Einfamilienhaus im kalifornischen Perris am Sonntag gezeigt hatte. Insgesamt 12 Kinder, unterernährt, schmutzig und verstört kauerten von ihren Eltern an Betten angekettet am Boden und flehten um Hilfe von den Beamten. Eines der Mädchen hatte kurz zuvor aus dem elterlichen Gefängnis fliehen können und über den Notruf die Behörden alarmiert.

Die Eltern der Kinder, der 57 Jahre alte David Allen Turpin und seine 49-Jährige Ehefrau Louise Anna Turpin, wurden nach der Befreiung der mutmaßlichen Gefangenen in ihrem Haus wegen schweren Missbrauchs und Vernachlässigung ihrer Kinder verhaftet und mittlerweile angeklagt.

„Die Eltern konnten keinen Grund dafür abgeben, warum sie ihre Kinder festgehalten haben“, heißt es in der Stellungnahme der Polizei des Bezirks Riverside. Ein Richter setzte eine Kaution von neun Millionen Dollar fest. Am Donnerstag soll es eine erste Anhörung vor Gericht geben.

Raum war „verdreckt und heruntergekommen“

Die von der Polizei als „sehr hungrig und verschmutzt“ beschriebenen Kinder im Alter von zwei bis 29 Jahren kamen in die Obhut der Sozialbehörden. Sie durften duschen und baden, erhielten neue Kleidung und Essen und wurden später in eine Klinik zur Untersuchung eingeliefert. Über ihren Gesundheitszustand ist bisher nichts bekannt.

„Die Kinder waren mit Ketten und Vorhängeschlössen an mehrere Betten gefesselt“, hieß es in dem Polizeibericht. Der Raum, in dem sie am Boden kauerten, wurde als „verdreckt und heruntergekommen“, der Geruch als „streng und faulig“ beschrieben. Die Beamten glaubten aufgrund der starken Unterernährung der mutmaßlichen Opfer zunächst, dass alle Kinder noch minderjährig seien. Tatsächlich sind sieben der Geretteten bereits volljährig, sie sind 18 bis 29 Jahre alt. Einige der Kinder erklärten, dass sie „am Verhungern waren“.

Motiv der Eltern bisher völlig unklar

Auch das eine Mädchen, dem mit dem Handy der Eltern die Flucht gelungen war, war von den Beamten als nicht älter als zehn Jahre eingeschätzt worden. Später stellte sich heraus, dass sie bereits ein Teenager und 17 Jahre alt ist. Sie hatte bei ihrem Notruf ausgesagt, dass „ihre Brüder und Schwestern als Gefangene gehalten werden“. Die Namen der Kinder haben die Behörden bisher nicht bekannt gegeben. Das „Horrorhaus“ liegt etwa 80 Autominuten südöstlich von Downtown Los Angeles.

Das Motiv der Eltern war noch völlig unklar, genauso wie die Frage, ob alle Kinder aus ihrer Ehe stammen oder möglicherweise auch aus anderen Beziehungen. Auch die Frage, wovon die Familie gelebt hat und wie lange die Kinder wie in einem Gefängnis eingesperrt waren, sollen die weiteren Ermittlungen der Polizei ergeben.

Auf Facebook gibt es Bilder der Turpins, die die gesamte Familie bei einer Reise nach Disneyland zeigen. Auf einem anderen Foto vom April 2016 tragen die Kinder vor dem Hintergrund einer Bergkette T-Shirts mit der Aufschrift „Thing 1 bis Thing 13“. Die Motive sind angelehnt an ein Kinderbuch von Dr Seuss.

Adresse des Paares ist als Privatschule registriert

Auch bei der Hochzeit von David und Louise Turpin in Las Vegas sind alle Kinder offenbar dabei. Wann die beiden geheiratet haben, ist noch nicht bekannt. Ein Elvis-Presley-Imitator hatte die Trauung vollzogen. Die Mädchen trugen dabei pinkfarbene Kleider mit weißen Schuhen, während die Jungen im Anzug und mit lilafarbenen Krawatten erschienen. Sie trugen wie ihr Vater eine Art Topfhaarschnitt.

Bisher waren die Eltern den Behörden nicht aufgefallen. In der Polizeiakte gibt es nicht einen Eintrag. Die beiden hatten das Haus in Perris 2010 gekauft, zuvor sollen sie jahrelang in Texas gelebt haben. Das Paar hat bereits zweimal Privatinsolvenz erklärt.

Die Adresse in dem 76.000 Einwohner zählenden Ort Perris ist beim Bildungsministerium von Kalifornien als Privatschule registriert. David Turpin hatte die so genannte „Sandcastle Day School“ zum Schuljahr 2014-2015 gegründet.

Gemeldet wurden aber nur insgesamt sechs Jahrgangsstufen mit jeweils einem Schüler. Sie verteilen sich auf die Klassen fünf, sechs, acht, neun, zehn und 12. Die Privatschule könnte den beiden als Tarnung gedient haben.

„Die Familie war schon sehr komisch“

„Ich verstehe nicht, warum nicht einer von hier etwas bemerkt hat“, erklärte Kimberly Milliganm eine Nachbarin, deren Haus gegenüber von dem der Turpins steht. „Wir leben ja nicht Kilometer weit von einander entfernt, sondern nur wenige Meter.“ Milligan berichtete, dass die Familie 2010 in die Nachbarschaft gezogen sei. Es hieß damals sie hätten 12 Kinder.“ Doch gesehen habe sie selten jemanden. „Ich habe die Frau einmal mit einem Baby auf dem Arm beobachtet, danach aber nie wieder.“

Ein anderes Mal seien „drei Teenager aus dem Haus gekommen“. Die Kinder sahen demnach sehr blass aus und stiegen in den Wagen der Eltern. „Die Familie war schon sehr komisch, aber denkt man gleich, dass die Eltern auch böse sind?“, fragt sich Milligan. Viele Gedanken habe sie sich nicht gemacht. „Ich dachte, die werden Zuhause unterrichtet.“

Auch andere Nachbarn ahnten offenbar nicht, was hinter der stets verschlossenen Tür vor sich ging. „Wir sind geschockt und am Boden zerstört“, sagten Zinzi und Ricardo Ross, die in derselben Straße leben wie die Turpins. „Das ist doch Wahnsinn, dass es hier so etwas gibt. Wir können das nicht glauben.“ Ähnlich geht es auch Nachbar Andrew Santillan. „Ich hatte doch keine Ahnung, was in dem Haus los war.“

Fast alle Nachbarn können sich aber an einen als seltsam beschriebenen Vorfall erinnern. „Vor ein paar Monaten haben die Eltern mit ein paar Kindern mitten in der Nacht vor dem Haus gearbeitet“, erinnerte sich Gary Stein, der nur wenige Meter von den Turpins entfernt wohnt. „Sie hatten Flutlicht an und setzten neuen Rasen.“

Kurz zuvor hatte die Gemeinde ihre Bürger ermahnt, ihre Vorgärten in Ordnung zu halten. Einige bekamen sogar Strafzettel, weil sie es nicht taten. „Das war schon seltsam, dass die Familie mitten in der Nacht am Rasen arbeitete“, erklärte Stein. „Doch ich wollte nichts sagen. Es geht mich ja nichts an.“

https://www.welt.de/vermischtes/article ... ts-an.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 17. Januar 2018, 00:30:23 
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Abgründe an der Muir Woods Road

Einige Nachbarn fühlten sich durch die Bewohner des schlichten Bungalows an der Muir Woods Road an die Vampirfamilie Cullen aus der Filmsaga „Twilight“ erinnert. „Sie gingen nur nachts aus und waren sehr, sehr blass“, erzählte Andria Valdez der Zeitung „The Press-Enterprise“. Andere Bewohner des ruhigen Viertels in Perris etwa 100 Kilometer südöstlich von Los Angeles hatten in dem Haus am Ende der Straße nur ein Paar vermutet, das besonders zurückgezogen lebte. „Ich wusste nicht, dass dort überhaupt Kinder wohnten“, sagte Andrew Santillan. „Ich hatte keine Ahnung, was da vor sich ging.“

Auch Santillan war am Sonntagmorgen durch Streifenwagen geweckt worden. Nach dem Notruf einer Siebzehnjährigen, die meldete, dass ihre Eltern David und Louise Turpin ihre zwölf Geschwister gefangen hielten, hatten sich Beamte des Perris Police Department und des Sheriff-Büros des Bezirks Riverside an der Muir Woods Road versammelt. „In dem Haus fanden die Ermittler mehrere Kinder, die mit Ketten und Schlössern an Betten gebunden waren“, teilten die kalifornischen Justizbehörden am Montag mit. „Anfangs meinten die Beamten, zwölf Kinder entdeckt zu haben. Mit Schrecken stellten sie fest, dass sieben der Personen Erwachsene im Alter von 18 bis 29 Jahren waren.“

Die Siebzehnjährige, die die Polizei alarmierte, soll so unterernährt gewesen sein, dass die Beamten ihr Alter auf zehn Jahre schätzten. Das Mädchen und ihre vier jüngeren Geschwister wurden in das Riverside University Hospital gebracht. Die erwachsenen Kinder der Familie werden seit Sonntag im Corona Regional Medical Center versorgt. David und Louise Turpin sitzen seit der Festnahme in der Haftanstalt Robert Presley in Riverside. Das Paar erwartet in den kommenden Tagen eine Anklage wegen Quälerei und Kindesgefährdung.

Was geschah, gibt Rätsel auf

Was sich in dem Haus an der Muir Woods Road abspielte, gibt der Staatsanwaltschaft derweil Rätsel auf. Fotos und Videos, die der 56 Jahre alte David Turpin und seine 49 Jahre alte Ehefrau Louise in sozialen Medien veröffentlicht hatten, zeigen eine fröhliche Großfamilie. Als der Ingenieur und die Hausfrau vor einigen Jahren ihr Eheversprechen erneuerten, tanzte das Paar in einer Kapelle in der Wüstenstadt Las Vegas ausgelassen zu der Musik eines Elvis-Imitators, während die 13 Kinder im Takt klatschten. Ein Foto der Zeremonie zeigt die Eheleute mit ihren Kindern – die zehn Töchter in pink-weiß-karierten Kleidern und weißen Strumpfhosen, die drei Söhne in dunklen Anzügen mit farblich abgestimmten Krawatten. Verwandte berichteten amerikanischen Medien zudem von gemeinsamen Ausflügen der Familie in Vergnügungsparks. „Sie sind eine rechtschaffene Familie“, sagte David Turpins Mutter Betty dem Fernsehender CNN. „Die Eltern haben die Kinder sehr beschützt.“

Aus religiösen Gründen soll sich das Paar vor einigen Jahren entschlossen haben, seine Kinder nicht in öffentliche Schulen zu schicken, sondern zu Hause zu unterrichten. Nach dem Umzug an die Muir Woods Road vor drei Jahren gründete David Turpin dafür die „Sandcastle Day School“, in der aber offenbar nur seine eigenen Kinder lernten. Zuvor soll der Sechsundfünfzigjährige mit dem altertümelnden Rundhaarschnitt als Ingenieur für Rüstungsunternehmen wie Northrop Grumman und Lockheed Martin gearbeitet haben. Im Jahr 2011 verlor Turpin jedoch seine Stelle und meldete Privatinsolvenz an. Die Schulden des Paares beliefen sich angeblich auf etwa 250.000 Dollar.

Der Rechtsanwalt Ivan Trahan, der David und Louise Turpin damals beriet, ahnte nichts von dem mutmaßlichen Kindesmissbrauch seiner früheren Mandanten. „Ich habe sie als ausgesprochen nettes Paar in Erinnerung“, sagte Trahan der „New York Times“. „Beide sprachen immer sehr gut über ihre Kinder.“

16.01.18
http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/k ... 02090.html
mit kurzem Video


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 17. Januar 2018, 11:13:11 
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Ich vermute, die Eltern (oder nur ein Elternteil) kamen nicht zurecht damit, dass ihre Kinder sich abnabeln wollten. 7 volljährige Kinder, die eigene Wege gehen wollten, eigenständige Persönlichkeiten werden wollten, Ausbildungen absolvieren und heiraten wollten haben vermutlich nicht ins Weltbild der Eltern gepasst. Irgendwann muckten die wahrscheinlich auf.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:06:18 
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Gefangen in Perris

Was einem bei der Ankunft in der Muir Woods Road in der kalifornischen Kleinstadt Perris sofort auffällt, das ist dieser Ice Cream Truck. Die mobilen Eisverkäufer sind Bestandteil der Frohsinn-Kultur in diesem Bundesstaat, also kommen ein paar Kinder angerannt und versorgen sich mit frischen Süßigkeiten. Es ist dennoch grotesk, dieses Gefährt mit der fröhlichen Musik ausgerechnet am Dienstagmorgen in dieser Straße zu sehen, wo sich ein unvorstellbares Verbrechen ereignet hat.

Hier, in der Muir Woods Road, in einem heruntergekommenen Haus gleich am Anfang dieser Sackgasse am Ortsrand, haben Louise und David Turpin ihre 13 Kinder jahrelang gefangen gehalten und sie verwahrlosen, verkommen und beinahe verhungern lassen. Die 17 Jahre alte Tochter flüchtete am Sonntag durch ein Fenster, nahm Beweisfotos und ein deaktiviertes Handy mit, das Notrufe erlaubte. Um sechs Uhr morgens verständigte sie die Polizei.

"Das war Folter", sagt Greg Fellows, der Polizeichef von Perris, am Dienstag. Es habe bestialisch gestunken, bei der Ankunft der Beamten seien drei Kinder mit Vorhängeschlössern an Betten festgekettet gewesen. "Ich habe so was wie dieses Haus noch nie in meinem Leben gesehen", so der Polizist.

Die Eltern, sie 49, er 56 Jahre alt, sind mittlerweile verhaftet worden und sollen erklären, wie und warum sie das alles getan haben - bei den ersten Befragungen hätten sie keine zufriedenstellenden Antworten geben können, am Mittwoch werden sie dem Richter vorgeführt. "Die Mutter war völlig perplex, als wir an die Tür geklopft haben. Es sind noch viele Fragen offen, aber wir werden Antworten bekommen", sagt Fellows.

Die Kinder, zehn Mädchen und drei Jungen im Alter zwischen zwei und 29 Jahren, werden derzeit im 50 Kilometer entfernten Corona Regional Medical Center versorgt. Gerade die Älteren, so heißt es dort, würden aufgrund ihrer Verwahrlosung deutlich jünger wirken. "Sie sind freundlich und aufgeschlossen, sie hoffen auf ein besseres Leben", sagt Krankenhaus-Chef Mark Uffer. Er sagt aber auch: "Ich habe so was wie diese Kinder in meinem Leben noch nicht gesehen."

Wenn extreme Fälle familiärer Gewalt ans Licht kommen, heißt es stets, die Stadt befinde sich im Schockzustand. Für Perris gilt das eher nicht. Es scheint, als wäre die restliche Welt schockierter als die Leute in dieser 70 000-Einwohner-Stadt, anderthalb Autostunden südöstlich von Los Angeles. Hier sind sie eher genervt, dass nun so viele Journalisten in der Stadt sind. "Was sollen wir denn schon sagen? Das sind unsere Nachbarn, doch wir kennen sie nicht", sagt Keyla Redd, die schräg gegenüber wohnt. Man merkt, dass sie diese Sätze schon ein paar Mal gesagt hat und nun routiniert vorträgt.

Eine Nachbarin spricht über die Tat, aber eigentlich spricht sie über sich selbst
Die meisten Nachbarn haben Schilder aufgehängt mit der handgeschriebenen Bitte, sie doch bitteschön in Ruhe zu lassen. Kein Wunder, etwa 50 Journalisten klopfen an Haustüren, über dem Haus der Turpin-Familie surren zwei Drohnen, darüber dreht ein Hubschrauber stundenlang Runden. Es wirkt beinahe so, als hätten die Bewohner der Straße Redd, 23, und Kimberly Milligan, 50, als Sprecherinnen der Nachbarschaft bestimmt. Milligan gibt auf der anderen Straßenseite Interviews und scheint fürs Fernsehen zuständig zu sein, Redd kümmert sich um die schreibenden Reporter.

Redd spricht über diese unvorstellbare Tat, doch eigentlich spricht sie über sich selbst. Ihre Sätze sind weniger eine Auskunft als vielmehr ein Exkulpieren, weil natürlich jeder wissen will: Hat denn keiner bemerkt, dass da ein Ehepaar 13 Kinder gefangen hält? Das kann doch nicht möglich sein! In einer Kleinstadt wie Perris, in einer Straße wie der Muir Woods Road, in der es genauso aussieht, wie sich ein Deutscher eine amerikanische Kleinstadt vorstellt: immergleiche Einfamilienhäuser mit US-Flagge an der Hauswand und Basketballkorb in der Einfahrt. Was die Häuser unterscheidet, sind die verschiedenen Brauntöne. Ansonsten ist alles derart identisch, dass sich sofort verirrt, wer ein Mal falsch abbiegt.

Im Nachhinein könnte man natürlich sagen, dass einem ein paar Dinge aufgefallen sind", sagt Redd: "Doch für sich betrachtet und ohne Hinweis auf eine schreckliche Tat waren es eben nur Anzeichen dafür, dass die Familie ihre Ruhe haben möchte." An Halloween etwa, vor zwei Monaten, da sei der Vater mit einem Kruzifix bewaffnet vor der Haustür gestanden, habe in der Einfahrt ein Lagerfeuer angezündet und dafür gesorgt, dass sich dem Haus niemand nähert, nicht einmal verkleidete Kinder, die nach Süßigkeiten fragen wollten. "Wer nicht weiß, dass der dort 13 Kinder gefangen hält, der denkt sich dann: Okay, will er halt nichts mit diesem Feiertag zu tun haben", sagt Redd.

Sie zählt dann noch mehr Beispiele auf. Vor einigen Jahren habe sie drei der Kinder für ihre gelungene Weihnachtsdekoration loben wollen. "Sie haben nichts gesagt, sondern uns nur angestarrt, als wären wir Geister", sagt Redd. Oder dieser Abend, an dem einige Kinder bis Mitternacht im Garten gearbeitet hätten. "Sollen wir deshalb die Polizei rufen?", fragt Redd: "Die Eltern waren niemals unfreundlich oder unflätig - sie haben lediglich den Eindruck vermittelt, dass sie in Ruhe gelassen werden möchten. Ich denke nicht gerne schlechte Dinge über andere Leute."

Passen die Leute nicht mehr aufeinander auf? Noch nicht mal mehr in Kleinstädten wie Perris? Im fröhlichen sonnigen Kalifornien? Wer hier als Tourist herkommt, der fährt meist die Pazifikküste runter, von San Francisco nach Los Angeles oder San Diego, er hält in den Millionärsdörfern Monterey und Huntington Beach an, spielt Golf in Carlsbad oder surft in Oceanside. Und dann glaubt er, dass er das Lebensgefühl der Einheimischen verinnerlicht hat. Es gibt aber noch dieses andere Kalifornien, dessen Städte mindestens 40, 50 Kilometer von dieser Küste entfernt sind. Sie heißen Chino und Fresno und Bakersfield. Oder eben Perris.

In solchen Städten spielen Folgen der Mystery-Serie X-Files, es könnte auch die nächste Staffel von True Detective hier gedreht werden, so trübe und trostlos sieht es hier aus. Die amerikanische Bezeichnung "Middle of Nowhere" ist zu nett, das deutsche "Arsch der Welt" trifft es besser. In Perris wohnen Leute, die hier geboren sind - oder wegen der wahnwitzig niedrigen Immobilienpreise hierher ziehen. In der Muir Woods Road steht gerade ein 350-Quadratmeter-Haus, drei Jahre alt, mit Pool und riesigem Garten, für 320 000 Dollar (260 000 Euro) zum Verkauf.

In solchen Städten spielen Folgen der Mystery-Serie X-Files, es könnte auch die nächste Staffel von True Detective hier gedreht werden, so trübe und trostlos sieht es hier aus. Die amerikanische Bezeichnung "Middle of Nowhere" ist zu nett, das deutsche "Arsch der Welt" trifft es besser. In Perris wohnen Leute, die hier geboren sind - oder wegen der wahnwitzig niedrigen Immobilienpreise hierher ziehen. In der Muir Woods Road steht gerade ein 350-Quadratmeter-Haus, drei Jahre alt, mit Pool und riesigem Garten, für 320 000 Dollar (260 000 Euro) zum Verkauf.

Wer ins kalifornische Hinterland zieht, der wundert sich zunächst über den Gleichmut der Nachbarn. Alle nett und hilfsbereit, Leben und Leben lassen, das ist erst einmal wunderbar unaufgeregt. Es ist aber auch eine Kultur der Ignoranz, weil sich niemand für das Leben der anderen interessiert. Wer nur auf sich schaut, der schaut automatisch auch immer von anderen weg.

Das Ehepaar Turpin, das zuvor im Bundesstaat Texas und in der 25 Kilometer entfernten 110 000-Einwohner-Stadt Murrieta gelebt hatte, kam 2014 nach Perris und nutzte diese Ignoranz für seine Zwecke. Es gründete die Schule Sandcastle Day School. Rektor war Vater David, die einzigen Schüler die sechs schulpflichtigen Kinder. In Kalifornien kann jeder eine Privatschule eröffnen, der ein Formular ausfüllen kann - in Texas braucht es noch nicht einmal das. Die für die Schule zuständige Behörde teilt mit, es habe bis Sonntag keinen Grund zur Besorgnis gegeben. Allerdings: Die Schule sei in den vergangenen sieben Jahren kein einziges Mal kontrolliert oder überprüft worden.

David Turpin soll als Ingenieur beim Rüstungsunternehmen Northrop Grumman mehr als 140 000 Dollar pro Jahr verdient haben. Seine Frau Louise war Hausfrau. Es heißt nun, dass die Familie verschuldet gewesen sei und bereits zwei Mal Privatinsolvenz angemeldet habe. "Sie wirkten dennoch wie eine normale Familie, die aufgrund der vielen Kinder Finanzprobleme hatte", sagt Anwalt Ivan Trahan, der die Turpins während der Insolvenz im Jahr 2011 vertreten hat: "Beide Ehepartner wirkten gefestigt und sprachen nur liebevoll von ihren Kindern. Es gab keinen Grund zur Sorge." Offenbar doch: Polizeichef Fellows will nicht spekulieren, sagt aber, dass die Verwahrlosung des Hauses immens gewesen sei: "Meine Beamten sind noch immer völlig perplex, wie es dort ausgesehen hat."

Es stinkt tatsächlich
Es gibt Fotos der Familie bei Facebook: Die Turpins in Disneyland. Das Ehepaar Turpin in einer Kapelle in Las Vegas zum Erneuern des Eheversprechens, umringt von den Kindern. Die Turpins verkleidet als Figuren der bekannten Comicserie "Thing One and Thing Two". Die Kinder sehen darauf so aus, als dürften sie gleich zum Eislaster stürmen und Süßigkeiten kaufen. Wer bei Facebook glücklich ist, der ist es auch im wahren Leben. Oder etwa nicht?

In Perris sprechen sie nun alle über die Turpins, sie sprechen aber immer auch über sich selbst. Die Eltern des Vaters etwa. Betty und James Turpin sagen, sie seien "überrascht und schockiert", hätten aber nichts bemerkt. Die Kinder seien für das Ehepaar Geschenke Gottes gewesen, sie hätten die Familie aber seit mehr als vier Jahren nicht mehr gesehen. Der Bürgermeister von Perris, Michael Vargas, sagt: "Das hier ist eine fröhliche Familienstadt, in der die Leute aufeinander aufpassen. Alle Einwohner sind am Boden zerstört über die Grausamkeit, die sich hier abgespielt hat."

Wer dem Haus der Familie Turpin nahekommt, der bemerkt tatsächlich: Es stinkt. Vielleicht stinkt es auch nur deshalb, weil einem vorher gesagt wurde, dass es stinken würde. Vom Gehsteig aus riecht es völlig normal. Es sieht auch völlig normal aus. Ein gewöhnliches Haus in einer gewöhnlichen Straße in einer gewöhnlichen Stadt. Als die Sonne untergeht in Perris, Kalifornien, da kommt der Eislaster noch einmal vorbei. Diesmal kommt niemand auf die Straße. Die Leute sind in ihren Häusern und kümmern sich um ihre eigenen Angelegenheiten.

17.01.18
http://www.sueddeutsche.de/panorama/kal ... .3828768-2


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:13:32 
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Drama in Kalifornien
"Ich nenne das Folter" - Polizei schildert das Schicksal der 13 gefangenen Kinder

Ein Elternpaar soll in Kalifornien seine 13 gemeinsamen Kinder gefangen gehalten haben. Bei einer Pressekonferenz haben Ermittler und Ärzte nun erschreckende Details genannt. Die Anklage gegen die Eltern wiegt schwer.

"Wir hätten niemals an so etwas gedacht", sagte eine Nachbarin der "BBC", "aber im Nachhinein waren da rote Flaggen. Es kann nicht sein, dass man neun Kinder nie sieht oder hört." Der Fall der 13 von ihren Eltern im Haus festgehaltenen Kinder in Kalifornien erschüttert die USA.

Das beschuldigte Ehepaar soll am Donnerstag vor Gericht erscheinen. Das berichtete CNN am späten Dienstagabend (Ortszeit). Dem Paar aus der Stadt Perris südöstlich von Los Angeles werden schwere Misshandlung und Kindesgefährdung vorgeworfen, wie das Bezirkssheriffbüro in Riverside am Montag mitgeteilt hatte. Die Behörde spricht dabei sogar von "Folter" (torture). Die Eltern wurden festgenommen, die Kaution für eine Freilassung wurde dem Sheriffbüro zufolge auf hohe 9 Millionen Dollar (7,3 Millionen Euro) pro Person gesetzt.

"Ich nenne das Folter"

Auf einer Pressekonferenz berichtete Polizeichef Gregg Fellows am Dienstag über die Befreiung der Erwachsenen und Kinder. Eine 17-Jährige entkam laut Fellows durch ein Fenster aus ihrem Elternhaus und rief mit einem eigentlich "deaktivierten Mobiltelefon" den Notruf. Die Polizisten, die sie für zehn Jahre alt hielten, schenkten ihr erst Glauben, als das Mädchen ihnen auf dem Telefon Fotos von den Zuständen im Haus zeigte. Fellows sagte laut "BBC": "Einige unserer Polizisten haben gesagt, dass es im Haus sehr faulig gerochen habe." Drei der Kinder seien angekettet gewesen. "Es war extrem schmutzig und wie wir bereits berichtet haben, waren viele der Kinder unterernährt."

Auf den Foltervorwurf angesprochen, antwortete der Polizeichef laut "BBC": "Können Sie sich vorstellen, dass jemand mit 17 Jahren aussieht wie eine 10-Jährige, an ein Bett gefesselt und unterernährt ist? Ich nenne das Folter." Hinweise auf sexuellen Missbrauch oder psychische Erkrankungen seien bislang nicht gefunden worden, allerdings stünden die Ermittlungen noch am Anfang.

Der Zugriff der Polizei habe die Mutter laut Polizeichef überrascht. "Ich kann den genauen Wortlaut des Gespräches nicht wiedergeben, aber die Mutter schien verwundert, warum wir das Haus betreten", sagte Fellows laut "BBC".

Weder Jugendamt noch Schulbehörde kontrollierten

Laut "New York Times" hatte der Vater die Lizenz für eine Privatschule. Die einzigen Schüler: Sechs seiner eigenen Kinder im Schulalter. So mussten die Kinder das Haus nicht verlassen und keiner Schule, keinem Lehrer, keinem Mitschüler konnte auffallen, wie schlecht es den Kindern der Familie geht. Bislang ist fraglich, wie eine Familie, die laut "New York Times" vor wenigen Jahren noch als normal galt, sich so entwickeln konnte. Videos in sozialen Medien zeigen, wie die Eltern in einer Hochzeitskapelle in Las Vegas ihr Ehegelöbnis erneuern - inklusive Elvis-Imitator. Die Mädchen tragen identische Kleider, die Jungen Anzüge. Die Farbe ihrer Krawatten passt zu der der Kleider der Mädchen.

Dem zuständigen Jugendamt sei nie etwas Negatives gemeldet worden und so hat wohl nie jemand die Familie besucht, um sich ein Bild zu machen. Auch von der Schulbehörde hat trotz der Schullizenz nie jemand den Unterricht der Familie besucht, berichtet die "New York Times".

Posttraumatische Belastung und Mangelernährung

Seit ihrer Befreiung sind die sechs minderjährigen Kinder der Familie im Krankenhaus. Die dortige Chefärztin Sophia Grant sagte laut "Bild", dass die posttraumatische Belastung der Kinder hoch sein wird. Ernährungswissenschaftler Donald Kirby sagte dem US-TV-Sender ABC, es könne Jahre dauern, bis die 13 Kinder der Familie sich von der langen Mangelernährung erholen. "Diese Kinder werden viel Unterstützung brauchen, um irgendwann ein normales Leben zu führen“, sagte Grant laut "Bild". Auf die Frage, ob dies überhaupt je möglich sei, antwortete sie: "Es gibt immer Hoffnung."

tkr

https://www.stern.de/panorama/stern-cri ... 25560.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:16:20 
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Registriert: Dienstag, 07. Februar 2017, 17:19:53
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Horror-Eltern aus Kalifornien verboten der Familie Kontakt zu Kindern
Jetzt spricht die Tante der befreiten 13 Geschwister

David T.* (57) und Louise T.* (49) sollen im kalifornischen Perris ihre 13 Kinder im Alter zwischen zwei und 29 Jahren festgehalten und misshandelt haben. Am Sonntag gelang einer 17-Jährigen die Flucht aus dem dunklen, fauligen Haus – und die Polizei konnte das Martyrium der Geschwister beenden.

Warum sie ihre Kinder in Ketten legten und ihnen kaum Essen gaben, konnten die Horror-Eltern bei ersten Befragungen nicht erklären. Das Umfeld merkte nie etwas von den gequälten Kindern im Haus. Niemand schöpfte Verdacht, Nachbarn der idyllischen Siedlung mit Einfamilienhäusern zeigen sich geschockt. «Ich wusste nicht, dass Kinder im Haus sind» sagt Andrew Santillan , der um die Ecke wohnt, der Newsseite «The Press-Enterprise». Sogar die Grosseltern der Kinder sind geschockt über die Nachricht. Zuletzt hätten sie ihren Sohn David und Schwiegertochter vor vier oder fünf Jahren gesehen.

Tante durfte die Kinder nicht sehen oder mit ihnen sprechen
Jetzt äussert sich die Schwester der Horror-Mutter Louise T.* – und sagt, dass sie immer vermutete, dass etwas nicht stimmt. Elizabeth Jane Flores (41) aus Cleveland im US-Bundesstaat Ohio durfte ihre 13 Neffen und Nichten nie besuchen. Sie habe ihre Schwester seit 19 Jahren nicht mehr gesehen, allerdings per Telefon Kontakt mit ihr gehabt.

«Etwas schien an ihrem Erziehungsstil merkwürdig, aber so etwas hätte ich nie erwartet», sagt Flores zu «DailyMail». «Wir machten uns grosse Sorgen um die Kinder, weil es so seltsam war, aber es gab nichts, das wir tun konnten. Sie liessen niemanden vorbeikommen und wir wussten ihre Adresse nicht. Immer, wenn ich sie fragte, ob ich am Telefon mit den Kindern sprechen kann, liess sie mich nicht.»

Auch die Grosseltern durften ihre Enkelkinder nicht besuchen
Flores, selbst Mutter von sieben Kindern, sagt, dass ihre Eltern extra nach Kalifornien geflogen waren, um die Familie zu besuchen – doch ihre Schwester habe sich geweigert, ihnen ihre Adresse zu geben. «Wir durften nie mit den Kindern sprechen. Sie nahm nicht einmal meine Anfrage bei Facebook an. Wir fragten uns alle, was los ist», erklärt Flores. «Meine Eltern flogen ein paar mal hin, um sie zu sehen, aber sie sagte ihnen nicht, wo sie hinsollen und so gingen sie jedes mal unter Tränen wieder. Es ist so herzzerreissend und ich schäme mich so dafür.» Wie lange die Kinder unter den grausamen Umständen leben mussten, wird noch ermittelt. (kad)

* Namen der Redaktion bekannt

17.01.18
https://www.blick.ch/news/ausland/horro ... 54353.html


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 18. Januar 2018, 14:29:01 
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Unterirdische Hölle Im Haus der Familie der Familie Turpin, in dem Disney-besessene Eltern hungerten und ihre 13 Kinder in schmutzige Betten verfrachteten

David und Louise Turpin wurden verhaftet und wegen Folter und Kindesgefährdung angeklagt, nachdem eines ihrer 13 Kinder durch das Fenster entkommen war und die Polizei gerufen hatte

Von Emma Parry, Digital US Korrespondent in Perris, Kalifornien

16. Januar 2018, 21:54 Uhr
Aktualisiert: 18. Januar 2018, 4:48 Uhr

Die kranken Eltern, die Polizisten sagen, verhungerten ihre 13 Kinder und hielten sie angekettet und mit Vorhängeschlössern an ihren Betten waren von Disney besessen und lebten in einem Haus mit Müll gestapelt.

Exklusive Bilder von Sun Online zeigen Micky und Minnie Mouse Statuen im ungepflegten Garten, während zwei ihrer vier Autos mit personalisierten Disney Nummernschildern und einem rosafarbenen Disney Autositz aufwarten.

David und Louise Turpin wurden verhaftet und wegen Folter und Kindesgefährdung angeklagt, nachdem eines ihrer 13 Kinder - ein 17-jähriges Mädchen - durch das Fenster entkommen war und die Polizei gerufen hatte.

Durch die schmutzigen Fenster des Vier-Bett-Hauses in Perris, Kalifornien, können zwei Kisten mit Windeln zusammen mit einem Baby Jumpero und einem Spiel Fitnessstudio gestapelt werden.

Der Umriss eines Babybettes kann auch durch die Jalousien eines anderen Fensters gesehen werden.

Das jüngste Kind ist zwei Jahre alt, aber die Polizei zeigte, dass alle Kinder wegen Unterernährung viel jünger aussahen.

Zwei bunte Hunde- oder Katzenschüsseln können auf der hinteren Terrasse gesehen werden - obwohl es nicht bekannt ist, ob die Familie irgendwelche Tiere hielt.

Die Nachbarin von Turpin, Leiticia Gomez, deren Haus der Familie zur Verfügung steht, gab Sun Online die Erlaubnis, die Fotos über ihren Hinterzaun zu machen.

Sie sagte, dass sie völlig "geschockt" sei, 13 Kinder zu finden, die im Haus lebten, weil sie nie ein Geräusch gehört habe, obwohl ihre Gärten nebeneinander standen.

"Sie haben ihren Garten nie benutzt. Ich habe nie ein Geräusch gehört, ich habe sie nie gesehen.

"Um ehrlich zu sein, dachten wir immer, sie wären Drogenkonsumenten oder solche Leute, weil wir sie nie gesehen haben und sie sich nicht um ihren Vorgarten oder Hinterhof gekümmert haben.

"Wir sitzen die ganze Zeit draußen und haben nie ein einziges Geräusch gehört oder gesehen, wie sie herausgekommen sind - und bei so vielen Kindern in einem Haus würde man ständig Lärm hören. Sie ließen diese armen Kinder nicht leben.

"Wie jemand das mit seinen eigenen Kindern machen kann, ist schrecklich."

In ihrem Vorgarten begrüßte ein seltsamer Klapperschlangenschmuck die Besucher mit einem Haufen Müll.......

https://www.thesun.co.uk/news/5357502/t ... -children/


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