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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 03. Juli 2017, 09:23:27 
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POLIZEI MARBURG-BIEDENKOPF

POL-MR: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf - Folgemeldung 1;
03.07.2017 – 08:46
Marburg-Biedenkopf (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf - Folgemeldung 1

Zwei Tote in Mehrfamilienhaus (Bezug: Erstmeldung vom 1. Juli)

Marburg: Aufgrund der Tatortarbeit am Wochenende gehen die Ermittlungsbehörden momentan von einem Tötungsdelikt im familiären Umfeld aus. Diesbezüglich laufen aber noch weitere Untersuchungen. Alle Beteiligten stammen ursprünglich aus dem Kosovo. Für den mutmaßlichen Täter bestand bezüglich seiner Familie ein gerichtlich verfügtes Annäherungsverbot.

Der getrennt lebende 52-jährige Ehemann, der in Nordrhein-Westfalen wohnhaft ist, betrat am Samstagnachmittag, 1. Juli das Mehrfamilienhaus im Südviertel. Dort kam es in der Wohnung mit der ehemaligen Frau, ebenfalls 52 Jahre alt, zu einem heftigen Streitgespräch. Die 27-jährige Tochter hörte den Streit bereits beim Betreten des Gebäudes, alarmierte die Polizei und ging dann an die eigene Wohnungstür. Der Vater öffnete und erschoss sofort seine Tochter. Im Anschluss schoss er in der Wohnung auf seine Frau, verletzte sie lebensgefährlich und tötete sich anschließend selbst. Bei der Tatwaffe handelt es sich um einen Revolver. Auch zu dessen Herkunft laufen momentan intensive Ermittlungen. Die Polizei stellte in Tatortnähe den von dem mutmaßlichen Täter benutzten Mietwagen sicher. Bei der 52-jährigen Frau besteht nach wie vor Lebensgefahr. Weitere Auskünfte in dem Verfahren erteilt ausschließlich die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Marburg, Tel. 06421- 290224.

Oliver Rust (Staatsanwalt und Pressesprecher) Jürgen Schlick (Pressesprecher der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf)

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Raiffeisenstraße 1
35043 Marburg
Telefon: 06421-406 120
Fax: 06421-406 127


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 05. Juli 2017, 13:03:40 
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ACHTJÄHRIGER ERSCHOSSEN: WAR ES SEIN EIGENER OPA?

Vogtareuth - Ein achtjähriger Junge ist am Mittwochmorgen im bayerischen Vogtareuth mutmaßlich von seinem Großvater erschossen worden.

Das berichtet "rosenheim24.de" mit Bezug auf Informationen des Polizeipräsidium Oberbayern Süd.

Demnach sollen die Einsatzkräfte von Angehörigen des Opfers alarmiert worden sein. Bereits über den Notruf berichteten sie, dass der Achtjährige eine Schussverletzung davongetragen haben soll.

Beim Eintreffen am Tatort fanden sie sowohl den mutmaßlichen Täter, als auch den Jungen mit schweren Verletzungen vor.

Nur wenig später soll das Kind im Klinikum gestorben sein.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln nun gegen den 79-Jährigen, der sich vermutlich nach der Tat selbst das Leben nehmen wollte, wegen eines Tötungsdelikts. Der genaue Ablauf des Vorfalls muss ebenfalls noch ermittelt werden.

https://www.tag24.de/nachrichten/zaiser ... aus-286112


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 06. Juli 2017, 11:24:42 
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Enkel erschossen
Familiendrama bei Rosenheim: Auch der Großvater ist tot!
AZ/dpa
,
06.07.2017 - 09:41 Uhr
, aktualisiert am 06.07.2017 - 09:43 Uhr

Der Senior, der seinen achtjährigen Enkel erschossen haben soll, ist tot. Nach dem schrecklichen Vorfall entdeckte die Polizei den Rentner mit schweren Verletzungen im Wald. Er kam ins Krankenhaus, wo er nun starb.

Vogtareuth - Nach dem Familiendrama im oberbayerischen Vogtareuth nahe Rosenheim ist auch der Großvater des erschossenen Buben gestorben. Dies sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Branz am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Auskünfte zum Tathergang wollte der Ermittler nicht geben. Die Umstände des Familiendramas würden nun "in Ruhe ausermittelt", sagte Branz lediglich.

Der 79-Jährige soll seinen acht Jahre alten Enkel am Mittwochmorgen erschossen haben. "Es lag eine Behinderung bei dem Kind vor", bestätigte Branz Berichte, wonach das Opfer im Rollstuhl saß. Der Großvater war nach den Schüssen auf den Buben schwer verletzt in einem nahen Wald gefunden und in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er nun starb.

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inh ... 608f9.html


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 06. Juli 2017, 14:51:15 
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Familientragödie in Vogtareuth

Großvater erschießt seinen Enkel (8): Handelte er aus Liebe?
Aktualisiert: 06.07.17 14:37

Familientragödie in Vogtareuth: Ein Großvater (79) hat seinen Enkel erschossen und sich danach selbst das Leben genommen. Wie sich herausstellte, war der achtjährige Bub behindert.

Vogtareuth – Die Glocken läuten, irgendwo kräht ein Hahn, die Sonne scheint, der Himmel ist blau. Garten an Garten reiht sich hier im beschaulichen Zaisering, einem kleinen Ortsteil von Vogtareuth im Kreis Rosenheim. Doch die bayerische Voralpenidylle wird am Mittwochvormittag jäh unterbrochen. Es ist gegen 9 Uhr morgens, als Irmgard S. mit ihrem Sohn die Hochriesstraße entlang spaziert. Der achtjährige Franz-Josef ist seit seiner Geburt schwer körperlich und geistig behindert. In einem Rollstuhl fährt ihn seine Mutter durch die Morgensonne. Ein Ritual der beiden.



Doch plötzlich hören Nachbarn einen Schuss, dann schreit Irmgard S. laut: „Geh weg, geh weg!“ Ein zweiter Schuss hallt durch die ländliche Stille. Schreie, Weinen. Um 9.25 Uhr geht ein Notruf bei der Rosenheimer Polizei ein. Josef H., der Großvater des Buben, soll auf seinen Enkel geschossen haben. Während die Polizei sofort in Richtung Vogtareuth rast, flüchtet sich der 79-Jährige in ein nahegelegenes Waldstück. Ein Großaufgebot sucht nach ihm.

Für den kleinen Franz-Josef kommt jede Hilfe zu spät. Als die Rettungskräfte eintreffen, lebt der Bub noch, doch trotz aller Bemühungen stirbt er auf den Weg zum Krankenhaus. Josef H. wird wenig später von den Beamten schwer verletzt aufgefunden. Er schwebt in Lebensgefahr, kommt in ein Krankenhaus und stirbt am Donnerstag. Die Tatwaffe wird gefunden, es soll sich um eine Pistole gehandelt haben.

Doch was trieb den Großvater zu der Wahnsinns-Tat? Ersten Gerüchten zufolge wollte Josef H. seinen Enkel vom Leid erlösen. Er habe die Behinderung des Achtjährigen nicht mehr ertragen. Handelte der 79-Jährige also aus Liebe? Anderen Stimmen zufolge galt der alte Schreinermeister als herrschsüchtig und geizig. Liegt das Motiv also in einer Familienfehde?

Über das Motiv lässt sich bisher nur spekulieren

Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit akribisch vor Ort, befragt Verwandte und Nachbarn. Josef H. ist bekannt, in jenem kleinen Ortsteil. Neben Irmgard S. leben auch seine Söhne mit ihren Familien hier. Vieles im Ort gehört Josef H. - das Entsetzen unter den Bürgern ist groß. Der kleine Franz sei immer mit seinem Liegedreirad durch die Straßen gefahren, an guten Tagen habe er auch gehen können. Er war ein Teil der Ortsgemeinde, seine große Schwester kümmerte sich liebevoll um ihn. Sein Vater, der Mann von Irmgard S. und Vorstand einer Bank, wurde gestern am Arbeitsplatz mit der Tragödie konfrontiert. „Ich bin geschockt“, sagte Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter. „Über so was liest man sonst in der Zeitung. Jetzt ist es auf einmal so nah.“

https://www.tz.de/bayern/grossvater-ers ... cmp=defrss


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 07. Juli 2017, 09:15:41 
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79-Jähriger tötet Enkel und sich selbst

Familiendrama: Temperament des Opas Grund für unfassbare Tat?
Aktualisiert: 06.07.17 21:22

Die Tat ist noch immer unbegreiflich. Doch erste Informationen zum Großvater, der seinen Enkel erschossen hat, könnten Hinweise auf ein Motiv geben.

Vogtareuth - Ein Schuss, dumpf, kein lautes Krachen, wie aus einer großkalibrigen Waffe. Etwa 20 Sekunden später ein zweiter. Das hörten Anwohner am Mittwochmorgen im idyllischen Zaisering (Kreis Rosenheim) nach dem Frühstück. In der Hochriesstraße hatte 79-jährige Sepp H. auf seinen behinderten Enkel Franz Josef geschossen, der Bub starb in einer Klinik. Sein Opa, der weglief und im Wald die Waffe gegen sich selbst richtete, starb ebenfalls am Mittwoch in einem Krankenhaus. Nun gibt es in der Familientragödie zwei Tote und eine Frage, die wohl unbeantwortet bleibt: Warum hat H. den Enkel umgebracht?

Die Staatsanwalt Traunstein ermittelt. Oberstaatsanwalt Jürgen Branz erklärte, die Umstände würden nun „in Ruhe ausermittelt“. Hinterbliebene wurde bereits befragt, wobei die Eltern des kleinen Franz-Josef am Tattag in einem Krankenhaus betreut wurden, weitere Angehörige erhielten von Notfallseelsorgern Trost.

Sepp H. soll rechthaberisch und aufbrausend gewesen sein

Zunächst war man davon ausgegangen, dass die Tat als Akt der Gnade angesehen werden könnte, dass Sepp H. den Bub vom Leiden erlösen wollte. Doch kann das so sein? Die Mutter Irmgard S., die vor den Schüssen ihren Franz Josef wie so oft die Straße in dessen Rollstuhl geschoben hatte, schrie sinngemäß bei der Tat „Geh weg! Geh weg!“und dürfte damit Opa Sepp H. gemeint haben. Der galt als sehr vermögend, aber auch rechthaberisch und bisweilen aufbrausend. Und es gibt widersprüchliche Beobachtungen über den Grad der Behinderung des Kleinen. So wurde er gesehen, wie er ohne Hilfsmittel unterwegs war, zudem habe er gesprochen, wenn auch nicht flüssig.

Am Mittwochabend, Stunden nachdem die erschütternde Tat sich ereignet hatte, wurde für den toten Franz Josef während der Sitzung des Gemeinderats Vogtareuth eine Kerze angezündet und des jungen Opfers gedacht. Zu dieser Zeit war sein Opa auch bereits tot. Wie es in dem Drama weitergeht, dürfte die Bürger weiter berühren. Wie lässt sich etwa eine Beerdigung gestalten, die beiden gerecht wird - dem achtjährigen Kind und seinem Opa.

https://www.tz.de/bayern/raetsel-ueber- ... cmp=defrss


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 07. Juli 2017, 09:20:21 
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Familiendrama in den USA
Mutter tötet Ehemann und vier Kinder

ATLANTA - Schreckliche Bluttat einer Mutter im US-Bundesstaat Georgia. Isabelle Martinez wird vorgeworfen, ihren Ehemann und vier ihrer kleinen Kinder erstochen zu haben. Ein fünftes Kind überlebte und schwebt ausser Lebensgefahr.

Gegen die 33-Jährige Mutter Isabel Martinez wird wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen ermittelt. Obwohl die Frau mit den Ermittlern kooperiere, sei ihr Motiv nach wie vor unklar.
Das Alter der getöteten Kinder gab die Polizei mit 2, 4, 7 und 10 Jahren an. Eine 9-jährige Schwester wird demnach mit schweren Stichverletzungen im Spital behandelt und schwebt nicht in Lebensgefahr. Der Familienvater wurde 33 Jahre alt.

Am frühen Morgen hatte die Polizei einen Notruf entgegengenommen, der vermutlich von der Tatverdächtigen selbst abgesetzt worden war. Polizisten trafen die Mutter in dem Haus in Loganville knapp 50 Kilometer von Atlanta entfernt an, in dem sie auch die Leichen der fünf Opfer fanden.

«Das ist ein grausames Verbrechen, das wir in unserer Gemeinde niemals erwartet hätten», sagte Polizeisprecherin Michele Pihera am Tatort einem TV-Sender.

Wie ein Nachbar dem Fernsehsender sagte, war die Familie mit ihren Kindern erst vor wenigen Monaten in die Gegend gezogen. Die Tatverdächtige habe nach dem Tod ihres Vaters Verhaltensauffälligkeiten gezeigt. (SDA/gru)

Publiziert am 07.07.2017 | Aktualisiert um 04:01 Uhr

https://www.blick.ch/news/ausland/famil ... 55460.html


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Freitag, 07. Juli 2017, 17:12:03 
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FRAU VIER JAHRE VERSCHOLLEN: POLIZEI FINDET MUMIE IN WOHNUNG

Culleredo - Schrecklicher Fund in Spanien. Dort stieß die Polizei laut Behördenangaben am Montagabend auf die mumifizierte Leiche einer Frau.

Die Beamten entdeckten den verwesten Körper in einer Wohnung. Offenbar handelt es sich um das Haus, indem die Gestorbene selbst lebte.

Nach ersten Erkenntnissen starb die Frau eines natürlichen Todes, berichtet RP Online.

Nachbarn hatten die Polizei alarmiert, weil sie die Frau insgesamt vier Jahre lang nicht gesehen hatten und das Auto der Verschollenen bereits eine dicke Staubschicht angesetzt hatte.

Verwesungsgeruch der Leiche sollen die Anwohner jedoch nicht bemerkt haben.

Die Ermittlungen dauern an.

https://www.tag24.de/nachrichten/culler ... son-288175


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 08. Juli 2017, 17:53:46 
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Drama im Freibad Vierjährige ertrinkt – Polizei ermittelt gegen die Mutter!
08.07.17, 13:05 Uhr

Dresden -
Der Albtraum aller Eltern!

Ein vierjähriges Mädchen ist in einem Freibad in Dresden ertrunken. „Der Bademeister entdeckte das leblose Kind auf dem Boden eines 1,35 Meter tiefen Beckens“, sagte ein Sprecher der Polizei.

Ärzte konnten nur noch den Tod feststellen

Sanitäter versuchten am Donnerstag, die Vierjährige zurück ins Leben zu holen. Im Krankenhaus mussten Ärzte aber den Tod des Kindes feststellen. Die genauen Umstände des Unglücks waren zunächst unklar.

Die Bäderverwaltung der Stadt Dresden untersagte aufgrund der laufenden Ermittlungen Drehgenehmigungen und eine Fotoerlaubnis für das Bad. Man stehe auch nicht für Interviews zur Verfügung.

Darum wird gegen die Mutter ermittelt

Die „Bild” berichtet, dass nun gegen die 39 Jahre alte Mutter des verstorbenen Kindes ermittelt wird. Demnach ermittelt die Kriminalpolizei nun gegen die Frau wegen Verletzung der Fürsorgepflicht sowie fahrlässiger Körperverletzung.

– Quelle: http://www.express.de/27936360 ©2017


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 10. Juli 2017, 06:59:33 
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TOTER SÄUGLING GEFUNDEN: ZWEITES BABY MUSS REANIMIERT WERDEN

Homberg - Grauenhafter Fund im hessischen Homberg!

Ein drei Monate alter Säugling ist am Sonntagabend tot in einer Wohnung entdeckt worden.

Das teilte die Polizei mit. Ein 15 Monate altes Kind konnte reanimiert werden und wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Kinderklinik nach Kassel geflogen.

Die Hintergründe für den Tod des Säuglings und für den Gesundheitszustand des 15 Monate alten Kindes waren noch unklar.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

https://www.tag24.de/nachrichten/homber ... ipo-289631


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 10. Juli 2017, 14:30:27 
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MANN SOLL EIGENE FRAU MIT BOLZENSCHUSSGERÄT GETÖTET HABEN

Landau an der Isar - Schrecklicher Tod: Mit einem Bolzenschussgerät ist eine 74 Jahre Frau in Landau an der Isar getötet worden.

Als dringend tatverdächtig gilt der Ehemann der Seniorin, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Die Frau war am frühen Sonntagmorgen im Ortsteil Fichtheim im gemeinsamen Haus des Paars getötet worden.

Der 77 Jahre alte Ehemann soll im Anschluss an die Bluttat versucht haben, sich selbst umzubringen. Ein Familienangehöriger fand die beiden.

Der 77-Jährige wurde noch mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Dort erlag er am Sonntagnachmittag allerdings seinen schweren Verletzungen.

Zum Tatmotiv wollte sich die Polizei zunächst nicht äußern. Kripo und Staatsanwaltschaft Landshut haben die Ermittlungen übernommen.

https://www.tag24.de/nachrichten/landau ... bst-289964


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 10. Juli 2017, 20:46:35 
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SELBST WAR ES IHR ZU HEISS! MUTTER SPERRT KLEINEN SOHN BEI HITZE IM AUTO EIN

South Daytona - Als die Polizei an einem heißen Tag in Florida auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums nachforschte, erblickten sie in einem Hyundai ein 5-jähriges Kind. Seine Mutter wurde verhaftet.

Die Erziehungsberechtigte hatte das Auto in der prallen Sonne geparkt - von Schatten fehlte jede Spur - und den Nachwuchs darin sitzen lassen. Durch die Sonneneinstrahlung hatte sich die Autotemperatur auf mehr als 40 Grad Celsius erwärmt. Dass Colleen Walker (30) das vordere Fenster einen Spalt breit geöffnet hatte, half wenig.

Weil das Kind wegen der Hitze bereits schrie, rückten neben den Beamten auch Feuerwehrleute an.

Plötzlich kam die 30-jährige Mutter mit ihrer drei Jahre alten Tochter aus dem Einkaufszentrum. "Der Junge war keine zwei Stunden in dem Auto, es waren gerade mal 12 Minuten", soll sie sich versucht haben, herauszureden, berichtet wftv.com.

Aufnahmen der Überwachungskamera beweisen jedoch, dass der 5-Jährige mindestens eine halbe Stunde im überhitzten Pkw verbringen musste. Glücklicherweise war der Gesundheitszustand des Jungen ok.

Die Polizei nahm die Frau anschließend mit aufs Revier. Während der Fahrt soll sich geradezu absurd verhalten haben. "Sie beschwerte sich, dass es auf dem Rücksitz im Fahrzeug zu heiß sei und bat den Fahrer die Klimaanlage anzuschalten", so ein Polizeioffizier.

Im Falle einer Verurteilung drohen ihr bis zu fünf Jahren Gefängnis.

https://www.tag24.de/nachrichten/south- ... hme-290282


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 11. Juli 2017, 12:14:14 
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MÄDCHEN LÄSST HANDY IN DER BADEWANNE LADEN UND STIRBT

Lovington/Texas - Sie wollte eigentlich nur ein entspannendes Bad nehmen, doch kurz darauf war sie tot.

Wie "KCBD" berichtet, starb die 14-jährige Madison C. an einem Stromschlag, weil sie ihr Handy an der Steckdose laden lassen wollte, während sie in der Badewanne war.

Der Unfall ereignete sich am Sonntag, die Beerdigung soll bereits am 15. Juli stattfinden.

Die Polizei versucht noch, den genauen Unfallhergang zu ermitteln. Vermutlich steckte das Mädchen aber wohl das Gerät erst an das Ladekabel an, als sie bereits in der Badewanne war.

Brandspuren an Madisons Hand zeigen, dass sie ihr Handy wohl in der Hand gehalten haben muss, als es zum Unglück kam.

„Ich nenne sie meinen leuchtenden Stern. Sie war sehr intelligent. Sie liebte das Leben. Sie war herzlich zu jedem und jeder liebte sie“, berichtet Madisons Großmutter, die wie die ganze Familie unter Schock steht.

Inzwischen wurde eine Spendenseite eingerichtet, um der 14-Jährigen eine möglichst schöne Beerdigung zu organisieren. Auf der Internetseite "gofundme.com" kann man die Familie unterstützen.

https://www.tag24.de/nachrichten/loving ... zei-290653


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 13. Juli 2017, 15:41:23 
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Eine Mutter berichtet, dass ihr kleiner Junge durch das Gift eines Tausendfüßlers fast erblindet wäre.
13. Juli 2017 von Pedder
Bangkok. Frau Anchana Kaiphet, die Mutter eines kleinen Jungen wurde in der Nacht von den Schreien ihres Sohnes aufgeweckt, dem in der Nacht offenbar ein Tausendfüßler übers Gesicht gekrochen war. Als sie in seinem Zimmer nachsah stellte sie fest, dass ihr Sohn sein rechtes Auge nicht mehr öffnen konnte. Sie durchsuchte sofort sein Bett und fand unter einem Kissen einen Tausendfüßler, der ihrem Sohn offenbar über das Gesicht gekrochen war und dabei sein Gift in sein rechtes Auge gespritzt hatte.

Eine Mutter berichtet, dass ihr kleiner Junge durch das Gift eines Tausendfüßler fast erblindet wäre.Eine Mutter berichtet, dass ihr kleiner Junge durch das Gift eines Tausendfüßler fast erblindet wäre.
Diese Tausendfüßler sind in Thailand weit verbreitet und werden von den Leuten „Ging Geu“ genannt. Die Thais gehen diesen Viechern aus dem Weg und wissen, dass eine Berührung mit den Tieren bzw., ihrem Gift sehr schmerzhaft sein kann.

Frau Anchana machte sich mit ihrem Sohn, der unter starken Schmerzen in seinem rechten Auge litt, sofort auf den Weg in das nächste Krankenhaus. Nach einer ersten Augenuntersuchung konnten sie die Ärzte beruhigen und erklärten ihr, dass ihr Sohn großes Glück gehabt habe. Das Gift des Tausendfüßlers sei noch nicht in die Iris eingetreten, da es dann eine Blindheit verursachen könnte.

Laut den Ärzten haben die Tausendfüßler eine säureähnliche Substanz, die sie als ihren Abwehrmechanismus verwenden. Dabei hängt die Stärke des Gifts von der Größe und von der Art des Tausendfüßlers ab, berichten die Ärzte weiter.

Der behandelnde Arzt vermutet, dass der Tausendfüßler in der Nacht in das Bett des Jungen gekrochen ist. Als sich das Kind dann im Schlaf herumgedreht habe, muss es sich mit dem Gesicht auf den Tausendfüßler gelegt haben, wodurch dieser sein Gift freisetzte und in das Auge des Jungen spritzte.

Nach dem Krankenhaus Aufenthalt ihres Jungen warnte Frau Anchana die Menschen und sagte, dass sie vor dem Schlafengehen ihre Betten und ihre Kissen genau überprüfen sollten. Sie möchte nicht, dass jemand das gleiche erlebt, was ihr bzw. ihrem Sohn passiert war.

Wie die thailändische Presse weiter berichtet, liegt der Vorfall nun gut sechs Wochen zurück. Ihr Sohn hatte eine Woche lange mit den Schmerzen und mit einem geschwollenen Auge zu kämpfen, bevor die Schwellung zurückging. Mittlerweile soll er sich aber wieder vollkommen erholt haben und es blieben zum Glück keine Folgeschäden zurück.



Quelle: Sanook, Thai Visa


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Samstag, 15. Juli 2017, 08:55:56 
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Tragödie in Dresden Sechsjähriger stirbt nach Badeunfall
14.07.17, 15:45 Uhr

Dresden -
Drei Tage nach einem Badeunfall ist in Dresden ein sechsjähriges Kind gestorben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der Junge am vergangenen Wochenende während eines Besuchs mit seiner Familie in einem Hallenbad im Stadtteil Gorbitz leblos in einem Becken gefunden worden.

Nach seiner Reanimierung brachten ihn Rettungskräfte in ein Krankenhaus, wo er am Dienstag starb. Wie es zu dem Unfall kam, ermittelt nun die Kriminalpolizei. Geprüft wird auch eine Aufsichtspflichtverletzung. (dpa)

– Quelle: http://www.mz-web.de/27972288 ©2017


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Juli 2017, 09:52:58 
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FAMILIENDRAMA! MANN TÖTET SEINE MUTTER UND VERLETZT OMA

Lübeck - Ein Mann soll in Lübeck seine Mutter getötet und seine Großmutter lebensgefährlich verletzt haben.

Das Amtsgericht Lübeck erließ Haftbefehl unter anderem wegen Totschlags gegen den 30-Jährigen, wie die Staatsanwaltschaft am Samstagabend mitteilte. Der Mann steht in dem Verdacht, die beiden 51 und 78 Jahre alten Frauen am späten Freitagabend mit einem Messer angegriffen haben.

Die Großmutter schwebte am Samstagabend noch in Lebensgefahr. Das Motiv und die Hintergründe der Tat waren laut Staatsanwaltschaft zunächst unklar. Der Beschuldigte habe angegeben, dass es Streit zwischen ihm und seiner Mutter gegeben habe. An die Tat selbst habe er aber keine Erinnerung.

Die beiden Opfer wohnten den Angaben zufolge gemeinsam mit ihren Ehemännern in einem Haus, der 30-Jährige Angreifer lebte nicht dort. Zum Zeitpunkt der Attacke waren die Ehemänner nicht zu Hause. Die Mutter des Tatverdächtigen starb noch am Tatort, die Großmutter wurde nach einer notärztlichen Behandlung in eine Lübecker Klinik gebracht.

Der 30-Jährige wurde noch am Tatort festgenommen. Er erlitt den Angaben zufolge leichte Verletzungen.

https://www.tag24.de/nachrichten/famili ... zei-293345


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Juli 2017, 12:11:14 
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Hurghada: Tote Frauen stammen aus Peine

Die beiden bei einem Messerangriff im ägyptischen Badeort Hurghada getöteten deutschen Frauen kamen offenbar aus der Nähe von Peine. Das sagte der ehemalige deutsche Honorarkonsul Hurghadas, Peter-Jürgen Ely, der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Das niedersächsische Innenministerium hatte dem NDR am Sonnabend bestätigt, dass die beiden Todesopfer aus Niedersachsen stammen. Zuvor hatte das Auswärtige Amt lediglich die deutsche Herkunft der beiden Frauen bekanntgegeben.

"Wir haben nunmehr die traurige Gewissheit, dass zwei deutsche Urlauberinnen bei dem Angriff in Hurghada ums Leben gekommen sind", hieß es von einer Sprecherin. Sicherheitskreise hatten der dpa zudem berichtet, dass der Täter der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angehören soll. Das wollten ägyptische Behörden bislang nicht bestätigen. Es sei noch unklar, ob es sich um einen Terrorakt oder eine andersartig kriminelle Tat gehandelt habe, so die Anwaltschaft für Staatssicherheit.

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersac ... en424.html


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 16. Juli 2017, 12:50:57 
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Crystal Meth:
Nancy braucht was Schnelles
Eine junge Frau vom Land nimmt Crystal Meth, 14 Jahre lang. Tagsüber kümmert sie sich um Kinder, Hausaufgaben, Abendbrot. Die Nächte verbringt sie im Rausch. Warum ein harter Stoff die Provinz erobert.
Von Dorit Kowitz
12. Februar 2015, 4:32 Uhr Editiert am 15. Februar 2015, 18:18 Uhr 99 Kommentare
AUS DER
ZEIT NR. 05/2015

Sie sagt, stolz noch immer, dass ihr niemand etwas angemerkt hat, die Lehrer ihrer Kinder nicht, ihre Eltern nicht, die Vermieter nicht. Nur ihre Große, die damals sieben, acht, neun Jahre alt war, hat etwas mitbekommen. Aber das erfuhr Nancy Schmidt erst, als es zu spät war.

Nancy hatte tatsächlich ein geregeltes Leben, auf gewisse Weise. Jeden Tag weckte sie pünktlich ihre beiden Kinder, machte ihnen Frühstück und brachte sie zur Schule. Zurück zu Hause, kiffte sie, zum Runterkommen. Geschlafen hatte sie nie viel, das ging nicht gut, wenn man druff war.


An den Vormittagen versuchte sie, alles Notwendige zu erledigen, Einkaufen, Amtswege, Arztbesuche. Jeweils am Abend zuvor hatte sie sich an die Tür ihrer Parterrewohnung Zettel geklebt, auf die sie geschrieben hatte, was zu tun oder besorgen wäre. Sie vergaß trotzdem jeden Tag etwas davon. Oft dachte sie nicht mal dran, ihre Cola zu trinken, obwohl sie sich die Flasche Stunden zuvor extra auf den Tisch gestellt hatte. Auch darin glichen sich die Tage. "Konzentration", sagt sie, "ist ein großes Problem, wenn du druff bist."

Aber das Geschäft hat sie auf die Reihe gekriegt. Es war nicht schwer. Denn die Kunden kamen zu ihr.

In den letzten fünf Monaten vor der Festnahme verkaufte Nancy das Zeug selbst. Die Kunden wussten, wann die Kinder aus dem Haus waren, viele der Kunden waren ja selbst gerade erst dem Schulalter entwachsen. Also riefen sie Nancy vormittags an, oder sie kamen gleich vorbei. Einige wollten nur Stoff für eine Nase voll; 0,1 bis 0,3 Gramm, die Nancy für 10 bis 30 Euro verkaufte. Manche kauften auf Vorrat und wollten ein halbes Gramm, einige ein ganzes.

Die Ware hatte Nancy in Kommission von Sandra, die im selben Haus wohnte. Sandra bekam auch die Einnahmen. Dafür konnte Nancy umsonst ihr Gramm pro Woche haben. Das klappte ganz gut, sieht man einmal davon ab, dass Nancys Nase in den letzten Wochen vor der Festnahme arg zugeschwollen war. Und dass die Polizei ihre Handytelefonate mitgehört hatte. Aber das wusste sie ja nicht.

Am Nachmittag holte Nancy die Tochter und den Sohn aus dem Hort. Sie schaute, dass die beiden ihre Hausaufgaben erledigten, ließ sie spielen, machte Abendbrot.

Wenn es draußen dunkel wurde, trudelten in dem kleinen, gelb verklinkerten Mietshaus in Gera-Zwötzen ihre Freunde ein. Die meisten waren gleichzeitig Kunden. Sobald die Kinder im Bett waren, hackte Nancy mit ihrer Krankenkassenkarte die Kristalle zu Pulver, schob sich daraus auf dem Couchtisch eine Linie zurecht und rotzte sie weg durch einen gerollten Geldschein.

Nancy fand, dass sie auf diese Weise noch etwas vom Tag hatte. Nämlich die Nacht. Sie brauchte dafür nur "was Schnelles". So nennen sie Crystal Meth in Gera.

Nancy, wie ist das, wenn man das Zeug nimmt?

"Man zieht’s durch die Nase. Und da läuft schon so ein schönes Tränchen an einem Auge runter. Dann geht’s gleich auch los. Hinten an der Kehle ein komischer Geschmack, so total bitter. Und dann fängste an mit Schwitzen. So ein kalter Schweiß kommt dann. Überall. Der bricht am ganzen Körper aus. Ich hatte immer ein kleines Handtuch da liegen, für die Hände. Schon deswegen hab ich drauf geachtet, dass die Kinder nicht in der Nähe sind. Ich wollte keinen berühren."

Aber das klingt doch unangenehm: bitter, kalter Schweiß, überall?

"Ich fand’s aber angenehm! Allein für das Tränchen hatte es sich schon gelohnt."

Und das ist alles?

"Na ja, es löst Glücksgefühle aus. Da könntste Bäume ausreißen. Man ist auf jeden Fall leistungsfähiger. Solange es noch wirkt, jedenfalls. Am Ende hat’s bei mir nicht mehr so gewirkt. Ich konnte zuletzt sogar auf Droge essen."

Nancy ist jetzt 35 und sieht auch ungefähr so alt aus. Das dürfte nach allem, was vorher über Crystal Meth zu erfahren war, gar nicht sein. Das Rauschgift Methamphetamin, das man in seiner kristallinen Form schnupfen und aufgelöst spritzen oder schlucken kann, soll Gehirnzellen schneller zerstören als viele andere Drogen; die Sucht danach soll den Körper rasend altern lassen.

Nancy hat 14 Jahre lang Crystal genommen. Sie müsste wie eine verlebte Frau von Mitte 50 aussehen, zahnlos, die Gesichtshaut zerfurcht, von Wunden zerfressen. Man kennt diese Vorher-nachher-Fotos aus den USA, The Faces of Meth, die Gesichter von Crystal. Ein Sheriff aus Multnomah County in Oregon hat sie 2004 veröffentlicht, um in den Schulen seiner Gegend vor der Droge zu warnen. Die Süchtigen von den Polizeifotos hatten bloß ein paar Jahre Meth-Konsum hinter sich. Sie sahen aus wie Zombies in Horrorfilmen. Durch das Internet kennt sie die ganze Welt.

Doch irgendwie scheinen die Bilder nicht abzuschrecken. Es probieren ständig mehr Deutsche Crystal. 2.746 Konsumenten erwischte die Polizei im Jahr 2013 das erste Mal mit der Droge, im Jahr davor waren es 2.556 neue Auffällige, 2011 nur 1.693. Womöglich bilden die Fotos und Nachrichten nur einen Teil der Wirklichkeit ab. Bloß, welchen lassen sie dann weg?

Der Horror von Crystal wurzelt in der Normalität

Nancys Haut ist an diesem Tag vom Sonnenstudio gereizt; sie hat ein paar Minuten zu lange auf der Bank gelegen. Ansonsten scheint alles in Ordnung zu sein. "Aber", sagt Nancy, "das mit den Zähnen stimmt."

Ihre waren total kaputt. In den Jahren auf Droge hatte sie wie alle Meth-Süchtigen zu wenig getrunken und oft tagelang nichts gegessen. Methamphetamin unterdrückt den Durst, den Appetit, den Schmerz. Durch den Mangel an Nährstoffen und Flüssigkeit faulen die Zähne und lockern sich. Außerdem knirschen Crystal-Konsumenten oft.


Aber Nancy hat sich die Zähne machen lassen, mit Kronen und einer Teilprothese. Es sieht gelungen aus. Allein die Zuzahlung muss ein Vermögen gekostet haben. "Nee", sagt Nancy, "ich bin doch Hartzer. Das hat komplett die Kasse übernommen."

Man kann manche Spuren verwischen, die die Droge im Körper hinterlässt, und der Sozialstaat zahlt. Das ist schon ein Hinweis darauf, warum Crystal nicht den Schrecken entfaltet, wie es einst das Heroin tat, in den achtziger Jahren, als plötzlich lauter Jugendliche aus gutem Hause mit leerem Blick, lahmer Zunge und Wundgeschwüren an zerstochenen Armen die Bahnhofsvorplätze in Frankfurt, Zürich und West-Berlin belagerten.

Nancy Schmidt aus Münchenbernsdorf dagegen verschwindet in ihrer Normalität wie ihr Name in der Masse. Sie misst 1,60 Meter, wirkt zierlich und zäh zugleich, trägt das dunkel gefärbte Haar halblang gestuft, hat hellbraun-grüne Augen, schmale Lippen mit Piercing und eine tiefe Stimme, mit der sie das Ostthüringer Sächsisch ihrer Heimat spricht.

In ihrem Bemühen, nichts zu beschönigen, verwendet Nancy gern grobe Wörter: "wegrotzen", "anscheißen", "abpissen", das aber auf freundliche Art. Sie sagt, sie sei immer das schwarze Schaf der Familie gewesen. "Ich war schon als Kind abenteuerlustig. Ich zog lieber mit den Kerlen um die Häuser, statt Hausaufgaben zu machen." Sie sei ganz anders als die vier Jahre jüngere Schwester, die ein Leben führe, in dem alles seinen Gang gehe, "schön in Reihenfolge: Ausbildung, Arbeit, Kind, und jetzt baut sie ein Haus".

Es ist Nancys Versuch, zu erklären, wie ihr das passieren konnte, wo sie doch ein fröhliches Mädchen war in ihrem Dorf und ihre Familie es nicht schlecht getroffen hatte, verglichen mit anderen in der Thüringer Provinz der Nachwendezeit. Sie hatte eine friedliche Kindheit auf dem mütterlichen Bauernhof nahe der kleinen Großstadt Gera, mit vielen Tieren und mit Eltern, die beide aus der Landwirtschaft kamen, aber nach der Wende noch einmal neu Fuß fassen konnten, die Mutter bei einem Bestatter, der Vater in einem Abrissunternehmen. Die Schule war Nancy nie wichtig. Trotzdem: Als sie "aus Faulheit" nur ein Hauptschulzeugnis erreicht hatte, holte sie schnell in Gera den Realschulabschluss nach.

Vor einem Jahr stand in den Zeitungen: "Die Horrordroge erreicht Berlin." Das las sich, als stünde eine feindliche Armee vor der Hauptstadt und als bemerkte man erst jetzt, dass an den Rändern des Landes schon lange Krieg herrschte. Dass eine harte Droge erst die Dörfer erobert und dann in der Großstadt ankommt, ist: bemerkenswert. Dass es in Berlin verboten zugeht mit Rauschgiften, gilt ja als gesetzt. Aber auf dem Land, hinterm Wald?

Etwas einen Horror zu nennen erklärt da nicht viel. Es ist bloß ein Reflex: Ein beängstigendes Phänomen wird zum Dämon erklärt und erscheint dadurch wie losgelöst von der breiten Gesellschaft. Diejenigen, die dem Dämon anheimgefallen sind, werden so zu Aussätzigen, die das Publikum aus sicherem Abstand betrachten kann mit einem wohligen Schauer ob der eigenen Unversehrtheit.

Der Horror von Crystal besteht allerdings darin, dass er in der Normalität wurzelt. Er gedeiht in der Kleinstadt, blüht auf dem Land, wächst in der Provinz, bevorzugt nahe der Grenze zu Tschechien, wo die Droge hergestellt wird. Seit Jahren werden fast alle größeren Crystal-Funde im Südosten Deutschlands gemacht, am Rand von Bayern, Sachsen und Thüringen und in Südbrandenburg. Dort sucht die Polizei mit Sondereinheiten am gründlichsten. Dort sitzen die meisten Täter und Süchtigen – was in der Regel ein- und dasselbe ist.

Nancy, die Abenteuerlustige, ist nicht weit gekommen. Seit ihrem Prozess wohnt sie wieder nahe dem Hof der Eltern, in der sehr kleinen Kleinstadt Münchenbernsdorf, Kreis Greiz, gut 3.000 Einwohner. Es sind nur 15 Kilometer bis nach Gera, wo sie der Droge verfiel. In Münchenbernsdorf hat Nancy eine geräumige Dreizimmerwohnung gefunden, die sie mit dem Wohngeld des Staates bezahlt. Auf hellem Laminat stehen helle Möbel, eine moderne Couch, die sie nachts zum Schlafen nutzt. Hauptsache, sagt sie, die Kinder hätten je ein Zimmer. Ein bisschen Kunsthandwerkliches ist hier und da drapiert auf Borden vor Wänden in warmen Farben. Dazu Familienfotos, Kinderzeichnungen, Gebasteltes. Weil es keinen Balkon gibt, raucht Nancy nur in der Küche und lüftet danach, der Kinder wegen.

Jeden Moment kommen sie nach Hause. Nancy hat einen weiteren Tag bei der Tafel der Geraer Armenspeisung hinter sich. Mittlerweile arbeitet sie da ehrenamtlich. Zuvor hatte sie bei der Tafel Arbeitsstunden abgeleistet, zu denen man sie vor Jahren verurteilt hatte, wegen unerlaubten Drogenbesitzes und wegen eines Blechschadens, den sie an einem parkenden Auto verursacht hatte. Sie konnte die Strafen nicht zahlen. Kleinigkeiten sind das im Vergleich zu dem, was 2012 kam: elf Wochen Untersuchungshaft und ein Prozess vorm Landgericht.

Es klingelt, Nancys Mutter bringt die Kinder. Sie waren nach der Schule bei Oma auf dem Hof, weil heute Schlachttag ist. Nancys Neunjähriger will gleich zu seinem Cousin verschwinden, der im selben Haus wohnt. Aber Nancy hält ihn an, vorher seine Schulsachen in Ordnung zu bringen. Die Zwölfjährige kommt müde zu ihrer Mutter schmusen. Sie war fünf Tage lang auf Klassenfahrt. "Das ging ja jeden Tag bis in die Puppen", sagt Nancy amüsiert zu ihr. "Ich hab doch im Handy bei WhatsApp gesehen, bis wann ihr online wart."

Offensichtlich ist das ein belebtes Familiennest, aber auch eine Trutzburg der Verlässlichkeit, in der sich Nancy vor sich selbst verschanzt. Sie weiß, wie gefährdet sie ist, rückfällig zu werden. Sie sagt: "Ich brauche immer mal ’nen Kick. So ein Stino-Leben", sie weist mit der Hand kurz, fast scheu in ihre ordentliche Wohnung, "wollte ich nie führen."

Stino: stinknormal, abstinent, langweilig. Das Leben, eingezwängt zwischen Hügeln und Straße, zwischen Familie und Arbeit, zwischen Tag und Nacht, erfüllt Nancy nicht: morgens mit dem Bus zum Job nach Gera, nachmittags nach der Schule die Kinder umsorgen. "Und dann", sagt Nancy, "bringste sie ins Bett und kannst selber ooch nich mehr lange die Augen offen halten. Dann schläfste vorm Fernseher ein, und das war’s. Das kann’s nich sein."

Nancy war vor anderthalb Jahren einen ganzen Sommer lang zur Therapie in Römhild, in einer schönen Klinik aus der Kaiserzeit hinterm Thüringer Wald. Sie sagt, es war herrlich, "noch mal so wie große Ferien. Wir konnten raus und alles, nachts schwimmen gehen und so."

Römhild ist ein Zauberberg gegen den Horror. Nahe Bayern, wo man schon Fränkisch spricht, stehen am Hang im lichten Wald die Villen einer 1902 als Lungenheilanstalt gegründeten Klinik. Statt wegen Schwindsucht kommen die Patienten heute wegen ihrer Drogenabhängigkeit. Sie können ihre Kinder mitbringen und sogar Hunde. Für die Kinder gibt es Erzieherinnen, für die Hunde Zwinger.

In Römhild lernte Nancy, zu verstehen, dass ihr zum Glück etwas fehlt, das nicht verboten ist und abhängig macht. Sie weiß nur noch nicht, was das sein könnte.

Man wird schlank und lüstern

Crystal Meth manipuliert das Belohnungszentrum im Hirn. Wer es nimmt, fühlt jene berauschende Stärke, Geistesgegenwart und Euphorie, die der Organismus normalerweise nur dann über Botenstoffe und Hormone bereitstellt, wenn etwas Schönes, Aufregendes passiert: ein Sieg im Sport, ein Erfolg im Job, eine bestandene Prüfung, eine frische Liebe. Crystal liefert den Lohn ohne Leistung.

Bisher hält vor allem die Angst vorm Gefängnis Nancy davon ab, wieder Crystal Meth zu nehmen. Sie will nicht enden wie Sandra, ihre frühere Nachbarin und Freundin, die ihr damals die Drogen zum Verkauf zugeteilt hatte.

Sandra wurde Anfang 2013 im selben Prozess wie sie verurteilt, aber nicht nur zu einer Bewährungsstrafe wie Nancy, sondern zu drei Jahren und sechs Monaten Haft. Zwei Jahre davon muss Sandra im Maßregelvollzug in Hildburghausen verbringen, in einer psychiatrischen Klinik mit Gittern.

Sandra ist 34 und hat drei Kinder, eine zwölfjährige Tochter und zwei kleine Söhne, drei und zwei Jahre alt. Die Väter sind fort, die Kinder erzieht jetzt die 56-jährige Oma.

Sandra sieht die Kinder höchstens alle zwei Wochen, weil die Fahrt nach Hildburghausen teuer ist, jedes Mal Benzin für 370 Kilometer. Es darf immer nur ein Kind zu Sandra in einen verglasten Besucherraum mit Spielzeug. Der Dreijährige rastet jedes Mal aus, weil Sandra nicht einfach wieder mit ihm nach Hause fährt. Die große Tochter ist sowieso in psychologischer Behandlung.

Es ist ein Desaster, dem Nancy nur knapp entgangen ist.

Ihre gemeinsame Zeit auf Crystal begann 2010 in Gera-Zwötzen, in dem kleinen, gelb verklinkerten Mietshaus. Dorthin war Nancy nach der Trennung von ihrem Freund gezogen, zusammen mit den Kindern. Im selben Haus lebte Sandras Mutter, und Sandra kam häufig zu Besuch. Mit ihrem Freund und ihrer Tochter wohnte Sandra in Frankfurt am Main, sie arbeitete als Altenpflegerin. Ihr Freund hatte ihr "Pep" angeboten, ein aufputschendes Amphetamin wie Speed, chemisch verwandt mit Crystal, aber angeblich nicht so verheerend in seiner Wirkung.

Sandra, die schon 28 war und vorher nie Drogen probiert hatte, noch nicht mal Alkohol mochte, fand Gefallen daran. Denn sie nahm ab, erst recht, als sie bei ihren Besuchen in Gera noch Crystal schniefte. Mühelos kam sie von 75 auf 58 Kilogramm. Sie war begeistert. Ihrer Freundin Nancy erzählte sie, wie hemmungslos ihr Sex nun sei.

Schlank und lüstern werden, wach und unternehmungslustig sein: Der Ruf eilt Crystal erfolgreicher voraus als alle Schreckensbilder von Pickeln, Falten und ausgefallenen Zähnen.

Die Beziehung ging trotzdem kaputt. Sandra verlor ihren Job, weil sie dauernd verschlief. Bald hatte sie wieder ein Zimmer bei ihren Eltern in Gera-Zwötzen. Hier gab es kein Pep, aber bei Nancy Crystal.

Gera-Zwötzen, sagt Nancy, sei ein übles Viertel. In Zwötzen würde praktisch jeder "kiffen oder rotzen oder beides". In dem ehemaligen Industriearbeiterstadtteil liegt der Anteil der Arbeitslosen unter den 25- bis 50-Jährigen bei 76 Prozent.

Die jungen Frauen entglitten nun gemeinsam im Rausch ihrer kleinen, engen Welt. So wurden sie Teil des Übels, beide Ende 20, beide arbeitslos, alleinerziehend und süchtig danach, dass etwas passiert in ihrem Leben.

Nirgends speist sich die Sehnsucht nach einem anderen, aufregenderen Dasein als dem eigenen so ergiebig wie aus der Langeweile der kleinen Stadt. Wer sich in der Provinz nicht zufriedengibt mit dem, was das Leben für ihn bereithält, und gleichzeitig nie gelernt hat, wie man die Welt erobert mit Ideen, Ehrgeiz, Mut, gerät leicht in Versuchung. Die Elterngeneration betäubte sich noch mit Alkohol, so wie Nancys und Sandras leibliche Väter es taten (weswegen ihre Mütter die Väter rauswarfen). Sandra und Nancy schnieften Crystal.

Nancy weiß noch, dass sie 15 war, als sie anfing zu kiffen, bald täglich ein Gramm Haschisch. Sie weiß aber nicht mehr, ob sie als Teenager jemals von einem Beruf geträumt hat oder von einem fernen Land. "Eher nicht", sagt sie.

Sie hatte sich nie um eine Lehrstelle bemüht. Schnell genug Geld zu verdienen schien ihr der Schlüssel zur Freiheit zu sein. Sie wollte zu Hause raus, um dem Dauerstreit mit dem Vater zu entgehen, der ihre Jugend geprägt hatte. Erst mit 18 erfuhr sie durch Zufall, dass dieser Mann in Wahrheit gar nicht ihr leiblicher Vater war, denn: Sie sollte für einen Wildfremden, der an den Folgen seiner Alkoholsucht gestorben war, die Bestattungskosten übernehmen. Weil sie, teilten die Ämter mit, seine Tochter sei.

Crystal Meth
WAS IST CRYSTAL METH?
WIE WIRKT ES?
WIE GEFÄHRLICH IST ES?
Crystal Meth oder kurz Crystal ist eine synthetische Droge aus der Gruppe der Methamphetamine. Diese sind eine Substanzklasse der Amphetamine, zu der auch Speed und Ecstasy gehören. Süchtige schnupfen, ziehen, rauchen oder spritzen die Substanz, die häufig in Form von groben Kristallen oder Pulver verkauft wird. Eine niedrige Dosis liegt bei 5 bis 10 Milligramm, eine mittlere enthält bis zu 40 Milligramm. Gewöhnte User dosieren oft deutlich höher.

Esentsteht aus Verbindungen wie Ephedrin, diese sind beispielsweise in Hustensäften und Schnupfenmitteln enthalten. Die Zutaten für die Droge gibt es also in jeder Apotheke; das macht die Herstellung vergleichsweise billig. Ephedrine etwa werden oft mit Jodwasserstoff reduziert, daraus entsteht Crystal Meth. Je nachdem, in welchem Verhältnis die Stoffe miteinander vermischt werden, verändert sich die Wirkung

http://www.zeit.de/2015/05/crystal-meth ... ettansicht


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 17. Juli 2017, 11:44:56 
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SCHRECKLICHER UNFALL! DESHALB SOLLTE JEDER RADFAHRER EINEN HELM TRAGEN

Frankfurt/Main - Ein 43-Jähriger Rennradfahrer war am Sonntagnachmittag im Stadtteil Sachsenhausen unterwegs

Aus noch ungeklärter Ursache stürzte er, wie die Polizei mitteilte.

Zum Verhängnis wurde ihm, dass er keinen Helm trug und so noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlag.

Allerdings war der Radfahrer nicht allein unterwegs: Auf der Lenkstange des Rads transportierte der Mann ein achtjähriges Kind. Dieses trug jedoch zum Glück einen Helm und zog sich nur leichte Verletzungen zu.

Ob es sich bei dem Toten um den Vater des Kindes handelte, war noch unklar.

https://www.tag24.de/nachrichten/frankf ... -tr-293968


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 17. Juli 2017, 14:45:41 
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Hinterbliebene aus Wesseling berichtet Mutter fiel Serienmörder zum Opfer
Von
Margret Klose
17.07.17, 13:36 Uhr

Wesseling -
Wie einen Schatz hütet Hella Mock (75) die beiden abgegriffenen Heftchen, die Tagebücher ihrer Mutter. Zusammen mit ein paar Fotos, einer fast fertig gestickten Kaffeedecke, einigen zerlesenen Insel-Büchlein und einem kleinen Goldring sind sie alles, was der inzwischen 75-jährigen Wesselingerin von ihrer Mutter geblieben ist. Ihre Geschichte ist die erste von insgesamt 20 ausgewählten Einsendungen für unseren Sommerwettbewerb „Worte, die mich bewegen“.

Hella Mock war drei Jahre alt, als sie ihre Mutter verlor. Diese starb auf dem Heimweg im späten Herbst 1945 zwischen Remscheid und Wernigerode. „Meine Mutter wurde ermordet“, sagt Mock. Kurz vor Weihnachten habe ihr Vater die Leiche seiner Frau identifizieren müssen. Erst viel später hat Hella Mock erfahren, dass ihre Mutter dem 1950 als Serienmörder verurteilten Rudolf Pleil zum Opfer gefallen war, der im „Braunschweiger Prozess“ zahlreiche Morde an Frauen gestand.


Bei ihr zu Hause wurde dieses Kapitel totgeschwiegen. Ihr Vater habe ihr später allerdings noch von der Zeit erzählt, als er in den letzten Kriegstagen zu den Volkssturmsoldaten eingezogen wurde und schon am ersten Tag in russische Gefangenschaft geriet, im Sommer 1945 jedoch wieder freigelassen wurde.

Heimlich, wenn ihr Vater und ihre spätere Stiefmutter nicht zu Hause waren, sind Hella Mock und ihr Bruder zum Speicher hinauf und haben in den alten Unterlagen nach den Spuren ihrer Mutter gesucht. Dabei stießen sie auf die Tagebücher. Hella Mock saugte jedes Wort in sich auf.

Kaum eigene Erinnerung an die Mutter

Für sie sind diese Heftchen ein unbeschreiblicher Reichtum. Eigene Erinnerungen an ihre Mutter hat sie nämlich kaum. Durch die Aufzeichnungen war es ihr nun möglich, ihrer Mutter Jahre nach ihrem so grausamen Tod ein bisschen in die Seele zu schauen und für einen begrenzten Zeitraum zu erfahren, was sie fühlte, dachte und tat. „Sie war eine gute und fürsorgliche Mutter und eine liebevolle Ehefrau“, ist sich Hella Mock sicher. Unwillkürlich kommen ihr auch heute noch die Tränen. Denn nicht nur, dass ihre Mutter die Geschehnisse um sich herum aus den letzten Kriegs- und Nachkriegswochen aus ihrer Sicht festhielt, sie schrieb in ihren Büchlein auch auf, was ihr auf der Seele brannte und was sie ihrem geliebten Ehemann unbedingt erzählen wollte – kleine Details aus dem Alltag und viele Geschehnisse, bei denen von ihr, Hella Mock die Rede ist.


„Ich muss meinen Vater, als er doch noch in den Krieg musste, sehr vermisst haben“, sagt die 75-Jährige nachdenklich. So steht in den Aufzeichnungen folgendes: „Ich war mit Hella mal auf dem Berg. Sie fragte mich ganz ernstlich, wo denn der Volkssturm wäre, sie möchte dem Vati guten Tag sagen.“

An anderer Stelle hat ihre Mutter notiert: „Hella hat wieder öfter nach Dir gefragt. Sie sagte: »Ich habe den Vati so lange nicht mehr in den Arm genommen.«“ Dank dieser kleinen längst vergilbten Zeilen erfuhr Hella Mock auch, dass sie sich als kleines Kind das Schlüsselbein gebrochen hat: „Ich bin nun heute mit ihr beim Arzt gewesen, der zu meinem großen Schreck einen Schlüsselbeinbruch feststellte, der aber Gott sei Dank schon richtig angeheilt ist.“

„Unsere Familie wurde auseinandergerissen“

„Meine Mutter muss sich damals große Vorwürfe gemacht haben“, vermutet Hella Mock, denn wie eine Entschuldigung an ihren Mann klingen die nächsten Sätze ihrer Mutter: „Weil die Sache nun gut verläuft, hoffe ich, dass du mir nicht böse bist. Hellas Ärmchen muss nun weiter sehr geschont und vorsichtig behandelt werden.“ Nur einige Seiten dahinter steht: „Lieber Otto, schon wieder ist deine kleine Hella-Maus krank – seit drei Tagen.“

Mitunter waren es Tage und Wochen, da konnte Hella Mock die Büchlein nicht ansehen und lesen, so sehr wühlten die geschriebenen Worte ihrer Mutter sie auf. Ihnen folgten aber auch Phasen, in denen sie vor Glück weinen musste, glücklich darüber, diese Tagebücher lesen und in den Händen halten zu können.

Nach dem Tod ihrer Mutter war ja nichts mehr, wie es war. „Unsere Familie wurde auseinandergerissen“, berichtet Hella Mock. Ihr Bruder sei bei den Großeltern geblieben, sie selbst kam zunächst zu ihrer Tante nach Remscheid. „Unsere gemeinsame Kindheit war vorbei“, sagt sie.

Erst als ihr Vater Jahre später wieder geheiratet habe, habe er auch seine beiden herangewachsenen Kinder in seine neue Familie geholt.

– Quelle: http://www.rundschau-online.de/27983172 ©2017


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 Betreff des Beitrags: Re: >>>> Familientragödien
 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 18. Juli 2017, 07:41:52 
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Registriert: Mittwoch, 23. April 2014, 19:09:34
Beiträge: 24286
DRAMA BEIM EINPARKEN: FRAU WIRD VOM EIGENEN MANN ZU TODE GEQUETSCHT

Wiesbaden - Beim Einweisen eines Wohnmobils ist in Wiesbaden eine 73-Jährige tödlich verunglückt.

Sie half ihrem Mann beim Einparken und geriet zwischen das eigene und ein fremdes Wohnmobil, wie die Polizei mitteilte.

Die Frau wurde eingeklemmt und erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort starb.

Ihr 75-jähriger Mann hatte das Wohnmobil auf einem Parkplatz rückwärts einparken wollen. Die Frau befand sich hinter dem Fahrzeug.

Die Polizei möchte nun den genauen Unfallhergang rekonstruieren, um restliche Fragen zu klären.

https://www.tag24.de/nachrichten/wiesba ... zei-294554


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