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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Sonntag, 19. März 2017, 17:45:07 
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Denkbar dass das Paar mit weiteren Leuten unterwegs war.
Was ich aber nur mit 10% erwäge.

Warum wird auch jetzt noch kein Zahnstatus gezeigt? Dazu das Ergebnis der Isotopen-
prüfung? Oder die modellierten Köpfe? Irgendwie stinkt dieses Verbrechen.
Der Fundort muss auf der südwest Seite vom Parkplatz "weißer Graben" sein. Erste oder
die zweite Einbuchtung vor dem Bachlauf zum Rückhaltebecken. Fahrtrichtung von Würzburg
nach Nürnberg.

Vom Outfit, ein Paar das nicht wirklich zur Hippyszene oder zum Otto Normalo gehörte.
Eher ein Lehrerpaar oder höherer Angestellter. Denn der Mainstream lief fast ausnahmslos
in Jeans herum. Sie mit Maxifaltenrock und Strickjacke, Typ legere Studentin, er als Roland
Kaiser mit Bart oder der serioese Finanzberater.

Ein Outfit was nach einer Wochenendreise - Tattag vom 30. (Samstag) auf 1. Mai (Sonntag)
hindeutet. Besuch der Eltern? Schwiegereltern, Freunde? Oder einfach eine Fahrt ins Blaue?

Den wenigen Fakten nach denke ich dass das Paar dort im oder am Auto überrascht wurde.
Vielleicht gerade in einer intimen Situation, er bekommt eins übergezogen. Geht auf Tauchstation,
beide werden in das nahe Gesträuch geschleppt. Sie gewürgt zwecks ruhig stellen, er dann getötet.
Die Bauchlage bei ihr, dazu kein sichtbarer Rock und so überhaupt erkennbar auch kein Slip, zeugt
dann von einem Sexualdelikt. Da macht dann der, vermutlich zum Kopf, gezogene Rock den meißten Sinn. Der Täter denkt das beide tot sind und kippt Benzin vom Autoreserve Kannister drüber. Zuerst mehr bei ihm, bei ihr nur den Rest über den Kopf und Rücken.

Ein Auto verschwinden zu lassen ist keine große Kunst. Ich könnte mir vorstellen, dass der Täter
aus Neunhof, Kraftshof oder Boxdorf oder dem gegenüber liegendem Heroldsberg stammte. Und der Parkplatz seine "Spannerspielwiese" war.
Denkbar ist auch, das es ein Insasse von der Erlanger Klapper mit Freigang war. (Europakanal 71)
Der als cooler Anhalter auf dem Rastplatz Aurach Nord zustieg.

Denkbar ist hier vieles. So können die bisher ebenfalls nicht identifizierten beiden Frauen aus 1994/95 von Wassertrüdingen (Fundort) etwa 60km bis zum BAB Parkplatz durchaus zum gleichen Täter gehören.

lg eugene

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 20. März 2017, 11:45:49 
 
Die Ermittlungen in diesem Mordfall werden erst richtig in Fahrt kommen,
wenn die entsprechenden Namen aus dem Eheregister vom 03.04.1981
aus dieser Region vorliegen.

Laut Statistik gab es in Bayern insgesamt circa 70.000 Eheschließungen
im Jahr 1981.

Das wären pro Monat ungefähr knapp 6.000 "Hochzeiten" gewesen.

Dennoch keine unüberschaubare Anzahl, wenn nur der Fokus
in den jeweiligen Orten, auf den damaligen Freitag, den 03.04.1981 justiert wird.

Skurril ist es allemal, dass seinerzeit offenbar nicht ein Einziger ein Ehepaar vermisste,
dass seinem Familien- oder Freundeskreis angehörte.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 20. März 2017, 12:05:52 
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Beiträge: 15458
RogerMortimer hat geschrieben:
Skurril ist es allemal, dass seinerzeit offenbar nicht ein Einziger ein Ehepaar vermisste,
dass seinem Familien- oder Freundeskreis angehörte.



Es kann natürlich sein, das die Behörden untereinander mal wieder gepennt haben.

Möglich, das die beiden aus dem Ausland sind und die Zusammenarbeit der Polizei untereinander mal wieder nicht funktioniert hat.

Die könnten in einem anderen Land immer noch als vermisst gelten.

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 20. März 2017, 13:48:14 
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Beiträge: 3629
Gibt es irgendwo eine brauchbare Personenbeschreibung der Josefine Jüsten?
Die verschwand mit 30 Jahren am 28. April, somit 2 Tage vorher.
Aachen - Erlangen rd. 550km. Wenn die Toten, wie bereits angedacht, kein
Ehepaar waren? Dann kann man suchen bis man schwarz wird.

lg eugene

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 20. März 2017, 14:33:56 
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Der Fall ist hier im Forum gelistet:


viewtopic.php?f=43&t=2115&hilit=Josefine+J%C3%BCsten


Sie hatte hellblonde, lange Haare. Trug eine Jeans und rostrote Schuhe.

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 20. März 2017, 14:53:08 
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Beiträge: 15458
Hier ist ein Foto von Josefine Jüsten.


Bild



@eugene

Du hast aber Recht....... was ist, wenn die beiden gar nicht zusammengehört haben?

Weiß jemand, ob beide diesen Trauring getragen haben?

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Montag, 20. März 2017, 20:35:45 
 
Fakt ist, dass es im Jahr 1983 noch kein Schengener Abkommen gab
und strenge Grenzkrontrollen in Europa durchgeführt wurden.

Selbst wenn damals dieses Ehepaar vielleicht zwischen Deutschland
und Italien "umherreiste", wären sie ohne einen rechtskräftigen Ausweis,
irgendeinmal sicherlich "auffällig" geworden.

Möglicherweise wollten der oder die Täter, mit den Leichenverbrennungen,
wesentliche Spuren des Verbrechens auf diesem Rastplatz beseitigen.

Wie bereits erwähnt - sobald detaillierte Daten aus dem Eheregister vorliegen,
wird dieser Fall sicherlich eine drastische Wende nehmen.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 06. Juni 2017, 09:00:27 
 
BAD KISSINGEN
Doppelmord an der A3: Spur nach Franken?

Susanne Will
06. Juni 2017
06:47 Uhr
Aktualisiert am:
06. Juni 2017
07:43 Uhr

Vor 34 Jahren wurden die Leichen eines Paares an der Autobahn gefunden. Die Identität ist unklar. Jetzt wird in Standesämtern im Landkreis nachgeforscht.


Dieses Verbrechen gehört zu den rätselhaftesten, die je in Franken begangen wurden: Vor 34 Jahren wurden am 1. Mai die verkohlten Leichen eines Pärchens an einem Rastplatz der A3 nahe Erlangen gefunden. Bis heute weiß die Polizei weder, wer der Täter war, noch, wer getötet wurde. Jetzt sollen die Eheringe der beiden helfen, die Identität der Toten zu klären. Ermittelt wird auch im Landkreis Bad Kissingen.

"Die fehlende Identität der Mordopfer ist das eigentliche Problem. Haben wir die, sind wir einen großen Schritt weiter", sagt Bert Rauenbusch, Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken. Das in die Eheringe eingravierte Datum "3-4-1981" ist der einzige Strohhalm, an den sich die Polizei bis heute klammert.

Beide Opfer wurden nach Überzeugung der Kripo mit einem kantigen, werkzeugähnlichen Gegenstand niedergeschlagen, möglicherweise mit einem Wagenheber. Danach wurden sie mit Benzin übergossen und angezündet. Als die Polizei am Rastplatz eintraf, nachdem sie von vorbeikommenden Autofahrern alarmiert wurde, fehlte nicht nur vom Täter jede Spur. Bert Rauenbusch: "Wir wissen auch nicht, wie Täter und Opfer zum Tatort gelangten. Fuhren sie zusammen zum Parkplatz? Gab es noch weitere Beteiligte?"

Eine Vermisstenanzeige, die zum Profil der Toten passen würde, gibt es europaweit nicht. Das ist umso verwirrender, da die Rechtsmedizin herausgefunden hat, dass die Frau mindestens ein Kind zur Welt gebracht haben muss. Wo lebt dieses Kind? Wer kümmert sich darum? Wer schweigt über das Verschwinden der Mutter?

Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Eheringe. Die fränkischen Fahnder fanden heraus, dass die Ringe im italienischen Arrezzo hergestellt wurden, sie fanden den Laden in Vicenza, der sie verkaufte - aber keine Spur zu den Käufern.

Ein selten gefertigtes Modell eines Arbeitshandschuhs, das am Tatort gefunden wurde, führte die Ermittler ebenfalls nach Italien, nach Oberitalien in die Gemeinde Arqua Petrarca. Die 1800-Seelen-Gemeinde liegt keine 50 Kilometer entfernt von Vicenza, wo die Eheringe verkauft wurden. Doch hier bissen die Ermittler auf Granit.

Waren die Opfer Drogen-Kuriere?
Nichts hören, nichts sagen, nichts sehen - auf dieses Drei-Affen-Prinzip stießen die fränkischen Polizisten. Die Opfer, so schlossen die Ermittler, könnten möglicherweise Drogenkuriere gewesen sein und Mafia-Interessen gestört haben.

Jetzt, mehr als drei Jahrzehnte später, haben Experten die Akten noch einmal unter die Lupe genommen, um neue Ermittlungsansätze in dem festgefahrenen Kriminalfall zu finden. Das Ergebnis der Neueinschätzung erklärt Bert Rauenbusch so: "Auch wenn wir nach wie vor der Überzeugung sind, dass der Schlüssel für das Verbrechen in Italien zu finden ist und die beiden Opfer dorthin auch einen Bezug hatten, ziehen wir die Möglichkeit stärker in Betracht, dass sie auch in Deutschland gelebt haben könnten, zumindest eine gewisse Zeit."

Haben sie auch hier geheiratet? Das in die Ringe gravierte Datum steht auch bei den neu aufgeflammten Ermittlungen im Mittelpunkt. Nach Auskunft des Polizeisprechers werden derzeit die Standes- und Pfarrämter in Bayern und Hessen flächendeckend nach den Heiratskandidaten von damals abgefragt, eben auch in Unterfranken. Im katholischen Pfarramt von Bad Kissingen ging bereits eine Anfrage ein - dort führen keine Daten auf die Spur des getöteten Paares. Helmut Reister/sw

http://www.mainpost.de/regional/bad-kis ... mpaign=RSS


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 06. Juni 2017, 10:26:15 
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RogerMortimer hat geschrieben:
Nach Auskunft des Polizeisprechers werden derzeit die Standes- und Pfarrämter in Bayern und Hessen flächendeckend nach den Heiratskandidaten von damals abgefragt, eben auch in Unterfranken. Im katholischen Pfarramt von Bad Kissingen ging bereits eine Anfrage ein - dort führen keine Daten auf die Spur des getöteten Paares. Helmut Reister/sw



Das hätte schon längst passiert sein können. Warum ist das eigentlich nicht früher geschehen?

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 06. Juni 2017, 12:47:57 
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Schon merkwürdig, warum in den vergangenen Jahren nicht schon intensiver fahndet wurde.

3-4-81
Mir ist nicht bekannt, dass in Deutschland das Datum mit Bindestrich geschrieben wurde. Daher gehe ich auch davon aus, dass die Ringe in Italien die Gravur bekamen. Und dort werden sie wahrscheinlich auch geheiratet haben.

Die Kleidung halte ich für diese Zeit nicht unbedingt für außergewöhnlich.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 06. Juni 2017, 14:12:01 
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Das kann ich auch nicht nachvollziehen. Das Datum war ja etwas, wo man durchaus auch etwas mit anfangen kann.

Also hätte ich das auf jeden Fall weiterverfolgt.

Auch bei uns gibt es die Schreibweise von dem Datum mit Bindestrich.

Ich habe gerade mal im Internet gesucht:

Zitat:
Kalenderdaten können nach der gültigen DIN 5008 in 3 verschiedenen Schreibweisen dargestellt werden:

1. numerisch absteigend:

Jahr-Monat-Tag (ohne Leerzeichen mit Mittelstrich)

2014-02-28
14-03-05
2013-04-01
2012-05-07

http://www.sekada-daily.de/aktuelles/ti ... rrekt.html



Das könnte also auch durchaus ein deutsches Paar gewesen sein, das in Italien geheiratet hat. Möglich ist aber auch, das sie in Italien gewohnt haben.

Für mich ist das Datum der Dreh- und Angelpunkt. Darüber könnte man feststellen, wer das Paar war.

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 06. Juni 2017, 22:29:01 
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Danke, Christine. Das Mittelstrich-Datum war mir hier in D nicht bekannt und habe es auch noch nie hier gesehen.

Ich weiß, ich bin ein Erbsenzähler :D ...
In Deinem Link steht das Datum in der Reihenfolge Jahr-Monat-Tag. Im Ring steht das Jahr aber an letzter Stelle. Es könnte aber auch die amerikanische Schreibweise sein. Dann wäre die Reihenfolge anders: Monat-Tag-Jahr. Das wäre dann der 4. März 1981.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Dienstag, 06. Juni 2017, 22:50:55 
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Allerdings ist der 04.03.81 ein Mittwoch gewesen, dagegen der 03.04.81 ein Freitag und wohl eher das richtige Datum. Kann sein, dass ich falsch liege, ich meine trotzdem, dass die Heirat in Italien stattfand.

Nachtrag
In den Niederlanden gibts anscheinend auch die Datumsangabe mit Bindestrich/Mittelstrich.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 07. Juni 2017, 08:52:25 
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Wie auch immer..... man hätte anhand von dem Datum längst umfangreiche Suchen in den Standesämtern starten können.

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 07. Juni 2017, 15:27:03 
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Auf dem Eulenanhänger erkenne ich einen fünfzackigen Stern 829 AR 750 (ist etwas undeutlich). Dazu habe ich herausgefunden, dass es sich bei den Buchstaben AR um Schmuckhersteller von Arezzo in Italien handeln könnte.

Irgendwo müssen diese 2 Menschen doch vermisst sein.
Ich musste jetzt glatt noch mal auf das Datum des letzten Artikels schauen. Nein, der ist aktuell. Man forscht tatsächlich erst seit ein paar Monaten nach wegen der Daten in den Eheringen. ??


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 07. Juni 2017, 17:07:43 
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Ja, tatsächlich erst jetzt. Daher war ich sehr erstaunt.

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 07. Juni 2017, 20:55:27 
 
Selbst wenn sie auch damals diese Eheringe in Italien erwarben, bedeutet das noch lange nicht,
dass sie gleichzeitig planten, in diesem Land zu heiraten.

Eine Hochzeit nach italienischer Art ist:

Viele Gäste. Oft werden nicht nur die Familie und alle Freunde eingeladen,
sondern jede Menge entfernte Bekannte, Nachbarn und manchmal auch gleich das ganze Dorf.

Subjektiv kann ich aus eigener Erfahrung diese Herzlichkeit nur eindeutig bestätigen.

Trotzdem könnte dieses Ehepaar vermutlich weiterhin aus Italien stammen
und seinerzeit in Deutschland nur eine kleine Hochzeit im engsten Familienkreis
veranstaltet haben.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Mittwoch, 07. Juni 2017, 21:18:17 
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Beiträge: 3
Ich bin weniger als 100km vom Tatort aufgewachsen. Kriminalfälle haben mich schon immer interessiert. Dieser Fall war mir unbekannt. Wahrscheinlich habe ich schon irgendwann davon erfahren, aber ihn wieder vergessen.

Das dieser Fall mir aktuell nichts sagte, zeigt mir, dass er nicht groß in den Medien aufgetaucht ist.

Mich würde wirklich brennend interessieren, was dafür der Grund gewesen ist.

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Kriminalfällen mit Opfern aus der Oberschicht mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Vielleicht war es für die Polizei ein Fall, wo wahrscheinliche Kriminelle zu Tode gekommen sind.


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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 08. Juni 2017, 09:52:14 
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Analyst hat geschrieben:
Das dieser Fall mir aktuell nichts sagte, zeigt mir, dass er nicht groß in den Medien aufgetaucht ist.

Mich würde wirklich brennend interessieren, was dafür der Grund gewesen ist.



Ja, das möchte ich auch gerne mal wissen. Denn es ist ja nicht bloss so, das sehr wenig in der Presse erschienen ist, es ist ja auch tatsächlich so, das anscheinend jetzt erst ernsthaft bei Standesämtern bezüglich des Datum´s nachgeforscht wird.

Ist mir auch unbegreiflich.

So, als hätte man damals die Akten in einen Schrank gestellt und nun erst wieder hervorgeholt.

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 Ungelesener Beitrag Verfasst: Donnerstag, 08. Juni 2017, 11:57:46 
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Registriert: Dienstag, 07. Februar 2017, 17:19:53
Beiträge: 2608
Aus dem Artikel der Mainpost weiter oben:

Zitat:
...Ein selten gefertigtes Modell eines Arbeitshandschuhs, das am Tatort gefunden wurde, führte die Ermittler ebenfalls nach Italien, nach Oberitalien in die Gemeinde Arqua Petrarca. Die 1800-Seelen-Gemeinde liegt keine 50 Kilometer entfernt von Vicenza, wo die Eheringe verkauft wurden. Doch hier bissen die Ermittler auf Granit. ...
Zitat:


Diesen Arbeitshandschuh abzubilden, wäre vielleicht auch hilfreich gewesen.

RogerMortimer hat geschrieben:
Selbst wenn sie auch damals diese Eheringe in Italien erwarben, bedeutet das noch lange nicht,
dass sie gleichzeitig planten, in diesem Land zu heiraten.

Eine Hochzeit nach italienischer Art ist:

Viele Gäste. Oft werden nicht nur die Familie und alle Freunde eingeladen,
sondern jede Menge entfernte Bekannte, Nachbarn und manchmal auch gleich das ganze Dorf.

Subjektiv kann ich aus eigener Erfahrung diese Herzlichkeit nur eindeutig bestätigen.

Trotzdem könnte dieses Ehepaar vermutlich weiterhin aus Italien stammen
und seinerzeit in Deutschland nur eine kleine Hochzeit im engsten Familienkreis
veranstaltet haben.


Ich gebe Dir da auch recht, RogerMortimer. Natürlich können sie die Eheringe in der Heimat gekauft und damit in einem anderen Land (D ?) geheiratet haben. Es wäre ein großer Erfolg für die Ermittler, wenn sich das so bewahrheiten würde und die beiden Unbekannten endlich eine Identität hätten.

Christine hat geschrieben:

So, als hätte man damals die Akten in einen Schrank gestellt und nun erst wieder hervorgeholt.


Ja, so kommts mir auch vor.
Aber immerhin wurde in der Zwischenzeit herausgefunden, in welchem Geschäft die Ringe gekauft wurden (ob sie auch dort graviert wurden, steht nicht im Artikel) und woher der Arbeitshandschuh stammt.


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