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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 18. Juli 2017, 07:42:34 
 
40-JÄHRIGE RUFT POLIZEI, STÜRMT AUF DIE STRASSE UND WIRD ERSCHOSSEN

Minneapolis - Im August wollte sie heiraten. Der Liebe wegen ist Justine D. (40) von Sydney in die USA gezogen. Als sie in der Nacht Geräusche in der Nachbarschaft holte, rief sie die Polizei. Dann stürmte sie im Schlaf-Outfit auf die Straße. Das hatte fatale Folgen.

Die Tierärztin, die gleichzeitig Meditationskurse gibt, wurde durch nächtlichen Lärm aufgeweckt. Weil weder ihr künftiger Mann noch ihr Sohn zugegen waren, wählte sie 911. Die Beamten eilten herbei. Die Aufgewachte rannte nur im Pyjama bekleidet auf die Straße, genau auf den Streifenwagen zu.

Was dann passierte, ist völlig mysteriös. Plötzlich wurden vom Beifahrersitz des Polizeiautos Schüsse abgefeuert, sodass die Verlobte noch auf dem Gehsteig starb, schreibt die Daily Mail.

Keiner kann sich erklären, was passiert ist. Wurde etwa die falsche Person erschossen, haben die Beamten sie nicht erkannt oder ist die Australierin Opfer von Polizeiwillkür geworden?

Zach D., der Sohn der Gestorbenen ist über die Vorkommnisse schockiert. "Im Grunde genommen wurde meine Mutter von einem Polizeioffizier erschossen, nur keiner weiß warum", so der Jugendliche. Er beschreibt seine Mutter als leidenschaftliche Frau, die stets für andere da war.

Das zuständige Polizeibüro wollte keine offizielle Stellungnahme abgeben. Es wird nun allerdings untersucht, warum beide Polizisten im Streifenwagen ihre Body-Cam (Körper-Kamera) ausgeschaltet hatten, weshalb die Vorfälle auch nicht auf auf Video aufgezeichnet wurden.

Die Bestürzung über die Geschehnisse ist groß. Gut 200 Gäste hielten unmittelbar nach den Schüssen von Minneapolis eine Mahnwache für die Getötete ab.

https://www.tag24.de/nachrichten/minnea ... uss-294409


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 18. Juli 2017, 18:05:26 
 
MANN SCHLÄGT TOCHTER (3) TOT, WEIL SIE MATHE-AUFGABEN FALSCH BEANTWORTET

Meridian - Ein 25-Jähriger Mann aus den USA muss sich vor Gericht verantworten, weil er seine Tochter totgeschlagen haben soll. Der Grund: Die mangelhaften Zahlen-Kenntnisse des dreijährigen Kindes.

"Sie muss stark sein, wenn sie überleben / es im Leben zu etwas bringen möchte", sagte der Angeklagte Joshua S. aus. Der Daily Mail zufolge soll er die kleine Bailey mit dem Bambusstock geschlagen haben, bis dieser zerbrach, später nahm er ein Telefonkabel und seine Hande zu Hilfe.

Gegenüber der Polizei erzählte der Vater, dass er ohne zu zögern auf seine Tochter eingeprügelt habe.

"Sie wollte ihm partout nicht die richtigen Zahlen sagen", erklärte ein Cop den Sachverhalt. Zuvor hatte der 25 Jahre alte Mann dem Mädchen angekündigt, ihr ein "paar auf die Schenkel oder den Hintern zu geben", wenn sie sich in Mathematik dumm anstelle.

Solche Rechen-Lehrstunden sollen für S. und seine Tochter keine Seltenheit gewesen sein. Nach Ansicht des Beschuldigten gab das Kind an dem besagten Tag besonders viel falsche Antworten. Deshalb soll es auch Schläge in den Bauch gegeben haben. Mit einer klaffenden Kopfwunde, Prellungen und Schnitten am ganzen Körper wurde Bailey ins Krankenhaus eingeliefert, starb dort, weil sie innere Verletzungen erlitt.

"Ich habe meine Tochter umgebracht, ich habe das Leben meines Kindes auf dem Gewissen", soll S. geäußert haben, als er erfuhr, dass das Mädchen nicht mehr lebte.

Die Untersuchungen zu dem Fall dauern an. Einerseits wird überprüft, weshalb das Mädchen starb. Andererseits wird untersucht, ob Joshua S. tatsächlich der leibliche Vater der kleinen Bailey war.

Welche Rolle spielte zudem die Mutter des Mädchens, die zum Zeitpunkt der Schläge im Nachbarzimmer gewesen sein soll? Sie kollabierte als sie vom Tod ihres Kindes erfuhr und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

https://www.tag24.de/nachrichten/meridi ... afe-294975


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 19. Juli 2017, 14:00:40 
 
19.07.2017 11:50 3.166
KAMPFHUND GEHT BRUTAL AUF KINDER LOS: SCHWANGERE MUTTER MUSS ALLES MIT ANSEHEN!

Pennsylvania - Es ist einfach die Horror-Vorstellung für jede Mutter: Du musst mit ansehen, wie deine Kinder brutal angegriffen werden und kannst so gut wie nichts dagegen tun. Genau so etwas musste Margot Warfel jetzt erleben.

Sie war gerade mit dem Auto zu Hause angekommen, hatte ihren Sohn (5) bereits aus dem Wagen gehoben und war dabei, die zweijährige Ruby in ihrem Kindersitz loszumachen. Plötzlich ging alles ganz schnell:

Ein Pitbull-Terrier war von einem Nachbargrundstück ausgebüxt und rannte auf die Familie zu. Was Mutter und Sohn dann mit ansehen mussten, ist einfach schrecklich:

Der Kampfhund sprang ins Auto zu Ruby und attackierte die Zweijährige auf brutalste Weise. "Was wir erlebt haben, ist schlimmer als jeder Albtraum", erklärt Margot Warfel.


Geistesgegenwärtig versuchte die zweifache Mutter, die laut Sun auch noch schwanger war, den Pitbull-Terrier von ihrer Tochter wegzuzerren.

Doch das Tier war rutschig vom Regen und trug kein Halsband, an dem die sie hätte Halt finden können. "Als ich es endlich geschafft habe, den Hund von meiner Tochter und aus dem Van zu ziehen, ging er direkt auf meinen kleinen Jungen hinter mir los."

Der aggressive Kampfhund schubste ihn zu Boden und begann, auch ihn anzugreifen. In Todesangst kämpfte die Mutter mit dem Pitbull, versuchte mit bloßen Händen dessen Maul zu öffnen.

"Ich verletzte mich an den Fingern, am Arm und am Hals. Auch meine Knie und Unterarme wurden bei der Attacke aufgeschürft. Doch das ist nichts gegen die Verletzungen, die meine Kinder erleiden mussten." Durch die Schreie wurden schließlich auch Passanten auf die Familie aufmerksam, doch sie waren keine große Hilfe.

"Ich werde niemals vergessen, dass ein Mann mit einem Messer zu mir sagte: 'Sorry, aber ich kann einfach keinem Tier wehtun' währenddessen dieses Tier versuchte, meinen Sohn zu töten. " Die Mutter schrie panisch: "Meine Babys! Meine Babys!"

Als der fünfjährige Charlie endlich frei war, meinte er zu Margot: "Mama, das war ein wirklich böser Hund." Die US-Amerikanerin erinnert sich, dass ihre Hände so blutig waren, dass es ihr schwer fiel, überhaupt den Notruf mit ihrem Handy zu wählen.

Im Krankenhaus der nächste Schock: Bei beiden Kindern wurden schwere Fleischwunden im Gesicht sowie Nerven- und Muskelschäden festgestellt. Der kleine Junge wird nie wieder Lächeln können. Auch um Ruby steht es nicht gut: Ihr Mund hängt an einer Seite runter, ihr linkes Auge schließt sich nicht mehr.

Auf GoFundMe wurde jetzt eine Spenden-Aktion ins Leben gerufen, um die künftige medizinische Versorgung der Kinder bezahlen. "Sie haben einen langen Weg vor sich", erklärt Margot.

Der Besitzer des Pitbulls wurde bereits angeklagt. Ihm wird schwere Körperverletzung, Gefährdung von Personen und unterlassene Kontrolle seines Hundes vorgeworfen.

https://www.tag24.de/nachrichten/usa-pe ... tzt-295425


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 20. Juli 2017, 11:11:50 
 
Vermutlich Stromschlag Neunjähriges Mädchen tot in Waschkeller gefunden

20.07.17, 09:36 Uhr


Kleve -

Ein neunjähriges Mädchen ist am Mittwochabend in Kleve tot aufgefunden worden. Derzeitigen Ermittlungen der Polizei zufolge handelt es sich vermutlich um einen tragischen Unglücksfall. Ursache war offenbar ein Stromschlag.

Das Mädchen war gegen 18 Uhr in den Waschkeller der Wohnung ihrer Familie gegangen, um den Wasserhahn für die Gartenbewässerung aufzudrehen. Als es nicht zurückkehrte, sahen Angehörige nach und fanden die Neunjährige leblos in der Waschküche. Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte blieben erfolglos.

Die Kriminalpolizei ermittelt. „Ein Unwetter kann als Ursache ausgeschlossen werden“, so ein Pressesprecher. Notfallseelsorger und der polizeiliche Opferschutz übernahmen die Betreuung der Angehörigen. (jv)
– Quelle: http://www.ksta.de/28001406 ©2017


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 20. Juli 2017, 11:16:48 
 
Ex-Freund schießt auf Schwangere: Bevor sie stirbt, bringt sie noch das Baby zur Welt

Von Martin Gaitzsch


Buenos Aires - Ein tödliches Familien-Drama hat sich in Mariano Acosta - einem Vorort von Buenos Aires - abgespielt. Dort drang der bewaffnete Ex-Freund einer 18-Jährigen in deren Wohnung ein und feuerte um sich.

Zum Tatzeitpunkt war die junge Frau im achten Monat schwanger, ihr aktueller Partner anwesend. Der Täter schoss auf die Jugendliche und ihren neuen Freund. Beide wurden durch die Schüsse schwer verletzt.

Die hochschwangere Camila C. wurde dabei lebensgefährlich am Rücken getroffen, berichtet derbund.ch. Trotz der Verwundung geschah im Krankenhaus das Wunder.

Die Teenagerin brachte in der 34. bzw. 35. Schwangerschaftswoche ihr Kind auf die Welt. Das Baby soll bei der Geburt um die 2600 Kilogramm gewogen und sich "in einem sehr guten Gesundheitszustand" befunden haben.

Leider überlebte seine Mutter nicht, starb kurze Zeit später. Ihr angeschossener Partner ringt im Krankenhaus seitdem mit dem Tod, während die Polizei nach dem aus Paraguay stammenden Killer fahndet.

https://www.tag24.de/nachrichten/buenos ... zei-295939


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 20. Juli 2017, 13:25:22 
 
VATER ERMORDET TOCHTER, WEIL SIE EINEN MUSLIM DATET

Ramla - Am 13. Juni wurde Henriette K. (17) in der Wohnung ihrer Familie tot aufgefunden. Der Liebe und der Religion wegen wurde sie umgebracht - vom eigenen Vater.

Die 17-Jährige hatte sich in einen Muslim verguckt und mit dem Mann, der kurz vor der Entlassung aus dem Gefängnis stand, eine Romanze begonnen. Das passte ihren christlichen Familienmitgliedern ganz und gar nicht.

Weil die Teenagerin zudem plante, zum Islam zu konvertieren, sah sie sich dem Zorn ihrer Verwandten ausgesetzt und flüchtete deshalb bereits einige Wochen, bevor sie starb, aus dem Elternhaus.

Der Ernst der Lage war ihr durchaus bewusst: "Du wirst es nicht glauben, was sie (meine Familie) mit mir machen möchten. Sie haben jemanden losgeschickt, um mich zu töten", schrieb sie einem Freund, dass sie sich schweren Drohungen ausgesetzt sah.

Die Jugendliche versuchte sich darum, bei der Mutter ihres Freundes zu verstecken, wurde jedoch sogar dort von ihrer Familie ausfindig gemacht.

In der Nacht vor ihrem Tod soll der Daily Mail zufolge ihr Vater zu ihrer Mutter gesagt haben: "Vergiss das Kind, lass uns sie in die Hölle schicken!"

Dieser fand die Tatsache, dass seine im christlichen Glauben erzogene Tochter einen Muslim datet geradezu beschämend, fühlte die Familienehre beschmutzt.

Mit mehren Messerstichen soll der 58-Jährige das Mädchen hingerichtet haben. Der mutmaßliche Mörder steht in Israel vor Gericht, bestreitet die Tat bisher.

https://www.tag24.de/nachrichten/ramla- ... ung-295842


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 20. Juli 2017, 14:47:28 
 
Vor 50 Jahren: Drama an der „Mordwand“
Es ist ein Freitag – aber ein sehr schwarzer. Vor 50 Jahren kamen vier sächsische Bergsteiger bei der Besteigung der 1800 Meter hohen Eiger-Nordwand in der Zentralschweiz ums Leben. Eine Rückblende.

| Artikel veröffentlicht: 20. Juli 2017 13:31 Uhr


Dresden. Tragödie statt Traumtour: Vor einem halben Jahrhundert kommen mit Fritz Eske, Günter Kalkbrenner, Kurt Richter und Günter Warmuth vier sächsische Bergsteiger an der Eiger-Nordwand im Berner Oberland in der Zentralschweiz zu Tode. Die genauen Umstände sind nach wie vor unklar. Für Eske und Kalkbrenner soll es die letzte Reise mit der DDR-Nationalmannschaft Alpinistik werden, sie wollen ihre jeweils großartige Karriere mit der Schweiz-Tour – der ersten Westreise seit Jahren – krönen. Andere Bergsteiger daheim hoffen darauf, dass nach der erfolgreichen Besteigung vielleicht auch für sie künftig mehr realisierbar ist, womöglich eine Expedition zu einem Achttausender. Doch es kommt anders. Das Unternehmen am 21. Juli 1967 endet in einer Katastrophe.

Die fünfköpfige Mannschaft – neben den vier Genannten noch Ersatzmann Helfried Hering – bricht am 10. Juli 1967 mit ihrem Trainer Karl Däweritz zunächst nach Wien auf, um sich dort für harte Devisen in der DDR nicht beschaffbare Ausrüstungsgegenstände zuzulegen. „Irgendjemand im Verband hatte sich breitschlagen lassen, die Tour zu unterstützen“, erinnert sich Hering im Gespräch mit der LVZ. Die Papiere seien fast in Echtzeit und bevorzugt besorgt worden.

Fest geplant sind zwei Nordwände – die des Matterhorns und eben die des Eigers. „In Westmedien wurde damals viel spekuliert und einiges stark verzerrt dargestellt“, sagt der heute 76-jährige Hering. So soll beispielsweise die „Bild“-Zeitung nach dem Unglück getitelt haben: „Die Eiger-Tragödie: 4 Zonenbergsteiger tödlich abgestürzt – Mit Geheimauftrag in die ,Mordwand‘?“ Alles Quatsch, erklärt der in Schöna Wohnende. Ebenso die Vermutung, dass das Quintett noch den Walkerpfeiler an der Grandes Jorasses im Mont-Blanc-Massiv besteigen wollte. „Völlig unmöglich, wir hatten überhaupt keine Papiere für Frankreich.“ Auch der von anderen kolportierte Piz Palü (3901 Meter) im schweizerisch-italienischen Grenzgebiet habe nicht zur Debatte gestanden. Im fernen Fokus – insofern genügend Zeit vorhanden gewesen wäre – sei vielmehr die Nordostwand des 3305 Meter hohen Piz Badile im Schweizer Kanton Graubünden gewesen.


Das Unternehmen steht zunächst unter einem guten Stern. Am 15. und 16. Juli gelingt trotz widriger Bedingungen in rund 16 Stunden mit einem Biwak erfolgreich die Besteigung der Matterhorn-Nordwand über die Schmid-Route. Mit großem Selbstvertrauen im Gepäck wechselt das Sextett nach Alpiglen in Grindelwald am Fuße der Eiger-Nordwand, schlägt dort zwei Tage später seine Zelte auf. In den nächsten drei Tagen wird die berüchtigte Wand genau studiert.

„Das Wetter war die beiden Tage vor dem Einstieg in die Wand richtig gut“, erinnert sich Hering. Das Team habe in dieser Zeit „in die Wand geschaut“ – also Details der Route erkundet. Es habe keine Anzeichen für einen Wetterumschwung und somit auch keine Vorabwarnungen gegeben. Am 21. Juli ist es dann so weit. Eske, Kalkbrenner, Richter und Warmuth klettern los. Däweritz macht noch ein Foto. Plötzlich – wie aus heiterem Himmel – habe sich am Nachmittag dann eine Wolke direkt in der Wand gebildet, ringsherum sei das Wetter schön gewesen. Der Sichtkontakt reißt nach Erreichen des „Schwierigen Risses“ ab. Bange Stunden folgen. Doch das Quartett bleibt von den Wolken verborgen. „Mit unserem Trainer Karl Däweritz bin ich dann abends zur Suche in die Wand eingestiegen“, so Hering. Die ganze Nacht hätten beide dort verbracht. Um Mitternacht sei ein schweres Gewitter über sie hereingebrochen. Unverrichteter Dinge kehren sie am nächsten Tag zurück. Wenig später erhalten sie die schlimme Nachricht von drei Verunglückten, die unterhalb des „Zerschrundenen Pfeilers“ gefunden wurden, Kalkbrenner bleibt zunächst verschollen.

Die später aufgestellte und teils auch offiziell publizierte These vom Steinschlag als Absturzursache hält der Schönaer für gewagt. „An der Unfallstelle am Hinterstoisser-Quergang dürften sie kaum von Steinschlag betroffen gewesen sein. Dort ist es zu steil, da fliegen eventuelle Steine vorbei.“ Der Steinschlag habe aus seiner Sicht vielleicht auch herhalten müssen, um den hinterbliebenen Familien eine plausible Erklärung für das Warum der Katastrophe liefern zu können. Andere Quellen vermuten, dass der Vorsteiger gestürzt, dabei einen Standplatzhaken aus der Wand gerissen hat und in der Folge alle in den Abgrund gefallen sind.

Im Festsaalflügel des Neuen Rathauses in Dresden werden laut Sächsischer Zeitung am 31. Juli die Urnen mit den sterblichen Überresten der vier Alpinisten aufgebahrt. Die Einäscherung hat noch in der Schweiz stattgefunden. Doch es sind nur drei Urnen. „Denn Günter Kalkbrenner war zu diesem Zeitpunkt immer noch verschollen“, erinnert sich Hering. Er wird erst am Tag nach der Trauerfeier von einer tschechischen Seilschaft an einer anderen Stelle entdeckt und geborgen. Bei der Zeremonie, an der Tausende Sportler und Bürger teilnehmen, verneigt sich übrigens auch die Radsportlegende und der Volkskammerabgeordnete Gustav Adolf „Täve“ Schur vor den toten Sportkameraden.

Für den DDR-Bergsport bedeutet die Katastrophe eine Zäsur. Es ist die letzte Westreise von DDR-Alpinisten. Bis Anfang der siebziger Jahre gibt es noch eine Nationalmannschaft – mit Hering –, die ihre letzte Reise ins heutige Slowenien macht. „Die Geschehnisse haben mich mein ganzes Leben beeindruckt – ich will nicht sagen, verfolgt“, sagt der 76-Jährige, der Jahre später selbst eine Lawine 500 Meter weiter unten im Tal überlebt. Die Eiger-Nordwand sei aber die einschneidende Erfahrung gewesen, die stets im Hinterkopf geblieben sei. „Die nächsten Touren bin ich immer mit ein bisschen Zurückhaltung angegangen“, so Hering.

Mit einer Gedenkfeier wird am Freitag am Tafelberg Hohe Liebe im Elbsandsteingebirge der vier tragisch verunglückten Alpinisten gedacht.

Sachsen am Eiger

Den ersten ernsten größeren Angriff in der Eiger-Nordwand starteten – was wenig bekannt ist – Mitte Juli 1934 die sächsischen Bergsteiger Willy Beck (Pirna) sowie Kurt und Georg Löwinger (Dresden). Zuvor gelang ihnen im dritten Versuch unter Umgehung eines Wandstückes im oberen Drittel die Erstbegehung der Südostwand am Eiger-Hörnli. Der Versuch an der Nordwand endete für die Gruppe in einer Höhe von etwa 2900 Metern, wo sie infolge eines glimpflich verlaufenen Sturzes von Beck abbrechen mussten und sich in ein Eiger-Bahn-Stollenloch retteten.

Weniger Glück hatten der Sachse Karl-Heinz Gonda und sein Schweizer Bergkamerad Uly Wyss , die im August 1953 kurz unter dem Gipfel von einem Schneefeld abstürzten und zu Tode kamen.

Dem Dresdner Thomas Knoof und seinem Seilpartner Thomas Türpe aus Chemnitz war es hingegen vergönnt, die Eiger-Nordwand Ende September 1997 bei ihrem fünften Versuch zu durchsteigen.

Rekorde am Berg

Der aus zwei Zweierseilschaften gebildete Vierer­seilschaft mit Anderl Heckmair , Heinrich Harrer , Ludwig Vörg und Fritz Kasparek gelang 1938 in über drei Tagen die Erstbegehung der Eiger-Nordwand – als letzte der drei großen Nordwände neben Matterhorn und Grandes Jorasses.

1964 erreichte die Münchnerin Daisy Voog als erste Frau den Gipfel via Nordwand.

Im August 1974 stellten Reinhold Messner und Peter Habeler mit zehn Stunden einen Geschwindigkeitsrekord für Seilschaften auf, der über viele Jahre hielt.

Die schnellste Zeit einer Zweierseilschaft bis zum Gipfel erreichten bis zum heutigen Tage Ueli Steck und Nicolas Hojac 2015 in 3:46 Stunden.

Ueli Steck ist mit 2:22 Stunden auch aktueller Rekordhalter als Solobegeher. Er kam Ende April am Nuptse (7861 Meter) unweit des Mount Everest (8848 Meter) ums Leben

Ältester Bezwinger der Eiger-Nordwand ist seit Ende März Peter Habeler mit 74 Jahren.
Von Martin Pelzl


http://www.lvz.de/Mitteldeutschland/New ... r-Mordwand


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 22. Juli 2017, 09:37:15 
 
Der Großvater ermordet, die Mutter verschollen – Dieser 23-Jährige soll aus Habgier getötet haben
Susan Zalkind
SUSAN ZALKIND
Jul 22 2017, 8:15am


Nathan Carman war jeweils der Letzte, der die beiden lebend gesehen hat. Seine Tanten sind von seiner Schuld überzeugt, ganz so einfach ist der Fall aber nicht.

"Hier geht es nicht um Geld, es geht um Gerechtigkeit", sagte Anwalt Daniel Small in einem Statement. Seine Mandantinnen wollen den 23 Jahre alten Nathan Carman vom millionenschweren Erbe seines Großvaters ausschließen.

Small vertritt Carmans Tanten Valerie Santilli, Elaine Chakalos und Charlene Gallagher. Die drei Schwestern sind davon überzeugt, dass Carman im Dezember 2013 ihren Vater John Chakalos ermordet hat. Carman wurde dafür bislang aber nicht angeklagt, geschweige denn verurteilt. Weniger zentral für das Anliegen der Frauen – aber nicht minder problematisch – sind die mysteriösen Umstände, unter denen Carmans Mutter im Spätsommer 2016 bei einem gemeinsamen Angelausflug verschollen ist. Sie war die Schwester der drei Klägerinnen.

Die ungewöhnliche Klageschrift wurde bei einem Nachlassgericht im US-Bundesstaat New Hampshire eingereicht. Vordergründig handelt es sich bei dem Fall um eine Erbstreitigkeit, eigentlich ist es ein Mordfall. So sehen das jedenfalls Carmans Tanten. Sie sind der Meinung, dass Nathan kein Geld von Menschen erben darf, die er (angeblich) ermordet hat.


Das Boot sank, Carman überlebte, seine Mutter verschwand

Sein Großvater, der Immobilienmogul Chakalos, war in seinem Zuhause in Windsor, Connecticut, in seinem Bett erschossen worden. Er hinterließ ein Vermögen von 44 Millionen US-Dollar, das laut Testament gleichmäßig unter seinen vier Töchtern aufgeteilt werden sollte. Dann allerdings verschwand Nathans Mutter auf hoher See.

Im September 2016 legten Nathan und Linda Carman für einen Angelausflug mit ihrem zehn Meter langen Boot, der Chicken Pox, von der Küste Rhode Islands ab. Das Boot sank und Nathan wurde acht Tage später in einer Rettungsinsel etwa 160 Kilometer vor Martha's Vineyard aufgegriffen, wie der Boston Globe damals berichtete.

Carmans Mutter wurde nie gefunden und der Mord an seinem Großvater ist bis heute ungeklärt.

Auch VICE: Die Geschichte des "Cleveland Stranglers" und seiner vergessenen Opfer


Seine Tanten sind jedenfalls davon überzeugt, dass Carman ihren Vater ermordet hat, um an das Vermögen zu kommen – eine "abscheuliche Tat", motiviert durch "Bösartigkeit und Gier", wie es in dem Statement heißt. Tatsächlich ist Nathan das einzige Kind von Linda Carman und hätte somit Anspruch auf den Anteil seiner Mutter.

Sollten die drei Tanten Recht bekommen, wollen sie Carmans Anteil in die Aufklärung des Mordes an Chakalos und das Verschwinden ihrer Schwester investieren. Der Rest solle an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet werden, sagte ihr Anwalt.


Carman war die letzte Person, die sowohl seine Mutter als auch seinen Großvater lebend gesehen hat – "abgesehen vom Mörder", wie er in einem ziemlich unangenehm anzuschauenden Fernseh-Interview beteuerte, das diesen Frühling in der ABC-Sendung 20/20 ausgestrahlt worden war.

Carman beteuert, zwischen den Fällen bestehe kein Zusammenhang

"Dass ich, abgesehen vom Mörder, die letzte Person war, die meinen Großvater lebend gesehen hat. Und dass ich zusammen mit meiner Mutter auf dem Boot war, als es gesunken ist – dazwischen besteht keinerlei Zusammenhang", sagte der junge Mann im Gespräch mit Linzie Janis. Carman habe zu dem Interview eingewilligt, weil er die Trauer über den Verlust seiner Mutter und seines Großvaters öffentlich habe kundtun wollen.

Gerade für Carman, bei dem das Asperger-Syndrom diagnostiziert wurde, ist es allerdings schwierig, Gefühle auszudrücken. Zu den Symptomen dieser speziellen Autismusvariante gehört auch eine vermeintlich teilnahmslose und überlegte Ausdrucksweise. Ein nicht unerheblicher Teil der ABC-Sendung konzentrierte sich darauf, ob Carmans ungewöhnlich anmutendes Verhalten Beweis für seine Schuld oder Symptom seiner psychischen Verfassung ist.

In der gleichen Sendung sagte Carman auch, dass ihn die Polizei ins Visier genommen habe, weil er durch seine Diagnose "leichte Beute" sei. Sein Anwalt, Hubert Santos, kritisierte außerdem die Polizei von Windsor dafür, ihn öffentlich als Hauptverdächtigen für den Tod seines Großvaters dargestellt zu haben. "Wenn Polizisten mit ihm sprechen, werden sie aufgrund seiner ungewöhnlichen Art schnell misstrauisch", sagte Santos in der Sendung. Wenn ein ernsthafter Verdacht gegen Carman bestehen würde, ergänzte der Anwalt, hätte die Polizei "ihn bereits verhaftet".

In den USA ist es nicht ungewöhnlich, dass Angeklagte einen Mordprozess gewinnen, aber dann im Zivilprozess schuldig gesprochen werden

Dem widerspricht Albert "Buzz" Scherr, Juradozent an der University of New Hampshire. Für einen Schuldspruch in einem US-amerikanischen Mordprozess muss die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe ohne begründete Zweifel beweisen können. Um also überhaupt gerichtlich gegen ihn vorgehen zu können, "müssen sie persönlich davon überzeugt sein, ihre Vorwürfe beweisen können", so Scherr.

Im amerikanischen Rechtssystem ist es allerdings nicht so ungewöhnlich, dass Angeklagte den Mordprozess gewinnen, aber dann in einem Zivilprozess schuldig gesprochen werden. Das berühmteste Beispiel dafür ist der Fall O.J. Simpson. In Zivilprozessen muss die Schuld des Angeklagten nicht über alle Zweifel erhaben sein. Es reicht aus, wenn die Zweifel an der Schuld nicht überwiegen.

Im Gegensatz zu Simpson ist Carman – jedenfalls bislang – nicht in einem Strafprozess angeklagt worden. Stattdessen muss er sich jetzt vor einem Nachlassgericht, das sich normalerweise um Vermögen und Erbe kümmert, quasi für einen Mord verantworten.

"Da ist ein sehr ungewöhnlicher Fall", sagte Scherr und fügte hinzu, dass die Familie sehr wahrscheinlich Small engagiert hat, weil dieser in der Vergangenheit als Staatsanwalt für die Bundespolizei gearbeitet hatte. "Er ist es gewohnt, Mörder zu überführen."

Carmans verschwundenes Gewehr und die Tatwaffe haben das gleiche Kaliber

In der 12-seitigen Klageschrift, die im Auftrag der Tanten erstellt wurde, heißt es, dass mindestens eine der Kugeln, die Chakalos getötet haben, aus einer ".308-Kaliber-Waffe" stammte. Einer polizeilichen Aussage zufolge hatte Carman sich vor dem Tod seines Großvaters das Gewehr Sig Sauer 716 Patrol .308 gekauft. Die Waffe ist etwa 3.000 US-Dollar wert, fast einen Meter lang und etwa fünf Kilo schwer. Sie zu verlieren – was er seinen Tanten zufolge angeblich getan habe –, wäre der Klageschrift zufolge "überaus ungewöhnlich".

Weder Carmans Gewehr noch die Tatwaffe wurden bislang gefunden.


Aber auch das Verschwinden seiner Mutter wirft einige Fragen auf. Keine Woche nachdem Carman von dem Frachter Orient Lucky entdeckt und gerettet worden war, reichte er einen Versicherungsanspruch über 75.000 US-Dollar für das gesunkene Boot ein. Die Versicherungsgesellschaft lehnte allerdings mit der Begründung ab, dass er das Risiko mit schlecht durchgeführten Umbauten an dem Boot selbst erhöht hatte.

Das Notrufsystem des Bootes war ausgeschaltet

Carman hatte vier Löcher von jeweils etwa drei Zentimetern Durchmesser in das Boot gebohrt ­– angeblich um die Trimmklappen zu entfernen, die der Stabilisation dienen. Dann habe er diese Löcher aber nicht vernünftig gestopft, bevor er mit seiner Mutter auf die Angeltour ging. Die Versicherungsgesellschaft wirft Carman außerdem vor, die Überwachungssysteme nicht eingeschaltet zu haben, die ansonsten einen Notruf ausgesendet hätten.

Gegenüber den Behörden sagte Carman, dass sich der Motorraum schnell mit Wasser gefüllt und er ein "komisches Geräusch" gehört habe. Daraufhin habe er seine Mutter gebeten, die Angelleinen einzuholen. Das sei das Letzte gewesen, was er von ihr gesehen habe.

Auch um diesen mysteriösen Fall wird es in der Verhandlung zum Nachlassstreit wohl gehen.

https://www.vice.com/de/article/kza58z/ ... otet-haben


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 24. Juli 2017, 11:14:21 
 
VOR CHARLIZE THERONS AUGEN: IHRE MUTTER ERSCHOSS IHREN VATER

New York - So ausführlich und intim hat Charlize Theron (41) noch nie über die schlimmste Zeit in ihrem Leben gesprochen: Ihre Kindheit und Jugend. Als 15-jährige musste sie mitansehen, wie ihre Mutter ihren Vater erschoss, zitiert die "Daily Mail" ein Interview von Howard Stern (63).

So sagte Theron der Radiolegende Stern: "Ich habe niemandem davon erzählt – ich wollte niemandem etwas sagen."

Ihre Mutter habe damals in Notwehr gehandelt, als der Vater die beiden mit dem Tod bedrohte. Der alkoholkranke Mann sei laut Theron sehr gewalttätig gewesen.

Nachdem ihr Vater tot war, habe Theron alles verdrängt: "Wenn mich jemand gefragt hat, habe ich gesagt, mein Vater sei bei einem Autounfall gestorben."

Wirklich schlimm war es laut Theron, dass ihr Vater stets unberechenbar gewesen sei:

"Das, was mich in meiner Kindheit mehr für mein Erwachsenenleben prägte, war, in einem Haushalt mit einem Alkoholiker aufzuwachsen und nicht zu wissen, was passieren wird."

Mit Ende 20 machte der Hollywoodstar schließlich eine Therapie und engagiert sich seit Jahren für Frauen, die Opfer von Gewalt wurden.

https://www.tag24.de/nachrichten/new-yo ... ter-298065


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 25. Juli 2017, 15:59:18 
 
„Ich hab irgendwann mit Ampelmännchen geredet“ - Wie Student Carsten aus Bochum in den Drogensumpf abrutschte
Alexander Keßel
am 25.07.2017 um 06:18 Uhr

Die Krisenhilfe Bochum ist eine Anlaufstelle für Drogenabhängige
Im Konsumraum können sie sich unter hygienischen Bedingungen Heroin spritzen
Mediziner und Sozialarbeiter kümmern sich um die Bedürfnisse ihrer Klienten
Hier treffen wir auf einen Junkie (38), der Fragen zu seiner Sucht beantwortet

Bochum. Es ist Mittag. 12.10 Uhr im Konsumraum in Bochum. Wir treffen Carsten (Name geändert) und fragen ihn, ob er Zeit für ein Interview hat. „Klar“, sagt er. Aber zuerst will er sich in Ruhe seinen Schuss setzen.

Carsten ist großgewachsen. Und hager. Seine Wangen sind eingefallen, die Augen liegen tief in den Höhlen. Sein Blick schweift immer wieder ins Leere, während er mit uns spricht. Dann ist er plötzlich wieder voll da - so als hätte er kurz vergessen, dass wir mit ihm ein Gespräch führen.
Carsten ist heroinsüchtig. Und man sieht es ihm an.

Carsten, du hast gerade im Konsumraum Heroin gespritzt. Was hast du dir sonst schon alles reingehauen?
Carsten: „Ich habe so gut wie alles auf dem Markt ausprobiert, weil ich in allen Bereichen Experte sein will. Wenn ich von einer Droge höre, dann will ich die Wirkung auch spüren, um mitreden zu können. Täglich brauche ich auf jeden Fall Heroin. Meistens komme ich mit drei bis vier Bubbles am Tag aus (Anm. d. Red.: Heroin oder Kokain in kleinen, runden Verpackungen). Dazu kiffe ich noch regelmäßig.“

Alleine ein Bubble Heroin kostet in Bochum zehn Euro. Wie finanzierst du dir deine Sucht?
Carsten: „Unterschiedlich. Weil ich nicht mehr arbeiten kann, bekomme ich Hartz 4. Außerdem sammel ich Pfandflaschen und gehe schnorren. Hin und wieder stecken mir meine Eltern was zu, wenn ich nicht mehr weiter weiß.“

Andere werden kriminell, um an ihren Stoff zu kommen.
Carsten: „Ja. Das stimmt. Ich kenne genügend Leute, die andere abziehen oder irgendwo einbrechen. Andere müssen sich prostituieren. Männer und Frauen. Das bleibt mir zum Glück erspart.“

In der Krisenhilfe bestätigen die Mitarbeiter, dass Carsten nicht straffällig wird. Sie berichten, dass er aus gutem Hause komme und die Eltern eine Art Co-Abhängigkeit entwickelt hätten. Sie geben ihm Taschengeld, damit er immer wieder zurückkommt.

Wie viele Eltern drogenabhängiger Kinder versuchen sie, ein Mindestmaß an Kontrolle über Carstens Tagesablauf zu erhalten. Sie glauben, dass sie so verhindern können, dass ihr Sohn noch weiter abrutscht. Oft endet das fatal, weil Co-Abhängige die Sucht ihrer Angehörigen noch fördern.
Eltern von Drogenabhängigen sollten sich auf jeden Fall professionelle Hilfe holen, bevor sie auf eigene Faust versuchen, die Probleme ihrer Kinder zu lösen, sagen die Mitarbeiter vom Konsum-Raum.


Du sagst, du kannst nicht mehr arbeiten. Was hast du vorher gemacht?

Carsten: „Eigentlich war ich Informatik-Student und stand kurz vor dem Vordiplom. Die letzte Klausur habe ich zwei Mal verhauen. Dann hatte ich einen schweren Autounfall, musste mehrfach reanimiert werden und war über eine Woche im künstlichen Koma. Ich hatte zwar vorher schon Heroin gedrückt. Aber da hatte ich zum ersten Mal Kontakt mit Fentanyl. Das Schmerzmittel ist über hundert Mal so stark wie Morphin. Heftiges Zeug. Die Schmerztherapie kannst du nicht einfach so aussetzen, sondern musst sie langsam ausschleichen. Sonst kriegst du üble Entzugserscheinungen, zum Beispiel Krämpfe. Am Ende bin ich bei Methadon gelandet.“

Während Carsten aus seinem Leben erzählt, beugt er sich zu uns herüber, gibt sich geheimnissvoll. Er flüstert, dass ihm verboten worden sei, die Unfallgeschichte in den Räumen der Krisenhilfe zu erzählen.

Er wirkt verwirrt. Zeigt uns seine Unterarme, die völlig vernarbt sind. Früher sei er Borderliner gewesen, habe sich die Arme aufgeritzt, sagt er. Aber das sei lange her.

Als wir die Konsumraum-Mitarbeiter später fragen, ob es Dinge gibt, über die Carsten in den Räumlichkeiten nicht reden darf, sind sie überrascht. Sie erklären, dass Carsten durch seinen langjährigen Konsum oft eine eingeschränkte Wahrnehmung von der Realität hat.
Methadon gilt als Heroin-Ersatzstoff. Für dich kein Weg, um von Heroin herunter zu kommen?

Carsten: „Im Gegenteil. Ich war fast weg von den Schmerzmitteln. Dann hat man mich zur Substitutions-Ambulanz in Bochum geschickt. Nicht in eine normale Praxis, weil wir als Junkies niemandem zugemutet werden können. Dabei habe ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht regelmäßig gedrückt. Da kommst du dir vor wie ein Aussätziger. Mit Methadon habe ich dann auch keine guten Erfahrungen gemacht. Davon kommst du nicht runter. Sondern brauchst immer mehr.“

Als Carsten beginnt, über die Bochumer Substitutions-Ambulanz zu berichten, gerät er in Rage. Er fühlt sich falsch therapiert. Wir haben den Eindruck: Er versucht, einen Schuldigen für seine Sucht zu suchen: Die Ärzte sind Schuld, die Methadon-Therapie - das System.

Stattdessen spritzt du jetzt Heroin. Kostet es nicht Überwindung, sich in die eigene Vene zu stechen?

Carsten: „Am Anfang war ich auch unsicher. Zuerst habe ich es nur mit Wasser ausprobiert. Wollte überhaupt wissen, ob ich das kann mit der Nadel. War aber für mich kein Problem. Danach habe ich einiges ausprobiert.“

Warum gehst du in den Konsumraum?

Carsten: „Wegen der kostenlosen Spritzen und dem günstigen Essen (Anmerkung d. Red.: Frühstück und Mittagessen kosten pro Mahlzeit: 50 Cent) komme ich hier her. Außerdem kann ich hier zum Arzt, wenn es nötig ist.

Was war deine schlimmste Drogenerfahrung?

Carsten: „Ich hatte mal einen Kumpel, der Chemie studiert hat. Mit ihm zusammen habe ich mir sehr reines LSD gespritzt. Das war keine gute Idee. Danach kam ich ein halbes Jahr überhaupt nicht mehr klar. Habe mit Ampelmännchen geredet und so ein Zeug. Da haben die mich erst mal in die Klapse gesteckt.“

Gibt es eine Droge, von der du Finger lassen würdest?

Carsten: „Definitiv Crack. Ich habe Leute gesehen, die völlig abgekackt sind, nachdem sie das Zeug geraucht haben. Das waren normale Leute, die danach geistig gestört waren. Deshalb halte ich mich von Crack fern.“

An dieser Stelle unterbricht Carsten das Interview, weil es Mittagessen im Café der Krisenhilfe gibt. Wir verabreden uns, danach das Interview fortzuführen. Leider taucht Carsten nicht mehr auf. Vielleicht hat er uns einfach schon vergessen.

Gerne hätten wir ihn noch gefragt, ob er von den Drogen runter kommen möchte und welche Erfahrungen er in seinem Alltag mit anderen Junkies macht. Doch dazu kommt es nicht mehr.
Du bist auf der Suche nach einer Drogenberatungsstelle? Die Experten der Bochumer Krisenhilfe sind während der Öffnungszeiten von Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 13 Uhr zu erreichen unter: 0234 - 964780.

Anonyme Hilfe findest du auch bei der bundesweiten Sucht- und Drogenhotline unter 01805 - 313031 (0,14 Euro pro Minute aus dem Festnetz, Mobilfunk maximal 0,42 Euro pro Minute).

https://www.derwesten.de/staedte/bochum ... 49039.html


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 27. Juli 2017, 14:07:40 
 
ELFJÄHRIGE VON PLATTFORM DER "DREHENDEN FÄSSER" GETÖTET

Frankenthal - Das elfjährige Mädchen aus Kelsterbach bei Frankfurt war am 15. August 2014 in dem Freizeitpark "Holiday Park" in Haßloch ums Leben gekommen.

Wie mittlerweile geklärt ist, wurde sie von den Plattformen in dem Fahrgeschäft Spinning Barrels ("Drehende Fässer") erfasst und tödlich verletzt. Sie war wohl gestolpert, weil sich das Karussell plötzlich in Bewegung gesetzt hatte.

Dazu kommen konnte es nur, weil der damals 22 Jahre alte Bediener die Tür zum Fahrgeschäft offengelassen hatte, wie das Amtsgericht feststellte.

Deswegen konnten Mutter und Tochter in das Karussell steigen, als dies nicht mehr vorgesehen war.

Der Mann sagt allerdings, er habe die Tür geschlossen.


Der Bediener des Fahrgeschäfts war wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Seine Strafe ist auch bereits rechtskräftig.

Allerdings soll er nicht allein Schuld an dem Unglück haben. In einem ersten Prozess 2016 waren ein ehemaliger Teamleiter, der die Bediener der Fahrgeschäfte einwies, und der sogenannte Operations Manager, der den ganzen Betrieb des Parks überwacht, freigesprochen worden.

Dagegen hatten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Eltern des Mädchens Berufung eingelegt und erneut Geldstrafen wegen fahrlässiger Tötung gefordert. Der Teamleiter soll demnach 150 Tagessätze à 45 Euro bezahlen und der Betriebsleiter 150 Tagessätze à 80 Euro.

Beide hätten ihre Sorgfaltspflicht verletzt, sagte der Staatsanwalt am Donnerstag vor dem Landgericht Frankenthal.

https://www.tag24.de/nachrichten/franke ... tet-300073


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 27. Juli 2017, 14:11:01 
 
TODESANGST! VATER SETZT KLEINE TOCHTER IN SENGEND HEISSER WÜSTE AUS

Arizona - Wie kann ein Vater nur so herzlos sein?! Am Samstag wurde ein kleines, weinendes Mädchen am Straßenrand gefunden. In der sengend heißen Wüstensonne hatte sie ihr Vater einfach zurückgelassen. Ohne Schuhe und ohne etwas zu trinken.

Wie die NY Post berichtet, war es zuvor wegen einer Lappalie zu einem Streit gekommen. Christopher W. (28) wollte mit seiner zehnjährigen Tochter einen Ausflug machen, doch schon vor der Abfahrt eskalierte die Situation.

"Sie hatte den Stift auf den Fahrersitz gelegt, doch der Vater wollte, dass sie ihn woanders hinlegt. Weil sie das nicht tat, flippte der Mann komplett aus", berichtet der zuständige Sheriff. Er soll das Mädchen angeschnallt haben und mit ihr in die Wüste gefahren sein. Dort setzte er sie einfach aus!

Wie lange es dauerte, bis die Zehnjährige gefunden wurde, ist unklar. Doch sie war vollkommen am Ende. Schließlich waren es über 45 Grad und sie hatte keine Ahnung, wie sie jemals wieder nach Hause kommen sollte.

Christopher W. wurde noch am selben Tag von der Polizei festgenommen. Beim Verhör behauptete er, heim gefahren zu sein. Als er nach einer Viertelstunde an den Ort zurückkehrte, konnte er seine Tochter nicht mehr finden.

Diese wurde in einem lokalen Krankenhaus behandelt und dann dem Jugendamt übergeben. Den Vater erwartet eine Anklage wegen Kindesmisshandlung. Der Prozess wird am 4. August stattfinden.

https://www.tag24.de/nachrichten/arizon ... tal-300025


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 29. Juli 2017, 20:32:49 
 
Schüsse in Wohnhaus - Verletztes Opfer rettet sich zu Nachbarn - Täter tot
Aktualisiert: 29.07.17 20:17

Schüsse Gmund am Tegernsee

Ein 78-jähriger Mann schoss in Gmund am Tegernsee auf seine 20 Jahre jüngere Ehefrau.
Das Opfer rettete sich zu den Nachbarn, die Frau befindet sich inzwischen in einer Klinik und ist außer Lebensgefahr.

Ein SEK-Kommando stürmte das Haus und fand den Täter tot vor.
Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt.

20.12 Uhr: Alle Informationen im Überblick auf Basis des Polizeiberichts: Gegen 16 Uhr sind Rettungsdienst und Polizei über einen Vorfall in Gmund am Tegernsee verständigt worden. Nach jetzt vorliegenden Erkenntnissen hatte ein 78-Jähriger mit einer Schusswaffe auf seine 20 Jahre jüngere Ehefrau geschossen und diese im Kopfbereich auch getroffen. Die Frau rettete sich aus dem Haus und suchte Hilfe in der Nachbarschaft.

Unterstützt von Beamten umliegender Dienststellen umstellten Kräfte der Polizeiinspektion Bad Wiessee das Haus und errichteten großräumige Absperrungen. Nachbarn wurden gebeten, in den Häusern zu bleiben.


Gegen 18.00 Uhr verschafften sich Spezialeinsatzkräfte gewaltsam Zutritt zum Haus und begannen dort nach dem Ehemann zu suchen. Schließlich fanden sie den 78-Jährigen tot in dem großen Anwesen auf. Die Sachlage stellt sich derzeit so dar, dass sich der 78-Jährige offenbar selbst mit einer Schusswaffe das Leben genommen hat.

Die weiteren Ermittlungen werden nun von der Kripo Miesbach und dem Kriminaldauerdienst der Kripo Rosenheim geführt. Die 58-jährige Frau befindet sich in einer Klinik und wird behandelt, sie schwebt nicht in Lebensgefahr.

20.06 Uhr: Das verletzte Opfer überlebte, es konnte sich zu den Nachbarn retten. Details folgen.

20.05 Uhr: Der offizielle Bericht der Polizei ist da. Demnach ist der Angreifer tot.

19.38 Uhr: Die Polizei hat eben gegenüber unserer Onlineredaktion mitgeteilt, dass in einigen Minuten weitere Informationen an die Öffentlichkeit gegeben werden.

19.24 Uhr: Der Einsatzort wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt, berichtet unser Kollege vor Ort.

19.20 Uhr: Der Tatort liegt im Schlanderweg in Gmund, wie unserer Onlineredaktion erfuhr.



19.14 Uhr: Nach Informationen unserer Onlineredaktion deuten bisherige Erkenntnisse auf einen „erweiterten Suizid“ hin. Das würde bedeuten, dass eine Person erst die Frau und dann sich selbst töten wollte. Die Frau kam schwer verletzt in die Klinik, weitere Informationen gibt es derzeit noch nicht.

19.11 Uhr: Laut tegernseerstimme.de begann der Einsatz gegen 17 Uhr. Zu dem Schusswechsel kam es demnach in einem Haus.

19.05 Uhr: Laut focus.de ist auch das SEK im Einsatz.

19.01 Uhr: Erste Informationen weisen auf eine Beziehungstat hin.

Schießerei bei Gmund am Tegernsee: Großeinsatz

Gmund am Tegernsee - Großeinsatz der Polizei bei Gmund! Nach ersten Angaben der Polizei ist es dort zu einer Schießerei gekommen. Die Polizei bestätigte gegenüber unserer Onlineredaktion: Eine Frau wurde schwer verletzt und kam ins Klinikum.

Die Strecke zwischen Gmund und Rottach-Egern ist aktuell in beide Richtungen gesperrt.

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/.

https://www.tz.de/bayern/gmund-am-teger ... cmp=defrss


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 30. Juli 2017, 17:00:45 
 
MIT 14 JAHREN AUF DEN KINDERSTRICH: IHRE GESCHICHTE WIRD JETZT ZUR SERIE

München - Aus dem Bestseller "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" wird eine Fernsehserie.

Das 1978 erschienene Buch von Kai Hermann und Horst Rieck über das Schicksal der drogenabhängigen Kinderprostituierten Christiane F. wurde millionenfach verkauft und gehörte an vielen Schulen zur Pflichtlektüre. Nun verfilmt Constantin Television die berühmte Vorlage, Produzent ist Oliver Berben. Die Arbeit am Drehbuch hat bereits begonnen, wie die Filmproduktionsfirma am Sonntag mitteilte.

In dem Buch geht es um die authentische Geschichte einer 14-Jährigen, die mit 12 Jahren Haschisch rauchte und später auf den Kinderstrich ging, um das Heroin zu finanzieren, von dem sie abhängig war.

Die sogenannte Head-Autorin der Serie ist Annette Hess ("Ku'damm 56", "Weissensee"), die die Geschichte gemeinsam mit fünf Co-Autoren noch einmal angeht: "Das moderne serielle Erzählen bietet die Möglichkeit, Christianes Leben und das der anderen Kinder aus verschiedenen Perspektiven ohne Auslassungen und historisch genau abzubilden: umfassend intensiv und schonungslos", so die Drehbuchautorin.

Neben den Problemen der Jugendlichen mit Drogenabhängigkeit und Kriminalität werden auch die Sichtweisen der Eltern beleuchtet, die ihre Kinder alleine lassen.

"Die Serie wird zum Sittenbild einer Zeit der Extreme, Süchte und des drohenden, linksextremen Terrors", so Annette Hess. "Es gibt deutliche Parallelen zum Heute. Die Jugend ist immer der Seismograf einer Gesellschaft."

Das Buch ist schon einmal verfilmt worden - 1981 fürs Kino. Der Film hatte damals knapp fünf Millionen Kino-Zuschauer.

https://www.tag24.de/nachrichten/14-jah ... ion-302421


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 30. Juli 2017, 19:30:50 
 
Blutiges Beziehungsdrama am Tegernsee
78-Jähriger schießt auf Frau und begeht Selbstmord

Ralph Hub
,
30.07.2017 - 17:02 Uhr

Täter war früher ein erfolgreicher Speedway- Fahrer. Seine Ehefrau überlebt schwer verletzt
Gmund am Tegernsee - Schmucke Häuser mit großen, gepflegten Gärten säumen das Ufer des Tegernsees im Gmunder Ortsteil Seeglas. Gegen 16 Uhr schrecken am Samstagnachmittag vier Schüsse die Anwohner auf.

Nur Minuten später läuft eine Frau mit einer blutenden Wunde über die Straße und sucht Schutz bei Nachbarn. Ihr Mann hat auf sie geschossen und sie am Kopf verletzt. Minuten später treffen bereits die ersten Streifenwagen im Schlanderweg ein. Polizisten riegeln die Umgebung ab. Spezialkräfte mit Helmen, schusssicheren Westen und Maschinenpistolen gehen in Stellung. Anwohner werden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben.

Gegen 18 Uhr stürmen Beamte des SEK die Villa, aus dem die 58-Jährige geflohen war. In einem dere Zimmer finden die Polizisten einen Toten. Es handelt sich um den 78-jährigen Peter K. – in den 60er und 70er Jahren ein bekannter Motorsportler. Er fuhr Speedway-Rennen, nach dem Ende seiner sportlichen Karriere betrieb Peter K. im Landkreis Bad Tölz ein großes Autohaus.

„Nach vorliegenden Erkenntnissen hat ein 78-Jähriger mit einer Waffe auf seine 20 Jahre jüngere Ehefrau geschossen“, sagte Andreas Guske, Sprecher des Polizeipräsidiums in Rosenheim. Anschließend richtete der Schütze die Waffe gegen sich selbst. Die Polizei spricht in solchen Fällen von einem versuchten erweiterten Suizid.

Warum Peter K. zur Waffe griff und auf seine Frau schoss, ist derzeit noch unklar. Angeblich soll das Paar bereits seit längerer Zeit Probleme gehabt haben. Bekannte im Ort erzählen, der 78-Jährige soll rasend eifersüchtig auf seine 20 Jahre jüngere Ehefrau gewesen sein.

Das Opfer wird derzeit im Krankenhaus stationär behandelt. Bei der Kopfverletzung handelt es sich offenbar um einen Streifschuss.

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inh ... c9d46.html


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 01. August 2017, 15:15:54 
 
3 kleine Kinder plötzlich Vollwaisen: Papa wird ermordet, nur Tage später stirbt ihre Mutter
HuffPost Staff/cho
Veröffentlicht: 01/08/2017 10:54 CEST Aktualisiert: Vor 3 Minuten

In Florida wird ein junger Vater erschossen, kurz bevor seine Freundin Zwillinge bekommt
Doch es wird noch trauriger: Nach der Geburt kommt es zu Komplikationen

Die tragische Familiengeschichte erfahrt ihr im Video oben

Der Vater ermordet, die Mutter tot - und drei kleine Kinder sind jetzt Waisen. Diese Geschichte aus den USA beginnt schrecklich und endet traurig.

Jevaughn Suckoo war Vater einer einjährigen Tochter. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Stephanie Caceres freute sich der 26-Jährige vermutlich bereits auf die nahende Geburt von Zwillingen. Doch er sollte diesen glücklichen Tag nicht erleben.

Suckoo wurde erschossen. Die Polizei geht von Mord aus, der Täter ist flüchtig, wie die "Bild"-Zeitung berichtet.

Und so blieb Stephanie allein mit ihrer kleinen Tochter zurück. Drei Tage später brachte die 27-Jährige die Zwillinge per Kaiserschnitt zur Welt. Auf Facebook nennt sie Tochter und Sohn an ihrem Geburtstag die "kostbarsten und ruhigsten Babys".

"Das ist nicht richtig, das haben meine Kinder nicht verdient"

Doch die Trauer war - verständlicherweise - noch da. Und die Wut auf den Einbrecher, der die kleine Familie zerstört hat.
Doch sie wolle stark bleiben und jeden Kampf annehmen.

Stephanie verliert den Kampf ums Leben

Stephanie wird damals wohl nicht geahnt haben, wie schnell dieser Moment kommen würde. Denn wenige Tage nach der Geburt kam es zu Komplikationen. Die dreifache Mutter musste plötzlich um ihr Leben kämpfen. An dem Tag, als ihr Freund beerdigt wurde, verlor Stephanie den Kampf - und starb.

Ihre drei kleinen Kinder mussten sich plötzlich von Mutter und Vater verabschieden - ohne wirklich zu wissen, wer diese Menschen waren. Die jüngsten sind schließlich erst wenige Tage alt.

Sie werden nun bei ihren Großeltern aufwachsen.

Chefin sammelt für die kleinen Vollwaisen

Stephanies Chefin Lina Niemczyk sammelt nun auf der Plattform "Gofundme" für die Kleinen. Die Spenden sollen die Bildung der drei Waisen finanzieren.

Das Ziel ist bereits nach vier Tagen erreicht: 100.000 Dollar wollte Niemczyk sammeln - doch die Spender gaben bereits 10.000 Dollar mehr.

http://www.huffingtonpost.de/2017/08/01 ... ir=Germany


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 01. August 2017, 15:40:15 
 
A554 80-Jährige springt von Brücke und reißt Autofahrer bei Aufprall mit in den Tod
01.08.17, 15:21 Uhr

Würselen -
Eine Frau ist in Würselen bei Aachen in Suizid-Absicht von einer Brücke auf die Autobahn gesprungen und hat beim Aufprall einen Autofahrer mit in den Tod gerissen.

Die Ehefrau des Autofahrers und zwei Enkelkinder im Wagen überlebten, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag sagte.

Die 80 Jahre alte Frau sei auf das Auto des 70 Jahre alten Fahrers geprallt, der auf der A544 unterwegs war. Sie habe die Scheibe durchschlagen. Der WDR hatte berichtet. (dpa)

– Quelle: http://www.ksta.de/28101682 ©2017


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 01. August 2017, 18:53:42 
 
ALS ER AUFWACHT, KANN ER SEINE HOCHZEIT NICHT MEHR BEZAHLEN

Freiburg - Einem schlafenden Zugreisenden sind auf dem Weg nach Freiburg 25.000 Euro gestohlen worden.

Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte, war der 43-Jährige am Montagmorgen in Braunschweig in den ICE gestiegen, um nach Freiburg zu seiner Partnerin zu fahren.

Dort waren demnach die Hochzeit mit der Frau und die Taufe des gemeinsamen Kindes geplant. Den Angaben zufolge hatte er dafür 25.000 Euro in einem Kuvert bei sich. Dumm nur: Hinter Frankfurt am Main schlief der Mann ein. Als er kurz vor Offenburg aufwachte, war sein Rucksack weg - und mit ihm das Geld.

Die Polizei sucht nun nach zwei Mitreisenden, die in Braunschweig zugestiegen sind, und den Rucksack möglicherweise gestohlen haben.

https://www.tag24.de/nachrichten/freibu ... zei-304143


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 01. August 2017, 18:56:03 
 
VATER BRINGT SOHN ZUM KINDERGARTEN, DANACH WIRD ER ERSCHOSSEN

USA - Traurige Geschichte aus dem amerikanischen Indianapolis. Dort wollte ein Vater eigentlich nur seinen fünfjährigen Sohn zum ersten Tag im Kindergarten begleiten. Wenig später wurde er erschossen.

Am Tag des tragischen Vorfalls rief Aaron Allan sogar noch seinen Chef an, um ihm zu sagen, dass er ein bisschen später zur Arbeit kommen würde. So stolz war er auf seinen Sohn und seinen ersten Kindergartentag.

Später ging der Polizist dann zur Arbeit. Dort wurden er und seine Kollegen zu einem Unfall gerufen - ein Routineeinsatz also.

Wie immer wollte er dem Opfer natürlich helfen. Doch der Autofahrer schoss plötzlich mehrere Male auf Aaron, wie "Indystar" berichtet. Allans Kollegen schossen in Folge dessen auf den Fahrer. Er und sein Beifahrer wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Der Familienvater starb allerdings wenig später. Warum der 28-Jährige plötzlich auf den Polizisten schoss, ist unklar.

Der 38-Jährige hinterlässt seine Frau und seine zwei Söhne.

https://www.tag24.de/nachrichten/usa-va ... zei-303968


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 03. August 2017, 12:13:39 
 
MUTTER SETZT EINJÄHRIGE TOCHTER IN DER WÜSTE AUS UND GEHT DANACH EIS ESSEN

Phoenix (Arizona) - Diese Tat war einfach nur grausam: Ashley A. (23) ließ den Kinderwagen mit ihrer Tochter (17 Monate) in der Wüste in einem Indianerreservat stehen und überließ das hilflose Kind seinem Schicksal, berichtet "Time".

Das arme Mädchen verstarb an den Folgen der Hitze, derweil seine Mutter mit Freunden Eis gegessen habe! Fotos von ihren Aktivitäten postete sie dem Staatsanwalt zufolge auf Facebook.

Ganze vier Tage hatte Ashley A. ihr Kind im Stich gelassen, um es dann schließlich in einer Tierhöhle zu begraben. "Als sie wiederkam, war das Kind tot", so der Staatsanwalt.

Ein Gericht in Phoenix hat die Frau dafür nun zu 20 Jahren Haft verurteilt. Bezirksrichter David C. Campbell sagte zu der Tat, dass Ashley A. ihre Tochter "vorsätzlich, kaltherzig und auf entsetzliche Weise getötet" habe.

Die Mutter hatte sich im Prozess des Totschlags für schuldig bekannt. Bereits im September 2016 hatte sich die Tat ereignet. Im Körper des Kindes wurde bei der Obduktion Methamphetamin gefunden.

Mutter und Kind standen zwar unter Aufsicht der Kinderschutzbehörden, zwei Monate vor der Tat hatte die Mutter jedoch das Sorgerecht für ihre Tochter bekommen.

https://www.tag24.de/nachrichten/phoeni ... y-a-305208


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