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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 18. Februar 2018, 17:02:30 
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Kino am Raschplatz
Säureopfer Vanessa gibt Dankesparty
Zwei Jahre nach dem Anschlag, der ihr Gesicht entstellt hat, und ein Jahr nach der Gründung ihres Hilfsprojekts „AusGezeichnet“ hat Säureopfer Vanessa Münstermann am Sonntag alle Helfer, Spender und Unterstützer zu einer Party im Kino am Raschplatz eingeladen.

Artikel veröffentlicht: Sonntag, 18.02.2018 14:42 Uhr
Artikel aktualisiert: Sonntag, 18.02.2018 15:09 Uhr
Säureopfer Vanessa Münstermann hatte sich für ihre Party für alle Helfer und Freunde extra ein Spiegelauge in die vom Anschlag verätzte linke Augenhöhle eingesetzt.
Quelle: Christian BehrensSäureopfer Vanessa Münstermann hatte sich für ihre Party für alle Helfer und Freunde extra ein Spiegelauge in die vom Anschlag verätzte linke Augenhöhle eingesetzt.

Hannover. Vanessa Münstermann, die vor zwei Jahren Opfer eines Säureanschlags von ihrem Ex-Freund wurde, steht ein ereignisreiches Jahr bevor. Im Mai erwartet die 28-Jährige ihr erstes Kind. Im Juni beginnt in Hannover der Schadensersatzprozess gegen den Täter, Ende des Jahres erscheint ein Buch über ihr Schicksal, dazwischen plant sie mit einem Wiener Fotografen eine Ausstellung zum Thema „Innere Schönheit“. Am Sonntag hat die junge Frau ihr turbulentes Jahr mit einer Party begonnen. Zwei Jahre nach der Attacke ihres Ex-Freundes mit ätzendem WC-Reiniger und ein Jahr nach Gründung ihres Vereins „AusGezeichnet“, der sich um weltweit um Säureopfer kümmert, hatte Münstermann Helfer, Vereinsmitglieder und Weggefährten ins Kino am Raschplatz geladen.

Im Zentrum der Feier stand der Dokumentarfilm „Wenn aus Liebe Hass wird“, den der Autor Masiar Haschemizadeh für die Reihe „Menschen hautnah“ des Fernsehsenders WDR gedreht hatte. In dem 45-minütigen Beitrag berichtet Vanessa Münstermann ausführlich über die Tat und die Folgen. Zu sehen sind auch Auszüge aus den Briefen, die der Täter in unregelmäßigen Abständen aus der JVA Sehnde an das Opfer schickt. „Es ist doch traurig, was wir beide für einen Lebensweg gehen mussten. Doch jetzt machen wir das Beste draus: Du mit OPs und ich mit Sport, Ausbildungen und Schulabschlüssen“, schreibt der Ex-Freund. Die 28-Jährige berichtet in der Dokumentation, dass sie sich von derartigen Zeilen verspottet fühlt.

Inzwischen interessiert sich auch die Staatsanwaltschaft Hannover für die Schreiben. „Sie wollen jetzt prüfen, ob darin nicht doch strafrechtlich relevante Dinge stehen“, sagt Rechtsanwalt Andreas Hüttl, der Vanessa Münstermann seit Kurzem vertritt. Er selbst hatte wegen der Briefe an seine Mandantin in dieser Woche die Leitung der JVA Sehnde kontaktiert. „Wir wollten darum bitten, dass künftig keine Schreiben des Ex-Freundes mehr an Vanessa herausgehen – aber er macht das offenbar nie direkt, sondern immer über Dritte, so dass der JVA die Hände gebunden sind“, sagt der Jurist.

In dem Fernsehbeitrag beschreibt die 28-Jährige auch ausführlich, welche Gewalt und welchen psychischen Spielchen sie vor dem Anschlag von ihrem Ex-Freund erdulden musste. Schlief sie beim gemeinsamen DVD-Abend auf dem Sofa ein, flippte er aus. Saugte er die Wohnung, durfte Vanessa sich nicht bewegen, weil sie den Staub aufwirbeln könnte. Die Übergriffe wurden immer heftiger. Als der junge Mann die gelernte Kosmetikerin eine Treppe herunter getreten und sie an den Haaren wieder nach oben gezogen hatte, erstattete Vanessa Münstermann Anzeige wegen Körperverletzung. Einen Tag nach dem Besuch bei der Polizei wurde sie Opfer des Säureanschlags.

Heute kümmert sie sich mit ihrem Verein „AusGezeichnet“ um andere Säureopfer auf der ganzen Welt. „Ein Päckchen mit Salben und Verbänden nach Indien zu schicken, kostet uns rund 70 Euro. Deshalb sind wir auf Spenden angewiesen“, sagt Münstermann nach der Vorführung des Films. Der Verein wird sie bekommen. Die Gäste nahmen aus dem Kino reichlich Mitgliedsanträge und Spendenformulare mit nach Hause.

Von Tobias Morchner

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nach ... ty-im-Kino


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 19. Februar 2018, 10:25:30 
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NEUES LEBEN NACH ANGRIFF: Trotz Amnesie und Rollstuhl: Eine Mutter aus Achterwehr nutzt ihre zweite Chance


Ihr Ex-Freund prügelte sie in den Rollstuhl. Und doch führt Melinda L. heute ein besseres Leben und setzt sich für andere ein.

von Dana Ruhnke
13. Februar 2018, 21:58 Uhr
ACHTERWEHR | Vor vier Jahren veränderte sich alles. Für Melinda L. begann ein zweites Leben. In doppelter Hinsicht. Vier Jahre ist es her, dass die mittlerweile 30-Jährige beinahe von ihrem Ex-Freund getötet wurde. Vier Jahre ist es her, dass sie jegliche Erinnerungen an ihr bisheriges Leben verlor. Amnesie. Durch die schweren Kopf- und Hirnverletzungen. Melinda sitzt seitdem im Rollstuhl. Auch das Rückenmark wurde verletzt. Der Täter mag sie nicht getötet haben, das Leben hat er ihr trotzdem genommen.

Sie wachte aus dem Koma auf, ohne zu wissen, wer sie ist, woher sie kommt, wer ihre Kinder sind, ohne zu wissen, was eigentlich geschehen ist und dass sie früher nicht im Rollstuhl gesessen hatte. Diese Erinnerungen werden nicht wiederkommen, sagen die Ärzte.

Entsetzliche Erlebnisse in der Vergangenheit

Eine Freundin erzählte Melinda, was passiert war. Sie soll die Beziehung mit dem gewalttätigen Mann kurz vor dem Angriff in ihrer eigenen Küche beendet haben. Einer ihrer Söhne musste alles mit anschauen. Versteckt unter einem Tisch. Er war damals fünf Jahre alt. Der Täter sitzt heute im Gefängnis. Die damalige Freundin sei ihr noch heute sehr fremd, sagt die 30-Jährige.

Als es Melinda wieder besser ging, begann sie nachzuforschen. Jetzt erzählt sie von ihrem früheren Leben, als wäre es nicht das eigene. Und während sie erzählt, stellt man sich unweigerlich die eigentlich unstellbare Frage: War dieser „Unfall“, wie sie die Tat selbst nennt, vielleicht sogar eine zweite Chance? Denn was die siebenfache Mutter über ihr Leben herausfand, ist kaum erträglich.

Von ihrem Vater wurde sie sexuell missbraucht. Mit drei Jahren holte man sie aus dem Elternhaus heraus. Sie kam in ein Heim, zu mehreren Pflegeeltern. Wurde auch dort vergewaltigt. Mit 21 Jahren hatte die gebürtige Kölnerin sieben Kinder zur Welt gebracht. Einige von ihnen sind pflegebedürftig. Durch ihren Ex-Mann war sie nach Schleswig-Holstein gekommen.

Immer wieder sei sie an gewalttätige Männer geraten. Und sie war krank: Depressionen, Borderline-Störung, psychologische Behandlung. Ihrer Rolle als Mutter wurde sie irgendwann kaum noch gerecht. „Ich habe Unterlagen gefunden. Das Jugendamt war kurz davor, mir meine Kinder wegzunehmen“, berichtet die 30-Jährige, die seit zwei Jahren bei Achterwehr lebt. „Ich habe alles gelesen und gemerkt, da ist doch so einiges verkehrt gelaufen.“

Komplette Wesensänderung

Dann kam der Angriff und alles wurde anders. Sechs Hirn-Areale seien dabei geschädigt worden. Besonders der Bereich, der für das Gedächtnis zuständig ist. Mit den Erinnerungen an ihr früheres Leben, an die Qualen aus ihrer Kindheit und aus ihrer Jugend, sind auch die Depressionen verschwunden.

Auch sonst hat sich die 30-Jährige verändert. Sie ist jetzt Linkshänderin. Sie war gläubig – heute kann sie mit Religion nichts mehr anfangen. Ihre Arme sind voller Cover-Up-Tattoos. Sie hat sie sich selbst gestochen. Die alten Motive? Sie gefielen ihr einfach nicht mehr.

<p>Melinda L. treibt heute viel Sport – das Bogenschießen ist dabei nur eine Disziplin. </p> Foto: Privat
Melinda L. treibt heute viel Sport – das Bogenschießen ist dabei nur eine Disziplin.

Früher hatte Melinda keinen Antrieb. Jetzt treibt sie Rollstuhlsport – Leichtathletik, aber auch Basketball, Hunderennen oder Bogenschießen. Die Gedanken würden dann Ruhe geben, sagt sie. Das tue gut. In einer Vitrine im Flur bewahrt sie all ihre Medaillen und Pokale auf. Eingeschränkt fühle sie sich durch den Rollstuhl nicht. Sie kenne es schließlich nicht anders.

Außerdem engagiert sich die siebenfache Mutter für andere. Auf ihrer Facebook-Seite berichtet sie seit zwei Jahren über ihr Leben im Rollstuhl, sie gibt praktische Tipps für andere Menschen mit Behinderungen und Opfer häuslicher Gewalt. Ihr nächstes Ziel: Ein Verein von und für Rollstuhlfahrer. Unterstützung im Alltag und Ansprechpartner beim Thema Barrierefreiheit. Denn gerade da gebe es in Kiel und Umgebung noch viel zu tun, berichtet sie.

Warum sie das alles tut? „Mir hat man nach meinem Unfall auch geholfen, Ärzte, Ämter – jetzt will ich anderen helfen und zeigen, dass man sich trotz Rollstuhl nicht verstecken muss und ein erfülltes Leben haben kann.“

Die 30-Jährige ist wieder verheiratet. Ihr Ehemann helfe ihr sehr. „Ich führe heute ein besseres Leben, bin eine bessere Mama. Und doch hat dieser Mann mir mein Leben genommen“, sagt die 30-Jährige über ihren Ex. Auch wenn das Wissen um ihre Vergangenheit keine Gefühle bei ihr auslösten – ihre Gedanken kreisten doch ständig darum. Was ist noch alles passiert? Wie tief sollte man bohren und wie fühlt es sich wohl an, Mutter zu werden?

„Ich kenne meine Kinder seit vier Jahren, sie kennen mich ihr ganzes Leben. Das war am Anfang sehr schwer.“ Zuhause habe sie sich zunächst fremd und ängstlich gefühlt. „Jetzt bin ich froh und stolz, dass ich ihre Mama sein kann.“


– Quelle: https://www.shz.de/19062441 ©2018


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 19. Februar 2018, 12:26:24 
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SECHS SÄUGLINGE STERBEN DURCH STROMAUSFALL IM KRANKENHAUS
SAN FELIX: SECHS NEUGEBORENE STERBEN AUF SÄUGLINGSSTATION, NACHDEM DER STROM AUSFÄLLt

San Félix - Aufgrund eines Stromausfalls in San Félix im Osten Venezuelas sind sechs Neugeborene ums Leben gekommen.

Das tragische Unglück ereignete sich in einem venozolanischen Krankenhaus. Die Säuglinge, die mit einem Lungenleiden zur Welt gekommen waren, lagen auf der Säuglingsstation und waren an Beatmungsgeräte angeschlossen.

Als es am Mittwoch zu einem Spannungsabfall kam, sollen Ärzte und Eltern vergebens versucht haben, die Babys manuell zu beatmen. Nach vier Stunden seien die Säuglinge aber gestorben. Das berichtete die kolumbianische Nachrichtenplattform "Noticias Caracol".

Stromausfälle und solche dadurch verursachten tragischen Vorfälle sind in Venezuela keine Seltenheit. Bis zu zwei Unterbrechungen der Stromversorgung täglich gebe es allein an jener Klinik.

Es bleibt jedoch eine Frage: "Wer übernimmt die Verantwortung für diese Morde?", so der Oppositionspolitiker José Olivares laut "Noticias Caracol". Die Stromversorgung in den Krankenhäusern müsse sichergestellt sein.

https://www.tag24.de/nachrichten/san-fe ... ben-452845


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 19. Februar 2018, 23:03:51 
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Vermisste 15-Jährige (†)
Rätselhaft: Zwei Monate nach ihrer Rettung wurde sie tot aufgefunden
Bunte.de Redaktion​ von Romy Stiegler 19. Februar 2018 um 13:34 Uhr

Im November wurde Heaven Ray Cox als vermisst gemeldet. Nur wenige Tage später wurde die 15-Jährige wohlauf gefunden. Doch nun ist sie tot.

Für die Familie Cox aus Texas war das letzte Jahr kein einfaches: Am 26. November verschwand ihre Tochter Heaven Ray (15). Ein großer Schock für ihre Eltern! Der Teenager hinterließ einen Brief auf ihrem Bett, in dem sie ihnen mitteilte, dass sie auf dem Weg nach Kalifornien sei. Einen Grund für ihr Verschwinden nannte Heaven Ray aber nicht.

Sofort wurde nach dem jungen Mädchen gefahndet. Auf Facebook äußerte ihre Mutter, Tammy Day Cox, den Verdacht, Heaven Ray könnte mit einem Mann unterwegs sein, der „ein ganzes Stück älter“ sei als sie. Besonders beunruhigend: Heaven Ray nahm Medikamente gegen eine bipolare Störung – die Tabletten ließ sie allerdings zuhause!

Sie wurde gefunden!
Doch die Familie hatte großes Glück: Nur ein paar Tage später, am 1. Dezember, wurde die Ausreißerin gefunden. Die Polizei fand sie in einem Haus in Louisiana, das jemandem gehörte, den Heaven Ray über Umwege kannte. Sie konnte wohlbehalten nach Hause gebracht werden. Warum das Mädchen überhaupt weggelaufen war, konnte die Polizei nicht herausfinden: „Erste Überprüfungen haben ergeben, dass Heaven ihr Zuhause auf eigenen Wunsch verlassen hat, aber wir werden weitermachen, alle involvierten Personen zu befragen“, lautete das Statement der Polizei damals.


Sie ist tot!
Eigentlich schien soweit alles wieder gut. Doch am Samstag (3. Februar) dann der Schock! Auf Facebook schrieb Tammy am Nachmittag: „Ihr müsst alle innehalten und jetzt sofort für Heaven beten!! Es ist ein Notfall!!“ Am Abend desselben Tages dann die traurige Gewissheit: „Unsere süße Heaven ist diesen Nachmittag gegen vier Uhr von uns gegangen, um mit Jesus zu gehen. Einige helle Lichter sind nicht dafür gemacht, um auf dieser dunklen und grausamen Welt zu sein ... Sing mit den Engeln, süßes Mädchen. Ich liebe dich“, schrieb Heavens Mutter auf Facebook (hier klicken!).


Neben zahlreichen Beileidsbekundungen rätseln viele Facebook-User nun, wie bzw. woran Heaven Ray gestorben ist. Denn darüber verlor Tammy in ihrem Post kein Wort. Ende der Woche soll das Mädchen beerdigt werden.

https://www.bunte.de/family/bewegende-g ... unden.html


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 24. Februar 2018, 18:11:33 
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Danilo N. (†38) erschoss seine Frau Irene (†35) vor UBS-Filiale in Zürich
Mordete er, weil sie nicht nach Italien ziehen wollte?
Das Gewaltverbrechen gestern vor einer UBS-Filiale in Zürich ist eine Familientragödie. Italiener Danilo N. (38) brachte erst seine Frau Irene um, dann tötete er sich selbst. Das Ehepaar war Eltern von zwei Mädchen.

Von Cyrill Pinto und Lea Hartmann
Die Tat geschah direkt vor der UBS-Filiale in der Zürcher Europaallee. Ein Mann (38) erschoss gestern eine Frau (35) und richtete sich dann selbst – vor den Augen schockierter Passanten und Büro-Angestellter, die den Mord vom Fenster aus mitbekamen.

Bei den Toten handelt es sich um Irene R.* und ihren Ehemann Danilo N.* aus Schlieren ZH. Die beiden waren seit mehreren Jahren verheiratet. Das Paar hat eine gemeinsame Tochter (4), zudem hat Irene R. eine neunjährige Tochter aus einer früheren Beziehung. Die Kinder befinden sich in Obhut von Familienangehörigen.

Augenzeuge über die Schiesserei an der Zürcher Europaallee
«Blut floss die Strasse runter»
04:02Play Video
Das Paar kam aus Apulien
Der Tatort vor der UBS war kein Zufall: Irene R. arbeitete bei der Grossbank. Sie soll ihren Mann kurz vor der Tat in einem Café nebenan getroffen haben, berichten Augenzeugen. Im Lokal soll es zum Streit zwischen den beiden gekommen sein. Als das Paar das Café verliess, zückte N. die Pistole und schoss. Als die Polizei eintraf, fand sie N. tot am Boden liegend – neben sich die Waffe. Er hatte zuvor seine Frau mit mehreren Schüssen regelrecht hingerichtet. Sie starb kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte.


Täter und Opfer stammen laut italienischen Medien aus Nachbardörfern in der Provinz Lecce in Apulien, am Absatz des italienischen Stiefels. Irene R., in der Schweiz geboren, lernte Danilo als Jugendliche in den Sommerferien in der Heimat ihrer Eltern kennen. Der Italiener war Irenes Jugendliebe. Dann verloren sich die beiden aus den Augen.

Erst nachdem die Beziehung zum Vater der heute neunjährigen Tochter in die Brüche gegangen war, flammte die Liebe zwischen Irene und Danilo neu auf. Der Italiener zog zu seiner Freundin nach Schlieren. Die beiden heirateten, wurden Eltern.

Für seine Frau hatte er alles hinter sich gelassen
Danilo gab für seine Liebe in der Schweiz seinen kleinen Handwerksbetrieb in Lecce auf. In der Schweiz arbeitete der gelernte Gipser zuletzt als Maler bei einer grossen Zürcher Firma. Wegen eines Unfalls und einer anschliessenden Operation am Knie fiel er jedoch für längere Zeit an seinem Arbeitsplatz aus, zuletzt konnte er nur noch mit reduziertem Pensum arbeiten. Das sorgte auch für Spannungen zwischen dem Paar, weiss Nachbarin P.: «Mir sagte er immer, in Italien war ich mein eigener Chef.» Hier in der Schweiz war er ein einfacher Arbeiter, der tun musste, was man ihm sagt.

Danilo N. wollte deshalb zurück nach Italien. Irene R. wollte das nicht. «Zwischen den beiden kam es deshalb immer öfter zu Streit, am Ende trennte sie sich von ihm», erzählt Nachbarin P. Im letzten Dezember spitzte sich die Situation zu, Danilo N. zog aus der gemeinsamen Wohnung in Schlieren, wohnte zuerst noch bei Freunden in der Schweiz. Dann, im Januar, ging er zurück nach Lecce.

Doch am Freitag kam er wieder zurück, wollte mit Irene R. eine letzte Aussprache. Ein Treffen, das tödlich endete.

*Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 24.02.2018 | Aktualisiert um 14:52 Uhr

https://www.blick.ch/news/schweiz/zueri ... 31179.html


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 27. Februar 2018, 20:39:47 
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4-Jährige stellt sich schlafend, entgeht Mörder
Schreckliches Familien-Drama in den USA: Ein Vater erschoss seine Verlobte (31) und ihren Sohn (15). Die vierjährige Tochter überlebte nur durch einen Trick.


Dornubari D. (31) ist der Protagonist eines grausamen Familienmordes. Der Mann aus Missouri ermordete am Freitag seine Familie. Die vierjähriges Tochter überlebte nur durch einen Trick.

Laute Knalle
Die mörderische Nacht erlebte sie hautnah. Kurz vor Mitternacht wachte sie wegen eines lauten Knalles auf und ging ins Wohnzimmer. Dort lag ihre Mutter (31) am Boden, ihr Vater stand daneben.

Er schickte seine vierjährige Tochter zurück ins Bett. Dann knallte es wieder sehr laut. Laut Polizei waren die lauten Knalle Pistolenschüsse.


Mord und Selbstmord
Der Vater hatte zuerst die Mutter, seine Verlobte Katrina B. und dann ihren Sohn Kevin (15) erschossen. Dann rief er selbst die Polizei an und sagte, es gebe drei Tote im Haus.

Der dritte Tote sollte er selbst werden, die Beamten fanden die Leichen von Mutter und Sohn am Wohnzimmerboden, die Leiche des mutmaßliche Mörders auf dem Sofa.

Schlafend gestellt
Das vierjährige Mädchen überlebte. Als die Beamten in ihr Zimmer kamen, tat sie aus Angst noch immer so, als würde sie schlafen.

Ein Grund für die Tragödie ist noch unbekannt.

http://www.heute.at/welt/news/story/Dor ... r-57989109


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 01. März 2018, 18:56:03 
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Tragisches Unglück
Opa rettet Enkel und stirbt dabei
Ein tragisches Unglück hat sich am Dienstagnachmittag im baden-württenbergischen Creglingen (Main-Tauber-Kreis) an einem See nahe der bayerischen Grenze ereignet. Ein Opa hat seinen Enkel aus dem Eis gerettet und ist dabei selbst ums Leben gekommen.

Von: Achim Winkelmann

Stand: 28.02.2018
Es sollte ein schöner Nachmittag werden und endete in einer Tragödie: Ein 79-Jähriger und sein acht Jahre alter Enkel haben sich am Dienstagnachmittag zu einem See bei Creglingen nahe der Grenze zu Unterfranken aufgemacht. Der Großvater prüfte nach Angaben der Polizei zunächst, ob das Eis hält und erlaubte dann seinem Enkel, mit Schlittschuhen aufs Eis zu gehen. Als der Bub einbrach, konnte sein Großvater ihn noch aus dem Wasser ziehen, brach dabei aber selber ein.

"Ein Ersthelfer sah den Jungen, der sich nachdem er gerettet wurde, ins Auto zurückzog, ohne Oberbekleidung im Auto sitzen. Ihm wurde von dem Jungen gesagt, dass der Opa noch im Bereich des Sees ist. Er hat dann versucht, mit einer Stange den leblos treibenden Körper aus dem Wasser zu ziehen. Zwischenzeitlich waren auch schon Angehörige am See, die dann gemeinsam mit dem Ersthelfer versuchten, den Mann noch zu reanimieren."

Polizeisprecher Frank Belz zum SWR-Studio Heilbronn

Wiederbelebung scheitert
Dem Ersthelfer gelang es zwar noch, den Mann an den Rand des Sees zu bringen. Trotz aller Bemühungen starb der 79-Jährige aber noch am Seeufer. Die Angehörigen wurden von einem Notfallseelsorger betreut.

http://www.br.de/nachrichten/unterfrank ... t-100.html


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 02. März 2018, 19:39:51 
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Mann macht gruselige Entdeckung hinter der Badezimmerwand
Die Polizei ermittelt.
Von Nadine Miller


In Houston im US-Bundesstaat Texas ist ein Mann in ein neues Haus gezogen. Und möchte möglicherweise schon nach kurzer Zeit am liebsten wieder raus. Denn er machte einen gruseligen Fund.

Wie genau es dazu kam, ist allerdings nicht bekannt. Hinter seiner Badezimmerwand fand er ein Skelett. Auch Kleidung, Schuhe und eine Brille waren dort. So berichtet es die “Daily Mail”.

Der Mann informierte die Polizei, die daraufhin Fotos vom Fundort veröffentlichte, um mehr über die Leiche herauszufinden.

Frau wurde seit Sommer 2015 vermisst
Die Geschichte dahinter, das steht inzwischen fest, ist furchtbar. Die Frau wurde als die 61-jährige Mary Stewart Cerruti identifiziert, sie galt seit dem Sommer 2015 als vermisst.

Nachbarn der älteren Frau machten sich damals Sorgen, als sie vor dem Haus die gestapelte Post sahen und zudem ein zerbrochenes Fenster bemerkten. Doch niemand hatte eine Ahnung, wo die Frau geblieben war.

Cerruti war dafür bekannt, dass sie zurückgezogen lebte, sogar ihre Fenster hängte sie mit Wandteppichen zu, um für sich zu sein.

Das Haus wurde knapp zwei Jahre später, im Mai 2017, vom Gericht Houston weiterverkauft – an den neuen Besitzer.

Mehr zum Thema: Sie wollten altes Haus abreißen - was sie im Keller entdeckten, ließ sie erschaudern


HOUSTON POLICE DEPARMENT
Zwischen diesen Wänden fand der neue Mieter die Überreste einer Frau.


Drei Jahre lang lag die unbekannte Leiche hinter der Wand
Drei Jahre lang lag die Leiche hinter der Wand, bevor sie gefunden wurde. Ausgiebige Knochenuntersuchungen ergaben dann, dass es sich tatsächlich um Mary Stewart Cerruti handelt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die ältere Frau durch ein Loch in ihrem Dachboden gefallen war und zwischen den Wänden eingeklemmt wurde. Die genaue Todesursache aber konnten die Beamten der Polizei Houston nicht mehr feststellen.


http://www.huffingtonpost.de/entry/haus ... ec35390d24


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 02. März 2018, 20:17:49 
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VATER UND TOCHTER (7) LIEGEN TOT IN DER WOHNUNG: KRIPO ERMITTELT
FREIBURG: EIN 49-JÄHRIGER UND DESSEN SIEBEN-JÄHRIGES KIND WERDEN VON DER POLIZEI TOT VORGEFUNDEN
Freiburg - Ein 49-Jähriger und dessen siebenjährige Tochter wurden tot in einer Wohnung bei Elzbach-Oberprechtal vorgefunden.


Am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr hatten Polizeibeamte die Leichen von Vater und Tochter in der Wohnung gefunden.

Die Mutter des Kindes hatte zuvor die Polizei verständigt. Sie hätte sich Sorgen um die Tochter gemacht.

Nach Angaben der Mutter habe der Vater, der von ihr getrennt lebe, das Kind am Vortag abgeholt, jedoch nicht zu ihr zurückgebracht.

Als die Beamten die Wohnung am Freitagnachmittag betraten, fanden sie nur die leblosen Körper vor. Die Kripo hat sofort ihre Ermittlungen eingeleitet.

Nach ersten Erkenntnissen könnten Beziehungsprobleme als Motiv gelten, der sogenannte "erweiterte Suizid" wird nicht ausgeschlossen.

https://www.tag24.de/nachrichten/stuttg ... zei-463574


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 03. März 2018, 20:30:17 
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MUTTER UND IHR BABY VON FAHRSTUHL ZERQUETSCHT
FAMILIENTRAGÖDIE IN SIMFEROPOL: ZWEI MENSCHEN STERBEN IM SCHACHT EINES HERABSTÜRZENDEN AUFZUGS
Simferopol - In der Hauptstadt der Autonomen Republik Krim hat sich am Freitag eine schreckliche Familientragödie ereignet. Wie die russische Zeitung "Komsomolskaya Pravda" berichtet, wurden eine Mutter und ihr sechs Monate altes Baby von einem Fahrstuhl zerquetscht.

Dem Zeitungsbericht zufolge habe die Frau mit ihrem Ehemann und ihrem kleinen Sohn in der neunten Etage eines Hochhauses (Baujahr 1993) in Simferopol gewohnt. Als das Unglück geschah, wollte sie zu einem Spaziergang mit ihrem Kind aufbrechen, erzählte später der Ehemann der örtlichen Polizei.

Bei der Fahrt ins Erdgeschoss blieb der Aufzug zwischen der dritten und vierten Etage stecken. Die Frau konnte über den Notruf Hilfe alarmieren.

Mehreren Männer sei es gelungen, die Tür des Fahrstuhls, der noch immer zwischen den beiden Etagen klemmte, mit einer Brechstange zu öffnen. Beim Ausstieg verhakte sich der Kinderwagen in der Lücke zwischen Aufzugboden und Fahrstuhl-Schacht. In dem Moment rissen mehrere Seile, der Lift stürzte in die Tiefe und riss die Mutter und ihr Kind mit.

Die Polizei in Simferopol bestätigte dass beide von der Kabine zerquetscht wurden und sofort tot waren.

Der schockierte Ehemann bleibt mit zwei weiteren gemeinsamen Kindern allein zurück. Er kündigte an, die Behörden zu verklagen. In dem Wohngebiet komme es immer wieder zu Problemen mit Aufzügen, Elektrik und Türen seien oft defekt. Viele Bewohner würden aus Angst auch aus oberen Stockwerken die Treppe benutzen. Laut "Komsomolskaya Pravda" drohen den Verantwortlichen bis zu zehn Jahren Haft.

https://www.tag24.de/nachrichten/simfer ... tot-464211


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 04. April 2018, 09:37:07 
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HANNOVER
Kampfhund beißt wohl Mutter und Sohn zu Tode
In Hannover sind offenbar zwei Menschen von einem Kampfhund tödlich verletzt worden. Das berichtet der NDR.
HANNOVER. In einer Wohnung im Stadtteil Groß-Buchholz hat die Polizei am Dienstagabend zwei Tote entdeckt. Dabei handele es sich um eine 53-jährige Frau und ihren 27-jährigen Sohn, sagte ein Polizeisprecher am frühen Mittwochmorgen. Die beiden sind offenbar von ihrem Kampfhund zu Tode gebissen geworden. Das berichtet der NDR unter Berufung auf die Polizei.

Nachdem die Schwester ihren Bruder am späten Dienstagabend nicht erreichen konnte, sei sie zu der Wohnung gefahren, hieß es in dem Bericht weiter. Sie gab an, durch ein Fenster ihren blutüberströmten Bruder gesehen zu haben, rief die Polizei und soll vor einem Kampfhund gewarnt haben.

Von RND/dpa/are

http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Pa ... hn-zu-Tode


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 10. April 2018, 14:44:13 
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HUND BEISST BABY IN DEN KOPF: ÄRZTE KÖNNEN ES NICHT MEHR RETTEN
SIEBEN MONATE ALTES KIND AUS BAD KÖNIG STIRBT NACH BISS VON STAFFORDSHIRE-MIX
Bad König - Ein sieben Monate alter Junge aus dem südhessischen Bad König ist nach einem Biss des Familienhundes gestorben.


Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag gemeinsam mitteilten, biss das Tier das Baby am Vortag in der Wohnung aus zunächst ungeklärter Ursache in den Kopf.

Erst Anfang April hatte in Hannover ein Kampfhund - ein Staffordshire-Terrier - eine 53-jährige Mutter und ihren 27-jährigen Sohn in einer Wohnung totgebissen.

Der 23 Jahre alte Vater hatte den Angaben zufolge sofort die Rettungskräfte verständigt, die den kleinen Jungen in eine Klinik brachten. Zunächst war der Zustand des Säuglings stabil, am späten Abend starb er jedoch.

Der Vater und die 27 Jahre alte Mutter des Babys stünden unter Schock. Die Polizei sicherte am Dienstagvormittag Spuren vor Ort.

Der Hund wurde in ein Tierheim gebracht. Dort sei er als aggressiv beschrieben worden, berichtete eine Polizeisprecherin. Unklar war zunächst, ob der Hund zu den gefährlichen Rassen gehört. Laut Behörden handelt sich den um einen Mischling, bei dem es sich "nach dem äußeren Ansehen um einen Staffordshire-Mix handeln könnte".

Zur Liste der gefährlichen Hunde gehört auch der Staffordshire-Terrier. "Es gibt noch widersprüchliche Informationen zu dem Hund", sagte der Bürgermeister der Odenwaldgemeinde, Uwe Veith, am Dienstag. Es müssten jetzt noch Informationen eingeholt werden - der Hund sei nicht als Kampfhund in der Gemeinde registriert gewesen.

Die Familie sei im Ort unbekannt. "Sie wohnen noch nicht lange hier", sagte Veith. Einen vergleichbaren Fall habe es in der Gemeinde noch nie gegeben.

https://www.tag24.de/nachrichten/bad-ko ... rbt-513400


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 10. April 2018, 22:32:19 
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Registriert: Dienstag, 07. Februar 2017, 17:19:53
Beiträge: 1212
Ich halte Eltern eines Säuglings/Kleinkinds, die zusätzlich solch einen Hund halten für unreif und verantwortungslos.
Oftmals kann man beobachten, dass die Hunde neben dem Kinderwagen in Kopfhöhe des Kindes laufen. Die brauchen nur noch zuzuschnappen. Das Kind weiß nicht um die Gefahr.

Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich sowas sehe.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 24. April 2018, 09:17:39 
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Cyber-Grooming"
"Mein 14-jähriger Sohn lernte im Chat seinen Mörder kennen – und ich konnte es nicht verhindern"
Es sind sonderbare Lügengeschichten, die der Internetfreund an ihren Sohn im Chat schreibt. Die Eltern wollen nicht, dass Breck weiter mit ihm kommuniziert. Aber der Unsichtbare hat ihren Jungen schon längst im Griff.

Von Catalina Schröder und Michael Streck


Lewis Daynes spinnt Legenden. Er mailt Breck, er sei schwer krank und habe nicht mehr lange zu leben. Sagt, er wolle ihm seine Firma vermachen, es gäbe schon einen Käufer, der bis zu 135 Millionen Pfund biete. Er nennt Breck im Chat "the chosen one", den Auserwählten


Michael Streck
stern-Korrespondent in London

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An einem grauen Londoner Herbstmorgen sitzt eine modisch gekleidete Frau in einem Café am Borough Market, einem der buntesten und lebendigsten Plätze dieser bunten und lebendigen Stadt, und redet von den Extrempolen des Daseins. Vom Leben und vom Tod.

Die Frau, sie heißt Lorin LaFave, erzählt vom glücklichsten und vom traurigsten Tag ihres Lebens. Ihr glücklichster Tag war der 17. März 1999, der Tag der Geburt ihres Sohns Breck, der sie zur Mutter machte. Endlich, nach Jahren des Wartens und Hoffens.

Gediegener, grüner Speckgürtel
Dann spricht sie vom traurigsten Tag ihres Lebens, 17. Februar 2014, ein Sonntag. Es ist der Tag, an dem Breck, 14 Jahre und 11 Monate alt, geliebter Sohn und Wunschkind, ermordet wurde. Seitdem, sagt Lorin, sei sie nur noch Hülle und Roboter, "ich funktioniere noch ein bisschen, aber nicht mehr richtig". Sie sagt, sie hätten versagt als Eltern, ihr geschiedener Mann Barry und sie. "Deine Kinder zu beschützen ist deine wichtigste Aufgabe. Am Ende konnten wir ihn nicht beschützen. Das kann ich ihm und mir nicht verzeihen."


Lorin spricht nicht mehr mit Brecks Vater. Sie macht ihn für den Tod des Sohnes mitverantwortlich.

Tags drauf, wieder ein grauer Londoner Herbstmorgen, sitzt ein elegant gekleideter Mann in einem Café in der Nähe des Borough Markets und trinkt Cappuccino. Der Mann, Barry Bednar heißt er, trägt einen grauen getrimmten Bart und ein dunkelblaues Sakko mit goldenen Knöpfen. Auch er, ein Zufall, hat diesen Ort gewählt. Als könnte das lebhafte Treiben des Marktes den Schmerz irgendwie lindern. Manchmal an diesem Morgen stockt seine Stimme, wenn er von Breck erzählt, der für ihn nicht nur Kind war, sondern auch Vertrauter, weil er sich mit ihm unterhalten konnte wie mit einem Erwachsenen. Ein Freund von Barry nannte den Jungen "Genie", da war Breck gerade drei Jahre alt.

Barry, der Vater, spricht an diesem Morgen auch von den heiteren Tagen, die er hatte mit Lorin und Breck und den Drillingen, zwei Jahre später geboren. Von den Tagen, als sie noch eine glückliche Familie waren. Von der Zeit, ehe Lewis Daynes in ihr Leben trat.

Die Grafschaft Surrey ist ein gediegener, grüner Speckgürtel im Südwesten Londons. Wer in den Management-Etagen der britischen Hauptstadt Geld gemacht hat und die Ruhe auf dem Land schätzt, leistet sich in Surrey gern ein Anwesen. Mit dem Zug sind es gerade mal 45 Minuten bis in die City.

In diesem Idyll wachsen Breck Bednar und seine Geschwister auf. 1997 sind ihre Eltern Lorin La Fave und Barry Bednar aus den USA nach England gezogen. Barry stammt aus Houston, Texas. Er hat viel Geld in der Öl- und Schiffsindustrie verdient. Lorin arbeitet als Assistenzlehrerin in einer Grundschule. Sie suchen auch deshalb ihr Glück in Großbritannien, weil ihnen das Land sicher erscheint und nicht voller Waffen ist wie ihre Heimat Amerika. Es ist ein gutes Land für ein Paar mit Kindern.

Lorin: "Breck war ein toller großer Bruder für die Drillinge. Er hat nie geflucht und war niemals gewalttätig. Als er größer wurde, hat er nie Alkohol getrunken oder Drogen genommen. Ich erinnere mich, dass ich meine Mutter früher als Teenager manchmal angeschrien habe, wenn ich sauer auf sie war: Ich hasse dich! Breck hat so etwas nie gemacht."

Barry: "Breck hat seine eigenen Computer gebastelt. Er hat all sein Geld gespart, das er zum Geburtstag oder zu Weihnachten bekommen hat, um sich Hardware zu kaufen und immer bessere Computer zu bauen. Er hatte ein Talent für solche Sachen."

"Unser bester Shooter"
Breck ist sieben, als sich seine Eltern scheiden lassen, sie haben sich auseinandergelebt. Den Großteil ihrer Zeit verbringen die Kinder bei Lorin in Surrey. Barry zieht nach London. Jedes zweite Wochenende, in den Schulferien und zu Veranstaltungen in der Schule sehen die Kinder ihren Vater. Unter der Trennung sollen sie so wenig wie möglich leiden. Und tun das auch nicht.

Nach der Grundschule besucht Breck eine Privatschule. Breck schreibt gute Noten und spielt an den Nachmittagen Hockey in der Schulmannschaft. Er steckt sich früh hohe Ziele: Mit 13 fängt er beim "Air Training Corps" an, einer Jugendorganisation der Royal Air Force. Er beschließt, Pilot zu werden, und träumt davon, bald selbst mit einem Segelflugzeug zu fliegen.

Im September 2012 muss Breck auf eine staatliche Schule wechseln. Barrys Geschäfte laufen schlechter, er kann die hohen Schulgebühren nicht mehr bezahlen. Breck hängt nun wieder mit den Jungs ab, die er schon von früher kennt: mit Liam und Matt, mit Max, Tom und George. Lorin ist unglücklich über die neue Schule. Das Angebot an Fächern und Aktivitäten für den Nachmittag ist viel kleiner. Auch Hockey, Brecks große Passion, wird dort nicht mehr angeboten.

Lorin: "Noch heute denke ich: Hätte es damals bloß Hockey an der neuen Schule gegeben, dann hätte er doch Hockey spielen können statt Computer. Und all das wäre nicht passiert."

Kurz vor seinem 14. Geburtstag wird Breck von Liam, Matt, Max, Tom und George eingeladen, mit ihnen auf einer privaten Plattform im Netz Ballerspiele wie "Call of Duty" oder "Battlefield" zu spielen. Im Spiel übernehmen die Jungs die Rolle von Soldaten im Krieg. Breck ist gut darin. Seine Freunde nennen ihn alsbald "unseren besten Shooter".

Barry: "Breck schien unter den Jungs so etwas wie der Anführer zu sein, das machte mich stolz."

Auch der Betreiber des Servers ist beeindruckt von Breck. Im Netz nennt er sich EagleOneSix. Sein wahrer Name ist Lewis Daynes.

Viel ist nicht bekannt über das reale Leben des Lewis Daynes, geboren am 16. Oktober 1995 und damals 17 Jahre alt. Reales und virtuelles Leben verschwimmen zu einem surrealen Konstrukt aus Legenden, Pseudonymen und Lügen. Er wuchs, das weiß man, in schwierigen Verhältnissen auf. Die Eltern trennen sich, da ist er noch ein Kind. Die Mutter zieht zu einem neuen Mann nach Ägypten. Über den Vater ist so gut wie nichts bekannt. Der Junge wird hin- und hergeschoben; er lebt mal im Heim, mal mit Pflegefamilien und bei der Großmutter. Er leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus. Daynes wird in der Schule gehänselt und gilt als Computer-Nerd. Seine Bestimmung findet er schließlich im Netz.

Es kann kein Zufall sein, dass von Lewis Daynes im Internet kaum Fotos existieren, auf einem trägt er ein rotes T-Shirt und sieht aus wie ein Konfirmand mit roten Wangen, leicht abstehenden Ohren und starrem Blick aus grünblauen Augen. Er wirkt auf diesem Bild, als könne er niemandem etwas zuleide tun: zerbrechlich und knabenhaft.

Ein Star in der virtuellen Welt
Während sie online gemeinsam in virtuelle Kriegsszenarien abtauchen, kommunizieren Breck und seine Freunde per Headset. Lorin kann sie aus den Lautsprechern im ganzen Haus hören, Brecks Tür steht immer offen. Betritt sie sein Zimmer, verstummen die anderen. Kein Teenager spricht freiwillig mit der Mutter eines Freundes. Lediglich Lewis Daynes scherzt dann über Lautsprecher mit Lorin. Sie hat nichts gegen die Computerspiele, will aber wissen, wer derjenige ist, mit dem ihr Sohn einen Großteil seiner Freizeit verbringt. An der dunklen Stimme, die aus Brecks Boxen dringt, erkennt sie, dass er älter sein muss.

Lorin: "Mein erster Gedanke war, dass er ein 40-jähriger Pädophiler ist, der den Kindern falsche Tatsachen vorgaukelt. Dann dachte ich, er sei schwul. Ich habe nichts gegen Schwule, aber ich wollte nicht, dass Breck sich in seiner Sexualität von einem Erwachsenen beeinflussen lässt."

Man weiß inzwischen, dass Daynes seine Identität hinter einer Kaskade von Pseudonymen verschleiert, er ist wie ein Phantom und verschanzt sich online hinter einem Avatar. Immer wieder besteht Lorin darauf zu erfahren, wie Daynes aussieht. Doch nur einmal sehen seine Mitspieler, offenbar ein Versehen, sein Gesicht.

Man weiß außerdem, dass Daynes der Besitzer der Serverplattform "Starfield Hosting Solutions" und Spinmaster einer Onlinespielergruppe mit weltweit 400 Mitgliedern war. Er gibt sich wahlweise aus als Unternehmer, Millionär, FBI-Agent oder als amerikanischer Regierungsmitarbeiter.

In der virtuellen Welt ist Daynes ein Star, der in einem schicken Appartement in New York lebt.

Sie dachten, ihre Stadt wäre sicher. Doch dann kam diese Nacht und dann kam das Schiff
An einem Abend im Frühjahr 2013 wundert sich Lorin, warum ein junger Mann, der angeblich in Manhattan sitzt, am Freitagabend nicht ausgeht, feiert und mit Frauen flirtet und stattdessen mit einer Gruppe Halbwüchsiger im Tausende Kilometer entfernten England Ballerspiele spielt. Er sei zu müde zum Partymachen, sagt Lewis darauf, "anstrengende Woche". Er hat immer eine Antwort. Mal vage, mal ausweichend. Aber immer eine Antwort. Die Jungs glauben ihm. Und bewundern ihn.

Breck und Matt versuchen sich im Programmieren, und Daynes ermutigt sie. Alles, was Lewis verkörpert, entspricht dem, was insbesondere Breck für den idealen Lebensstil hält: die Reisen an exotische Orte, die tollen Jobs, das viele Geld, das er angeblich verdient. Einmal behauptet er, zwei Millionen Pfund in der Netzwährung Bitcoin zu besitzen. Daynes ist für die Jungs ein Vertrauter. Und für Breck ist er bald noch mehr: Lewis Daynes wird für ihn zur wichtigsten Bezugsperson.

In der realen Welt ist Daynes eine arme Kreatur, die von Sozialhilfe in einer kleinen Wohnung in der Rosebery Road in Grays, Essex, lebt.

"Wir wussten ja immer, wo Breck war."
Es ist eine mittelmäßige Straße in einer mittelmäßigen Stadt an der Themse, außerhalb des Autobahnrings M 25. Es gibt Leute, die sagen, das Beste an Grays sei eben diese Autobahn nach London. Aus seiner Wohnung betreibt er sein Onlineimperium, pflegt Bekanntschaften über das Netz. Und fischt in diesem Netz nach Jungen. Im Englischen gibt es dafür den Ausdruck "Grooming". Er bedeutet so viel wie manipulieren und sich in das Leben von anderen Menschen einschleichen.

Lewis Daynes ist ein Meister darin.

Er groomte bereits 2010, da war er 14, via Skype einen 13-Jährigen aus den USA, den er so lange mit seinen Legenden umrankte, bis der Junge seinen Eltern eine Powerpoint-Präsentation vorlegte. Der Titel: "Warum Lewis bei uns leben sollte". Die Eltern verboten den Kontakt, und wahrscheinlich war es sein Glück, dass der Junge auf einem anderen Kontinent lebte und nicht, wie Breck Bednar, lediglich 50 Kilometer entfernt.

Die geheimnisvolle Aura, mit der Daynes die Jungs anfangs in seinen Bann zieht, lässt Matt, Liam, Tom, Max und George bald misstrauisch werden. Auch weil er sie zunehmend gängelt. Er gibt die Regeln vor, und wer ihnen nicht folgt, wird verstoßen. Daynes will nicht, dass sie Nachrichten schauen oder Zeitung lesen. Er zürnt, dass die Medien die Wahrheit verzerren. Obendrein hat er eine beängstigende Obsession. Er schickt den Jungs ein Video von Enthauptungen. Brecks Freund Liam wird später sagen: "Alles, was er getan hat, war, unsere Leben in möglichst beschissene Leben zu verwandeln."

Breck lässt sich von der Skepsis seiner Freunde nicht beeindrucken und wendet sich allmählich von ihnen ab. Er sieht in Daynes unbeirrt ein Vorbild. Auch das Verhältnis zur Mutter leidet. Lorin ist hin- und hergerissen. Einerseits hält sie es für normal, dass Breck ihr neuerdings ständig widerspricht. Schließlich ist er ein Teenager. Andererseits beschleicht sie das Gefühl, dass es nicht die Hormone sind, die ihren Sohn verändern. Sondern der Einfluss von Lewis Daynes.

Sebastian Fritsche im Gerichtssaal
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Der Plan - verstörender Einblick in die Welt eines angehenden Serienkillers

Barry: "Ich weiß, dass ich mich als Jugendlicher auch für schlauer hielt als meinen Vater, deshalb konnte ich es nachvollziehen, dass Breck sich von uns nicht mehr so viel sagen lassen wollte. Ich fand Daynes merkwürdig, aber große Sorgen habe ich mir nicht gemacht. Wir wussten ja immer, wo Breck war."

Breck verbringt seine Freizeit im Sommer 2013 ausschließlich vor dem Computer. Wann immer Lorin mit ihm redet, ist es nun Daynes, der aus Breck spricht. Wenn sie ihn bittet, im Haushalt zu helfen, antwortet er: "Lewis sagt, ich muss das nicht machen. Die Drillinge sind schuld an dem Chaos." Wenn sie ihn an seine Hausaufgaben erinnert, sagt er: "Ich brauche den Schulabschluss nicht. Lewis kann mir ein Praktikum bei Microsoft organisieren." Es ist normalerweise gar nicht seine Art, jemandem hinterherzulaufen. Früher hatte er alles ständig hinterfragt. Breck wird mehr und mehr zum Befehlsempfänger.

Bis heute kann Lorin LaFave den Namen Lewis Daynes nicht aussprechen. Sie sagt entweder "perpetrator", Täter, oder buchstabiert seinen Vornamen: L-E-W-I-S.

Hätte. Wäre. Konjunktiv.
Lorin versucht, den Sohn vom Computer abzulenken. Aber das funktioniert nicht. Breck betrachtet sie als jemanden, der jeglichen technologischen Fortschritt ablehnt und damit genau das Gegenteil von dem ist, was er an Lewis Daynes schätzt.

Lorin: "Ich glaube, je größer die Gefahr wurde, die ich in L-e-w-i-s sah, desto interessanter wurde er für ihn. Der glückliche, immer lächelnde Breck war plötzlich verschwunden."

Im Herbst verlässt er das "Air Training Corps", die Lust am Fliegen ist verflogen. Immer seltener hat er noch Kontakt zu seinen Freunden. Gleichzeitig zurrt Lewis das Netz, das er um Breck gesponnen hat, immer fester. Er erzählt ihm, dass die anderen Jungs über ihn lästern und ihn sogar hassen. Daynes treibt einen Keil zwischen Breck und sein soziales Netz aus Familie und Freunden. Ein Netz, das Daynes selbst nie gehabt hat.

Lorin sorgt sich zusehends. Sie hört den Sohn, Kopfhörer über die Ohren gestülpt, mit Daynes chatten, "er war sprichwörtlich in seinem Ohr". Daynes schickt ihm Videos von im Stechschritt marschierenden Hitler-Figuren und Hexen. Lorin sieht das, konfisziert den Computer und ruft die Nummer 101, den Hilferuf der Polizei in Surrey. Sie erklärt den Fall einer Polizistin, die nicht einmal weiß, was ein Server ist. Lorin erwähnt immer wieder Lewis Daynes' Namen, sagt fünfmal, ihr Sohn werde im Internet verfolgt, sagt achtmal, Daynes sei gegen die Regierung und sechsmal, er sei gegen Religion. Sie sagt aber vor allem, dass sie Angst habe um ihr Kind. Nach 11 Minuten und 53 Sekunden legt sie auf mit dem Satz: "Thank you for your help."

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"Serienmörder sind emotionale Analphabeten, kalt bis ins Herz"
Die besorgte Mutter hat alles richtig gemacht. Theoretisch.

Praktisch kann sie nicht wissen, dass ihre Beschwerde zwar aufgenommen, aber nicht bearbeitet wird. Die Polizistin kommt zu dem Schluss, dass keine ausreichenden Indizien für Grooming vorliegen, weil keine physische Gefahr bestehe. Sie checkt nicht einmal, ob Daynes' Name in den polizeilichen Archiven auftaucht. Hätte sie das getan, wäre sie auf Eintragungen in zwei Datenbanken gestoßen – darunter der Verdacht auf ein Vergewaltigungsdelikt aus dem Jahr 2011. Daynes hatte damals vermutlich einen Jungen in Essex verfolgt und sexuell missbraucht. Der Fall war aktenkundig. Aber die Beamtin stößt nicht darauf, weil sie gar nicht erst sucht. Hätte sie das getan, wäre gegen Daynes ermittelt worden. Hätte. Wäre. Konjunktiv.

Lorin: "Keiner konnte mir damals mit einer Nummer für Grooming-Fälle helfen. Heute gibt es das. Der Polizei werde ich nie verzeihen können, die Wut wird immer da sein."

Im Chat nennt er Breck "the chosen one"
Kurz vor Weihnachten hält Lorin zu Hause ein sogenanntes Intervention Meeting ab. Eingeladen sind die Eltern von George, Brecks Freund aus der Onlinespielgruppe. Eingeladen ist auch Lorins geschiedener Mann Barry. Zu Beginn verteidigen die Jungs Lewis Daynes noch. Aber am Ende versprechen sie, sich aus der Onlinegruppe zurückzuziehen und den Kontakt zu Daynes abzubrechen. So sagen sie das jedenfalls.

Aber Daynes ist auch diesmal allen einen Schritt voraus. Er hat Breck über einen Kurier ein iPhone 6S zugespielt und ihm aufgetragen, das Treffen aufzuzeichnen.

Er schickt weitere Mails, eine trägt die Betreffzeile "The Future", und darin schreibt Daynes: "Ich hoffe, es ist nicht das Ende." Es ist natürlich nicht das Ende.

Über die Festtage und den Jahreswechsel kehrt immerhin etwas Ruhe ein. Breck bekommt seinen Computer zurück, verbringt aber kaum Zeit damit. Sie essen, sie feiern. Lorin und Breck dekorieren sogar sein Zimmer neu. Alles ist wieder so wie früher. Glaubt Lorin. Glaubt auch Barry, der Vater. Aber alles ist eine Scharade. Daynes und Breck kommunizieren mehr als je zuvor.

Angst ist ein verrücktes GefühlSTERN CRIME
ESSAY ÜBER ANGST
Wir brauchen die Angst. Aber sie verwirrt uns. Warum wir uns nicht fürchten sollten
Von Frauke Hunfeld
Am 21. Januar bestellt Daynes bei Amazon Klebeband, "stark und reißfest 48 mm x 10 Meter", "Durex Play Feel"-Gleitcreme, "Durex ultra dünne Kondome", Spritzen und Nadeln.

Lewis Daynes, der Mann mit dem Kindergesicht, bereitet sich vor auf den Tag X. Er hat im Netz gefischt und Beute aussortiert, bis seine Wahl auf Breck Bednar fiel.

Am 7. Februar, gut fünf Wochen vor seinem 15. Geburtstag, fährt Breck auf Klassenfahrt nach Spanien. Er umarmt seine Mutter zum Abschied, sagt: "I love you." Dann geht er. Es ist das letzte Mal, dass Lorin ihn lebend sieht.

Lewis Daynes spinnt unterdessen neue Legenden. Er mailt Breck, er sei schwer krank und habe nicht mehr lange zu leben. Sagt, er wolle ihm seine Firma vermachen, es gäbe schon einen Käufer, der bis zu 135 Millionen Pfund biete. Er nennt Breck "the chosen one", den Auserwählten, und reagiert rasend vor Eifersucht, als Breck aus Spanien auf Facebook ein Foto von einem Mädchen postet, möglicherweise seiner ersten Freundin: "Nimm das runter, sie sieht aus wie eine Hure." Sie vereinbaren ein Treffen unmittelbar nach Brecks Rückkehr. Er soll sein iPad, sein Smartphone und seinen Laptop mitbringen. Daynes will ihn mit den Firmeneigenheiten vertraut machen. Breck soll sein Erbe fortführen. Und der fühlt sich tatsächlich auserwählt.

Am 15. Februar holt Barry seinen Sohn vom Flughafen ab.

Klebeband, Kondome, Spritzen
Barry: "Breck fragte mich, ob er am nächsten Morgen seinen Freund Tom besuchen dürfte. Ich kannte Tom und hatte nichts dagegen. Ich wollte wissen, ob er abends nach Hause komme, und Breck sagte, er werde mir Bescheid sagen. Ich bot an, ihn mit dem Auto zu Tom zu fahren, aber er lehnte ab."


Am nächsten Morgen um sieben Uhr verlässt Breck das Haus und steigt in ein Taxi. Den Wagen hatte Lewis Daynes bereits zwei Wochen zuvor geordert. Genau wie das Klebeband, die Kondome, die Spritzen.

Was sich am 16. und 17. Februar in der kleinen Wohnung in der 12 Rosebery Road in Grays abspielt, ist bis heute nicht lückenlos geklärt.

Daynes verweigert die Details. Man weiß, dass Breck seinem Vater nachmittags eine SMS schickt und bittet, bei Tom übernachten zu dürfen, "wir haben viel Spaß hier". Um 18.02 Uhr schickt er eine weitere Nachricht: "Wir arbeiten am Betriebssystem meines Rechners." Um 18.40 Uhr wird aus der Wohnung Pizza bestellt. Danach ist Brecks Telefon stumm.

Nach allem, was rekonstruiert werden kann, wird Breck von Daynes an einen Stuhl gefesselt. Daynes durchtrennt mit einem Taschenmesser die Halsschlagader, die Drosselvene und den rechten Vagusnerv, die Schnittwunde am Nacken ist 3,3 Zentimeter tief. Der Todeskampf, stellen die Gerichtsmediziner fest, kann nicht länger als zehn Sekunden gedauert haben. Brecks Kehle ist durchtrennt, ähnlich wie im Enthauptungsvideo. Es werden auch Spermaspuren auf Brecks T-Shirt gefunden, die von Daynes stammen.


Lorin: "Um zu überleben, musst du dir eine Geschichte zusammensetzen aus den Puzzleteilen, die die Polizei dir erzählt. Sonst kannst du nicht schlafen, weil du dich immer aufs Neue fragst, was wohl passiert ist."

Am nächsten Vormittag, um kurz nach zehn, fotografiert Daynes sein Opfer, schickt die Bilder von seinem Account unter anderem an die Jungs aus der Onlinespielgruppe. Dann geht er duschen. Die Nachricht erreicht Brecks Geschwister, die Drillinge, auf Facebook: "Stimmt es, dass euer Bruder tot ist?" Sie erfahren vom Mord am Bruder noch vor den Eltern.

Um 11.06 Uhr geht bei der Polizei in Essex ein Notruf ein. Es ist ein Protokoll der Kaltblütigkeit, der Lügen und – selbst hier – der Manipulation. Daynes' Stimme ist klar, nie brüchig. Er klingt, als habe er auch diesen Anruf geplant, bis hinein in die Formelhaftigkeit britischer Konversation.

"Mein Name ist Lewis Daynes, ich bin 18 Jahre alt."
"Hey, äh, okay. Hallo, ich brauche die Polizei und ein forensisches Team in meiner Wohnung."

Polizist: "Wie meinen Sie das? Was ist passiert?"

"Mein Freund und ich sind in einen heftigen Streit geraten, und ich bin der Einzige, der das überlebt hat."

"Wollen Sie mir sagen, dass Sie jemanden getötet haben?"

"Ja, das will ich."

"Gut, und mit wem spreche ich?"

"Mein Name ist Lewis Daynes, ich bin 18 Jahre alt."

"Was genau ist passiert?"

"Mein Freund kam gestern zu mir, um die Nacht hier zu verbringen, weil er (...) selbstmordgefährdet war. Ich wachte heute Morgen auf, er war in einem elenden Zustand (...). Ich umarmte ihn und sagte, ich sei für ihn da. Aber er stieß mich zurück."

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"Wie ist sein Name?"

"Breck Bednar."

"Hatten Sie Streit gestern Nacht?"

"Nein, alles war gut. (...)"

"Warum kam er dann zu Ihnen?"

"Er hatte die Nase voll von seinem Leben zu Hause. Er hatte eine Menge Probleme ..."

"Und was passierte heute Morgen?"

"Ich wachte auf (...). Er hatte die Hände vors Gesicht geschlagen. Ich stand auf und legte meine Arme um ihn und sagte, es werde alles okay. Er schubste mich zur Seite und sagte 'Nein'. Er sprach davon, dass er nicht mehr nach Hause wollte. Ich habe ein Taschenmesser, es liegt neben meinem Bett. Er nahm es, öffnete es und verlor die Kontrolle über sich. Ich ..."

"Ganz langsam. Also Breck nahm das Messer, um sich etwas anzutun?"

"Nein, er wollte mir etwas antun. Er öffnete es und verlor die Kontrolle. Ich, in Selbstverteidigung, hob meinen linken Arm, um einen Stich abzuwehren. Wir kämpften, ich warf ihn zu Boden, er stand wieder auf, ich bekam das Messer zu fassen ... Und könnten Sie mich jetzt bitte bei diesem Teil nicht unterbrechen?"

"Okay."

"Ich griff das Messer und stach damit in seinen Nacken, ich glaube in die Nähe seines Hirnstamms. Er drehte sich um, versuchte weiterzumachen, und ich glaube, dass er dann auf die Nachttischschublade stürzte. (...) Der Kampf endete damit, dass ich seine Kehle durchschnitt. (...) Er fiel mit seinem Gesicht auf mein Bett. Ich versuchte die Blutung zu stoppen, dann fiel er auf den Boden. (...)"

"Sind Sie noch in dem Raum, in dem Breck ist?"

"Nein."

"Wo sind Sie?"

"Schauen Sie, okay, unterbrechen Sie mich nicht. Lassen Sie mich nur erklären, wenn das hier aufgezeichnet wird. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich fühlte ..."

"Ist Ihr Haus auch das Haus, wo Breck ist?"


"Ja. (...) Ich erinnere mich nicht daran, was danach geschehen ist. Alles, was ich weiß, ist, dass ich das Messer fallen ließ im Flur. Ich zog mich aus und stellte mich unter die Dusche."

"(...) Wie lange waren Sie unter der Dusche?"

"Ich weiß es nicht. Ist die Polizei unterwegs? Ich kann Sirenen hören."

"Ja, sind sie, sind sie."

"Ich lege jetzt auf. (...) Danke für Ihre Hilfe."

Mindestens 25 Jahre Haft
Breck Bednar wird am 17. März 2014 beigesetzt. Es wäre sein 15. Geburtstag gewesen. Ein halbes Jahr später, am 12. September, steht Lewis Daynes im Old Bailey, dem berühmten zentralen Strafgerichtshof Londons, vor Gericht. Es ist ein kurzer Prozess, er besteht nur aus zwei Terminen, Anklage und Urteil. Daynes hatte zunächst mehrere Versionen der Tat angeboten und in einer davon gesprochen, dass drei maskierte Männer in seine Wohnung eingedrungen seien und ihn gezwungen hätten, Oralsex mit Breck zu haben. Danach hätten sie ihn vor seinen Augen exekutiert. Seine Mutter, die ihn als Kind zurückließ, besucht den Sohn im Gefängnis. Am nächsten Tag bekennt er sich schuldig.

Die Richterin Laura Cox sieht es nach der Auswertung von Lewis Daynes' Computerdaten als erwiesen an, dass er kaltblütig und geplant handelte, und attestiert ihm darüber hinaus sexuell-sadistisches Verhalten. Sie lässt die schwere Kindheit nicht gelten und auch nicht sein Asperger-Syndrom. Sie sagt an Daynes gerichtet: "Sie haben über einen Zeitraum von mehreren Monaten Breck langsam gegen seine Eltern aufgebracht und ihn von Freunden und anderen Hobbys ferngehalten. Mit dem Ziel, dass er sich nur noch auf Sie fokussiert – und zu Ihnen aufschaut." Lewis Daynes wird zu lebenslänglich verurteilt, muss mindestens 25 Jahre Haft verbüßen.

Als Lorin LaFave den Mörder ihres Sohnes zum ersten Mal sieht, wirkt Daynes nicht mehr wie ein Konfirmand. Er ist im Gefängnis gealtert, um Jahre binnen weniger Monate. Sie fühlt keinen Hass. Sie fragt sich vielmehr nach dem Warum.

Lorin: "Er trug ein schwarzes T-Shirt, genauso eines hatte Breck auch. Ich dachte: Du hattest nichts. Keine Familie. Keine Freunde. Warum bist du für Breck nicht ein echter Freund geworden? Du hättest zu uns kommen und im Pool schwimmen können. Wir hätten gemeinsam Pizza bestellen und feiern können. Ich habe ihn angesehen und mich gefragt: Warum hast du dich nicht dafür entschieden?"

Als Barry Bednar den Mörder seines Sohnes zum ersten Mal sieht, fühlt auch er keinen Hass, sondern Mitleid.

Barry: "Mein erster Gedanke war: Was um alles in der Welt muss in deinem Leben passiert sein, dass du meinem Sohn so etwas angetan hast? Freunde haben gesagt, dass sie Daynes an meiner Stelle am liebsten töten würden. Aber ich spürte diesen Drang nicht."


Der Staatsanwalt heißt Richard Whittam und ist einer der berühmtesten Juristen Großbritanniens. Er hat wie kaum ein anderer in menschliche Abgründe geblickt, aber der Fall von Breck Bednar beschäftigt ihn noch heute. "Das Ganze lag einerseits offen wie ein Buch vor mir, weil die Indizien glasklar waren." Aber Whittam sagt auch, dass er nach wie vor nicht wisse, in welcher Welt dieser Lewis Daynes lebte. Der Fall hat ihn ratlos zurückgelassen. Das passiert nicht oft. Whittam sagt: "Es ist auch deshalb so schockierend, weil die Eltern alles richtig gemacht haben."

Drei Jahre sind seit dem Mord an Breck Bednar vergangen. Aber Lewis Daynes lässt die Familie nicht los. Aus dem Knast heraus hat er offenkundig Blogs geschrieben, darin die Eltern angegriffen und ihnen eine Mitschuld gegeben. Er treibt sein manipulatives Spiel weiter. Die Polizei durchsuchte seine Zelle nach Computerzubehör oder einem Smartphone, fand nichts und stellte die Ermittlungen ein.


Es hört nicht auf.

"Breck Foundation"
Barry Bednar sagt, Brecks Tod habe ihn für immer verändert. Er kann nicht mehr arbeiten wie früher, er kann sich nicht mehr auf Beziehungen einlassen, seine Familie ist zerstört. Vor allem aber wird er sich stets Vorwürfe machen, weil er seinen Sohn an jenem Februarmorgen in ein Taxi in den Tod steigen ließ.

Barry: "Mit dieser Sache muss ich bis an mein Lebensende klarkommen. Dass ich nicht besser auf ihn aufgepasst habe."

Lorin LaFave hat eine Stiftung gegründet, die "Breck Foundation". Sie ist viel auf Reisen, hält Vorträge in Schulen und warnt vor Grooming. Sie erzählt an diesem Morgen am Borough Market, dass sie Breck manchmal sieht und wie er zu ihr spricht. Er sagt dann, sie solle sich keine Sorgen machen, sie habe doch noch die Drillinge. Und es werde schon gut, irgendwann. Aber sie weiß, dass es nie gut wird.

Lorin: "Ich weiß nicht, ob es jemals heilen wird. Denn ich weiß nicht, ob ich jemals zulassen werde, dass es heilt. Ich werde mich immer wieder fragen, wie Brecks Leben verlaufen wäre. Wäre er der Pilot geworden, der er einmal sein sollte? Was hätte er studiert? Ich hätte gern gesehen, wie groß er geworden wäre. Wie er als Erwachsener ausgesehen hätte."

Als Breck Bednar, geliebter Sohn und Wunschkind, starb, hatte er noch Milchzähne.

https://www.stern.de/panorama/stern-cri ... 48740.html


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 12. Mai 2018, 21:31:55 
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Profi in Haft! Stiefsohn (5) vergewaltigt und ermordet
Ein argentinischer Fußballer soll ein schreckliches Verbrechen begangen haben. Wegen Vergewaltigung und Mord klickten die Handschellen.

Eine abscheuliche Tat hält Argentinien in Atem. Ein fünfjähiger Bursch ist tot. Zunächst gingen die Ermittler von natürlichen Todesumständen aus. Er sei gefallen und an den Folgen seiner Kopfverletzung gestorben. Nach der Autopsie wurde ein Fußball-Profi verhaftet.

Gonzalo Aguirre von Defensores de Belgrano soll seinen Stiefsohn vergewaltigt und anschließend ermordet haben. Der Gerichtsmediziner fand Spuren von sexueller Gewalt.

Das Kind sei nicht wegen eines Sturzes, sondern brutalen Schlägen gestorben sein.

Der Fußballer hat laut lokalen Medien seine Tat gegenüber der Polizei gestanden.

Inzwischen reagierte auch der Klub-Präsident. "Wir haben Gonzalo als einen jungen, introvertierten Typen erlebt. Als Spieler war er talentiert, absolvierte einige Erstligamatches", beschreibt Marcelo Achile den mutmaßlichen Gewalttäter.

"Nichts hat auf so etwas hingedeutet. Wir wussten, dass er einige Probleme hatte. Aber an sowas dachten wir nie."

http://www.heute.at/sport/fussball/stor ... t-45926234


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 15. Mai 2018, 08:44:19 
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Kriminalität
US-Polizei verhaftet Eltern - Zehn Kinder in «entsetzlicher» Lage
Fairfield – In Kalifornien sind die Eltern von zehn Kindern festgenommen worden, nachdem die Ermittler im Haus der Familie auf «entsetzliche» Zustände gestossen waren. Die Kinder im Alter von vier Monaten bis zwölf Jahren hätten verwahrlost unter verdreckten Umständen gelebt.


Wie die Polizei im nordkalifornischen Fairfield am Montag mitteilte, wird der 30 Jahre alten Mutter Vernachlässigung vorgeworfen. Der 29-jährige Vater wurde wegen Kindesmisshandlung und Foltervorwürfen festgenommen. Die Mutter habe die Vorwürfe gegen sie und ihren Mann in einem Interview abgestritten, berichtete der Sender KTVU am Montag.

Die Behörden waren auf die Familie aufmerksam geworden, nachdem eines der Kinder als vermisst gemeldet worden war. Die Polizei spürte das zwölfjährige Kind auf und stiess bei einer Hausdurchsuchung auf die weiteren Geschwister. Die Kinder wurden der Fürsorge übergeben. (SDA)

Publiziert am 15.05.2018 | Aktualisiert um 00:49 Uhr

https://www.blick.ch/news/ausland/us-po ... 77347.html


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